{"id":96173,"date":"2021-11-18T14:31:48","date_gmt":"2021-11-18T13:31:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=96173"},"modified":"2021-11-18T14:50:21","modified_gmt":"2021-11-18T13:50:21","slug":"das-leben-nach-corona-wie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/das-leben-nach-corona-wie\/","title":{"rendered":"Das Leben nach Corona &#8211; wie?"},"content":{"rendered":"<p>Auch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/\">Corona<\/a> geht vorbei, und danach? Dazu drei Fragen mit optimistischen Antworten:<br \/>\n(1) Geht <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-grundrechte\/\">Corona<\/a> \u00fcberhaupt vorbei? Ja. (2) Kann das zerr\u00fcttete Verh\u00e4ltnis zwischen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/staatsquote\/\">Staat<\/a> und B\u00fcrgern im Sinne eines &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/consent-of-the-governed\/\">Consent to the Governed<\/a>&#8220; verbessert werden? Ja. (3) L\u00e4\u00dft sich die in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/impfung\/\">Geimpfte<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/impfzwang\/\">Ungeimpfte<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/spaltung\/\">gespaltene<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/\">Gesellschaft<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-versoehnung\/\">vers\u00f6hnen<\/a>? Ja.<br \/>\n.<!--more--><br \/>\n<strong>(1) Geht Corona \u00fcberhaupt vorbei? Ja<\/strong><br \/>\nDas Covid19-Virus l\u00e4\u00dft sich nicht ausrotten und eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/herdenimmunitaet\/\">Herdenimmunit\u00e4t<\/a> ist nicht erreichbar.<br \/>\nEine Erstinfektion ist besonders bei Senioren und Multimorbiden eine gef\u00e4hrliche Krankheit. Nach einer nat\u00fcrlichen (Genesung: 5,1 Mio) oder k\u00fcnstlichen (2-malige Impfung: 58 Mio) Grundimmunisierung verl\u00e4uft eine Zweitinfektion zumeist milder oder gar symptomfrei.<br \/>\nEine rationale Coronapolitik m\u00fcsste sich also nur den Menschen ohne Grundimmunisierung zuwenden. Im Herbst 2020 waren dies ca 80 Mio, im November 2021 nur noch ca 20 Mio Menschen. Wenn man eine Infizierungsrate von 50 % pro Jahr annimmt, dann werden im Herbst 2022 noch 10 Mio und im Herbst 2023 noch 5 Mio Menschen usw. &#8230; keine Grundimmunisierung haben. Diese doch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/optimismus-ohne-pandemie\/\">positive Perspektive<\/a> d\u00fcrfte durch Fortschritte bei der medikament\u00f6sen Behandlung von Corona noch verst\u00e4rkt werden. Die Infektionsraten werden also immer weiter abnehmen, d.h. die sog. Pandemie wird enden.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(2) Kann das Verh\u00e4ltnis von Staat und B\u00fcrgern wieder gut werden?<\/strong> Ja<br \/>\n&#8222;Wir werden in ein paar Monaten einander wahrscheinlich viel verzeihen m\u00fcssen&#8220;, mit dieser Aussage umschrieb Jens Spahn schon im vergangenen Jahr elegant sein Versagen als Gesundheitsminister. Seine lockdownorientierte Coronapolitik hat den B\u00fcrgern immer mehr Grundrechte beschnitten. Wenn die Regierung diesen Eingriff zur\u00fccknimmt und die Schuld an ihrer verfehlten Politik eingesteht, wird ein Verzeihen des B\u00fcrgers als dem Souver\u00e4n m\u00f6glich sein.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>(3) L\u00e4\u00dft sich die Spaltung der Gesellschaft \u00fcberwinden?<\/strong><br \/>\nDie im Zuge der Coronama\u00dfnahmen hervorgerufene Spaltung der Gesellschaft hat tiefgreifende Folgen in die \u00d6konomie wie das soziale Miteinander. In seinem Assay &#8222;Wie wird das Leben nach Corona?&#8220; (siehe unten) formuliert der Pychologe Alexander Meschnig das gr\u00f6\u00dfte Problem so: <em>\u201cF\u00fcr mich ist es vor allem die erschreckende Grunderfahrung, in einer Gesellschaft zu leben, in der &#8230; alle Grund- und Freiheitsrechte per staatlicher Order mithilfe willf\u00e4hriger Medien abgeschafft werden k\u00f6nnen und ein gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung das nicht nur stillschweigend hinnimmt, sondern dazu auch noch applaudiert.\u201d<\/em> Dieser Applaus f\u00fcr harte Repressionen gegen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/eigene-meinung\/\">Andersdenkende<\/a> &#8211; initiiert durch die Politik und unterst\u00fctzt durch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Medien<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/\">NGOs<\/a> &#8211; hat das Vertrauen vieler Menschen zueinander wie auch in die Demokratie fundamental zerst\u00f6rt. Es wurde brutal sichtbar, da\u00df in unserer Gesellschaft immer noch Mitl\u00e4ufertum, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/untertan\/\">Untertangeist<\/a> und Blockwartmentalit\u00e4t schlummern &#8211; schon allein aus Bequemlichkeit, Opportunit\u00e4t und &#8222;Die Mehrheit tut es auch&#8220;.<br \/>\nHat Gustave Le Bon (1841 \u2013 1931) recht, wenn er in seiner Schrift \u2018A Study of the Popular Mind\u2018 sagt: \u201cNie haben die Massen nach Wahrheit ged\u00fcrstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu verg\u00f6ttern. Wer sie t\u00e4uscht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzukl\u00e4ren versucht, stets ihr Opfer&#8220;? Dann ist unser \u2018Zeitalter der Erleuchtung (Vernunft)\u2019 doch ist ein Mythos. Und die Kommunikation mit Internet, Social Media und medialer Dauerberieselung bringt uns nicht n\u00e4her zueinander, sondern macht uns einsamer.<br \/>\nNein, es liegt an jedem einzelnen B\u00fcrger, sich diesen vemeintlichen Zw\u00e4ngen von Online-Permanentkommunikation, Political Correctness, Cancel Culture, Woke und Identit\u00e4ts-Ersatzreligion zu entziehen und die Spaltung der Gesellschaft zu \u00fcberwinden, d.h. auf den Mitb\u00fcrger zuzugehen und mit ihm zu diskutieren.<br \/>\n18.11.2021.<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wie wird das Leben nach Corona?<\/strong><br \/>\nvon Dr. Alexander Meschnig<br \/>\nDie Menschen, die einander als von Unrecht Betroffene und als Bef\u00fcrworter dieses Unrechts diametral gegen\u00fcberstanden, werden nach Corona weiter miteinander leben m\u00fcssen. Aber wie und unter welchen Bedingungen?