Vergewaltigung: virtuell digital

Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes beschuldigt ihren Ehemann Christian Ulmen, ebenfalls Moderator und Schauspieler, im Internet jahrelang Fake-Profile seiner Gattin erstellt und darauf Deepfake-Pornos hochgeladen zu haben. Auf diesen unbewiesenen Vorwurf stürzen sich die Medien, Mainstream wie ÖRR, in der Hoffnung auf Clicks und Quoten:
Am 19.3. covert der Spiegel „Du hast mich virtuell vergewaltigt und die Tagesschau meldet „Deutschland ist ein absolutes Täterparadies“. Statt von virtueller ist auch von digitaler Vergewaltigung zu lesen. Beide Begriffe neu und chic. Ein Welle der Anteilnahme mit der armen Collien beginnt durch Deutschland zu rollen. Solidaritätsbekundungen in den Kommentaren, Leserbriefen und Talkshows zuhauf.

Die passende Demonstration:
Am 21.3.2026 in Berlin, also nur zwei Tage nach dem Spiegel-Artikel „Du hast mich virtuell vergewaltigt“, startet die Demo „Gegen sexualisierte Gewalt“, die von der am 20.3. eilig gegründeten Gruppierung „Feminist Fight Club“ angemeldet wurde (7). Mit dabei die HateAid-Geschäftsführerin Josephine Ballon. Auch die grüne Klima-Sekte (Kathrin Göring-Eckardt, Claudia Roth („Ich habe geweint, weil da so viel Schmerz war“) , Katharina Lange, Luisa Neubauer) marschieren mit. Denn das CO2-Erdüberhitzungsthema zieht nicht mehr und wurde dankbar ersetzt durch das neue Thema „digitale Vergewaltigung“. Härtere Geseze werden gefordert, um Frauen vor sexualisierter Gewalt im Internet zu schützen. Meetoo. „Ich bin Collien“.
Empörung auch im Netz: Die linke Influencerin „Frau Löwenherz“ fordert auf Instagram ein Ende des gegenwärtigen Rechtssystems sowie die öffentliche Hängung und Kastrierung von Herrn Ulmen.

HateAid als federführende NGO:
Collien Fernandes ist als Mitarbeiterin der NGO HateAid seit langem mit der Thematik der digitalen Gewalt gegen Frauen beschäftigt. Dies bedeutet: „Hier spricht nicht bloß spontan eine zufällige Fachstelle zu einem plötzlich bekannt gewordenen Fall. Hier existierte bereits ein Netzwerk aus Aktivismus, medialer Erzählung und politischer Forderungslage“ (4)

Ablenkung von den ungelösten politischen Problemen:
Dank der medialen Kampagne von Mainstream wie ÖRR ist der Rosenkrieg bzw. die „digitale Vergewaltigung“ von Fernandes/Ulmer plötzlich Thema Nr. 1. Ganz Deutschland hat sich zu echauffieren – und tut es untertänigst auch – über so viel böse Niedertracht im bösen Netz. Deindustrialisierung, Insolvenzwelle, Massenentlassungen, Energiemangel, „Weiter so“ und Irankrieg scheinen vergessen. Die Ablenkung vom wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Niedergang ist der Politik gelungen.

Politische Umsetzung:
Zufälle gibt’s: Kaum ist die digitale alias virtuelle Vergewaltigung publik und in aller Bürger Munde, schon zieht Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) den dazu passenden und sogar fix und fertig formulierten Gesetzesentwurf „Gegen digitale Gewalt im Internet“ aus der Schublade (3). In dem Gesetz soll die Klarnamenspflicht bei Postings in dén Social Media durchgesetzt werden. Doch dazu taugt der Fall Ulmen nicht: „Ihr Ex-Mann hätte während der Ehe jahrelang Zugang zu ihren Ausweispapieren gehabt“ (5).
Den Zufall kann man auch so deuten: Lege einen Gesetzentwurf in die Schublade, warte, sorge dafür, daß etwas Passendes passiert und öffne die Schublade dann im passenden Moment. Dieser richtige Moment ist für die Justizministerin am 19.3.2026 gekommen: Identitätsdiebstahl, Deepfakes, virtuelle Vergewaltigung und obszöne KI-Bilder – und alles, weil das zugehörige Gesetz fehlt.
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Die Kampagne „Kontrolle im Internet“
Es geht um den Schutz der Frau – wer mag dem widersprechen, ohne gefühllos und frauenfeindlich zu gelten? Alle machen mit. Die Kampagne läuft wie geschmiert – und genau dies ist verdächtig:
Wurde hier der Einzelfall Fernandes/Ulmen instrumentalisiert und gar inszeniert, um die von Linksgrün avisierten Gesetzesverschärfungen zu Meinungszensur, Social Media-Kontrolle und Klarnamenpflicht den Bürgern schmackhaft zu machen? Kann man so dem Ziel der Sozialisten, die Privatsphäre und Freiheit der Bürger im Internet zu begrenzen, näher kommen?

