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- Der kurze Weg von der virtuellen Gewalt zur echten Zensur – HateAid (7.4.2026)
- RA Brennecke über SPIEGEL-Berichterstattung zu Fernandes (6.4.2026)
- Mann und Frau: Angespanntes Verhältnis (3.4.2026)
- Miosga, Hubig und Fernandes: Das Publikum verweigert dieser staatlichen Inszenierung die Gefolgschaft (30.3.2026)
- Brennecke: Parallele Geheimtreffen/Correctiv – digitaleGewalt/Spiegel-HaidAid (30.2.2026)
- DigitaleGewalt-Kampagne – Correctiv-Kampagne (28.3.2026)
- Frauen – zweierlei Gewalt? (27.3.2026)
- Wir sind schuldig – wir alle! Noelia Tod 26.3.2026 durch Euthanasie (27.3.2026)
- Unschuldsvermutung als Unterdrückungsinstrument des Patriarchats: Digitale Gewalt (27.3.2026)
- Joana Cotar: Das Ende der Unschuld und der Unschuldsvermutung -Der Fall Fernandes (25.3.2026)
- Fall Ulmen – Ein Kartenhaus bricht zusammen: Der Spiegel als Arm des SPD-Ministeriums (25.3.2026)
- „Täterparadies Deutschland“: Wenn Ideologie Täter schützt und Opfer verrät (25.3.2026)
- Vergewaltigung: virtuell digital (24.3.2026)
- Vergewaltigung vertuscht: Islam (14.3.2026)
- Maenner-Taeter
- Mann-Frau
- Medienkampagne
- Noelia-Gruppenvergewaltigung2022
Begrifflicher Unsinn
Digitale Gewalt: Ich kann digital keine Nase brechen
Antimuslimischer Rassismus: Islam bzw. Religion ist keine Rasse
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Der kurze Weg von der virtuellen Gewalt zur echten Zensur – HateAid
Ein Ziel der Fernandes-HateAid-Kampagne besteht darin, den absurden Begriff „digitale Gewalt“ fest zu verankern. Die Idee, auch legale Worte auf eine Stufe mit physischen Angriffen zu stellen, dient einem politischen Zweck: der Sprachkontrolle
Die Affäreninszenierung Fernandes-HateAid-Neubauermilieu läuft nach dem Schema einer Nummernrevue ab: zum Auftakt die Zündung des Feuerwerks in Gestalt eines Spiegel-Titels mit der Zeile „Du hast mich digital vergewaltigt“, dann Auftritt der Justizministerin mit dem passend zugeschnittenen Gesetz gegen „digitale Gewalt“, zeitgleich Demonstrationen, Fernsehgericht bei Caren Miosga, mittlerweile Zweit- und Drittverwertung mit der ganz allgemeinen Ausrichtung auf den (weißen, einheimischen) Problemmann, um endlich von dem Ursprung der Affäre wegzukommen, da der faktische und juristische Substanzmangel der Fernandes/Ulmen-Geschichte sich selbst mit größter Anstrengung nicht mehr wegreden lässt.
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Die politische Dimension beginnt mit der Bewirtschaftung der Sache durch Mandatsträger, Vorfeldorganisationen und Medien. Und die reicht weit über die unmittelbare Politik hinaus, nämlich in die Sprache. Ein wesentliches Ziel der Kampagne besteht darin, die Wendung digitale Gewalt fest in der Öffentlichkeit zu verankern. Die überwiegend steuergeldfinanzierte gemeinnützige gGmbH HateAid, die wiederum seit Jahren mit Fernandes kooperiert, gehört zu jenen, die den Begriff so lange wiederholten, bis ihn Amtsträger und Journalisten in ihr Repertoire aufnahmen. Hubigs Entwurf, der jetzt auf der langsam ausrollenden Welle schnell durch den Bundestag soll, nennt sich „digitales Gewaltschutzgesetz“. Miosga gab ihrer Sendung den Titel „Digitale Gewalt – wie können Frauen besser geschützt werden?“ Und manche Journalisten geben ganz von selbst ihr Bestes, um ihrem Publikum nahezubringen, dass in der virtuellen Welt schlimmere Gefahren lauern als an der dunklen Bahnhofsunterführung.