<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/aALerGoTqQI\">https:\/\/youtu.be\/aALerGoTqQI<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDer gro\u00dfe Vorteil, keine Hoffnung zu haben, besteht darin, nicht entt\u00e4uscht werden zu k\u00f6nnen. Lassen Sie mich zu Beginn dennoch etwas optimistisch sein: Die Haltungsmedien geraten in der Causa Corona zunehmend in eine schwierige Situation. Meldungen \u00fcber steigende Inzidenzzahlen \u2013 bei inzwischen etwa 70 bis 80 Prozent Geimpften in Deutschland (so genau wei\u00df das niemand) \u2013 stehen offensichtlich im Widerspruch zur t\u00e4glichen Impfpropaganda. Dass nun h\u00f6here Zahlen ausgerufen werden als zum selben Zeitpunkt im letzten Jahr, damals bei 0 Prozent Geimpften, k\u00f6nnte Fragen nach dem Sinn des Ganzen provozieren.<br \/>\nIch habe auch den Eindruck, dass eine dritte Impfung oder st\u00e4ndige Auffrischungsimpfungen bei immer weniger Menschen auf Zustimmung sto\u00dfen. Andere L\u00e4nder, die inzwischen alle Ma\u00dfnahmen abgeschafft und einen Freedom Day ausgerufen haben, endeten nicht, wie von Apokalyptikern \u00e0 la Lauterbach angek\u00fcndigt, in einer nationalen Katastrophe. Eine Legitimation f\u00fcr weitere restriktive Ma\u00dfnahmen wird also zunehmend schwieriger. Vielleicht m\u00fcssen wir also nur noch etwas durchhalten, bis die sogenannte epidemische Notlage endlich beendet wird. Der Kassen\u00e4rztechef Gassen pl\u00e4dierte ja schon f\u00fcr eine R\u00fcckkehr in die Normalit\u00e4t.<br \/>\nVielleicht wird aber auch alles noch schlimmer, und dazu gibt es ebenfalls gen\u00fcgend Indizien. In Hessen kann 2G in Superm\u00e4rkten angewandt werden, wenn die Betreiber das f\u00fcr richtig halten. Der moralische Druck bis hin zur Denunzierung und Kriminalisierung von Ungeimpften nimmt weiter zu (siehe aktuell der Fall Joshua Kimmich). Der sogenannte Pieks f\u00fcr Kinder wird von fast allen Medien praktisch kritiklos begr\u00fc\u00dft, die Booster-Impfung als notwendig f\u00fcr alle \u00fcber 70 Jahren propagiert.<br \/>\nVielleicht gibt es auch, wie in meinem Heimatland \u00d6sterreich als Drohkulisse eingef\u00fchrt, einen weiteren Lockdown, dann aber nur und ausschlie\u00dflich f\u00fcr Ungeimpfte. Sollen sie die Konsequenzen ihrer Starrk\u00f6pfigkeit buchst\u00e4blich am eigenen Leib sp\u00fcren. Es ist derzeit einfach nicht vorherzusagen, wohin die Richtung gehen wird, erste Verschiebungen der Hysterie- und Panikmeldungen st\u00e4rker hin zum Klimathema sind aber bereits deutlich zu beobachten. Hier drohen die n\u00e4chsten Restriktionen beziehungsweise der n\u00e4chste Lockdown, um das f\u00fcr unser \u00dcberleben bedrohliche CO2 einzusparen. Es k\u00f6nnte aber auch zu einem unfreiwilligen Stillstand aufgrund fehlender Energieversorgung kommen.<\/p>\n<p><em>Traumatisierung weiter Teile der deutschen Gesellschaft<\/em><br \/>\nEs l\u00e4sst sich also gegenw\u00e4rtig nur eines mit Sicherheit vorhersagen: Corona wird irgendwann \u2013 auch wenn der genaue Zeitpunkt aktuell nicht abzusehen ist \u2013 beendet sein. Was aber wird davon bleiben und welche Folgen werden unser Leben weiter tangieren? F\u00fcr mich ist es vor allem die erschreckende Grunderfahrung, in einer Gesellschaft zu leben, in der von heute auf morgen alle Grund- und Freiheitsrechte per staatlicher Order mithilfe willf\u00e4hriger Medien abgeschafft werden k\u00f6nnen und ein gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung das nicht nur stillschweigend hinnimmt, sondern dazu auch noch applaudiert.<br \/>\nZu wissen, mit Millionen von Mitmenschen zusammen zu leben, die harte Repressionen gegen Andersdenkende (Ma\u00dfnahmenkritiker, Ungeimpfte, \u201eQuerdenker\u201c) bef\u00fcrworten und jederzeit bereit sind, Abweichende vom gesellschaftlichen Leben auszuschlie\u00dfen, hat das Vertrauen in eine demokratische Ordnung weitgehend zerst\u00f6rt. Ich habe im wahrsten Sinne des Wortes durch Corona eine historische Lektion bekommen, denn das, was sich gegenw\u00e4rtig in vielen Mitmenschen an Hass, Aggression und verdr\u00e4ngten W\u00fcnschen offenbart, war wohl in gewisser Weise immer schon virulent vorhanden und konnte m\u00fchelos in einer Ausnahmesituation reaktiviert werden.<\/p>\n<p>Vertrauen, das wichtigste Gut in jeder Gesellschaft, ist so einem st\u00e4ndigen Misstrauen gewichen, das es zunehmend schwerer macht, Anderen unvoreingenommen zu begegnen. Corona hat \u2013 und ich halte den Begriff f\u00fcr angemessen \u2013 zu einer Traumatisierung weiter Teile der deutschen Gesellschaft gef\u00fchrt, indem eine radikale Spaltung die Sprachlosigkeit quer durch Familien und Freundschaften verfestigt hat.<br \/>\nUmgekehrt machen viele von uns die Erfahrung \u2013 und das ist nicht nur mir ein Trost in diesen Zeiten \u2013 dass neue Freundschaften entstanden sind, Freundschaften, die schneller, als fr\u00fcher \u00fcblich, N\u00e4he und Vertrautheit beinhalten, da man sich als eine Art \u201eVerschw\u00f6rergruppe\u201c sieht und sich an kleinsten Gesten und Handlungen gegenseitig erkennt. Menschen, die man sozusagen illegal, auch w\u00e4hrend der verordneten Lockdowns regelm\u00e4\u00dfig heimlich getroffen hat, sind im besten Sinne eine wichtige psychologische Unterst\u00fctzung, da man hier weder eine gedankliche Zensur vornehmen noch sein \u00fcbliches Verhalten \u00e4ndern musste. Ein St\u00fcck weit Normalit\u00e4t in einer Welt, in der fast alle Dystopien der sogenannten Verschw\u00f6rungstheoretiker wahr geworden sind.