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Sonnenuntergang am 31.12.2025 im Dreisamtal bei Freiburg im Schwatzwald

 

AUF1-Videotalk: Venezuela ändert alles – Was man Ihnen verheimlicht!
Was sind die wahren Hintergründe der US-Militär-Operation in Venezuela? Was sind die dramatischen Folgen? „Nach dieser Sondersendung, kann man Ihnen nichts mehr vormachen. Und das ist wichtig, denn die Entführung Maduros war nur der Auftakt“, sagt AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet, eine Woche nach der Entführung des Präsidenten von Venezuela. Mit in der Sendung geballtes Fachwissen: Kayvan Soufi-Siavash, Ernst Wolff, Oliver Janich, Heiko Schöning und Billy Six, der selbst monatelang in Venezuela inhaftiert war
1:30:23 Minuten

Inhaltsübersicht
0:00 Anfang
03:07 Vergessen Sie die Mainstream-Ablenkungen
07:32 Kayvan Soufi-Siavash: Das Gesetz des Stärkeren ist das einzige Gesetz
21:12 Warum Öl?
22:41 Rechte und liberale US-Anbiederung
24:21 Fake-Videos und Geheimdienst-Info-Krieg
29:59 Interview Ernst Wolff: Chaos soll die Weltdiktatur vorbereiten
46:22 Das verschwiegene Angebot an die Europäer von Hugo Chávez
48:28 Interview Heiko Schöning: Die Mafia zeigt sich
01:02:11 Interview Oliver Janich: Rothschild feiert
01:13:57 Interview Billy Six: Maduro ist der falsche Mann – der Deep State ist viel mächtiger
… Alles vom 10.1.2026 bitte lesen auf
https://auf1.tv/stefan-magnet-auf1/venezuela-aendert-alles-was-man-ihnen-verheimlicht

 

Venezuela Völkerrecht Diktatur Interessen-/Geopolitik
EU mahnt zur Achtung des Völkerrechts – Russland verurteilt „bewaffnete Addression“
… Was ist komischer: Wenn der völkerverschlingende Moloch EU das Völkerrecht anruft – oder wenn Russland nicht zwischen Aggression und Spezialoperation unterscheiden kann?
… Russland und Chin haben vor dem UN-Sicherheitsrat den US-Angriff auf Venezuela schr verurteilt ….
Leserin *** schickt mir dazu einen Text, den ein unter dem Namen „Alexander von Schlaun” schreibender Ano- oder Pseudonymus ins Netz gestellt hat und den ich hier vollständig – mit einigen grammatikalischen und orthographischen Korrekturen im Sinne der Hausordnung des Kleinen Eckladens – wiedergebe.
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„Die wichtigste Erkenntnis aus dem Venezuela-Coup ist nicht neu: Nicht Moral oder Recht definieren Geopolitik, sondern Interessen und Macht. Wer die größere Kanone hat, sagt, wo es langgeht. Irak, Ukraine, Venezuela etc.: Die Narrative von Humanismus und ‚regelbasierter Ordnung’ sind immer nur Mittel zum Zweck, solange es den Großmächten dient; darunter aber ist Darwin, quasi als geopolitisches Naturgesetz, nie ausgestorben.
Wie man es dann für die Plebs verpackt, ist doch völlig egal. Es mag sein, dass Maduro mit Drogenhandel Geld verdiente; die CIA macht das auch. Wäre Maduro pro-USA gewesen, hätte er in Venezuela ein Leben lang machen können, was er will. Jegliche Diskussion über Moral und Recht in der Geopolitik ist fast schon putzig naiv. Leider.
Geopolitisch relevant ist immer nur: Was sind unsere Interessen? Wer hat (zur Zeit) die gleichen? Was bedeutet ein Ereignis für uns? Europa? Deutschland? Persönlich?

