{"id":95641,"date":"2021-10-29T19:01:18","date_gmt":"2021-10-29T17:01:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=95641"},"modified":"2021-12-24T20:58:55","modified_gmt":"2021-12-24T19:58:55","slug":"the-laend-baden-wuerttemberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/the-laend-baden-wuerttemberg\/","title":{"rendered":"The L\u00e4nd: Baden-W\u00fcrttemberg"},"content":{"rendered":"<p>Vor \u00fcber 20 Jahren gab sich Baden-W\u00fcrttemberg den Slogan &#8222;Wir k\u00f6nnen alles. Au\u00dfer Hochdeutsch.&#8220; Dem selbstironischen Spruch gelang es, den Schwaben doch etwas <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/\">Humor<\/a> zuzutrauen. Nun folgt die 21 Mio Euro teure Werbekampagne, die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/alemannisch\/schwaben\/\">Schwaben<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/alemannisch\/badener\/\">Badener<\/a> als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/heimat\/\">Heimat<\/a> von &#8222;The L\u00e4nd&#8220; ausweist. <!--more--><br \/>\nDas Staatsministerium in Stuttgart erkl\u00e4rt das &#8222;L\u00e4ndle&#8220; klammheimlich zum &#8222;The L\u00e4nd&#8220; &#8211; und alle Untertan von Ministerpr\u00e4sident Kretschmann klatschen gehorsam? Warum diese <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture-literatur\/\">Verhunzung<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/deutsch\/sprache\/\">Sprache<\/a>? Als Zeichen von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/verbloedung\/\">Verbl\u00f6dung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/\">Kulturverlust<\/a> oder gar <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/selbsthass\/\">Selbsthass<\/a>? H\u00e4tte man da nicht wenigstens kostensparend den alten Slogan einfach erg\u00e4nzen k\u00f6nnen zu &#8222;Wie k\u00f6nnen alles. Au\u00dfer Hochdeutsch und Englisch!&#8220;?<br \/>\n29.10.2021<\/p>\n<p><strong>Warum &#8222;THE L\u00c4ND&#8220; nicht gut ankommt<\/strong><br \/>\nDie seltsamen Schilder sind Teil einer Imagekampagne des Landes: Slogan und Kosten sto\u00dfen auf Kritik. &#8230; Nach RNZ-Recherchen wurden die Schilder vom baden-w\u00fcrttembergischen Staatsministerium aufgeh\u00e4ngt und sind Teil einer neuen Imagekampagne des Bundeslandes, die am Freitag offiziell mit einer Veranstaltung in Stuttgart gestartet wird. Ein Ministeriumssprecher best\u00e4tigte, dass entsprechende Schilder im ganzen Land aufgeh\u00e4ngt wurden \u2013 an Bahnh\u00f6fen, Bushaltestellen, belebten Pl\u00e4tzen und eben an Ortsschildern. Sie seien Teil der Kampagne und sollen f\u00fcr Aufmerksamkeit sorgen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 27.10.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/baden-wuerttemberg-hochdeutsch-laend-1.5451420\">https:\/\/www.rnz.de\/nachrichten\/region_artikel,-region-heidelberg-staatsministerium-hing-heimlich-the-lAend-schilder-im-ganzen-land-auf-_arid,760708.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.rnz.de\/politik\/suedwest_artikel,-suedwest-was-das-laendle-die-kampagne-the-laend-kostet-_arid,761302.html\">https:\/\/www.rnz.de\/politik\/suedwest_artikel,-suedwest-was-das-laendle-die-kampagne-the-laend-kostet-_arid,761302.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/the-laend-image-bw211027.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-95642\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/the-laend-image-bw211027-180x117.