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In Hubigs Gesetz geht es im Kern nicht um den Schutz von Frauen, sondern um eine automatisierte biometrische Gesichtserfassung im gesamten Internet, die der Staat für alles Mögliche nutzen kann, außerdem um eine Illegalisierung auch von satirischen Bildmontagen, es steckt also wie bei vielen anderen Paragraphen etwas ganz anderes drin, als der Name suggeriert. Die meisten Medien übernehmen digitale Gewalt ansatzlos und befördern den Begriff damit zumindest in eine Realität zweiter Ordnung. In der ersten Ordnung der Wirklichkeit, die früher auch als die einzige galt, gibt es keine digitale oder virtuelle Gewalt.
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Die Polizeistatistik weist Gewalttaten in einer eigenen Kategorie aus, und alle dort aufgeführten Delikte beziehen sich auf physische Gewaltausübung. Im digitalen Raum finden zweifellos Straftaten statt, auch schwere, die Menschen auf lange Sicht schädigen können. Aber man kann jemanden genauso wenig digital vergewaltigen, wie man einem Menschen digital das Nasenbein brechen kann. Der Begriff digitale Gewalt ähnelt der Wendung antimuslimischer Rassismus. Beide bezeichnen, was nicht existiert, aber als Sprachwerkzeug in der Hand ihrer Erfinder und Benutzer mit realen Folgen auf die Gesellschaft einwirkt.
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Antimuslimischer Rassismus steigert den von Ajatollah Chomeini popularisierten Kampfbegriff Islamophobie, der dazu dient, jede Kritik am politischen Machtanspruch des Islams zu pathologisieren und ins Reich der Irrationalität zu rücken. Der Islam nimmt auf diese Weise die Position des Normalen ein, die angebliche Phobie (also nicht Kritik oder Ablehnung) den Platz der behandlungsbedürftigen Normabweichung. „Antimuslimischer Rassismus“ macht aus der normwidrigen Ablehnung des Islams beziehungsweise seiner Ausbreitung im Westen nicht nur eine Krankheit, sondern eine Gesellschaftsgefährdung.
Der Vorwurf des Rassismus lässt demjenigen, dem er gilt, keinerlei Rechtfertigungsmöglichkeit, jedenfalls nicht auf offiziellen Bühnen. Die Schöpfung digitale oder virtuelle Gewalt greift noch wesentlich weiter aus: Sie erklärt zunächst einmal das Internet, aber eigentlich die gesamte öffentliche Sprache zur Gefahrenzone, die der Überwachung, Regulierung und Begrenzung bedarf, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Und zwar um so mehr, als der Staat sich um die Sicherheit im analogen öffentlichen Raum nur noch begrenzt kümmert.
… Alles vom 7.4.2026 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2026/04/der-kurze-weg-von-der-virtuellen-gewalt-zur-echten-zensur/
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https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/der-kurze-weg-von-der-gefuehlten-gewalt-zur-echten-zensur/
RA Brennecke über SPIEGEL-Berichterstattung zu Fernandes
Correctiv-Kampagnen-Berichterstattung: Rechtsanwalt Carsten Brennecke aus der Kanzlei Höcker schreibt für die Berliner Zeitung über SPIEGEL/Fernandes:
„SPIEGEL veröffentlicht zu Ulmen und Fernandes in Correctiv-Manier eine irreführende Legende und stützt damit die Kampagne zu unnötiger Strafrechtsverschärfung
Der SPIEGEL hat die deutsche Öffentlichkeit mit der irreführenden Legende zu #Deepfake-Verdächtigungen nach Correctiv-Manier in die Irre geführt und damit haltlose Forderungen nach der Schließung tatsächlich nicht bestehender Strafbarkeitslücken munitioniert:
In meinem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung erkläre ich, wie der #SPIEGEL deutsche Leser und Journalisten an der Nase herumgeführt hat: Er erweckt den falschen Eindruck, dass Collien #Fernandes ihren Ex-Mann Christian #Ulmen verdächtigt habe, er habe sexuelle Deepfakes hergestellt und verbreitet. Tatsächlich ist das nicht der Fall: Diesen Verdacht hat sie gar nicht geäußert.
Damit wurde die Geschichte irreführend aufgebauscht, ähnlich wie die mittlerweile verbotene #Correctiv-Legende zum Potsdam-Treffen, es habe dort Ausweisungspläne zu deutschen Staatsbürgern gegeben.