Dem neuen Ostblock (China, Russland, Iran ‚plus X’) seinen Flugzeugträger ‚Venezuela’ vor der Haustür der USA zu versenken, ist aus US-Sicht sicher vernünftig – und auch für Europa dürfte es, isoliert betrachtet, eher positiv sein, Chinas globale Expansionspolitik einzudämmen. Die USA wollen zwar nicht unser Freund sein, sondern unser Herr und Meister; aber unter China will man noch weniger leben. Und wir laufen unweigerlich auf einen neuen West-Ost-Konflikt zwischen den (nun regionalen) Hegemonialmächten USA und dem erstarkenden China zu; dazu sollte man eine vorteilhafte Ausgangsposition schaffen.
Dumm war es in diesem Kontext von den USA, Russland vom Westen abzuspalten, nur weil man keinen Partner auf Augenhöhe dulden wollte. Bevor Westeuropa und Russland zu einem (befreundeten!) Machtblock, EUROPA!, hätten werden können, haben die USA diese Annäherung lieber zerstört. Man hat Russland förmlich in die Arme von China getrieben. Jetzt entwickeln sich zwei Blöcke, die militärisch wahrscheinlich ebenbürtig sind; aber in Zukunft mit klaren wirtschaftlichen Vorteilen für den Ostblock, da Asien noch wächst.
Insofern kann es durchaus sein, dass die USA einen Showdown mit China anstreben, bevor man in der Rückhand ist, oder sich zumindest über Druckaufbau schnell einig bezüglich der jeweiligen Einflusssphäre zu werden, solange man geopolitisch noch ernst zu nehmen ist. Neu in der Strategie ist: Das Rennen macht nicht länger, wer mehr Militärbasen auf der Welt hat; das Rennen macht, wer in der Gegenwart sein Einflussgebiet militärisch schützen kann und wirtschaftlich resilient ist; und wer in der Zukunft öffentliches Narrativ, KI, Robotik und Biotechnologie dominiert.
Die eigentliche Botschaft des Venezuela-Coups mit gleichzeitigem Säbelrasseln in Richtung Kolumbien, Iran und sogar Grönland ist, dass die USA unter Trump genauso unverblümt wie vorher die Figuren auf dem geopolitischen Schachbrett so umstellen, dass man in einer guten Spielposition bleibt. Was offener zutage tritt als früher: Wir sind keine Freunde. Waren es nie. Wir sind bestenfalls der Hund, der Acker der USA. Etwas, das man pflegt und bestellt, solange es von Nutzen ist; und das man opfert und ausbeutet, wenn es dem eigenen Vorteil dient.

Was sind hier Trumps Ziele? Unterscheiden sie sich von denen der alten neokonservativen Transatlantiker?
Der hegemoniale Anspruch, den maximalen Teil der Welt zu beherrschen, weil man quasi göttlich dazu bestimmt ist (American Exceptionalism), ist derselbe. Auch der Kern des Tiefen Staats, den Trump vorgeblich bekämpfen wollte, ist derselbe. Aber man hat akzeptiert, dass man China als ebenbürtige Macht anerkennen muss. Es geht also nicht länger darum, die ganze Welt geographisch-militärisch beherrschen zu wollen, sondern darum, die Welt in eine US- und eine China-Einflusssphäre aufzuteilen. Alles andere würde die Möglichkeiten der USA überdehnen; zumal die USA bereits heute hoffnungslos überschuldet sind.
Der American Exceptionalism, der Anspruch darauf, die Herrenmenschen der Welt zu sein, bleibt. Trump ändert nur die Strategie. Die USA sind extremst hoch verschuldet und können sich die militärische Unterdrückung der gesamten Welt nicht mehr leisten, zumal der Dollar, über den man sich diese immense Verschuldung leisten konnte (weil das Ausland das Papiergeld aufsaugen musste wie ein Schwamm um Öl etc. zu kaufen), als globale Leitwährung immer stärker an Relevanz verliert.
Die neue Strategie: Verzicht auf globale militärische Dominanz. Rückzug in die westliche Hemisphäre. Erhalt und Ausbau der eigenen Wirtschaftskraft durch Import von Produktivkapital, zuvorderst durch Raub des Tafelsilbers aus Europa. Die USA müssen sich wirtschaftlich gesund stoßen und militärisch zumindest die westliche Einflusssphäre dominieren.
Am Ende steht der große Showdown der USA & Co. gegen China & Co.: Bestenfalls einigt man sich auf die Aufteilung der Welt in Einflusssphären mit einem wackeligen Frieden, schlimmstenfalls wird der Konflikt irgendwann regional, oder gar global, heiß. Die größte Wahrscheinlichkeit liegt wohl irgendwo in der Mitte: Aufteilung der Welt und gelegentliche regionale Proxy-Kriege um Rohstoffe und zur Schwächung des Gegners. Gerne auch in Europa.
Europa? Darf bestenfalls von außen zusehen; schlimmstenfalls wird es für die Ziele (Wahrung von Wohlstand und Hegemonie) der USA geopfert. Eine Ausweitung des Ukrainekrieges z.B. wäre sehr vorteilhaft für die USA. Der erste und zweite Weltkrieg haben die USA erst reich und mächtig gemacht.

