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- Einfach mal machen (1.1.2026)
- Christlicher Rap in Zeiten des Niedergangs – Einfach mal machen (1.1.2026)
- Christenverfolgung im Iran Thema beim Glaubensfestival in Augsburg (9.1.2026)
- De-Säkularisierung: Bibel-Verkäufe als unerwarteter Bestseller (8.1.2026)
- 12.000 Besucher in Augsburg: Glaubensfestival verunsichert linke Moralapostel (30.12.2025)
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Christlich-charismatische Bewegungen seit den 1970er Jahren
Die charismatische Bewegung bzw. charismatische Erneuerung ist eine christliche, ökumenische bzw. konfessionsübergreifende geistliche Strömung, die also in freikirchlichen, evangelischen wie katholischen Gemeinden zu finden ist.
Das Wort „charismatisch“ (griechisch Charisma für Gnadengabe, wohlwollende Gabe, Geistesgabe) steht auch für evangelikal, pfingstlerisch und Erweckung.
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Christlicher Rap in Zeiten des Niedergangs – Einfach mal machen
Es herrscht eine miese, lähmende Stimmung, aus der nur Destruktives erwächst. Wie man sich zur aktuellen Krise verhält, ist eine zentrale Frage. Pessimismus und Defätismus sind die falsche Antwort. Die richtige liefern uns die Bibel, Viktor Frankl, Kinder und der europäische Schöpfergeist. Ein Neujahrseditorial
Dazu gilt es zunächst, in gebotener Kürze eine Bestandsaufnahme der Situation vorzunehmen. Deutschland – stellvertretend für ganz Mittel- und Westeuropa – befindet sich in einer geistlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Krise. Das dramatische Ausmaß ist deshalb noch nicht in Gänze sichtbar, weil die alte Substanz noch trägt. Noch sorgt die alte Industrie für ausreichend Nettosteuerzahler. Noch prägen ethnische Deutsche weitgehend das öffentliche Bild. Noch übertönt der besinnliche Klang christlich geweihter Glocken den martialischen „Allahu Akbar“-Ruf des Muezzins. Das alles kann sich, manches wird sich mit Sicherheit noch zum Schlimmeren ändern.
Christlicher Rap erobert die Charts
Gleichzeitig aber zeigt die jüngste Vergangenheit, wie schnell ultrarelativistische Entwicklungen implodieren. Der Wokismus hat seine Durchschlagskraft in einer Geschwindigkeit verloren, wie sich das die wenigsten haben vorstellen können. Plötzlich erobern dezidiert christliche Rapper die deutschen Albumcharts (O’Bros mit „To Be Honest.“ https://www.youtube.com/watch?v=WX5hyOSe-Zw ). Und auch andere erfolgreiche Künstler in diesem bei jungen Menschen prägenden Musikgenre rappen über Gott (Genetikk, Kontra K), andere wie Kollegah kritisieren inzwischen die fatale Migrationspolitik. Oder betonen wie Superstar RAF Camora in Interviews https://www.heute.at/s/gehe-in-die-kirche-raf-ueberrascht-mit-gestaendnis-120007482 , dass sie in die Kirche gehen.
O’Bros – wunden zu Wunder
https://www.youtube.com/watch?v=OfaoxT1YDIg
„wenn ich zu keimen ehrlich bin, dann wenigstens zu Gott“
Inzwischen können es neue, konservative Medien mit den alten Marken aufnehmen. Noch vor zehn Jahren wäre das undenkbar gewesen. Die Kontakte zu Politik und Wirtschaft im Hintergrund reichen noch viel weiter, als das bisher offenbar wird. Wer als Journalist eine gute Arbeit sucht, geht heute zu einem Medienhaus wie NIUS, nicht zu den Etablierten. Die junge Generation von heute ist auch wieder deutlich konservativer als die von vor 15 Jahren. In den Bestsellerlisten reüssieren regelmäßig Bücher dezidiert konservativer Autoren. Mit der Büchermesse SeitenWechsel fand in diesem Jahr sogar zum ersten Mal eine eigene Veranstaltung dieser Art mit Tausenden Teilnehmern statt.
https://www.messe-seitenwechsel.de/
Schaut man sich jüngste Umfragen zur religiösen Einstellung der Deutschen an, reibt man sich verwundert die Augen: Durchweg sind die unter 30-Jährigen religiöser eingestellt als die anderen Alterskohorten. Vor allem die Generation 60 plus fällt mit atheistischen Positionen auf. Doch die sind nicht die Zukunft. Die unter 30-Jährigen bilden in einer bemerkenswerten Umfrage https://fowid.de/system/files/download/mentefactum_kirche_bevoelkerung_251015_v2.0.pdf im Auftrag der komplett säkular orientierten Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (fowid) jene Alterskohorte, die am meisten dafür ist, dass das Sittengesetz auch auf göttlichen Geboten basieren sollte, und die sagt, dass die Welt nicht nur durch naturwissenschaftliche Gesetze funktioniert. In einer INSA-Umfrage https://www.youtube.com/watch?v=PHjM57mOKgs waren es denn auch die unter 30-Jährigen, die bei der Frage nach der Existenz Gottes den höchsten Ja-Anteil aufwiesen. Bei den unter 29-Jährigen überwiegt die Zustimmung bei der Frage nach der Existenz Gottes mit 46 zu 37 Prozent deutlich.
