{"id":93961,"date":"2021-08-21T09:33:20","date_gmt":"2021-08-21T07:33:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=93961"},"modified":"2021-08-31T16:08:21","modified_gmt":"2021-08-31T14:08:21","slug":"freizeitlaerm-gegen-arbeitsleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/freizeitlaerm-gegen-arbeitsleben\/","title":{"rendered":"Freizeitl\u00e4rm gegen Arbeitsleben"},"content":{"rendered":"<p>Der n\u00e4chtliche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/laerm\/\">L\u00e4rm<\/a> auf vielen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/augustinerplatz\/\">Pl\u00e4tzen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/seepark\/\">Parks<\/a> in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/\">Freiburg<\/a> nimmt weiter zu. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buerger\/\">B\u00fcrger<\/a>, die am n\u00e4chsten Morgen zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/soziales\/arbeit\/job\/\">Arbeit<\/a> gehen, werden um den notwendigen Schlaf gebracht. Die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anywheres\/\">Freizeit-B\u00fcrger<\/a>, die dies nicht n\u00f6tig haben, k\u00f6nnen die ganze Nacht durch Party machen. Es sind die Bassboxen bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/musik\/\">Subwoofer<\/a>, <!--more-->deren L\u00e4rm ein Schlafen unm\u00f6glich machen. Der L\u00e4rm <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/spaltung\/\">spaltet<\/a> die Stadtgesellschaft.<br \/>\n\u201eL\u00e4rm ist das Umweltverschmutzungsmittel Nummer 1\u201c &#8211; so das Institut f\u00fcr Umweltmedizin Freiburg. Und laut UN ist L\u00e4rm das Folterinstrument Nummer 1.<\/p>\n<p>Was tun? Ein Vorschlag:<br \/>\n(1) <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/laerm\/\">L\u00e4rmproblem<\/a>: Elektrisch verst\u00e4rkte Musik wird verboten. Und damit auch die wummernden tiefen Frequenzen einer Musik, gegen die kein Mensch sich wehren kann (auch nicht durch geschlossene Fenster mitsamt Ohropax).<br \/>\n(2) <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/abfall\/\">M\u00fcllproblem<\/a>: Glas wird verboten. Tags\u00fcber verletzten immer mehr kleine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/kids\/\">Kinder<\/a> am See oder auf der Wiese durch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/umwelt\/abfall\/\">Glasscherben<\/a> von zerschellten Bier- und Weinflaschen.<br \/>\nIn Freiburg sind die Freizeit-B\u00fcrger, durch Gemeinderatsbeschl\u00fcsse gedeckt, derzeit im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/oeffentlicher-raum\/\">\u00f6ffentlichen Raum<\/a> klar im Vorteil gegen die arbeitenden B\u00fcrger. Das ist &#8222;keine Liberalit\u00e4t, sondern Anarchie&#8220; hei\u00dft es im Stadtkurier (s.u.) &#8211; und diese Anarchie verkraftet auch Freiburg nicht.<br \/>\n21.8.2021<\/p>\n<p><strong>Nachtschlaf scheint nur etwas f\u00fcr Spie\u00dfer zu sein<\/strong><br \/>\nMan hat nicht den Eindruck, dass es in dieser Stadt viele Leute gibt, die einer geregelten Berufst\u00e4tigkeit nachgehen (m\u00fcssen). Nachtschlaf scheint nur etwas f\u00fcr Spie\u00dfer zu sein. Mit der Reduzierung der Gemeindevollzugsdienst-Stellen hat eine Mehrheit im Gemeinderat gezeigt, dass sie die &#8222;Normalb\u00fcrger&#8220; in keiner Weise mehr vertritt (der GVD soll gef\u00e4lligst nur Kn\u00f6llchen f\u00fcr Parkverst\u00f6\u00dfe der Spie\u00dfb\u00fcrger verteilen, aber keine &#8222;Repression&#8220; auf die freiheitsliebende Spa\u00dfgesellschaft aus\u00fcben).