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Flugplatz in Teneriffa Süd am 5.12.2015 mit Blick nach Südosten zum Meer

Flugplatz in Teneriffa Süd am 5.12.2015 mit Blick nach Südosten zum Meer

  • Vertrauen ist unverzichtbar  (31.3.2015)
  • EuroAirport über 4 Millionen Passagiere (1.2.2007)
  • Flugplatz Lahr für Europapark und Schwarzwaldtouristen (2.12.2005)
  • Flugplatz Lahr war bis 1994 Militärflughafen
  • Flughafen in Söllingen – Ausbau für 114 Millionen Euro (1.12.2005)

 

Vertrauen ist unverzichtbar
Ohne Vertrauen kann der Mensch nicht leben. Er muss darauf vertrauen können, dass im Trinkwasser kein Gift beigemischt wurde, dass das entgegenkommende Auto die rechte Spur hält, dass das Seil des Personenaufzugs die Last trägt und dass der Pilot nicht suizidgefährdet ist und die Passagiere sicher zum Zielflugplatz fliegt. Zwar trachten wir danach, alles zu kontrollieren, aber dies kann nie gelingen – “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” ist und bleibt großenteils eine leere Hülse. Vertrauen ist eine unverzichtbare Eigenschaft.
31.3.2015

 

 

Anwohner des Gewerbeparks Breisgau formieren Widerstand gegen Fluglärm
Rasenmähen darf man sonntags nicht – sich mit einem Sportflieger durch die Lüfte bewegen schon. Deswegen formiert sich jetzt Widerstand gegen den Flugplatz Bremgarten. Der Betreiber hält die Klagen für überzogen. ….
Alles vom 9.6.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/anwohner-des-gewerbeparks-breisgau-formieren-widerstand-gegen-fluglaerm

Lärmbeschwerden gegen EuroAirport Basel manipuliert
Der EuroAirport Basel erhielt in 2011 mehr als 28000 Beschwerden. Eine Analyse ergab, dass mehr als 11000 von einer einzelnen Person stammten. Um den Flugplatz Bremgarten scheint sich ein ähnliches Szenarium aufzubauen, nach dem Motto: Wer am lautesten schreit hat recht. Bedauerlicherweise wird hierfür in der lokalen Presse auch noch eine Plattform geboten. Für Interessierte hier noch ein link:http://www.bazonline.ch/basel/stadt/11-125-Laermklagen-allein-von-einer-Person/story/29945649
9.6.2014, Werner Hoffmann

 

 

Basel/Mulhouse/Freiburg – EuroAirport

www.euroairport.de

Airport-Busse von Freiburg zum Flugplatz Basel
http://www.freiburger-reisedienst.de/

 

Bremgarten: Sonderlandeplatz Gewerbepark Breisgau

Der moderne Sonderflugplatz auf dem Gelände des Gewerbeparks Breisgau bei Bremgarten ist für Geschäfts- und Sportflugzeuge bis 2t zugelassen.
www.gewerbepark-breisgau.de/flugplatz

Bremgarten: Sonderlandeplatz, Ultraleichtflugzeug, Flugzeugmechaniker >Eschbach (12.4.2008)

 

Karlsruhe/Baden-Baden/Söllingen – BadenAirpark´

www.badenairpark.de 

 

Lahr – Blackforest-Airport

Black Forest Airport Lahr GmbH
Fritz-Rinderspacher-Str. B 140, 77933 Lahr, Tel 07821 994-0,
www.blackforest-airport.com

EuroAirport über 4 Millionen Passagiere

Basel / Mulhouse (rs) – Mit 4,020 Millionen Fluggästen im Jahr 2006 ist das Passagieraufkommen am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (EAP) gegenüber dem Vorjahr (3,3 Mio.) um 21 Prozent gestiegen, dennoch blieb die Anzahl der Flugbewegungen bei 81.865 Starts und Landungen stabil. Diese im Vergleich zu den Passagierzahlen weniger starke Entwicklung ist eine gute Nachricht  für die Umwelt und resultiert aus zwei Faktoren: einer höheren Auslastung der Flugzeuge sowie dem Einsatz von Flugzeugen mit größerer Kapazität. 60.000 Flugbewegungen (73%) waren kommerzieller Natur.