Zweierlei Vergewaltigung: virtuell/digital schlimmer als real?
Auf der einen Seite regt der unbewiesene Vergewaltiger im Homeoffice Christian Ulmen die Medien, NGOs und Politik zu außerordentlicher Aktivität an. Ja, Identitätsdiebstahl incl KI-Porno ist verabscheuungswürdig.
Auf der anderen Seite wird jedoch seit Jahren geschwiegen zu den seit der Grenzöffnung 9/2015 immer weiter ansteigenden Welle von Vergewaltigungen: Der reale (!) öffentliche Raum hierzulande ist so bedroht wie noch nie. Unzählige Frauen und Mädchen werden Tag für Tag vergewaltigt, wobei der Anteil der Migranten als Täter unverhältnismäßig hoch ist. Dazu kommen im Schnitt zwei Gruppenvergewaltigungen pro Tag. In der Schweiz gehen 60 % alles Straftaten auf das Konto von Ausländern (NZZ vom 24.3.2026). In Deutschland verüben laut Bundespolizei 8/2024 Migranten 7mal mehr Sexualdelikte.

Zur Erinnerung: Eine Gruppe arabischer Jugendlicher soll in einem Jugendzentrum in Berlin-Neukölln ein 16-jähriges kurdisches Mädchen in einem Nebenraum vergewaltigt haben. Wie bereits vor einem Jahr schon einmal im Garten des städtischen Jugendclubs. Obwohl der Vorfall bekannt war, sind von den Behörden keine Anzeigen erstattet worden. „Es ist ein Unding, dass hier offensichtlich die muslimischen Täter geschützt werden, um sie nicht zu stigmatisieren, und das Opfer wird im Stich gelassen“ – so der Berliner Jugendstaatssekretär Falko Liecke. Mehr hier. Und nun erneut:
https://philosophia-perennis.com/2026/03/21/schon-wieder-gruppenvergewaltigung-in-jugendzentrum/

Zu derart furchtbaren Vergewaltigungen – real, wirklich, physisch. Also nicht digital, virtuell – gibt es keine Demos, Meetoos und Sondersendungen. Nein, da schweigen Mainstream, ÖRR, NGOs, Kirchen und Politik weitgehend.
Diese Doppelmoral bzw. zweierlei Maßstäbe verraten, wie erbärmlich die Heuchelei im Fall Fernandes/Ulmen doch ist.

Jede Kampagne läuft in drei Teilschritten ab:
1. Schritt: NGO lanciert Story
Hier wird die NGO HateAid aktiv um die Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon.
2. Schritt: Medien verstärken
Hier ist der Spiegel initial mit Cover „Du hast mich virtuell vergewaltigt“. Bei der sich entwickelnden medialen Eigendynamik geht es primär um die Steigerung von Clicks und Quoten. Neben den Mainstreammedien macht auch der ÖRR mit.
3. Schritt: Politik Die Kampagne dient dem übergeordneten Interesse, die Kontrolle über Internet bzw. Social Media zu erringen. Bürgerjournalismus darf sind nicht frei und ungeregelt entwickeln. Das übergeordnete Ziel lautet „Die Privatsphäre des Bürgers auch im Internet kontrollieren“. Diesem untergeordnet jetzige Etappenziel „Virtuelle Vergewaltigung verhindern“.

Kampagnen sind oftmals mit einer Falschmeldung verbunden:
Auch im Fernandes/Ulmen gilt die Unschuldsvermutung, und zwar für beide Seiten (5): Ob es zu einem Gerichtsverfahren kommt und wie dieses enden wird, ich noch vollkommen unklar. Schlimm ist, daß viele Medien die Unschuldsvermutung einfach ignorieren und dementsprechend Vorverurteilungen verbreiten. Und wegen Christian Ulmen’s angeblichen Übergrifflichkeiten mittels KI-gefälschter Pornobilder muß man jetzt umgehend die Gesetze ändern?
Zweifel sind angebracht: Collien Fernandes brachte ihre „digitale Vergewaltigung“ vor Jahren schon mal in Itzehoe vor Gericht und scheiterte, weil „von der Staatsanwaltschaft angeforderte Unterlagen nicht nachgereicht wurden“ (10). Sie selbst brachte das Justizverfahren zum Erliegen und wendete sich dann an spanische Gerichte.
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Wie gut die Dreier-Schrittfolge von Kampagnen funktioniert, auch wenn sie auf Falschmeldungen bzw. Fakes gründen, hat sich mehrfach gezeigt: So bei den „Hetzjagden auf Flüchtlinge in Chemnitz“ 2018 oder dem „Geheimtreffen bei Potsdam“ 2024 über die Correctiv NGO: Auch wenn sich am Ende alles als Falschmeldung bzw. Fake New erweist, bleiben die ursprünglichen Anschuldigungen von Schritt 1 in der Welt bzw. im Gedächtnis der Bürger bestehen.