… Alles vom 1.1.2026 bitte lesen auf
https://www.corrigenda.online/politik/neujahrseditorial-2026-von-lukas-steinwandter-einfach-mal-machen
Christenverfolgung im Iran Thema beim Glaubensfestival in Augsburg
Licht ins Gefängnis
Auf dem „MEHR“ Glaubensfestival in Augsburg hatten auch ernste Themen wie die Christenverfolgung ihren Platz
n der vergangenen Woche fand in Augsburg das Glaubensfestival MEHR des Gebetshauses Augsburg statt. Berichte in öffentlich-rechtlichen Medien hatten versucht, das Festival zu diskreditieren. Als Folge davon gab es noch einmal einen Schub beim Ticketverkauf, so dass die Veranstaltung auf über 11.000 Teilnehmer kam. Es war ein fröhliches Glaubensfest mit zahlreichen interessanten Vorträgen. Doch auch ein aktuelles und sehr ernstes Thema hatte seinen Platz auf der Konferenz.
Es geht um Christenverfolgung. Unter den Ausstellern befanden sich mit Kirche in Not (ACN), Alliance Defending Freedom (AdF) und Open Doors einige Organisationen, die sich des Themas Christenverfolgung aus unterschiedlichen Perspektiven annehmen. Open Doors hatte zur sehr praktischen Veranschaulichung ein iranisches Gefängnis aufgebaut und zeigte in Führungen, unter welchen Verhältnissen politisch oder religiös verfolgte Gefangene dort leben. Open Doors ist eine christliche Organisation, daher wurde bei den Führungen immer auch für die Verfolgten und inhaftierten gebetet. Im Iran nehmen die Unruhen weiter zu und die fanatischen Religionsführer um Chamenei bereiten schon ihre Flucht vor. Der Iraner Mojtaba Barahimi erzählte in der Halle vor 11.000 Teilnehmern, wie er Christ wurde.
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Es gab weitere Vorträge von Schriftsteller John Eldredge und von Johannes Hartl, dem Gründer des Gebetshauses. Besonders für die jüngeren Teilnehmer war das Konzert der O’Bros. Das Rapper-Duo, das modernen Hiphop und christlichen Glauben verbindet, stürmt mit seinen Liedern die Charts. Mit ihrem neuesten Album schafften es die rappenden Brüder auf Platz Eins der deutschen Albumcharts.
Es waren in den Hallen 7 und 3 über 170 Aussteller präsent, und es haben über 11.000 Menschen an den Tagen teilgenommen. Angesichts der stigmatisierenden Reportage im Bayerischen Rundfunk vor wenigen Wochen (siehe unten) freute sich Gebetshausgründer Johannes Hartl über die zahlreiche Teilnahme und bemerkte trocken: „Fernsehwerbung schalten bringt doch etwas.“
… Alles vom 9.1.2026 von Peter Winnemöller bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/licht_ins_gefaengnis
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BR: Die hippen Missionare · Mit Jesus gegen die Freiheit?
Sie füllen Messehallen mit Popmusik und perfekt inszenierten Bühnenshows. Und Hunderttausende liken ihre Posts: sogenannte charismatische Erneuerungsbewegungen, die gezielt junge Menschen ansprechen. Doch hinter der hippen Instagram-Fassade zeigen sich auch erzkonservative bis reaktionäre Botschaften.
… Alles vom 16.12.2026 bitte lesen auf
https://www.ardmediathek.de/video/story/die-hippen-missionare-mit-jesus-gegen-die-freiheit/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC8wOTU0MzM3My1hZmRiLTQyZWMtOTE4MC0zZDBmNGQ5ZGExZmNfb25saW5lYnJvYWRjYXN0
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https://www.ardmediathek.de/video/die-frage/freikirche-jung-beliebt-und-ultra-konservativ/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9hZjA5NjVlZi0yZTU3LTQ1YmEtOGU4Zi1jMGYzOTkyNmJkYjZfb25saW5lYnJvYWRjYXN0
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MEHR-Festival in Augsburg 6.-6.1.2026: Ökumenisches Glaubensfestival
vom „Gebetshaus Augsburg“ als Veranstalter
https://glaubensfestival.org/
https://www.gebenshaus.org