<\/p>\n<p><em>Fundamentales Misstrauen bei Begegnungen<\/em><br \/>\nJeder der Leser hier auf der Achse hat wohl in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass langj\u00e4hrige Freundschaften und famili\u00e4re Bindungen zerbrochen sind. War es 2015 die Migrationsfrage, danach die Klimadebatte, so hat Corona die Spaltung in ungeahnter Weise nochmals versch\u00e4rft. Unterschiedliche Ansichten, etwa zu den Ma\u00dfnahmen der Regierung, lie\u00dfen und lassen eine Diskussion gar nicht mehr zu, da sie als Bedrohung empfunden werden, die das eigene Selbstbild infrage stellen (siehe dazu mein Essay: \u201eCorona als Massenpsychose&#8220;). https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/corona_als_massenpsychose<br \/>\nF\u00fcr viele von uns stellen sich nun pl\u00f6tzlich Fragen, die essenzielle Themen ber\u00fchren: Wie gehe ich in Zukunft damit um, dass alte Freunde sich f\u00fcr strikte Regelungen f\u00fcr Ungeimpfte aussprechen, mich wahrscheinlich als uneinsichtig einordnen, aber eine Auseinandersetzung dar\u00fcber vermeiden? Sich an den wichtigen Themen vorbeizuschl\u00e4ngeln, macht auf Dauer Freundschaftstreffen zu Veranstaltungen, die den Sinn der Beziehung infrage stellen.<br \/>\nAllgemein l\u00e4sst sich sagen, dass der grunds\u00e4tzliche Hinweis auf das Risiko von Sozialkontakten \u2013 bis hin zum Verbot derselben bei den verordneten Lockdowns \u2013 zu einem fundamentalen Misstrauen bei zwischenmenschlichen Begegnungen f\u00fchrt, was die Grundlagen eines funktionierenden Gemeinwesens unterminiert. Man kann sich an dieser Stelle auch fragen, was der faktische Impfzwang \u00fcber die konkrete Situation hinaus f\u00fcr Folgen f\u00fcr uns alle haben wird. Wird eine KITA-Erzieherin oder eine Krankenschwester, die zu einer Impfung durch Vorgesetzte oder ihre Institution gen\u00f6tigt wird, obschon sie gute und pers\u00f6nliche Gr\u00fcnde hat, den \u201ePieks\u201c abzulehnen, diese Dem\u00fctigung \u2013 und es handelt sich genau darum \u2013 vergessen k\u00f6nnen?<br \/>\nH\u00f6chstwahrscheinlich nicht. Das Gef\u00fchl, dass die eigene Entscheidung nicht respektiert, sondern durch moralischen Druck und Zwang fremdbestimmt erfolgte, trifft den Kern der Pers\u00f6nlichkeit und wirkt wie ein \u201eStachel\u201c (Elias Canetti), der seelisch nur sehr langsam und vielleicht nie vollst\u00e4ndig abgebaut werden kann. Zudem kommt psychologisch ein weiteres Merkmal der gegenw\u00e4rtigen Situation hinzu: Menschen, die die Erfahrung machen, einem Unrecht oder Zwang ausgesetzt zu sein, empfinden sich von denjenigen getrennt, die dieses verantworten, bef\u00fcrworten oder ein solches Handeln stillschweigend akzeptieren. Das macht eine sp\u00e4tere Ann\u00e4herung nach dem Ende der Ausnahmesituation unendlich schwer.<br \/>\nWird man Freunden, denen man etwa \u00fcber die Schikanen, die man als Ungeimpfter t\u00e4glich erf\u00e4hrt, berichtet und die stillschweigend \u00fcber die realen Diskriminierungen hinweggehen, noch vertrauen k\u00f6nnen? Was, wenn es einmal wirklich hart auf hart kommt? Wer wird sich dann mit mir solidarisieren? Wer wird sich von mir distanzieren? Wir k\u00f6nnen nur hoffen, dass eine Entscheidungssituation \u201eDaf\u00fcr oder Dagegen\u201c niemals eintreten wird, denn sie kennzeichnet exakt die \u00dcbergangssituation in ein totalit\u00e4res System. Ein Kennzeichen eines totalit\u00e4ren Regimes, n\u00e4mlich das \u00d6ffentlichmachen privater Entscheidungen (wie etwa das Impfen) als falsch und verantwortungslos ist ja bereits Realit\u00e4t geworden. Demokratische Gesellschaften zeichnen sich dadurch aus, dass individuelles Handeln akzeptiert wird. Davon sind wir bereits heute weit entfernt, wie derzeit im Falle des Bayern-Spielers Kimmich zu sehen ist, der nur sein Grundrecht auf k\u00f6rperliche Unversehrtheit wahrnimmt.<\/p>\n<p><em>Kein gemeinsamer Boden mehr<\/em><br \/>\nPrinzipiell werden nach Corona Menschen weiter miteinander leben m\u00fcssen, die einander als von Unrecht Betroffene und als Bef\u00fcrworter aller Einschr\u00e4nkungen diametral gegen\u00fcberstanden. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn sprach im April 2021 in diesem Zusammenhang einmal einen richtigen Satz: \u201eWir werden in ein paar Monaten einander wahrscheinlich viel verzeihen m\u00fcssen\u201c. Ich wei\u00df nicht, wie er den Satz genau gemeint hat, vielleicht war er auch nur der Versuch, sich und die Regierung sp\u00e4ter von allen Vorw\u00fcrfen freizusprechen, vielleicht war es aber auch die Vorahnung, dass die Folgen der Coronapolitik \u00fcber die Zukunft hinaus tief in das gesellschaftliche Leben eingegriffen haben, mit unabsehbaren Konsequenzen, quasi den Kollateralsch\u00e4den einer pandemischen Politik.<br \/>\nWird es also Wahrheits- und Vers\u00f6hnungskommissionen in Deutschland wie in S\u00fcdafrika nach Ende der Apartheid geben? Schwer vorstellbar. Denn Vers\u00f6hnung und Vergebung sind nicht einklagbar wie moralische oder rechtliche Pflichten. Zudem gibt es gar keinen gemeinsamen Boden mehr, der f\u00fcr gemeinsames Handeln Voraussetzung ist. Wir erleben bei Corona dieselben Mechanismen wie bereits zuvor bei den Themen Migration und Klima. Eine medial inszenierte Vormacht bestimmter Interessen und \u201eFakten\u201c, der andere entgegenstehen, die in der ver\u00f6ffentlichten Meinung verschwiegen oder mit allen Mitteln bek\u00e4mpft werden. Sie gelten als Falschmeldungen, im schlimmsten Fall als Hetze.<\/p>\n<p>Die deutsch-j\u00fcdische Philosophin Hannah Arendt hat unter dem Begriff der Weltlosigkeit den Verlust einer gemeinsamen Welt verstanden, eines verl\u00e4sslichen Bezugssystems, \u00fcber dessen Deutung man (politisch) streiten kann, dessen Faktizit\u00e4t aber nicht infrage gestellt wird. Seit einigen Jahren sehen wir nun das Verschwinden einer gemeinsamen Welt, auf die wir uns alle beziehen k\u00f6nnen, wobei die jeweils eine Seite der anderen Realit\u00e4tsferne und Wirklichkeitsverlust vorwirft.<br \/>\nDas mag auch der Digitalisierung von Informationen, die alle Lebensbereiche umfasst, geschuldet sein, die es erm\u00f6glicht, Bedeutungen zu vermitteln, zu verbinden und zu ver\u00e4ndern. So entstehen voneinander separierte Welten, in denen aber ein eklatantes Machtungleichgewicht herrscht. Menschen werden dazu gezwungen, offensichtliche Widerspr\u00fcche der herrschenden, insbesondere von den Haltungsmedien vorgegebenen Meinungen, anzuerkennen und sie \u00f6ffentlich zu akklamieren, was das Selbstwertgef\u00fchl und das Vertrauen in die \u00f6ffentlichen Institutionen angreift.