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Passivhochhaus Buggi 50 am 13.11.2010 in Weingarten: Tele-Blick nach Osten über Freiburg und Dreisamtal hoch zum Schwarzwald
Hobby, Sammler, Erfinder, Tüftler, Bastler, Kreative, Lieblingsbeschäftigung, Steckenpferd, Heimwerker, Selbermacher, DIY (Do it Yourself), …
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(1) Kinderspielzeug (2) Michael Hopkins (3) Herzen Ehrenstetten 30.5.2013

(4) Herzen
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(1)-(2) Michael Kopkins am 6.4.2013 in Freiburg., Kinderspielzeug aus Holz, Sickingenstrasse 12b, Hinterzarten
(3)-(4) Herzen aus Stoff ab 2 Euro in Ehrenstetten, Ortsstrasse von Staufen her kommend.
Lieblingsbeschäftigung
Jeder hat eine Lieblingsbeschäftigung, auch wenn diese darin besteht, am liebsten nichts zu tun – was zudem gar nicht so einfach ist bei der damit geforderten Suffizienz. Meine Lieblingsbeschäftigung ist, etwas wohnlich zu gestalten, so dass man sich darin wohlfühlt. Das „etwas“ kann ein Haus, eine Wohnung, ein Zimmer, ein Garten, ein Wohnwagenvorplatz, eine Pergola mit Sitzplatz, eine alte Mühle, ein Speicher, ein Mobilhome, ein Mehrfamilienhaus, ein Ferienappartment oder eine Hundehütte sein. „Gestalten“ geht vom Sanieren, Einsäen, Umbauen, Renovieren und Umgraben bis hin zum Neubauen. „man“ können sein Angehörige, Freunde, Gäste oder Mieter. Hauptsache, sie fühlen sich wohl, denn dieses Wohlfühlen überträgt sich dann automatisch auf einen selbst.
Ich hatte das große Glück, dieser Lieblingsbeschäftigung immer schon nachgehen zu dürfen. Es begann als kleiner Bub mit einem kleinen Baumhaus, das wir sogar mit einem Teppich ausgelegt hatten.
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Ahmet Refii Dener: Das Hobby-Vakuum in der islamischen Welt
Das klassische „Wandern“ oder „Heimwerken“ ist mehr als nur deutsches Spießbürgertum. Es ist ein Training in Disziplin und Frustrationstoleranz. Das Fehlen einer Hobby-Kultur in der islamischen Welt ist eine völlig unbeachtete Integrationsbarriere. Wo keine individuelle Selbstbeschäftigung gelernt wurde, entsteht eine gefährliche Leere, die oft mit Aggression oder Ideologie gefüllt wird.
Während die deutsche Debatte fast obsessiv um die Integration durch Erwerbsarbeit kreist, wird eine weitaus subtilere, aber soziologisch hochexplosive Sprengkraft völlig unterschätzt: die Struktur der freien Zeit. Wir sprechen viel über Qualifikationen und Sprachkurse, doch wir schweigen über das „Vakuum der strukturlosen Zeit“. In der klassischen Soziologie beschreibt der Begriff der Anomie einen Zustand der gesellschaftlichen Orientierungslosigkeit, der eintritt, wenn kollektive Normen wegbrechen. In Deutschland wird dieser Zustand bei vielen Migranten durch das fast vollständige Fehlen einer individuellen „Hobby-Kultur“ befeuert.
In der westlich-bürgerlichen Welt ist das Hobby weit mehr als bloßer Zeitvertreib; es ist eine Form der zivilisatorischen Selbst-Regierung. Wer sich einer Sache widmet – sei es im Verein, beim Modellbau oder in der Werkstatt – unterwirft sich freiwillig Regeln und Zielen. Viele Migrationsbiografien, insbesondere aus dem islamischen Raum, kennen dieses Konzept jedoch kaum. Das Wort „Hobi“ ist zwar in einem islamischen Land, wie der Türkei, geläufig, doch die Praxis bleibt ein Phantom. Während der Deutsche im Schnitt 27 Minuten am Tag liest, schrumpft dieser Wert im türkischen Kulturraum oft auf magere ein bis sieben Minuten zusammen. Das „Bücherlesen“, das in Umfragen gern als Hobby angegeben wird, entpuppt sich so oft als höfliche Fassade für eine gähnende intellektuelle Leere in der Freizeit.
Diese Leere wird meist durch das ersetzt, was man als „passive Vergemeinschaftung“ bezeichnen kann. Man trifft sich nicht, um gemeinsam etwas zu tun, sondern um gemeinsam zu sein. In den überfüllten Cafés oder Community-Zentren wird nicht über das „Wie“ einer handwerklichen Lösung debattiert, sondern über das „Wir“ gegen die „Anderen“. Wo der Deutsche sein Heil in der Gartenarbeit (Platz 1 der Hobbys) oder im Heimwerken sucht, flüchtet der „Stadttürke“ aus Gewohnheit ins Einkaufszentrum. Shoppen wird hier nicht als Hobby, sondern als Ersatzhandlung betrieben – ein Zeitvertreib, weil man mit der eigenen Individualität und der Stille einer produktiven Beschäftigung nichts anzufangen weiß.
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Wenn Menschen – oft lebenslang – über ein Übermaß an Freizeit verfügen, aber keine Tradition der Selbstbeschäftigung besitzen, wird die Zeit zur Last. Das oft zitierte Gewaltpotential ist häufig kein rein religiöses Erbe, sondern das Resultat dieser strukturlosen Dauerfreizeit.
Wer nicht gelernt hat, Frustration an einem Werkstück oder einem Buch zu überwinden, entlädt sie in der Gruppe. Ein Mensch ohne Hobby ist anfälliger für externe Sinnangebote – seien es radikale Ideologien oder kriminelle Strukturen –, die das Vakuum der Bedeutungslosigkeit mit Aggression füllen.
Integration findet eben nicht nur am Arbeitsplatz statt, sondern dort, wo der Mensch lernt, seine Zeit sinnvoll mit Inhalten zu füllen, statt sie lediglich abzusitzen. Das „deutsche Hobby“ ist kein spießiger Anachronismus, sondern ein fundamentales politisches Stabilitätselement. Wer keine Hobbys hat, hat schlichtweg zu viel Zeit für Ideologien.
…. Alles vom 14.4.2026 von Ahmet Refii Dener bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/migranten_das_hobby_vakuum_in_der_islamischen_wel