Die Kampagne „Digitale Vergewaltigung“ hat es sehr eilig:
„Bemerkenswert an diesem Vorgang ist nicht, dass auf einen bisher unbewiesenen Vorfall mit politischen Forderungen reagiert wird, sondern mit welcher Vehemenz und Präzision es dieser Fall seit Donnerstag schafft, den politischen Diskurs in Deutschland zu bestimmen.“ (7). Ein ungeklärter Einzelfall wird über Nacht zum politischen Hebel (Klarnamenspflicht, KI-Bilder, digitale Gewalt). Alles überhastet, emotional aufgeladen und eilig.
„Jetzt kommt die nächste Zensur-Offensive“ mahnt der Strafrechtsprofessor Volker Böhme-Neßler (8): „Wenn man, wie es hier passiert, aus einer Empörung, aus einem Aufschrei heraus das Strafrecht als Eingriff in die Freiheit der Bürger ändert, dann sehe ich das kritisch. Man muß dies ganz vernünftig, kühl und in Ruhe abwägen. Denn das Strafrecht ist das schärfste Schwert des Staates dem Bürger gegenüber.“

Es ist trauríg, aber „der Lärm um „virtuelle Gewalt“ verdrängt das Problem der realen Vergewaltigungen durch Täter, die uns durch die seit 2015 stattfindende unkontrollierte Einwanderung „geschenkt wurden“ (Katrin Göring-Eckardt) „(9).
24.3.2026
Dieser Beitrag wurde ohne KI erstellt.
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Ende von Beitrag „Vergewaltigung: virtuell digital“
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Beginn von Anlagen (1) – (10)
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(1) Ulmen/Fernandes: Da stinkt etwas ganz gewaltig zum Himmel!

Die Emotionalisierung geht so weit, dass man Ulmen sogar einen Rechtsbeistand verweigern möchte bzw. dessen Rechtsanwalt dafür angreift, dass er dessen Verteidigung übernommen hat. Immerhin muss man der ARD noch lassen, dass sie hier mit dem Kommentar der großartigen Iris Sayram noch einen Funken rechtlichen Anstand zu wahren weiß:
https://x.com/kitchen_news_de/status/2035241875242672172
Das hat man so oder ähnlich schon erlebt. Auch im Zusammenhang mit der Alternative für Deutschland wurde einst mit großem Pathos behauptet, es gebe belastendes Material, das drastische Konsequenzen rechtfertige. Am Ende blieb davon deutlich weniger als angekündigt, ja inzwischen so gut wie nichts Relevantes.
. Der Schaden fürs Vertrauen? Das gilt in ganz extremer Weise auch für die von „Correctiv“ verbreiteten Falschinformationen zum sog. Potsdam-Treffen, mit deren Hilfe die gleichgeschalteten Medien – allen voran wieder Bild und Spiegel – einen Massenhysterie unter den Deutschen auslösten.

