{"id":95854,"date":"2021-11-04T18:26:40","date_gmt":"2021-11-04T17:26:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=95854"},"modified":"2021-11-04T18:33:39","modified_gmt":"2021-11-04T17:33:39","slug":"gender-ungarn-eu-faschismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gender-ungarn-eu-faschismus\/","title":{"rendered":"Gender: Ungarn EU Faschismus"},"content":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zum <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/pluralismus\/\">Pluralismus<\/a> (Vielfalt) steht der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/faschismus\/\">Faschismus<\/a> (lat. fasces Rutenb\u00fcndel bzw. ital. fascio Bund) f\u00fcr die B\u00fcndelung auf ein Ziel, die dann zu einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/totalitarismus\/\">totalit\u00e4ren System<\/a> f\u00fchrt. Nun konstatiert die US-Philosophin und Initiatorin der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Gender-Studies<\/a> Judith Butler (65) in ihrem j\u00fcngsten Beitrag:<br \/>\n<!--more--><em>\u201eJeder, der den Genderismus nicht unterst\u00fctzt, ist Faschist\u201c<\/em>. Pikanterweise erschien der Beitrag am 23.10.2021, dem Jahrestag des Aufstandes der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/ungarn-zuerst-info-dann-urteil\/\">Ungarn<\/a> vom 23. Oktober 1956 in Budapest. Und darin bezeichnet die Amerikanerin in einem gewaltigen Rundumschlag nicht nur die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/ungarn\/\">Ungarn<\/a> als Faschisten, sondern letztendlich auch die Kommunisten, gegen die sich ihr so mutiger Freiheitskampf richtete.<br \/>\nDie ungarische Psychologin Anna Moln\u00e1r geht in ihrer unten in Teilen wiedergegebenen Replik auf die von Butler angesprochenen Themen &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/gender-sprache\/\">Gender<\/a>: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-zentralstaat\/\">EU<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/eu-ungarn\/\">EU-Mitgliedsland<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/ungarn\/\">Ungarn<\/a>&#8220; sowie &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/ungarn-lgbtq\/\">Gender<\/a>: Faschismus und Kommunismus&#8220; ein.<br \/>\n4.11.2021<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ohne sie w\u00fcrden wir heute nicht \u00fcber Gender reden: Wer ist eigentlich Judith Butler?<\/strong><br \/>\nIhre Texte sind zwar schwer verst\u00e4ndlich, die Wirkung ihres Denkens ist aber ungebrochen. Die Berkeley-Professorin hat den Diskurs \u00fcber die Geschlechterdifferenz radikal ver\u00e4ndert. Wie Judith Butler denkt, l\u00e4sst sich nur verstehen, wenn man weiss, woher sie kommt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.6.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/judith-butler-ohne-sie-wuerden-wir-nicht-ueber-gender-reden-ld.1629921\">https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/judith-butler-ohne-sie-wuerden-wir-nicht-ueber-gender-reden-ld.1629921<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Also sprach Judith Butler: \u201eJeder, der den Genderismus nicht unterst\u00fctzt, ist Faschist\u201c<\/strong><br \/>\n<em>Vor 65 Jahren beendete die Sowjetarmee den Freiheitskampf der Ungarn, der knapp zwei Wochen zuvor, am 23. Oktober 1956 begann und seit 1989 als ungarischer Nationalfeiertag gew\u00fcrdigt wird. Wer im aktuellen Konflikt mit der EU die Beweggr\u00fcnde der Ungarn verstehen will, kommt an diesem Ereignis nicht vorbei. Doch die meisten wollen nicht verstehen, sondern verurteilen.