Nationalhymne

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Schwarz-rot-gold auf dem Kirschbaum zur Fussball-WM am 26.6.2026

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  • Beide Deutschländer hatten es schwer mit ihren Nationalhymnen (15..7.2026)
  • DDR-Nationalhymne: Das Lied, das nicht gesungen werden durfte (12.1.2019)
  • Die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland
  • Die DDR-Hymne
  • DDR

Die Europaflagge weht im Kirschbaum am 10.7.2026

Beide Deutschländer hatten es schwer mit ihren Nationalhymnen
Als sich die beiden deutschen Staaten nach ihrer Gründung eigene Nationalhymnen gaben, wählten sie patriotische Texte, der Westen übernahm die Hymne der Weimarer Republik mit dem Text von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, für die DDR dichtete Johannes R. Becher eine neue Hymne; beide insistieren auf die Wiedervereinigung. Heutigen Ohren klingen sie fremd, wenn nicht gar rückschlägig oder, je nach ideologischer Versehrtheit, gefährlich.

Beide Deutschländer bekamen also im Laufe der Zeit Schwierigkeiten mit dem Inhalt ihrer Nationalhymnen. Im Westen galt speziell die erste Strophe als revanchistisch – heute hat sich die (irrige) Ansicht durchgesetzt, dass es verboten sei, sie zu singen –, die zweite als schwülstig bis peinlich (deutsche Frauen! deutsche Treue! deutscher Sang!), so dass nur die dritte Strophe übrigbleiben durfte.
In der DDR verschwand der Text peu à peu aus der Öffentlichkeit und wurde durch die Instrumentalfassung ersetzt, nachdem die SED-Führung Ende der 1960er Jahre das politische Ziel der deutschen Einheit aufgegeben hatte und eine eigene Willens- oder doch besser Zwangsnation ausrief: kein Deutschland mehr, sondern ein „sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern“. Ich bin Jahrgang 1962, und ich kann mich erinnern, dass der Begriff „deutsch” in meiner Jugend einen Hautgout besaß, es hieß stattdessen „Bürger der DDR”, „Fernsehen der DDR”, „DDR-Sportler”, „DDR-Nationalmannschaft”, aus dem Deutschlandsender wurde die Stimme der DDR etc.
Bemerkenswerterweise ist es inzwischen ähnlich, das Wort „deutsch” hat im Laufe der drei Dekaden nach der Wiedervereinigung einen immer pejorativeren Beiklang angenommen. Der Grund ist ebenfalls ein ähnlicher, wie die SED-Vögte wollen die Herrschenden heute die deutsche Kulturnation abschaffen und durch eine neue Willens- oder doch eher Zwangsnation ersetzen, deren Angehörige einzig durch ihre Staatsbürgerschaft definiert sind, während das ethnisch-kulturelle deutsche Volk als überständig gilt und sich bereits bei einem Hinweis auf dessen ja unbestreitbare Existenz als größter Teil des Staatsvolks bei den Mitarbeitern des Bundesamtes für Verfassungsschutz die Lauscherchen aufstellen.
Das heißt, die Bundesregierung steht bei der Umdefinition des Volkes vor demselben Problem wie weiland die DDR-Führung, denn Mehrheiten für dieses Projekt gibt es im Lande nicht.
Die offiziell angestrebte neue Identität, diese Chimäre aus Staatsvolk und „Buntheit”, setzt folglich die Beseitigung der alten voraus. Die aus allen Rohren ins Land gefeuerte Buntheitspropaganda dürfte als Beweis genügen, denn dieses „bunt” meint ja eindeutig: nicht ethnisch deutsch (das wäre ja „einheitsbraun”). Am Plakativsten zeigt sich der Austilgungswille in der Uminterpretation des Grundgesetzes, dessen Souverän im Artikel 116 eindeutig festgelegt ist (und seinen Schöpfern noch so klar vor Augen stand, dass sie weitere Defintionen für überflüssig hielten), welcher zufolge nun der Menschenwürdepassus aus Artikel 1 praktisch für jeden Erdenbürger gilt und sich die mähliche Ersetzung des ethnisch-kulturellen deutschen Volks durch mobile Menschenwürdeträger durchaus erkennbarer Ethnien praktisch aus dessen Nachkriegsverfassung ergibt. Man sieht, es gibt satanische Verse nicht nur im Koran.