Diese Kampagne geht Hand in Hand mit zum gleichen Zeitpunkt präsentierten Vorschlägen zur Schließung nur vermeintlicher Strafbarkeitslücken durch Bundesjustizministerin Hubig (SPD). Tatsächlich bestehen keine Strafbarkeitslücken: Das Verbreiten sexueller Deepfakes, die den Eindruck erwecken, die gezeigte Personen habe sich so ablichten lassen, ist bereits nach geltender Rechtslage als öffentliche Verleumdung mit bis zu 5 Jahren Haft strafbar
Da sowohl die Begründung von Strafverschärfungen, Fernandes habe Ulmen die Herstellung und Verbreitung sexueller Deepfakes vorgeworfen, irreführend bis falsch ist, und darüber bei der Verbreitung von sexuellen Deepfakes gar keine Strafbarekeislücke besteht, haben wir es hier mit einer mustergültigen Kampagne zu tun: Politisch linke Journalisten und Interessengruppen versuchen, ihnen genehme Verschärfungen der Gesetzeslage mit sachfremden Argumenten zu begründen.
Das ist Correctiv-Kampagnen-Berichterstattung 2.0: Während Correctiv nur die Kampagne gefahren hat, mit falschen Darstellungen des Potsdam-Treffens Teilnehmer des Treffens und die AfD zu schädigen, ggf. in der Hoffnung, damit ein Verbotsverfahren zu initiieren, das tatsächlich erfolglos weil unbegründet ist, geht die SPIEGEL-Kampagne einen Schritt weiter:
Der SPIEGEL beschränkt sich nicht darauf, aufgebauscht zu berichten, damit Demonstrationen zu provozieren und dann auf genehme Reaktionen zu warten. Sondern die gewünschten Reaktionen – Vorschläge zu ebenso enthemmten wie unnötigen Strafrechtsverschärfungen – werden zeitgleich mit der Kampagnenberichterstattung von der SPD-Bundesjustizministerium Ministerin Hubig präsentiert und von NGOs wie #hateaid unterstützt.
Gleichzeitig nutzen NGOs wie hateaid die Kampagne dafür sich, sich gegen längst überfällige Mittelkürzungen zu wehren. Dabei gibt es gute Gründe dafür, einseitigen Politaktivisten wie hateaid sämtliche Steuermittel zu kürzen: https://x.com/RABrennecke/status/2035106036000993784
Die CDU sollte vorsichtig sein und sich nicht durch eine solche Kampagne einspannen lassen. Die völlig überschießenden und weit überwiegend unnötigen Vorschläge zu Strafrechtsverschärfungen sollten in Ruhe analysiert und nicht einfach blind durchgewunken werden.
Hier mein Gastbeitrag in der Berliner Zeitung:
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/skandal-durch-andeutung-wie-belastbar-sind-die-vorwuerfe-gegen-christian-ulmen-wirklich-li.10026729
6.4.2026
https://x.com/RABrennecke/status/2036848993045459238
Miosga, Hubig und Fernandes: Das Publikum verweigert dieser staatlichen Inszenierung die Gefolgschaft
Die ARD wollte aus dem Fall Fernandes bei Miosga die nächste große Moraloffensive machen. Das Publikum antwortete mit Abwendung. Der Staat, seine Sender und die politische Begleitmusik trommeln zum Durchgriff. Die Zuschauer merken es und lehnen diese Propaganda ab.
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Und das ist der springende Punkt. Die Ablehnung dieser Sendung ist nicht bloß eine Fernsehquote. Sie ist ein Misstrauensvotum gegen ein ganzes Milieu aus Politik, öffentlich-rechtlichem Apparat und begleitender Meinungspresse, das einen offenen, in wesentlichen Teilen umstrittenen Fall schon behandelt, als sei er die moralische Lizenz für den nächsten staatlichen Zugriff. Während Ulmens Anwälte zentrale Punkte der öffentlichen Darstellung bestreiten und laut WELT sogar den Auftritt der Justizministerin in dieser Konstellation zu recht als problematisch kritisieren, baut die ARD die passende Bühne für genau jene Botschaft, die politisch gewünscht ist. Wer da noch an Zufall glaubt, will es glauben.
