{"id":93774,"date":"2021-08-16T18:12:44","date_gmt":"2021-08-16T16:12:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=93774"},"modified":"2021-08-16T18:27:43","modified_gmt":"2021-08-16T16:27:43","slug":"uni-forschung-und-lehre-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/uni-forschung-und-lehre-frei\/","title":{"rendered":"Uni: Forschung und Lehre &#8211; frei?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Das Klima an den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/\">Hochschulen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/\">Universit\u00e4ten<\/a> ist nicht gut, die &#8222;<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen-freiheit\/\">Freiheit<\/a> in Forschung und Lehre&#8220; im deutschen Wissenschaftsbetrieb schwindet. Offene <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/elitenkritik\/\">Kritik<\/a> \u00e4u\u00dfern zumeist\u00a0 \u00e4ltere, bereits emeritierte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/intellektuelle\/\">Professoren<\/a>. J\u00fcngere <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/\">Wissenschaftler<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/schweigen\/\">schweigen<\/a>, um keine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/repression\/\">Nachteile<\/a> in ihrer beruflichen, wissenschaftlichen Laufbahn zu riskieren. <!--more-->Dies unterstreicht, wie vergiftet das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/meinungsfreiheit-nur-fuer-45\/\">Meinungsklima<\/a> im Bildungsbetrieb bereits ist.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hochschulen-meinungsfreiheit\/\">Uni-Klima<\/a> ist <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/menschengemacht\/\">menschengemacht<\/a> &#8211; die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ideologie\/\">Ideologisierung<\/a> von Links hat seit den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/68er\/\">68ern<\/a> immer mehr Unfreiheit, Meinungskorridore und Zwang etabliert. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture\/\">Cancel Culture<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/tabu\/\">Tabuisierung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/toleranz\/\">Intoleranz<\/a> wirken. Dadurch leidet vor allem die Qualit\u00e4t der an Hochschulen vermittelten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsmisere\/\">Bildung<\/a>. F\u00fcr uns alle ein alarmierender Zustand, denn Deutschland als rohstoffarmes Land verf\u00fcgt im Grunde nur \u00fcber einen einzigen\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/inkompetenz-statt-bildung\/\">Produktionsfaktor<\/a>: die Bildung.<br \/>\nProfessor Walter Kr\u00e4mer, Jahrgang 1948, Mathematiker und Wirtschaftswissenschaften, zeichnet in seinem u.a. Beitrag ein besorgniserregendes Bild von diesem &#8222;Uni-Klima&#8220;.<br \/>\n16.8.2021<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Uni-Klima: Wie in der DDR, nur mit Bananen<\/strong><br \/>\nEin befreundeter Ex-Professor einer ostdeutschen Universit\u00e4t schreibt mir: \u201eIn der vergangenen Woche traf ich einige meiner alten Bekannten. Mehrfach h\u00f6rte ich den Satz: \u201aJetzt haben wir wieder die DDR, nur mit Bananen\u2018 &#8230;\u201c<br \/>\nWie war das intellektuelle Klima an den Hochschulen der DDR? F\u00fcr einen ersten Eindruck empfehle ich mal, bei einer Sitzung einer Berufungskommission gewisser geisteswissenschaftlicher Fakult\u00e4ten M\u00e4uschen zu spielen. Da sind die Deja-vu-Erlebnisse am st\u00e4rksten. Aber auch in anderen F\u00e4chern wird es zusehends opportuner, die eigene Meinung zu verbergen, sich an ein ideologisch gesteuertes Meinungsklima anzupassen und bei Ma\u00dfnahmen mitzumachen, die man zwar missbilligt, gegen die man sich aber nicht zu protestieren traut.<\/p>\n<p>Vergleichbar einem multimorbiden Patienten sind die deutschen Universit\u00e4ten dabei mehreren Treibern des aktuellen Siechtums ausgesetzt. Einer ist die bedingungslose Unterwerfung unter das Bologna-Diktat der Wissenschaftsministerien. Damit wurde den deutschen Universit\u00e4ten sozusagen das R\u00fcckgrat gebrochen. Wie kann man nur eine weltweit anerkannte, Milliarden Euro teure Marke wie den deutschen Diplomingenieur gegen billige US-amerikanische Mickey-Maus-Grade wie Bachelor und Master tauschen, von den sonstigen studentenfeindlichen Umstrukturierungen v\u00f6llig abgesehen?