Dass es den Zensurfanatikern niemals um den Schutz der Opfer ging, ja dass sie dieses einfach ein zweites mal für ihre machtgelüste missbrauchen, sehen wir täglich am Umgang mit der importierten Gewalt an Kindern und Frauen.
Julian Adrat hat das kurz und bündig beschrieben: „Jeden einfach jeden Skandal nutzt das Altparteienkartell, um Freiheit einzuschränken und uns zu gängeln, während illegale, aber reale Sexualverbrecher mit Samthandschuhen gebauchpinselt werden: Fall Ulmen/Fernandes: Möglicherweise hat Ulmen die Persönlichkeitsrechte seiner Ex-Frau verletzt, was passiert: Sofort Ruf nach Digitaler-ID, Ministerinnen stehen sofort vor der Kamera mit fertig ausgearbeiteten Gesetzesentwürfen für mehr Zensur- und Überwachung, und verkaufen sich als Frauenschützer. Die gleichen, die dich medial steinigen, wenn du sagst, dass Männer weder in den Frauensport noch in die Frauensauna gehören. Es ist eine hochverlogene Sekte: Selbst über zehn Jahre nach den Massenvergewaltigungen auf der Domplatte zu Köln hat man nicht juristisch nachjustiert, geschweige denn die Grenzen dicht gemacht. Alles, alles, was sie können, ist ihre eigene Macht auszubauen, während sie das Volk entmündigen. Es geht ihnen nie um Schutz, sondern immer um Kontrolle.“
(Quelle https://x.com/JulianAdrat/status/2035095771985432729)
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Reale Gewaltprobleme: „Jetzt sind sie halt da“
Kurzum: Wenn jetzt plötzlich höchste Dringlichkeit herrscht, um „virtuelle“ Übergriffe zu verhindern, stellt sich zwangsläufig die Frage, warum bei realen Gewaltproblemen oft weit weniger Eile an den Tag gelegt wurde und wird. Da gilt doch häufig die mit einem Schulterzucken und Demos gegen rechts aufgegriffene Merkelsche Devise: „Jetzt sind sie halt da!“ Diese perfide Schieflage springt ins Auge – und sie untergräbt die Glaubwürdigkeit der aktuellen Forderungen massiv.
Am Ende entsteht ein Bild, das schwer zu ignorieren ist: Medien bekommen ihre Aufmerksamkeit und Klicks, politische Akteure den passenden Druck für ihre Vorhaben – und die Öffentlichkeit wird durch eine orchestrierte Empörungswelle in die gewünschte Richtung geschoben. Ob das nun bewusst gesteuert ist oder einfach zynisch ausgenutzt wird, macht kaum noch einen Unterschied.
… Alles vom 21..2026 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2026/03/21/ulmen-fernandez-da-stinkt-etwas-ganz-gewaltig-zum-himmel/
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(2) Die Sonntagsrunde mit Burkhard Müller-Ullrich: Virtuelle Vergewaltigung in der Ehe
Der Organist und Essayist David Boos, der Journalist Frank Lübberding (u.a. „Die Welt“) sowie der Podcaster und Youtuber Boris von Morgenstern diskutieren mit Burkhard Müller-Ullrich
über den nach Auffassung des deutschen Bundespräsidenten auch in Deutschland beheimateten Ramadan,
über digitale sexualisierte Gewalt, gegen die nach Auffassung einer Trash-TV-Tussi nur die Klarnamenpflicht im Internet hilft, über Prostitution im Podcast-Gewerbe, die der Pioneer des okkult finanzierten Journalismus aufgedeckt hat, und
über die gerichtlich festgestellte Tatsachenverdrehung der Kampagnenagentur „Correctiv“ in Bezug auf den angeblichen Masterplan zur Deportation deutscher Staatsbürger.

22.3.2026 , https://www.youtube.com/watch?v=juPWNREppUU
oder
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/sonntagsdiskussion
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(3) Neuer Straftatbestand gegen Deepfakes: Justizministerin plant Gesetzesverschärfung

Wer eine digital erzeugte Aufnahme oder manipulierte Bild- oder Tonaufnahme verbreitet, die den Anschein einer authentischen Aufnahme einer Person erweckt und deren Persönlichkeitsrechte verletzt, dem droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. In schweren Fällen, etwa bei der Verbreitung von Inhalten aus dem privaten Lebensbereich, sind bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe vorgesehen.

Wer eine digital erzeugte Aufnahme oder manipulierte Bild- oder Tonaufnahme verbreitet, die den Anschein einer authentischen Aufnahme einer Person erweckt und deren Persönlichkeitsrechte verletzt, dem droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. In schweren Fällen, etwa bei der Verbreitung von Inhalten aus dem privaten Lebensbereich, sind bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe vorgesehen.