Die Zuschauer haben darauf eine einfache Antwort gegeben: Nein. Sie fallen auf diese Choreografie nicht herein. Sie sehen, dass hier wieder derselbe Mechanismus läuft, der inzwischen überall zu besichtigen ist. Erst wird ein Fall emotional aufgeladen. Dann werden die passenden Begriffe gesetzt. Dann tritt die Politik auf den Plan und spricht von Schutzlücken. Dann stellen die öffentlich-rechtlichen Anstalten die Kulisse für die erwünschte Wirkung. Und am Ende soll aus der moralischen Schockwelle ganz still der Ausbau staatlicher Befugnisse werden. Genau darum ging es bei dieser Runde von Anfang an. Nicht um Erkenntnis. Nicht um Fairness. Sondern um Legitimation.
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Die Zuschauer haben am Sonntag nicht nur schwach eingeschaltet. Sie haben ein Urteil gefällt. Dieses Urteil lautet: Wir sehen, was ihr da macht. Und wir lehnen es ab.
…. Alles vom 30.3.2026 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/miosga-hubig-und-fernandes-das-publikum-verweigert-dieser-staatlichen-inszenierung-die-gefolgschaft
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Brennecke: Parallele Geheimtreffen/Correctiv – digitaleGewalt/Spiegel-HaidAid
Zwei Punkte zur Medienkampagne trennen:
1. Ein Sexskandal, bei dem niemand mehr durchblickt, soll politische Folgen haben. Der Medienanwalt Carsten Brennecke zeigt verblüffende Parallelen zum Fall von Correctiv auf.
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2. Brennecke zum Urteil des Berliner Landgerichts, das Correctiv die weitere Verbreitung seiner als vermeintliche Tatsachenbehauptung publizierten Meinung, es sei in Potsdam ein „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ verhandelt worden, verboten hat: Maßgebend ist nicht, was Correctiv insinuiert, sondern was beim Medienkonsumenten (Leser, Hörer) ankommt, wie also ein Normalbürger dies versteht. Die durch Correctiv-Berichte ausgelösten größte Demonstrationswelle seit 1949 beweist, daß die Bürger dies in Angst versetzt habe vor nun drohenden Massendeportationen von Deutschen wie Migranten.
… Alles vom 30.3.2026 bitte lesen auf
Video 1-16:08
https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-30-maerz-2026
Jona Cotar: Das Ende der Unschuld und der Unschuldsvermutung -Der Fall Fernandes
Von der digitalen Intimsphäre zur analogen Totalüberwachung: Warum die berechtigte Empörung über Deepfakes gerade instrumentalist wird.
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Der Skandal als Schmiermittel der Macht
Doch hier endet die moralische Einmütigkeit. Denn wie so oft in der Geschichte der Bundesrepublik wird ein emotionaler Einzelfall – ein „perfektes Opfer“ mit perfekter medialer Vernetzung – genutzt, um Gesetze durchzupeitschen, die unter normalen Umständen am Widerstand der Bürgerrechtler zerschellt wären.
Justizministerin Stefanie Hubig präsentiert uns nun den Paragrafen 201b StGB als Rettungsanker. Doch wer das Kleingedruckte liest, erkennt das Trojanische Pferd. Der Entwurf sieht vor, dass bereits der bloße Verdacht auf die Erstellung eines „beeinträchtigenden“ Bildes ausreicht, um weitreichende Ermittlungsmaßnahmen einzuleiten.
Kritiker warnen zu Recht: Es ist ein Freifahrtschein für „wildgewordene Staatsanwälte“. Die Formulierungen im Gesetzestext sind so vage, dass sie Tür und Tor für politisch motivierte Hausdurchsuchungen öffnen. Da Deepfakes technisch oft schwer von Satire oder künstlerischer Verfremdung zu unterscheiden sind, wird die Staatsanwaltschaft zur moralischen Zensurbehörde. Es droht eine Justiz, die nicht mehr nach Beweisen sucht, sondern nach der „richtigen“ Gesinnung. Wenn künftig jede unliebsame Montage im Netz als potenzielle Straftat nach Paragraf 201b gewertet werden kann, wird die Meinungsfreiheit im digitalen Raum unter ein permanentes Damoklesschwert gestellt.
Hubig ist jedoch nur Teil einer größeren Kampagne, deren Wucht sich wieder einmal in einem Schulterschluss aus Kultur und Politik zeigt. Über 250 prominente Frauen, darunter die ehemalige Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, Klima-Aktivistin Luisa Neubauer und Komikerin Carolin Kebekus, haben einen „10-Punkte-Plan“ vorgelegt, der weit über den Schutz vor Deepfakes hinausgeht. Es ist eine Wunschliste der staatlichen Intervention.