<\/p>\n<p>Die Ingenieurfakult\u00e4ten sch\u00e4umten, aber hielten ihren Mund oder protestierten \u2013 von einigen Ausnahmen wie immer abgesehen \u2013 nur verbal. An meiner eigenen Fakult\u00e4t, der einzigen f\u00fcr Statistik im ganzen deutschen Sprachgebiet, hatten wir einen extrem erfolgreichen Studiengang etabliert, Arbeitslosenquote 0,0 Prozent, der wurde durch einen simplen Ministererlass einfach ausradiert. Au\u00dfer dass der Schreiber dieser Zeilen vor laufender WDR-Kamera ein Bachelor-Zeugnis verbrannte, blieb der Protest dagegen eher moderat.<\/p>\n<p>Argumente pauschal als \u201ewenig hilfreich\u201c abtun<br \/>\nDann kam die Bundeskanzlerin und klassifizierte eine durchaus diskussionsw\u00fcrdige These des damaligen Bundesbankvorstands Thilo Sarrazin zur deutschen Bev\u00f6lkerungspolitik als \u201ewenig hilfreich\u201c, nur um im gleichen Atemzug zuzugeben, sie h\u00e4tte das Buch noch nicht gelesen. Damit wurde allen Ideologen quasi ein Freibrief ausgestellt, missliebige Meinungen auch ohne ein Eingehen auf Argumente pauschal als \u201ewenig hilfreich\u201c einfach abzutun. Was dann auch in gro\u00dfem Ma\u00dfstab geschah. Gibt es irgendeine deutsche Universit\u00e4t, wo seitdem nicht missliebige Referenten auf Betreiben wichtiger akademischer Leistungstr\u00e4ger wie des Allgemeinen Studentenausschusses oder der Gleichstellungsbeauftragten wieder ausgeladen, Gastvortr\u00e4ge abgesagt oder Vorlesungen st\u00f6rungshalber abgebrochen wurden? Nicht wegen M\u00e4ngeln in der wissenschaftlichen Substanz, sondern weil gewissen Ideologen etwas an den Thesen nicht gefiel. Eben nicht hilfreich.<\/p>\n<p>Wie die Dominosteine fielen die f\u00fcr akademische Standards verantwortlichen Universit\u00e4tsverwaltungen und Rektorate dabei reihenweise um. Noch Anfang der 1970er f\u00fchrte die wiederholte St\u00f6rung einer Vorlesung des liberalen Marktwirtschaftlers Wolfram Engels an der Uni Frankfurt dazu, dass alle Professoren der Wirtschaftsfakult\u00e4t mit R\u00fcckendeckung des Rektorats f\u00fcr zwei Wochen ihre Vorlesungen einstellten. Dann war Ruhe; h\u00e4tte nochmals ein Randalierer die Engels-Vorlesungen gest\u00f6rt, w\u00e4re er von der gro\u00dfen Mehrheit der lernwilligen Studenten windelweich gepr\u00fcgelt worden.<\/p>\n<p>Heute dagegen knickt das Rektorat der Uni Hamburg r\u00fcckgratlos vor einer kleinen Gruppe gewaltbereiter Chaoten ein, die den Euro-Kritiker Bernd Lucke an seinen Vorlesungen zu hindern suchen. Statt sie einfach aus der Uni rauszuwerfen, wie es sich f\u00fcr Gegner des freien Meinungsaustausches geh\u00f6rt, wurde mit ihnen wie von gleich zu gleich verhandelt und wachsweich nach Kompromissen gesucht. \u201eNachdem ich 90 Minuten lang als Nazi-Schwein beschimpft worden (bin) und jeder Versuch, zu Wort zu kommen, niedergebr\u00fcllt wurde,\u201c schreibt mir Bernd Lucke, \u201ever\u00f6ffentlichten der Pr\u00e4sident und die Senatorin eine Pressemitteilung, in der es hie\u00df, dass Universit\u00e4ten \u201adiskursive Auseinandersetzungen\u2018 \u00fcber kontroverse Standpunkte aushalten m\u00fcssten. Der Pr\u00e4sident hat es auch abgelehnt, nach dem Vorfall, was nur er h\u00e4tte tun k\u00f6nnen, Anzeige wegen Hausfriedensbruchs zu stellen.\u201c<\/p>\n<p>Respekt vor der freien Rede erwarten<br \/>\nUnd so bl\u00fchen allenthalben in der deutschen Hochschullandschaft \u201ediskursive Auseinandersetzungen\u201c aller Art, ungest\u00f6rt von feigen Rektoraten, die das Wort Zivilcourage noch nichtmal aus dem Lexikon zu kennen scheinen. Wo bleibt die deutsche Universit\u00e4t, die so handelt wie die University of Chicago in den USA (an die keine einzige deutsche Universit\u00e4t hinsichtlich Qualit\u00e4t der Forschung und Lehre auch nur entfernt heranreicht), die potenzielle Studienanf\u00e4nger in einem Rundbrief wissen l\u00e4sst, dass sie von allen Universit\u00e4tsmitgliedern den Respekt vor der freien Rede und Toleranz gegen\u00fcber Andersdenkenden erwartet und allen Studierwilligen, die eine Karriere als Betroffenheitskasper anstreben, dringend empfiehlt, eine andere Lehranstalt zu suchen?