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- ARC in London: Rekonstruktion des Abendlandes (3.7.2026)
- Dritte ARC-Konferenz 23-25.6.2026 in London (1.7.2026)
- ARC plötzlich Massenbewegung: Die globalen Libertär-Konservativen sammeln sich (19.2.2025)
- Allianz für verantwortungsvolle Staatsbürgerschaft: Konservative Visionen gegen die woke Welt (8.12.2023)
- ARC-Konferenz in London (10.11.2023)
- Abendland
Alliance for Responsible Citizenship (ARC)
ARC als Gegenstück zum WEF
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Die ‚Alliance for Responsible Citizenship‘ (ARC) ist eine internationale Gemeinschaft mit der Vorstellung einer besseren Welt, in der jeder Bürger gedeihen, seinen Beitrag leisten und sich entfalten kann.
Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns ein besseres Narrativ als Antwort auf die grundlegendsten sozialen, wirtschaftlichen, philosophischen und kulturellen Fragen des Lebens zu entwickeln.
Wir lehnen die Unvermeidlichkeit des Rückgangs ab und suchen stattdessen Lösungen, die auf die höchsten Tugenden der Menschheit und ihrer außergewöhnlichen Fähigkeit zu Innovation und Einfallsreichtum zurückgreifen.
Wir sind Bürger aus der ganzen Welt, aber jeder von uns ist sich bewusst, dass sich unsere Gesellschaften an einem Wendepunkt befinden: jetzt ist es an der Zeit, eine bessere Geschichte zu entwickeln, und wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns an dieser Vision zu arbeiten.
https://www.arc-conference.com/deutsch
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ARC in London: Rekonstruktion des Abendlandes
Bei der ARC-Konferenz geht es um Wiederaufbau. Wie kann der Zerfall der Zivilisation verhindert werden?
Benedikt Rueẞ, London
Auftakt mit Pauken und Trompeten in London. Der Wert der klassischen Musik für das Abendland wurde nicht nur zur Eröffnung der Konferenz der „Alliance for Responsible Citizenship“ (ARC) unterstrichen. Immer wieder gab es Musikeinlagen durch ein Orchester oder Solisten wie Ignat Solschenizyn, den Sohn des russischen Literaturnobelpreisträgers Alexander Soschenizyn. Denn genau darum ging es bei der diesjährigen ARC: um eine Rückbesinnung auf das Abendland und dessen Werte. Vom 23. bis 25. Juni trafen sich für diese ambitionierte Mission etwa 4.000 Teilnehmer aus rund 85 Nationen in der Olympia-Messehalle der britischen Hauptstadt. Die JUNGE FREIHEIT war vor Ort und hat einen Blick hinter die Kulissen geworfen.
Ins Leben gerufen hatte die Konferenz im Jahr 2023 der bekannte kanadische Psychologe Jordan Peterson in Zusammenarbeit mit Milliardär Paul Marshall, der Tory-Oberhausabgeordneten Baroness Philippa Stroud und dem Thinktank Legatum Institute. Da Peterson aus gesundheitlichen Gründen absagen musste, moderierte Stroud durch die Tage, kündigte Podiumsredner an und interviewte hochrangige Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft aller Couleur. Den Anfang machte etwa der Artemis-2-Astronaut Victor Glover, der an die Einzigartigkeit und den schöpferischen Wert des Planeten erinnerte.
„Radikal progressiver Liberalismus“ als Gefahr für das Abendland
Kritiker der ARC wie die etwa 20 Antifa-Demonstranten, die sich lediglich am Morgen des ersten Tages vor dem Eingang des viktorianischen Backsteingebäudes im Stadtteil Kensington versammelten, skandierten dennoch Parolen wie „Nur Faschisten!“. Auch Spiegel-Journalistin Ann-Katrin Müller machte auf der linken Plattform Bluesky Stimmung gegen die liberal-konservative Konferenz. Dort würden sich „Vertreter der extremen Rechten, Abtreibungsgegner und Klimaleugner“ treffen. Medien-Staranwalt Ralf Höcker, der zum zweiten Mal dabei war, reagierte im JF-Gespräch mit deutlichen Worten: „Ich halte das alles für extrem irrsinnig, was diese Frau da schreibt.“ Es sei „verstörend“, wie man die ARC in die rechtsextreme Ecke zu drängen versuche.