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Das Schweigen über die echten Opfer
Die bittere Seite dieses Skandals: Während die Medienmaschinerie für eine prominente Moderatorin wegen digitaler Bilder im Ausnahmezustand rotiert, bleiben die echten, blutigen Tragödien dieses Landes oft im Kleingedruckten der Lokalpresse hängen.
Wo sind die Lichterkette am Brandenburger Tor für die Opfer von Gruppenvergewaltigungen?
Wo ist die Sondersitzung des Kabinetts für die Frauen, die durch reale, physische Gewalt ihr Leben verloren haben?
Wo die Empörung?
Wo HateAid?
Diese Opfer haben keine PR-Agentur, keine 250 prominenten Freundinnen und kein Spiegel-Cover. Ihre Schicksale dienen nicht zur Untermauerung von Netzzensur-Gesetzen, ihre Schicksale sind sie politisch weniger „wertvoll“, denn entsprechende Konsequenzen könnten ja den „Falschen“ helfen. Es ist ein unerträglicher Zustand. Wir rüsten den Überwachungsstaat auf, um Deepfakes zu jagen, während wir im analogen Raum bei der Sicherheit der Bürger kläglich versagen.
Wehret den Anfängen
Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Wir müssen drei Dinge gleichzeitig tun: Erstens im Falle eines Schuldspruchs die Taten eines Mannes verurteilen, der die digitale Integrität seiner Frau verletzt hat. Zweitens echten Schutz für Frauen und Mädchen in der realen Welt gewährleisten. Und drittens die schmutzigen Finger des Staates aus unserer Datenleitung schlagen.
Der Schutz vor Deepfakes darf nicht mit dem Preis unserer Freiheit bezahlt werden. Wenn wir zulassen, dass dieser Skandal zur Blaupause für die Klarnamenpflicht und die Überwachung des Internets wird, dann werden wir alle Opfer einer Politik, die Angst nutzt, um Macht zu zementieren.
Freiheit stirbt immer mit Versprechen der Sicherheit. Diesmal ist es mit dem Hashtag #Solidarität versehen.
… Alles vom 25.3.2026 von Joana Cotar (Team Freiheit) bitte lesen auf
https://freiheitsfunken.info/2026/03/25/23891-deepfakes-und-digitale-freiheit-das-ende-der-unschuld-und-der-unschuldsvermutung-der-fall-fernandes
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Fall Ulmen – Ein Kartenhaus bricht zusammen: Der Spiegel als Arm des SPD-Ministeriums
HateAid und Hubigs Masterplan: Wie das rot-grüne Milieu mobilisiert und manipuliert
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Eines vorneweg: Sollten die Vorwürfe zutreffen und der Schauspieler Christian Ulmen – jener Mann, der sich während des Corona-Wahnsinns moralinsauer für die Aktion „Alles dichtmachen“ schämte und sich gerne als Inquisitor gegen Rechts und die AfD gerierte – seine Ehefrau tatsächlich mit Fake-Profilen und Intimitäten gedemütigt haben, wäre dies ein Akt menschlicher Verkommenheit, der strafrechtlich wie moralisch jede Ächtung verdient.
Widerlich ist allerdings auch die geifernde Doppelmoral, mit der das rot-grüne Juste-Milieu diese Vorwürfe instrumentalisiert. Die Unschuldsvermutung, das letzte Bollwerk des Rechtsstaats gegen die Lynchjustiz der Tugendwächter, wird hier kurzerhand entsorgt. Plötzlich formieren sich Demonstrationszüge gegen mutmaßliche Verfehlungen eines Einzelnen – angeführt von exakt jenen Kreisen, die bei massiver sexueller Gewalt durch Zuwanderer eine pathologische Sprachlosigkeit an den Tag legen. Wer angesichts der Opfer nicht-virtueller, physischer Gewalt nicht nur schweigt, sondern unter dem Banner „gegen rechts“ gegen diejenigen demonstriert, die sich darüber empören – und gleichzeitig bei Ulmen den Fackelzug probt, liefert keine politische Kritik, sondern eine klinische Diagnose.