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"117\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/the-laend-image-bw211027-180x117.jpg 180w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/the-laend-image-bw211027-640x415.jpg 640w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/the-laend-image-bw211027.jpg 653w\" sizes=\"auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg will jetzt &#8222;The L\u00e4nd&#8220; sein<\/strong><br \/>\nDie Landesregierung stellt eine neue Imagekampagne vor. Aber nicht immer ist ein neuer Slogan auch eine gute Idee. &#8230;<br \/>\nDass Imagekampagnen auf positive Resonanz sto\u00dfen, ist jedoch selten. Oft werden sie gar nicht wahrgenommen oder sogar als peinlich empfunden. Sachsen-Anhalt zum Beispiel hat es mal mit gro\u00dfen Schildern an Autobahnen versucht, auf denen es sich als &#8222;Land der Fr\u00fchaufsteher&#8220; bezeichnete. Der Spruch ging nach hinten los, weil sich viele Menschen in Sachsen-Anhalt nur deshalb sehr fr\u00fch den Wecker stellten, weil es zu Hause nicht genug Jobs gab und sie in andere Bundesl\u00e4nder pendeln mussten. Ger\u00e4uschlos eingestellt wurde auch eine Kampagne, mit der Niedersachsen einst warb: &#8222;Sie kennen unsere Pferde. Erleben Sie unsere St\u00e4rken.&#8220; Ebenfalls in der Versenkung verschwand ein Slogan, mit dem die Hauptstadt Sinnfragen aufwarf: &#8222;Be Berlin.&#8220;<br \/>\n&#8230; Alles vom 29.10.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/baden-wuerttemberg-hochdeutsch-laend-1.5451420\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/baden-wuerttemberg-hochdeutsch-laend-1.5451420<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>&#8222;The L\u00e4nd&#8220; &#8211; Ministerpr\u00e4sident Kretschmann findet neue Imagekampagne &#8222;genial&#8220;<\/strong><br \/>\nNun soll aus dem international unaussprechlichen Baden-W\u00fcrttemberg zumindest f\u00fcr Marketing-Zwecke &#8222;The L\u00e4nd&#8220; werden. Der S\u00fcdwest-Staat will sich damit als Hightech-Standort genauso profilieren wie als Region mit hoher Lebensqualit\u00e4t. &#8222;Es hat, glaube ich, keine 30 Sekunden gedauert, bis mir klar war: Das ist es, das passt&#8220;, frohlockt Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) bei der Pr\u00e4sentation am Neckar. &#8222;,The L\u00e4nd\u2018 versteht nun wirklich jeder, ist selbstbewusst und l\u00e4sst ein wenig Selbstironie aufblitzen.&#8220; &#8230;<br \/>\nDer Regierungschef bewertet die neue Kampagne als &#8222;genial&#8220;. Die alte sei das ebenfalls, aber international nicht verwendbar gewesen. Der Begriff &#8222;L\u00e4ndle&#8220; wiederum, der ja auch immer im Raum stehe, werde in seiner Bescheidenheit der Bedeutung Baden-W\u00fcrttembergs nicht gerecht. &#8222;Mit Bescheidenheit kommt man in der Welt nicht weiter&#8220;, so Kretschmann.<br \/>\n&#8230; Alles vom 30.10.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/the-laend-ministerpraesident-kretschmann-findet-neue-imagekampagne-genial--206048606.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/the-laend-ministerpraesident-kretschmann-findet-neue-imagekampagne-genial&#8211;206048606.html<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00bbDer Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler\u00ab<\/strong><br \/>\nEinfach nur genial. \u00bbNach 22 Jahren legt Baden-W\u00fcrttemberg eine neue Imagekampagne auf, die weltweit verwendbar sein soll\u00ab und verwendet dabei die deutsche Sprache und einen Umlaut. Da werden die Fachkr\u00e4fte in Scharen zu uns str\u00f6men und die Auftraggeber aus aller Herren L\u00e4nder. Klarer Versto\u00df gegen diese Binsenweisheit aus der Werbung: \u00bbDer Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler\u00ab<br \/>\n30.10.2021, A.B.