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- Bericht Milei-Konferenz: Eine Kettensägen-Bewegung für Deutschland? (21.3.2026)
- Indubio: AfD – gesichert was? (1.3.2026)
- Cotar: Freiheit AfD Demokratie (16.2.2026)
- Wie Joana Cotar in acht Jahren Bundestag ihr Vertrauen in die Demokratie verlor (15.2.2026)
- Milei-Konferenz 2026. Sind libertäre Reformen auch in Deutschland umsetzbar? (9.2.2026)
- Joana Cotar: Meinungsfreiheit – 1. Der Kampf gegen die sozialen Netzwerke (14.1.2026)
- Thorsten Hinz: Vom Verlust der Zivilisiertheit (5.12.2025)
- Drei Leitideen dieses Portals: Libertarismus, Pazifismus, Diskussionskultur
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Team Freiheit
Nach Jahrzehnten des Niedergangs ist der Zeitpunkt einer gesellschaftlichen Reformation gekommen. Wir Bürger haben es verdient, dass unsere Kritik an den politischen Fehlentscheidungen in Parlamenten, Regierungen und Behörden ernst genommen wird und zu strukturellen Veränderungen führt. Vor allem verdienen wir und vor allem unsere Kinder Sicherheit, neuen Mut und eine Zukunftsperspektive in Deutschland!
Konkret:
– Wir wollen das Leben für die Bürger vereinfachen, billiger und sicherer machen.
– Wir wollen die kaputten Sektoren Gesundheit, Wohnen und Bildung wieder ins Laufen bringen.
– Wir wollen die Wirtschaft und damit den Wohlstand für alle stark wachsen lassen.
– Wir wollen den Staat stark verkleinern und aus den Märkten und dem Privatleben der Menschen zurückdrängen.
– Wir wollen die unkontrollierte Zuwanderung stoppen.
– Wir wollen die Ideologisierung, Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft stoppen
https://www.team-freiheit.de/
Frauke Petry, Joana Cotar, Thomas Kemmerich
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Joana Cotar
https://joanacotar.de/
j.cotar@joanacotar.de
Joana Cotar: Inside Bundestag: Wie ich in acht Jahren
im Zentrum der Macht das Vertrauen in unsere Demokratie verlor
16.2.2026, 224 Seiten, 24 Euro
https://x.com/JoanaCotar/status/2023304412001902797
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Wie Joana Cotar in acht Jahren Bundestag ihr Vertrauen in die Demokratie verlor
Die Geschichte einer Ent-Täuschung nennt Joana Cotar ihr Buch, die Geschichte einer Frau, die wirkliche Veränderung wollte – und lernen musste, dass hinter der Fassade freies Denken, wirkliche Demokratie und das Gewissen des Abgeordneten nicht zählen.