<\/p>\n<p>Hierzulande werden Hochschulangeh\u00f6rige, die sich bei jeder ihnen nicht passenden Meinungs\u00e4u\u00dferung pers\u00f6nlich beleidigt f\u00fchlen, fast schon hofiert. \u201eIm Herbst 2017 habe ich eine Ringvorlesung organisiert und einen Referenten eingeladen, der zum Thema Freiheit und Selbstbestimmung im Islam gesprochen hat\u201c, sagt die Integrationsforscherin Sandra Kostner, die Gr\u00fcnderin des Netzwerks Wissenschaftsfreiheit, in einem Interview auf der Netzplattform Faust Kultur.<\/p>\n<p>\u201eUnd er hat an einer Stelle nat\u00fcrlich auch \u00fcber das Kopftuch gesprochen. Er sprach dann erst mal dar\u00fcber, wie sich das mit dem Kopftuch entwickelt hat, von der Zeit vor Mohammed, w\u00e4hrend der Zeit Mohammeds und eben bis heute und sagte dann noch drei S\u00e4tze, und ein Satz hat sich relativ gut eingebrannt: Wenn eine erwachsene Frau freiwillig das Kopftuch tr\u00e4gt, muss man das nat\u00fcrlich akzeptieren. Sie soll sich aber dann immer bewusst sein, dass sie damit auch das Patriarchat auf der Schulter tr\u00e4gt. Und er finde das bei Lehrerinnen aufgrund der staatlichen Neutralit\u00e4t nicht akzeptabel. Daraufhin stand eine Kopftuch tragende Studentin auf und verlie\u00df aus Protest den Raum. Es war nat\u00fcrlich ihr Recht, aber nicht besonders reif, und es war schade. Sie kam vier Wochen sp\u00e4ter zu mir. Ich kannte sie bis dahin gar nicht. Es war eine hochschul\u00f6ffentliche Veranstaltung. Sie teilte mir mit, dass sie Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen den Referenten gestellt h\u00e4tte.\u201c<\/p>\n<p>Vermutlich ist die Sache dann im Sand verlaufen. Aber wie kann man \u00fcberhaupt nur auf diese Idee verfallen? Ich selbst hatte einmal an meinem schwarzen Brett an der TU Dortmund eine Aussage des Kollegen Olaf Henkel zum Thema Islam und Demokratie plakatiert: \u201eKein einziges der 52 islamisch regierten L\u00e4nder dieser Welt ist eine Demokratie. Zufall?\u201c An diesem Beispiel wird auch jedem Laien sofort \u2013 wie vom Aush\u00e4nger dieses Spruches intendiert \u2013 das Prinzip eines statistischen Signifikanztests klar. Nat\u00fcrlich haben muslimische Studenten die Entfernung dieses Zitats verlangt. Kr\u00e4mer ignoriert das, aber die Unileitung nicht \u2013 mit dem Vorwand, das schwarze Brett im Flur behindere die Feuerwehr, wurde dieses in eine dunkle Ecke verbannt. Da h\u00e4ngt der Aushang immer noch, aber keiner liest ihn mehr.<\/p>\n<p>Angst vor den Kettenhunden des korrekten Denkens<br \/>\nIn einem weiteren Aushang hatte ich den inzwischen verstorbenen Linkskomiker und Liebhaber kubanischer Zigarren Wiglaf Droste mit dem Hitler-Spruch zitiert: \u201eDer Nationalsozialismus h\u00e4tte in Deutschland niemals siegen k\u00f6nnen, h\u00e4tte ich nicht das Rauchen aufgegeben.\u201c Bekanntlich waren Churchill, Stalin und Roosevelt lebenslange Kettenraucher. Gedacht war dieser Spruch als Appell zum Nachdenken, was die Wahrheit einer Aussage mit dem Menschen zu tun hat, der diese Aussage t\u00e4tigt. Immerhin ist ein ja guter Teil der gesundheitspolitischen Positionen der Gr\u00fcnen von den Nazis abgeschrieben. Kam aber leider nicht so an. Und nat\u00fcrlich ging die linke Presse sofort auf die Beschwerden der Studenten ein. \u201eMenschenverachtung\u201c war noch das mindeste, was ich mir zu meinem Aushang anh\u00f6ren musste.<\/p>\n<p>In einem gut funktionierenden Hochschulsystem w\u00fcrden dergleichen Beschwerdef\u00fchrer umgehend zu einem Besuch bei einem Psychiater ihres Vertrauens eingeladen. Aber das deutsche System funktioniert eben nicht gut. Auch die Spitzenorganisation der deutschen Wissenschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, liefert hier ein schlechtes Bild. Allein weil einige aufgeregte Ideologen dagegen protestieren, wird ein Video des bekannten Kabarettisten Dieter Nuhr von der DFG-Netzseite entfernt. An der Peinlichkeit dieses Verhaltens \u00e4ndert auch die auf Druck emp\u00f6rter Wissenschaftler (ja, die gibt es noch) erfolgte Wiederaufnahme des Videos nicht viel.