Was uns wieder zu den Hymnen und vornehmlich jener der Ehemaligen führt. Wenn SEDler dieses Lied singen, denken sie an Enteignung der Kapitalisten, „soziale” Gleichmacherei, Umverteilung und, man wird ja noch träumen dürfen, die Wiederinbetriebnahme des Stasi-Knasts Hohenschönhausen für besonders unbelehrbare „Nazis”.
Wenn nun plötzlich auch Schwefelparteiler sie anstimmen, denken sie wohl eher an das Lebensrecht des deutschen Volkes (wie jedes anderen Volkes auch). Die meisten von ihnen – ein paar Harthirne gibt es überall – meinen damit keineswegs so etwas wie ein ethnisch reines Volk, das hat es nie gegeben, dergleichen denken sich die Regierungsschützer nur aus, um die Opposition in toto zu verleumden, sondern sie meinen den Fortbestand der Deutschen, ihrer Sprache und Kultur, auch in den Einwanderern, und zwar durch deren maßvolle Anpassung (ohne totale kulturelle Selbstaufgabe) an die Landessitten und Vermischung mit den Indigenen.
In der Schwefelpartei gibt es „Beutedeutsche” sonder Zahl, unter Rechtspopulisten findet man mehr gemischtnationale oder gemischtethnische Partnerschaften als unter Grünen. Es geht nicht um die Erhaltung der genetischen, sondern der nationalen Eigenart, nicht mehr und nicht weniger.
… Alles vom 15.7.2026 von Michael Klonovsky bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2026/07/15-juli-2026/
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DDR-Nationalhymne: Das Lied, das nicht gesungen werden durfte
Nach dem Mauerbau verbot die DDR den Text ihrer eigenen Nationalhymne

Über drei Millionen Menschen verließen zwischen 1950 und 1961 heimlich die ungeliebte DDR und flüchteten in die Bundesrepublik Deutschland. Damit war die zeitweilig vom SED-Regime propagierte Formel „Deutsche an einen Tisch!“ endgültig obsolet geworden, und die Bundesrepublik Deutschland wurde zum absoluten Feind erklärt. Als letzte Konsequenz der Abgrenzung holte sich das wankende Regime in Moskau die Erlaubnis, im August 1961 auch das letzte Schlupfloch für DDR-Bürger – die bis dahin noch offene Grenze zu West-Berlin – mit Mauer, Stacheldraht und Todesschüssen zu schließen.
Damit war die in der DDR-Nationalhymne beschworene Formel von „Deutschland einig Vaterland“ endgültig zur Illusion geworden. Abgrenzung vom verhassten „Klassenfeind“ und vom „Bonner Kriegstreiber-Regime“ hatte nun die propagandistische Hauptaufgabe der SED-Medien zu sein. Das ging so weit, nur noch von der „BRD“ zu reden, um das Wort Deutschland möglichst immer zu vermeiden.

…. Alles vom 12.1.2019 von Peter Klinkenberg bitte lesen auf
https://www.zeitzeugenbuero.de/fileadmin/zzp/pdf/Klinkenberg_Peter_Das_Lied_das_nicht_gesungen_werden_durfte_2019_neu.pdf

 

 

Die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland
Die deutsche Nationalhymne in der aktuellen Fassung ist die dritte Strophe des Deutschlandliedes (festgelegt durch den Schriftwechsel vom 19. beziehungsweise 23. August 1991 zwischen Bundeskanzler Kohl und Bundespräsident von Weizsäcker, veröffentlicht im Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung Nr. 89/1991 vom 27. August 1991).

Einigkeit und Recht und Freiheit
Für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben,
Brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
Sind des Glückes Unterpfand:
Blüh im Glanze dieses Glückes,
Blühe, deutsches Vaterland!
https://www.bpb.de/mediathek/audio/819/die-nationalhymne-der-bundesrepublik-deutschland/

Die erste Strophe des Deutschlandliedes von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles in der Welt,
wenn es stets zum Schutz und Trutze
brüderlich zusammenhält.
Von der Maas bis an die Memel,
von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
über alles in der Welt!

Die zweite Strophe:
Deutsche Frauen, deutsche Treue,
deutscher Wein und deutscher Sang
sollen in der Welt behalten
ihren alten schönen Klang,
uns zu edler Tat begeistern
unser ganzes Leben lang –
deutsche Frauen, deutsche Treue,
deutscher Wein und deutscher Sang!

Deutsche Nationalhymne mit Gesang und Text
https://www.youtube.com/watch?v=_LNYMKgC7AE

 

Die DDR-Hymne
Auferstanden aus Ruinen
und der Zukunft zugewandt,
laß uns dir zum Guten dienen,
Deutschland, einig Vaterland.
Alte Not gilt es zu zwingen,
und wir zwingen sie vereint,
denn es muß uns doch gelingen,
daß die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint.

Glück und Friede sei beschieden
Deutschland, unserm Vaterland.
Alle Welt sehnt sich nach Frieden,
reicht den Völkern eure Hand.
Wenn wir brüderlich uns einen,
schlagen wir des Volkes Feind.
Laßt das Licht des Friedens scheinen,
daß nie eine Mutter mehr
ihren Sohn beweint.

Laßt uns pflügen, laßt uns bauen,
lernt und schafft wie nie zuvor,
und der eignen Kraft vertrauend,
steigt ein frei Geschlecht empor.
Deutsche Jugend, bestes Streben
unsres Volks in dir vereint,
wirst du Deutschlands neues Leben.
Und die Sonne schön wie nie
über Deutschland scheint.
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Auferstanden aus Ruinen die damalige DDR Hymne. Der Text der Hymne stammt von Johannes R. Becher, die Melodie komponierte Hanns Eisler.
https://www.youtube.com/watch?v=DTV92wqYjfA