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>d<\/p>\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttembergs &#8222;The L\u00e4nd&#8220;-Kampagne ist ungeheuer provinziell<\/strong><br \/>\nMan versteht es nicht. Auf den riesigen Tafeln \u2013 zum Beispiel am Freiburger Hauptbahnhof \u2013 steht nichts weiter als &#8222;The L\u00e4nd&#8220;. Schwarz auf aggressiv-gelbem Grund. Gelb: Fr\u00fcher w\u00e4re einem da zun\u00e4chst die F.D.P. eingefallen, es war zu der Zeit, als die Partei durch die Punkte hinter den Lettern einen Distinktionsgewinn erzielen wollte \u2013 und der Pullunder des Vorsitzenden zitronengelb in die Kameras strahlte. Das ist nun lange vorbei. Schwarz und Gelb: F\u00fcr eingeschworene Westfalen k\u00e4men da auch noch die Vereinsfarben des Traditionsclubs Borussia Dortmund in Frage. Aber erstens sind wir nicht in NRW \u2013 und zweitens gibt es auf diesen aalglatten Fl\u00e4chen keinen Raum f\u00fcr heiter Geringeltes. Nein: Staatstragend stehen diese W\u00e4nde in der Gegend, fl\u00e4chendeckend, wie man h\u00f6rt, in Stuttgart, der Hauptstadt der Kampagne.<\/p>\n<p>Zugleich global und provinziell<br \/>\nWer nicht wei\u00df, wer das L\u00e4ndle einmal gewesen ist, hat wom\u00f6glich Schwierigkeiten, &#8222;The L\u00e4nd&#8220; zuzuordnen \u2013 zumal der international Reisende, jener nicht mit einem Asylsuchenden zu vergleichende Besucher, der, so wird es aus dem f\u00fcr kontrollierte Einwanderung zust\u00e4ndigen Ministerium kolportiert, in spezieller Weise angesprochen werden soll. Aber kennt er \u00fcberhaupt den Umlaut &#8222;\u00e4&#8220;? &#8222;The L\u00e4nd&#8220; klingt ja zugleich ungeheuer global und ungeheuer provinziell: Und da sind wir tats\u00e4chlich mitten in Baden-W\u00fcrttemberg gelandet, mehr in W\u00fcrttemberg als in Baden, zugegeben, wo die schw\u00e4bischen Stubenhocker und pietistischen Eigenseelenbeschauer seit je mit weltsichtumw\u00e4lzenden Erkenntnissen und weltver\u00e4ndernden Erfindungen aufwarten konnten \u2013 man denke an den Stuttgarter Philosophen Hegel einerseits und an den Bad Cannstatter T\u00fcftler Gottlieb Daimler, der freilich mit dem Badener Carl Benz fusionierte, andererseits.<br \/>\nZweiundzwanzig Jahre ist es her, da punktete das s\u00fcdwestdeutsche Bundesland mit dem selbstironischen Spruch &#8222;Wir k\u00f6nnen alles, au\u00dfer Hochdeutsch&#8220;. Der Slogan machte Karriere \u2013 und leider keine Schule. Alles, was danach kam an f\u00f6deralen Anstrengungen, den eigenen Beritt werbekampagnenm\u00e4\u00dfig ins vorteilhafte Licht zu r\u00fccken, verdient eher das Pr\u00e4dikat &#8222;peinlich&#8220;. Beispiel Niedersachsen: &#8222;Sie kennen unsere Pferde. Erleben Sie unsere St\u00e4rken.&#8220; Alles klar? Vielleicht beim Nachfolgeslogan &#8222;Niedersachsen. Klar&#8220;. Beispiel Sachsen-Anhalt: &#8222;Land der Fr\u00fchaufsteher&#8220; \u2013 weil alle anderswo arbeiten m\u00fcssen. Ein klassisches Eigentor. Beispiel Berlin: &#8222;be Berlin&#8220; \u2013 aus dem egozentrischen Anglizismus ist seit dem vergangenen Jahr ein solidarisches &#8222;Wir sind ein Berlin&#8220; geworden.<br \/>\nKeine Spur mehr von Selbstironie<br \/>\nDagegen klingt &#8222;The L\u00e4nd&#8220; geradezu martialisch. Die feine Prise Selbstironie der alten Imagekampagne ist weg, statt liebensw\u00fcrdiger selbstreflexiver Bescheidenheit herrscht wilhelminische Gro\u00dfmannssucht. Wie sagte es der &#8222;L\u00e4nd&#8220;-Propagandist Winfried Kretschmann, den liebevoll Landesvater zu nennen man sich nun nicht mehr traut: &#8222;Mit Bescheidenheit kommt man in der Welt nicht weiter.&#8220; Und, klare Ansage: &#8222;Man darf das, was man hat, nicht verstecken.