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- Thilo Sarrazin: Die Folgen von Merkels Grenzöffnung werden weiter verharmlost (5.9.2025)
- „Wir schaffen das“ – eine verheerende Bilanz nach 10 Jahren (31.8.2025)
- „Wir schaffen das“ – eine verheerende Bilanz nach 10 Jahren: Kriminalstatistik (31.8.2025)
- 10 Jahre „Wir schaffen das“: Broders Bilanz (31.8.2025)
- Alltag im Land der Lügen: 1 Völklingen/Polizist, 2 Dresden/Rudat, 3 Friedland/Liana (30.8.2025)
- Offene-Grenzen-10-Jahre
Thilo Sarrazin: Die Folgen von Merkels Grenzöffnung werden weiter verharmlost
Bestürzende Bilanz
Die meisten Menschen möchten gern im Positiven leben: Herz und Kopf werden müde, immer das gleiche zu beklagen, wenn sich nichts ändert. Wenn der Weltuntergang ausbleibt und die Bedrohung nicht unmittelbar ist, gewöhnt man sich an viele Mißlichkeiten. Man möchte sie eigentlich verdrängen, weil sie auf die Stimmung drücken: Marode Brücken, sinkende Geburtenzahlen, unpünktliche Züge, eine neue Bundesregierung, die nicht in die Gänge kommt, wirtschaftlicher Stillstand, wachsende Arbeitslosigkeit – der Bürger windet sich mit Grausen. Da aber der Sommer schön ist und das Leben kurz, freut er sich über den nahenden Urlaub, das gedeihende Enkelkind, die anstehende Beförderung oder einen Sieg beim Fußball.
Der Rest – darum sollen sich andere kümmern. Darauf setzt die Politik: Panem et Circenses – Brot und Spiele – hieß im antiken Rom das Rezept zur Ruhigstellung der Massen. Das ist heute kaum anders. Daß die Bundesliga funktioniert und ausreichend unterhält, ist zwar heute, im Unterschied zum alten Rom, keine staatliche Aufgabe mehr. „Daseinsvorsorge“ aus dem Schuldentopf durch Rentengarantie, Mütterrente und Mehrwertsteuersenkung für Gastwirte aber schon. Der Staat heilt nicht kausal, er verschreibt Seelenbaldrian für den arglosen Bürger durch schuldenfinanzierte Wohltaten.
Damit der Seelenbaldrian auch wirkt, müssen Probleme, die sich nicht leicht lösen lassen, verharmlost werden. So lief in den letzten Tagen der Umgang der Politik, aber auch der meisten Medien, mit einem Jubiläum, das Emotionen weckt und die Schuldfrage aufwirft: Angela Merkels willkürliche Grenzöffnung vor zehn Jahren, die sie mit dem Schlachtruf „Wir schaffen das“ öffentlich verteidigte, traf auf eine bereits verwundete und verunsicherte Gesellschaft.
Fünf Jahre zuvor hatte mein Buch „Deutschland schafft sich ab“, in dem ich die Folgen des ungelösten Migrationsproblems analysierte und nüchtern beschrieb, eine beispiellose Debatte ausgelöst. Viele priesen das Werk. Aber die Mehrheit der Meinungsmacher in Politik und Medien wendete sich nach kurzer Aufregung entrüstet ab. Politisch änderte sich nichts. Angela Merkel gestand ein, mein Buch gar nicht gelesen zu haben und erklärte, dies auch künftig nicht zu tun. Das war genau die moralisch überhöhte, ignorante Geisteshaltung, aus der sie fünf Jahre später die Grenzen für anderthalb Millionen großenteils muslimische junge Männer aus Afrika und dem Nahen Osten öffnete. Und der Strom reißt nicht ab. Laut dem Ausländerzentralregister sind seit 2014 rund fünf Millionen Menschen nach Deutschland gekommen. Die Hälfte davon als Asylbewerber aus Afrika und dem westlichen Asien.
