Poschardt: Der große Austausch

Ulf Poschardt wagt sich an den Begriff des „großen Austausch“ (1):
– nicht des Volkes (das wäre zu gefährlich), sondern des Wahlvolkes.
– ohne steuernde Eliten dahinter (Verschwörungstheorien – auch zu gefährlich)
– aber bedrohlich für das „christlich–jüdische Abendland“ (also doch gesteuert?)
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In Großbritannien, Schweden, Frankreich wie auch bei den jüngsten Wahlen in Berlin sind es „Linke, die in den muslimischen Migranten ein noch zu paternalisierendes Wahlvolk erkennen“ (2). Islam(isten) und Linke schließen sich zum IslamoGauchisme als Zweckbündnis zusammen. Dabei verdrängen die Muslime ihre Abneigung gegen emanzipierte Frauen, Gender, Trans und Woke, um mit den Linken als Vehikel politische Macht zu erlangen. Taquia – denn die Geschichte zeigt, daß die Linken in diesem Bündnis als nützliche Idioten des Islam enden werden – wie im Iran 1979.
Ob man es nun Replacement, Bevölkerungsaustausch, Verdrängung, Zuzug, Integration oder Ersetzung nennt. „Poschardts These, wonach ein Wahlvolk ausgetauscht wird, ist also bei genauem Hinsehen simple Mathematik“ (3).
6.10.2026
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Ende von Beitrag „Poschardt: Der große Austausch“
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Beginn von Anlagen (1) – (4)
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(1) Muslimische Migration: Der große Austausch des Wahlvolks
Die Wahl in Berlin zeigt: Muslimische Migration ist zum entscheidenden Machtfaktor linker Eroberungsstrategien geworden. Wie das endet, sieht man dieser Tage in Frankreich.
… Alles vom 5.10.2026 von Ulf Poschardt bitte lesen auf
https://www.welt.de/debatte/plus6abe3820ca5c42fe8f931bef/muslimische-migration-der-grosse-austausch-des-wahlvolks.html
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(2) „Austausch des Wahlvolks“? Was Ulf Poschardt behauptet, ist simple Mathematik
… Ulf Poschardt hat es schon wieder getan. Am Donnerstag erschien in der Welt ein Text ihres „freiesten Mitarbeiters“ mit der Überschrift: „Der große Austausch des Wahlvolks“. Am Freitagmittag hatte die Debatte darüber Betriebstemperatur erreicht. Tilo Jung legte Poschardts Text neben einen Aufsatz von Martin Sellner. Andere nannten Poschardt rechtsextrem und zogen Linien zu Neonazis, schließlich bediene der Journalist hier die Verschwörungstheorie vom Großen Austausch.
Dabei behauptet Poschardt gar nicht, finstere Eliten tauschten das Volk aus. „Es sind also weniger globalistische Eliten als vielmehr strategisch denkende Linke, die in den muslimischen Migranten ein noch zu paternalisierendes Wahlvolk erkennen“, schreibt er in seinem Aufsatz. In Berlin, Schweden, England und Frankreich sei diese Verschiebung bereits zu besichtigen, so Poschardt, die muslimische Migration dort „zum entscheidenden Machtfaktor linker Eroberungsstrategien geworden“. Dass er damit Recht hat, zeigt ein Blick auf Zahlen und demografische Entwicklungen.