Wie der schwarze Astronaut Glover oder Klimaforscher und ARC-Redner Steven Koonin, der den menschengemachten Anteil am Klimawandel als erwiesen erachtete, in das enge Bild der Spiegel-Journalisten passten, bleibt ein Rätsel. Denn auch die weltweit bekannte Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali sprach über das gefährdete europäische Erbe. Wenn Eigenverantwortung und die Rückbesinnung auf westliche Werte bedeuteten, ein „White Supremacist“ zu sein, „dann bin ich das“, sagte die somalischstämmige Ali und erntete prompt Gelächter und Applaus aus dem Publikum. Natürlich sei sie das nicht, betonte sie. „Selbstsüchtigkeit und Narzissmus“ aber hätten sich durch den „radikal progressiven Liberalismus“ ein Einfallstor zu diesem Denken verschafft.
Mit Baron Maurice Glasman, einem Life Peer der Labour-Partei, pflichtete ein prominenter Linker der These Alis bei, dass eine „Dekonstruktion“ des Westens stattfinde. Glasman zufolge hätten DEI- (Vielfalt, Gleichheit, Inklusion) und ESG-Vorschriften (Umwelt, Soziales, Unternehmensführung) eine „zerstörerische Progressivität“ angenommen. Die Bürokratieinstrumente diskriminierten einerseits systematisch Weiße und schadeten andererseits der heimischen Wirtschaft zum Vorteil einiger weniger Großunternehmen. Trotz untergeordneter politischer Divergenzen einte rechte wie linke Stimmen an dieser Stelle der darüberstehende Gedanke, dass nicht weniger als der Zerfall unserer Zivilisation drohe.
Die Hauptgründe für den Niedergang des Abendlandes verankerte die ARC in einem Buch, das jedem Teilnehmer ausgehändigt wurde. Der christliche Autor Johnny Patterson liefert in „The Age of Reconstruction“ (Das Zeitalter der Rekonstruktion) aber zugleich eine Anleitung, wie die fünf bröckelnden Säulen, auf denen der Westen beruhe, repariert oder neuerrichtet werden könnten. Die Aufgaben bestünden demzufolge in einer positiven Rückbesinnung auf die zivilisatorische Geschichte des Abendlandes, in der Wiederherstellung des sozialen Gefüges, im Ankurbeln der Wirtschaft, in der Rückkehr zu einem funktionierenden Energiesystem und in einem pragmatischen Umgang mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz.
Anknüpfend daran nannte die Tory-Vorsitzende Kemi Badenoch die „Net-Zero-Politik“ utopisch und kritisierte die europäische Asylpolitik scharf. Als Tochter nigerianischer Migranten betonte sie, dass Migration nicht per se schlecht sei – wohl aber, wenn Migranten mit falschen Angaben Badenochs „Heimat ausbeuten“ und später in ihren Communities Moscheen besuchten statt sich zu integrieren.
Die ARC will eine „Generation von Erbauern“ stärken
Zu einem ähnlichen Schluss kam der Reform-UK-Vorsitzende Nigel Farage. Er rügte die „Zwei-Klassen-Polizeiarbeit“, die sich im echten Leben und im Internet durch die Verfolgung regierungskritischer Meinungen ausbreite. Der „Aktionsplan zur Bekämpfung von Rassismus“ der britischen Behörden habe letztlich zum „Desaster“ um den Tod des Studenten Henry Nowak geführt. Daher sei eine Rückabwicklung der Masseneinwanderung unerlässlich. Diese habe Großbritannien zudem durch billige Arbeitskräfte an Produktivität beraubt. Farages wirtschaftspolitische Forderung, „auf Atomkraft“ zu setzen unterstrich er mit den Worten: „Energie, Energie, Energie!“
Pessimistisch war Farage beim Thema Antisemitismus. Auch der erklärte Israel-Freund und Springer-Chef Mathias Döpfner meinte, Angriffe auf Juden könnten „erst der Anfang“ sein. Das gesamte Modell der offenen Gesellschaft stehe unter Druck. So würden Islamisten die „Woke-Bewegung“ als Vehikel nutzen, um die Gesellschaft zu unterwandern. Einen Hoffnungsschimmer würde dagegen ein Journalismus Mitte-rechts leisten, den Döpfner als „unterversorgt“ bezeichnete – nicht zuletzt, weil 90 Prozent der Medien links seien. Mit dem Kauf der britischen Tageszeitung The Daily Telegraph wolle er diesen Journalismus im englischsprachigen Raum stärken. Neue Medien sind laut Döpfner nicht nur „dringend notwendig“, sondern könnten „eine Renaissance“ der gesamten Branche bedeuten. Staatsnahe Medien oder jene, die sogar vom Staat abhängig sind, würden hingegen zu einem Vertrauensverlust beitragen.