<\/em><\/p>\n<p>Mit einer seltsamen Einlassung w\u00fcrdigte Judith Butler, Verfasserin des Gender-Klassikers \u201eDas Unbehagen der Geschlechter\u201d, den Budapester Aufstand von 1956. Sie brandmarkte darin jeden, der den \u201eGenderismus\u201d hinterfragt, als Faschisten und das jetzige Ungarn als nahezu totalit\u00e4res, misogynes, homo- und transphobes Regime. Just am 23. Oktober, als nicht nur wir Ungarn, sondern die ganze Welt des opferbereiten Widerstandes gegen die m\u00e4chtigste Diktatur ihrer Zeit gedachte, rief Butler in einem Artikel im britischen Guardian<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/commentisfree\/2021\/oct\/23\/judith-butler-gender-ideology-backlash\">https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/commentisfree\/2021\/oct\/23\/judith-butler-gender-ideology-backlash<\/a><br \/>\nunter dem LGBTQ-Regenbogenbanner zum Kampf gegen alle, die die Welt anders sehen als sie, die progressive feministische Philosophin. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wie der Kampf um Liebe und Annahme der Unterdr\u00fcckten \u2013 sprich Frauen und LGBTQ-Personen \u2013 mit zunehmend h\u00e4rteren Bandagen und Radikalit\u00e4t gef\u00fchrt wird: Unterschiedslos gelten ihr Christen, Muslime, orthodoxe Juden und Konservative als faschistoid.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<em>Selbstzensur und Gedankenfreiheit<\/em><br \/>\nDie Generation unserer Eltern folgte der Logik einer Art doppelten Buchf\u00fchrung. Wer kein fanatischer Kommunist war, war sich dar\u00fcber im Klaren, dass in der Schule L\u00fcgen gelehrt wurden. Dass man \u00f6ffentlich anders redete als zuhause und darauf achtete, vor wem man was aussprach. Die Selbstzensur war so allgegenw\u00e4rtig wie die Denunzianten, man konnte sich nie ganz sicher f\u00fchlen.<br \/>\nDer Kommunismus griff auch nach deinen Gedanken. Es reichte nicht, in der Fabrik deine Arbeit zu tun und dann zu deiner Familie heimzugehen. Nein. Du musstest dich zum atheistischen Parteienstaat bekennen, und wenn er nur den Verdacht hegte, dass du anders f\u00fchlst, anders denkst, verfolgte er dich unerbittlich. Jeder hatte sich mit dem System zu identifizieren oder es zumindest glaubw\u00fcrdig vorzugeben. Es gab in den F\u00fcnfzigern ein eigenes Wort f\u00fcr die Beklemmung, wenn nachts der Wagen vorfuhr, um den Familienvater aus seinem Haus zu holen: Schellen-Schreck. Sie konnten wann immer, wen immer mitnehmen, foltern, ohne anst\u00e4ndiges Gerichtsverfahren verurteilen, im schlimmsten Falle hinrichten. Alles im Namen der lichten Zukunft, der Gleichheit und der Behebung aller Not. Die Menschen waren darauf konditioniert, anders zu reden als zu denken.<br \/>\nSelbstzensur \u2013 wie mag es Menschen \u00fcberm gro\u00dfen Teich gehen, die fein abw\u00e4gen m\u00fcssen, was sie zu bestimmten \u201esensiblen\u201d Themen \u00e4u\u00dfern? Wo Eltern ihre Kinder reihenweise aus den Schulen nehmen, weil der Unterricht bereits im Zeichen der Gender-Sensibilisierung erfolgt?