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Cotar gehört nicht zum Anlernberufsgang Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal. Bevor sie über die hessische Landesliste der AfD als Abgeordnete in den Bundestag einzog, hat sie nach dem Studium 18 Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet, einige Jahre davon selbständig. Zur AfD kam sie wie viele von der CDU enttäuscht, die sich galoppierend im Allparteienblock einreihte, indem sie grüner und roter wurde als SPD und Grüne selbst. Im Bundestag angekommen dachte sie, wirklich mit anderen zusammen etwas bewegen zu können. „Doch mit den Jahren kam die Ernüchterung, kamen die Enttäuschungen und viele Momente der Desillusionierung.“ sagt Cotar und: „Der Berliner Elfenbeinturm ist viel höher als gedacht. Und obwohl mir schon vor meinem Einzug durchaus bewusst war, dass die Mehrheit der Politiker den Bezug zu den Bürgern verloren hat und dass es ihr vor allem um den eigenen Machterhalt geht, traf mich die Realität brutal.“
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„Ein MdB verdient derzeit 11.833,47 Euro im Monat. Hinzu kommt die steuerfreie Aufwandspauschale von 5.349,58 Euro. Macht zusammen stolze 17.183,05 Euro monatlich. Viel Geld für Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, wenig für Spitzenleute aus der Wirtschaft. Dieser Umstand erklärt so manche Personalie im Deutschen Bundestag und in der Regierung – und allzu oft auch den mangelnden Sachverstand. Die Diät wird selbstverständlich versteuert, ein bisschen Realität muss dann doch sein. Allerdings zahlen Bundestagsabgeordnete nicht in die Rentenkasse ein. Dennoch erwerben sie jedes Jahr einen Anspruch auf eine Altersentschädigung in Höhe von 2,5 Prozent der Abgeordneten-Diät. Das sind derzeit 295,83 Euro pro Jahr – macht zusammen 1.183,32 Euro »Rente« nach nur vier Jahren Arbeit im Bundestag, ohne dafür auch nur einen einzigen Cent eingezahlt zu haben. Das ist nicht nur nicht fair. Das ist eine Sauerei …“
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„Wir sehen, ein Abgeordneter kostet den Steuerzahler im Jahr viel Geld. Rechnen wir das doch noch mal durch:
142.001,64 Euro für seine Diät
64.194,96 Euro für die steuerfreie Kostenpauschale
319.800,00 Euro für seine Mitarbeiterpauschale
12.000,00 Euro für die Büropauschale
Das macht sage und schreibe: 537.996,60 Euro pro Jahr! Und dann sind da noch die Reisen, die Büros und deren Ausstattung in Berlin und so weiter – zusammen summieren sich die Kosten auf weit über eine halbe Million Euro im Jahr. Wohlgemerkt: Pro Abgeordneten! Wir haben derzeit 630 Abgeordnete im Deutschen Bundestag. Die Gesamtrechnung überlasse ich Ihnen, lieber Leser.“
Noch viel, viel mehr Details über den Kostenblock Bundestag findet sich unter der Überschrift: Der Bundestag kostet im Jahr über eine Milliarde Euro.
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In ihrem Buch bleibt Joana Cotar dem Leser nichts schuldig, der aus erster Hand lesen möchte, warum die parlamentarische Demokratie in Deutschland versagt.
Joana Cotar, Inside Bundestag –
Wie ich in acht Jahren im Zentrum der Macht
das Vertrauen in unsere Demokratie verlor.
Westend Verlag, Klappbroschur, 220 Seiten, 24,00 €
… Alles vom 15.2.2026 von Fritz Goergen bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/buecher/joana-cotar-inside-bundestag/
Milei-Konferenz 2026. Sind libertäre Reformen auch in Deutschland umsetzbar?
9. Februar 2026 – Interview mit Frauke Petry
Ludwig von Mises Institut Deutschland (LvMID): Liebe Frau Petry, am 14. März 2026 findet in Leipzig die „Milei-Konferenz 2026“ statt https://www.milei-institut.de/milei-konferenz-2026/ . Es geht offensichtlich darum, Präsident Javier Mileis legendäre Kettensäge auch in Deutschland zum Einsatz zu bringen. Können Sie unseren Lesern bitte erklären, um was es bei der Konferenz genauer geht?
Frauke Petry (FP): Deutschland braucht einen konkreten Deregulierungsplan. Wir bringen in Leipzig namhafte Persönlichkeiten auf die Bühne, die konkret erklären werden, wie diese Deregulierung in Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren wird.
LvMID: Können Sie unseren Lesern einige Beispiele geben? Wo würden Sie die Kettensäge zuerst ansetzen?