&#8220;<br \/>\nMehr zum Thema: Ministerpr\u00e4sident Kretschmann findet neue Imagekampagne &#8222;genial&#8220;<br \/>\nUnd was hat man in Ba-W\u00fc, dem &#8222;L\u00e4nd&#8220;? Einen Waldschrat zum Beispiel, der mit Rauschebart durch den fr\u00fchmorgendlichen Tann stapft mit einem (wor\u00fcber nur?) staunenden Kindertrupp im Schlepptau \u2013 w\u00e4hrend die Stimme aus dem Off des Werbeclips vom M\u00e4rchenstichwort &#8222;Tannenspitzen&#8220; elegant zum Technologiestichwort &#8222;Spitzenbetriebe&#8220; \u00fcberleitet. Ja, da waren Sprachkreative am Werk. Beim Stichwort &#8222;Haute Cuisine&#8220; wird weniger kreativ eine (offenbar unvermeidliche) Laugenbrezel ins Bild gereicht \u2013 das passt zum sprichw\u00f6rtlichen schw\u00e4bischen Geiz, der in dieser Weltl\u00e4ufigkeitssimulation allerdings weiter keinen Platz hat. Daf\u00fcr wird dem staunenden Werbespotbetrachter mitgeteilt, dass die Universit\u00e4ten im L\u00e4nd &#8222;Unikate&#8220; seien. H\u00e4h? Wer dachten bisher, ein Unikat gebe es nur einmal auf der Welt; also zum Beispiel ein Gem\u00e4lde von Van Gogh. Aber Universit\u00e4ten? Und beim Stichwort &#8222;Existenzgr\u00fcnder&#8220; h\u00e4lt die Kamera auf ein sich f\u00fcr schw\u00e4bische Verh\u00e4ltnisse erstaunlich wild k\u00fcssendes junges Paar.<br \/>\nSchon luschtig. Oder luschdig. Aber solche Regionalismen d\u00fcrfen einem Auge in Auge beziehungsweise Ohr in Ohr mit dem &#8222;allersch\u00f6nsten T-Shirt-Englisch&#8220; (Peter Waibel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der verantwortlichen Agentur Jung von Matt Neckar, einer Tochtergesellschaft des gro\u00dfr\u00e4umig agierenden Hamburger Unternehmens) nicht mehr \u00fcber die Lippen kommen. Denglischen statt alemannisch schw\u00e4tze ist jetzt angesagt. Im &#8222;F\u00e4n&#8220;- Shop der Homepage wird es diesbez\u00fcglich recht hemmungslos. Da gibt es &#8222;The T\u00e4sch&#8220;, den &#8222;L\u00e4nd Hoodie&#8220;, den &#8222;Mini Jumpsuit&#8220; (zu Deutsch: Babystrampler) mit aufgepr\u00e4gtem Landeswappen (wer will so was seinem unschuldigen Nachwuchs \u00fcberziehen?) den &#8222;L\u00e4nd Pen&#8220; und den &#8222;L\u00e4ndyard&#8220;.<br \/>\nDen Bird schie\u00dft dabei das &#8222;L\u00e4nd Woodie&#8220; ab: ein Vesperbrett in den Umrissen unseres Bundeslandes &#8222;aus echter ge\u00f6lter Schwarzw\u00e4lder Wei\u00dftanne aus zertifiziertem Anbau&#8220;. Genial, wie der L\u00e4nd-Pr\u00e4sident Kr\u00e4tschmann \u2013 pardon, man kommt aus dem &#8222;\u00e4&#8220; gar nicht mehr raus \u2013 findet. Die Kampagne muss jetzt nur noch unter die Leute. Das Wildplakatieren, voll subversiv annonciert als &#8222;Guerilla-Werbeaktion&#8220;, kam ja zum Beispiel in Neckargem\u00fcnd nicht so gut. Dreimal sieben Millionen Euro sind f\u00fcr die mentale &#8222;Neuerfindung&#8220; des L\u00e4ndles im Landeshaushalt zun\u00e4chst veranschlagt. Wie w\u00e4re es statt dessen mit besserer Politik? Mit buntem Sein statt gelbschwarzem Schein? Vielleicht wird ja alles besser, wenn sich gut ausgebildete Menschen von &#8222;L\u00e4nd&#8220; ins Land locken lassen. Zweifel sind angebracht. Die sind ja nicht bl\u00f6d.<br \/>\n&#8230; Alles vom 4.11.2021 von Bettina Schulte bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/baden-wuerttembergs-the-laend-kampagne-ist-ungeheuer-provinziell--206197058.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/baden-wuerttembergs-the-laend-kampagne-ist-ungeheuer-provinziell&#8211;206197058.html<\/a><\/p>\n<p>Kommentare:<br \/>\n<strong>Th\u00e4nk you, Bettina, f\u00fcr den wunderbaren Bericht<\/strong><br \/>\n\u00fcber die neue Werbekampagne f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg. Bi 21 Millione Euro fir &#8222;The L\u00e4nd&#8220; bin ich mit minnem Dialekt=Latein am \u00c4nd.<br \/>\n13.11.2021, T.B.