Christen Jesus-Choreo Bibel Ehe

Christenverfolgung ist angesagt weltweit und Christenfeindlichkeit ist „in“ und „cool“ in Europa. So wurden in Serbien Fussballfans bestraft, weil sie eine orthodoxe Ikone von Jesus Christus mit Hilfe von farbigen Papierzetteln als Choreografie im Stadion dargestellt hatten (1). Darunter die Message der Fussballanhänger„Möge unser Glaube euch zum Sieg führen“. Die UEFA kassierte dafür 95.000 Euro wegen „Herabwürdigung des Fussballs“.

Orthodoxe Ikone als Jesus-Choreo im Fussballstadion des FK Crvena Zvevd / Serbien

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Wenn diese beeindruckende Choreographie im Fussballstadion mit einer Zahlung von fast hundertausend Euro bestraft wird, dann stellt sich die Frage: Zahlreiche Spieler bekreuzigen sich, bevor sie den Rasen betreten oder z.B. zum Elfmeter antreten. Will man das nun auch verbieten?

Zum zweiten Beispiel von Christenfeindlichkeit: Päivi Räsänen war von 2011 bis 2015 Innenministerin Finnlands. Sie gehört den finnischen Christdemokraten an. Sie erklärte bereits 2010, dass sie persönlich nichts gegen Homosexualität einzuwenden habe, daß aber die Homo-Ehe (LGBTQ) nicht mit dem christlichen Glauben vereinbar sei. Im selben Jahr sagte sie mit Verweis auf finnische Statistiken, dass Christen gegenüber Muslimen bei Asylverfahren bevorzugt würden. Mehrere Gerichtsverfahren folgten.
Jetzt wurde Frau Räsänen für das Posten eines Bibelverses freigesprochen, für das Zitieren christlicher Positionen zu Ehe, Familie und Sexualität aber wegen Hassrede verurteilt (2). Ein Widerspruch in sich, da laut Gericht „der Text, der die Grundlage für die Verurteilung bildet, keine Aufforderung zur Gewalt oder eine vergleichbare, drohungsähnliche Anstiftung zum Hass enthielt.“
Birgit Kelle beklagt, dass in Westeuropa seit Jahren bereits „das Zitieren und Verbreiten biblischer Inhalte durch alle Instanzen als potenzielle Straftat verfolgt“ wird. Und in christlichen Verlautbarungen wird – anders als in muslimischen – niemals zu Gewalt gegen andere Religionen aufgerufen.
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Zum dritten Fall: Im belgischen öffentlich-rechtlichen TV-Sender VTR werden Statuen von Jesus und der Gottesmutter Maria mittels Baseballschläger live im Programm zertrümmert – zur Freude der Moderatoren (3). Hasserfüllt-aggressiv, respektlos und verletzend gegenüber Christen. Auf die Frage, ob dies nicht christliche Zuschauer  beleidige, erwiderte ein Moderator „Es könnte Menschen verletzten, aber nicht in Belgien, weil es kein christliches Land mehr ist“
Die anschließende Frage „Würdet ihr auch ein Symbol des Propheten Mohammed zertrümmern?“ wurde nach Zögern vom Produzenten beantwortet mit „Das ist eine sehr gefährliche Frage“. Danach eine Moderatorin: „Nein, das wäre unangebracht“.

Warum also gegen das Christentum wüten? „Christen sind für diese Szene gerade die einfacheren, weil „ungefährlicheren“ Gegner, weil sie zwar Überzeugungen äußern, aber körperlich keine Gefahr darstellen“ (3). Was für eine armselige, aber wenigstens ehrliche Antwort. Also: Belgien ist kein christliches Land mehr – wirklich?. Symbole des Christentums kann man im Fernsehen zerstören, solche des Islams aber nicht. Gewalt gegen Christen ist OK, gegen Muslime aber nicht.
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Als Fazit der Christenfeindlichkeit sind zwei Aspekte zu unterscheiden:
1. Der Staat soll Ordnung und Sicherheit garantieren, nicht Wahrheit und Sinn stiften. Die Trennung zwischen Staat und Religion muß bestehen bleiben. Der Staat darf sich nicht wertend in den Meinungsbildungsprozess seiner Bürger einmischen, er muß die Meinungsfreiheit als ein gegen ihn gerichtetes Abwehrrecht respektieren. Mit dem Urteil gegen die finnische Ex-Innenministerin Päivi Räsänen verstößt der Staat gegen dieses Neutralitätsgebot. Der Staat wird zum „Hohepriester“ bzw. „zur „sakralen Instanz: Ein Staat ist sakral, wenn er nicht mehr Recht setzt, sondern Wahrheit definiert – wenn er nicht mehr schlichtet, sondern bekennt“ und beschneidet dabei die Meinungsfreiheit. Birgit Kelle bringt die Auswirkungen des Urteils gegen Räsänen auf den Punkt:
„Wenn ein Bürger heute nicht mehr sicher sein kann,
ob das, was er heute gesetzeskonform tut,
ihn nicht in der Zukunft den Kopf kosten wird,
ist das nicht nur eine Aushöhlung der Rechtssicherheit,
sondern nimmt gar dystopische Züge an.“ mehr hier