<br \/>\nDie Stadt verkommt zunehmend zu einer rechtsfreien, schrankenlosen Party- und Feier-Location, die zum Hotspot dieser Event-Szene f\u00fcr die ganze Region wird. Neuerdings sollen nun neben dem eigentlichen Innenstadtbereich mit den bekannten &#8222;Freiwild&#8220;-Pl\u00e4tzen (die nach den n\u00e4chtlichen, l\u00e4rmintensiven Invasionen wie ein Kriegsgebiet aussehen) auch noch die von Wohngebieten umgebenen Parks aufger\u00fcstet und freigegeben werden (trauriger Pr\u00e4zedenzfall ist hier der leidgepr\u00fcfte Seepark), auf dass die ganze Stadt fl\u00e4chendeckend n\u00e4chtens verl\u00e4rmt und zugem\u00fcllt werden kann (beim k\u00fcrzlich stattgefundenen Festival im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/agrikulturfestival-eschholzpark\/\">Eschholzpark<\/a>, der angeblich &#8222;keine Nachbarn hat&#8220;) war die Musik kilometerweit (zum Beispiel in Weingarten, wo ein Auge auf den Dietenbachpark geworfen wird) zu h\u00f6ren und die B\u00e4sse zu sp\u00fcren \u2013 f\u00fcr die Bespa\u00dfung einiger hundert Leute werden viele tausend Menschen unfreiwillig zwangsbeschallt! Gute Nacht, Anwohner!<br \/>\n19.8.2021, Peter Martin, Freiburg<\/p>\n<p><strong>An drei Tagen wummernde B\u00e4sse, die durch geschlossene Fenster dringen<\/strong><br \/>\nDie Nerven liegen mehr als blank im Seepark. Wie schrieb schon Wilhelm Busch: &#8222;Musik wird oft nicht sch\u00f6n gefunden, weil sie stets mit Ger\u00e4usch verbunden.&#8220; Man hat den Eindruck, man wird nicht ernst genommen, was Beschwerden \u00fcber L\u00e4rmbel\u00e4stigungen angehen. Wie ist es sonst zu erkl\u00e4ren, dass die Stadt das Sunset Vibes Festival vom 13. bis 15. August im Seepark genehmigt? \u00dcber Stunden an drei Tagen wummernde B\u00e4sse, die durch geschlossene Fenster dringen. Es reicht nicht, dass es schlaflose N\u00e4chte gibt, nein, jetzt werden die Wochenenden noch mit einem best\u00e4ndigen L\u00e4rmpegel unterlegt. Die Idee dieser Veranstaltung mit, Zitat, &#8222;Pop Up Picknick \u2013 gepaart mit sommerlichen Beats von angesagten DJs und Live-K\u00fcnstlern&#8220; mag ja sehr gut sein. Aber wer kommt auf die Idee, das im Seepark zu genehmigen? Hier gibt es bedeutend bessere Orte, wo man es durchf\u00fchren kann, etwa Tunisee, kleiner Opfinger See.<br \/>\n19.8.2021, Andreas Franke , Freiburg<\/p>\n<p><strong>L\u00e4rm: Am Freiburger Seepark liegen die Nerven der Anwohner blank<\/strong><br \/>\nDer Seepark ist auch abends und nachts so beliebt wie wohl noch nie. Viele Nachbarn f\u00fchlen sich in ihrer Nachtruhe durch Gejohle und laute Musikgest\u00f6rt. Der B\u00fcrgerverein Betzenhausen-Bischofslinde fordert die Stadtverwaltung zum Handeln auf. Doch der kommunale Vollzugsdienst (VD) musste nach der umgesetzten Personalk\u00fcrzung die Eins\u00e4tze zur\u00fcckfahren.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.8.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/am-freiburger-seepark-liegen-die-nerven-der-anwohner-blank--204118558.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/am-freiburger-seepark-liegen-die-nerven-der-anwohner-blank&#8211;204118558.html<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Eine Handvoll zahlende Zuschauer und tausende unfreiwillige Zuh\u00f6rer.