FP: Man kann auf mehrere Weisen beginnen. Eine Baustelle, die nichts kostet und politisch leicht durchsetzbar wäre, sind die unendlichen Berichts- und Statistikpflichten für Unternehmen. Längerfristig aber noch viel wirkungsvoller wäre eine Liberalisierung des Energiemarktes und die Wiederzulassung von Kernkraft. Politisch sehr kompliziert, aber mit enormen Potentialen für Motivation von Arbeitnehmern und Unternehmern wäre die Simplifizierung des Steuersystems und eine Rückführung auf wenige einfache Steuerarten. Und dann wäre da noch der „Sozialstaat“ …
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LvMID: Javier Milei hat in Argentinien – bevor er mit der Deregulierung beginnen konnte – einen „Kulturkampf“ geführt. Gegen „woke-linkes“ Gedankengut und für Marktwirtschaft und Freiheit. Glauben Sie, dass die öffentliche Meinung in Deutschland schon bereit ist für so weitreichende Reformen wie in Argentinien?
FP: Auch in Argentinien hat niemand auf wirtschaftsliberale Reformen und eine Zurückdrängung der Marxisten gewartet. Javier Milei hat Freiheit und Marktwirtschaft nach Jahrzehnten des Sozialismus wieder populär gemacht. Selbes gilt auch für Deutschland. Wir dürfen nicht darauf warten, dass es von selbst geschieht.
LvMID: Es soll bei der „Milei-Konferenz 2026“ nicht nur um Marktwirtschaft und Staatsabbau gehen, sondern auch um Familie, gesellschaftliche Ordnung, Freiheit und Verantwortung. Können Sie erklären, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt?
FP: Gesellschaftliche Freiheit und wirtschaftliche Freiheit bedingen sich gegenseitig. Außerdem prosperiert eine freie Gesellschaft nur dann, wenn sie auf ein solides Fundament aus Vertrauen bauen kann – oder neudeutsch, wenn sie eine „High-Trust-Gesellschaft“ ist. Diese entwickelt sich aus seit langem verankerten kulturellen Grundlagen. Der Wegfall staatlicher Gewalt allein erschafft daher noch keine freie Gesellschaft. Diese benötigt Strukturen und gesellschaftliche Netzwerke, die sie resilient gegen neuerliche staatliche Interventionen machen. Und zwar durch alle gesellschaftlichen Sphären wie Bildung, Unterstützung von Familien, Organisation vom Dorf- und Stadtstrukturen, soziale Einrichtungen und dergleichen. Ist unser aktuelles Grundgesetz ausreichend, um unsere Grundrechte gegen Eingriffe in die körperliche Unversehrtheit, das Versammlungsrecht, das Recht auf freie Meinungsäußerung und andere Grundrechte zu schützen? Ich nehme es vorweg, es besteht auch hier deutlicher Nachsteuerungsbedarf.
LvMID: Viele der prominentesten Fürsprecher für Marktwirtschaft und Freiheit kommen aus dem DACH-Raum, wie Wilhelm Röpke, Friedrich A. von Hayek und – vor allem – Ludwig von Mises. Und doch kennen die deutschen Schüler und Studenten meist weder deren Namen noch ihr Werk, aber nahezu jeder Jugendliche kennt Karl Marx. Müsste nicht auch das Bildungssystem wesentlich reformiert werden und wie könnte eine solche Reform konkret aussehen?
FP: Wir müssen dem Staat die Hoheit über die Bildungsinhalte aus der Hand nehmen. Dazu brauchen wir mehr Wettbewerb im Schulbetrieb, mehr Möglichkeiten zum Freilernen und Homeschooling. Eine Bildungs- bzw. Prüfungspflicht sichert Standards, aber erlaubt alternative Lernformen außerhalb des staatlichen Korsetts. Jedes Bundesland kann in Deutschland diesen Weg selbst beschreiten, dem Föderalismus sei Dank! Statt eines „Marsches durch die Institutionen“ marschieren wir mit Freiheits-Schulen und guten Online-Angeboten einfach an ihnen vorbei!
… Alles vom 9.2.2026 bitte lesen auf
https://www.misesde.org/2026/02/milei-konferenz-2026-sind-libertaere-reformen-auch-in-deutschland-umsetzbar/
https://www.milei-institut.de/milei-konferenz-2026/