Kritiker meinen, dass der unzulässige Gebrauch von Deepfakes bereits durch die bestehende Gesetzesgrundlage strafbar sei und neue Vorschriften nicht nötig seien.
… Alles vom 22.3.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/neuer-straftatbestand-gegen-deepfakes-justizministerin-plant-gesetzesverschaerfung/
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(4) Der Fall Fernandes als Vehikel für nächsten Angriff auf Anonymität im Netz
Noch ist in der Sache Fernandes gegen Ulmen nichts rechtskräftig geklärt. Noch stehen schwere Vorwürfe im Raum, die öffentlich maximal aufgeladen, moralisch sofort sortiert und politisch bereits verwertet werden. Und genau das ist der Punkt. Nicht die Frage, ob digitale Übergriffe existieren. Die existieren. Nicht die Frage, ob Deepfakes und Fake-Profile zerstörerisch sein können. Das können sie. Der Skandal liegt woanders: Aus einem hochkomplexen, persönlich aufgeladenen, juristisch ungeklärten Fall wird in atemberaubender Geschwindigkeit eine nationale Erregungsmaschine gebaut, an die sogleich Gesetzespakete, NGO-Agenda und mediale Kampagnen angeflanscht werden.
Das Muster ist unerquicklich vertraut. Zuerst kommt die maximal emotionalisierte Einzelfallgeschichte. Dann folgen Sondersendungen, Talkshow-Moral und Experten mit fertiger Deutung. Danach marschieren Aktivistinnen, Politikerinnen, Prominente und Verbände im Gleichschritt auf. Und am Ende liegt plötzlich ein ganzes Bündel politischer Forderungen auf dem Tisch, das weit über den konkreten Fall hinausgeht. Genau das geschieht hier. Binnen kürzester Zeit gab es breite Medienpräsenz, eine Berliner Demonstration am Brandenburger Tor und einen 10-Punkte-Plan prominenter Unterstützerinnen für schärfere Gesetze.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um diese Choreographie bemerkenswert zu finden. Die Demo kam nicht irgendwann, sondern praktisch im unmittelbaren Windschatten der veröffentlichten Vorwürfe. Reuters, Bild, Tagesspiegel und taz berichten übereinstimmend von der Kundgebung in Berlin als direkter Reaktion auf den Fall; taz nannte rund 13.000 Teilnehmer. Berlins Innensenatorin stellte sich bereits flankierend hinter schärfere Gesetze. Gleichzeitig erklärte das Bundesjustizministerium, ein Gesetz gegen digitale Gewalt sei „auf der Zielgeraden“, mitsamt Kontensperrungen und dreimonatiger Speicherung von IP-Adressen. Das ist kein beiläufiges Echo. Das ist politischer Durchmarsch im Windschatten eines Promi-Falls.
Auffällig ist auch die Rolle von HateAid. Die Organisation tritt in Berichten und Einordnungen früh und prominent auf, ihre Vertreterinnen werden als Deuterinnen und Begleiterinnen des Falls präsentiert. Tagesspiegel, Deutschlandfunk, Stern und andere Medien zogen HateAid unmittelbar als Autorität heran.

Zugleich ist dokumentiert, dass Fernandes mit HateAid schon seit Jahren öffentlich gegen digitale Gewalt arbeitet. Das heißt: Hier spricht nicht bloß spontan eine zufällige Fachstelle zu einem plötzlich bekannt gewordenen Fall. Hier existierte bereits ein Netzwerk aus Aktivismus, medialer Erzählung und politischer Forderungslage. Dazu passt, dass Bundesfamilienministerin Prien gerade angekündigt hatte, im Rahmen einer Neusortierung bei „Demokratie Leben“ 200 NGOs und Initiativen, darunter auch HateAid, die Förderung künftig streichen zu wollen. Mit dieser umfassenden PR könnte der Druck auf Prien erhöht werden, diese Entscheidung noch einmal zu überdenken.
… Alles vom 23.3.2026 von Sofia Taxidis bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/der-fall-fernandes-als-vehikel-fuer-naechsten-angriff-auf-anonymitaet-im-netz/
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(5) Der Fall Ulmen: Unschuldsvermutung und Differenzierungsallergie

Während sich alles immer weiter ins Internet verlagert, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Vergewaltiger ins Homeoffice gehen. Wer am öffentlichen Leben teilnehmen will, kommt am Diskurs zur „Du hast mich virtuell vergewaltigt“-Titelstory des Spiegel nicht vorbei. Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen vor, über Jahrzehnte Fake-Accounts in ihrem Namen angelegt und mithilfe von KI sexuellen Kontakt mit Männern aufgenommen zu haben. In Spanien hat sie ihn deshalb angezeigt. Die Technik mag neu sein, die Gesichter sind dieses Mal andere, doch wir kennen das Spiel schon: egal ob Till Lindemann, Johnny Depp oder Jörg Kachelmann. Furchtbare Vorwürfe werden öffentlich, und die Gesellschaft reagiert immer gleich: Die Unschuldsvermutung fliegt über Bord, vom Konjunktiv hat nie jemand etwas gehört, es bilden sich zwei Lager, und beide sind offenbar gegen Differenzierung tödlich allergisch.

Man hat das Gefühl, dass gerade alle am Durchdrehen sind. Die Berliner Zeitung ging gestern ganz groß mit dem Kommentar „Fall Ulmen: In jedem Mann schlummert ein Monster“ raus. „Einer Frau ist es erst einmal egal, ob der mutmaßliche Täter ein woker Vorzeigepapa, ein schmieriger Snob, ein Feminist oder ein Islamist war. Das, was so hart trifft, ist die Tatsache, dass es passiert und dass es sich um den Ehemann handelt, also die Person, die einer Frau am nächsten steht“, schreibt die Autorin in ihrem offenbar hastig geschriebenen und nicht sonderlich durchdachten Artikel.
Die Bild-Zeitung legt direkt noch einen drauf mit dem Kommentar: „Collien Fernandes: Der virtuelle Fall Pelicot“. Die Autorin vergleicht Collien Fernandes nicht nur mit Giséle Pelicot, sie setzt sie förmlich gleich. Lediglich ein „Die Taten sind nicht genau identisch“ drückt sie sich ab. Das ist das Einzige, was sie zu dem nahezu völlig nebensächlichen Fakt, dass Pelicot von über fünfzig Männern systematisch betäubt und – nicht virtuell – vergewaltigt wurde, zu sagen hat. „Beide Fälle legen strukturelle Probleme unserer Gesellschaft frei: Nicht jeder Mann ist ein Täter. Aber jeder Täter ist ein Mann.“