Was bedeutet diese Entwicklung der neuen Blockbildung für Europa?
Europa sitzt zwischen den Stühlen – und liegt in alten Ketten; und zwar unter einem alten transatlantischen Netzwerk, in das auch unsere politischen Eliten wie Merz, Macron, Starmer eingebunden sind. Ihre Ziele sind von denen Trumps nicht weit auseinander (USA als Welthegemon, whatever it takes), aber die Strategie ist gänzlich anders. Die alten Transatlantiker leben im gestern und glauben immer noch an alte militärische Doktrinen wie die Heartland-Theorie, also u.a. die militärische Dominanz Osteuropas, was die Eroberung der Ukraine um jeden Preis beinhaltet. Das Trump-Lager hat verstanden, dass der Krieg der Zukunft vor allem darum geht, wer seine Heimat schützen kann, wirtschaftlich resilient ist – und wer digital siegt. Dazu gehören geopolitisch immer weniger globale militärische Dominanz, sondern, noch mehr als vorher, wer die Hand auf KI-relevanten Rohstoffen und Energie hat.

Wieviel von all dem als Hypothese belastbar ist, sei einmal dahingestellt. Was sicher ist: Vor Trump, mit Trump, nach Trump, Europa wird von den USA bestenfalls Sklave geduldet. Es muss sich freischwimmen und ein unabhängiger geopolitischer Akteur werden. Und das gelingt erst, wenn die alten politischen Eliten, von Merz über Macron bis Starmer, die sich ihren alten transatlantischen Thinktanks und Netzwerken verbunden fühlen und nicht den europäischen Völkern, aus ihren Ämtern getrieben wurden. Ansonsten wird Europa zunehmend zu dem werden was Lateinamerika längst ist: kein eigener Player, sondern ein unruhiger, unaufgeräumter Hinterhof der USA.”

… Alles vom 7.1.2026 bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2026/01/7-januar-2026/

 