Der über Zoom zugeschaltete Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, machte für das Medienmisstrauen die „Diskursfeindlichkeit“ der Linken verantwortlich, die die Medien dominierten. Im Gespräch mit dem ehemaligen australischen Vize-Premier, John Anderson, sprach der Republikaner darüber, wie unabhängige Medien gestärkt werden könnten. Verantwortlich sei am Ende der mündige Bürger, der aus der „Selbstisolation“ heraustreten und mit anderen Menschen in Kontakt kommen müsse – im Internet und im echten Leben. Vorbild für Johnson sei der im September vergangenen Jahres von einem mutmaßlichen Linksextremisten erschossene Aktivist Charlie Kirk, den der Trump-Vertraute einen „geschätzten Freund“ nannte.
In diesen sich zuspitzenden Problemen steckt ARC-Mitgründerin Stroud zufolge eine Chance, das Ruder herumzureißen, einen Wandel herbeizuführen und so ein „hoffnungsvolles Bild“ für künftige Generationen zu zeichnen. Anders als sonstige konservativ angesiedelte Konferenzen blieb die ARC nicht bei der Ursachenbeschreibung stehen, sondern ermutigte zum eigenverantwortlichen Handeln und eröffnete Netzwerken ein Forum, um über Wege aus der Krise offen zu diskutieren. Diese Debatten wurden auf den Podien teils offen ausgefochten, wodurch mitunter klare Trennlinien deutlich wurden. Der gemeinsame Strang blieb, sich für eine „Generation von Erbauern“ einzusetzen, die die Erzählung ablehnt, dass die besten Zeiten hinter uns lägen. Die christliche Podcasterin Carina Jung sagte der JUNGEN FREIHEIT, durch ihre Teilnahme an der ARC neuen Mut geschöpft zu haben: „Ich bin der Überzeugung, dass wir eben nicht der Dekonstruktion unterliegen, sondern dass wir wirklich an der Rekonstruktion teilnehmen können.“
… Alles vom 3.7.2026 von Benedikt Rueẞ bitte lesen in der JF 28/26, Seite 14
ARC plötzlich Massenbewegung: Die globalen Libertär-Konservativen sammeln sich
Die zweite ARC-Konferenz an der Themse ist sehr viel größer und mächtiger als die Gründungsveranstaltung vor zwei Jahren. Das Netzwerk hat sein Momentum. Die Krise des Westens schildern die meisten Teilnehmer 2025 trotzdem schärfer als vor zwei Jahren.
…
Während es 2023 darum ging, das libertär-konservative länderübergreifende Netzwerk erst einmal zu gründen, steht jetzt bei der ARC die Frage nach dem Gegenprogramm zu Postnationalismus und großer Transformation im Zentrum. In seiner Rede am zweiten Konferenztag kreiste der britische Journalist Douglas Murray um die Frage: Was macht die westliche Tradition eigentlich aus? Im Kern der woken, postkolonialen Ideologie, so Murray, stehe nach wie vor das Dogma, „dass wir im Westen selbst keine eigene Farbe haben, sondern dass Farben das sind, was uns andere bringen.“ Diese Frage überwölbt alle anderen: Worin liegt die kulturelle Besonderheit des Westens? Von dieser Antwort, meint er, hängt ab, ob der Westen als eigener kultureller Raum überlebt.
Obwohl sich das ARC-Netzwerk in einer sehr viel stärkeren Position sieht als 2023, und obwohl sich der Wokismus zumindest in den USA im Niedergang befindet, verschärfen sich die ökonomischen und kulturellen Krisen in fast allen westlichen Ländern. Daraus ergibt sich das nächste Leitmotiv der Konferenz: die drängende Zeit. „Diese ganze Diskussion, was ein Mann und was eine Frau ist“, so Murray, „wer hat eigentlich Zeit für so etwas?“ Das Gefährliche an diesen Debatten, so lautet seine nicht ausgesprochene Antwort, liegt darin, dass sie nur Energie für die wirklich wichtigen Gesellschaftsthemen rauben.
