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- Neuer Säger ersetzt morschen Vorgänger an der Alten Säge in Zarten (30.7.2026)
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- Alte Säge – Sanierung
Säger-Hock am 1.8.2026 in Zarten
Am Samstag, 1. August 2026 um 15 Uhr beginnt der diesjährige Säger-Hock des Bürgervereins Zarten bei der Alten Säge Stegen-Zarten. Kaffee und Kuchen mit Musik von Johann Hauser an der steirischen Harmonika. Einweihung des neuen 5 m hohen neuen Sägers des Kappler Holzkünstlers Thomas Rees.
Ab 19 Uhr gibt es das „Rollende Buffet für alle“: Jeder Gast bringt dafür eine Speise – gerne auch zum Teilen – sowie eigenes Geschirr und Besteck mit. Der Eintritt ist frei.
Am 1.8.2026 kurz nach 15 Uhr war es endlich so weit: Die Verhüllung um den neuen Säger wurde weggerissen und die zahlreichen Zartener an der Alten Säge staunten: 5 m hoch, mit einem Überdach mit 2 m Durchmesser. Mindestens sechs Wochen arbeitete der Holzkünstler Thomas Rees an dem mächtigen Weißtannenstamm. Eine Eisenschiene im Inneren sorgt für Stabilität.

von links: Marco Hauser (Bürgerverein Zarten), Barbara Schweier (Gemeinderätin Kirchzarten), Thomas Rees (der Holzkünstler) und Rudi Steinhart (Weißtanne)

Der alte morsche Säger im Nachbargarten – Künstler Thomas Rees mit Ehefrau
Neuer Säger ersetzt morschen Vorgänger an der Alten Säge in Zarten
Beim Sägerhock in Zarten wird eine neue Holzskulptur eingeweiht. Der fünf Meter hohe „letzte Säger“ von Thomas Rees ersetzt seinen morschen Vorgänger und ist jetzt größer und wetterfester.
Der neue Säger, das vorab, beeindruckt. Mit einer Gesamthöhe von fünf Metern ist die Holzskulptur rund einen Meter höher ihr morsch gewordener Vorgänger. Dieser schmückte seit der Einweihung der restaurierten Alten Säge in Zarten 15 Jahre lang den Festplatz vor dem Gebäude. Wie die neue Skulptur von Kopf bis Fuß aussieht, soll hier noch nicht verraten werden, denn eingeweiht wird er sie erst am 1. August.
Im Laufe der Zeit wurde die Säge mehrfach modernisiert
Säger wurden die Arbeiter genannt, die früher Baumstämme in handliche Bretter verwandelten. Die Säge in Zarten wurde 1799 in Betrieb genommen. Mussten Baumstämme vorher mit Pferde- oder Ochsengespannen in Nachbarorte transportiert werden, konnten sie nun vor Ort mittels der mit einem Wasserrad angetriebenen Hochgangsäge zerlegt werden. Im Laufe der Zeit wurde die Säge mehrfach modernisiert. Dieselmotoren ersetzten die Wasserkraft, Loren auf Schienen transportierten das Holz. 2005 wurde die Säge stillgelegt und stand leer, bis sich der Bürgerverein Zarten für ihre Restaurierung einsetzte.
Mit viel ehrenamtlichem Engagement, mit Fördermitteln und unter Leitung des Restaurierungsexperten Willi Sutter wurde die Säge restauriert und ist seit 2010 wieder ein zentraler Ort in Zarten. Es finden Führungen durch die Säge mit ihrer historischen Hochgangsäge statt, sie ist ein Ort für Feste und Versammlungen, an manchen Sommernachmittagen wird sie zum Café Säge – immer unter den wohlwollenden Blicken der Sägerfigur aus Holz – des „letzten Sägers“.
Für Thomas Rees ist das verwachsene Holz genau richtig
Geschaffen hat die alte wie die neue Skulptur der Holzkünstler Thomas Rees. Aus einer mächtigen Weißtanne hat er den Säger herausgearbeitet. Dieser typischste aller Schwarzwaldbäume bot schon 2010 das Material für den ersten Säger. Damals wie heute stammt der Baum aus dem Wald von Bürgervereinsmitglied Rudi Steinhart im Attental. Dort hat Steinhart die rund 150 Jahre alten Weißtannen gefällt und die Bäume mit schwerem Gerät aus dem Wald und zum Schaffensort von Thomas Rees – dem Pfeiferberg – geschafft.
„Es sind Bäume, die sonst keiner will“, sagt Thomas Rees. Zu unförmig, zu schwer zu lagern seien diese Giganten für die Sägewerke. Zu verwachsen ihr Holz, das durch den wellenförmigen Wuchs – Wimmerwuchs – nicht mehr zu Bauholz tauge. Oft endeten sie lediglich als Spanplatte. Doch für Thomas Rees ist das verwachsene Holz genau richtig: bestens geeignet für die charaktervollen Holzskulpturen, die unter seinen Händen mit Motorsäge, Eisen und Hammer entstehen und die ihn in ganz Südbaden bekannt gemacht haben.
Aus dem ausladenden Fuß der rund drei Tonnen schweren Weißtanne aus dem Attental entstand innerhalb von sechs Wochen der Kopf des Sägers, der sich verjüngende Stamm bot Raum für seinen Körper. Der Baum steht in der fertigen Skulptur auf dem Kopf.
Wie schon beim alten Säger macht der Auftraggeber, der Bürgerverein Zarten, dem Künstler keine strengen Vorgaben. „Es sollte eben wieder ein Säger sein“, sagt Bürgervereinsvorsitzender Marco Hauser. Diese Figur hatte Thomas Rees damals beim ersten Auftrag 2010 ersonnen. Die Details formte der Künstler so, wie es ihm die Gedanken an die Arbeit in den früheren Sägen und die Wuchsform der Weißtanne vorgegeben haben. Der Säger erzähle von alten Zeiten, von der Härte der Arbeit in den Sägen und von der Widerspenstigkeit des Holzes, beschreibt es Rees.
Niemals gleicht bei Thomas Rees eine Figur vollständig der anderen
Nun steht der neue letzte Säger wieder auf dem Platz der Alten Säge, in der rechten Hand eine Feile, um das Sägeblatt, das er in der linken hält, zu schleifen. „Vielleicht ermutigt die Skulptur dazu, das Erbe der Vergangenheit neu zu entdecken“, sagt Rees.
Niemals gleicht bei Thomas Rees eine Figur vollständig der anderen. Auch wenn das Motiv wie beim letzten Säger identisch ist – die Eigenarten des Baumes und die Bearbeitung sorgen für einzigartige Kunstwerke. Der neue Säger schaue verschmitzter als der alte, nennt Rees einen Unterschied zur alten Figur. Tatsächlich – während der Blick des alten Sägers kritisch zum Sägeblatt gerichtet war, richtet sich der Blick der neuen Figur in die Ferne und um die Lippen spielt ein Lächeln.
Geschaffen hat Rees den neuen Säger bereits 2025. Viele Monate ruhte die Figur im Verborgenen auf dem Hof von Rudi Steinhart. Die Hitze der vergangenen Wochen hat seinem Charakterkopf noch den einen oder anderen Riss hinzugefügt.
Der alte Säger hat auch eine neue Bestimmung gefunden
Erst kurz vor dem Einweihungstag beim Sägerhock des Bürgervereins trat der Säger mit Rudi Steinharts tatkräftiger Hilfe seine Reise zum Bestimmungsort an, um mit einem Kran aufgerichtet seinen endgültigen Platz auf dem Betonfundament auf dem Sägeplatz einzunehmen. Das Fundament ist um entscheidende 20 Zentimeter höher als das alte Fundament. Dieses war zu niedrig gewesen, weshalb der alte Säger nach etwa 15 Jahren durch Feuchtigkeit morsch geworden war.
Der Bürgerverein Zarten hat über eineinhalb Jahre mit Einnahmen und Spenden bei Festen wie dem Sägerfest und dem Zartener Glühweinplausch Geld für einen Ersatz des morschen Sägers gesammelt. Nun thront der neue Säger mit sicherem Abstand vom Boden auf dem Fundament und ist auch von oben durch ein Dach aus Cortenstahl vor der Witterung geschützt.
Der alte Säger hat eine neue Bestimmung gefunden: Im nicht weit entfernt liegenden Garten eines Bürgervereinsmitglieds bietet sein Rumpf der heimischen Insektenwelt Unterschlupf und Nahrung.
… Alles vom 30..2026 von Heike Schwende bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/neuer-saeger-ersetzt-morschen-vorgaenger-an-der-alten-saege-in-zarten

