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Sommerhitze Juli 2018 – Wenig Wasser zum Baden in der Dreisam
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- Für ein mieses Stück Scheiße sterben? (18.12.2025)
- Schulstreik: Frieden und Freiheit gibt es nicht zu Nulltarif (15.12.2025)
- Streit um Wehrpflicht – Der Anruf der Nation (12.12.2025)
- Lehrerzimmer: Mit Schülern über Krieg und Frieden reden (8.12.2025)
- Jeder 6. Wehrpflichtige ist nur noch Passdeutscher (18.11.2025)
- Anabel Schunke will echte deutsche Männer im Schützengraben – doch wer verteidigt den Trümmerhaufen? (14.11.2025)
- Zwei Probleme trennen: Wehrpflicht/Drohnen und Ukrainekrieg (6.10.2025)
- Die Deutschen müssen zur Not zum Wehrdienst gezwungen werden (19.8.2025)
- Zum Wehrdienst der Bundestagsabgeordneten: Wieviel % haben gedient? (3.7.2025)
- Nur jeder Dritte zu Militärdienst bereit (1.7.2025)
- Das Problem mit der Wehrpflicht: Wofür kämpfen wir eigentlich? (27.6.2025)
- Ein Land für das man kämpft (10.8.2018)
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„Falls die Einführung der Wehrpflicht und die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen nicht zu verhindern ist, werden wir historisch wieder zurückgeworfen wie bei den großen Niederlagen, die die Friedensbewegung mit der Remilitarisierung in den 50er-Jahren und der Raketenstationierung von 1984 hinnehmen musste.“
3.10.2025, Friedenslauf, https://www.nachdenkseiten.de/?p=139926
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Die erste Lotterie, bei der keiner den Hauptgewinn will, ist die Lotterie zur Wehrpflicht. Wir sind überzeugt: Ein Losgewinn sollte ein Plus im Leben sein – etwas, das man sich wünscht und nicht fürchtet. Kein Zwang, kein Drill, keine Befehle oder Liegestütze. 1.11.2025
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Jeder sechste junge Mann muß nicht zur Musterung,
weil er keinen deutschen Pass hat.
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In der Diskussion:
Allgemeine Dienstpflicht für junge Männer und Frauen
mit der freiwilligen Option zum Wehrdienst
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Schulstreik: Frieden und Freiheit gibt es nicht zu Nulltarif
Ich kann es nicht mehr hören: Unsere Jugend leidet an der Staatsverschuldung, an der Klimakrise, an den Corona-Folgen, an der Belastung durch Rentenbeiträge und zuletzt soll die Jugend auch noch die Generation Ü50 verteidigen (Wehrpflicht!).
Ich sage dagegen: Unsere Jugend lebt in einem freien Land in Frieden, kann denken und sagen, was Sie will. Die Bildung ist einschließlich Hochschulabschluss kostenfrei. Man kann jeden Beruf erlernen, den man sich wünscht, man kann jederzeit reisen, wohin man will, und man kann jederzeit zum Arzt gehen. All diese Freiheiten sind nicht selbstverständlich und wurden durch die Generation Ü50 ermöglicht und auch geschützt. Die meisten haben selbstverständlich einen Dienst geleistet (Wehrdienst oder Zivildienst). Hintergrund war vor allem der „Kalte Krieg“. Seinerzeit standen an der innerdeutschen Grenze auf jeder Seite jeweils 500.000 Soldaten, allein mitten in Deutschland. Nein, das war nicht schön und es war auch beängstigend. Leider ist die Welt, trotz unserer aller Hoffnung, nicht besser geworden. Frieden und Freiheit gibt es nicht zu Nulltarif, und vor allem nicht auf Kosten anderer. Also, die Jugend verteidigt gegebenenfalls nicht die Generation Ü50, sondern unsere und vor allem die eigene Art zu leben in einer freien Gesellschaft. Naturgemäß profitiert davon nämlich die Jugend selbst am meisten, sie hat das Leben noch vor sich.
Deshalb bin ich für eine allgemeine Dienstpflicht für junge Männer und Frauen mit der freiwilligen Option zum Wehrdienst. Ich denke, bei dieser Pflicht wird es automatisch auch genug Freiwillige geben, die sich für den Wehrdienst entscheiden. Zu demonstrieren und am besten gar keinen Dienst an der Gesellschaft leisten, nein, dafür habe ich kein Verständnis.