<br \/>\nSchon werden wir von Psychologen und Zukunftsforschern darauf vorbereitet, dass Masken und Abstand die neue Normalit\u00e4t sein werden. Wir werden in Zukunft nach dem Ende der sogenannten Pandemie viele Leute sehen, die an den Ma\u00dfnahmen festhalten werden, selbst wenn es keine Verpflichtung dazu mehr geben wird. Lokale, Bars, Restaurants, kulturelle Einrichtungen werden vielleicht freiwillig von 3G auf 2G wechseln, selbst wenn Ende November die epidemische Notlage aufgehoben wird (was ich eigentlich nicht glaube).<br \/>\nAber vielleicht ist es inzwischen auch egal geworden, wie die Politik entscheidet. Denn dramatischer sind neben den \u00f6konomischen Verwerfungen die gesellschaftlichen und psychischen Folgen der Coronapolitik, die das Vertrauen der Menschen ineinander fundamental zerst\u00f6rt hat. Nach Corona ist nun \u201ealles\u201c m\u00f6glich, und wir werden in der Klimafrage oder dem derzeit ubiquit\u00e4ren Rassismusvorwurf eine weitere Stufe der Moralisierung politischer Entscheidungen bei Ausschluss von Andersdenkenden bekommen. Eine weitere Spaltung ist wohl gewollt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 28.10.2021 von Alexander Meschnig bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wie_wird_das_leben_nach_corona\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wie_wird_das_leben_nach_corona<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p>&#8222;Wie wird das Leben nach Corona?&#8220;<br \/>\nDas Essay des Psychologen und Publizisten Dr. Alexander Meschnig<br \/>\n&#8211; gesprochen von<br \/>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/aALerGoTqQI\">https:\/\/youtu.be\/aALerGoTqQI<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<em>Dr. Alexander Meschnig, geboren 1965 in Dornbirn (\u00d6sterreich), studierte Psychologie und P\u00e4dagogik in Innsbruck. 1992 Umzug nach Berlin und Promotion in Politikwissenschaften an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin.<\/em><br \/>\n<em>Neben kulturwissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen arbeitet er vor allem zu den Themen Nationalsozialismus, Milit\u00e4r- und Kriegsgeschichte. Ver\u00f6ffentlichungen (Auswahl): \u201eArbeit als Lebensstil\u201c (Hrsg., 2003), \u201eDer Wille zur Bewegung. Milit\u00e4rischer Traum und totalit\u00e4res Programm\u201c (2008), \u201eUns kriegt ihr nicht. J\u00fcdische \u00dcberlebende erz\u00e4hlen\u201c (mit T. H\u00fcttl, 2013), Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung (mit P. Amoghli, 2018), Deutscher Herbst 2015. Essays zur politischen Entgrenzung (2019).<\/em><br \/>\n<em>Auf der \u201eAchse\u201c analysiert er unter mentalit\u00e4tsgeschichtlicher und psychologischer Perspektive die politische und gesellschaftliche Situation in Deutschland. Er lebt mit Ehefrau und Siam-Kater in Berlin-Moabit.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Vers\u00f6hnung &#8230;<\/strong><br \/>\nEs gab einen \u00e4hnlichen Fall im Kleinen: Mitte 30er haben viele deutsche Juden nach Argentinien ausgewandert, 10 Jahre sp\u00e4ter flohen Nazis ebenfalls dorthin. F\u00fcr die Einheimischen waren die beiden Gruppen \u201cdie Deutschen\u201d, und Menschen konnten nicht begreifen, warum die einen mit den anderen niemals Kontakt aufnehmen.<br \/>\nEine Vers\u00f6hnung ist nur m\u00f6glich unter den Voraussetzungen, dass (a) die T\u00e4ter ihre Schuld einsehen und bereuen und (b) die Opfer diese Reue f\u00fcr echt und keine Heuchelei empfinden.<br \/>\nDie Erf\u00fcllung jeder von diesen Voraussetzungen ist h\u00f6chst unwahrscheinlich. Wie die Geschichte (und die deutsche insbesondere) zeigt, kann (a) nur in Folge einer Katastrophe stattfinden, wie z.B. ein gro\u00dffl\u00e4chiger Blackout mit Zehn- bis Hunderttausenden Toten oder ADE. Ein schwarzer Witz dazu lautet: \u201cWarum findet in Deutschland kein Freedom Day statt?\u201d &#8211; \u201cWeil Dresden noch nicht zerbombt wurde\u201d. (In der Epoche des Kampfes gegen Rassismus werden nat\u00fcrlich nur SCHWARZE Witze erlaubt.) Aber auch wenn, angesichts sterbender Geschwister und Kinder, die Regimeunterst\u00fctzer um Verzeihung bitten w\u00fcrden, glaube ich nicht, dass die heute Ausgegrenzten ihnen die Verzeihung geben &#8211; und ich glaube, dass es auch richtig so ist, weil diese \u201cReue\u201d unglaubw\u00fcrdig sein wird, sie kommt nicht aus aufrichtigem Bedauern, sondern aus purer Angst, und Menschen, die aus Angst andere Menschen misshandeln und auch aus Angst diese Missetaten bereuen, verdienen keine Verzeihung, sondern Verachtung. Also: Diese Gesellschaft ist nicht mehr zu retten, eine Vers\u00f6hnung ist kaum vorstellbar, und auch wenn diese Krise in der Zukunft gel\u00f6st w\u00fcrde (was heute keineswegs garantiert wird), wird das Ergbnis v.a. unsere Rache sein.<br \/>\n28.10.2021, b.K.<\/p>\n<p><strong>Eine Mehrheit hat ihre fundamentalen Rechte aufgegeben<\/strong><br \/>\nDas geht mir auch schon seit Monaten im Kopf herum: die Leichtigkeit, mit der eine offensichtliche Mehrheit ihre fundamentalen Rechte aufgegeben hat. Warum? Weil sie meinen, mit \u201cWir sind mehr!\u201d-Gebr\u00fcll k\u00f6nne man auf eigenes Denken verzichten, weil dies ja schon die Mehrheitsf\u00fchrer stellvertretend f\u00fcr sie erledigt haben?<br \/>\nSie schreien \u201cWehret den Anf\u00e4ngen!\u201d und merken nicht, dass f\u00fcr den Zug, in den sie eingestiegen sind, l\u00e4ngst die Weichen in Richtung eines autorit\u00e4r-totalit\u00e4ren Systems gestellt worden sind, und in das er schon mit Volldampf unterwegs ist.<br \/>\nSie verteufeln die AfD, die auch beim b\u00f6sesten Willen mangels politischer M\u00f6glichkeiten nicht f\u00fcr den Zustand des Landes verantwortlich gemacht werden kann, und interpretieren ihr Eintreten f\u00fcr die Wiederherstellung verfassungsgem\u00e4\u00dfer Zust\u00e4nde und Abl\u00e4ufe, also f\u00fcr Recht und Freiheit, als Hass und Hetze.