<\/p>\n<p>Das ist aber nur der sichtbare Teil der intellektuellen Repression. Wie viele Vortr\u00e4ge werden \u00fcberhaupt nicht erst angek\u00fcndigt, wie viele wissenschaftliche Arbeiten, wie viele B\u00fccher nicht geschrieben, wie viele Fragen \u00fcberhaupt nicht erst gestellt, weil man Angst vor den Kettenhunden des korrekten Denkens hat? Ein Kollege von mir hatte keine Angst und verglich einmal die Intelligenz von Zuwanderern mit der von Eingesessenen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die Daten wurden sorgf\u00e4ltig erhoben und auch nicht ansatzweise mit Bedacht so ausgesucht, dass am Schluss ein vorab festgelegtes Ergebnis herauskommt, der benutzte Test ist Standard in vergleichbaren Fragestellungen und gilt zumindest als diskussionsw\u00fcrdiger Versuch zur kulturunabh\u00e4ngigen Quantifizierung des notorisch schl\u00fcpfrigen Begriffs der Intelligenz. Das Ergebnis: Migranten sind im Durchschnitt weniger intelligent.<\/p>\n<p>Es folgte der voraussehbare Pawlowsche Reflex, inklusive w\u00fcster pers\u00f6nlicher Beschimpfungen, einer gut vernetzten, faktenresistenten Ideologenfront. Aber wenn es denn so ist, wie diese Studie in Best\u00e4tigung einer Reihe anderer konstatiert, dass die Migration nach Deutschland gewisse Intelligenzindikatoren im Durchschnitt eher senkt statt hebt, dann ist es eben so. In Kanada dagegen, wo man schon lange eine aktive Migrationspolitik betreibt, sind die Migranten und deren Kinder im Durchschnitt kl\u00fcger als die Einheimischen (gemessen an diversen Tests), sie dr\u00fccken den Durchschnitt nach oben. In Deutschland dr\u00fccken Migranten den Durchschnitt nach unten.<\/p>\n<p>W\u00e4ren die Ergebnisse der Studie andere gewesen, h\u00e4tte man sie sicher in den aktuellen Kritikerkreisen hoch gelobt. Zum Gl\u00fcck hatte der Autor schon eine akademische Dauerstelle. Sonst h\u00e4tte er in Deutschland nie eine bekommen.<\/p>\n<p>Mediengest\u00fctzte Unterdr\u00fcckung missliebiger Meinungen<br \/>\nDie dritte Zutat der grassierenden intellektuellen Partiall\u00e4hmung des deutschen Universit\u00e4tssystems ist der W\u00fcrgegriff gewisser Medien. Auch in anderen L\u00e4ndern sind diese vor allem an Sensationen und Dramatik interessiert. Das liegt in der Natur der Sache und soll \u00fcberhaupt kein Vorwurf sein. Auch dass Unileitungen und die Vergeber von F\u00f6rdermitteln zusehends darauf achten, dass die in ihrem Einflussbereich stattfindende oder von ihnen finanzierte Forschung eine gute Presse hat, ist ein \u2013 leider \u2013 internationales Ph\u00e4nomen. Aber fast nur in Deutschland werden die Dramen und Sensationen sorgf\u00e4ltig nach gewissen Kriterien vorsortiert (von offen totalit\u00e4ren Systemen wie Russland oder Nordkorea nat\u00fcrlich abgesehen) und haben viele Medien einen derart ideologisch vorgepr\u00e4gten Drall.<\/p>\n<p>Da aber auch Wissenschaftler das stramm linksgestrickte Denkmuster in deutschen Journalistenk\u00f6pfen kennen, wird man sich h\u00fcten, mit irgendetwas in die \u00f6ffentliche Diskussion zu treten, was dort zu Kommentaren wie \u201erechts\u201c oder sogar \u201eNazi\u201c f\u00fchren k\u00f6nnte. Der Schreiber dieser Zeilen kann sich das erlauben, er bewirbt sich nicht mehr auf Professuren und hat bereits genug Preise und Auszeichnungen erhalten, aber ein Wissenschaftler am Anfang einer Laufbahn eben nicht. Die Ethnologin Susanne Schr\u00f6ter von der Frankfurter Goethe-Universit\u00e4t hatte einmal eine Konferenz zum islamischen Kopftuch veranstaltet, mit Bef\u00fcrwortern wie Gegnern. Danach ist es nach ihren eigenen Angaben f\u00fcr sie erheblich schwieriger geworden, an Drittmittel heranzukommen. Sie h\u00e4tte halt nur Bef\u00fcrworter einladen d\u00fcrfen \u2026<\/p>\n<p>Da kann man nur hoffen, dass solche Beschimpfungen wegen ihres inflation\u00e4ren Vorkommens nicht mehr wahrgenommen oder bei noch selbst denkenden Zeitgenossen sogar als Kompliment gewertet werden.