15.12.2025, Paul Jäger, Denzlingen, BZ
Jeder 6. Wehrpflichtige ist nur noch Passdeutscher
Doppelpass verhindert Integration
Die inzwischen an keinerlei Integrationsbereitschaft (mittlerweile nicht einmal mehr basale Sprachfähigkeit) geknüpfte massenhafte Einbürgerung, die immer mehr an Fahrt aufnimmt, sorgt dafür, dass in diesem Land eine potentiell kampfbreite Untergrundarmee heranreift – ausgeblendet von einem linksgrünen Milieu träumender Multikulti-Narren, die diese Entwicklung noch fördern und fortgesetzt die innere Sicherheit verraten. Dass nun ungeprüft jedem, dem der deutsche Pass hinterhergeworfen wurde und weiterhin wird, oder der dank eines hochgradig fragwürdigen Doppel- und Mehrfachstaatsbürgerrechts die Staatsbürgerschaft als eine von mehreren “à la carte” aufweist, der Weg in die Streitkräfte eröffnet wird, könnte sich dereinst als katastrophaler Leichtsinn erweisen.
…
Menschen, die sich größtenteils nicht aus Identifikation mit Deutschland haben einbürgern lassen, sondern vor allem, um einer Abschiebung in ihre Herkunftsländer zu entziehen und die Vorteile der deutschen Staatsangehörigkeit zu nutzen, werden nun plötzlich zum Wehrdienst herangezogen, womit sie nicht gerechnet haben und was die allermeisten auch kaum freiwillig tun werden. All dies sind keine wilde Spekulation, sondern gesunder Menschenverstand, auf die Gefahr hinzuweisen, dass hier nicht wenige die Chance erkennen dürften, sich an der Waffe ausbilden zu lassen, um sie irgendwann gegen das Land, dem sie “dienen”, zu richten, oder um die dort erworbenen Fähigkeiten für eventuellen terroristische Aktivitäten zu nutzen.
Der deutschen Politik fliegen nun auch hier ihre eigenen Lügen um die Ohren. Denn der Doppelpass wird seit Jahren absurderweise als Königsweg zu einer gelingenden Integration verkauft, obwohl er sie in Wahrheit verhindert. Nun kommen plötzlich mehr als berechtigte Zweifel, ob die Rekruten ein Land verteidigen würden, das ihnen bestenfalls gleichgültig ist und dessen Werte und Kultur sie schlimmstenfalls hassen. Die Antwort ist natürlich: Im Zweifel nein. Damit zeichnet sich ein weiteres Debakel der wahnwitzigen Migrationspolitik ab – denn als Folge dieser Erosion des Eigenen, des Heimatgefühls, der eigenen Identität und Nation sehen zusätzlich auch die die meisten Noch-„Biodeutschen“ längst nicht mehr ein, warum sie für ein Land, dessen Politkaste sie nur noch ausplündert, das sie bespitzelt, bevormundet und fortgesetzt beleidigt, ihren eigenen Kopf oder den ihrer Kinder riskieren sollten. Am Ende ist kaum noch jemand übrig, der sich nicht auf die eine oder andere Weise von Deutschland entfremdet hat – und weder erkennt noch einsehen,, was daran noch verteidigungswert sein sollte.
,,, Alles vom 18.11.2025 von Daniel Matissek bitte lesen auf
https://ansage.org/schon-heute-jeder-6-wehrpflichtige-nur-noch-passdeutscher-wird-die-bundeswehr-zur-islamischen-fremdenlegion/
Anabel Schunke will echte deutsche Männer im Schützengraben – doch wer verteidigt den Trümmerhaufen?
…
Anabel Schunke hat mit ihren angreifenden Posts zwei weitere Debatten angestoßen: Eine um Männlichkeit und eine um Patriotismus. Nun mag jeder sein individuelles Bild von Männlichkeit haben. Für Anabel Schunke muss ein Mann Frau und Land mit der Waffe in der Hand verteidigen können und wollen. Sonst sei er kein richtiger Mann, sondern ein Lauch und Lappen.