<br \/>\nSie belohnen mit Beifall einen Hetzer und Spalter im Bundespr\u00e4sidialamt, dessen Vorg\u00e4nger (zumindest bis zu Roman Herzog) ihre vornehmste Aufgabe darin gesehen haben, mit der Kraft des Wortes f\u00fcr Vers\u00f6hnung und Ausgleich zu werben. Ich habe in den bald 75 Jahren meines Lebens alle Kanzler, Kabinette und Koalitionen, und alle kleinen und gro\u00dfen Krisen und Auseinandersetzungen erlebt, aber mir niemals vorstellen k\u00f6nnen, mit welcher Geschwindigkeit ein alles in allem gut funktionierendes Staatswesen im Wesentlichen durch eine einzige falsche Person zur falschen Zeit am falschen Ort irreparabel besch\u00e4digt, vielleicht sogar zerst\u00f6rt werden kann. Ich wei\u00df mir auch keinen Rat, wie dieses Unheil wieder geheilt werden kann, aber ich f\u00fcrchte wie der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, John Kornblum, dass es in Chaos und B\u00fcrgerkrieg enden wird. Als Atheist kann ich nicht einmal sagen: \u201cGott sei uns gn\u00e4dig!\u201d<br \/>\n28.10.2021, A.F.<\/p>\n<p><strong>Dushan Wegner hat in seinem Essay vom 16.08 2018<\/strong><br \/>\nschon die Frage aufgeworfen, ob unsere Kraft reichen wird, den Weg zur\u00fcck zu gehen. Damals wussten wir noch nicht einmal etwas von Corona und Covid19, aber um wieviel schwerer ist der Weg zur\u00fcck dadurch noch geworden! Das Essay ist auch heute noch lesenswert<br \/>\n28.10.2021, A.F.<\/p>\n<p><strong>Ein ganz ausgezeichneter Artikel Herr Meschnig, der mich tief bewegt hat,<\/strong><br \/>\nda selbst stark von den Zumutungen betroffen. Danke auch an die Kommentatoren f\u00fcr die vielen interessanten Aspekte und pers\u00f6nlichen Erlebnisse. (Ich habe bitter gelacht: Die Legalisierung von Drogen um die gesellschaftliche Realit\u00e4t besser zu ertragen, trifft den Nagel auf den Kopf). Um mal was Positives zu sagen: Es sind mehr kritische Menschen als das Wahlergebnis suggeriert, und es d\u00e4mmert immer mehr, dass sie vielleicht auch eines Tages am Pranger stehen k\u00f6nnten. Wie geht man mit den Verbrechen des Corona Regimes und der Schuld um? Wie Sie ja selbst sagen eine Vers\u00f6hnungskommission ist nicht in Sicht und vom Regime auch nicht gewollt, denn ein innerer Feind wird dringend als Ventil f\u00fcr zu kanalisierende Frustration und Hass gebraucht, noch ist eine juristische Aufarbeitung in Sicht. Wer sollte die moralische Rolle einnehmen k\u00f6nnen die Bischof Tutu in S\u00fcdafrika so hervorragend ausf\u00fcllte. K\u00f6nnen Sie sich einen Kardinal Marx oder den Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm als neutrale Vermittler vorstellen? Sie sind Teil des Systems. Vergebung kann es nur nach Einsicht der Schuld und der glaubhaften Wiedergutmachung geben und danach sieht es nicht aus, im Gegenteil wenn man liest wie in westlichen L\u00e4ndern (wie \u00d6sterreich USA, Neuseeland, Italien Frankreich etc.) die Z\u00fcgel angezogen werden, dann ist noch schlimmeres zu bef\u00fcrchten.<br \/>\n28.10.2021, A.SCH<\/p>\n<p><strong>Ich habe alte \u201cFreunde\u201d verloren, aber neue Freunde gewonnen.<\/strong><br \/>\nIch werde den Denunzianten und Blockwarten niemals verzeihen. Ich werde in meine ehemalige Stammwirtschaft aus diesen Gr\u00fcnden keinen Fu\u00df mehr setzen. Es haben sich neue Kreise gebildet, und es tut gut. Ich habe die Hoffnung, dass es zu Sammelklagen gegen dieses Regiem kommt, gest\u00fctzt auf die Tatbest\u00e4nde der Erpressung, N\u00f6tigung, K\u00f6rperverletzung und Volksverhetzung. Ein verzeihen, wie es Spahn darstellt, gibt es nicht. Und ein verzeihen f\u00fcr alte, falsche Freunde ebensowenig. Das Leben ist zu kurz, um sich mit solchem Pack abzugeben. Und sie sollen sich im Spiegel betrachten und wissen, dass sie es sind, die das 3. Reich und Hitler erm\u00f6glichten.<br \/>\n28.10.2021, K.K.<\/p>\n<p><strong>&#8230;. Spaltung offenbar gezielt erzeugt<\/strong><br \/>\nDas im Verbund vielf\u00e4ltig geflochtene Netz zwischen Finanzmacht, politischer Macht und Medienmacht hat diese Spaltung offenbar gezielt erzeugt. Schlie\u00dflich war der psychosoziale Grundstoff der Menschen lange Gegenstand intensiver Forschung. Die Macht gibt den Anschub f\u00fcr diese Entwicklung und die Menschen zerlegen sich ohne weitere Verst\u00e4rkung von oben selbst. Am Ende der Entwicklung muss es einen Retter geben. Die M\u00e4chtigen werden gern helfen. M\u00f6glicherweise sind die \u201eneuen\u201c Menschen dann wieder gl\u00fccklich. Wollen wir das? Warum lassen wir uns das gefallen. Wir m\u00fcssen nicht ausgrenzen sondern immer wieder aufkl\u00e4ren. Wir d\u00fcrfen uns nicht spalten lassen, nach dem Willen von oben.<br \/>\n28.10.2021, H.H.<\/p>\n<p><strong>Ich verzeihe nie!<\/strong><br \/>\nNur eines kann ich, dr\u00fcber weg gehen, aber ich werde NIEMALS denen verzeihen, die mir als Ungeimpften das angetan haben, mich in die Apartheid geschickt haben und meine Familie entzweit haben. Auch meiner Familie werde ich niemals verzeihen k\u00f6nnen, h\u00f6chstens eben, dr\u00fcber weg sehen. Ich bin ein Mensch, der niemals angetanes Unrecht vergessen kann. Ich werde der Verkaufskraft niemals verzeihen, dass sie mich angeraunzt hat, Abstand zu halten. Es war bisher die einzige, die sich das anma\u00dfte und ich habe ihr meine Meinung gesagt und bin keinen Millimeter gewichen. Ich gehe in kein Einzelhandelsgesch\u00e4ft &#8211; nie mehr &#8211; wo man mich anbr\u00fcllte, endlich die Nase bedeckt zu halten. Nie mehr.<br \/>\nIch verzeihe nie! Dieses Corona-Regime hat das schlechteste im Menschen hervorgerufen. Alle, die in sich kleine B\u00fcrokraten, Untertanen, Hypochonder und Denunzianten in sich trugen, haben diese herausgelassen. Aber, es ist so gewollt. Teile und herrsche. Oder: Chaos beschert mir Macht. Es hat bis jetzt gut funktioniert. Leider.<br \/>\n28.10.2021<\/p>\n<p><strong>Die ganze C-Geschichte hat auch bei mir einiges an Vertrauen<\/strong><br \/>\nan den Menschen an sich und an dessen F\u00e4higkeiten zerst\u00f6rt. Stattdessen bekam man schonungslos beantwortet, wie so etwas wie das Dritte Reich m\u00f6glich war. Innerlich f\u00fchle ich mich noch entfremdeter als zuvor schon. Und da es immer skrupellose selbsternannte Eliten geben wird, die die psychologischen Schw\u00e4chen der Menschenmasse gegen sie verwenden und ausnutzen, wird derartiges wie C oder Diktaturen immer wieder passieren. Man wird allerdings reicher an Erkenntnissen, auch wenn diese nicht gefallen<br \/>\n28.10.2021, M.W.