Es ist wirklich interessant zu beobachten: Ausgerechnet diejenigen, die absolute Treue zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung in jedem Privatchat einfordern – und Abweichungen mit Ausgrenzung und dem finanziellen Ruin bestraft sehen wollen –, werfen ein so unglaublich wichtiges und grundlegendes rechtsstaatliches Prinzip wie die Unschuldsvermutung so bereitwillig über Bord. Der Doppelstandard endet hier nicht. Es sind vielleicht alle Männer, aber wenn die Statistik für Gruppenvergewaltigungen insbesondere auf eine bestimmte Gruppe von Männern (Migranten) hindeutet, sieht man niemanden auf den Straßen demonstrieren oder die gleichen wütenden Videos drehen.

Und auch bei bestimmten Frauen schaut man weg. Josephine Ballon von HateAid weist in der Tagesschau darauf hin, dass „sehr konservative Kreise“ für Frauenfeindlichkeit im Netz und somit auch für wachsende KI-Pornografie mitverantwortlich seien. In dieser ganzen Debatte habe ich noch nicht einmal von dem ersten und bekanntesten Opfer von KI-Pornografie gehört: Giorgia Meloni. Zwei Männer – Vater und Sohn – hatten KI-Pornos von ihr angefertigt und verbreitet, die Videos wurden millionenfach angesehen. Über den Prozess wurde in Deutschland eher spärlich berichtet. Das Mitleid hält sich bei falscher Gesinnung von Opfer und Täter eben doch in Grenzen.
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Am Ende des Tages ist es egal, auf „welches Lager“ man sich schlägt oder ob man sich aus solchen Geschichten lieber raushalten will. Was uns allerdings alle betreffen wird, ist die Gesetzesinitiative, die nun genauso gehetzt auf den Weg gebracht wird wie die vielen Kommentare und Kolumnen zu diesem Thema. Mit dem Emotionsdruck, den man nun im öffentlichen Diskurs ausübt, wird davon bestimmt irgendwas kleben bleiben. Vielleicht kriegt Friedrich Merz dann endlich seine Klarnamenspflicht.
Die bittere Ironie ist doch: Wenn es stimmen sollte, was Collien Fernandes ihrem Ex-Mann vorwirft, wäre ihr Fall der letzte, bei dem eine Klarnamenspflicht irgendwas verhindert hätte. Ihr Ex-Mann hätte während der Ehe jahrelang Zugang zu ihren Ausweispapieren gehabt, hat möglicherweise ihre Passwörter für ihre technischen Geräte gekannt oder leicht herausfinden können. Es ist verständlich, dass die Öffentlichkeit angesichts der Vorstellung, dass die Person, der man auf der ganzen Welt am meisten vertraut, über Jahre zu so etwas fähig sein könnte, erschüttert ist. Doch überstürzt aus Emotionen die Freiheit aller einzuschränken, ist nie eine gute Idee.
… Alles von Elisa David vom 22.3.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/der-fall-ulmen-unschuldsvermutung-und-differenzierungsallergie/
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(6) HateAid: Sexualisierte Deepfakes und Deepfake-Pornos
Gerade das Verfälschen von Bildmaterial in sexualisierte Szenarios ist ein wachsendes Problem.

Oftmals haben Betroffene noch Jahre später damit zu kämpfen, ihren Ruf wiederherzustellen oder die Verletzung und Traumatisierung zu verarbeiten. Frauen wie Collien Ulmen-Fernandes oder Lola Weippert, von denen Deepfakes erstellt und geteilt wurden, versuchen, das Problem mehr in die Öffentlichkeit zu tragen. Auch mit HateAid setzt sich Ulmen-Fernandes bereits länger für bessere politische Maßnahmen gegen Fake-Pornos ein.
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Sexualisierte bildbasierte Gewalt kann jede treffen – egal ob wie Moderatorin und Schauspielerin Collien Ulmen-Fernandes man in der Öffentlichkeit steht oder nicht. Gerade mit KI können Nacktbilder oder intime Videos in wenigen Sekunden gefälscht werden. Doch die Folgen für die Betroffenen bleiben. Sie fühlen sich oft hilflos und schämen sich. Umso wichtiger, dass wir in unserer neuen Reportage über ihre Erfahrungen sprechen und zeigen, welche Maßnahmen für besseren Schutz nötig sind.
https://www.youtube.com/watch?v=4RHC4bOsb74
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… Alles vom ??? bitte lesen auf
https://hateaid.org/deepfakes/
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(7) Von HateAid bis zum SPD-Ministerium: Die merkwürdigen Allianzen im Fall Ulmen-Fernandes
Die Vorwürfe, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhebt, kommen für all diejenigen zur richtigen Zeit, die sich für strengere Regeln im Netz einsetzen. Auffallend ist, wie kampagnenartig Medien, Aktivisten und Politiker reagieren.

