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- Corona Klima: Grundrechte ade? (12.2.2023)
- Direkte Demokratie: Wählerwille (21.1.2023)
- Die Deutschen tauschten Freiheit für Geld (23.12.20022)
Ein faules Geschäft:
Staat nimmt dem Bürger Freiheitsrechte weg
Bürger erhält vom Staat Geld (das er selbst erwirtschaftet hat)
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Die Deutschen tauschten Freiheit für Geld
von Eric Gujer
Der Staat kann den Deutschen die Freiheit nehmen, solange er sie mit Geld ruhigstellt
Politik und Medien haben in der Pandemie viele Fehler gemacht. Den Bürgern wurden mehr Freiheiten genommen als zwingend erforderlich. Ungeimpfte wurden stigmatisiert. Heute weigern sich Politik und Medien, die Irrtümer aufzuarbeiten.
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Die Politik befindet sich in schlechter Gesellschaft der Medien. Wie in der Migrationskrise 2015 neigten sie dazu, unkritisch der Regierungslinie zu folgen. Gerade die öffentlich-rechtlichen Sender verbreiteten Horrorszenarien und bettelten in Kommentaren förmlich um rigorose Maßnahmen. Wissenschaftler und Politiker, die für eine weniger restriktive Vorgehensweise eintraten, mussten Hohn und Spott ertragen.
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Dies alles geschah unter der Parole ‘Follow the science‘. Selten war Wissenschaftsgläubigkeit naiver und zugleich militanter. Mit angeblicher Wissenschaft wurde schamlos Politik gemacht. Dies müsste eine Warnung für den Umgang mit dem Klimawandel sein, doch auch diese Lehre werden die Medien vermutlich ignorieren.
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Statt als Korrektiv zu funktionieren, agierte ein grosser Teil der Medien als Lautsprecher der Exekutive.
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(der Staat könne den Deutschen) offensichtlich die Freiheit nehmen, solange er sie grosszügig alimentiert. In diesem Staatsverständnis liegt auch das eigentliche, über die Pandemiepolitik hinausweisende Problem. Der Staat usurpiert die Daseinsvorsorge, die eigentlich die Aufgabe jedes dazu fähigen Bürgers wäre. Selbstverantwortung und Freiheit stehen nicht hoch im Kurs. Die fürsorgliche Bevormundung der Bürger durch den Staat kann nicht nur in Corona-Zeiten mit grosser Zustimmung rechnen. Auf Dauer wird die Demokratie so pervertiert …Sie verkommt zum Basar, auf dem Bürger und Staat Gefolgschaft gegen Geld tauschen.
… Alles vom 23.12.2022 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/bittere-corona-bilanz-die-deutschen-tauschten-freiheit-fuer-geld-ld.1718240?reduced=true
Einige Kommentare:
Der Staat könne den Deutschen „offensichtlich die Freiheit nehmen, solange er sie grosszügig alimentiert“ Dabei kapieren viele nicht, dass ihnen dieses Geld vorher in doppelter Höhe abgenommen wurde. Die meisten würden allerdings auch dieser Regierung noch folgen, wenn sie ihnen noch zusätzlich Geld abnehmen würde. Ich habe das Gefühl, dass es nur wenige Völker gibt, die so obrigkeitshörig sind wie unseres.
25.12.2022, Ger
Daß sich die meisten Deutschen die rigiden Maßnahmen der Regierung gefallen ließen und alle, die sie hinterfragten, zu Querulanten und Feinden erklärten, läßt tief blicken in den Zustand des „deutschen Wesens“ bzw. des im Lande herrschenden „Geistes“.
Viel zu Wenige in Deutschland sind sind bereit, s e l b s t nachzudenken und kritisch alles zu hinterfragen, was angeordnet wird.
Motto: Wenn doch die Regierung es so sieht und das Fernsehen es bestätigt, dann wird es schon richtig sein!
Dies ist k e i n e Haltung freier, selbstbewußter und selbstverantwortlicher Bürger, sondern ein Armutszeugnis für den Durchschnittsdeutschen.
25.12.2022, C.W.
