{"id":99837,"date":"2022-04-02T15:53:42","date_gmt":"2022-04-02T13:53:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=99837"},"modified":"2022-04-03T11:21:28","modified_gmt":"2022-04-03T09:21:28","slug":"den-zeitungen-geht-es-schlecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/den-zeitungen-geht-es-schlecht\/","title":{"rendered":"Den Zeitungen geht es schlecht"},"content":{"rendered":"<p>Den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zeitung\/\">Zeitungen<\/a> geht es schlecht &#8211; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/\">wirtschaftlich<\/a> wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ideologie\/\">ideologisch<\/a>&#8222;. Kostensteigerung (Papierpreis, Mindestlohn\u00a0 Zustellung), <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/dienste\/werbung\/\">Anzeigeneinbruch<\/a> und Nachfrager\u00fcckgang. Letzterer auch wegen der einseitigen Ausrichtung der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Medien<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienleute\/\">80%<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/\">Journalisten<\/a> geben ihre Affinit\u00e4t zur politischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gruen-links\/\">Linken<\/a> an), welche die Lekt\u00fcre langweilig macht: <!--more-->&#8222;In den Zeitungen steht doch \u00fcberall dasselbe&#8220;.<br \/>\nJournalismus wurde zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Haltungsjournalismus<\/a>, der seit mindestens <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/grenzoeffnung2015\/\">2015<\/a> unabl\u00e4ssig Berichte \u00e0 la <em>\u201eWarum die Corona-, Euro-, Au\u00dfen- oder Gesellschaftspolitik der Regierung so gut\/erfolgreich\/weise\/alternativlos etc. ist\u201c<\/em> druckt und damit zeigt, da\u00df die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mediendemokratie\/\">Medien<\/a> vor lauter <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/framing\/\">Framing<\/a> ihre Kontrollaufgabe als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/vierte-gewalt\/\">4. Gewalt<\/a> nicht mehr wahrnehmen. Auf Englisch: <em>\u201eIf everybody is thinking the same, then somebody isn\u2018t thinking right!\u201c<\/em> (General Patton).<br \/>\nEin eindrucksvolles Beispiel zur Situation von &#8218;Presse und Freiheit&#8216; bietet der Hauke-Verlag, der Anzeigenbl\u00e4tter in Brandenburg herausbringt und dessen &#8222;Mir reicht&#8217;s!&#8220; unten wiedergegeben ist.<br \/>\n2.4.2022<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Mir reicht\u2018s! &#8211; Ein emotionaler Zwischenruf von Michael Hauke<\/strong><br \/>\nMir steht es bis dort hinaus. Ich bin es so satt, dass ich mich von Menschen beschimpfen lassen muss, weil ich in den vergangenen zwei Jahren die offiziellen Zahlen ver\u00f6ffentlicht habe. Menschen, die wahrscheinlich noch nie einen Tages- oder Wochenbericht des RKI gelesen haben, werfen mir vor, ich sei ein Rechter, ein Corona-Leugner, ein Verschw\u00f6rungstheoretiker und was wei\u00df ich noch alles. Der Gr\u00fcnheider B\u00fcrgermeister ist ein gutes Beispiel, aber nur eines unter vielen.<br \/>\nIch behaupte einfach mal, dass ich in den Daten des Robert-Koch-Instituts, in den Ver\u00f6ffentlichungen des DIVI-Intensivregisters und des Bundesgesundheitsministeriums viel tiefer drinstecke als jeder, der mir die Verbreitung von Falschinformationen vorwirft.<\/p>\n<p>Seit zwei Jahren studiere ich all die Zahlen und Daten, die das RKI, das DIVI und das BMG offiziell freigeben und die lauten eben:<br \/>\n<em><strong>&#8211; Allzeittief auf den Intensivstationen<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>&#8211; Weniger k\u00fcnstliche Beatmungen als vor der Pandemie<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>&#8211; Allzeittief bei den Krankenhauszahlen<\/strong><\/em><br \/>\nUnd all das in einer Pandemie!