<br \/>\nSelbst in vielen naturwissenschaftlichen Fakult\u00e4ten hat diese mediengest\u00fctzte Unterdr\u00fcckung missliebiger Meinungen und Fakten inzwischen be\u00e4ngstigende Formen angenommen. So m\u00fcssen sich etwa Biologen heute \u00f6ffentliche Anfeindungen gefallen lassen, wenn sie sich erlauben, die wissenschaftlich bestens fundierte These zu vertreten, dass es eben zwei Geschlechter gibt: XX und XY. Dass es daneben, wenn auch sehr selten, intersexuelle Menschen gibt, ist so normal wie dass es wei\u00dfe Kaninchen mit blauen Augen gibt. Aber das darf man an vielen Deutschen Universit\u00e4ten nicht mehr sagen, sonst ist man ein Rechter oder ein Rassist. \u201eAuf diese Art und Weise wird das Forschungsklima an den Universit\u00e4ten vergiftet. In den betroffenen Fachbereichen haben dann Studierende, aber auch Wissenschaftler, Angst, ihre Meinungen frei zu \u00e4u\u00dfern, weil sie denken, es kann gef\u00e4hrlich f\u00fcr ihre Karriere sein,\u201c sagt Sandra Kostner.<\/p>\n<p>Abgrundtiefe Feigheit<br \/>\nIhre wahre Wiederauferstehung erlebt die Stasi-Kultur an deutschen Universit\u00e4ten aber mit der reihenweisen Verabschiedung von Vorschriften, welcher Ausdrucksweise man sich im Verkehr mit anderen Forschern zu bedienen habe. Ich spreche nat\u00fcrlich von den teils aberwitzigen Verrenkungen der deutschen Sprache, die Akademikern heute zugemutet werden, um die verbale Gleichbehandlung aller Geschlechter zu garantieren. Aus Angst vor schlechter Presse stimmt dann auch ein ausgewiesener Wirtschafts- oder Physikprofessor im erweiterten Senat seiner Universit\u00e4t mit \u201eja\u201c, wenn ein politisch korrekt erzogener Antragsteller fordert, alle Hochschullehrer der Universit\u00e4t in deren Grundordnung mit \u201eProfessorin\u201c anzureden.<\/p>\n<p>Dass das generische Maskulinum f\u00fcr ihn ein Fremdwort ist, dass er nicht wei\u00df, dass selbst die notorische Seenotrettungsfrau Carola Rackete gro\u00dfen Wert darauf legt, ein Kapit\u00e4n zu sein, das alles kann man noch verzeihen. Aber nicht zu verzeihen ist die abgrundtiefe Feigheit, die sich darin offenbart. Und so kommt es dann, dass die deutsche Sprache an deutschen Universit\u00e4ten zu einem hirnlosen Gestammel verkommt, das man auch noch gut finden muss. Wer sich heute auf einen Lehrstuhl bewirbt oder auch nur vermeiden will, von der kleinen, aber tonangebenden Genderlobby seiner Fakult\u00e4t gemobbt zu werden, tut gut daran, einen tiefen Knicks vor dem Gesslerhut dieses politisch korrekten Gesinnungssprechs zu tun: \u201eIn der vergangenen Woche war ich in x und traf einige meiner alten Bekannten\u201c, schreibt mir ein befreundeter Ex-Professor einer ostdeutschen Universit\u00e4t. \u201eMehrfach h\u00f6rte ich den Satz: \u201aJetzt haben wir wieder die DDR, nur mit Bananen\u2018 &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Eine fast schon zirkusreife Gendernummer hat sich die Fernuni Hagen mit einem \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Video geg\u00f6nnt:<\/p>\n<p>Ab der Stelle 8:35 hei\u00dft es dort: \u201eHaltet endlich eure wei\u00dfen M\u00fcnder und lasst uns die Agenda setzen.\u201c Diese bemerkenswerte Aussage hat sich ein Bekannter von mir im Akademischen Senat zu zitieren erlaubt (\u201eReaktion: betretenes, sekundenlanges Stillschweigen des ganzen Senatssaales\u201c). Als er dann das Rektorat um eine Erkl\u00e4rung bat, was das mit \u201eDiversit\u00e4t\u201c zu tun h\u00e4tte, wenn die Aus\u00fcbung akademischer Rechte an die Hautfarbe gekn\u00fcpft werden soll, erfolgte ein \u201epeinliches Herumeiern\u201c nach dem Motto \u201enicht rassistisch gemeint\u201c.<\/p>\n<p>Eine ganze Kulturnation zum Affen machen<br \/>\nDas gleiche Rektorat h\u00e4tte vermutlich gesch\u00e4umt, h\u00e4tte der P\u00e4chter der Unimensa ein Zigeunerschnitzel angeboten. Ein absoluter Karrierekiller ist deshalb auch die Unterst\u00fctzung eines Aufrufs gegen Exzesse der Gendersprache, wie ich ihn vor einigen Monaten als Reaktion auf die Abschaffung des generischen Maskulinums durch die Dudenredaktion initiiert hatte. Ein mir bekannter Nachwuchswissenschaftler aus einer geisteswissenschaftlichen Fakult\u00e4t hatte trotzdem unterschrieben, worauf ihm bedeutet wurde, dass es nun wohl mit seiner Verbeamtung nichts mehr werden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Daran erkennt man am besten ein verrottetes akademisches System: Dass zu selbstverst\u00e4ndlichen Dingen wie der \u00f6ffentlichen Unterst\u00fctzung eines seri\u00f6sen Aufrufs so etwas wie Mut geh\u00f6rt. Zusammen mit 40 Kollegen habe ich k\u00fcrzlich mit einem Video die K\u00fcnstleraktion #allesdichtmachen unterst\u00fctzt. \u201eGerade sah ich Ihr mutiges Statement auf youtube, bravo!