<br \/>\nWenn Heimunterricht nicht m\u00f6glich ist, m\u00fcssen sie es machen, wie unsere Gro\u00dfeltern im Kommunismus: ihre S\u00f6hne und T\u00f6chter gegen Behauptungen immunisieren, die dem, was sie selbst f\u00fcr wahr und richtig halten, widersprechen. Dabei geht es der Mehrheit nicht darum, irgendwem die Toleranz zu verweigern: Sie m\u00f6chten ihre Kinder schlicht vor einer Neudefinition sexueller Normen sch\u00fctzen, die sie nicht mittragen k\u00f6nnen, die am gesellschaftlichen Konsens vorbei erzwungen wurde und deren wissenschaftliche Grundlegung mehr als fraglich ist.<br \/>\nB\u00fcrger werden auch heute vor Gericht gezerrt \u2013 f\u00fcr \u201eKapitalverbrechen\u201c wie die Verwendung eines falsch gegenderten Pronomens. Auch heute verlieren sie ihren Arbeitsplatz, werden verleumdet und schikaniert f\u00fcr eine abweichende Meinung. Nein, nicht bei uns im \u201efaschistischen\u201d Ungarn, sondern in L\u00e4ndern der \u201efreien Welt\u201d.<\/p>\n<p><em>\u201cDer sozialistische Mensch\u201d und die Christen<\/em><br \/>\nDie Kommunisten tr\u00e4umten vom neuen Menschen. Von neuer Ethik und neuen Normen. Alles, was an fr\u00fcher erinnerte, galt ihnen als gef\u00e4hrlich und war verfemt. Christen wurden offen verfolgt, Priester in den Gulag oder in Arbeitslager im Landesinnern verschleppt. Viele sind in Schauprozessen verurteilt worden, wie etwas Kardinal Josef Mindszenty, und nicht wenige hat man sogar hingerichtet. Noch in der sp\u00e4ten K\u00e1d\u00e1r-\u00c4ra konnte man seinen Glauben nur diskret pflegen. Woher diese Angst des Regimes vor der Religion? Es war das christliche Menschenbild, das dem sozialistischen entgegenstand. Der christliche Glaube gr\u00fcndet in der Heilige Schrift und in einer Tradition, die sich von Generation zu Generation erneuert und viele Reiche und Epochen \u00fcberdauert hat; sowas l\u00e4sst sich weder durch marxistische Thesen noch durch andere trendige Ideologien ersetzen.<\/p>\n<p><em>Die DNA der Kirche: Glaube, Wahrheit und Freiheit<\/em><br \/>\nDer pers\u00f6nliche Glaube des Christen bekennt sich zu einer geoffenbarten Wahrheit, die er nicht selbst definiert. Wie \u00fcberhaupt Wahrheit und Wirklichkeit objektiv gegeben sind und nicht von Menschen konstruiert werden. Ein Weltbild hingegen, das sich st\u00e4ndig aus sich selbst bestimmen muss, bleibt substanzlos. Die Kommunisten wollten die Botschaft des christlichen Menschen- und Weltbildes ausmerzen, weil es best\u00e4ndiger war als das eigene \u2013 allerdings ohne Erfolg. Auch f\u00fcr das Gender Mainstreaming stellen Glaube und Religion, die sich ihrer Wurzeln gewahr sind, ein \u00c4rgernis, ein feindliches Prinzip dar, das es zu tilgen gilt. Damit w\u00e4ren wir bei der Kernthese von Butlers Publizistik: Wer den Genderismus nicht unterst\u00fctzt, ist Faschist. Jeder. F\u00fcr Butler implizit auch der Papst.<br \/>\nDu bist nie progressiv genug<br \/>\nIm Kommunismus konnte man nicht progressiv genug sein. Wer gestern noch als Held gefeiert wurde, mochte sich morgen schon im Gef\u00e4ngnis wiederfinden \u2013 wenn er Gl\u00fcck hatte. Die Ideologie lie\u00df Kritik, auch interne Kritik, nicht zu. Der Kommunismus war unhinterfragbar.<br \/>\nWie mag sich heute eine Margaret Atwood, eine J.K. Rowling vorkommen, wenn sie von vormaligen Mitk\u00e4mpferinnen als TERF (Trans-ausschlie\u00dfende radikal-Feministin) stigmatisiert wird? Die LGBTQ-Revolution frisst auf ihrem Marsch durch die Institutionen ihre eigenen Kinder. So forderte etwa die Transgender-Publizistin Elinor Burkett unter dem Motto \u201eWas macht eine Frau zur Frau\u201d in der New York Times (2015): \u201eNicht nur Frauen haben ein Recht auf Abtreibung und Reproduktionsmedizin, sondern alle Personen mit einem Uterus.