2. Der Staat muß alle Bürger und somit auch alle religiösen Gemeinschaften seiner Bürger gleich behandeln. Dies gilt insbesondere für Christentum und Islam. Auch die drei o.a. Beispiele belegen, daß Kritik und Zensur primär gegen Christen gerichtet sind. Ein Kommentator fragt schüchtern: „Ob die Richter wohl auch gegenüber koranzitierenden Mohammedanern dasselbe Urteil gefällt hätten?“ Die Moderatoren des belgischen ÖRR sagen dazu freimütig „ja“.

Wo bleiben die Proteste der christlichen Kirchen? Das Christentum attackieren, niemals aber den Islam oder das Judentum – was soll derlei Doppelmoral? Jede Religion ist als Privatsache eines Menschen zu achten.
28.3.2026
Dieser Text ist ohne KI geschrieben worden.
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Ende von Beitrag „Christen Jesus-Choreo Bibel Ehe“
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Beginn von Anlagen (1) – (3).
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(1) „Schädigt den Ruf des Fußballs“: UEFA bestraft Fans für Jesus-Choreo mit hohem Strafgeld
Die UEFA hat gegen serbische Fans wegen einer Choreo über Jesus Christus ein hohes Strafgeld verhängt. Die Choreo sei eine „Herabwürdigung des Fußballs“, heißt es von der UEFA. Andere Bekenntnisse politscher oder religiöser Natur blieben dagegen unbestraft.
Der europäische Fußballverband UEFA hat gegen den serbischen Spitzenverein FK Crvena Zvezda eine Geldstrafe in Höhe von 95.500 € verhängt, nachdem serbische Fans bei der Europa-League-K.-o.-Partie gegen die französische Mannschaft LOSC Lille am 26. Februar eine christliche Choreografie gezeigt hatten. Die Strafe, die in den Entscheidungen der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA näher erläutert wird, bezieht sich auf die Vorfälle im Rajko-Mitić-Stadion, dem Spielort von FK Crvena Zvezda,

Die serbischen Fans hatten in der Fankurve mithilfe von Papierzetteln eine orthodoxe Ikone von Jesus Christus dargestellt und ein Banner in serbischer Sprache mit der Aufschrift „Möge unser Glaube euch zum Sieg führen“ hochgehalten. Die Choreo (Bild siehe oben) wurde im Anschluss breit rezipiert und von vielen Fußballfans gelobt.
… Alles vom 28.3.2026 bitte lesen auf
https://apollo-news.net/schdigt-den-ruf-des-fuballs-uefa-bestraft-fans-fr-jesus-choreo-mit-hohem-strafgeld/
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Einige Kommentare:
Dann dürften die Serben im Stadion doch gar keine Nationalhymne mehr singen, Auszug: „Gott der Gerechtigkeit, der du uns vor dem Untergang bewahrst, höre die Stimme deines Volkes…“ BürgerMit
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Dann lasst alle religiösen und politischen Motive aus dem Sport. Alle. Nur noch Sport, keine Ramadan Pause, kein Zwang sich hinzuknien für einen drogensüchtigen Schwarzen, keine Regenbogen-Symbole. Ok? Fäulnis
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Falsche Religion, anderenfalls wäre es okay. Siehe Fastenbrechen im Bundestag. Was wäre wenn AfD-Politiker am Karfreitag mit einem verhüllten Kreuz durch den Bundestag ziehen würden und dabei das traditionelle Karfreitags-Evangelium (Joh 18,1-19,42) vortragen würden? Die links-rot-grüne Bande würde in Schnappatmung verfallen. HAk
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Es handelt sich um Darstellung einer Ikone. Kultur, die so 1.500 Jahre zurückreicht. Orthodoxes Nationalgut. Eine Institution, die dagegen vorgeht, entlarvt sich selbst. Physiognomist
Ende Kommentare
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(2) Birgit Kelle: Wenn Bibelverse vor Gericht landen
Über Jahre wurde gegen Päivi Räsänen, Ex-Innenministerin Finnlands wegen ihrer christlichen Ansichten zu Ehe und Homosexualität prozessiert. Am Ende steht ein gefährliches Urteil für alle Christen.
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Das letztinstanzliche Urteil gegen die Finnin Päivi Räsänen ist zum Teil Sieg, zum Teil Niederlage. Zwar wurde sie für das Posten eines Bibelverses und ihrer Kritik an der Teilnahme ihrer Kirchengemeinde an einer Pride-Veranstaltung freigesprochen. Gleichzeitig sprach der Oberste finnische Gerichtshof sie in einer knappen 3:2-Entscheidung wegen „Hassrede“ schuldig, die sie in einer Kirchenbroschüre im Jahr 2004 verbreitet haben soll. Dass es sich dabei nicht um Gewaltaufrufe handelt, sondern um das Zitieren und Veröffentlichen christlicher Positionen zu Ehe, Familie, Sexualität und Homosexualität, verleiht diesem Urteil eine besondere Brisanz.

