Kirchen-Partei

Home >Religion >Kirchen >Kirche-Politik >Kirchen-Partei

Christlicher Weihnachtsbaum und jüdischer Chanukka-Leuchter in Freiburg 12.2025

  • Listenauswahl eines Beitrags (Artikel/Datum, Seite/Inhalt): Klicken oder scrollen
  • Horrormensch statt Christkind (27.12.2025)
  • Warum uns die lieblose Kirche auch zu Weihnachten nicht weiter stört (25.12.2025)
  • Die Kirchen kämpfen gegen die AfD und den Klimawandel: Sie sind zur Partei geworden und betteln um Austritte (18.12.2025)

 

Warum uns die lieblose Kirche auch zu Weihnachten nicht weiter stört
– Bibelsatz von Glaube, Hoffnung, Liebe
In der Bibel finden sich viele Stellen, die sich manchem vielleicht sofort öffnen, vielen aber auch erst nach dem zweiten, dritten Lesen oder noch später. Öffnen bedeutet, dass sich durch einen Satz, manchmal auch durch ein einziges Wort ein ganzer Raum erschließt. Das Hohelied der Liebe im 13. Kapitel des ersten Korintherbriefs gehört zu diesen Passagen im eigentlichen Sinn, also Durchlassstellen.
Dort heißt es bekanntlich: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Das gibt Grund zum Staunen. Von einem religiösen Text würde man erwarten, dass er den Glauben an die erste Stelle setzt.
Der Begriff Liebe, caritas, griechisch ἀγάπη, meint die fürsorgliche, die umfassende Liebe, ohne sie näher zu bestimmen, was auch immer bedeuten würde, ihr Grenzen zu setzen. Er kann die Liebe zwischen zwei Liebenden meinen, zu der auch immer Fürsorge gehört, die familiäre Liebe, die Liebe zu Menschen in der Nähe (Liebe braucht immer Konkretisierung), aber auch die Liebe zu sich selbst, ohne die niemand andere lieben kann. Jedenfalls handelt es sich um einen weltlichen Liebesbegriff. Dass er trotzdem über den beiden anderen thront, überrascht im ersten Moment, im zweiten dann doch nicht so sehr. Die Bibel richtet sich schließlich an Menschen. Der Korintherbrief nennt die Liebe nicht nur groß, sie reicht auch weiter als die Vernunft, sogar weiter als das, was sich aussprechen lässt: „Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.“
Die deutschen Amtskirchen verbreiten schon länger keinen Glauben mehr, der über diese Welt hinausreicht. Nach Hoffnung sollte man ihre Funktionäre besser nicht fragen. Am deutlichsten fällt allerdings ihre Lieblosigkeit auf.
….
In einem Interview kurz vor Weihnachten erklärte Synoden-Präses Anna-Nicole Heinrich ausführlich, warum Mandatsträger einer bestimmten Partei in der EKD keine Kirchenämter ausüben dürften.

Eine evangelische Kirche in Norddeutschland bietet Pole Dance an https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/poledance-in-der-kirche-gehts-noch-leer,poledance-140.html, anderswo kümmert man sich ökumenisch um die postkoloniale Schuldaufarbeitung https://www.oikoumene.org/de/news/berlin-conference-to-address-racism-xenophobia-and-the-legacy-of-colonialism-17-20-may-2025 für beide Kirchen.
Kurzum, insbesondere bei der evangelischen Funktionärskirche handelt es sich halb um einen hässlichen Verwaltungstrakt, halb um einen Amüsierbetrieb für den Apparat. „Die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf“, heißt es in dem Korintherbrief.
Diese Kirche liefert den exakten Gegenentwurf. Es gibt sicherlich Gemeinden mit guten Pfarrern und Pfarrerinnen, und die katholische Kirche bedeutete und umfasste schon immer mehr als nur Immobilien, Apparat und Laien. Hier liegt die Pointe des Bibelsatzes von Liebe, Glaube und Hoffnung: Etwas so Persönliches wie Liebe zu geben und zu bekommen, das kann jeder selbst tun und erfahren. Lieblose Präses- und Bischofspersonen stören dabei nicht. Das gilt für Kirchgänger, für kirchenlose Christen und Agnostiker sowieso.
… Alles vom 25.12.2025 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2025/12/wer-liebe-gibt-ist-schon-angekommen/

.

Die Kirchen kämpfen gegen die AfD und den Klimawandel: Sie sind zur Partei geworden und betteln um Austritte
Die Kirchen betteln um den Austritt. Anders sind die jüngsten Manöver der deutschen Kirchensteuerkirchen nicht zu erklären. Offenbar will man möglichst viele Mitglieder aus den jeweiligen Körperschaften vertreiben. Zurückbleiben soll die kleine Herde der Infantilen, der Klimaschutzaktivisten und der Anti-Rechts-Kämpfer.

Die Kirchen verramschen die christliche Botschaft um das Linsengericht eines politischen Beifalls aus der linken Ecke. Was einmal Glaubensgemeinschaft war, will nur noch politischer Stuhlkreis sein. Sie sind kein Stein des Anstoßes mehr, sondern ein Wattebausch der Beliebigkeit. Ihr Schrumpfen hat gerade begonnen.
Die Lust am Untergang wurde zum größten ökumenischen Nenner. Da gibt es keinen Unterschied zwischen der evangelischen und der römisch-katholischen Kirche.
Beide werden zusammengehalten
von den Kirchensteuereinnahmen,
der Staatsnähe und
dem linken Politisieren.
Das ist die neue Dreifaltigkeit.


In Sachsen-Anhalt wird die katholische Kirche https://www.nius.de/articles/news/bundesregierung-und-katholische-kirche-kampagne-migration-auf-basis-falschinformationen Partei. Mit Kirchensteuermitteln soll ein Wahlsieg der AfD verhindert werden. Ich meine: Eine solche einseitige Positionierung ist materielle und geistliche Zweckentfremdung. Nur Linke fühlen sich in einer solchen Kirche wohl. Nur Linke werden von einer solchen Kirche geliebt.
Dem Anti-Rechts-Kampf mit Kirchensteuermitteln tritt der Kampf gegen die Erderwärmung zur Seite. Auch diese Ideologie verbindet beide Kirchen.
… Alles vom 18.12.2025 von Alexander Kissler bitte lesen auf
https://www.nius.de/kissler-kompakt/news/die-kirchen-kaempfen-gegen-die-afd-und-den-klimawandel-sie-sind-zur-partei-geworden-und-betteln-um-austritte