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- Wiener Lehrerin warnt vor einem Weg in die Apartheid: „Sie sehen uns als Ungläubige“ (6.9.2026)
Wiener Lehrerin warnt vor einem Weg in die Apartheid: „Sie sehen uns als Ungläubige“
Islam auf dem Vormarsch
Die Wiener Lehrerin und Buchautorin Susanne Wiesinger schildert aktuell in der „Kleinen Zeitung“ einen Schulalltag, in dem das Lernen von Lesen, Schreiben und Rechnen oft von massiven Konflikten verdrängt wird. Ihre Diagnose: Wer die Integrationsprobleme an den Brennpunktschulen weiter beschönige, steuere auf segregierte Stadtteile zu – auf eine „selbst gewählte Apartheid“, die niemand wolle.
Susanne Wiesinger löste mit ihrem Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“ bereits im Jahr 2018 eine umfassende und emotional geführte Debatte aus, später war sie Ombudsfrau für Wertefragen im Bildungsministerium. Nun unterrichtet sie an einer Volksschule nahe dem Reumannplatz in Wien-Favoriten: Von 250 Kindern haben nach ihren Angaben nur acht keinen Migrationshintergrund. In ihrem neuen Buch „Gebt unseren Kindern eine Chance!“ schreibt sie, sie habe 2018 geglaubt, schlimmer könne es kaum werden. Heute lautet ihr Urteil: „Ich sollte mich irren.“
Für die Beschreibung der aktuellen Situation an den Schulen in Wien gibt die Lehrerin ein Beispiel: Als Erstklässler Rechenwürfel erhielten, wussten viele nicht, was damit anzufangen sei. Sie wischten mit dem Finger über die Schachtel – wie über ein Smartphone – und warteten. Früher, so Wiesinger, hätten Kinder die Würfel sofort ausgeleert und gespielt. Der Kontrast sei schockierend. Gleichzeitig gingen nach ihrer Schilderung bis zu 70 Prozent der Unterrichtszeit für das Entschärfen von Konflikten verloren. Schon ein Stoß ans Federpennal oder ein Blick könne einen Streit provozieren. Hinzu kämen Attacken zwischen ethnischen Gruppen, die aus Familien und Communities in die Schule getragen würden.
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Anteil ausländischer Schüler bei 74 Prozent
Aktuelle Zahlen untermauern die Dringlichkeit von Reformschritten: An Wiener Volksschulen liegt der Anteil muslimischer Schüler bei 39 Prozent, an Mittelschulen bei 49 Prozent. In Favoriten beträgt der Anteil ausländischer Schüler 74 Prozent. Wien schickte zuletzt 1.700 Schulanfänger in Deutschförderkurse.
Besonders heikel seien die Gespräche der Lehrer mit den Eltern der Schüler: Neben Sprachbarrieren beschreibt Wiesinger einen grundsätzlichen Konflikt um Identität. Viele streng religiöse Familien definierten sich über den Glauben, über ihre Sitten und Clans. Sie wollten nicht, dass sich ihre Kinder von diesem Leben entfernten. Österreich erscheine ihnen als „Kultur der Ungläubigen“, als „feindliches christliches Land“. Deshalb, so Wiesinger, blieben sie in „ihren“ Stadtteilen – andere Zuwanderergruppen integrierten sich deutlich besser. Das Problem, so Wiesinger, liege vor allem bei streng muslimischen Milieus. Und die Lehrerin erwähnt auch die Problematik der patriarchalen Muster: Bei Raufereien und schweren Beschimpfungen seien überwiegend Buben beteiligt.
… Alles vom 6.9.2026 von Richard Schmitt bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/wiener-lehrerin-warnt-vor-einem-weg-in-die-apartheid-sie-sehen-uns-als-unglaeubige/
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Susanne Wiesinger : „Kulturkampf im Klassenzimmer“,
2018
Susanne Wiesinger: „Gebt unseren Kindern eine Chance!“
2026