Der Fall löste eine mediale Empörungswelle aus, die aufgrund ihrer politischen Implikationen an die Reaktion auf das sogenannte „Geheimtreffen von Potsdam“ Ende 2023 erinnert. Auf die damalige Berichterstattung, der zufolge auf dem „Geheimtreffen“ die millionenfache Ausweisung deutscher Staatsbürger geplant worden sei, folgte die größte Demonstrationsserie in der Geschichte der Bundesrepublik. Auch wenn der Fall Ulmen-Fernandes diese Dimension nicht erreichen dürfte, legen die ersten Reaktionen ein ungeheures Mobilisierungspotenzial offen.

Bemerkenswert an diesem Vorgang ist nicht, dass auf einen bisher unbewiesenen Vorfall mit politischen Forderungen reagiert wird, sondern mit welcher Vehemenz und Präzision es dieser Fall seit Donnerstag schafft, den politischen Diskurs in Deutschland zu bestimmen. Denn die von Fernandes erhobenen Vorwürfe sind keineswegs neu, sondern bereits seit Jahren bekannt.

Da Fernandes schon in der Vergangenheit das Gesicht einer HateAid-Kampagne war und HateAid-Geschäftsführerin Anna-Lena von Hodenberg von Ulmens mutmaßlicher Täterschaft laut eigener Aussage bereits seit Monaten wusste, stellt sich die Frage, welche Rolle die NGO nun spielte. Erst durch die persönliche Benennung des Ex-Ehemanns im Spiegel konnte der Vorfall zur richtigen Zeit sein emotionalisierendes Potenzial ausschöpfen und in der Folge auch die erhoffte politische Mobilisierung erreichen, obwohl sich damit am Tatbestand selbst nichts änderte.
Auffällig ist, dass die gesamtgesellschaftliche Wirkung, die der Spiegel-Artikel seitdem entfaltete, mit Gesetzesvorhaben zusammenfällt, die bereits seit Jahren von HateAid durch aggressiven Lobbyismus vorangetrieben werden. Bereits am Montag wurde ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums öffentlich, der in Zukunft Deepfakes unter Strafe stellen soll, die geeignet sind, „dem Ansehen der dargestellten Person erheblich zu schaden“. Ausgenommen von der Strafbarkeit seien hingegen Deepfakes, die „in Wahrnehmung überwiegender berechtigter Interessen erfolgen“. Konkret gemeint sind damit Inhalte, die „der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dienen“.
Ob die Einzelfallabwägung, die in Zukunft zwischen „erheblicher Schädlichkeit“ und „berechtigten Interessen“ unterscheiden soll, in der Praxis die Meinungs- und Kunstfreiheit wahrt, bleibt jedoch mit Blick auf das Vorgehen der Staatsanwaltschaften bei sogenannten „Meinungsdelikten“ mehr als zweifelhaft.
…. Alles vom 24.3.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/von-hateaid-bis-zum-spd-ministerium-die-merkwrdigen-allianzen-im-fall-ulmen-fernandes/