Und echte Patrioten sind für die Journalistin nur jene deutschen Männer, die sich nicht davor fürchten, das Kriegshandwerk, das professionelle Töten zur Verteidigung des Eigenen zu erlernen. Zugespitzt: Schunke will Männer, die ganz selbstverständlich „die eigene Heimat“, „den Westen“ und „die Freiheit“ verteidigen.
Das ist übrigens auch mit Blick auf die Masse junger Zuwanderer interessant. Ihnen wird als Gruppe nachgesagt, sie kämen teilweise aus archaischen Gesellschaften, die viel schneller als Deutsche bereit seien, gewalttätig zu werden, wenn sie sich oder ihre Gruppe angegriffen fühlen.
Andererseits sind all diese jungen Männer auch Kriegsverweigerer – auf welcher Seite auch immer: Sie haben „Nein“ dazu gesagt, eine Waffe in die Hand zu nehmen und ihre Heimat zu schützen. Sie haben ihre Heimat aufgegeben, die meisten wollen nie zurückkehren. Sie sind also auch Lauch und Lappen?
… Alles vom 14.11.2025 bitte lesen auf
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/anabel-schunke-will-echte-deutsche-maenner-im-schuetzengraben-doch-wer-verteidigt-den-truemmerhaufen
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Anabel Schunke: „Lauchs wie die linken Männer“ als Verteidiger unseres Trümmerhaufens?
Anabel Schunke @ainyrockstar
„Deutsche „Patrioten“ wieder die ersten, die wegen der Musterungen für Männer rumheulen. Erbärmliches Lappenpack. Kein patriotischer Amerikaner, Israeli etc. würde das tun. Es geht auch nicht darum, Merz oder diese Regierung zu verteidigen, sondern die eigene Heimat. Den Westen. Die Freiheit. Gibt‘s hier eigentlich überhaupt noch Männer in diesem Land? Frage für eine Freundin.“
13.11.2025, https://x.com/ainyrockstar/status/1988958013672067462
Anabel Schunke @ainyrockstar
„Dieselben Männer, die sagen, Frauen sollen beim Thema Wehrpflicht die Schnauze halten, wollen in der Regel darüber bestimmen, ob Frauen abtreiben dürfen. Der rechte Rand ist einfach so widerlich. Genau solche Lauchs wie die linken Männer. Erbärmlich. Immer einen auf Patriot und großer Mann machen und dann Frauen im Netz durchbeleidigen und und über den bösen Feminismus ätzen, wenn es um die Wehrpflicht geht. Trümmerhaufen in diesem Land. Niemand hier wird uns verteidigen. Wir können jederzeit überrannt werden. Hier gibt es quasi keine Männer mehr.“
14.11.025, https://x.com/ainyrockstar/status/1989273681588068367
Zwei Probleme trennen: Wehrpflicht/Drohnen und Ukrainekrieg
Wallasch und sein russizistischer Pazifismus
Gestern sprach ich im Interview mit Heiko Teggatz https://www.tichyseinblick.de/interviews/teggatz-gewerkschaftschef-drohnenabwehr/ , Gewerkschaftsboss der Bundespolizei, über die Dobrindt-Pläne zur Drohnenabwehr, bei denen der Bundespolizei eine wichtige Rolle zukommen soll. Ein Kernsatz von Teggatz wurde meine Schlagzeile: „Wir holen die Dinger notfalls robust vom Himmel!“
Das Interview wurde viel gelesen und kommentiert. Teilweise etwas rüde. Aber was mir aufgefallen ist und schon bei der Debatte um die Wehrpflicht aufgefallen war, ist eine unzulässige – oder ungünstige – Vermischung zweier Dinge:
Zum einen die Frage, ob wir Wehrpflicht und Drohnenabwehr wirklich benötigen.
Und zum anderen der direkte Zusammenhang des Aufkommens dieser Frage mit dem Ukrainekrieg und der deutschen Unterstützung.