<br \/>\nZuerst einmal, es nicht vorbei. Die letzten Monate haben den wahren Deutschen hervorgebracht. Den, der 1933 eine Nazidiktatur m\u00f6glich gemacht hat. Die, die Ungeimpfte stigmatisieren und die, die medial dem Kritiker die gesellschaftliche Teilhabe entziehen wollen. Polizisten die Menschen niederkn\u00fcppeln und Kindergeburtstage sprengen. Die werden danach immernoch da sein. Leider! Aber vielleicht hilft ja die Impfung<br \/>\n28.10.2021, B.S-<br \/>\n<strong>Nach 30 Jahren \u201cKonsumismus\u201d liegt die Gesellschaft \u201cwertelos\u201d am Boden<\/strong><br \/>\nzerst\u00f6rt. Forist Michal Hinz beschreibt es umf\u00e4nglicher und erkl\u00e4rt warum die \u201cCorona-Politik\u201d so ma\u00dflos Wertma\u00dfst\u00e4be zerst\u00f6rt hat bzw. deren Nicht-Mehr-Vorhandensein so deutlich wurde. Politik adressiert heute ganz basale Reaktionen der Menschen. Das sind bspw. sich \u00fcber andere erheben wollen (durch moralische \u00dcberh\u00f6hung etwas \u201cRichtiges\u201d zu tun) und die Gier (bspw. exorbitante F\u00f6rderung von E-Autos). Politik ist absolut \u201cwertelose\u201d.<br \/>\nDa ich vorerst nicht auswandern kann und m\u00f6chte, geht es aus meiner Sicht um einen gesellschaftlichen Neuanfang, auf den ich mich pers\u00f6nlich und auch meine neuen Freundschaften ausrichten. Es bilden sich neue Parteien, es gibt neue auf Vertrauen basierte Nachbarschaften, vorerst locker organisierte Vereinigungen um alle Aspekte des Lebens in sozialer N\u00e4he zu erm\u00f6glichen und dem werden dann festere Strukturen wie Vereine oder Gesellschaften und Unternehmungen folgen. Wahrscheinlich werden auch Kulturvereine entstehen, in denen die Vermittlung von werte-basiertem Wissen wieder stattfinden wird. Jede Zeit bietet da ihre Chancen.<br \/>\n28.10.2021, F.B.<\/p>\n<p><strong>@M.H.: \u201eWeltlosigkeit ist nicht die Folge der Corana-Politik,<\/strong><br \/>\nsondern deren Ursache oder Bedingungsm\u00f6glichkeit. Nur wenn eine Mehrheit der Bev\u00f6lkerung keine (politische) Bildung, keine Ma\u00dfst\u00e4be und Kriterien f\u00fcr Recht, Unrecht mehr hat, Willk\u00fcr und fehlende Logik nicht mehr erkennen kann, dann ist so eine Refeudalisierung bzw. Despotie erst m\u00f6glich.\u201c Absolut richtig. Blo\u00df danach vernebeln Sie diese Aussage wieder: \u201eWie der Autor feststellt, waren all die Defizite &#8211; das Anerkennen des Unrechts wie die radikale Obrigkeitsh\u00f6rigkeit #immer# schon da. Sie mu\u00dften nur aktiviert werden.\u201c Das h\u00f6rt sich so an, als ob das B\u00f6se, das Fatalistische, das Unterw\u00fcrfige ein Teil der menschlichen Natur w\u00e4re, die Folgen daraus also unabwendbar w\u00e4ren. Das ist unlogisch. Der Begriff &gt;Refeudalisierung&lt; impliziert ja, dass wir Menschen uns ja bereits einmal aus dem Feudalismus AKTIV befreit hatten, im Menschen also nachweislich Kr\u00e4fte existieren, die erst bewirkten, dass wir uns gewisserma\u00dfen aus der \u201eUnterdr\u00fcckung\u201c befreien konnten. Zu behaupten, gegenteilige Bestrebungen im Menschen (zur Selbstaufgabe) w\u00e4ren inh\u00e4rent vorhanden, und h\u00e4tten nur aktiviert werden m\u00fcssen, ist gef\u00e4hrlich irref\u00fchrend.<br \/>\nEs gibt Machtinteressen von einigen wenigen, die aus Gr\u00fcnden der pers. Machterweiterung den gleichgeschalteten und selbstentfremdeten Menschen anstreben, und diesen Prozess auch aktiv vorantreiben. In dieser \u201eSch\u00f6nen Neuen Welt\u201c soll der Einzelne nur noch funktionieren und hat seine Individualit\u00e4t aufzugeben. Erst der entindividualisierte Mensch entwickelt Obrigkeitsh\u00f6rigkeit und Destruktivit\u00e4t, so wie wir sie zurzeit feststellen k\u00f6nnen. Das Problem ist, dass wir bei der Installierung der NEUEN WERTE jahrzehntelang keinen Widerstand leisteten, und uns nun emp\u00f6rt dar\u00fcber beschweren, wie man uns \u00fcber den Tisch zieht. Wir selbst aber waren es, die mit unserer Passivit\u00e4t das Neue fundamentalistische Wertesystem erst m\u00f6glich gemacht hat. Es ist falscher Stolz, das nicht zugeben zu wollen.<br \/>\n28.10.2021, Th.B.<\/p>\n<p><strong>Der Begriff \u201cWeltlosigkeit\u201d stammt von Hannah Arendts Ehemann<br \/>\n<\/strong>G\u00fcnther Anders. Gemeint ist weniger der Verlust von Intersubjektivit\u00e4t oder eines gemeinsamen lebensweltlichen Bezugssystems als viel mehr #Weltverlust# oder #Weltfremdheit#. Das hei\u00dft: Weltlosigkeit ist nicht die Folge der Corana-Politik, sondern deren Ursache oder Bedingungsm\u00f6glichkeit. Nur wenn eine Mehrheit der Bev\u00f6lkerung keine (politische) Bildung, keine Ma\u00dfst\u00e4be und Kriterien f\u00fcr Recht, Unrecht mehr hat, Willk\u00fcr und fehlende Logik nicht mehr erkennen kann, dann ist so eine Refeudalisierung bzw. Despotie erst m\u00f6glich. Wie der Autor feststellt, waren all die Defizite &#8211; das Anerkennen des Unrechts wie die radikale Obrigkeitsh\u00f6rigkeit #immer# schon da. Sie mu\u00dften nur aktiviert werden. Das ist der entscheidende Punkt. Das wird sich nicht mehr \u00e4ndern lassen, nicht in dieser Welt. N\u00e4heres ist der Fachliteratur zu entnehmen.<br \/>\n28.10.2021, M.H.<\/p>\n<p><strong>\u201cDer Staat ist der Feind!\u201d,<\/strong><br \/>\ndas ist einer der wichtigsten S\u00e4tze, denn er bringt es auf den Punkt. Ein Satz \u00fcbrigens, den ich als ehemaliger DDR-B\u00fcrger, seit Jahrzehnten verinnerlicht habe. Es ist der Staat, der Feind, der solche unmenschlichen Verhaltensweisen zu Tage bringt, das Denunziantentum, den Hass, die Hetze, die Spaltung, die Erniedrigung von \u201cAbweichlern\u201d, das Mistrauen, der Argwohn und den Mob der selbsternannten Blockwarte, die auf ihre Mitmenschen losgehen, nur weil sie nicht so einen Kadavergehorsam pflegen wie der Mob es tut. Der Staat f\u00f6rdert es, benutzt es, weil es ihm dient bei der Durchsetzung seiner Doktrin, seine Macht festigt und seine z.T. kriminellen Machenschaften beg\u00fcnstigt. Ein Staat, der f\u00fcr seine B\u00fcrger da ist, wie es sich geh\u00f6ren sollte, dieser Staat w\u00fcrden dagegen vorgehen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Dann w\u00e4re er ein echter Rechtsstaat, was Deutschland mit Nichten ist. Ein Rechtsstaat w\u00fcrde seine B\u00fcrger sch\u00fctzen und nicht drangsalieren. Darum hier nochmal der Satz \u201cDER STAAT IST DER FEIND\u201d! Es gibt f\u00fcr mich kein Vergessen und kein Verzeihen. Nicht f\u00fcr die fr\u00fcheren Stasi-Spitzel und nicht f\u00fcr diese durchgeknallten \u201cCorona-Extremisten\u201d. Es sind alles Lumpen, einer wie der Andere.