Gerichtliche Odyssee
Räsänen hat bereits eine jahrelange gerichtliche Odyssee hinter sich gebracht. Zwei Vorinstanzen hatten sie zuvor sogar vollständig freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft ging jedoch immer wieder in Berufung. Der Verdacht einer modernen Hexenjagd drängt sich auf. Erst die dritte Instanz brachte nun diese teilweise Verurteilung – nach einem Verfahren, das sich über Jahre hinzog und international Aufmerksamkeit erregte. Stand hier schließlich nicht nur eine bekannte Politikerin vor Gericht, sondern die Frage, ob eine christliche und biblisch begründete Sichtweise auf Ehe und Familie, aber auch die Kritik an LGBTQ-Politik oder homosexuellen Lebensweisen öffentlich noch möglich ist.

In der Urteilsbegründung formuliert das Gericht, sie habe „Meinungen, die Homosexuelle als Gruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung beleidigen, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zugänglich gehalten”. Immerhin gestand das Gericht dabei ein, es müsse berücksichtigt werden, „dass der Text, der die Grundlage für die Verurteilung bildet, keine Aufforderung zur Gewalt oder eine vergleichbare, drohungsähnliche Anstiftung zum Hass enthielt. Das Verhalten ist daher hinsichtlich der Art der Straftat nicht besonders schwerwiegend“. Verurteilt wurde sie dennoch.