Solange das europäische Recht und die Art der EU-Grenzsicherung nicht grundlegend geändert werden, wird es in den kommenden Jahrzehnten noch viele Millionen nach Europa ziehen. Das wird erst aufhören, wenn Europa eher den Herkunftsländern als der eigenen Vergangenheit ähnelt und deshalb als Reiseziel bei der Suche nach Wohlstand und Sicherheit unattraktiv geworden ist. Der verstorbene Journalist Peter Scholl-Latour sagte bereits 1998: „Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“. Dieses 1998 in einer Podiumsdiskussion hingeworfene Bonmot war zwar nicht korrekt – die Asylbewerber kommen ja nicht aus Indien –, aber doch seherisch, wenn man statt Kalkutta wahlweise Kabul, Damaskus oder Djibouti einsetzt.
Die vornehmlich jungen Männer, die seit 2015 millionenfach zu uns gekommen sind, begannen alsbald, ihre Familien nachzuholen und auch in Deutschland Kinder zu zeugen. Sie können ja nichts dafür, daß sie großenteils schlecht ausgebildet sind, daß sie aufgrund ihrer Sozialisation unserer Kultur fremd gegenüberstehen und insbesondere durchweg ein ganz anderes Frauenbild haben. Darum ist es falsch, ihnen und ihren Familien mit Abneigung oder gar Haß zu begegnen. Und über jeden einzelnen, der den Sprung in unsere Kultur und auf unseren Arbeitsmarkt schafft und ein nützliches Mitglied unserer Gesellschaft wird, darf und muß man sich freuen.
Falsch aber war und ist die Politik, die ihr massenhaftes Kommen überhaupt erst ermöglicht hat und weiter ermöglicht. Der nüchterne Blick des Statistikers auf Zahlen und Fakten bleibt bestürzend. Der Politik fällt dazu bisher wenig anderes ein als zu bemänteln, zu verschweigen, zu verdrängen und alle jene in die rechte Schmuddelecke zu schieben, die dabei nicht mitmachen und das Unwillkommene fest ins Auge fassen.
Der dramatische Verfall der Bildungsleistung an deutschen Schulen, der sich in den letzten Jahren noch stark beschleunigt hat und unsere Zukunft als Wissensnation bedroht, hat mit falscher Migration zu tun. Er betrifft vor allem die Kinder aus jenen deutschen Familien, die nicht so wohlhabend sind und sich die Flucht in bessere Viertel nicht leisten können.
45 Prozent aller Gewalttaten in Deutschland werden von Ausländern begangen. Bezieht man doppelte Staatsbürgerschaften ein oder stellt auf die Herkunft ab, so dürfte der Anteil auf 70 Prozent steigen. Linke, Grüne und Linksliberale wehren sich verzweifelt dagegen, dies in den Statistiken auch nur sichtbar zu machen. Ein großer Teil der Kosten für Polizei, Justiz und Gefängnisse in Deutschland wird tatsächlich durch Ausländerkriminalität verursacht.
Die jährlichen Kosten für das Bürgergeld belaufen sich gegenwärtig auf 58 Milliarden Euro und steigen weiter stark an. Fünfeinhalb Millionen Menschen in Deutschland leben vom Bürgergeld, und die Hälfte davon sind Ausländer, unter ihnen mehr und mehr Asylbewerber Hinzu treten jährliche Kosten für das Asylbewerberleistungsgesetz von 6,5 Milliarden Euro.
Marode Schulgebäude, bröckelnde Brücken und der jetzt beschlossene Marsch in den Schuldenstaat mit unabsehbaren Folgen für die deutsche Zukunft sind eben auch verursacht durch eine jahrzehntelange falsche Migrationspolitik. Das hat Angela Merkel tatsächlich geschafft – nicht allein, sondern unterstützt durch eine Heerschar williger Helfer in Presse, Funk und Fernsehen. Die Willkommenskultur wird noch viel teurer werden.
…. Alles vom 5.9.2025 von Thilo Sarrazin bitte lesen in der JF 37/25, Seite 2
„Wir schaffen das“ – eine verheerende Bilanz nach 10 Jahren: Kriminalstatistik
„Wir schaffen das“, erklärte Merkel vor genau zehn Jahren. Die Bilanz seitdem: Über drei Millionen Asylbewerber, nur ein Bruchteil tatsächlich mit Asylanrecht – dafür nun Gewaltkriminalität, hohe Kosten und eine gespaltene Gesellschaft.