<\/p>\n<p>Dass die gro\u00dfen Medien wider besseres Wissen seit zwei Jahren die Meldungen verbreiten, die ITS seien v\u00f6llig \u00fcberlastet, die Krankenh\u00e4user seien v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllt \u2013 und das Gesundheitssystem sei an oder \u00fcber der Belastungsgrenze, macht es trotzdem nicht wahr! Und diese L\u00fcgerei ist kaum noch zu ertragen!<\/p>\n<p>Und denjenigen, die diese Falschinformationen weiterverbreiten, mich als Verschw\u00f6rungstheoretiker bezeichnen und Boykottaufrufe gegen meinen Verlag starten, muss ich deutlich sagen: Es ist gut! Bevor Sie so etwas tun, informieren Sie sich! Es ist im Zeitalter des Internets kinderleicht. Rufen Sie die Seiten des RKI oder des DIVI-Intensivregisters auf, gucken Sie sich an, wie hoch die Zahl der Impfdurchbr\u00fcche ist, gucken Sie sich an, wie niedrig die Krankenhausbelegung ist. Gucken Sie sich an, dass ein Drittel aller Intensivbetten w\u00e4hrend der Pandemie abgebaut wurde. Gucken Sie sich an, dass noch niemals so wenige Menschen intensivmedizinisch behandelt wurden wie 2020 und 2021! Gucken Sie sich an, dass \u00fcber 80% aller \u201eInfizierten\u201c vollst\u00e4ndig geimpft sind! Es ist alles \u00f6ffentlich.<\/p>\n<p>Bevor Sie mich denunzieren, der sich ausschlie\u00dflich an den offiziellen Zahlen orientiert, informieren Sie sich bitte!<br \/>\nIn diesem Land steht alles auf dem Kopf! Der, der die tats\u00e4chlichen Tiefstst\u00e4nde publiziert, ist der Staatsfeind und diejenigen, die dauerhaft Falschinformationen verbreiten, sind die Guten. Seit zwei Jahren wird die L\u00fcge zur Wahrheit und die Wahrheit zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/luegenpresse\/\">L\u00fcge<\/a> gemacht.<br \/>\nAlles hat ein Ende. Irgendwann ist auch die Corona-Geschichte vorbei. Und dann kann sich jeder fragen, wie er pers\u00f6nlich mit dieser unmenschlichen Politik umgegangen ist. Damit, dass Millionen Kinder vereinsamt sind. Damit, dass unsere Senioren isoliert gestorben sind. Damit, dass Millionen Menschen ausgegrenzt wurden. Damit, dass die elementarsten Grundrechte abgeschafft wurden.<br \/>\nIch hatte stets viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Menschen, die durch die Dauerschleife in den Medien praktisch einer Gehirnw\u00e4sche ausgesetzt sind und mich deswegen verteufeln. F\u00fcr die Medien, die jahrelang die Unwahrheit verbreiten, hatte ich von Anfang kein Verst\u00e4ndnis. F\u00fcr Politiker und Verantwortliche, die das alles mitmachen, finde ich keine Worte. Aber es ist nie zu sp\u00e4t, Dinge zu \u00fcberpr\u00fcfen, die man bislang f\u00fcr wahr hielt! Bevor Sie mich das n\u00e4chste Mal denunzieren, fangen Sie am besten heute damit an!<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.1.2022 von Michael Hauke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hauke-verlag.de\/mir-reichts-2\/\">https:\/\/www.hauke-verlag.de\/mir-reichts-2\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Den Zeitungen steht das Wasser bis zum Hals<\/strong><br \/>\n<em>Teures Papier, hohe Mindestl\u00f6hne und der Streit um die \u201erichtigen\u201c Corona-Positionen<br \/>\n<\/em>&#8230;<br \/>\nVersteckte Subventionen? Die Bundesregierung wei\u00df, wie wichtig die allermeisten Zeitungen f\u00fcr die Erl\u00e4uterung ihrer Politik gegen\u00fcber der Bev\u00f6lkerung sind und pumpt Geld in den Markt. Man achte auf die ganzseitigen w\u00f6chentlich wiederholten Impfanzeigen, die Millionen Euro in die klammen Kassen der gro\u00dfen Medienh\u00e4user sp\u00fclen. Dass es sich hier eher um eine versteckte Subvention handelt, wird deutlich, wenn man hinterfragt, was die Anzeigen bewirken sollen. Wer sich trotz eines halben Jahres Ausschlusses aus dem sozialen Leben (\u201e2G\u201c), gr\u00f6\u00dften Drucks von Politik und gro\u00dfen Arbeitgebern nicht hat impfen lassen, wird es bestimmt nicht tun, weil er gerade eine riesige Anzeige zum Beispiel im \u201eM\u00e4rkischen Markt\u201c oder \u201eM\u00e4rkischen Sonntag\u201c sieht. Mit dieser dreistelligen Millionenkampagne werden die Mainstream-Medien unterst\u00fctzt, die \u00fcber zwei Jahre eine brave Unterst\u00fctzung der Bundesregierung f\u00fcr ihre Coronama\u00dfnahmen waren.