(8) Der Fall Fernandes – „Jetzt kommt die Nächste Zensur-Offensive“ – Volker Boehme-Neßler im Interview
Die Vorwürfe, die Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhebt, kommen für all diejenigen zur richtigen Zeit, die sich für strengere Regeln im Netz einsetzen. „Die Politik nutzt den Fall als Vorwand für die nächste Zensur-Welle“, mahnt Verfassungsrechtler Volker Boehme-Neßler im Interview mit Apollo News.
https://www.youtube.com/watch?v=xcV-NbGZIH8
… Alles vom 24.3.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/der-fall-fernandes-jetzt-kommt-die-naechste-zensur-offensive/
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(9) Virtuelle Gewalt – ein Problem oder eine Kampagne?
Am gestrigen Sonntag, dem 22. März 2026, fand auf dem Pariser Platz in Berlin eine Demonstration gegen sexuelle Gewalt statt. Um die 7000 Frauen hatten sich versammelt, darunter Politikerinnen wie Saskia Esken, Ricarda Lang sowie Luisa Neubauer, die ein neues Thema für sich entdeckt hat. Dazu jede Menge B-Prominenz in Schauspiel, Literatur und Politik. Endlich, möchte man meinen.
Kurz zuvor war unter ferner liefen die Gruppenvergewaltigung eines Kindes gemeldet worden. Fünf Tage davor wurde bekannt, dass eine 17-Jährige von zwei Tätern in eine Toilette gedrängt und vergewaltigt wurde. Vor zwei Wochen erschütterte Berlin die Nachricht, dass in einem Jugendzentrum ein Mädchen vergewaltigt und anschließend von mehr als einem Dutzend Männern verhöhnt und belästigt wurde. Die verantwortlichen Betreuer versuchten, den Fall vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen, um die Identität der muslimischen Täter zu schützen. Abgesehen von diesen Fällen sagt die Statistik, dass die realen Vergewaltigungen seit 2015 durch die Decke gegangen sind.
Aber nicht diese realen Verbrechen trieben die Damen auf die Straße, sondern die „virtuelle Vergewaltigung“ einer Schauspielerin, die ihren Ex-Mann in Spanien 2026 angezeigt hatte.
Den Begriff „virtuelle Vergewaltigung“ kannte ich vorher noch nicht. Die Klägerin soll mit dem angeblich 2024 geständigen Täter 2025 noch für einen Werbevertrag ins Bett gestiegen sein.

Die frisch erfundene „virtuelle Gewalt“, für die es im Strafgesetzbuch keine Paragrafen gibt, ist nun ein Problem, das in Deutschland mit aller Härte bekämpft werden soll. …
Außerdem verdeckt der Lärm um „virtuelle Gewalt“ das Problem der realen Vergewaltigungen …
… Alles vom 23.3.2026 bitte lesen auf
https://vera-lengsfeld.de/2026/03/23/virtuelle-gewalt-ein-problem-oder-eine-kampagne/
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(10) Der Fall Fernandes: Im Zweifel für Itzehoe

Die Journalistin Iris Sayram brachte am 23. März die entscheidende Nuance ans Licht: Das Verfahren in Itzehoe wurde nicht eingestellt, weil die Gesetze fehlten, sondern weil von der Staatsanwaltschaft angeforderte Unterlagen nicht nachgereicht wurden. Sayram kommentierte trocken: „An fehlenden Gesetzen scheint das nicht gelegen zu haben.“ Burn…..
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Iris Sayram @irisma8
Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft in Itzehoe sei dort eine Anzeige der Geschädigten bearbeitet worden. Es seien weitere Unterlagen erbeten worden. Das sei unterblieben. Daraufhin habe die Staatsanwaltschaft das Verfahren vorläufig eingestellt, weil es keine Ermittlungsansätze gegeben habe. An fehlenden Gesetzen scheint das nicht gelegen zu haben. 23.3.2026
https://x.com/irisma8/status/2036108978283856239
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Aber ein Gesetz, das auf einer Empörungswelle durchs Kabinett gespült wird, während die zentrale Prämisse seiner Dringlichkeit – die angebliche Untätigkeit der deutschen Justiz im konkreten Fall – auf wackligen Füßen steht, ist politische Trittbrettfahrerei und kein Beleg für funktionierende Rechtsstaatlichkeit. Selbst die taz notiert nüchtern, dass der Entwurf ausgerechnet die Identitätsanmaßung, also jenen Vorwurf, der im Fall Fernandes-Ulmer im Zentrum steht, gar nicht erfasst. Das Gesetz löst also nicht einmal das Problem, das als sein Anlass dient.
Das Muster ist nicht neu: Auch die EU-Chatkontrolle wurde unter dem moralisch unangreifbaren Banner des Kinderschutzes vorangetrieben – bis reihenweise Kinderschutzorganisationen und Bürgerrechtler warnten, dass der tatsächliche Schutzeffekt minimal, der Eingriff in Grundrechte aber massiv sei. Wer dagegen argumentierte, musste sich fragen lassen, ob er denn etwa für Kindesmissbrauch sei. Dieselbe Mechanik droht hier: Wer die handwerkliche Qualität dieses Gesetzes hinterfragt, wird sich bald rechtfertigen müssen, ob er denn für Deepfake-Pornografie sei.
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Und wer die Debatte ausschließlich als feministisches Projekt rahmt, verschließt die Augen vor dem breiteren Missbrauchspotenzial: Deepfakes treffen auch Politiker, Unternehmer, Männer – und sie bedrohen die Integrität öffentlicher Diskurse insgesamt. Eine Gesetzgebung, die sich rhetorisch auf „Männergewalt“ verengt, wie es auf der Berliner Demo zu hören war, wird der Komplexität des Problems nicht gerecht.

… Alles vom 24.3.2026 von Silvia Venturini bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/der-fall-fernandes/

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