<br \/>\n28.10.2021, G.K.<\/p>\n<p><strong>Niemand bemerkt den Unterschied zwischen Freiheit und Grundrechten<\/strong><br \/>\nCorona wird nie beendet sein. Ma\u00dfnahmen die eingef\u00fchrt wurden, bleiben bestehen und bekommen nur eine neue \u00dcberschrift. Was einmal erfolgreich etabliert wurde, wird von der Politik der Irren nie wieder zur\u00fcckgenommen und f\u00fcr jedes weitere ersponnene Ziel eingesetzt. Der linksgr\u00fcn verblendete Zeitgeist zieht seinen Nutzen daraus! Den gew\u00fcnschte Effekt der Unterdr\u00fcckung, Ausgrenzung, Denunziantentum und Kritiklosigkeit hat die Bev\u00f6lkerung klaglos zu ihrem gemacht, differenzieren und gr\u00fcndliches nachdenken, eigene Meinung bilden und auch dazu stehen ist nicht der Deutschen Sache!<br \/>\nDie letzten Monate haben bewiesen, dass die Bev\u00f6lkerung v\u00f6llig einverstanden mit dem Entzug der Grundrechte ist, schlimm dabei, dass anscheinend niemand den Unterschied merken will zwischen Freiheit und Grundrechten. Das macht mir die gr\u00f6\u00dften Sorgen. Die Spaltung im \u00f6ffentlichen und privaten Raum ist vollzogen, Freundschaften und Familien daran zerbrochen. Respekt vor- und f\u00fcreinander ist v\u00f6llig anhanden gekommen. Ich bezweifle, dass es der heutigen Gesellschaft je wieder m\u00f6glich sein wird, zu einem normalen Umgang miteinander zur\u00fcckzufinden. Nachtragend, \u00e4ngstlich und misstrauisch sind die pr\u00e4genden Eigenschaften der Menschen, als Ergebnis einer zerst\u00f6rerischen, elenden Politik, die unser Land auf dem Gewissen hat!!!!<br \/>\n28.10.2021, S.M-M<\/p>\n<p><strong>Voraussetzung f\u00fcr eine Vers\u00f6hnung w\u00e4re<\/strong><br \/>\ndie juristische und \u00f6ffentliche Aufarbeitung samt Verurteilung von Merkel, Spahn, Harbarth et al samt psychiatrischer Zwangseinweisung von Lauterbach. Das w\u00fcrde die Matrix durchbrechen, so dass auch die Coronisten aufwachen w\u00fcrden. Das werden die Regimemedien aber zu verhindern wissen.<br \/>\n28.10.2021, F.D.<\/p>\n<p><strong>Wie wird das Leben nach Corona? &#8211; Pessimistische Sicht<\/strong><br \/>\nWie wird das Leben nach Corona? &#8211; Wir gehen jetzt in ein politisches System, in dem Denunziantentum und Komplizenschaft mit den Obertanen eine sehr wichtige Rolle spielen wird, um pers\u00f6nlich einigerma\u00dfen angenehm existieren zu k\u00f6nnen. &#8211; In einem solchen System wird es mehr gegeneinander als miteinander geben, daf\u00fcr werden die Ideologen schon sorgen, denn ein solches System lebt von Denunziantentum und Komplizenschaft in der Bev\u00f6lkerung und in den Unternehmen. &#8211; \u00dcberlegungen, wie man nach Corona wieder \u201eharmonisch\u201c miteinander leben k\u00f6nnen, sind deshalb v\u00f6llig unbedeutend.<br \/>\n28.10.2021, h.K.<\/p>\n<p><strong>&#8230; alleine die Formulierung \u201cZeit nach Corona\u201d halte ich f\u00fcr falsch<\/strong><br \/>\nEs wird schlicht und ergreifend keine Zeit nach Corona mehr geben. Es gibt ein in vielen L\u00e4ndern der Welt offensichtliches Bestreben, diesen eigentlichen Ausnahmezustand einzufrieren und dauerhaft zu installieren. Gesellschaften lassen sich so viel besser manipulieren und steuern.<br \/>\n28.10.2021, P.Sch<\/p>\n<p><strong>Diese \u201ctotalit\u00e4re\u201d Coronazeit<\/strong><br \/>\n\u201cWieder sind die \u00f6ffentlichen Angelegenheiten zum Privileg weniger geworden: mit der Folge, dass das Volk dazu verdammt ist, entweder in Lethargie zu versinken, welcher der Tod der \u00f6ffentlichen Freiheit auf dem Fu\u00df folgt, oder\u201a den Geist des Widerstandes gegen jede von ihnen gew\u00e4hlte Staatsmacht zu bewahren.\u201d &#8211; Hannah Arendt<br \/>\nDanke f\u00fcr Ihren ausgezeichneten Text, Herr Meschnig. Diese neue \u201ctotalit\u00e4re Zeit\u201d hat die Schriftstellerin Juli Zeh schon 2009 in ihrem B\u00fchnenst\u00fcck und ihrem Roman \u201cCorpus Delicti\u201d sehr treffend beschrieben. Ich zitiere kurz daraus: \u201cDie Corpus-Delicti-Welt wird von der sogenannten METHODE gepr\u00e4gt, einem Herrschaftssystem, das Gesundheit absolut setzt.\u201d In dieser \u201ctotalit\u00e4ren\u201d Coronazeit waren dieses aufkl\u00e4rende Buch, sowie die B\u00fccher \u201cWer wir waren\u201d von Roger Willemsen und \u201cHomo Deus\u201d von Harari grosse St\u00fctzen f\u00fcr mich, um diese \u201cCorona-Wahnsinnszeit\u201d geistig gefestigt zu \u00fcberstehen. Ihr Portal Achgut, f\u00fcr mich die \u201cWeltb\u00fchne\u201d des heutigen, radikaldemokratischen B\u00fcrgertums, tragen mich weiter durch diese \u201ctotalit\u00e4re, undemokratische\u201d Zeit, in denen amerikanische Internetkonzerne die Deutungshohheit erlangt haben, die statt B\u00fccher zu verbrennen, kritische Texte aus dem Internet verbannen. Da kann ich dann die \u201cFreundschafts-Verluste\u201d der Coronazeit gut ertragen, wenn dann ehemals, langj\u00e4hrige Freunde mit mir, als ungeimpften Menschen, nicht mehr verkehren wollen. Ich habe aber daf\u00fcr neue, wunderbare Menschen kennengelernt, die noch selbst\u00e4ndig denken und aufrecht gehen, frei nach Hannah Arendt: \u201cMan darf sich nicht ducken. Man muss sich wehren.\u201d Danke hiermit an Sie, Herr Meschnig und allen Autoren\/innen, die auf Achgut f\u00fcr Demokratie und Freiheit k\u00e4mpfen und einsetzen.<br \/>\n28.10.2021, J.j.<\/p>\n<p><strong>Grundrechte unter Applaus abgeschafft<\/strong><br \/>\nSie schreiben: \u201cF\u00fcr mich ist es vor allem die erschreckende Grunderfahrung, in einer Gesellschaft zu leben, in der &#8230; alle Grund- und Freiheitsrechte per staatlicher Order mithilfe willf\u00e4hriger Medien abgeschafft werden k\u00f6nnen und ein gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung das nicht nur stillschweigend hinnimmt, sondern dazu auch noch applaudiert.