Der EuroAirport wird aktuell von 20 Fluggesellschaften angeflogen. Das Linienflugnetz umfasst mehr als 45 Direktdestinationen. Ferienflüge ab Basel werden von 18 Reiseveranstaltern angeboten. Die Perspektiven für 2007 sind 4.350 Mio. Passagiere (+8 Prozent), Integration neuer Destinationen in Europa so wie im Langstreckenbereich. Warschau (3x die Woche), Prag (3x Swiss / 5x easyJet) und Budapest (4x in der Woche) sind seit Mitte Januar die neuesten, direkt angeflogenen osteuropäischen Städte der Swiss ab EAP, ebenso werden Barcelona (5x wöchentlich), Nizza (4x) und Manchester (3x die Woche) Nonstop seit dem 15. Januar bedient. Interessant sind sicherlich bei den hier genannten sechs neuen Swiss-Destinationen ab Basel auch die Preise für Hin- und Rückflug inklusiv Taxen und Gebühren ab € 63,–  / CHF 99,–. Morgens Hin-, abends Rückflug möglich. Von den 4.020 Millionen Fluggästen benutzten 84 Prozent Linienflüge, ein Plus von 32 Prozent. Der Frachtumschlag des Airports stieg um 14 Prozent und erreichten mehr als 95.000 Tonnen. Im Frachtverkehr verfolgt der EAP eine neue Strategie mit dem Ziel, die wirtschaftliche und industrielle Wirkungskraft dieses Geschäftfeldes für die Region zu verstärken. Wie in der Vergangenheit wird der EuroAirport seine Ziele unter Beachtung des Dialogs mit seinen Anrainern verfolgen und die Zusammenarbeit mit seinen regionalen Partnern verstärken sowie dafür Sorge tragen, die Qualität seiner Dienstleistungen ständig zu verbessern. Zu den Erfolgsmeldungen des Jahres 2006 gehören u.a. auch die Stationierung des vierten easyJet-Flugzeuges, die Sanierung der Hauptpiste, die 60 Jahr-Jubiläumsfeier des binationalen Flughafens sowie der Entscheid zum Ausbau der Zone Süd des Airports mit 90.000 Quadratmetern zusätzliche Fläche. Die Erreichbarkeit des EAP durch den schweizerischen öffentlichen Nahverkehr ab Basel Stadt und Bad. Bahnhof wurde verbessert, allerdings fehlt leider bis heute ein direkte Eisenbahnanschluss so wie ein Grenzübergang zwischen den schweizerischen und französischen Parkplätzen vor dem Flughafengebäude. Die Busverbindung nach Mulhouse soll Anfang 2007 optimiert werden, ab Mitte des Jahres wird der EuroAirport nach Fertigstellung der Nordtangente durch Basel auch ans Schweizer Autobahnnetz angebunden. Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg liegt im Dreiländereck Schweiz – Frankreich – Deutschland innerhalb eines Umkreises von einer Autostunde im Einzugsgebiet von 4 Millionen Einwohnern. Er strebt die Konsolidierung des europäischen Netzes von Destinationen, die Ausweitung seines Ferienflugangebots und die Entwicklung der Kapazitäten im Frachtbereich an.
rs, 1.2.2007 www.dreisamtaeler.de
Flugplatz Lahr für Europapark und Schwarzwaldtouristen

Schaffen es der Ruster Europa-Park und der amerikanische Investor Babcock & Brown, den Lahrer Flugplatz mit neuem Leben zu erfüllen? Beide Unternehmen sind mit ihrem neuen Konzept nicht ohne positive Resonanz bei der Landesregierung geblieben, Nun mehren sich die Hoffnungen in der Region, dass der Dornröschenschlaf auf der früher vom kanadischen Militär genutzten Liegenschaft zu Ende geht. „Inbound Traffic“ heißt die neue Losung. Dahinter verbirgt sich die Absicht, den Flugplatz schwerpunktmäßig zu nutzen, um Europa-Park-Besucher und Schwarzwaldtouristen einzufliegen. „Die räumliche Nähe des Flugplatzes zum Europa-Park ist geradezu ideal“, schwärmte Babcock-Deutschland-Chef Martin Rey, der das Konzept ohne öffentliche Zuschüsse umsetzen will. Über die Autobahn sind die Besucher in 15 Minuten an Ort und Stelle. Zielgruppen für dieses Angebot sieht der Freizeitpark insbesondere in Osteuropa, Skandinavien, England und Italien. Der Söllinger Baden-Airpark-Flughafen, davon sind beide Partner überzeugt, werde durch eine solche Ausrichtung Lahrs in keiner Weise beeinträchtigt. Schließlich habe es in der Vergangenheit Kooperationsversuche des Europa-Parks mit Söllingen und dem Straßburger Flughafen Entzheim gegeben – ohne großen Erfolg: Die Fahrt zwischen Flughafen und Park war den Besuchern offensichtlich zu lang. In Nordbaden geht inzwischen die Angst um, ein Flugplatz im 50 Kilometer entfernten Lahr könnte den von Land und Kommunen kräftig subventionierten Söllinger Flughafen in eine wirtschaftliche Schieflage bringen.
Ministerpräsident Günther Oettinger hat vor kurzem bei einer Veranstaltung der IHK Baden-Württemberg in Stuttgart Anlass für die neue Hoffnung gegeben. Wenn der Flughafen ohne Subventionen auskomme und Arbeitsplätze geschaffen würden, müsse man die Sache neu überdenken, sagte Oettinger. IHK-Präsident Karlhubert Dischinger warnte, Baden-Württemberg könne es sich nicht leisten, solventen Investoren die Tür zu weisen und damit die wirtschaftliche Entwicklung der Region zu bremsen. Dazu noch mit Argumenten, die den Verdacht nährten, dass eigene Investitionen vor dem Wettbewerb geschützt werden sollen. Dass das Konzept für Lahr aufgehen könnte, demonstriert Europa-Park-Chef Roland Mack an einem Beispiel aus Spanien: Dort hat ein Freizeitpark nach Inbetriebnahme eines nahe gelegenen Regionalflughafens seine Besucherzahlen binnen zwei Jahren um 30 Prozent erhöht. 3,7 Millionen Besucher zählte der Ruster Park im vergangenen Jahr – eine Zahl, die nach Überzeugung von Mack gesteigert werden kann. Und angesichts der Ausbaupläne des Parks gesteigert werden wird, vorausgesetzt, die Verkehrsinfrastruktur stimmt. Für ihn und Rey ist unstrittig, dass eine solche Entwicklung natürlich auch neue Arbeitsplätze in die Region bringt. Lahrs Oberbürgermeister Wolfgang Müller glaubt sogar, dass die „Entwicklung des Flughafens Lahr für Südbaden eine strategische Bedeutung hat und einen Mehrwert für ganz Baden-Württemberg bringt“.
Alles von Klaus Rütschlin vom 2.12.2005 auf www.bzol.de lesen