… Alles vom 19.2.2025 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/ploetzlich-massenbewegung-die-globalen-libertaer-konservativen-sammeln-sich/
Allianz für verantwortungsvolle Staatsbürgerschaft: Konservative Visionen gegen die woke Welt
Einmal kurz die Welt retten
Alarmstufe Rot für die Welt – das sei das Motto unserer Zeit. „Wir befinden uns inmitten eines kulturellen und gesellschaftlichen Wandels, in dem ideologisch linke Politik und die progressiven Denker der Zeit vorgeben, daß wir uns in der Endzeit befinden und alles, was wir einst gewußt haben, nicht mehr richtig ist. Heute sind Geschlechter ein soziales Konstrukt des Patriarchats, Landesgrenzen sind überflüssig, das Klima ist die größte Gefahr für die Menschheit und Geld wird einfach per Knopfdruck neu geschaffen“, erklärte der kanadische Psychologe Jordan B. Peterson und verkündete im Februar, in einer Folge des Joe Rogan Podcasts, die Gründung der Alliance for Responsible Citizenship (Allianz für verantwortungsvolle Staatsbürgerschaft; ARC), ein internationaler Zusammenschluß, dessen Ziel es sei, „so etwas wie eine alternative Zukunftsvision zu entwickeln – eine Alternative zur apokalyptischen Erzählung, die zumindest implizit von Organisationen wie dem Weltwirtschaftsforum verbreitet wird“.
Die ARC-Vision ist, die Menschen „maximal gegen Angst und Verzweiflung“ zu stärken und „durch Glauben und Hoffnung“ zu motivieren, damit sie sich im „Streben nach einer blühenden und reichhaltigen Welt vereinen“. Weitere Kernthemen sind verantwortungsvolle Staatsbürgerschaft – selbst denken und Verantwortung für sich und seine Familie übernehmen, Familie und soziales Gefüge – für gestärkte und stabile zwischenmenschliche Beziehungen, einen offenen Austausch und gute Regierungsführung – zur Förderung von Unternehmertum und Innovation; Energie und Ressourcen sowie Verantwortung für die Umwelt.
Die Liste der Unterstützer ist ein Sammelsurium bekannter Rechter
Peterson betonte gegenüber Rogan, daß die Gruppe eine „promenschliche Sichtweise an der Umweltverantwortungsfront“ haben würde. „Wenn Sie alternative Energiequellen entwickeln wollen, kein Problem. Denn, hey Mann, je mehr Energiequellen wir haben, desto besser. Aber du kannst deine utopische Vision im Dienste deines Narzißmus nicht den Armen aufzwingen. Wir werden versuchen, die Armen reich zu machen. Wir werden versuchen, die absolute Armut zu lindern“, so Peterson über die Ziele der ARC.
Auf seiner Netzseite schrieb er einige Tage später, daß negative Zukunftsvisionen gefährlich für die Menschheit seien. Das Bündnis will anders sein und „eine positive, hoffnungsvolle, konservative zivilisatorische Vision, statt einer Politik, die die Menschen mit apokalyptischen Visionen erschreckt oder sie durch haßerfüllte Parteinahme manipuliert“.
… Alles vom 8.12.2023 von Liz Roth bitte lesen in der JF 50/23, Seite 12
https://www.junge-freiheit.de
ARC-Konferenz in London
Am Themse-Ufer liegt (vielleicht) die bessere Geschichte
Drei Tage lang trafen sich konservative, liberale und libertäre Wissenschaftler, Politiker und Unternehmer aus Dutzenden Ländern in London, um die „Association for Responsible Citizenship“ zu gründen. Ist die ARC ein anti-wokes Gegengewicht zu Davos? Ein bisschen, aber auch etwas darüber hinaus. Es verschieben sich gerade ein paar Gewichte.
