Multiethnizität

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Feigenernte unterm herbstlichen Kakibaum am 19.10.2024

 

 

Kemi Badenoch: Multikulturalität nein – Multiethnizität ja
Kemi Badenoch, 44, wurde als Tochter wohlhabender nigerianischer Eltern in London geboren, lebte aber bis zum Alter von 16 Jahren in Lagos. Die Softwareentwicklerin und Juristin arbeitete zuletzt im Finanzsektor und hat drei Kinder. 2005 trat sie den Tories bei, war unter Liz Truss Handels- und Gleichstellungsministerin und unter Premier Sunak war sie Wirtschaftsministerin. Sie gilt als Vertraute von Boris Johnson. Harry-Porter-Autorin J.K.Rowling Bardenoch spricht ihr „Klugheit und Mut“ zu. Sie bekämpft Political Correctness, Wokeismus, „dumme weiße Linke“ und Identitätspolitik.

Kemi Badenoch: erste schwarze Tory-Vorsitzende in Großbritannien unterscheidet Multikulti und Multiethnizität:
Multikulturalismus lehnt Badenoch ab, da diese nicht gleichwertig seien. Dies mit Blick auf Kulturen, die Frauen die Gleichwertigkeit absprechen und die Zwangsverheiratung in der Kinderehe befürworten. Aus diesem Grund müsse der Multikulturalismus zu Konflikten in der Gesellschaft Großbritanniens führen.
Multiethnizität hingegen ermöglicht das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Ethnien, da diese ein gemeinsames Wertesystem als verbindendes Element – quasi als Leitkultur -der Gesellschaft akzeptieren.
4.11.2024
Mehr auch auf:
https://www.kemibadenoch.org.uk/about-kemi

Die neue Tory-Vorsitzende – Wer ist Kemi Badenoch?
Badenoch gilt als stramm konservativ und als Brexit-Befürworterin. „Ich werde immer gegen linken Quatsch“ kämpfen, sagte sie vor ein paar Wochen vor Parteimitgliedern. Badenoch spricht sich für niedrige Steuern und freie Marktwirtschaft aus. Mutterschutz für Beschäftige in kleinen Unternehmen bezeichnete sie als „übertrieben“. Dem Beamtentum steht sie misstrauisch gegenüber. In Bezug auf Klima-Themen beschreibt sich Badenoch selbst als „Skeptikerin“, was das Ziel einer Wirtschaft mit Netto-Null-Emissionen angeht.
Badenoch kritisierte immer wieder den Multikulturalismus und ist Gegnerin der Identitätspolitik. In der Einwanderungspolitik verfolgt sie einen harten Kurs. In Bezug auf die Frage, wer das Recht bekommen sollte, in Großbritannien leben zu dürfen, sagte sie: „Nicht alle Kulturen sind gleichwertig“. Öffentlich erklärte sie, dass sie es vorziehe, sich nicht auf ihre Ethnie zu konzentrieren. „Ich bin jemand, der möchte, dass die Farbe unserer Haut nicht wichtiger ist als die Farbe unserer Haare oder die Farbe unserer Augen“, sagte sie auf dem Parteitag der konservativen Anfang des Jahres.
… Alles vom 3.11.024 bitte lesen auf
https://www.deutschlandfunk.de/die-neue-tory-vorsitzende-wer-ist-kemi-badenoch-100.html