Hassgesetze ohne klare Definition
Die Verurteilung von Päivi Räsänen markiert nicht nur das vorläufige Ende einer jahrelangen Prozessreihe, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die Frage, was Christen von ihren religiösen Überzeugungen noch offen äußern dürfen, ohne deswegen mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Dass die Staatsanwaltschaft in ihrem Fall mehrfach Berufung einlegte, zeigt, mit welcher Hartnäckigkeit hier ein Exempel statuiert werden sollte.
Das christliche Verständnis von Ehe und Familie, aber auch die Definition von Homosexualität als Sünde in der Bibel sind immer wieder – nicht nur in Finnland – Gegenstand harter öffentlicher Auseinandersetzungen, vertragen sie sich doch am wenigsten mit der aktuellen Zeitgeist-Variante ausufernder LGBTQ-Politik. Eine Ablehnung dieser Agenda bringt einem in zahlreichen Ländern sofort den Vorwurf ein, man sei transphob, homophob oder gleich ein Menschenfeind, der Hass und Hetze verbreite.
Spannend bleibt die Beobachtung in zahlreichen europäischen Ländern, dass LGBTQ-Aktivisten sich gerne und zahlreich auch juristisch an christlichen Positionen abarbeiten, gleichzeitig die tatsächliche und oft auch körperliche Gefahr für Homosexuelle und Mitglieder der „Queer-Community“ durch islamische Ansichten und Personen völlig ausblenden. Gut ausgehen wird das für sie nicht. Höhepunkte solcher Schizophrenien sind dann Gruppen wie „Queers for Palestine“, die sich zwar für die Muslime im Gazastreifen engagieren, gleichzeitig nicht nur dort, sondern in zahlreichen Ländern keine Stunde im öffentlichen Raum unbehelligt überleben würden.
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Christen als die einfachen Gegner
Christen sind für diese Szene gerade die einfacheren, weil „ungefährlicheren“ Gegner, weil sie zwar Überzeugungen äußern, aber körperlich keine Gefahr darstellen. Derweil ist es naiv zu glauben, die fortschreitende Islamisierung ganzer Großstädte in Europa sei für diese Community eine rosige Zukunft, wandern doch immer mehr Menschen ein, die Homosexualität für ein Verbrechen halten, das in ihren Heimatländern nicht mit Debatten, sondern mit Gefängnis und Todesurteilen beantwortet wird.
Das Urteil in Finnland entspricht ganz diesem neuen Geist, der keine Toleranz mehr atmet für abweichende Meinungen, auch wenn jene, die solche Gerichtsverfahren forcieren, selbst gerne von Vielfalt und Pluralität sprechen, dies selbst aber nicht mehr aushalten.
Nein, man wollte Frau Räsänen damit nicht einfach durchkommen lassen, auch nicht nach 20 Jahren. Die Begründung des Gerichts ist entsprechend inkonsistent. Es stellte ausdrücklich fest, dass die beanstandeten Texte weder zu Gewalt aufriefen noch eine ernsthafte Hetze darstellten. Dennoch reichte die bloße Verbreitung der Inhalte in einer Kirchenbroschüre aus, um eine Verurteilung und Geldstrafen in Höhe von mehreren tausend Euro zu rechtfertigen. Die entsprechenden Aussagen dürfen also künftig nicht mehr öffentlich verbreitet werden. Faktisch wurde also im Namen von „Hassrede“ etwas verurteilt, was das Gericht selbst als völlig ungefährlich einstuft. Warum wird es dann bestraft?

Zukunftsverbrechen der Meinungsfreiheit?
Räsänen selbst zeigte sich zutiefst enttäuscht über das Urteil und verwies auf ihr grundlegendes Recht auf freie Meinungsäußerung. Unterstützung erhält sie unter anderem von internationalen Menschenrechtsorganisationen, die in dem Urteil ein alarmierendes Signal sehen. Denn wenn eine jahrzehntealte Kirchenbroschüre nachträglich kriminalisiert werden kann, aufgrund von Gesetzen, die damals nicht einmal existierten, ist das nicht nur reichlich kafkaesk, sondern für die Meinungsfreiheit von Bürgern brandgefährlich. Wenn ein Bürger heute nicht mehr sicher sein kann, ob das, was er heute gesetzeskonform tut, ihn nicht in der Zukunft den Kopf kosten wird, ist das nicht nur eine Aushöhlung der Rechtssicherheit, sondern nimmt gar dystopische Züge an.
Dieser Fall macht deutlich, wie weit die Verschiebung bereits vorangeschritten ist: Über Jahre hinweg wurde das Zitieren und Verbreiten biblischer Inhalte durch alle Instanzen als potenzielle Straftat verfolgt. Dass selbst ein teilweiser Freispruch am Ende von einer Verurteilung begleitet wird, zeigt, dass hier nicht nur über eine Person geurteilt wurde – sondern über die Grenzen der Meinungsfreiheit selbst. Das Urteil sendet die klare Botschaft an Christen: Seid vorsichtig, sonst verurteilen wir euch dafür auch noch in der Zukunft mit Gesetzen, die wir extra dafür schaffen werden.
… Alels vom 26.3.2026 von Birgit Kelle bitte lesen auf
https://vollekelle.substack.com/p/wenn-bibelverse-vor-gericht-landen
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https://www.achgut.com/artikel/wenn_bibelverse_vor_gericht_landen/
https://statement.com/1176535/when-bible-verses-end-up-in-court
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Einige Kommentare:
Mit diesem Urteil werden nicht nur „Meinungsfreiheit“ und „Religionsfreiheit“ abgeschafft , wenn es um „falsche“ Meinung bzw. Religion geht, sondern daran zeigt sich, dass die Bibel und mit ihr der Gott der Bibel abgeschafft und kriminalisiert werden soll. Das finnische Urteil dürfte als Wegweiser gedacht sein, weshalb es trotz der Widersprüchlichkeit erging.
Die Christin Park Young-Ai, die einen koreanischen Imbiss im Berliner Regenbogenkiez betreibt, wurde von der Berliner Staatsanwalt wegen „Volksverhetzung“ angeklagt (inkl. Hausdurchsuchung!), weil sie in ihrem Imbiss Bibelsprüche an die Wände geheftet hatte, die speziellen „Tugendwächtern“ missfielen, weil sie u.a. ebenfalls Homosexualität und sexuelle Ausschweifungen betrafen. … Ilonka Grimm
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(a) Nun lese ich das x-te Mal über diese Verurteilung, aber kein Artikel zitiert die Aussagen, wegen der die Frau Räsänen verurteilt wurde. Wie soll ich mir da selbst ein Urteil bilden?
(b) Wenn dieses Urteil am Ende dazu führt, dass dem Islam seine vielen, vielen Aussagen verboten würden, die gegen Grundgesetz, Menschenrechte, Frauenrechte, Rechte sexueller Minderheiten, Rechte Andersgläubiger usw. gerichtet sind, ist es zu begrüßen. Andernfalls ist es nur ein Ausdruck des Selbsthasses westlicher Kulturen. Marcel Seiler
Ende Kommentare
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(3) Radiosender zerstört Jesus-Statue: Aber Angriffe auf Islam seien „unangebracht“
Ein Videoausschnitt eines belgischen öffentlich-rechtlichen Radiosenders sorgte für Wellen der Empörung: Dort wurden zwei Jesus- und Marienfiguren mit einem Hammer zertrümmert. Die Moderatoren sagen, mit Symbolen anderer Religionen würden sie so nicht umgehen.