… Alles vom 6.10.2025 bitte lesen auf
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/wallasch-und-sein-russizistischer-pazifismus
Die Deutschen müssen zur Not zum Wehrdienst gezwungen werden
„Die Menschen in Europa sind heute so frei wie nie – und zugleich so unwillig wie nie, diese Freiheit zu verteidigen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup aus dem Jahr 2024 wäre deutlich weniger als die Hälfte der Europäer bereit, für ihr Land zu den Waffen zu greifen. (…)
Wenn wie derzeit zu wenige junge Deutsche willens sind, ihre Freiheit zu verteidigen, müssen sie im Extremfall eben dazu gezwungen werden. (…)
Doch inzwischen kennt eine ganze Generation in Deutschland das Militär nicht mehr aus eigenem Erleben. Jahrzehntelang wurde die Bundeswehr als Fremdkörper wahrgenommen – als Kostenfaktor, Problemfall, Krisenherd. (…)
Diese Entfremdung muss aufhören. Die Truppe muss wieder mitten in die Gesellschaft rücken: sichtbar in Schulen, präsent bei öffentlichen Veranstaltungen, offen im Dialog. Wer sie kennenlernt, wird Vertrauen fassen. Wer Vertrauen hat, akzeptiert auch Pflichtdienste. (…)
Um das zu verhindern, braucht es in Deutschland kein Kaiserreichs-Pathos, keine Dichter und Denker an der Front. Aber ein paar bekannte Politiker, Künstler, Schauspieler, Musiker, die öffentlich für Wehrhaftigkeit eintreten, würden helfen. Die kulturellen Eliten dieses Landes müssen begreifen: Ihre Freiheit zur Kritik und zur Kunst hängt davon ab, dass dieses Land wehrhaft ist.“ …“
19.8.2025
https://www.nzz.ch/der-andere-blick/debatte-um-wehrpflicht-deutschland-muss-seine-buerger-zur-waffe-zwingen-ld.1897808
Zum Wehrdienst der Bundestagsabgeordneten: Wieviel % haben gedient?
Im Netz und auf X wurde natürlich von links argumentiert, dass dieses Ergebnis gar nicht den Wehrwillen und die persönlichen Erfahrungen mit der ihn verköpernden Institution seitens der MdB abbilde, sondern den Anteil von Frauen sowie älteren Männern, die noch die Zeit der Wehrpflicht erlebt haben, in den jeweiligen Parteien. Doch beides trifft zu. Die von ihrem Alter her in Frage kommenden Grünen haben ja den Wehrdienst samt und sonders verweigert, auch der Fischerjockel, der jetzt die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht fordert, weil das seine angelsächsischen Vormünder ihm soufflieren. Ungeachtet ihrer Verweigerer und Zivildienstleister ist die grüne Partei heute diejenige, die am vehementesten dafür agitiert, dass Russland militärisch in die Knie gezwungen werden müsse.
Wenn einer selbst in den Kampf zieht, verdient er sogar dann Respekt, wenn man der Sache, für die er streitet, ablehnend gegenübersteht. Aber diejenigen, die andere an die Front schicken (wollen), während sie sich und ihre Familie (so vorhanden) in Sicherheit bringen, sind und bleiben verachtenswerte Pharisäer.
… Alles vom 3.7.2025 von Michael Klonovsky bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2025/07/3-juli-2025/
Nur jeder Dritte zu Militärdienst bereit
Einem Pressebericht zufolge wäre nur jeder dritte Bundesbürger bereit, seinen Militärdienst zu leisten, sollte die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Damit verbunden scheint die selbstverständliche Annahme, daß man auch in Zukunft per einfacher Erklärung den „Kriegsdienst“ verweigern kann. Was schon das Ergebnis einer fatalen Entwicklung war, die zum massenhaften Mißbrauch eines Ausnahmerechts geführt hatte.
Das absehend, forderte der erste Bundespräsident Theodor Heuss – der Antimilitarist schlechthin –, das Antreten des Ersatzdienstes nur dann zu erlauben, wenn die Berufung auf das Gewissen an die Mitgliedschaft in einer Glaubensgemeinschaft gebunden war, die den Waffengebrauch unter allen Umständen ablehnte, wie etwa die Zeugen Jehovas oder die Religiöse Gesellschaft der Freunde, besser bekannt als Quäker.
