Strom

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Blick nach Nordwesten über Mauchen zum Himmelberg am 2.11.2006 – Wiiwegli links nach Schliengen

   

Weisheit 0: Öko, Aber nicht in meiner Nähe
“Die einzige nachhaltig mehrheitsfähige Partei in Deutschland: “Bin für Öko (Solar, Windräder, Pumpspeicher, Stromnetz, Biogas, Off-Shore, ….) – aber nicht in meiner Nähe”

Weisheit (oder Banalität) 1: Energiesparen ist billiger
“In Deutschland ist die Produktion einer kWh Strom dreimal so teuer
wie die Einsparung bzw. Vermeidung einer kWh Strom”
(25.1.2012, Heinz Otto Dürr zum Thema “Energiesparen“)

Weisheit 2: Erst die Leitung, dann das Windrad
In einem Neubaugebiet werden zuerst Wasserrohre verlegt, Stromleitungen, Strassen und Bürgersteige und erst danach die ersten Häuser gebaut …
Genauso ist es bei der Energieversorgung: Erst die Leitungstrassen von Nord nach Süd, dann die Windräder. Alles andere ist eine Fehlplanung.

 

         
(1) Umspannwerk am 12.12.2012               (2) Strom und Windkraft

 

EEX.com – European Energy Exchange in Leipzig – Transparenzplattform

Auf der EEX-Transparenzplattform werden marktnah an zentraler und neutraler Stelle marktrelevante Erzeugungs- und Verbrauchsdaten veröffentlicht, um die Transparenz auf dem Großhandelsmarkt weiter zu erhöhen. Damit werden sowohl gesetzliche Veröffentlichungspflichten als auch freiwillige Selbstverpflichtungen der Branche umgesetzt.
European Energy Exchange AG, Augustusplatz 9, 04109 Leipzig
www.eex.com , http://www.transparency.eex.com/de/

Konventionell graue Balken für: AKW, Gas- und Kohlekraftwerke sowie derzeit 6 GW Biogas.
Wind (grün) und Solar (gelb).
Die Grafik informiert täglich bzw. stündlich über die Stromproduktion geplant (rechts) und tatsächlich (links). Sie verdeutlicht auch, wie gering der Produktionsanteil der “Erneuerbaren” ist – vom Problem der fehlenden Grundlastfähigkeit ganz abgesehen.
http://www.transparency.eex.com/de/
29.11.2012

Energie-Sachverständigenrat ohne Ingenieure und Physiker?
Der Sachverständigenrat, der über die Stromversorgung in Deutschland fundierte Äußerunge macht, setzt sich aus folgenden Fachleuten zusammen:
Prof. Dr.-Ing.
Prof. Dr. med. dent.
Prof. Dr. iur.
Prof. Dr. rer. pol.
Prof. Dr. rer. oec. Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Prof. Dr. rer. nat. Zoologischer Garten Frankfurt/Main
Prof. Dr. phil.
DirProf. Dr. phil.
M.A.. Dipl.-Verw.-Wirt
Dr.-Ing. Dipl. Wi.-Ing.
Dipl.-Agraring
Dipl.-Biol.
Dr. rer. nat.
Ass. iur.
Dr. rer. nat.
Dipl.-Pol.
Dipl. Wi.-Ing.
Dipl.-Biol.
Dr. phil.
Dr. rer. nat.
Dipl.-Biol.
Dr. rer. nat.
Dipl. iur.
Irgendwie scheinen die Ingenieure und Physiker ein bißchen im Hintertreffen zu sein gegen Juristen, Zoo-Biologen, Zahnärzten, Philologen und Volkswirtschaftlern… nur Theologen scheinen noch weniger repräsentiert zu sein.
29.11.2012, Petra Simon

Vier Umlagen + Netzgeld erhöhen den Strompreis

Vier Umlagen erhöhen den Strompreis um 2,41 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zuzüglich 19% MwSt  bzw. 0,46 Cent erhoben. Zusätzlich erhöhen fast alle Stromnetzbetreiber ihre Netznutzungsentgelte. 

  • EEG-Umlage: Mit ihr wird die Vergütung für die erneuerbaren Energien von den Stromverbrauchern finanziert. Sie steigt zum Januar von 3,6 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde.
  • KWK-Umlage: Mit ihr wird Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung gefördert. Die Umlage steigt von 0,002 Cent auf 0,126 Cent pro Kilowattstunde.
  • Entlastung der Industrie: Um stromintensive Firmen zu entlasten, wurde eine zusätzliche Umlage eingeführt. Sie beträgt 0,329 Cent pro Kilowattstunde.
  • Offshore-Haftung: Um den Ausbau der Windkraft auf See voranzutreiben, wurde eine neue Umlage einführt. Sie beträgt 0,25 Cent pro Kilowattstunde.

 

Energienetzexperte sieht Stromsicherheit gefährdet

Der Direktor der in Cottbus ansässigen GridLab GmbH sprach über die Systemsicherheit der Elektrizitätsnetze und warnte eindringlich vor einem Black-out. Falls das Stromnetz zusammenbrechen würde, rechnet Benser “im schlimmsten aller Fälle mit mehr als 200 000 Toten”. Der Grund: Rund 90 Prozent aller Kliniken könnten ihre Notstromversorgung maximal 24 Stunden aufrechterhalten. “Der Ernstfall kommt immer näher”, glaubt Benser. “Wir stehen jeden zweiten Tag vor dem Black-out.” Schuld habe die ungeplante Stromeinspeisung durch erneuerbare Energien. Windenergie werde eben auch dann ins Netz eingespeist, wenn keiner sie benötigt. Benser warnt einerseits vor den Folgen eines Ausfalls. Andererseits kritisiert er fehlende Standards. “Es ist nirgendwo geregelt, was passieren muss und soll im Falle einer Krise. Es ist nirgendwo geregelt, welche Sprache denn gesprochen wird.” Auch sei nicht klar, wer unter welchen Voraussetzungen ein für die Sicherheit Europas wichtiges System überhaupt führen dürfe. Gegründet wurde GridLab GmbH im Jahr 2010. Der “GridLab-Systemtrainer” – ein Simulator – wurde in mehrjähriger Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus und dem ostdeutschen Netzbetreiber 50 Hertz Transmission entwickelt. Mit ihm soll das Personal der Elektrizitätsversorger aus- und weitergebildet werden. Ziel sei die Etablierung eines europäischen Trainings- und Forschungszentrums für Energieversorgungs-Unternehmen und Netzbetreiber sowie die Entwicklung von Standards zur Krisenprävention und -behebung.
Alles vom 21.11.2012 bitte lesen auf
http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Energie-Experte-sieht-Stromnetz-Sicherheit-gefaehrdet;art1065,4031139

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