Aussenwanddaemmung – Energiesparprogramm der Stadt Freiburg

„Keine halben Sachen – jedem Haus ein dickes Fell“, lautet das Motto der neuen Energiesparkampagne. Das vor einigen Tagen auf dem Mundenhof halb geschorene echte Schaf ist das neue, leicht wieder zu erkennende Motiv des städtischen Förderprogramms „Energiebewusst Sanieren“. Ein gut verpacktes Haus spart eben richtig Heizenergie, dies soll damit eindrücklich vermittelt werden.

Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik und Iris Basche vom Umweltschutzamt mit Waermedaemmungs-Schafen am Mundenhof - Foto Homlicher

Mit der neuen Kampagne weist die Stadt Freiburg gleichzeitig auf das 10-jährige Jubiläum ihrer Förderprogramme im Gebäudesanierungsbereich hin. Seitdem hat die Stadt insgesamt 1.650 Anträge bewilligt und 2,4 Millionen Euro Fördermitteln ausbezahlt. Durch die geförderten Projekte konnte der Verbrauch für Heizenergie durchschnittlich um 38 Prozent reduziert werden und in den sanierten Häusern fast 10.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Für dieses Jahr stehen wieder Gelder in Höhe von insgesamt 450.000 Euro bereit. Auch für denkmalgeschützte Häuser, wie sie vor allem in der Wiehre zu finden sind, gibt es Förderprogramme. Informationen unter www.kfw.de/denkmal. Die Broschüre hierzu kann im Umweltschutzamt in der Talstraße 4 abgeholt werden. Auch im städtischen Förderprogramm sind Ausnahmeregelungen bei der Sanierung von denkmalgeschützten Häusern auf Antrag möglich: „Ist aus Gründen des Denkmalschutzes oder zur Erhaltung besonders erhaltenswerter Bausubstanz eine Außenwanddämmung von außen nicht möglich, kann ersatzweise eine Außenwanddämmung von innen gefördert werden. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kann diese Ausnahmeregelung auch für andere Bauteile in begründeten Fällen entsprechend sinngemäß angewandt werden.“
Die Voraussetzungen hierzu und weitere Details zu den Förderbausteinen sowie die Antragsunterlagen und Förderrichtlinien unter  www.freiburg.de/waermeschutz oder beim  Umweltschutzamt, Tel 0761 / 201-6142.  Zu den geplanten Modellstadtteilprojekten werden derzeit die Förderrichtlinien durch das städtische Umweltschutzamt erarbeitet. Welcher Freiburger Stadtteil zum Zuge kommen wird, ist somit noch nicht klar. Es gebe aber schon einige Bewerbungen, so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik bei der Vorstellung des Förderprogramms auf dem Mundenhof.
Hans-E. Homlicher, 3.6.2012

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