1.7.2025)
In Deutschland haben Politiker der Partei, deren Kanzlerin die deutsche Flagge weggeworfen und die Grenzen geöffnet hat, vorgeschlagen, wieder junge Deutsche zu verpflichten, einen Wehrdienst für Deutschland zu leisten (den sie eventuell anders nennen). Zuvor hatte ein Herr Doktor, der nicht als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt worden war, die Wehrpflicht auf Eis gelegt, und dann wurde er es selbst, politisch gesehen (von zu Guttenberg).
Man schlug vor, die jungen Leute optional zum Dienst an der Waffe zu verpflichten; alternativ könnten sich die Eingezogenen auch als unqualifizierte Hilfskräfte in der Pflege der Armen, Alten und Alleingelassenen verdingen.
Es wurde offen kommuniziert, dass es eine erzieherische Maßnahme war. Das junge Volk sollte erzogen werden, das Land doch bitte wieder zu mögen. Man könnte sagen, die Politik sendet widersprüchliche Signale.
…
Dass Menschen nicht kämpfen wollen, das ist wahrlich keine schlechte Eigenschaft! Es ist gut, sich selbst zum Frieden zu erziehen, doch es ist wichtig, zu wissen, wofür man kämpfen würde! Wenn die Bürger ernste Zweifel haben, ob sie, wenn es drauf ankäme, für das Land kämpfen würden, das ihnen Heimat sein sollte – oder ob sie sagen würden »etwas Besseres findet sich allemal« – dann liegt etwas im Argen. Was ist es denn, wonach wir uns sehnen? Ein Land, von dem wir sagen können: Das ist mein Land und meine Heimat, für diese Heimat würde ich kämpfen – wenn es darauf ankäme.
(Ich werde immer auf meine Politiker einwirken, Sie mögen doch bitte lieber für Frieden sorgen!)
Ein Land für das man kämpft
Die verschiedenen Parteien reagierten verschieden. Die FDP war dagegen, dass junge Leute dem Arbeitsmarkt entzogen würden – zumindest würde ein Zyniker es so verstehen, aber die FDP formulierte es natürlich korrekt mit Freiheit. Aus der SPD hörte man vereinzelte Begeisterung, dass dann wieder billigstmögliche Arbeitskräfte in der Krankenkassenmedizin zur Verfügung stünden (sinngemäß) – SPD, die Partei, die die Leute klein macht. In der AfD aber, so darf man vermuten, grinste man, wieder einmal, extra breit.
(Erklärung: Der Vorschlag führte dazu, dass Menschen darüber nachdachten, ob sie für Deutschland kämpfen wollen würden, und wenn sie darüber nachdachten, dann würden sie fühlen, dass es schön wäre, ein Land zu haben, für das man, wenn es darauf ankommt, zu kämpfen bereit ist. So ein Vorschlag führt dazu, dass Menschen sich nach Patriotismus sehnen, und beim Patriotismus trafen im Jahr 2018 die Bürger in der deutschen Politiklandschaft auf nur wenige Anbieter.) …
Alles vom 10.8.2018 bitte lesen auf
https://dushanwegner.com/ein-land-fuer-das-man-kaempft/
Nur 18% der Deutschen würden für ihr Land kämpfen
Danach waren nur rund ein Viertel der Befragten in Westeuropa bereit, für ihr Land zu kämpfen. Selbst in den beiden Vetomächten des Weltsicherheitsrates der UN, Frankreich und England, antworteten nur 29 bzw. 27 Prozent mit ja. Noch dahinter liegen Spanien (21), Österreich (21), Italien (20), Belgien (19), Deutschland (18) und die Niederlande (15 Prozent). Dass dieses Ergebnis nicht allein mit der Angst um den erworbenen Wohlstand erklärt werden kann, zeigen die Beispiele von Finnland, Schweden und der Schweiz. Immerhin 39 Prozent aller Schweizer Bürger würden die Waffen, die sie als Reservisten zu Hause haben, auch gebrauchen. 55 Prozent der Einwohner Schwedens gaben sich kampfbereit, bei ihren finnischen Nachbarn waren es sogar 74 Prozent. Das heißt, dass historische Prägungen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielen, sein Land zu verteidigen.
… Alles vom 24.6.2015 bitte lesen auf
https://www.welt.de/geschichte/article142886294/Nur-wenige-Deutsche-wuerden-fuer-ihr-Land-kaempfen.html