Wie schon beim zur „Wannseekonferenz 2.0“ hochgejazzten „Potsdamer Treffen“ erleben wir auch im Fall Ulmen das Phänomen der „Demos wie von Geisterhand“. Es ist die Inszenierung einer pervertierten „Zivilgesellschaft“, die stramm rot-grün und steuerfinanziert ist und auf Knopfdruck mobilisierbar scheint, sobald das mediale Startsignal gegeben wird. Wenn die Regierungs-PR eine emotionale Kulisse für neue Verbotsgesetze benötigt, stehen die Statisten der Empörung pünktlich auf der Straße, um das nötige Klima der Einschüchterung zu erzeugen.
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Diese Methode folgt eins zu eins dem Drehbuch von Potsdam und der Correctiv-Kampagne: Dort wurde ein herbeiphantasiertes Narrativ von „Deportationen“ genutzt, um den Boden für das Demokratiefördergesetz und die Bekämpfung von Meinungen „unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ zu bereiten. Hier dient nun der Fall Ulmen als emotionaler Brandbeschleuniger für das „Digitale Gewaltschutzgesetz“. Der Beleg für diese mediale Komplizenschaft folgte prompt: Spiegel-Autorin Juliane Löffler gab im Podcast von Anne Will unumwunden zu, dass die Veröffentlichung auf den Gesetzgebungsplan von SPD-Justizministerin Stefanie Hubig abgestimmt war. Löffler nannte das geplante Gesetz explizit als Anlass für das Timing.
Das ist kein journalistisches Ethos mehr, das ist die Aufgabe jeder kritischen Distanz. Es ist die exakt gleiche Mechanik wie bei Nancy Faesers Kampf gegen „Delegitimierung“: Ein vermeintliches Enthüllungsmedium liefert den affektiven Aufschlag, die Straße liefert die Empörungskulisse, und das Ministerium präsentiert die bereits in der Schublade liegende Verschärfung als „Antwort auf den öffentlichen Druck“. Wer diese konzertierte Aktion benennt, galt bis gestern als Verschwörungstheoretiker – heute geben die Akteure ihre politische Flankierung stolz vor laufender Kamera zu.
Ein „Leitmedium“, das seine Schlagzahl nach dem Terminkalender einer Ministerin richtet, fungiert nicht mehr als Kontrollorgan, sondern als informelle Pressestelle. Es ist die Transformation von Journalismus in Kampagnenführung. Kritiker sehen in Hubigs Vorstoß zu Recht ein Ermächtigungsinstrument gegen die Meinungsfreiheit. Die Strafbarkeit von Deepfakes bei „nicht mehr sozial hinnehmbarer Ansehensschädigung“ ist eine juristische Kautschuk-Formel, die Tür und Tor für staatliche Willkür öffnet.
… Alles vom 25.3.2026 bitte lesen auf
https://reitschuster.de/post/fall-ulmen-ein-kartenhaus-bricht-zusammen-der-spiegel-als-arm-des-spd-ministeriums/
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„Täterparadies Deutschland“: Wenn Ideologie Täter schützt und Opfer verrät
Schutz fürs migrantische Lieblingsmilieu
– Härte gegen Kritik und Wahrheit
„Deutschland ist ein Täterparadies.“ Der Satz stimmt. Nur ganz anders, als ihn das rotgrüne Empörungsmilieu verwerten will. Nicht weil im Netz noch nicht genug gelöscht, verfolgt und identifiziert wird. Sondern weil in diesem Land reale Gewalt gegen Frauen und Mädchen tagtäglich stattfindet und dieselben Leute, die bei Fernsehauftritten Moral predigen, dazu auffallend selektiv schweigen.
Im Fall Fernandes war die Richtung sofort klar. Schwere Vorwürfe stehen im Raum, doch aus Vorwürfen wurde in Windeseile politische Munition. Erst der große Satz. Dann die mediale Dauerschleife. Dann die übliche Begleitmusik aus Aktivismus, politischem Druck und dem Ruf nach schärferen Eingriffen gegen Anonymität und freie Rede. Der ungeklärte Fall wurde nicht abgewartet, sondern ausgeschlachtet.
Genau so arbeitet dieser Betrieb. Ein emotional aufgeladener Fall wird nicht zuerst rechtsstaatlich nüchtern behandelt, sondern sofort in Energie für das nächste Projekt verwandelt. HateAid steht bereit, Justizministerin Hubig schiebt ihr Gesetzespaket an, die angeschlossenen Medien rahmen, verstärken und emotionalisieren. Aus einem Einzelfall wird ein Hebel, mit dem man das freie Wort weiter unter Druck setzen will.