<\/strong><br \/>\nWas die letzten drei Tage hier los war, habe ich in der Form noch nicht erlebt. Da gab es an zwei Tagen irgendwelche Konzerte bis 22 Uhr und am Sonntag bis 18 Uhr. Eine Handvoll zahlende Zuschauer und tausende unfreiwillige Zuh\u00f6rer. Es war hei\u00df und schw\u00fcl. Der Rat Fenster zu und Ruhe, wie er von besonders gr\u00fcnen BZ Kommentatoren beim Stadion zu lesen war, kam also Folter gleich. Entsprechend aufgeregt und ver\u00e4rgert war die Nachbarschaft. Und klar, wir waren alle mal jung. Aber wo genau haben wir drei Tage lang L\u00e4rm veranstaltet? Wo genau haben wir Kleinkindern den Schlaf geraubt? Wo und wann genau wurden solche Konzerte im Osten der Stadt veranstaltet? Der Spielplatz am Seepark war dieses Wochenende leer! Selbst die jungen Familie, die man sonst dort trifft, sind vor dem L\u00e4rm gefl\u00fcchtet. Es ist an asozialer Politik und Verhalten nicht zu \u00fcbertreffen, wenn man die einen mit einer \u00fcbertriebenen L\u00e4rmschutzverordnung sch\u00fctzt und bei den anderen den L\u00e4rm noch organisiert und per Gesetz den L\u00e4rm zul\u00e4sst. So erzeugt man Wutb\u00fcrger!<br \/>\n16.8.2021, M.S.<\/p>\n<p><strong>Die L\u00e4rm-Pl\u00e4tze bebauen &#8211; ein L\u00f6sungsvorschlag<\/strong><br \/>\nL\u00f6sung gegen L\u00e4rm: All diese Pl\u00e4tze und der Seepark werden dicht bebaut.<br \/>\nGanz einfache L\u00f6sung f\u00fcr Escholzpark, Seepark, alle anderen Pl\u00e4tze und daraus folgernd Dietenbach und gleichzeitiger Sanierung des &#8222;Stadtk\u00e4ssle&#8220; : All diese Pl\u00e4tze und der Seepark werden dicht bebaut. Seepark wird f\u00fcr mindestens 5000 EUR den Quadratmeter mit privatem Seeufer verkauft. Das bringt schon mal mehr als 1 Milliarde. Die anderen Pl\u00e4tze werden mit Hochh\u00e4usern versehen, was die Wohnungsnot behebt. Und schon braucht man kein Dietenbach mehr bebauen und es gibt auch keine Feierfl\u00e4chen mehr. Verzeihen Sie mir den Sarkasmus, vielleicht wird er ja doch Realit\u00e4t. &#8230;<br \/>\nBei allem Sarkasmus<br \/>\nEs ist schon traurig, was Anwohner zugemutet wird. Jede Stra\u00dfe wird verkehrsberuhigt, aber 150 DB Bassbox sollen erduldet werden. Ein schwaches Bild, welches Freiburg hier abgibt.<br \/>\n16.8.2021, m.R.<\/p>\n<p><strong>Und es sind die B\u00e4sse, welche sich st\u00f6rend auswirken<\/strong><br \/>\nEin Lautsprecher, der 1 Watt an Schallleistung abgibt, erzeugt in 1 Meter Entfernung eine Lautst\u00e4rke von 112 Dezibel. Ein &#8222;idealer&#8220; Lautsprecher mit 100% Wirkungsgrad w\u00fcrde demnach 1 Watt elektrischer Leistung in 1 Watt akustische Leistung umsetzen und in 1 Meter Entfernung eine Lautst\u00e4rke von 112 Dezibel erzeugen. Ein Basspotential von 150 DB ist bei &#8222;besseren&#8220; bluetooth Lautsprechern durchaus vorhanden, was nur 1,5 Watt Schalleistung (nicht zu verwechseln mit Watt Leistung) ben\u00f6tigt. Allerdings muss ich die 150 auf 100 revidieren, was auch in Diskotheken normal ist. Gesch\u00fctzknall beginnt bei 160, ein G3 liegt dar\u00fcber. Wie auch jeder Revolver (ab 170). Und es sind die B\u00e4sse, welche sich st\u00f6rend auswirken. Sie werden nicht nur durch die Luft \u00fcbertragen.<br \/>\n16.8.2021, M.R.<\/p>\n<p><strong>Ich habe noch nie verstanden, warum sich im Stadtgarten,<\/strong><br \/>\nvon dichtbebauten Gel\u00e4nde umringt, noch nie feiernde Menschenmassen niedergelassen haben. Kennt jemand das Erfolgsrezept? Die Familie F. w\u00fcrde sich freuen, wenn der Seepark, wie urspr\u00fcnglich geplant, Baugebiet werden w\u00fcrde.<br \/>\n16.8.2021, W.M.