\u201d<br \/>\n\u00c4hnlich denke auch ich und vermute, dass wir alle in einem nach unten sausenden Lift gefangen sind und niemand es wagt, den roten Notrufknopf zu dr\u00fccken. Die \u201cMedien\u201d k\u00f6nnten es ja als Querdenkerei kriminalisieren\u2026 Sollen wir alle unter Drohungen zu Lemmingen umerzogen werden?<br \/>\nNach \u201cCorona\u201d wird Rechtsstaatlichkeit nur wieder herzustellen sein, wenn \u00fcber die politischen und juristischen T\u00e4ter der \u201cMa\u00dfnahmen\u201d ein Tribunal abgehalten wird. Die Selbstzerst\u00f6rung des Journalismus und die ma\u00dfgebliche Tatbeteiligung von Staatsfunk und Wissenschaftsaktivisten sollte gr\u00fcndlich aufgearbeitet werden und zu Konsequenzen f\u00fchren. Danach m\u00fcssen Neuwahlen stattfinden. Bis zum EU-rop\u00e4ischen Blackout sollten wir damit nicht warten.<br \/>\n28.10.2021, A.R.<\/p>\n<p><strong>Ich kann mit diesem Land nichts mehr anfangen.<\/strong><br \/>\nDas Leben nach Corona? Ich kann sagen, dass das Leben w\u00e4hrend Corona uns eine neue Sicht auf die Nachbarn gebracht hat. Die, die schnell rennen, wenn sie uns ungeimpften \u201cVirenschleudern\u201d sehen, die die tolerant sind und die mit denen uns eine solidarische ungeimpfte Verbundenheit zu Freunden gemacht hat. So trennt sich die Spreu vom Weizen. Das trifft nat\u00fcrlich auf alle Blickwinkel zu. Nach Corona, wir werden auswandern und hoffen, dass wir diese Spaltung und Hysterie hinter uns lassen k\u00f6nnen. Wir w\u00fcnschen uns f\u00fcr unsere \u201cRestlaufzeit\u201d mehr Selbstbestimmung, keinen allwissenden \u201cm\u00fctterlichen oder v\u00e4terlichen\u201d Staat, der uns vorschreibt ob und wann wir abzutreten haben. ich konnte mit Deutschland immer etwas anfangen, aber jetzt sehe ich es so wie Habeck. Ich kann mit diesem Land nichts mehr anfangen.<br \/>\n28.10.2021, L.K.<\/p>\n<p><strong>&#8230; werden nach Corona weiter miteinander leben m\u00fcssen.<\/strong><br \/>\nAber wie und unter welchen Bedingungen? +++ Wieso muss man miteinander weiterleben? Menschen, die es begr\u00fc\u00dfen und beklatschen, dass Millionen ganz gezielt aus dem Leben ausgegrenzt und bestraft werden, weil sie selbstbestimmt \u00fcber medizinische Eingriffe entscheiden wollen, mit denen wird es auch nach Corona kein Zusammenleben geben k\u00f6nnen. Denn eine solche Geisteshaltung ist z.T. faschistoid, diskriminierend und totalit\u00e4r. Da wei\u00df man jetzt, mit wem man es zu tun hat. Und er will schon so etwas in seine N\u00e4he haben?<br \/>\n28.10.2021, R.L.<\/p>\n<p><strong>Fuer irgendeine Form selbst rudiment\u00e4ren Optimismus\u2019<\/strong><br \/>\ngibt es nicht den geringsten Anlass. Pawlow hat funktioniert. Selbst wenn man nun jeden Monat Wahlen abhalten wuerde, kaeme immer wieder das Gleiche heraus, egal wie gross das psychische (fuer eher wenige) und materielle Elend waere. Es ist unmoeglich, den Menschen, jedenfalls hierzulande, klarzumachen, was hier warum und wohin laeuft, wer verantwortlich ist, sie vom nun eingeschlagenen Lemmingweg abzubringen. Sie wollen die Welt retten, sich durch Rettung, Folgsamkeit und Zugeh\u00f6rigkeit gut fuehlen. Sie sind ueberwiegend in einer kognitiv psychischen Verfassung, die sie bereits vorher ungeeignet fuer Demokratie und Freiheit machte und die nun massiv qua permantem Triggern und Framing verst\u00e4rkt wurde.<br \/>\nDie laufende Dekonstruktion, Sinn &#8211; und Identitaetsverluste treiben sie wie die Junkies den Gurus und ihren Heilsbotschaften zu. Der Rest ist gleichg\u00fcltig\/voellig desinteressiert und auf Brot und Spiele fixiert, letztlich nur andere Flucht &#8211; oder Kompensationsversuche. Und dann bleiben noch etwa 10 %, Tendenz aus biologischen Gruenden abnehmend. Die \u201cNeuen\u201d sind bereits passend sozialisiert und hirngewaschen, de &#8211; und neu konstruiert. Das war\u2019s. Denn die Maechtigen werden nicht aufh\u00f6ren.<br \/>\n28.10.2021, R.N.<\/p>\n<p><strong>Ein Zur\u00fcck zum Status quo ante kann es (und darf es!) nicht geben.<\/strong><br \/>\nZu viele Systeme und Institutionen haben versagt: Politik, Justiz, Medien, Universit\u00e4ten, Kirchen, \u00c4rzteschaft. Zu viele Menschen haben, durch L\u00fcgen, Wegschauen oder die notorische Weigerung, selbst zu zudenken, schwere Schuld auf sich geladen. Ich bin als Christ sehr f\u00fcr Vergeben und Verzeihen. Das setzt aber auch Reue und den Willen umzudenken voraus. Und es schlie\u00dft Strafe nicht aus.<br \/>\n28.10.2021, U.J.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch Corona geht vorbei, und danach? Dazu drei Fragen mit optimistischen Antworten: (1) Geht Corona \u00fcberhaupt vorbei? Ja. (2) Kann das zerr\u00fcttete Verh\u00e4ltnis zwischen Staat und B\u00fcrgern im Sinne eines &#8222;Consent to the Governed&#8220; verbessert werden? Ja. (3) L\u00e4\u00dft sich &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/das-leben-nach-corona-wie\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[433,158,162,63,157,9,172],"tags":[709,766,700,633,749,682,644,631],"class_list":["post-96173","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arzt","category-gesund","category-internet","category-krise","category-oeffentlicher-raum","category-soziales","category-zukunft","tag-angst","tag-buerger","tag-corona","tag-demokratie","tag-diskussionskultur","tag-freiheit","tag-krankheit","tag-staat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/96173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=96173"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/96173\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96178,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/96173\/revisions\/96178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=96173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=96173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=96173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}