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- Im Freiburger Lorettokrankenhaus arbeitet Elmar Arens noch mit 66 Jahren als Arzt mit (7.8.2025)
- Loretto-Krankenhaus hat seinen 100. Geburtstag begangen (12.7.2021)
- Loretto-Klinik für Urologie: Dr. Stefan Tritschler neuer Chefarzt (3.4.2019)
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Im Freiburger Lorettokrankenhaus arbeitet Elmar Arens noch mit 66 Jahren als Arzt mit
Um 6 Uhr am Morgen verlässt Elmar Arens sein Haus in Staufen und erreicht in der Regel gegen 6.20 Uhr das Lorettokrankenhaus in Freiburg-Wiehre. Dienstbeginn auf der Orthopädie ist um 6.30. „Ich war immer schon ein Frühaufsteher“, sagt der Mediziner. Dabei könnte er morgens eigentlich ausschlafen. Denn Elmar Arens ist 66, hat ein komplettes und erfülltes Berufsleben hinter sich. Mehr als drei Jahrzehnte führte er eine eigene Hausarztpraxis in Warburg in Westfalen. Zwölf-Stunden-Arbeitstage waren da Standard, erzählt er.
Vor drei Jahren hat er die Praxis aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. Dann zogen sie nach Staufen, wo seine Frau herstammt. Dass der Altersruhesitz ins Markgräflerland verlegt werden sollte, war lange klar. Der Ruheständler reiste dann erst einmal viel umher – aber so richtig erfüllt, fühlte er sich nicht. „Ich habe die Arbeit einfach vermisst“, sagt er. Seit er 17 Jahre alt gewesen sei, habe er mit Patientinnen und Patienten gearbeitet, erst Krankenpfleger gelernt, dann Medizin studiert, dann die Praxis geführt. Er sei leidenschaftlich gerne Arzt. Und er wollte auf keinen Fall seiner Frau daheim auf die Nerven gehen.
Da passte es ganz gut, dass sein Staufener Nachbar Frank Hassel ist. Der wiederum amtiert als Ärztlicher Direktor des Lorettokrankenhauses und Chefarzt für Wirbelsäulenchirurgie. Er fragte den Allgemeinmediziner im Ruhestand, ob er nicht seine Expertise auf der Orthopädischen Station einbringen wolle. Das Modell habe er bei einem Chefarzt-Kollegen in Stuttgart abgeguckt, berichtet Hassel.
Es ist wichtig, die Seele zu behandeln, sagt Arens
Dann habe er überlegt, wie sich das in Freiburg umsetzen lässt. Durch immer bessere und schonendere Operationsmethoden könnten mittlerweile immer ältere Patientinnen und Patienten operiert werden. Der Altersdurchschnitt steige, aber es gebe auch mehr Begleiterkrankungen. Da sei es gut, wenn direkt zum Orthopädie-Team ein internistisch geschulter Kollege gehöre – und noch dazu einer, der über einen riesigen Erfahrungsschatz verfüge. Ob es um das korrekte Einstellen des Blutzuckers geht, das Beurteilen von Blutdruckwerten oder die Kontrolle chronischer Wunden – Arens Expertise ist gefragt. Auch an den Visiten der Station für Interdisziplinäre Altersmedizin nimmt er regelmäßig teil und bringt dort seine hausärztliche Perspektive in das multiprofessionelle Team ein.
„Er macht es nicht nur medizinisch hervorragend, sondern kann sich auch die Zeit nehmen, mit Patienten länger als fünf Minuten ein Gespräch zu führen“, sagt der Ärztliche Direktor Hassel. „Da kriegt er immer noch viele Sachen raus, die im Eifer des Gefechts einem Chirurgen nicht aufgefallen sind.“ Und ebenso wichtig: Die Patientinnen und Patienten seien glücklich. So beschreibt es auch Elmar Arens: Die menschliche Seite der Medizin zu zeigen, das komme gut an. Es sei wichtig, die Seele zu behandeln. „Viele Krankheiten, die sich körperlich äußern, sind ja psychisch bedingt.“
Ein zukunftsweisendes Modell?
Elmar Arens hat am Loretto eine 40-Prozent-Stelle. Jemanden mit seiner Erfahrung hätte man sonst nicht bekommen, sagt Chefarzt Hassel. Im zur Artemed-Gruppe gehörenden Lorettokrankenhaus hält man das jetzt eingeführte Modell – gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel – für zukunftsweisend. Auch auf der Urologie kann man sich eine solche generationenübergreifende Lösung vorstellen. Elmar Arens sagt, dass auch er von dem Ruhestands-Aufschub profitiert: „So bleibt man fit im Kopf.“
Wie lange er noch arbeiten will und wird, kann er nicht sagen. „Es macht mir Spaß.“ Vom Ruhestand, sagt er, verpasst er nichts. Reisen könne er trotzdem genug und Zeit für den Garten bleibe auch. „Ich fange ja morgens früh an und bin dann am Nachmittag wieder zuhause.“
… Alles vom 7.8.2025 von Joachim Röderer bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/im-freiburger-lorettokrankenhaus-arbeitet-elmar-arens-noch-mit-66-jahren-als-arzt-mit
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Kommentare
Kenne einen Kieferorthopäden, der schweren Herzens mit 74 Jahren aufhörte. Es habe ihm Spaß gemacht, wie er freudestrahlend glaubhaft versichert. Beides sind qualifizierte Jobs, in denen Selbstbestimmung, Freude und Kreativität gelebt werden können. Dazu selbst die Rechnungen schreiben, das erhöht auch die Lust. Patienten ablehen können, wenn sie zu fordernd und psycho werden, andere reinnehmen, wenn es sinnig ist. Alles Dinge, die einem Freude vermitteln können.