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nMitte Januar dieses Jahres hat mich die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des M\u00e4rkischen Medienhauses dar\u00fcber informiert, dass sie unsere Zusammenarbeit bei der Zustellung beenden m\u00f6chte. Hintergrund dieser gesch\u00e4ftspolitischen Entscheidung des Monopolisten sind die kritischen Berichte zur Coronapolitik in unseren Zeitungen. Eine Rolle spielte auch unser Leserforum. Wir haben in den vergangenen knapp zwei Jahren rund 700 Leserbriefe zu dem Thema abgedruckt.<\/p>\n<p>Ich habe dem M\u00e4rkischen Medienhaus im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch gesagt, wie ich das sehe:<br \/>\n<em><strong>\u201eDas aus einer Monopolstellung agierende Verlagshaus, das mit seinen Zeitungen seit zwei Jahren eine \u00dcberlastung des Gesundheitswesens durch Corona propagiert, obwohl es in Wahrheit in den Krankenh\u00e4usern und auf den Intensivstationen ein Allzeittief nach dem anderen gab, setzt den Verleger vor die T\u00fcr, der die tats\u00e4chlichen Tiefstst\u00e4nde ver\u00f6ffentlicht hat. Derjenige, der alle auch noch so absurden Ma\u00dfnahmen gerechtfertigt hat, will den ausschalten, der sie hinterfragt hat.\u201c<\/strong><\/em><br \/>\nF\u00fcr die Zustellung hat der Hauke-Verlag einen nahezu sechsstelligen Betrag im Jahr an das M\u00e4rkische Medienhaus \u00fcberwiesen. Bemerkenswert, dass man sich angesichts der sich zuspitzenden Krise von einem solchen Gesch\u00e4ftspartner trennen wollte. Aber die politischen Erw\u00e4gungen wogen f\u00fcr die Gesellschafter offensichtlich deutlich schwerer. Das nennt man heutzutage Haltung! Der Belehrungs- und Haltungsjournalismus hat das ganze Land \u00fcberzogen. Insofern war der Wunsch nach Beendigung der Gesch\u00e4ftsbeziehung nicht wirklich \u00fcberraschend f\u00fcr mich. F\u00fcr mich ist das Agieren des MOZ-Verlages der Versuch, eine Gegenstimme zu unterdr\u00fccken und passt daher in die Zeit. Vielleicht steht dahinter auch der Gedanke, sich des letzten Wettbewerbs im Anzeigenmarkt zu entledigen.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 2.4.2022 von Michael Hauke bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/den_zeitungen_steht_das_wasser_biis_zum_hals\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/den_zeitungen_steht_das_wasser_biis_zum_hals<\/a><br \/>\nbzw. vom 30.3.2022<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hauke-verlag.de\/warum-die-gesamte-zeitungsbranche-vor-einer-katastrophe-steht\/\">https:\/\/www.hauke-verlag.de\/warum-die-gesamte-zeitungsbranche-vor-einer-katastrophe-steht\/<\/a><\/p>\n<p><em>Michael Hauke (Jahrgang 1969) stammt aus Berlin-Neuk\u00f6lln und baute kurz nach der Wiedervereinigung einen Zeitungsverlag im brandenburgischen F\u00fcrstenwalde auf, der heute mehrere auflagenstarke Anzeigenbl\u00e4tter herausgibt.<\/em><br \/>\n,<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Ich habe da KEINERLEI Mitleid!<br \/>\nDiese \u201cKrise\u201d ist ausschlie\u00dflich selbst verursacht.