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- Chagall-Fenster in Hadassah-Klinik auf dem Skopusberg
- Yad Vashem – Erinnerungsstätte in Jerusalems Neustadt
- Israel-Museum mit Schrein des Buches und Jerusalem-Modell
- Auschwitz1945-2020
- Jerusalem – Altstadt
Der Holocaust ist das schlimmste Menschheitsverbrechen
Holocaust kommt aus dem Griechischen für „völlig verbrannt“ und Schoa bzw. Schoah aus dem Hebräischen für „große Katastrophe“. Beide Begriffe bezeichnen die systematische Vernichtung der Juden während des Nationalsozialismus 1933-1945.
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Chagall-Fenster in Hadassah-Klinik auf dem Skopusberg

(1) Reuben, Simon und Levi (rechts) (2) n (3) Asher, Joseph und Benjamin (blau)
Bei der Einweihung der Abel-Synagoge der Universitätsklinik von Hassadah übergab Marc Chagall am 6.2.1962 zwölf Fenster, die die zwölf Söhne Jakobs symbolisieren, von denen die zwölf Stämme Israels abstammen:
Reuben hellblau, Simon dunkelblau, Levi gelb hell, Jud dunkelrot, Sebulon hellrot, Issachar grün, Dan blau, Gad dunkelgrün, Asher gelb, Joseph orange und Benjamin blau.
Yad Vashem – Erinnerungsstätte in Jerusalems Neustadt

(1) Allee des Justes 27.10.2013 (2) Warschauer Ghetto (3) Stutthof und alle KZs

(4) Kindermahnmal – Eingang (5) Yad Vashem Kindermahnmal (6) Yad Vashem – Soldatinnen

(7) Yad Vashem – Eingang
Die Erinnerungsstätte Yad Vashem liegt wunderschön auf einem Hügel in der Jerusalemer Neustadt inmitten eines großen Parks.
Wir sind beim Besuch am 27.10.2013 alle tief beeindruckt, beschämt und sprachlos. Vor allem das Kindermahnmal läßt einen nicht los – wie konnte so Furchtbares geschehen – kleine Kinder?
Am Eingang stehen viele, ganz junge israelische Soldatinnen und Soldaten. Sie besuchen im Rahmen ihrer Wehrpflicht (Frauen 2 Jahre, Männer 3 Jahre) zweimal die Erinnerungsstätte Yad Vashem. Ich konnte mit einigen kurz sprechen – danach ging es mir wieder etwas besser.
An der Zufahrt zur Erinnerungsstätte warten in einer langen Schlange die Taxis. Die meisten Taxifahrer sind Araber bzw. Palästinenser, die in der Jerusalemer Oststadt wohnen und den jordanischen Pass haben. Auch mit ihnen gab es interessante Gespräche.
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(1) In der „Strasse der Gerechten“ finden sich unter Johannesbrotbäumen viele Personen, u.a. auch Oskar Schindler (rechts). Auch Heinz Drossel aus Simonswald (Die Zeit der Füchse).
https://www.yadvashem.org/yv/de
Israel-Museum mit Schrein des Buches und Jerusalem-Modell

(1) Modell der Stadt Jerusalem (2) Schrein des Buches (3) Museum bewässert – Bild JR
(1) Blick nach Nordosten: Im Hintergrund Mitte auf dem Höhenzug der Flachbau der Knesseth, des Parlamentsgebäudes. Links davon die Ministerien.
https://www.go-jerusalem.de/de/kultur/museen/israel-museum/

(1) Brücke Jerusalem (2) Kontrolle (3) Pilgerbus
(4) Tora-Schreiber – Bild JR
(1) Stützpfeiler der neuen Strassenbahn-Brücke in Jerusalem