„Der Staat könne den Deutschen offensichtlich die Freiheit nehmen, solange er sie grosszügig alimentiert“.
Mal sehen, ob das auch funktioniert, wenn die Alimentation des Staates mangels Masse zukünftig wegfällt. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Mehrheit der guten Bürger auch dann die Five Shades of Green (grüne, rote, tiefrote, gelbe und schwarze) wählen werden.
25.12.2022, And
Eine fulminante Abrechnung des Chefredaktors mit dem politisch-medialen Komplex. Jeder Satz sitzt. Und ist vor allem wahr. Besonders treffsicher der Hinweis darauf, wie „die“ (!) Wissenschaft missbraucht wurde. Und willfährige „Wissenschaftler“ sich allzu gern mißbrauchen l i e ß e n. Als wenn es nur eine einzige ewig gültige These zu jedem Thema gäbe.
15.12.2022, R.M.
Es wird noch so mancher Artikel wie der von E. Gujer hier erscheinen müssen.
Für Weihnachten 2022 wünsche ich mir, dass all jene wieder zusammenfinden, die sich wegen unterschiedlicher Ansichten zu Impfung, Masken und Lockdown entzweit haben. Dass sie verstehen, was Spaltung ist, wie sie funktioniert und daraus für die Zukunft lernen.
25.12.2022, T.S.
Danke Herr Gujer, das ist wieder einmal ein gelungener Kommentar! Die „sture Weigerung“, sich mit den Fehlern auseinanderzusetzen hat für mich schon System, denn schon Fr. Merkel hat mit der Corona-Politik begonnen einen neuen Politikstil einzuführen, den die Grün-Linken nahtlos fortsetzen konnten, aus diesem Grund auch deren Dankbarkeit, denn Merkel wurde in der letzten Legislaturperiode nicht mehr angegriffen. Der Schlachtruf von Greta Thunberg „I want you to panic“ wird seitdem toujours in der Politik umgesetzt. Die Bevölkerung soll im Panikmodus bleiben, sei es Corona, Klima, Ukraine (die als Argumt für alle Mängel oder steigende Migrationszahlen herhalten müssen). Denn nur so kann man durchregieren. Es ist so ein unehrliches, unwürdiges Spiel, dass man sich nur noch mit Grausen abwenden kann. Es kommt mir so vor, als wäre die Corona-Politik die Blaupause für eine anzustrebende rigide Klimapolitik. Wenn „hört auf die Wissenschaft“ gefordert wird, dann ging es aber immer nur um eine, die richtige Wahrheit, die natürlich nur berufene, politisch-korrekte Wissenschaftler äußern durften. Für wie dumm werden die Menschen eigentlich verkauft? Auch der Begriff „Bürgergeld“ ist ja ein blanker Hohn für den klassischen Bürgerbegriff, denn Bürger waren stolz, weil sie wählen durften und waren finanziell unabhängig, also genau das Gegenteil von dem, was der zukünftige Bürger sein soll?! Ein Großteil der „Bürger“ hat Migrationshintergrund, welch ein Hohn!
25.12.2022, A.W-W
Mit Geld ruhig gestellt, genau. Aber nur zum Schein und nur solange es nötig war, die Leute ruhig zu stellen. Denn die Coronahilfen, die ja -versprochen- nicht zurückgefordert werden sollten, werden nun genau das. Bei mir wurde die Hilfe nach dem 20. Mai ausbezahlt, und nun wird für den Betrachtungszeitraum März bis Mai das Minus berechnet, natürlich ausschließlich für unmittelbar mit dem Betrieb zusammenhängende Sachkosten. Da man von März bis Mai kaum noch Einnahmen hatte und die Kosten massiv herunterfahren bzw. auf später aufschieben musste, kommt bei diesem Betrachtungszeitraum jedoch nur ein kleines Defizit heraus, und fast die gesamte Hilfe muss zurückbezahlt werden. Obwohl es einen zweiten Lockdown gab, der noch viel größere Defizite verursachte. Aber der wird hier nicht berücksichtigt. Das ist blanker Hohn und grenzt an Plünderung.
25.12.2022, G.K.
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