Alles das hat der Angestellte mitnichten. Druck, Kontrolle, zu wenig Geld für zu viel verlorene Lebenszeit. Nikola
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Unsere links-ideologisch begründete Transformation hin zu Zentralisierung, Deprivatisierung, „Sicherheit statt Freiheit“ bzw. Planwirtschaft ist gewünscht und führt dazu, daß immer weniger Menschen Lust und Freude verspüren, im Job Leistung zu erbringen und Verantwortung zu übernehmen. Für was auch, für den übergrifigen Staat, dessen Selbsthasser nun die Bürger kriegstüchtig machen? E.K.
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Loretto-Krankenhaus hat seinen 100. Geburtstag begangen
Mit einer Feier in kleinem Rahmen hat das Loretto-Krankenhaus am Samstag seinen 100. Geburtstag begangen. Nach der Eucharistiefeier in der Krankenhauskapelle warfen Vertreter aus Politik, Klinikleitung und des Ordens einen Blick auf das traditionsreiche Haus.
Die Schwestern vom Heiligen Josef hatten 1921 das „Sanatorium Lorettoberg“ an der Mercystraße in der Wiehre gegründet. In Spitzenzeiten waren 90 Schwestern im Einsatz. Bis 1987 waren alle leitenden Pflegestellen mit Ordensschwestern besetzt. Sie waren oft rund um die Uhr für die Patientinnen und Patienten da. Heute sind noch 17 Schwestern tätig. Eine von ihnen ist am Samstag aus dem aktiven Dienst verabschiedet worden: Schwester Edeltraud, die 45 der 100 Jahre des Lorettokrankenhauses miterlebt und das Haus nach außen geprägt hat. Sie ist in Nordweil im nördlichen Breisgau aufgewachsen und legte 1959 ihr Ordensgelübde ab. Im Dezember 1976 wurde sie Schwester Oberin am Loretto-Krankenhaus.
Bis vor zwei Jahren war das Hospital in katholischer Ordensträgerschaft. Nachdem im Frühjahr 2020 die Übernahme von Loretto- und St.-Josefskrankenhaus durch das Krankenhausunternehmen der Barmherzigen Brüder von Trier gescheitert war, trat an deren Stelle das weltliche Krankenhausunternehmen Artemed mit Sitz in Bayern. Die Geschäftsleitung will die beiden Häuser klar positionieren. Dabei soll das „Loretto“ ein Stadtteilhospital mit Basisnotfall- und internistischer Versorgung sein sowie mit den fachklinischen Schwerpunkten Orthopädie und Urologie
… Alles vom 12.7.2021 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/45-von-100-jahren-miterlebt–203310009.html
Loretto-Klinik für Urologie: Dr. Stefan Tritschler neuer Chefarzt
Im Freiburger Loretto-Krankenhaus, zum RKK Klinikum gehörend, wurde der Ärztliche Direktor Professor Dr. Jürgen Breul (67) nach 18 Jahren erfolgreichen Wirkens in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger als Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie ist PD Dr. Stefan Tritschler (44). Dr. Tritschler wechselt aus München von einer der größten urologischen Kliniken Europas nach Freiburg. Neuer Ärztlicher Direktor ist Dr. Frank Hassel (46), Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie.
…
Auch der neue Chefarzt PD Dr. Stefan Tritschler wechselt von der Isar an die Dreisam. Er war zuletzt geschäftsführender Oberarzt an der Urologischen Klinik und Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München-Großhadern, wo er ab 2002 seine gesamte Facharztausbildung absolvierte und zwischenzeitlich auch an der Klinik für Transplantations-Chirurgie der Universität München beschäftigt war.
An der Ludwig-MaximiliansUniversität ist der Facharzt für Urologie, spezielle urologische Chirurgie, fachgebundene Röntgendiagnostik, medikamentöse Tumortherapie und FEBU (Fellow of the European Board of Urology) seit 2012 habilitiert.
Dr. Tritschler klinische Schwerpunkte sind das Prostata- und das Harnblasenkarzinom. Ferner ist er ein ausgewiesener Experte für rekonstruktive Eingriffe an der Harnröhre.
3.4.2019, https://www.dreisamtaeler.de
Erfolgreiche Therapie bei Fuß- und Schulterschmerzen
Do, 11.9.2014, 19 Uhr Loretto-Krankenhaus, Anmeldung: susanne.schemmer@rkk-Klinikum.de , Tel 0761/70802001
Gelenkspezialist minimal-invasive OPs – Dr. Jörg Halbgewachs
Leiter Fußchirurgie Dr. – Christian Häußler
Lorettokrankenhaus in Freiburg-Wiehre
Die Ordensschwestern des Heiligen Josef vom Kloster St. Trudpert im Münstertal haben das Haus 1921 in malerischer Lage am Lorettoberg über Freiburg gegründet. Noch heute arbeiten 25 Nonnen im „Loretto“, unter Schwester Edeltraud als Oberin.
Lorettokrankenhaus, Mercystaße 6-14, 79100 Freiburg-Wiehre,
Info@rkk-lok.de, www.rkk-lok.de
Zentrum für Darmerkrankungen Südbaden (ZfD)
Tel 0761 / 7084-157 oder -101,