<\/strong><br \/>\nSp\u00e4testens um 2013-2015 schaltete sich die Paperpress synchron und bejubelte von \u201cKlimakrise\u201d bis \u201cFl\u00fcchtlingskrise\u201d zunehmend alles, was von der deutschen und europ\u00e4ischen Politik vorgegeben wurde. Ergo brach der Umsatz ein, da eh \u00fcberall dasselbe drin stand. Deutschlands Totengr\u00e4berin Merkel hat die Chance ergriffen und die Medienlandschaft mit 326 Millionen zur \u201cF\u00f6rderung der Demokratie\u201d gekauft! Seitdem gibt es gar keinen Widerspruch mehr. Diskurs abgeschaltet, Kritik an Regierung und Verantwortliche wurde eingestampft und investigativen Journalismus gibt es nicht mehr. Im Corona Wahnsinn war die Presse der \u201cErfolgsgarant\u201d, weil jede Ma\u00dfnahme und sei sie auch noch so sinnfrei und irre, unterst\u00fctzt wurde. Kritiker und Demokratie wurden mit F\u00fc\u00dfen getreten, ausgegrenzt und verunglimpft. Ich w\u00fcnsche allen \u201cZeitungen\u201d den Konkurs und allen Journalisten und Redakteuren, die f\u00fcr o.g. mit verantwortlich waren und sind, die Arbeitslosigkeit! Soviel Wut und Zorn muss sein\u2026..<br \/>\n2.4.2022, P.G.<\/p>\n<p><strong>Die ganze Subventionierung der Presse wird sich letztlich totlaufen<\/strong><br \/>\nNa dann w\u00fcnsche ich Ihnen gutes Gelingen, Herr Hauke. Ich kenne ihre Zeitungen nicht, aber wenn Sie kritisch \u00fcber die Corona-Panik-Pandemie berichtet haben, hoffe ich, dass Sie weiter am Markt bleiben. Die ganze Subventionierung der Presse wird sich letztlich totlaufen, wenn eine entsprechend gro\u00dfe Leserzahl den regierungsamtlichen Verk\u00fcndigungsbl\u00e4ttern den R\u00fccken zuwendet. Warum sollten die Regierenden die ihnen genehme Presse dauerhaft unterst\u00fctzen, wenn sie keiner mehr lesen will? Am Ende k\u00f6nnen die Machthaber die ihnen ergebenen K\u00e4sebl\u00e4tter unterst\u00fctzen solange sie wollen, Hauptsache, die liest keiner mehr. Schade nur um unsere Steuergelder.<br \/>\n2.4.2022, J.Sch.<\/p>\n<p><strong>Hass und der Hetze gegen Andersdenkende<\/strong><br \/>\n\u201cDas f\u00fchrt dazu, dass es f\u00fcr die Zeitungsh\u00e4user in Deutschland inzwischen um die nackte Existenz geht.\u201d Mein Mitleid h\u00e4lt sich in sehr \u00fcberschaubaren Grenzen. Wenn ich etwa die Neckar-Prawda (Stuttgarter Zeitung) ansehe: vor Jahrzehnten ein liberal-b\u00fcrgerliches Regionalblatt, ist sie inzwischen stramm woke gegendert und betreibt \u00f6kosozialistische Propaganda f\u00fcr die Herrschenden in Europa, Bund und Land. Wegen dieses dauerhaften \u00d6kolinksrucks und dem in vielen Artikeln ausgedr\u00fcckten Hass und der Hetze gegen Andersdenkende (also alles was rechts der nach links gewanderten CDUCSU ist) habe ich das Abo nach vielen Jahren abbestellt. Und damit meinen kleinen Teil dazu beigetragen, dass dieses Jahr die Belegschaft um ein Sechstel reduziert wird. Ach ja, inzwischen habe ich die NZZ abonniert &#8211; die beste Zeitung, wenn es um Deutschland geht.<br \/>\n2.4.2022, H.M.<\/p>\n<p><strong>&#8230; nicht eine EINZIGE konservative Tageszeitung in D<\/strong><br \/>\nUnabh\u00e4ngig von der Linkslastigkeit praktisch aller deutschen Tageszeitung geh\u00f6rt es zur Ehrlichkeit, da\u00df die manuell zugestellte papierne Tageszeitung zwar (auch) ein Kulturgut ist, aber eben auch Kind und Abbild einer ganz bestimmten Zeit seit dem 19. Jahrhundert. Nachrichten, auch in schriftlicher Form, zum Informationsverbraucher zu transportieren, geschieht im 21. Jahrhundert zeitgem\u00e4\u00df \u00fcber das Internet. Die Papierzeitung ist ein nostalgischer Restposten. Zwar bieten Smartphones oder Computerbildschirme nicht ann\u00e4hrend das haptische und \u00e4sthetische Erlebnis einer gedruckten Zeitung, aber praktisch alle heute unter 40j\u00e4hrigen sind schon auf die kleinen Bildschirme sozialisiert, und die \u00e4lteren passen sich an. Wenn ich morgens mit der U-Bahn fahren, starre ALLE, wirklich alle, und nicht nur die jungen, auf ihre Smartphones, wo man fr\u00fcher die BILD dem Nachbar ins Gesicht hielt. Nicht jeder las Zeitung, aber viele. Das \u00e4ndert nichts daran, da\u00df ein Leser, der nicht gr\u00fcn, progressistisch oder linksliberal ist, in Deutschland nicht eine EINZIGE konservative Tageszeitung findet, weder gedruckt noch online. Diese Leser m\u00f6gen notgedrungen und z\u00e4hneknirschend die linken Online-Seiten besuchen, zahlen aber wollen und werden sie nicht f\u00fcr linkslastigen Journalismus. Und die linken Leser? Warum sollten sie weniger geizig sein? Umsonst ist King, gilt immer noch im Internet. Und die Jungen, die haben Instagram und Tiktok. Oder Watson.