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Die Kriminalstatistik gibt dem Wir-Schaffen-Das den Rest
All diese Zahlen sagen nüchtern betrachtet aber erst einmal nur aus: Nein, wir haben es nicht geschafft. Die Integration ist an vielen Stellen nicht gelungen, die Behörden sind mit der Versorgung der untergebrachten Bewerber immer noch finanziell und bürokratisch überfordert, und die Dunkelziffer derer, die unbemerkt ins Land kamen, lässt sich nicht einmal abschätzen. Nun sollte man meinen, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt könnte ein solches Szenario überstehen, doch vor allem der Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik wirft immer wieder Fragen auf.
Die diesjährigen Zahlen zeigen einmal mehr: Ausländer, vor allem aus Asylherkunftsländern, sind überrepräsentiert. Insgesamt sind 2024 rund 5,8 Millionen Straftaten von etwa 2,2 Millionen Tatverdächtigen registriert worden. Davon sind 913.196 Ausländer, was einem Anteil von 41,8 Prozent entspricht. Besonders bei Gewaltkriminalität ist der Ausländeranteil mit etwa 43 Prozent extrem hoch (mehr dazu hier, hier und hier). Zum Vergleich: Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland lag Ende 2024 bei etwa 14,8 Prozent.
So zu tun, als gebe es keinen Zusammenhang mit der Fluchtbewegung nach Europa, ist allein deshalb fragwürdig, weil allein Syrer und Afghanen in der Statistik mehr als viermal so häufig vertreten sind, wie in der Gesamtgesellschaft. Beide Gruppen machen nach den ab 2022 nach Deutschland gekommenen Ukrainern die am meisten in Deutschland vertretenen ausländischen Nationalitäten mit Schutzanspruch aus: 713.000 Syrer und 348.000 Afghanen sind es an der Zahl.
Diese Statistiken verdeutlichen den früheren Befund: Nein, wir haben es nicht geschafft. Und nicht nur das: Es ist möglicherweise noch schlimmer geworden. Heute stellt sich Merkel zwar seelenruhig hin und lobt lapidar die Integrationsfortschritte, die arbeitenden ausländischen Mitbürger. Das hilft einem Land, das statt Fachkräften vom Krieg und ihrer Flucht gebeutelte Asylsuchende beheimatet, aber nicht weiter – sie versucht es nicht einmal. Denn Merkels Projekt ist gescheitert. Wir haben so vieles geschafft, aber das eben nicht.
… Alles vom 31.8.2025 von Wim Lukowsky bitte lesen auf
https://apollo-news.net/wir-schaffen-das-eine-verheerende-bilanz-nach-10-jahren/
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Alltag im Land der Lügen: 1 Völklingen/Polizist, 2 Dresden/Rudat, 3 Friedland/Liana
Je mehr sich der Tag von Ex-Kanzlerin Merkels Entschluss, die Grenze auch für Migranten ohne oder mit sichtbar gefälschten Papieren zu öffnen, nähert, desto lauter ist das Propaganda-Getöse in den staatsnahen Medien, die zum x-ten Mal Merkelfestspiele eröffnet haben, diesmal mit Variationen zum Thema: „Wir schaffen das“. Vor drei Tagen auf der Fahrt nach Berlin und gestern zurück nach Thüringen habe ich DLF Kultur gehört. Angeblich sollen ja mehr als 60 % der Neuankömmlinge von 2015/2016 in Arbeit sein. DLF Kultur hatte aber offenbar Schwierigkeiten, genug Erfolgsstorys zu finden. Ich hörte jedenfalls an beiden Tagen zwei Afghanen zu, die ganz gut Deutsch gelernt hatten. Der eine hat in zehn Jahren nach drei Anläufen die mittlere Reife geschafft. Er ist zurzeit arbeitslos, arbeiten will er auch nicht, sondern Abitur machen und studieren. Der andere ist inzwischen als Integrationshelfer in der Asylindustrie untergekommen. Den Fachkräftemangel haben beide nicht gemildert.
Daneben gab es Interviews mit Kulturschaffenden, die davon schwärmten, wie sehr die Ankömmlinge die Kultur verändert und bereichert hätten. „Wir“ hätten aber noch längst nicht alles geschafft, uns bliebe noch viel Integrationsarbeit zu tun. Was den beiden Afghanen wenigstens über die Lippen kam – dass die Ankömmlinge sich integrieren wollen müssen –, hörte ich von den Kulturschaffenden jedenfalls nicht, aber das kann ja gekommen sein, als ich nicht mehr zuhörte.