Markus Krall: Was passiert in Venezuela und wie ist es zu werten?
Nachdem sich die Blase ja so wunderschön aufgeregt hat darüber, dass ich mich geweigert habe, mich über die Aktion Trumps und die Festnahme Maduros aufzuregen, erlaube ich mir hier ein paar Gedanken, wie dieser ganze Vorgang geopolitisch zu werten ist.
Fangen wir mit dem Völkerrecht an. Aus einer rein völkerrechtlichen Sicht ist, wie ich schon geschrieben hatte, die Aktion illegal. Die militärische Intervention in einem anderen Staat erfordert eine Zustimmung des Weltsicherheitsrates der UNO, die liegt wohl nach aktueller Nachrichtenlage eher nicht vor. Darüber könnte ich mich jetzt künstlich aufregen, das habe ich aber schon im Falle Russland/Ukraine nicht getan und zwar einfach deshalb, weil das Völkerrecht eine Kategorie ist, an die wir zwar alle gerne glauben möchten, aber die schon seit 1945 höchst selektiv angewendet wird. Der Westen, die Europäer inklusive, haben in den letzten Jahrzehnten mit der Regelmäßigkeit einer kaputten Schallplatte gegen des Völkerrecht verstoßen, ohne dass es Konsequenzen gehabt hätte. Das liegt daran, dass sich die Staatengemeinschaft bisher auf ein verbindliches und durchsetzbares Völkerrecht nicht einigen konnte. Damit können wir zwar Moralpunkte sammeln (ok, für uns als Deutsche ist das das Allerwichtigste überhaupt), aber es interessiert da draußen kein Schwein, zumal weder Regierende noch Regierte in diesem Land in der Vergangenheit ein großes Problem damit hatten, wenn es gegen die tatsächlichen oder vermeintlichen Nachfolger Hitlers auf dem Planeten ging, egal ob sie in Syrien, Irak, Libyen, Serbien oder Iran residiert haben.
Zweiter Aspekt: Ist Maduro der rechtmäßige Präsident von Venezuela? Nein, das ist er nicht. Er hat die Demokratie abgeschafft, Wahlen unter den Augen der Weltöffentlichkeit gefälscht, eine Diktatur errichtet, vor der 30% der Bevölkerung des Landes ins Ausland geflohen sind, das Land mit den größten Ölreserven der Welt in Armut gestürzt und den ‚Sozialismus des 21. Jahrhunderts’ eingeführt mit den gleichen Merkmalen von Armut, Gulag und Verfolgung wie der des 20. Jahrhunderts; so gesehen genießt er auch keine Immunität als Staatsoberhaupt. Pech.
Dritter Aspekt: Machen die USA das wegen des Öls und weiterer strategischer Rohstoffe in Venezuela oder hätten sie es auch gemacht, wenn es Kleinkleckersdorf auf einer halb abgesoffenen Karibikinsel gewesen wäre? Ja, natürlich machen sie das wegen des Öls. Das nennt man Geopolitik und Realpolitik. So handeln Großmächte seit 4.000 Jahren. Deshalb sind sie ja Großmächte. Sie könnten das lassen, aber dann sind sie es halt nicht mehr lange. Finde ich persönlich schei**e, aber ich fürchte, meine Meinung dazu hat limitierte Wirkung.
Was uns zum vierten Aspekt führt, nämlich der Geopolitik. Betrachtet man die Gesamtentwicklung der letzten 12 Monate, so wird klar, was außenpolitisch mit der America First-Politik der Trump-Administration gemeint ist: Es ist die Akzeptanz einer multipolaren Weltordnung. Aber auch in einer solchen gibt es Einflusszonen, und diese werden durch Abkommen hinter der Bühne abgesteckt. Trump will, dass die USA, da sie die Unipolarität nicht mehr durchsetzen können, sicherstellen, dass die USA im Konzert künftiger Multipolarität wenigstens die erste Geige spielen, vor China, wenn möglich. Dafür hat er wahrscheinlich schon vor Monaten mit Putin und Xi eine Verständigung auf die Grundlinien der Einflusszonen getroffen, über deren Details man nur spekulieren kann.
Aber über wenigstens ein paar Elemente können wir uns sicher sein: 1. Russland und China haben Südamerika als US-Einflusszone anerkannt, auch wenn China in vager Hoffnung auf einen zurückhaltenderen Trump das sozialistische Regime in Caracas umgarnt und gefördert hat. Nennt sich Monroe-Doktrin. Kuba kann sich so gesehen auch schon mal festhalten, von Lula in Brasilien ganz zu schweigen.
2. Trump hat die Ukraine unter den russischen Bus geworfen, denn sie gehört nach dieser Lesart zum russischen Einflussgebiet. Er wird nicht abwarten, dass die Europäer seinen Deal mit Putin und Xi konterkarieren oder gar torpedieren. Notfalls wird er sogar militärisch verdeckt zugunsten Russlands intervenieren, um das zu verhindern, zum Beispiel durch Geheimdienstinformationen, Zieldaten oder Entzug der US-Logistik auch für EU-Waffenlieferungen an die Ukraine. Er wird auch die Rogue-Elemente in der CIA, die versucht haben, ihn da zu sabotieren, erwischen und wegen Hochverrats lebenslänglich einbuchten, falls sie Glück haben, denn auf Hochverrat kann in den USA auch die Todesstrafe zur Anwendung kommen.
