Kirchen-Vandalismus

Die Deutsche Bischofskonferenz hat ihr Schweigen zum Vandalismus in katholischen Kirchen endlich gebrochen und ist mit dem Statement „seit etwa 2015 haben wir es mit einer verschärften Dimension zu tun“ an die Öffentlichkeit gegangen (siehe Anlage (1) unten). Was war 2015? Welche Gründe führen zu dieser schlimmen Schändung christlicher Kirchen?
Dazu der Kultur- und Religionssoziologe Detlef Pollack: „Das hängt wahrscheinlich mit den Missbrauchsfällen, dem kirchlichen Umgang mit ihnen und ihrer medialen Diskussion zusammen“. Demnach hat der sexuelle Missbrauch von Kindern durch Kirchenmitglieder die Menschen derart wütend gemacht, daß sie sich nun quasi aus Rache in den Gotteshäusern wie die Vandalen austoben.
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Michael Klonovsky (2) bezeichnet eine derlei unsinnige Begründung treffend als „Lügenalpinistik“, zumal Pollack keinerlei Beweise vorlegt. Die dahinterstehende Logik ist unchristlich: Denn sie unterstellt, dass die so tief verletzten Mißbrauchsopfer imstande seien, ihre Peiniger dadurch zu strafen, indem sie deren Kirchen verwüsten. Erst mißbraucht man, dann bezichtigt man die Opfer noch als Täter – das macht sprachlos.
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Nein, hier hilft ein Blick auf unseren westlichen Nachbarn, der anzeigt, was Deutschland noch bevorsteht: In Frankreich werden laut Domradio.de jedes Jahr eintausend Kirchen geschändet, wobei Konsens herrscht, daß die Täter überwiegend islamistische Fanatiker sind. Und auf Sachbeschädigungen Anschläge folgen lassen: Am 26.7.2016 den Priester Jacques Hamel in seiner Kirche in Rouen égorger (Kehle durchschneiden). Am 19.7.2020 Brandanschlag durch Migrant aus Ruanda auf Kathedrale von Nantes. Am16.10.2020 Samuel Paty den Kopf abtrennen. Am 29.10.2020 in der Kathedrale Notre-Dame in Nizza drei Betende erstechen und sechs weitere verletzen. Der Brand der Kathedrale Notre Dame von Paris ist weiter ungeklärt.

In Frankreich ist die Lage bezüglich Kirchenschändungen äußerst angespannt. Obwohl die dortige strenge Trennung von Kirche und Staat (Laizismus) dem inneren Frieden eigentlich dienlich ist.

Im Zuge der Grenzöffnung 9/2015 kamen weit über eine Million Migranten unkontrolliert nach Deutschland – darunter zwei Drittel junge, alleinstehende Muslime, vorwiegend aus Syrien, Irak und Afghanistan. 17 % bzw. 187.000 von ihnen haben inzwischen die deutsche Staatsangehörigkeit, tauchen in den Statistiken also nicht mehr als Migranten auf.

Im Unterschied zu Frankreich wird das Problem von Islamisten bzw. Islamismus hierzulande kaum diskutiert. Es gilt als Tabu – wie die o.a. Presseverlautbarungen der Deutschen Bischofskonferenz deutlich machen (2).
Niemand darf unter Generalverdacht gestellt werden. Aber es muß klar differenziert werden zwischen der Vielzahl hier friedlich lebender Muslime einerseits, die einem eher liberalen Islam nachgehen, und den Islamisten als Anhänger des politischen fundamentalistischen Islam andererseits, die Andersgläubige wie Christen und Juden als Feinde betrachten.
24.8.2025
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Ende von Beitrag „Kirchen-Vandalismus “
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Beginn von Anlagen (1) – (3)
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(1) „Offene Feindseligkeit gegenüber Christentum“ – Kirche beklagt „verschärfte Dimension seit 2015“
Brutaler Vandalismus
Aufgebrochene Opferstöcke waren einmal: Seit 2015 sind Vandalismus und Angriffe auf Kirchen laut Bischofskonferenz geradezu feindselig. Es gehe dabei um pure Zerstörung. Ein Sprecher nennt erschütternde Beispiele.
Die katholische Kirche beklagt einen „zunehmend tabulosen“ Vandalismus in Gotteshäusern. Zwar sei die Zahl der Delikte in den vergangenen Jahren nur leicht angestiegen, doch gingen die Täter immer brutaler und rücksichtsloser vor, sagte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp. Aus ihrem Verhalten spreche teils „offene Feindseligkeit gegenüber dem Christentum“.
„Aufgebrochene Opferstöcke und umgestoßene, auseinandergebrochene Kerzen waren immer ärgerlich, aber seit etwa 2015 haben wir es mit einer verschärften Dimension zu tun“, so Kopp. Als Beispiele nannte er „Exkremente in Weihwasserbecken und Beichtstühlen, enthauptete Christus- und Heiligenstatuen, Zigarettenstummel und anderer Unrat vor Andachtsbildern, beschädigte Gebet- und Gesangbücher, umgestoßene Kirchenbänke, Altarbilder und ganze Altäre vernichtet durch Brandstiftung“.