\u201c schreibt mir ein Kollege (was den Mut betreffend nicht zutrifft, mir kann keiner mehr was wollen), zugleich um Nachsicht bittend, dass er es mir nicht gleichtue. \u201eEs ist nicht opportun, das als noch aktiver Kollege zu sagen.\u201c \u2013 \u201eIch bewundere Ihre Standhaftigkeit in puncto deutsche Sprache, aber auch anderen politischen Themen und w\u00fcrde es Ihnen sehr gerne gleichtun\u201c, schreibt mir ein anderer. \u201eIch selber strebe eine Professur im Fach x an und selbst hier, im wahrscheinlich am wenigsten politisch aufgeladenen Fach, w\u00fcrde eine \u00f6ffentlich ge\u00e4u\u00dferte \u201aabweichende\u2018 Meinung zu den \u00fcblichen Themen mit gro\u00dfer Sicherheit zum Ende der wissenschaftlichen Karriere f\u00fchren (zumindest in Deutschland). Ich sehe f\u00fcr mich deshalb leider momentan keinen anderen Weg, als bis zur Verbeamtung die Faust in der Tasche zu machen.\u201c<\/p>\n<p>So ballen tausende deutscher Hochschullehrer ihre Faust nur im Geheimen, so dass niemand sie als Ideologiesch\u00e4dling erkennt. Es werden auch t\u00e4glich mehr, aber zugrundegehen werden die aktuellen Stasistrukturen an deutschen Universit\u00e4ten vermutlich nicht an aktivem Widerstand, sondern so wie die DDR an der intrinsischen Idiotie ihrer eigenen Konstruktion. Die Widerspr\u00fcche, Inkonsistenzen und Effizienzverluste der Gedankenkontrolle \u00fcbersteigen irgendwann die Deutungsmacht der Kontrolleure. Wenn eines Tages der letzte Hausmeister sich weigert, auf allen G\u00e4ngen des Instituts zum dritten Mal im Jahr die Klot\u00fcrschilder auszuwechseln, f\u00e4llt das Kartenhaus der Neue-Welt-Konstrukteure zusammen. W\u00e4re das nicht ein passendes Dissertationsthema in Kulturanthropologie im Jahr 2221, zweihundert Jahre weg von hier, wenn man \u00fcber die aktuellen Verirrungen vielleicht nur noch lachen wird (auch wenn deren Aufarbeitung mehrere Jahre Sozialprodukt gekostet hat): \u201eUntersuchen Sie, wie eine kleine Clique aus durchgeknallten Feministen, germanistischen 40-Watt-Leuchten und ideologisch verblendeten Menschheitsrettern eine ganze Kulturnation zum Affen machen kann.\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.8.2021 von Walter Kr\u00e4mer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/uni_klima_wie_in_der_ddr_nur_mit_bananen\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/uni_klima_wie_in_der_ddr_nur_mit_bananen<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Professor Dr. Walter Kr\u00e4mer, geboren 1948, aufgewachsen in der Eifel, studierte Mathematik und Wirtschaftswissenschaften in Mainz. Promotion zum Dr. rer. pol. 1979. L\u00e4ngere Auslandsaufenthalte in \u00d6sterreich und Kanada. Habilitation in \u00d6konometrie an der TU Wien 1985. Von 1988 bis 2017 Professor f\u00fcr Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund; seitdem als Sprecher eines Sonderforschungsbereiches der Deutschen Forschungsgemeinschaft an derselben Universit\u00e4t. Mitglied der Nordrhein-westf\u00e4lischen Akademie der Wissenschaften. Autor von \u00fcber 40 B\u00fcchern und 200 Aufs\u00e4tzen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Kr\u00e4mers Lexikon der popul\u00e4ren Irrt\u00fcmer wurde weltweit in 20 Sprachen \u00fcbersetzt und \u00fcber eine Million Mal verkauft. Im Jahr 2013 erhielt Kr\u00e4mer als erster den neuen Preis f\u00fcr \u201eLesbare Wissenschaft\u201c der Stiftung Lesen.<\/em><br \/>\n<em><a href=\"http:\/\/www.statistik.uni-dortmund.de\/iwus.html\">http:\/\/www.statistik.uni-dortmund.de\/iwus.html<\/a><br \/>\n<\/em><br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Aufrechte Charakter wie die G\u00f6ttinger Sieben<\/strong><br \/>\nDer Autor hat v\u00f6llig Recht. Die Professoren haben aus Opportunismus immer mitgemacht, extrem anpasserisch in der NS-Zeit und der DDR. Wir leben wieder in einer totalit\u00e4ren Phase, nat\u00fcrlich zeigt sich das im \u00f6ffentlich-rechtlichen Sektor besonders deutlich. Aufrechte Charakter wie die G\u00f6ttinger Sieben waren schon immer Ausnahmen. Warum sollte das heute anders sein?