\u201d \u2013 Du musst denken, wie wir denken! Sonst bist du transphob. Wie Blaire White, der als transgender Influencer noch die Ansicht vertritt, Geschlechtsidentit\u00e4t sei per se bin\u00e4r \u2013 m\u00e4nnlich oder weiblich; oder wie die Feministin Arielle Scarcella, die es als Lesbe wagt, Transfrauen mit m\u00e4nnlichen Genitalien sexuell nicht erregend zu finden.<\/p>\n<p><em>Kritik und Humor<\/em><br \/>\nWas am radikal konstruktivistischen Konzept des Genderismus irritiert? Dass man es nicht kritisieren darf. Dass es inkonsistent ist, dass seine Behauptungen wissenschaftlich nicht zu greifen sind. Dass es von den philosophischen Denklabors ausgehend s\u00e4mtliche Lebensbereiche durchwuchert und Bildung, Forschung und Gesetzgebung dominiert. Die gender-kritische Annahme, Geschlechtsidentit\u00e4t sei biologisch nicht eindeutig vorgegeben, mag sinnvoll, interessant und notwendig sein, sie ist aber keine erwiesene Tatsache. Es l\u00e4sst sich nicht mit Bestimmtheit sagen, welche Rolle dabei jeweils biologische Marker und welche soziale Umweltfaktoren spielen oder in welcher Wechselwirkung sie stehen. Unterschiedliche Thesen, Vorstellungen und empirische Daten best\u00e4tigen oder widersprechen einander, die Fragen lassen sich nicht abschlie\u00dfend beantworten. Statt Verlautbarungen und unhinterfragten Glaubenss\u00e4tzen braucht es den offenen, unvoreingenommenen Diskurs, der sich dem Ph\u00e4nomen von verschiedenen Seiten n\u00e4hert, um es m\u00f6glichst verl\u00e4sslich beschreiben und deuten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wenn wir schon Parallelen zwischen der sozialistischen und der Gender-Revolution gezogen haben, sei zuletzt noch auf einen Unterschied hingewiesen: Sogar im Kommunismus waren Witze erlaubt. Freilich nur dezente, einigerma\u00dfen zensierte Witze, aber immerhin. Warum nur darf es in Genderangelegenheiten keine geben?<br \/>\n&#8230; Alles vom 5.11.2021 von Anna Molnar bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/jeder-der-den-genderismus-nicht-unterstuetzt-ist-faschist\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/jeder-der-den-genderismus-nicht-unterstuetzt-ist-faschist\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Anna Moln\u00e1r ist Psychologin, Mutter und freie Autorin. Ihr Beitrag erschien zuerst im ungarischen Nachrichtenmagazin Hetek und in Englisch im Hungarian Conservative. <\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/www.hungarianconservative.com\/articles\/current\/whoever-is-not-with-them-is-against-them\/\">https:\/\/www.hungarianconservative.com\/articles\/current\/whoever-is-not-with-them-is-against-them\/<\/a><\/em><br \/>\n<em>Seit 2020 geh\u00f6rt die Autorin zum Autorenteam des Arbeitskreises Wertezentrierter Psychologen in Ungarn, zu dem theoretische und klinische Psychologen unterschiedlicher weltanschaulicher Provenienz z\u00e4hlen, die sich \u00fcber Leitfragen ihrer Disziplin in der Zusammenschau der Ethikdiskurse in benachbarten humanen und empirischen Wissenschaften, in Kunst, Philosophie und politischer \u00d6ffentlichkeit im eigenen Land und dar\u00fcber hinaus verst\u00e4ndigen m\u00f6chten.