<\/p>\n<p><strong>Unfassbar&#8230;. unsere Steuergelder so zu verschwenden<\/strong><br \/>\nMal ganz ehrlich: Wir k\u00e4mpfen mit Corona, Klimawandel und deutlich zunehmender sozialer Ungerechtigkeit. Und da wei\u00df die gr\u00fcne Landesregierung nichts besseres als Geld f\u00fcr so eine l\u00e4cherliche Werbekampagne hinauszuschleudern.<br \/>\nUnfassbar&#8230;. unsere Steuergelder so zu verschwenden. Kommt das Geld etwa aus der nicht zweckgebundenen CO2 Umlage, die wir zahlen m\u00fcssen?<br \/>\n6.11.2021, C.K.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Der \u00c4pfel f\u00e4llt nicht weit vom St\u00e4mm<\/strong><br \/>\n21 Millionen Euro soll die Eigenwerbungskampagne &#8222;The L\u00e4nd&#8220; der Kretschm\u00e4nn-Regierung von B\u00e4den-W\u00fcrttemb\u00e4rg gekostet haben. Eine solche Summe f\u00fcr etwas, was man nicht einmal anfassen kann: So etwas schmerzt die Bev\u00f6lkerung des S\u00fcdweststaates geradezu k\u00f6rperlich.<br \/>\n&#8222;Wir k\u00f6nnen das auch in billig&#8220;, stand f\u00fcr Daniel Blochinger und seine Freunde bald fest. 21 (&#8222;oisezwanzig&#8220;, wie es auf der Alb hei\u00dft) Euro statt 21 Millionen, ein paar gedruckte Plakate statt Agenturen, die Geld daf\u00fcr nehmen, dass sie kreativ mit c schreiben, sollten ihren Marketingzweck auch erf\u00fcllen. Erst wollte das Trio noch etwas despektierlich mit &#8222;The K\u00e4ff&#8220; f\u00fcr Zainingen die Werbetrommel r\u00fchren, wie einem Fernsehbeitrag des SWR zu entnehmen ist. Schlie\u00dflich bekam das lauschigere &#8222;The D\u00f6rf&#8220; den Zuschlag.<br \/>\nSeit die &#8222;The D\u00f6rf&#8220;-Plakate h\u00e4ngen, geht der Teilort der Gemeinde R\u00f6merstein steil. Ein Medienr\u00fcmmele entsteht, \u00f6rtliche Firmen wetteifern um Sponsorenschaft. Und die zuletzt auf &#8222;The \u00c4lb&#8220; verkauften Weihnachtsb\u00e4ume waren anno 2021 schlicht &#8222;The B\u00e4um&#8220;.<br \/>\nWird die Zaininger M\u00e4rtinskapelle mit ihrem Christophorus-Fr\u00e4sko bald das nahe gelegene Schloss Lichtenstein oder gar Titisee und Hohenzollern bei den Touristen ausstechen? Blochinger hat den SWR schon mal dahingehend beschwichtigt, dass es die Zaininger nicht \u00fcbertreiben wollen: &#8222;So gro\u00df denken wir nicht.&#8220; Denn auch Bescheidenheit und Erdung zeichnet den Alb-Bewohner aus.<br \/>\n&#8230; Alles vom 24.12.2021 von Otto Schnekenburger bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/unterm-strich-der-aepfel-faellt-nicht-weit-vom-staemm--207558348.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/unterm-strich-der-aepfel-faellt-nicht-weit-vom-staemm&#8211;207558348.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<strong>Nach &#8222;The L\u00e4nd&#8220; kommt &#8222;The D\u00f6rf&#8220;<\/strong><br \/>\nThe L\u00e4nd &#8211; diese teure Image-Kampagne des Landes Baden-W\u00fcrttemberg &#8211; war gestern, denn jetzt kommt &#8222;The D\u00f6rf&#8220;. Zwei Menschen aus Zainingen auf der Alb im Kreis Reutlingen haben gehirnt und einen Gegenentwurf zu &#8222;The L\u00e4nd&#8220; entworfen. Eine Aktion, die nur ein Millionstel der Landes-Image-Kampagne kostet. Ganz im Sinne von: &#8222;Wir k\u00f6nnen alles au\u00dfer teuer&#8220;.<br \/>\n&#8230; Alles vom 14.12.2021 auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.swrfernsehen.de\/landesschau-bw\/nach-the-land-kommt-the-doerf-100.html\">https:\/\/www.swrfernsehen.de\/landesschau-bw\/nach-the-land-kommt-the-doerf-100.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor \u00fcber 20 Jahren gab sich Baden-W\u00fcrttemberg den Slogan &#8222;Wir k\u00f6nnen alles. Au\u00dfer Hochdeutsch.&#8220; Dem selbstironischen Spruch gelang es, den Schwaben doch etwas Humor zuzutrauen. 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