Strandbad-Tischtennis

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Strandbad in Freiburg am 22.7.2012 – Morgensonne am Sonntagfrüh

 

 

Erinnerungen an Adolf Seger aus dem Freiburger Strandbad: „Er hat den in Nullkommanix aufs Kreuz gelegt“
Im Strandbad wird weiter Tischtennis gespielt. Der muskulöse Mitspieler mit den knappen roten Badeshorts fehlt. Doch die Männer an der Platte werden ihren Freund Adolf Seger nicht vergessen.
Die Sonne brennt auf das Strandbad herunter, doch vor den Tribünenstufen stehen vier Männer an der Tischtennisplatte. Es wird geschmettert und geschnippelt. Und in der Pause im Schatten erzählen sie alle ihre Erinnerungen an einen, der so etwas wie der Mittelpunkt der Tischtenniscrew war. Und der in jedem Sommer und fast an jedem Strandbadtag hier gespielt hat. Ja, Adolf Seger fehlt. Vor etwa drei Jahren musste er, nachdem er erkrankt war, mit dem Tischtennis und dem Sport überhaupt aufhören. Am vergangenen Samstag ist der frühere Weltklasseringer, eine Freiburger Sportikone, im Alter von 81 Jahren gestorben.
„Da oben auf der Stufe ist der Adolf immer gesessen und hat seine Hafercracker von Aldi oder Ikea und Obst gegessen“, erzählt Titus Arnitz. Und Seger hätte immer Einspruch erhoben, wenn sich jemand Pommes geholt hätte: zu fettig, zu ungesund. Und natürlich erinnern sich alle an Adolf Segers Herzlichkeit, seinen Humor, seine Sprüche. Einer davon passte auch sehr gut zum Strandbad: „Auch bei gutem Wetter muss man mit Niederschlägen rechnen“, zitiert Tischtennisfreund Arnitz eine Seger’sche Weisheit.
Elmar Brengartner, 87, hat über vier Jahrzehnte mit seinem Sportsfreund Tischtennis gespielt – im Strandbad und im Verein in der Tischtennisabteilung des AV St. Georgen. Brengartner hat die Abteilung einst mitgegründet. Adolf Seger bestritt auch Wettkämpfe mit dem AV. Einmal hätte sich einer der Gegner beschwert, weil Adolfs Aufschläge nicht immer regelkonform waren. Da informierte Elmar Brengartner den Kontrahenten, wer ihm da gegenüberstand: „Ich sagte: Der Mann ist Ringer, war Welt- und Europameister und Olympiamedaillengewinner.“ Danach war jede Art von Anschlag erlaubt. Gernot Ackermann beeindruckt vor allem, wie viele Jahrzehnte Seger dem AV St. Georgen treublieb: „Das ist ein Phänomen.“
Elmar Brengartner berichtet auch, wie durchtrainiert der Ex-Weltklasseringer stets gewesen ist. „Einmal wollte er mir einen Ringergriff zeigen – er hat mich ruckzuck geschnappt und aufs Kreuz gelegt“, so Brengartner. Und Martin Peters hatte, es muss gut zehn Jahre her sein, einmal im legendären Fitnessstudio California trainiert – das war bekanntlich auch Segers Muckibude. An jenem Tag seien zwei Nachwuchsringer mit ihrem Trainer beim Adolf gewesen. „Da hat er in Nullkommanix den Trainer, einen 95-Kilo-Mann, aufs Kreuz gelegt“, berichtet Peters. Und da sei der Adolf schon über 70 Jahre alt gewesen. Auch im Strandbad war er eine Autorität: „Als sich einmal zwei arabische Clans hier gestritten haben, ist er sofort dazwischen gegangen“, so Martin Peters.
Zeitweise war auch Adolf Segers älterer Bruder Edmund mit beim Tischtennis dabei. Auch er war einst ein Weltklasseringer und Vorbild für Adolf. „Edmund war 1960 bei den Olympischen Spielen in Rom dabei und hat damals im Kolosseum gerungen“, berichtet Tischtennisfreund Hans Schweizer.
Im Strandbad waren viele Größen aus Sport und Stadt mit dabei, wenn Seger hier seine jährlichen Benefiztischtennisturniere zugunsten der Kinderkrebshilfe veranstaltete. „Am meisten imponiert hat mir immer seine Menschlichkeit“, sagt Hans Schweizer, der früher beim EHC Eishockey gespielt hat. „Adolf hat alle gleichbehandelt und mit allen geredet – egal, ob es der Bürgermeister war oder ein Wohnsitzloser.“ Besonders gerührt sei Seger gewesen, als ihm ein Obdachloser einmal 20 Euro für die Krebshilfe in die Hand gedrückt hat: „Das hat ihm viel bedeutet, weil er wusste, wie schwer es für den Mann war, zu dieser Summe zu kommen.“
Und so erzählen sich die Männer viele alte Geschichten. Und jeder, wirklich jeder, der Adolf Seger begegnet ist, wird sich für immer an dessen Markenzeichen erinnern: seinen extrafesten Händedruck. „Danach hattest du kein Blut mehr in den Fingern“, scherzt Elmar Brengartner. Die Männer wollen nun Kontakt mit der Regio-Bäder GmbH aufnehmen und fragen, ob es möglich ist, eine Erinnerung an Adolf Seger im Bereich der Tischtennisplatten zu platzieren.
Viele Storys fallen den Männern noch ein. Etwa, dass ihr Freund gerne mal die Spiele unterbrochen hat, um sich mit Badbesucherinnen zu unterhalten: „Bei den Frauen ist er immer gut angekommen.“ Da will keiner aus der Crew an der Platte widersprechen. Und zum Ende berichtet Elmar Brengartner noch über eine besondere Kuriosität: Bei all den unzähligen Strandbesuchen über all die vielen Jahrzehnte sei Adolf Seger nicht ein einziges Mal im Wasser gewesen.
.. Alles vom 13.6.2026 von Joachim Röderer bitte lesen auf
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7. Tischtennisturnier am 24.7.2016 im Strandbad