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fcher arbeiten, heute Mama und Papa<\/strong><br \/>\nFr\u00fcher mussten Studierende nebenher arbeiten um ihr Studium zu finanzieren. Da waren die jungen Leute nachts m\u00fcde . Heute bekommen die meisten kr\u00e4ftige Finanzspritzen und die Wohnung von Mama und Papa bezahlt . Da kann man nachts feiern.<br \/>\n16.8.2021, M.E.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n<p><strong>Wenn jeder aber alles darf und die Exekutive nichts tut: Anarchie<\/strong><br \/>\nEntscheidungen aus Dogmatismus zu f\u00e4llen, ist in der Politik die schlechteste Alternative \u2014 zumal in der Lokalpolitik. Ein Beispiel hierf\u00fcr sind die ideologisch bedingten Vorbehalte, die in Freiburg gegen\u00fcber dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) bestehen. Deren Folge: Eine Gemeinderatsmehrheit beschloss, den KOD um sechs Stellen zu streichen. Die Argumente hierf\u00fcr schienen letztlich in einem Unwohlsein gegen\u00fcber jeglicher Exekutive zu gr\u00fcnden, aber die Mehrheit stand. In den letzten Wochen zeigen sich die Auswirkungen gerade in den Bereichen, in denen der KOD pr\u00e4destiniert w\u00e4re: Die&#8220;Partymeilen\u201c beispielsweise am Seepark, dem Augustinerplatz, dem Dreisamufer oder dem Sternwald. Die Stadt betont lapidar, aufgrund der Reduzierung sei eine regelm\u00e4\u00dfige Pr\u00e4senz des KOD insbesondere an Wochenendn\u00e4chten nicht mehr m\u00f6glich. Pech f\u00fcr die Anwohnerinnen und Anwohner \u2014 Schlaf ist erst gegen Morgen eine Option, davor hei\u00dft die Auswahl Technobeats, Gekreische oder klirrendes Glas. Dass in einer jungen Stadt auch gefeiert wird \u2014 klar.<br \/>\nDass man nicht um 20.03 Uhr die Polizei alarmieren muss, wenn irgendwo der Rasenm\u00e4her noch l\u00e4uft \u2014logisch. Wenn jeder aber alles darf und die Exekutive den Kopf in den Sand steckt, stecken muss, ist das keine Liberalit\u00e4t, sondern Anarchie \u2014 zu Lasten vieler B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.8.2021 bitte lesen auf <a href=\"https:\/\/www.stadtkurier.de\">https:\/\/www.stadtkurier.de<\/a> , Seite 1<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Ohrenbet\u00e4ubende basslastige Get\u00f6ns am Alten Messplatz<\/strong><br \/>\nKeine st\u00e4dtischen Genehmigungen mehr f\u00fcr derartige b\u00fcrgerfeindliche Auftritte<br \/>\nDie deplatzierte Krawallkultur der Stadt Freiburg fand n\u00e4chtens nicht nur im Eschholzpark, sondern auch auf dem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/oberwiehre\/\">Alten Messplat<\/a><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/oberwiehre\/\">z<\/a> statt. Das ohrenbet\u00e4ubende basslastige Get\u00f6ns war so \u00fcberdimensioniert, dass selbst in der Ferne an der Lochmatten-\/Otto-Wels-Stra\u00dfe die T\u00fcren wackelten.<br \/>\nAls ich den Veranstalter aufforderte, den Bass auf ein entsprechendes Minimum zu reduzieren, bekam ich zur Antwort: &#8222;Die Lautst\u00e4rke kann man nicht \u00e4ndern und wurde von der Stadtverwaltung genehmigt&#8220;.<br \/>\nNach heftiger und \u00fcbler Diskussion sind zwei Personen des Veranstalters meiner Aufforderung gefolgt, sich die Lautst\u00e4rke beim Pflegeheim &#8222;Emmi Seeh&#8220; in der Runzstra\u00dfe anzuh\u00f6ren, ohne dass inzwischen der Bass leiser gestellt werde. Bereits nach 50 Metern wurde der Bass aber doch erheblich verringert. Der Beobachtung konnten die beiden Mitarbeiter nicht widersprechen. Das Fazit jedoch: Nach kurzer Zeit wurde \u2013 wie erwartet \u2013 der Bass wieder hochgefahren.