NGO-Linksmoral

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Windrad – Storch – Acker – Landwirt 29.4.2026 bei Freiburg

NGOs – zumeist links orientiert – üben moral-begründet zuweilen Gewalt aus unter dem Deckmantel von Schutz bzw. Rettung, wie:  Demokratie, Klima, Natur, Tiere, … retten
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Thomas Hartung: Politische Gewalt statt Schutz der Demokratie
Es gibt politische Entwicklungen, die sich erst in ihrer Wiederholung als System erkennen lassen. Ein einzelner Fall mag Zufall sein. Zwei Fälle wirken auffällig. Doch irgendwann entsteht ein Muster – und genau an diesem Punkt steht die Bundesrepublik inzwischen beim Verhältnis zwischen staatlich alimentiertem „Antifaschismus“ und politischer Gewalt. Nach dem Anschlag auf den Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner ermitteln die Behörden gegen zwei leitende Mitarbeiter einer sogenannten Demokratie-NGO. Das Familienministerium prüft nun Fördergelder und Verbindungen der Organisation. Das ist mehr als eine peinliche Episode. Es ist ein weiteres Symptom jener politischen Schieflage, die sich seit Jahren ausbreitet. Bemerkenswert ist dabei vor allem das Milieu, aus dem die Tatverdächtigen stammen.
Staatlich geförderte Netzwerke aus NGOs, Demokratieprojekten und „zivilgesellschaftlichen“ Initiativen, die von Politik und Medien seit Jahren moralisch geadelt werden. Genau dort entsteht zunehmend eine Mischung aus ideologischem Sendungsbewusstsein, institutioneller Immunität und politischer Selbstermächtigung. Die Bundesrepublik hat sich einen neuen Funktionärsstand geschaffen: Demokratiepädagogen, NGO-Aktivisten, Antidiskriminierungsbeauftragte und „Extremismus“-Experten, die sich nicht mehr nur als Teilnehmer demokratischer Debatten verstehen, sondern als moralische Aufsicht über die Demokratie selbst. Demokratie fördern, bedeutet dabei oft längst politische Steuerung. Wer sich „gegen rechts“ positioniert, genießt automatisch einen Vertrauensvorschuss: Fördergelder, Medienrückhalt und kulturelle Immunität.
Besonders aufschlussreich ist dabei die soziale Zusammensetzung dieses Milieus. Immer wieder tauchen Fälle auf, in denen Personen aus staatsnahen Bildungs-, Erinnerungs- oder Sozialinstitutionen in gewaltförmige linke Szenen hineinreichen. Beim Berliner Überfall auf einen Aktivisten des „Dritten Wegs“ arbeiteten Verurteilte unter anderem in der Gedenkstätte Sachsenhausen, im Zentrum für Holocauststudien oder als Jugendsozialarbeiter. Und dennoch folgt fast nie dieselbe gesellschaftliche Reaktion wie bei rechten Straftaten. Ein rechter Täter gilt sofort als Ausdruck eines gesellschaftlichen Problems. Ein linker Täter erscheint dagegen fast immer als bedauerlicher Einzelfall innerhalb eines grundsätzlich „engagierten“ Umfelds. Genau dadurch entsteht eine doppelte Moralordnung. Nie spricht man bei solchen Fällen von einem „linksextremen Vorfeldmilieu“. Nie ist von „toxischen Narrativen“ die Rede.
Stattdessen herrscht fast immer derselbe Reflex: relativieren, psychologisieren, kontextualisieren. Gerade hierin liegt der eigentliche Skandal. Denn der Staat finanziert inzwischen politische Milieus, die Opposition nicht mehr als legitimen Teil demokratischer Konkurrenz betrachten, sondern zunehmend als moralisches Sicherheitsproblem. Dadurch verschiebt sich die politische Kultur insgesamt: Aus Dissens wird „Hass“, aus Opposition „Delegitimierung“, aus Kritik „Desinformation“. Das eigentlich Gefährliche daran ist weniger die einzelne Straftat als die institutionelle Selbstgewissheit dieses Milieus. Wer sich dauerhaft für die moralisch Guten hält, verliert irgendwann die Fähigkeit zur demokratischen Selbstbegrenzung. Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Ironie unserer Zeit: Ausgerechnet jene Milieus, die permanent vor „Faschismus“ warnen, entwickeln zunehmend selbst eine politische Kultur der Ausgrenzung, moralischen Feinderklärung und institutionellen Säuberung. Und jede Gesellschaft sollte vorsichtig werden, wenn staatlich finanzierte Moraleliten beginnen zu entscheiden, wer überhaupt noch als legitimer Teil der Öffentlichkeit gelten darf.
… Alles vom 20.5.2026 von Thomas Hartung bitte lesen auf
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