In dem Live-Video wurden verschiedene Gegenstände in einer Art „Wut-Raum“ mit einem Hammer zerschlagen – darunter auch eine Jesus- und eine Marien-Statue.
Katholischer Journalist stellt unbequeme Fragen
Bei den internationalen „Radiodays Europe“, einer Konferenz für Radio und Podcast, die vom 22. bis zum 24. März in Riga stattfand, hatte der katholische EWTN-Journalist Colm Flynn die Gelegenheit, die Moderatoren der „Blue Monday“-Sendung mit der Zerstör-Aktion zu konfrontieren.
Flynn fragte die zuständigen Moderatoren, ob sie nachvollziehen können, dass das Zerschlagen der heiligen Statuen die religiösen Gefühle vieler gläubiger Zuseher verletzte. „Das ist eine sehr gute Frage“, sagt Sam De Bruyn, leitender Produzent des öffentlich-rechtlichen Senders. „Es könnte Menschen verletzten, aber nicht in Belgien, weil es kein christliches Land mehr ist. Die Hörer von Studio Brussels verletzt es definitiv nicht“, erklärt er.

https://www.youtube.com/watch?v=xZ89s_fI0xM
https://x.com/colmflynnire/status/2036161337865191831

Die Moderatoren sagen, dass alle zerstörten Gegenstände davor schon beschädigt waren – auch die beiden christlichen Statuen. Bruyn gibt allerdings zu: „In einem anderen Land würde ich vorsichtiger vorgehen“.
Dann fragt der irisch-katholische Journalist die entscheidende Frage: „Wenn ihr das Video noch einmal machen würdet: Würdet ihr auch ein Symbol des Propheten Mohammed zertrümmern?“.
„Das ist eine sehr gefährliche Frage“, sagt der Produzent. Die Moderatorin Eva De Roo beantwortet die Frage mit einem klaren „Nein“. „Das wäre unangebracht“, meint sie. Ihr Begründung: In Belgien würden viele Muslime leben. Der Interviewer wirft daraufhin ein, dass auch Christen in Belgien leben und der Papst erst kürzlich das Land besucht habe.

Gefragt, ob er einen jüdischen Davidsstern zerstören würde, antwortet auch der zweite Moderator mit einem „Nein“. Journalist Flynn merkt an, dass es manche als heuchlerisch empfinden, wenn das Christentum attackiert werden, nie aber der Islam oder das Judentum. Außerdem habe der Sender auch christliche Zuseher und werde mit Steuergeldern finanziert.

Das Live-Video ist auf den offiziellen Seiten des Senders jetzt nicht mehr abrufbar.
… Alles vom 27.3.2026 bitte lesen auf
https://exxpress.at/politik/radiosender-zerstoert-jesus-statue-angriffe-auf-islam-seien-unangebracht/

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