3. Trump weiß, dass Russland keinerlei Interesse hat, Europa anzugreifen und überlässt die EU daher ihrem selbstgewählten außenpolitischen Schicksal, betreibt aber zugleich einen Regime-Change in Paris, London, Berlin und Brüssel. Wer die Erfolgsquote der US-Regime-Changeprojekte kennt, der weiß, dass die Tage der EU-Oligarchie damit gezählt sind. Unser Bundeskanzler schaut schon so betröppelt, weil er weiß, was bald kommt. Das ist auch der Grund für die sichtbar werdenden Risse im Verhältnis zu Frankreich.
4. Die große Unbekannte heißt Taiwan. Seit der UN-Resolution 2758 von 1971 vertritt allein die VR China das Land in der Völkergemeinschaft. Da China Taiwan nie irgendwem abgetreten oder es in die Unabhängigkeit entlassen hat, ist es auch aus rechtlicher Sicht unzweifelhaft Teil Chinas. Muss man nicht mögen, ist aber leider so. Die Kernfrage ist: Ist Taiwan Teil des großen Deals zur Ansteckung der multipolaren neuen globalen Ordnung oder nicht. Wir werden es herausfinden, und das wahrscheinlich bald.
5. Europa muss endlich den Arsch hochkriegen und zwar nicht durch militärische Großmannssucht, sondern durch Gesundung seiner Wirtschaft. Das geht nur mit der Kettensäge, vollkommen Wurscht, ob das unseren Eliten passt oder nicht. Entweder wir bekommen das hin oder wir werden, frei nach Josip Wissarionowitsch Dschugaschwili ‚zermalmt’. Viel Zeit bleibt uns dafür nicht mehr. Wie geht es in Venezuela weiter? Die USA werden das Land nicht besetzen, das brauchen sie auch gar nicht. Sie haben die Initialzündung für eine demokratische Revolution geliefert bei der die Sozialisten entweder jetzt nachgeben oder in Kürze die Bäume in Caracas zieren werden. Dann kommt auch dort die Kettensäge an und wird das Land mit den größten Ölreserven der Welt wieder reich machen. Denn Trump braucht Südamerika nicht nur als Einflusszone, sondern er braucht ein wirtschaftlich starkes Südamerika als Verbündeten.
… Alles vom 3.1.2026 von Dr. Markus Krall bitte lesen uf https://x.com/Markus_Krall/status/2007453961192612274
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Trump braucht für Deals keine Vasallen, sondern starke Verbündete – EU wie D
PS: „Ich sehe es in einem bestimmten Punkt anders als Herr Krall. Meiner Meinung gebührt Trump sogar etwas mehr Achtung. Durch den Krieg in der Ukraine hat es den Russen auf die Seite Chinas und der Mullahs gezogen. Je mehr Europa sich nun auf die Seite der Ukraine stellt, desto mehr treibt es den Russen in die Arme des Chinesen. Trump versucht hier zu vermitteln und den Russen wieder auf ‚unsere’ Seite (nicht verwechseln mit Unseredemokratie) zu ziehen.
Diejenigen, die in ihm ein ‚Schoßhündchen’ Putins sehen, sollten viel eher mal eine Bibilothek aufsuchen, als sich über TicToc zu informieren. Je mehr es also den Russen in die Arme China drängt und Europa aus Schwächlingen besteht, treibt es Trump regelrecht zu einem ‚radikaleren’ MAGA-Kurs.
Würde Trump den Russen wieder auf unserer Seite wissen, dazu starke Oberhäupter in der EU vorfinden, die etwas für ihr Volk übrig hätten und für es kämpfen, müsste er womöglich nicht einmal einen derartigen radikalen Kurs fahren, weil es ihm, wie Herr Krall bei Venezuela richtig sagte, auf starke Verbündete ankommt. Trump will Geschäfte mit anderen Staaten machen, und er weiß, dass dies am besten zu bewerkstelligen ist, wenn seine Partner selbst stabil und stark dastehen. Dies ist auch der Grund, wieso er die Europäer immer wieder ermahnt, sie sollen ihr Migrationsproblem in den Griff bekommen. Bräuchte er lediglich ‚Untertanen, Vasallen, Sklaven’, täten er und Vance gut daran, Europa mit der Migration weiter zu destabilisieren. Dies ist aber nicht der Fall.
Und ganz ehrlich: Womöglich hat Grönland mit den USA sogar die bessere Aussicht in die Zukunft als mit dieser EU.” (Leser ***)

… Alles vom 7.1.2026 von Michael Klonovsky bitte lesen auf
https://www.klonovsky.de/2026/01/7-januar-2026/