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Die ungarische Sprache kennt kein Geschlecht!<\/strong><br \/>\nIch bin am\u00fcsiert \u00fcber die Dummheit der westlichen Spezies. Die Deutschen laufen sich ohnehin tot in ihrer komplizierten Sprache, in der das Geschlecht zum Stolperstein wird \u2013 und wird daher von Ausl\u00e4ndern eher gemieden. Das angebliche Monster der ungarischen Sprache ist logischer \u2013 und es bietet einen Vorteil: die ungarische Sprache kennt kein Geschlecht !! Sie k\u00f6nnen nicht mal wie im Englischen sagen: he oder she. Alle sind \u00d6. Beispiel:<br \/>\n\u00d6 tudja \u2026 er wei\u00df (es)<br \/>\n\u00d6 tudja \u2026 sie wei\u00df (es)<br \/>\nEin weiteres Beispiel:<br \/>\nder Student: di\u00e1k<br \/>\ndie Studenten di\u00e1kok<br \/>\ndie Studentin: di\u00e1k<br \/>\ndie Studentinnen di\u00e1kok<br \/>\nWer jetzt hervorheben m\u00f6chte, dass es sich um Studentinnen handelt:<br \/>\ndi\u00e1kl\u00e1nyok (l\u00e1ny=M\u00e4dchen)<br \/>\nOb Frau oder Mann ergibt sich aus dem Kontext oder man nennt den Namen.<br \/>\nIn der ungarischen Sprache gibt es also keinen Anlass zum kleinkarierten Streit wie in der deutschen Sprache. Niemand k\u00e4me auf die Idee, daraus einen ideologischen Streit zu basteln.<br \/>\n3.11.2021, d.R.<\/p>\n<p><strong>\u201eDie Menschen waren darauf konditioniert, anders zu reden als zu denken.\u201c<\/strong><br \/>\n\u2013 In Deutschland ist man doch auch wieder so weit. Wer kann es sich leisten offen und kritisch \u00fcber Migration, Corona\/Impfung, Gender, Islam zu sprechen ohne Konsequenzen bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen? Beispiele gibt es genug: Impfung siehe Kimmich, Islam siehe Polizeischutz f\u00fcr Kritiker etc. Ich verstehe die Ungarn gut, wenn sie sich gegen solche Zust\u00e4nde wehren \u2013 hoffentlich erfolgreich.<br \/>\n3.11.202,1 A.C.<\/p>\n<p><strong>Es gibt Faschismus (B\u00fcndelung auf ein Ziel) und Pluralismus (Vielfalt),<\/strong><br \/>\nman betrachte die Ideologien der &#8222;Klima-, &#8222;Corona-, und &#8222;Gender-Zeugen\u201c \u2026.<br \/>\nund dann bewerte man, wer nun der Faschist ist\u2026.<br \/>\nein\/e Querdenker jedenfalls garantiert nicht.<br \/>\n3.11.2021, m.Th.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wer den Genderismus entmystifizieren will,<\/strong><br \/>\nder kommt nicht umhin, sich unbeliebt zu machen. Ich kann es hier zum wiederholten Male versuchen, ob der Moderator es durchgehen l\u00e4sst, ist eine andere Sache. Ich selbst sehe keine andere M\u00f6glichkeit, als offen (also nicht nett), im Sinne von Sigmund Freud, \u00fcber diese Dinge zu reden und dem Genderismus damit seine toxische Gewalt zu nehmen. Ich versuche es also hier noch einmal. Vorausschicken m\u00f6chte ich, dass man nur bis 2 z\u00e4hlen k\u00f6nnen muss, um zu sehen, dass BEIDE Geschlechter, so unterschiedlich sie auch sind, f\u00fcr den Fortbestand der Menschheit notwendig sind. Ich tue dies, um gleich irgendwelchen Vorw\u00fcrfen zu begegnen, die mir Misogynie unterstellen.<br \/>\nSeit jeher gab es selbstbewusste Frauen. Dazu braucht(e) es weder die \u201eEmanzipation\u201c, noch \u201eGender.\u201c Selbstbewusste Frauen haben mit sich und ihrer Rolle als Frau kein Problem. Und dann gibt es eben die Problemf\u00e4lle, die sich am ehesten \u00fcber jene Theorie von Freud erkl\u00e4ren lassen. Das Ganze ist eigentlich widernat\u00fcrlich, aber es gibt tats\u00e4chlich Frauen, die unter dem zu leiden scheinen, was Freud als \u201ePenisneid\u201c bezeichnete.