Während also über den Äther krampfhaft versucht wurde, die unkontrollierte Masseneinwanderung wenigstens als Teilerfolg hinzustellen, strafte die Wirklichkeit diese Darstellung Lügen.
Innerhalb von nur zwei Wochen wurden zwei spektakuläre Morde und ein Mordversuch von Migranten bekannt.
1) In Völklingen wurde der Polizist und Familienvater Simon Bahr von einem Tankstellenräuber mit sechs Schüssen regelrecht hingerichtet. Anschließend verhöhnte und bespuckte der Mörder die ihn verhaftenden Polizisten.
2) In Dresden wurde der Amerikaner Jonathan Rudat, der zwei Frauen zu Hilfe eilte, die von Migranten belästigt wurden, mit dem Messer im Gesicht angegriffen. Der Fall wurde tagelang nur von den alternativen Medien verbreitet, bis nach einer Stellungnahme der amerikanischen Botschaft der Mainstream endlich nachzog.
3) Friedland: Vom dritten Fall sollte die Öffentlichkeit möglichst nichts erfahren. An der Station Friedland wurde die 16-jährige Liana von einem abgelehnten Asylbewerber, dessen Abschiebung nach Litauen zum Schluss vom Amtsgericht Hannover verhindert worden war, am 18. August vor einen Güterzug gestoßen. Tagelang wurde die Öffentlichkeit belogen und behauptet, dass es sich um einen tragischen Unfall gehandelt haben soll, obwohl schon am nächsten Tag eine Mordkommission gebildet wurde. Der Täter, der nach der Tat noch weiter am Bahnhof randalierte, wurde von der Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt, obwohl er die Beamten zu der Leiche des Mädchens führte, aber bestritt, etwas damit zu tun zu haben. Stunden später randalierte der Mann in der Flüchtlingsunterkunft, sodass die Polizei gerufen werden musste. Wieder blieb der Täter auf freiem Fuß. Hinweise in den sozialen Medien, dass es zwischen den beiden Polizeieinsätzen einen Zusammenhang gegeben hat, wurden von der Polizei als Spekulation abgetan, die zu unterbleiben hätte. Journalisten, die nachfragten, wurden belogen. Die Unfall-Story platzte, als DNA-Spuren des Randalierers auf der Kleidung des umgebrachten Mädchens gefunden wurden.
Abgesehen von diesen erschütternden Einzelschicksalen, an die wir uns nie gewöhnen dürfen, spricht die Statistik eine eindeutige Sprache: Im Jahr 2000 gab es 8133 Vergewaltigungen in Deutschland, 2023 waren es 39 029. Die Mordstatistik ist gefälscht. Wir lesen immer wieder, dass Migranten, die Menschen erstochen, erschossen oder erschlagen haben, schleunigst in die Psychiatrie eingewiesen werden oder laut Urteil dorthin verschwinden. Die tauchen in der Mordstatistik nicht auf.
Konfrontiert jemand Ex-Kanzlerin Merkel mit diesen Zahlen? Anscheinend nicht, denn bei ihren öffentlichen Statements bekräftigt sie, dass sie wieder so handeln würde wie im September 2015. Während die Eltern von Liana neben dem schrecklichen Tod ihrer Tochter verkraften müssen, dass öffentlich von Polizei und Staatsanwaltschaft über diese Tat gelogen wurde, sitzt Merkel in der Zeit, da dies bekannt wird, offenbar ungerührt in der Berliner Philharmonie und genießt mit ihrem Gatten die Musik. Kein Wort von ihr zu dieser Tragödie, wie sie auch ungerührt in den Urlaub flog, als der 8-jährige Leo am 29. Juli 2019 in Frankfurt vor einen ICE gestoßen wurde.
Was wollte Merkel schaffen? Die Demontage eines der wohlhabendsten und sichersten Länder der Welt? Dann hat sie das geschafft. „Wir“ wollten das bestimmt nicht.
… Alles vom 30.8.2025 bitte lesen auf
https://vera-lengsfeld.de/2025/08/30/alltag-im-land-der-luegen/