(1) Alte Säge – Blick ostwärts (2) (3) Kaffee und Kuchen am 9.5.2013

(4)

(7) Die Säge (8) (9) Das Kuchen-Team

(10) Kuchen, Kuchen, Kuchen … (11) (12) Blick westwärts zur Alten Säge

(13) Der Säger von Thomas Rees (14) ( 15) Wasserzuführung

(16) (17) (18) Marina Fehrenbach, Franz Asal

(19) (20) Marina Fehrenbach, Pater Roman (21) Franz Asal

(22) Marina Fehrenbach informiert über ihr Tansania-Projekt (24) Säge von Thomas Rees 14.2.2014

(25) Alte Säge am 29.5.2014 (26) Einkehr an Himmelfahrt (27) Alte Säge – Blick ostwärts
(1) – (17) Nach der Flurprozession zu Christi Himmelfahrt am 9.5.2013 von der Johanneskapelle über die Stationen am Urbershof, Brissenhof und Rotenhof trafen sich die Teilnehmer zu einem gemütlichen Hock an der Alten Säge ein. Nach Kaffee und Kuchen informierte die zartener Abiturientin Marina Fehrenbach über ihren nach dem Abi anstehenden Freiwilligendienst in Tansania.
(9) Die Bewirtung besorgten: Monika und Franz Asal, …. f.asal@t-online.de
(18 – 23) Die 18-jährige Abiturientin Marina Fehrenbach aus Zarten möchte nach dem Abitur für ein Jahr einen Freiwilligendienst in einem Entwicklungsland leisten. Sie nimmt am MaZ-Programm teil, das von den Pallottinerinnen durchgeführt und vom entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „Weltwärts“ des Bundes gefördert wird. Der kirchliche soziale Freiwilligendienst MaZ (Missionarin auf Zeit) ermöglicht jungen Leuten zwischen 18 und 25 Jahren, Erfahrungen in einem fremden Land zu sammeln. Marina Fehrenbach wird in dem Dorf Siuyu bei Dodoma in Tanzania in einem Heim für geistig und körperlich behinderte Kinder arbeiten. da die Kosten durch MaZ-lerinnen teils selbst zu decken sind, ist sie auf Spenden angewiesen und hat einen Solidaritätskreis gebildet:
Marina Fehrenbach
In den Aumatten 32, 79188 Kirchzarten-Zarten, marinafehrenbach@gmx.de
MaZ August 2013 – August 2014 in Siuyu/Tanzania
Spendenkonto:
Pallottinerinnen/MaZ, Kto 10 218 3935, Blz 750 903 00, LIGA Bank München
Verwendungszweck: Marina Fehrenbach + Spender-Name/Adresse
www.pallottinerinnen.org , maz@pallottinerinnen.org
(25) -(27) Einkehr am 29.5.2014 nach der Flurprozession zu Christi Himmelfahrt.




