Stadtjugendring

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Blick vom Schlossberg nach Nordwesten über das verschneite Freiburg am 14.2.2013

 

 


Jugendbüro und Schülerbeirat diskutieren mehr Mitsprache an Schulen

Wie lässt sich Mitbestimmung an Schulen intensivieren? Welche Formen gibt es? Wie gelingt es, dass Vorschläge in den Schulalltag einfließen? Was muss gegeben sein, damit Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen können? Antworten auf diese Fragen und viele weitere bot eine Tagung für Schülerinnen und Schüler, die das städtische Jugendbüro und der Freiburger Schülerbeirat am Donnerstag im Haus der Jugend ausgerichtet haben. Aufgekommen war die Idee, so Ronja Posthoff vom Jugendbüro, beim vierten Jugendgipfel im Juni letzten Jahres mit dem Leitthema “Für Freiräume – gegen Vorurteile”. “Viele Teilnehmer äußerten den Wunsch nach mehr Mitsprache an ihrer Schule, und dass sie wirklich ernst genommen werden”, sagte sie. Dass das Jugendbüro und der Schülerbeirat den Nerv der Zeit getroffen haben, zeigt die große Beteiligung. 110 Klassen- und Schülersprecher von 24 Schulen waren gekommen, viele hatten auch Verbindungslehrer mitgebracht. Besonders freut Ronja Posthoff, dass alle Schularten vertreten waren.
In Gruppen diskutierten die jungen Leute über Beteiligungsmodelle und Gestaltungsmöglichkeiten anhand praktischer Beispiele – etwa das Stufenmodell des Marta-Schanzenbach-Gymnasiums in Gegenbach in der Ortenau, in dem jede Jahrgangsstufe jedes Jahr ein Projekt plant und umsetzt, oder die Vernetzung durch den Freiburger Schülerrat.
Der Wunsch Johannes Kuders, Siebtklässler an der noch jungen Maria-Montesori-Realschule kommt bescheiden daher. Ihm würde es gefallen, die Pausen zu bestimmen, wie das die Schüler an der freien Schule Kapriole können. Sergio Schmidt, Zwölftklässler am Technischen Gymnasium der Richard-Fehrenbach-Berufsschule und Sprecher des Schülerrats, hat hingegen weitergehende Vorstellungen. Er wünscht sich Mitsprache bei der Gestaltung von Unterrichtsmethoden. Gut fände er auch, wenn die Teilnahme an Projekt- oder Arbeitsgruppen im Zeugnis erwähnt würde. Weiter wünscht sich Sergio Schmidt eine intensivere Begleitung durch die Lehrer, um die Mitgestaltungsmöglichkeiten ausschöpfen zu können. “Wir werden zwar ernst genommen, können aber wenig Konkretes leisten”, meint er, wobei er sich bewusst ist, dass es an einer Schule mit mehr als 200 Klassen und kurzen Aufenthaltszeiten nicht einfach ist, Projekte umzusetzen.
Offenbar haben Schüler am Wentzinger-Gymnasium viel Mitsprache. Bei der Sanierung etwa sprachen sie bei der Gestaltung der Aufenthaltsräume und des Außengeländes mit. Sie beeinflussen Inhalte eines Faches, das soziale Kompetenzen vermittelt, und können in den Gesamtlehrerkonferenzen Anliegen vortragen. Die beiden Schülersprecher Nesli Ergüe und Felix Hofmann waren zur Tagung gekommen, um zu erfahren, wie sich Schüler zur Mitarbeit motivieren lassen.
2.5.2013, Silvia Faller
http://www.smv.bw.schule.de

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