<br \/>\n2.4.2022, B.M.<\/p>\n<p><strong>Es gibt noch ein Paradoxon:<\/strong><br \/>\nMit ihrer Funktion als Verlagsverlautbarungsorgane der Regierung, der Verabschiedung vom seri\u00f6sen Journalismus, der einseitigen Verbreitung staatlicher Narrative, um vom Steuerkuchen mit zu profitieren, verliert die L\u00fcckenpresse zunehmend gro\u00dfe Teile ihrer Leserschaft. Aber genau diese Leserschaft will man propagandistisch erreichen. Ist diese aber verloren, macht auch das Alimentieren mit Staatsknete keinen Sinn mehr. Dumm gelaufen.<br \/>\n2,4,2022, St.H.<\/p>\n<p><strong>&#8230;\u00a0 wenn alle Medien dem Mainstream folgen<\/strong><br \/>\nVieles, was da geschrieben steht, kann ich absolut nachvollziehen. Aber wen wunderts? Wenn alle Medien das gleiche schreiben, wenn alle Medien dem Mainstream folgen, dann braucht man diese nicht mehr. Und wenn der Leser dann noch erfahren muss, dass man den Halbwahrheiten der Politik hinterherl\u00e4uft, dann gibt es keinen Grund mehr dieses Blatt zu kaufen. Und wenn man dann noch erf\u00e4hrt, wieviele Bl\u00e4tter in Deutschland dem RND angeh\u00f6ren\u2026 Das RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland) geh\u00f6rt zu einem gro\u00dfen Teil der SPD, ist also so etwas wie ein Parteiorgan. Dass man daf\u00fcr auch noch bezahlen soll\u2026 Ich besitze schon lange kein Abo mehr. Abgesehen von einem E-Abo bei der WELT.<br \/>\n2.4.2022, F.G.<\/p>\n<p><strong>Es ist eine Frage der Inhalte<\/strong><br \/>\nEs ist keine Frage des Preises. Weder bei Druckmedien, noch beim Online-Angebot. Es ist eine Frage der Inhalte. Und die sind einf\u00e4ltig, \u00fcberall dasselbe -die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen- und das grenz\u00fcbergreifend, weltweit, siehe Chomsky\u2019s Propagandamodell. Von noblen Ausnahmen Mal abgesehen. Wer andere Perspektiven sucht, der findet zwar, wie schon immer, gar mehr als er zu finden erwartet hat, aber wer sucht denn heute noch, zugedr\u00f6hnt durch den allgegenw\u00e4rtigen medialen Einheitsbrei? Da bleibt kein Platz mehr zum nach-denken. Die platonische H\u00f6hle ist die Wirklichkeit des 21. Jh.<br \/>\n2.4.2022, A.M.<\/p>\n<p><strong>Die (falsche) Haltung frisst ihre Kinder.<\/strong><br \/>\nOffenbar haben die massiven Aufrufe in vielen Foren zur Kdgg. der Abo`s, Verweigerung von Anzeigen, kein Kauf am Kiosk, verbunden mit den hohen Kosten der unverkauft zur\u00fcckzunehmenden Exemplare ein \u00dcbriges getan. Wer in den letzten beiden Jahren als Jahrzehnte zahlender Zeitungsbezieher mehrfach erleben durfte, wie seine kritischen Leserbriefe zur Plandemie und den Narrativ-L\u00fcgen negiert oder verst\u00fcmmelt wurden, hat wohl massiv Konsequenzen gezogen. Und jeder hat i.d.R. 30-40 pers\u00f6nliche Kontakte mit entsprechender negativer Kolportierung und Negierung. Dies hat mit Sicherheit dazu beigetragen, dass man in den Verlagen erkannt hat: man kann eine Zeitung machen mit L\u00fcgen und Verschweigen.. aber nicht ohne die Unternehmens-tragenden regelm\u00e4\u00dfigen Eink\u00fcnfte zahlender Kunden. Anscheinend dreht sich das L\u00fcftchen. 20-30 \u201cBundesanzeiger\u201d auf dem Markt weniger, sind kein Ungl\u00fcck. Das verschweigen der Wahrheit ist die schlimmste aller L\u00fcgen.<br \/>\n2.4.2022, H.S.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Zeitungen geht es schlecht &#8211; wirtschaftlich wie ideologisch&#8222;. Kostensteigerung (Papierpreis, Mindestlohn\u00a0 Zustellung), Anzeigeneinbruch und Nachfrager\u00fcckgang. 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