„Remember who we are“, erinnern wir uns daran, wer wir sind. „Das ist es, worum es in der ARC-Konferenz ging.“ Jordan Peterson ruft diesen Satz von der Bühne des Magazin London im Norden von Greenwich zu den eintausendfünfhundert Zuhörern unten im Saal. Dann geschieht etwas, was Peterson, Psychologe, Autor mit großem Publikum, Professor in der altmodischen Bedeutung des Begriffs – Bekenner –, sonst nie passiert. Seine Stimme zittert. Für ein, zwei Sekunden verändern sich seine Gesichtszüge. Er wischt eine Träne weg. Peterson hält an diesem Spätnachmittag des 3. Novembers den Schlussvortrag der ARC-Konferenz. ARC steht für ‚Association for Responsible Citizenship‘. Sein Vortrag soll drei Konferenztage zusammenfassen, in denen es, frei übersetzt, um die Begründung einer neuen Bürgerlichkeitsidee ging, mit Teilnehmern aus den USA, Kanada, Südamerika, Asien. Afrika und Australien. Vielleicht merkte Peterson erst in diesem Moment, dass sich in seinem Vier-Worte-Satz alles bündelt, worüber Konservative, Liberal-Konservative und Libertäre, worüber Dutzende Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker in drei Spätherbsttagen auf der Bühne und alle 1500 Gäste in den Pausen und später beim Abendessen debattierten. Wer sind Wir im Westen? Wovon sprechen wir, wenn wir Bürger sagen?
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Konservative und liberale Denkfabriken gibt es, sogar die eine oder andere Stiftung, wobei keine davon über annähernd so viel Mittel verfügt wie die Open Society Foundation von George Soros oder das Großkonglomerat World Economic Forum, kurz WEF, mit seinem jährlichen Auftrieb in Davos.
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Bisher gab es überhaupt keine internationale Struktur, in der ein Jordan Peterson zu 1500 Zuhörern aus Dutzenden Ländern hätte sprechen können. Noch während der Konferenz in London ging das Wort vom Anti-Davos um, das es nicht ganz trifft. Denn die Veranstaltung verfolgte ja gerade den Zweck, über ein bloßes Gegenbild hinauszukommen. Andererseits passt es zumindest soweit, als die ARC dem WEF in ihrer Struktur ähnelt, nur eben mit anderem Vorzeichen.
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Das ARC-Netzwerk will nicht nur ein Gegengewicht zu den Akademikern, Studenten und Journalisten bilden, die gerade die Massaker der Hamas bejubeln oder zumindest kleinreden und den Westen in die Rolle des Dauerangeklagten zu drängen suchen, nicht nur zu antiwestlichen Stichwortgebern wie Ibram X. Kendi und Neosozialisten in der Politik von Alexandria Ocasio-Cortez und Rashida Tlaib bis Ricarda Lang. Es greift auch den crony capitalism an, die Verschmelzung von wirtschaftlicher mit politischer Macht, die Globalsteuerungsphantasien, wie sie ein Klaus Schwab auf etwas clowneske, ein Bill Gates mit seiner Stiftung auf eine etwas elegantere Art verfolgt.
… Alles vom 10.11.2023 von Alexandr Wendt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/arc-konferenz-london-themse/
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Einige Kommentare:
Solange solche Realitätsverweigerer und Nichtsahnenden wie Frau Lang und ihresgleichen die Geschicke in Deutschland bestimmen, wird sich schwerlich eine Haltung durchsetzen, die auch nur im Ansatz dem Beispiel „Remember who we are“ gleich kommt. Deutschland kriecht weiterhin auf dem Pfad des „Mea Culpa“ Gedankens und nur langsam- sehr langsam dräut es dem einen-oder der anderen, dass wir wie die Lemminge der Klippe des Absturzes gefährlich nahe kommen. Sollte es „Merry old England“ vormachen, so liegt dem zugrunde, dass sie dort aufgrund ihrer jahrhundertealten Kolonialgeschichte viel gelernt haben. Bereuen tun sie es wohl nicht, dort auf der Insel….. Poi
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Leider eine sehr angelsächsische Veranstaltung. Vielleicht müssen die Länder des Kontinents ihren eigenen Anfang beginnen. Wobei ich da weniger an Frankreich glaube, als an die Niederlande, die Schweiz, Österreich und den ehemaligen Ostblock. Italien? Wäre schön. Man hört diesbezüglich so wenig von denen. Ich wünsche mir dann noch vor allem noch die Südamerikaner dazu. Eines neues Erwachen des Individuums. Es wäre fast zu schön! P.H.
Ende Kommentare