<br \/>\n12.8.2021, RMP, AO<\/p>\n<p><strong>Wir \u00c4lteren m\u00fcssen uns den Vorwurf gefallen lassen,<\/strong><br \/>\nda\u00df wir unsere Kinder zuwenig gequ\u00e4lt haben. Und zwar in dem Sinne, da\u00df wir ihnen zuwenig abverlangt haben. Auch ohne Anstrengung kommt man heute problemlos durchs Leben. Das soziale Netz f\u00e4ngt auch den gr\u00f6\u00dften Faulpelz auf. Bildung und Fertigkeiten erlernen, kostet Zeit und ist k\u00f6rperlich wie mental anstrengend. Das wollen und m\u00fcssen sich heute die Wenigsten antun. Deshalb auch die Abkehr von einer faktenbasierten Problembearbeitung hin zum Gesinnungswettbewerb. Selbst der Bl\u00f6deste ist zu dem Spruch f\u00e4hig: \u201cWir m\u00fcssen die Welt retten!\u201d und \u201cWir schaffen das!\u201d Wenn ich morgen nur etwas zu esssen bekomme, wenn ich heute daf\u00fcr arbeite, w\u00fcrden sich 99% unserer Luxusprobleme (einschl. Lockdowns) von selbst erledigen. Wenn jeder, der unsere Einwanderungspolitik bef\u00fcrwortet, mindestens einen Migranten einschlie\u00dflich Vollversorgung aufnehmen m\u00fc\u00dfte, ginge die Zahl der Migranten in D um den Faktor 10000 nach unten.<br \/>\n12.8.2021, M.H.<\/p>\n<p><strong>Welch eine deprimierende Analyse!<\/strong><br \/>\nAus dem einstigen Hort der Wissenschaft und Bildung, der klugen und auch kontroversen Auseinandersetzung droht eine windschnittige, r\u00fcckgratlose politische Kaderschmiede zu werden. Der gesellschaftliche Umbau wird bald vollendet sein.<br \/>\n12.8.2021, M-A.SCH<\/p>\n<p><strong>Das ist keineswegs nur an den Unis so. Die grossen Unternehmen<\/strong><br \/>\nwerden ebenfalls heimgesucht, auch hier endet eine Karriere oder beginnt gar nicht erst, wenn man das Falsche sagt. Kritische Gedanken zum Thema Gender, Corona oder gar \u201cFl\u00fcchtenden\u201d sind tunlichst zu unterlassen. Diversit\u00e4t ist immer positiv und Minderheiten sind immer die besseren Menschen. Es f\u00fchrt soweit, dass in Managementkreisen die Tugendw\u00e4chter andiskutieren, wie man \u201cMitarbeitenden\u201d arbeitsrechtlich an den Kragen gehen kann, wenn sie sich Corona-(Massnahmen)-kritisxh \u00e4u\u00dfern. Vor einigen Monaten erntete der Fragende noch betretenes Schweigen, jetzt darf man \u201cCoronaleugner\u201d (in echt: Impfgegner) schon ausschlie\u00dfen aus Teammeetings. Morgen dann darf man abmahnen und k\u00fcndigen. Sicher.<br \/>\n12.8.2021, T.K.<br \/>\n<strong>&#8230; an der intrinsischen Idiotie ihrer eigenen Konstruktion\u201d zugrunde gehen<\/strong><br \/>\nEin sehr guter Artikel im Zeichen der Aufkl\u00e4rung, lieber Herr Kr\u00e4mer. Ich kann jeden Satz zehnmal unterstreichen. Wie Universit\u00e4ten sich mittlerweile so am Nasenring von \u201cwoken\u201d, intellektuell schw\u00e4chlichen Idioten \u00fcber den Campus f\u00fchren lassen, l\u00e4\u00dft einen nur Staunen. Der mittlerweile massiven Expansion von \u201cBetroffenheitskomikern\u201d und Berufsbeleidigten ist schon eine Entwicklung, der man nur noch mit deutlichem Widerstand begegnen kann und mu\u00df.<br \/>\nDiese autorit\u00e4ren und geistesfeindlichen Strukturen werden wie sie es sehr treffend formuliert haben \u201can der intrinsischen Idiotie ihrer eigenen Konstruktion\u201d zugrunde gehen. \u201cDie Widerspr\u00fcche, Inkonsistenzen und Effizienzverluste der Gedankenkontrolle \u00fcbersteigen irgendwann die Deutungsmacht der Kontrolleure.\u201d Das ist einfach perfekt formuliert.<br \/>\n12.8.2021m M.R.<\/p>\n<p><strong>&#8230; Boomerang f\u00fcr diese Universit\u00e4ten<\/strong><br \/>\nDieses uns\u00e4gliche Verhalten wird auf lange Frist ein Boomerang f\u00fcr diese Universit\u00e4ten werden. Zum einen wird eine ganze Generation von Pseudo Akademikern die Institutionen fluten und zur jetzt signifikanten Inkompetenz beitragen und diesen Markt s\u00e4ttigen. Ich freue mich schon in der Zukunft in ein Taxi zu steigen und bei dem unvermeidlichen Gespr\u00e4ch dann die Leidensgeschichte eines Taxlers h\u00f6ren der eigentlich einen Master in Genderstuies und einen Master in Political Correctnes hat aber keine Jobs mehr frei sind\u2026 Zum anderen wird jedes Unternehmen dass dem Wettbewerb ausgesetzt ist sich h\u00fcten sich derartige akademische L\u00e4use in den Pelz zu setzen. Was irgendwann den Untergang der Uni bedeutet weil ihre Abschl\u00fcsse den Wert von Toilettenpapier nicht \u00fcbersteigen. Dann haben es die Linken geschafft sie sind unter sich und k\u00f6nnen sich jeden Tag in ihren Echokammern selbst mit trockenen Hirnf\u00fcrzen begasen.