Roessle-Dietenbach

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Blick vom Rössle nach Süden ins Dietenbach am 1.Mai 2009 - oben links die Anhöhe Immi

 

 

Zum Rössle – Landgasthof in Kirchzarten-Dietenbach

Unweit der zauberhaften Stadt Freiburg wird unser Landgasthof zum Rössle umrahmt vom rauschenden Bächlein Brugga, tiefem Tannengrün und von duftenden Wiesen… Ruhe, die nur Vogelgesang zulässt…”
Früher: Hofgut Kernenmühle in Dietenbach.

Landgasthof zum Rössle, Dietenbach 1, D -79199 Kirchzarten-Dietenbach, Tel 07661-2240
www.zumRoessle.de 

 

                             
(1) Wirtshausgarten am 3.7.2013          (2) Die alte Linde

         
(4) Blick nordwärts 3.7.2013

 

 

Wieder auf: Gasthof zum Rössle – Die Insel im Dreisamtal

Für Patrick Franke und Vera Pallano erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch – Reiche Erfahrung in der Schweiz gesammelt

Die Lage ist einmalig. Direkt am Landschaftsschutzgebiet zwischen Schauinsland und Dreisamtal gelegen, ermöglicht der „Gasthof zum Rössle“ in Dietenbach engagierten und kreativen Wirtsleuten reiche Möglichkeiten der gastronomischen Entfaltung. Von November 2008 bis Mai 2009 blieben die nach dem Auszug der Familie Seltz, deren Pachtvertrag ausgelaufen war, ungenutzt. Für den Inhaber Rainer Mülbert war es nicht einfach, einen geeigneten neuen Pächter zu finden. Die Wirtschaftskrise schreckte manchen interessierten Gastronomen vor einer Selbständigkeit ab. Hinzu kam, dass Mülbert als „Schwarzwälder Urgestein“ – seine Leidenschaft widmet das frühere Todtnauer Skiass der badischen Gastronomie, dem Filmemachen und der Kunst – seine eigene Philosophie vom „Gasthaus zum Rössle – Der Insel im Dreisamtal“ hatte.
Schließlich blickt das denkmalgeschützte Gasthaus an der Brugga auf eine lange Geschichte zurück. 1751 wurde es erstmals als „Kernenmühle“ erwähnt und machte Geschichte, als dort 1905 Kirchzartens erstes Elektrizitätswerk eingerichtet wurde. 1952 erteilte die Gemeinde dann erstmals eine Konzession für den „Gasthof zum Rössle“. Im Jahre 1983 erweckten Rainer Mülbert und Partner Josef Diehl das ruhende „Rössle“ aus dem Dornröschenschlaf, renovierten es liebevoll und fanden engagierte Pächter als Wirtsleute. Und nach der „Zwangspause“ von einem halben Jahr ist nun wieder Leben ins „Gasthaus zum Rössle“ eingekehrt. Die Ruhepause nutzte der Besitzer zur gründlichen Renovierung der Gasträume. Das Dach wurde komplett isoliert und die Küche erhielt einen neuen Fußboden. Das sind nun beste Voraussetzungen für das neue Wirtsleutepaar: Patrick Franke, gelernter Koch und Küchenmeister, und seine Partnerin Vera Pallano, Gastronomiefachfrau und erfahrene Restaurantleiterin. Er kommt aus dem Schwäbischen und sie aus Genua, wo sie in einer Gastronomiefamilie groß wurde und so alle Vorzüge südländischen Umgangs mit Gästen mitbringt. Die letzten acht Jahre lebten und arbeiteten beide in der Schweiz – zunächst einige Jahre in Saas Fee und zuletzt zwei Jahre am Luganer See im Tessin. Mit dem „Rössle“ hoffen beide, eine Restauration gefunden zu haben, die zu ihnen passt und die in einer wunderschönen Landschaft liegt. Sie selbst verstehen sich als „junges, modernes Wirtspaar, das für die eigenen Wünsche des Gastes offen ist“. Sie wollen – ganz im Sinne von Rainer Mülbert – Ruhe und Entspannung bieten, „Entschleunigung soll Kreativität durch Inspiration“ ermöglichen. Vier Wochen lang haben Vera Pallano und Patrick Franke nun mit der großen Unterstützung von Eltern und Verwandten „ihr Rössle“ hergerichtet. Jetzt hoffen sie, dass an allen Wochentagen außer dem Ruhetag am Mittwoch viele Gäste ihre vielfältigen Speise- und Getränkeangebote mit dem Anspruch „regional, saisonal, mediterran“ annehmen. Von 12 bis 14 von 18 bis 22 Uhr gibt es Angebote aus der „größeren Karte“ mit so leckeren Sachen wie „Matjestatar auf Pumpernickel und Gurken“, „Spargelcremesuppe mit Rohschinkenchips“, „Hausgemachte Ziegenfrischkäse-Ravioli auf kandierten Kirschtomaten und Pinienkernen“, „Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Brägele oder Spätzle“ oder „In Olivenöl gegarter Seeteufel mit mediterranem Kartoffelpüree und jungem Spinat“ sowie „Schokoladen-Creme Brulée mit marinierten Erdbeeren“ – usw., usw. … Mit der jeweiligen „Tagesempfehlung“ will Patrick Franke immer aktuelle Highlights setzen. Klar, dass eine ausgewählte Karte badischer und ausländischer Weine das Angebot abrundet.

Neu im Rössle ist eine eigene Karte für die Terrasse mit vielen leckeren Kleinigkeiten und vor allem mit Kuchen und Kaffee. Das wird besonders die vielen Radler und Spaziergänger auf dem Dreisamtalradweg, der direkt von Oberried kommend am Haus vorbei führt, erfreuen. Gerne übernachten die Gäste auch in den teilweise denkmalgeschützten sechs Doppelzimmern und die „Brugga-Stube“ ist ideal für Familien- und Betriebsfeiern. In diesem Raum wird sich Rainer Mülbert auch immer um aktuelle Ausstellungen bemühen, z.B. derzeit einer Schau faszinierender Schwarzwaldfotos. Unterstützt werden die jungen Wirtsleute durch eine weitere Servicemitarbeiterin, einen zusätzlichen Koch und „viele helfende Hände“.
Gerhard Lück, 12.6.2009, www.dreisamtaeler.de

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