51 Teilnehmer kamen, um bei angenehmem Sommerwetter in vier Runden Tischtennis zu spielen – für den von Adolf Seger initiierten guten Zweck. Endspiel kurz nach 16 Uhr.

die beiden Eröffnungsspiele:
Zeiser und Sybally/Eisvögel gegen Handke und Ilka Hoffmann/Eisvögel 0:2
Adolf Seger und Juliane Hodapp gegen Kekebusch von Ulrich von Kirchbach und Nani Ilmberger 2:0

 

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1) Blick ostwärts am 24.7.2016             (2) Die Turnierleitung im Strandbad       (3) Musical-Crew mit Jenna Benos

(1) Ab 10 Uhr wurde an vier Tischen im Strandbad gespielt.
(2) Karsten Illy am PC mit dem Spielplan – Adolf Seger im Hintergrund
(3) Um 13 Uhr führte die „Musical Crew Freiburg“ von Jnna Benos mitreißende Tänze mitGesang vor..
Musikalische Komödie „Dicas Salon-Frisösen“ über www.alemannische-buehne.de

 

 

 

3. Tischtennisturnier am 8.9.2012 im Strandbad mit 65 SpielerInnen

Am Samstag, 8.9.2012, um 10 Uhr begann das von der 67-jährigen Freiburger Ringer-Legende Adolf Seger sowie Gerold Staschull initiierte und zum dritten Mal durchgeführte Tischtennisturnier – für einen guten Zweck, zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder in Freiburg, vertreten durch Claus Geppert. Unterstützt von Regio-Bäder-Chef Robert Grammelspacher und Strandbad-Betriebsleiter „Mecki“ Michael Lorenz gelang es Seger, zahlreiche Prominente von Sport und Stadt zu dem Jedermann-Turnier einzuladen. Freiburgs Ehrenbürger und  früherer Uni-Rektor Prof. Wolfgang Jäger, Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau GmbH Ralf Klausmann, ZMF-Gründer Alexander Heisler, SWR-Leiter Uli Hohmann, Ernst Ludwig Ganter, Langlauflegende Peter Zipfel, Deutsche Ringmeisterin Christiane Knittel, Deutscher Meister im Schwergewichtsboxen Bernd Teuchert, Deutscher Meister im Schwergewichts-Bodybuilding Markus Hoppe.
Turnierleiter: Stefan Masur
Auch das Rahmenprogramm stand unter dem Motto „Spielend Helfen“: Claudia Sütterlin, die Geschäftsführerin der Alemannischen Bühne, übernahm die Moderation und sang das Eröffnungslied „Give me one moment in time“, den Titelsong der Olympischen Spiele von Seoul 1988,  sowie Lieder zur Siegerehrung. Andrea de Boer von der Freiburger Turnerschaft von 1844 führte ihr Zumba-Programm vor. Die aus Lettland gebürtige Liga Saukante  führte Indische Tänze vor. Der Erlös kam „1:1“, wie Adolf Seger es ausdrückt, den krebskranken Kindern zugute.