Sechs Millionen neue Menschen und immer weniger Kinder
Seit 2015 sind netto rund sechs Millionen Menschen nach Deutschland gekommen, gerechnet nach Abzug derer, die wieder gegangen sind. Allein 2015 waren es mehr als eine Million, 2022, im ersten Jahr des Ukrainekriegs, fast anderthalb. Selbst 2025, das in Berlin gern als Jahr der „Migrationswende“ verbucht wird, kamen noch 235.000 Menschen mehr ins Land, als es verließen. Das entspricht, nur um mal eine Größenordnung zu nennen, der Einwohnerschaft von Kiel. Ein großer Teil der Asylmigration seit 2015 kam aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und der Türkei, und sie war überwiegend jung und männlich. Dass diese Zuwanderung das Land verändert, ist eigentlich offensichtlich. In Deutschland leben heute 12,4 Millionen Ausländer, und mehr als jeder Vierte hat eine Einwanderungsgeschichte.
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Zugleich bekommen biodeutsche Familien kaum noch Kinder. Das Statistische Bundesamt zählte im vergangenen Jahr 654.241 Geburten, so wenige wie nie seit dem Krieg. Die Geburtenziffer fiel auf 1,32 Kinder je Frau, für den Erhalt einer Bevölkerung wären etwa 2,1 nötig.
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Nur simple Mathematik
Bleibt der Vorwurf, Poschardt bediene eine Verschwörungserzählung. Gegen geheime Pläne finsterer Eliten lässt sich leicht argumentieren, vielleicht wird der Vorwurf deshalb so gern erhoben.
Einen solchen Plan braucht es aber gar nicht. Alles, was hier beschrieben ist, wurde öffentlich beschlossen: eine Grenzpolitik, die 2015 auf Steuerung verzichtet hat, ein Staatsangehörigkeitsrecht, das den Pass schneller vergibt als je zuvor, eine Familienpolitik, die es seit Jahrzehnten nicht schafft, dass junge Paare die Kinder bekommen, die sie sich wünschen, und ein Steuersystem, das ausgerechnet die Leistungsträger vertreibt.
Wer stattdessen „Verschwörungstheorie“ ruft, verhindert vor allem, dass die eigentliche Frage gestellt wird: wohin sich die Bevölkerung dieses Landes entwickeln soll und wer darüber entscheidet. Diese Debattenverhinderung ist unredlich. Eine Demokratie, die über die Zusammensetzung ihres Wahlvolks nicht sprechen darf, entscheidet am Ende auch nicht mehr selbst über ihre Zukunft.
Poschardts These, wonach ein Wahlvolk ausgetauscht wird, ist also bei genauem Hinsehen simple Mathematik.
… Alles vom 5.10.2026 bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/austausch-des-wahlvolks-was-ulf-poschardt-behauptet-ist-simple-mathematik/
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(3) Freiester Bückling: Poschardt entdeckt den „Großen Austausch“
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Neuester Schwenk in Ulf Poschardts veröffentlichtem Leben ist nun die Entdeckung des “großen Austauschs”. Nein, es ist natürlich nicht das Volk gemeint, sondern nur das Wahlvolk. Weiter reicht es für Poschardts Revolte nicht. Und steuernde “Eliten” oder “Globalisten” gibt es dahinter natürlich nicht, weil es ja ungesteuerte Migration ist. So tiefgründig gestaltet sich die Logik des Meisterdenkers im Hause Springer, stets bemüht eben. Einen Abschnitt weiter sieht er dann doch wieder das “christlich-jüdische Abendland” bedroht. Schuld sind daran für Porschardt aber allein die Linken, die sich neue Wähler schaffen wollen. Wäre das so, dann müssten regierende CDU-Politiker sofort Einwanderung und Einbürgerung stoppen oder immerhin nachdrücklich reduzieren; das tun sie aber trotz entsprechenden Ankündigungen nicht. Man erkennt: Ohne steuernde „Eliten” oder “Globalisten” dahinter wird es denkbar eng für taugliche Erklärungen – ob bei Migration, bei Covid, bei Krieg. Aber Erklärungen sind halt nicht Poschardts Anliegen. Sein Anliegen, seine Leidenschaft ist die Stiftung von Verwirrungen

… Alles vom 5.10.2026 von Gerold Keefer bitte lesen auf
https://ansage.org/freiester-bueckling-poschardt-entdeckt-den-grossen-austausch/
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(4) Neue alte Drohungen
Ulf Poschardt ist laut Verlag »›Freiester Mitarbeiter von Axel Springer‹ für die Premium-Gruppe«, so der Verlag, als Poschardt die Position des Herausgebers zum 1. Juli aufgab. Am Montag warnte er in der Welt unter der Überschrift »Die sehr neuen Mehrheiten für die Linken« vor den Folgen des »großen Austausches« der Bevölkerungen in Europa: Linke übernehmen gestützt auf muslimische Einwanderer die Macht.

Im November 2025 wollte AfD-Kochef Tino Chrupalla vor Fernsehkameras nichts mehr vom »Bevölkerungsaustausch« wissen. Poschardt schreibt nun: »›Der große Austausch‹ gilt als zentrale rechte ›Verschwörungserzählung‹, nach der die weiße, christliche Mehrheitsbevölkerung durch gezielte nichtweiße und muslimische Zuwanderung ersetzt werden soll«. Damit habe es nun jedoch geklappt:
»Die Wahlergebnisse in Berlin – und zwar nicht nur in Neukölln und Kreuzberg – zeigen, dass muslimische Migration, wie auch schon in Schweden, England oder Frankreich, zum entscheidenden Machtfaktor linker Eroberungsstrategien geworden ist.«
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Beispiel Frankreich: »Der migrantische Mob aus Afrika und dem arabischen Raum vandalisiert Schulen und Kirchen, verwüstet die Symbole eines aufgeklärten Westens im Geiste des christlich-jüdischen Abendlands.« Die Wirklichkeit sei komplizierter als die Erzählung vom »großen Austausch«, »aber bisweilen liefert sie ihr verstörend ähnliche Bilder«.
… Alles vom 6.10.2026 bitte lesen auf
https://www.jungewelt.de/artikel/531005.neue-alte-drohungen.html

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