Und dann kommt Neukölln. Dann kommt die Wirklichkeit mit solcher Wucht zurück, dass der ganze moralische Theaternebel auseinanderfliegt. Dort soll eine 16-jährige Kurdin in einem Jugendzentrum vergewaltigt, später erneut bedrängt und mit Videos erpresst worden sein. Sogar ihre jüngere Schwester soll von der Tätergruppe bedrängt worden sein. Das ist kein diskursives Kunstprodukt. Das ist die nackte Wirklichkeit.
Doch was geschah? Nicht sofort Polizei. Nicht kompromissloser Opferschutz. Nicht das ganze Arsenal jener staatlichen Entschlossenheit, das man sonst so gern gegen die eigenen Bürger auffährt. Stattdessen stand nach den Berichten im Raum, die arabischstämmigen Jugendlichen könnten durch Ermittlungen „stigmatisiert“ werden. In einem anständigen Staat wäre ein solcher Satz ein sofortiger Rücktrittsgrund. In Berlin klingt er wie Verwaltungssprache.
Damit ist der Kern des Skandals benannt. Nicht das Opfer stand im Zentrum, sondern die politische Hygiene des Milieus. Nicht die Wahrheit sollte ans Licht, sondern das betreute Weltbild intakt bleiben. Wenn Behörden oder staatlich finanzierte Stellen bei einem mutmaßlich missbrauchten Mädchen zuerst an die Schonung eines Täterumfelds denken, dann ist das keine Panne. Dann ist das ideologische Komplizenschaft.
Plötzlich wird sichtbar, was dieses Land wirklich zerfrisst. Für falsche oder unerwünschte Worte im Netz ist der Verfolgungseifer groß. Für den Schutz eines mutmaßlichen Opfers sexualisierter Gewalt offenbar nicht groß genug. Nach außen Härte gegen die Bürger, nach innen Nachsicht, sobald die Wirklichkeit das Integrationsmärchen beschädigt. Genau aus dieser Schieflage entsteht jener tödliche Vertrauensverlust, den keine Pressekonferenz mehr einfängt.
Die Verkommenheit zeigt sich gerade im Kontrast. Wenn der Täter nicht ins politische Feindbild passt, gibt es keine nationalen Erregungsrituale, keine moralisch aufgedonnerten Sondersendungen, keine ritualisierten Promi-Aufmärsche. Dann wird gewogen, relativiert, vertagt, verschleppt. Dann ist die Furcht vor dem falschen Signal größer als die Pflicht zur Wahrheit.
Wer da noch von Feminismus, Schutzräumen und Solidarität redet, betreibt ein schmutziges Geschäft. Denn: „Wer schweigt, stimmt zu“ gilt eben auch hier. Es gilt für jene, die reale Gewalt gegen Frauen und Mädchen wegmoderieren, sobald Herkunft, Milieu oder politisches Narrativ heikel werden. Es gilt für jene, die beim Fernsehauftritt auftrumpfen und im Ernstfall die Schwächsten im Raum im Stich lassen.
Neukölln ist deshalb mehr als ein Bezirksskandal. Es ist ein Lehrstück über einen Haltungsstaat, der unablässig von Respekt, Vielfalt und Sensibilität redet, aber im Ernstfall lieber das Täterumfeld schont, als einem Mädchen kompromisslos zu seinem Recht zu verhelfen. Nicht das Mädchen wurde vor Stigmatisierung geschützt. Geschützt wurde offenbar das bequeme politische Narrativ.
Und so wird der Satz vom Täterparadies zum Bumerang. Er trifft nicht zuerst jene, die dieses Milieu treffen will. Er trifft mit voller Wucht eine politische Klasse, die Frauenrechte als Kulisse benutzt, Zensur als Fortschritt verkauft und dort versagt, wo Schutz real, konkret und ohne Ausrede nötig wäre. Deutschland ist ein Täterparadies. Nicht wegen zu wenig Netzgesetz. Sondern weil Ideologie hier längst bereitsteht, Täter zu schonen und Opfer zu verraten.
25.3.2026 im Newsletter von https://www.tichyseinblick.de