Im VIP-Eröffnungsspiel setzten sich Prof Jäger mit Adolf Seger gegen Ralf Klausmann mit Markus Hoppe 11:9 und 11:1 souverän durch.
Beim Tischtennisturnier machten 65 SpielerInnen mit (32 waren es noch 2011), in den Gruppen Aktive und Hobby. Bei jedem Match standen sich zwei Mixed-Paare Aktive/Hobby gegenüber. Nach der Vorrunde von 11 bis 14 Uhr starteten 32 SpielerInnen um 14.45 Uhr mit der KO-Runde.
Spiel um die Plätze 3 und 4: Eugen Beck mit Alauddin Herrman gewannen gegen Julia Corsten mit Adolf Seger
Finale: Diego Cevallos mit Hans Schweizer besiegten Peter Bader mit Michael Köbele.
Um 17.30 Uhr überreichte Claudia Sütterlin die von Adolf Seger unterzeichneten Siegerurkunden.

Vielen Dank an die Organisatoren und ehrenamlichen Helferinnen und Helfer wie auch die Sportlerinnen und Sportler an den fünf Tischtennistischen. Sie alle waren Sieger und Gewinner an diesem sonnigen Spätsommersamstag im Strandbad. Dank Ihres großartigen Engagements.

Die Idee und Initiative vom großen Ringer Adolf Seger ist einfach wie genial: Sportlern und dabei helfen, Tischtennisspielen und Schwimmen im Wechsel. Man spielt eine Partie Tischtennis, an sonnigen oder schattigen Tischen (der große Lindenbaum geht mit dem Schattenspenden im Uhrzeiger reihum), dann gehts verschwitzt unter die Dusche und ins 22 Grad kalte/warme Strandbadewasser, um 10 Längen = 500 m oder gar mehr zu schwimmen. Dann wieder zurück ans Plätzchen auf den Tribünentreppen oberhalb der Tische zum Abtrocknen und Smalltalk (aus den 500 m Schwimmen werden vielleicht sogar 1 km (Frage: Wie lange ist der Titisee?)), wo es sogar Kaffee und Kuchen gab incl. Kuchengabeln. Dann ist das nächste Tischtennismatch angesagt, …. Claus Geppert von „helfen hilft“ fasst zusammen: „Gefällt mir sehr gut – vielen Dank. War auch ein toller Event in einer wohltuenden freundlichen  Atmosphäre.“

TT-Strandbad@web.de
karstenilly@hotmail.com
stepet@hotmail.de Stefan Peter Masur
claudiasuetterlin@web.de, Alemannische Bühne

alexheisler@web.de
ernst.ludwig.ganter@email.de
uli.homann@swr.de
voelzing@petra-voelzing.de

geppert@helfen-hilft.de , Claus Geppert, Förderverein für krebskranke Kinder e.V.
www.helfen-hilft.de
Kinder mit Krebs: Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg >Kinder

menhofer-bader@web.de , Heidemarie und Reinhold Bader
peter.bader@profamilia.de
m.beres@gmx.de
diego-cevallos@web.de
j-nau@hotmail.de , manuel Köberle
alauddin.herrmann1@web.de

andreadeboer@gmx.de , Zumba-Tanz, FT-Lehrerin
info@cp-foto.de , Christiane Pfeifer
gode.scholz@googlemail.com
liga.saukante@gmail.com , www.liga.id.lv , Indischer Tanz

 

Spielend helfen im Strandbad
Claus Geppert vom Förderverein für krebskranke Kinder sitzt glücklich im Publikum. „Wir sind froh über diese Unterstützung“, sagt er, denn der Verein, der sich unter anderem auf die Elternarbeit und psychosoziale Folgen einer Krebserkrankung konzentriert, finanziert sich nur über Spenden. Den Sieg tragen am Abend Diego Cevallos und Hans Schweizer davon. Adolf Seger landet zusammen mit Julia Corsten auf Rang vier. „Als Sportler möchte ich eigentlich schon siegen“, sagt er, betont aber: „heute sollen die Kinder die Gewinner sein.“
Alels von Petra Völzing vom 10.9.2012 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/freiburg/spielend-helfen-im-strandbad–63645303.html

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