Der Religionssoziologe Detlef Pollack sagte der Deutschen Presse-Agentur, antikirchliche und antireligiöse Tendenzen hätten in Deutschland seit den 2010er Jahren stark zugenommen. „Das hängt wahrscheinlich mit den Missbrauchsfällen, dem kirchlichen Umgang mit ihnen und ihrer medialen Diskussion zusammen“, vermutet Pollack.
… Alles vom 22.8.2025 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/article68a955588c33b226bcae506b/Kirche-beklagt-brutalen-Vandalismus-Offene-Feindseligkeit-gegenueber-Christentum.html
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(2) Der Gipfel der Verlogenheit ist erklommen!
Diese Meisterleistung der Lügenalpinistik vollbrachte überraschenderweise der „Religions- und Kultursoziologe” Detlef Pollack, der bislang in schwerem Gelände nicht aufgefallen oder nur unbemerkt umhergestiegen ist. Nun gelang es ihm, den Verlogenheitsgipfel des VIII. Schwierigkeitsgrades – für dessen Beschreibung gibt es kein verbindliches Vokabular mehr – in einer akrobatischen Soloaktion zu bezwingen.
Eine katholische Seilschaft hatte ihm das Basislager bereitet.
„Offene Feindseligkeit gegenüber Christentum“ – Kirche beklagt „verschärfte Dimension seit 2015“

Nun also Pollack solo: „Der Religionssoziologe sagte der Deutschen Presse-Agentur, antikirchliche und antireligiöse Tendenzen hätten in Deutschland seit den 2010er Jahren stark zugenommen. ‚Das hängt wahrscheinlich mit den Missbrauchsfällen, dem kirchlichen Umgang mit ihnen und ihrer medialen Diskussion zusammen’, vermutet Pollack.”
Da im Islam und gerade bei arabischen Muslimen der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen schon seit dem 7. Jahrhundert ein Tabu ist, dessen Brechung u.a. mit der Enthauptung christlicher Heiligenstatuen geahndet wird, stellte Pollack statt eines Gipfelkreuzes einen Gipfelhalbmond auf.
… Alles vom 23.8.2025 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/08/der-gipfel-der-verlogenheit-ist-erklommen
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(3) Bischofskonferenz beklagt Angriffe auf Kirchen seit 2015
Jahre lang haben die deutschen Bischöfe – im Rahmen ihrer Gleichschaltung mit einem antichristlichen Regime – verschämt darüber geschwiegen. Nun ist der Druck so groß geworden, dass sie es nicht mehr unter den Gebetsteppich ihres Islam-Appeasements kehren können: Die Deutsche Bischofskonferenz beklagt zunehmenden Vandalismus in Kirchen seit 2015.

Seit „etwa 2015“ habe man es mit einer „verschärften Dimension“ und „offener Feindseligkeit gegenüber dem Christentum“ zu tun. Und um bloß nicht zu erwähnen, wofür das Jahr 2015 in der deutschen Geschichte steht, lässt man einen Religionssoziologen auflaufen, der den rosa Elefanten im Raum dadurch unsichtbar machen soll, dass er den Katholiken sozusagen sagt: Selbst Schuld! Indem er die Missbrauchsfälle und den kirchliche Umgang mit ihnen für die neue Christenverfolgung verantwortlich macht.
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Islamisierung
Dass das Jahr 2015 für die offenen Grenzen Merkels und damit eine immer rascher zunehmende, immer aggressiver vorgehende Islamisierung unseres Landes steht, wird ganz bewusst verschwiegen. Ebenso wie verschwiegen wird, dass der real existierende Islam die Koranstellen, die zum Hass und zur Vernichtung nicht nur von Juden, sondern auch von Christen aufrufen, sehr ernst nimmt.

Dabei ist hier vielleicht eine weitere Ursache für den Hass auf die Kirchen zu sehen, denn diese Gleichschaltung mit dem Corona-Regime hat der Amtskirche mehr an Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust eingebracht als alle Missbrauchsfälle zusammen genommen. Warum, so könnte man bösartig fragen, regen sich diese Geistlichen auf, wenn im Weihwasser Zigarettenstummel schwimmen – in dem Weihwasser, das sie selbst in der Coronazeit gegen Desinfektionsmittel austauschen ließen und damit zeigten, dass sie nicht an die Macht des Übernatürlichen mehr glaubten.

Aber auch der Missbrauch des Kirchenasyls, mit dem die Kirchen nicht selten das Bleiben ihrer eigenen Feinde ermöglichen und zudem ihren Kirchensteuerzahlern enormen Schaden zufügen, darf hier nicht unerwähnt bleiben. Das könnte durchaus zu einer selbst geschaffenen Verärgerung führen, die sich dann auch inadäquate Weise entlädt.
Ganz abgesehen davon, dass die Missbrauchsopfer ein weiteres mal missbraucht werden, diesmal um die Gefahr, die von der Islamisierung unseres Landes ausgeht, zu verschleiern. Aber das gehört in denn Bereich „gefallene Tabus“, den die Bischofskonferenz in ihrem Papier zurecht beklagt.
… Alles vom 23.8.2025 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2025/08/23/bischofskonferenz-beklagt-angriffe-auf-kirchen-seit-2015/

https://www.berliner-zeitung.de/news/offene-feindseligkeit-katholische-kirche-beklagt-vandalismus-li.2351327

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