 

Flughafen Lahr war bis 1994 Militärflughafen

1994 haben die kanadischen Truppen den Militärflughafen Lahr geräumt. Die 3525 Meter lange, 45 Meter breite und besonders tragfähige Landebahn ist seither im Besitz des Bundes. Die angrenzenden Flächen – insgesamt ist das Flughafengelände 580 Hektar groß – haben die Nachbarkommunen erworben. 1997/98 gab es mit Postflügen den Versuch, sich als Frachtflugplatz zu etablieren. Ein Passagierfluglizenz, wie sie Anfang 2004 beantragt wurde, lehnt die Landesregierung bislang ab – auch wenn sie damit vor den Gerichten keinen Erfolg hatte.

 

 Flughafen in Söllingen – Ausbau für 114 Millionen Euro

Nordbadens Flughafen in Söllingen boomt: 623000 Passagiere wurden 2004 dort abgefertigt, eine Zahl, die in diesem Jahr bereits im Oktober fast erreicht wurde. Der Erfolg rechtfertigt für Vorstand und Aufsichtsrat des Betreibers, der Baden-Airpark GmbH, alle hochfliegenden Pläne für die nächsten Jahre. 114 Millionen Euro sollen bis 2015 in Söllingen investiert werden. Dazu gehört das neue Terminal, im Sommer eingeweiht und 10,5 Millionen Euro teuer, und ein nun doppelt so großes Vorfeld. Der Ausbau wird aus den 5,8 Millionen Euro finanziert, die das Land 13 Jahre lang als jährliche Subvention zahlt – und aus den Zuschüssen, die die Kommunen als Mitgesellschafter des Unternehmens aufbringen müssen. Der Betrieb des Flughafens wirft allerdings Gewinn ab. Im nächsten Ausbauschritt wird die Landebahn erneuert. Notwendig ist eine Kanalisation fürs Abwasser, zugleich wird eine Mittelbefeuerung installiert und eine neue Asphaltschicht aufgetragen. Dafür muss die Landebahn gesperrt werden. So trifft es sich gut, dass vorher die Rollwege verbreitert oder neu angelegt werden: Der parallel zur Landebahn laufende Rollweg soll so ausgeführt werden, dass er für die sechsmonatige Bauzeit als „Interims-Landebahn“ benutzt werden kann.  Laut Markus Mußler, Bereichsleiter Flugplatz beim Baden-Airpark, ist das kein rausgeschmissenes Geld, weil der Rollweg in dieser Breite ohnehin benötigt werde. Der Mehraufwand falle bei dem 40-Millionen-Projekt nicht ins Gewicht. Anders als beim Flughafen Straßburg-Entzheim, wo ebenfalls die Landebahn erneuert worden war, sei deshalb für Söllingen ein zeitweiliges Ausweichen nach Lahr nie in Betracht gekommen.
amp am 1.12.2005 in der BZ

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