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re die selbstverst\u00e4ndlichste Aufgabe der st\u00e4dtischen Chefetage vom Kulturamt gewesen, dass sie sich rechtzeitig und pers\u00f6nlich von dem Missstand selbst \u00fcberzeugt und Ma\u00dfnahmen ergreift. Wenn solche f\u00fcr die B\u00fcrgerschaft unzumutbare Veranstaltungen von der Stadtverwaltung als Kultur angesehen werden, dann &#8222;Gute Nacht&#8220;. Ch\u00f6re, Operetten, Gesang und so weiter gerne wieder, aber keine tinnitusgest\u00f6rten Auff\u00fchrungen. Diese r\u00fccksichtlosen und uneinsichtigen Veranstalter d\u00fcrfen k\u00fcnftig keine st\u00e4dtischen Genehmigungen mehr f\u00fcr derartige b\u00fcrgerfeindliche Auftritte erhalten.<br \/>\n31.8.2021, Arno Kienle, Freiburg<\/p>\n<p><strong>Dutzende Beschwerden wegen DJ-Abend im Eschholzpark<\/strong><br \/>\nMehr als 50 Beschwerden wegen Ruhest\u00f6rung sind am Freitag \u00fcber die Nummer 110 bei der Polizei eingegangen. Grund war das &#8222;Kultur_Los&#8220;-Festival im Eschholzpark, bei dem an dem Abend elektronische Musik im Mittelpunkt stand. Dass das basslastige und lautstarke DJ-Event bis 2 Uhr genehmigt war, wie es die Polizei w\u00fctenden Anrufern wohl gesagt hat, ist ein Missverst\u00e4ndnis. So wie beh\u00f6rdlich vorgegeben, sei gegen 23 Uhr Schluss gewesen, sagt Udo Eichmeier vom Kulturamt.<br \/>\nSeit dem 31. Juli stehen freitags und samstags im Eschholzpark ein Foodtruck, ein Getr\u00e4nkestand und ein Toilettenwagen. Die Stadtverwaltung will damit Menschen auf die Gr\u00fcnfl\u00e4che locken, die sich sonst auf dem Platz der Alten Synagoge oder im Seepark treffen, das n\u00e4chtliche Feiern im Freien also entzerren. Die Bewirtung ist bis 2 Uhr erlaubt, Musik d\u00fcrfen die Gastronomen nicht laufen lassen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 16.8.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/dutzende-beschwerden-wegen-dj-abend-im-eschholzpark--204150613.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/dutzende-beschwerden-wegen-dj-abend-im-eschholzpark&#8211;204150613.html<\/a><\/p>\n<p>Kommentare:<br \/>\n<strong>&#8230; kinderarme Gesellschaft<\/strong><br \/>\n&#8222;Warum keine Technoparty in der geschlossenen Messehalle oder der alten Stadthalle oder am Mundenhof? Warum mitten in der Stadt?<br \/>\nWer mal mit \u00fcbern\u00e4chtigten Kindern an extrem hei\u00dfen und schw\u00fclen Tagen zu tun hatte, versteht wovon ich schreibe. Unsere Politiker sind eben in einer kinderarmen Gesellschaft auch von Kindern entw\u00f6hnt.&#8220;<br \/>\n16.8.2021, B.R.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr alle Betroffenen d\u00fcrfte die offizielle Stellungnahme der Stadt<\/strong><br \/>\nzum &#8222;neuen&#8220; Jugendtreffpunkt interessant sein: &#8222;(der Park)..bietet mit seinen gro\u00dfen Gr\u00fcnanlagen viel Platz &#8211; und ausreichend Abstand zur n\u00e4chsten Wohnbebauung.&#8220;<br \/>\nNachzulesen hier: <a href=\"http:\/\/www.freiburg.de\/pb\/,Lfr\/1765279.html\">http:\/\/www.freiburg.de\/pb\/,Lfr\/1765279.html<\/a><br \/>\n16.8.2021, B.K.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der n\u00e4chtliche L\u00e4rm auf vielen Pl\u00e4tzen und Parks in Freiburg nimmt weiter zu. B\u00fcrger, die am n\u00e4chsten Morgen zur Arbeit gehen, werden um den notwendigen Schlaf gebracht. 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