<br \/>\nDiese Frauen haben eine Art angeborenen Minderwertigkeitskomplex, und sie projezieren dies auf alle Lebensbereiche. Sie werden sich immer auf irgendeine Weise \u201ebenachteiligt\u201c oder \u201eunfrei\u201c vorkommen, auch wenn sie es objektiv gesehen keineswegs sind. Aber zu den wesentlichen Unterschieden des m\u00e4nnlichen und weiblichen Geschlechts z\u00e4hlt unter anderem, dass Frauen es mit der Objektivit\u00e4t nicht so haben. Bei ihnen spielt die Subjektivit\u00e4t, die Gef\u00fchlswelt immer eine sehr gro\u00dfe Rolle, ohne dass sie sich dessen selbst bewusst sind. \u00dcber das Ph\u00e4nomen \u201eFeminismus\u201c und die Vielzahl gesellschaftlicher Verwerfungen, die er inzwischen schon verursacht hat, m\u00fcsste man wirklich mal ein Buch schreiben.<br \/>\nWas ich gern tun w\u00fcrde. Nur: dieses Buch h\u00e4tte kaum Chancen, einen Verleger zu finden, weil aufgrund der tiefgreifenden Verweiblichung der Gesellschaft heute in den Lektoratsb\u00fcros \u00fcberwiegend Frauen sitzen. Und man kann sich leicht vorstellen, wo ein frauen- bzw. feminismuskritisches Buch dann sofort landet: im Papierkorb.<br \/>\nDer als ansatzweise misogyn bekannte Ernest Hemingway war sicher eines der gr\u00f6\u00dften Genies der Literaturgeschichte. Aber er h\u00e4tte heute kaum noch eine Chance, ver\u00f6ffentlicht zu werden. Ich habe mein Buch im Kopf, gebe aber keiner Lektorin die Chance, es im Rei\u00dfwolf zu entsorgen. Daher bringe ich hier meine Ideen auf eine kurze Formel, indem ich den gro\u00dfartigen Don Alphonso zitiere (ach war das sch\u00f6n, in seinem FAZ-Blog damals\u2026): feminism is cancer!<br \/>\n3.11.2021, H.CH<\/p>\n<p><strong>In Osteuropa ist die Realit\u00e4t des real w\u00fcrgenden Totalitarismus noch pr\u00e4sent<\/strong><br \/>\nDer Genderismus, so wie die anderen Metastasen woken Irrsinns, ist ja l\u00e4ngst selbst eine Form des Faschismus, des ideologischen Totalitarismus. So wie der Antirassismus rassistisch ist gegen\u00fcber Wei\u00dfen, der Antisexismus sexistisch gegen\u00fcber M\u00e4nnern usw. In Osteuropa ist die Realit\u00e4t des real w\u00fcrgenden Totalitarismus noch so pr\u00e4sent, da\u00df die Menschen ihn dort auch in seiner zeitgen\u00f6ssischen Verlarvung entdecken k\u00f6nnen. Anders als viele westliche Zeitgenossen, die zunehmend in von dekadentem Nebel umw\u00f6lkt sind.<br \/>\n3.11.2021, Ima<\/p>\n<p><strong>Ganz hervorragender Artikel,<\/strong><br \/>\nder nochmal klar aufzeigt wohin menschenverachtende Ideologien f\u00fchren, und die auff\u00e4lligen Parallelen zwischen diesen.<br \/>\nDie Ungarn machen alles richtig und m\u00fcssen gar nichts erkl\u00e4ren, weder der EU noch den Vertretern einer verdrehten Genderideologie.<br \/>\n3.11.2021<\/p>\n<p><strong>Von Judith Butler ein Faschist genannt zu werden,<\/strong><br \/>\nsollte der Anspruch eines jeden vernunftbegabten Menschen im Jahr 2021 sein.<br \/>\n3.11.2021, J.A.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gegensatz zum Pluralismus (Vielfalt) steht der Faschismus (lat. fasces Rutenb\u00fcndel bzw. ital. fascio Bund) f\u00fcr die B\u00fcndelung auf ein Ziel, die dann zu einem totalit\u00e4ren System f\u00fchrt. 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