<br \/>\n12.8.2021, F.K.<\/p>\n<p><strong>heute gefragte MINT-Berufe<\/strong><br \/>\nEigentlich doch klar: Menschen die sich mangels Talent zu heute gefragten MINT-Berufen nicht im Stande sehen machen einfach \u201cirgend etwas mit Medien\u201d oder Politik und wollen selbstverst\u00e4ndlich ein m\u00f6glichst gro\u00dfes St\u00fcck vom Kuchen den die wertschaffende Bev\u00f6lkerung erarbeitet abhaben. Das geht nat\u00fcrlich nur mit der passenden Ideologie \u201cLeistung z\u00e4hlt nicht\u201d, denn \u201cwir sind alle gleich\u201d.<br \/>\n*** Wenn diese Nehmer-Gruppe im Vergleich zur Geber-Gruppe zu stark wird tritt irgend wann der Heuschrecken- bzw. Parasiten-Effekt ein: die Felder sind leergefressen bzw. das Wirts-Tier ist tot. Zu diesem Szenario musste ich mir schon sagen lassen: \u201cNa und? Andere Kulturen sind auch schon untergegangen.\u201d Und so wird es geschehen.<br \/>\n*** Und zur Genderei: Junge M\u00e4nner ohne Zukunft ziehen in den Krieg um sich auszuzeichnen (Heinsohn), und junge Frauen ohne sonstige Talente ziehen hier in den Gender-Krieg um sich auszuzeichnen.<br \/>\n12.8.2021, K.SCH<\/p>\n<p><strong>In DDR wussten \u00fcber 80%, dass sie von dummen Ideologen regiert werden<\/strong><br \/>\nEin herausragender Artikel, finde ich. Der letzte Satz hat das Zeug zum Klassiker. Der Unterschied zur DDR: Damals wussten \u00fcber 80% der Menschen, dass sie von dummen Ideologen regiert werden. Heute ist die Quote eher anders herum, aber vielleicht wachen ja noch ein paar Leute auf, bevor es keine Bananen mehr gibt. Currywurst gibt es ja schon nicht mehr, zumindest bei VW.<br \/>\n12.8.2021, M.ST<\/p>\n<p><strong>Was f\u00fcr eine brutale Abrechnung mit dem neuen SED-Deutschland.<\/strong><br \/>\nErschreckende Aussichten, mit b\u00f6sen langfristigen Folgen, wenn wir uns daran erinnern wie lange die DDR mit ihrer Volksfront dem \u00f6konomischen Niedergang, mit der Verfolgung Andersdenkender, mit Einsch\u00fcchterung und Gleichschaltung dem Zusammenbruch standgehalten hat.<br \/>\n12.8.2021, H.L.<\/p>\n<p><strong>Ist es die Furcht vor Berufsausbildung, die viele in ein Studium treibt<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Prof. Kr\u00e4mer, welch bittere Ironie: \u201eWichtige akademische Leistungstr\u00e4ger\u201c, wie der Studentenausschuss (nomen est omen), die Gleichstellungsbeauftragte (warum nicht auch mal der?) und St\u00f6rer von Vorlesungen. \u201eAus einem Lernenden einen Stand (zu) machen\u201c, hat Tucholsky fr\u00fcher zu Recht den farbentragenden und schlagenden Verbindungen der Corpsstudenten vorgeworfen. Ist es die Furcht vor Berufsausbildung und regul\u00e4rer praktischer Arbeit, die viele in ein Studium treibt, dessen Zweck nicht abzusehen und unklar ist, womit die Absolventen danach ihren Lebensunterhalt bestreiten? Diese Leute studieren auf Kosten der Steuerzahler und erhalten noch Steuerzahlers Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Lebensunterhalt w\u00e4hrend des Studiums bei zu geringem Einkommen der Eltern. Human- und Zahnmediziner, aus eigener Anschauung bekannt und MINT-Studenten, wie mir aus Erz\u00e4hlung eines Dr.Ing. in der Familie bekannt ist, haben f\u00fcr solch einen \u201ewoken\u201c Kokolores schlicht und einfach keine Zeit.<br \/>\nSolche von Ihnen geschilderten Jammergestalten geh\u00f6ren schlicht nicht an eine Uni, nicht einmal in den \u201eDiskussionswissenschaften\u201c. Sie sollten aus dem Hotel Mama ausziehen und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten m\u00fcssen, nicht zuletzt, um die mit dem Abitur offenbar zu Unrecht bescheinigte \u201eReife\u201c nachzuholen.<br \/>\n12.8.2021, H.K.<\/p>\n<p><strong>So dumm wie die Gr\u00fcnen waren die pragmatischen DDR-Oberen nicht<\/strong><br \/>\nDDR mit Banane? Leider nicht ganz. Schon fr\u00fch erkannte die DDR, da\u00df man in den exakten Wissenschaften ohne die \u201ealten Fachleute\u201c nicht auskommt. Ulbricht f\u00fchrte Einzelvertr\u00e4ge f\u00fcr diese Leute ein und belie\u00df Einrichtungen wie die Leopoldina bewu\u00dft mit ihren b\u00fcrgerlichen Fachleuten. So dumm wie die Gr\u00fcnen trotz all ihrer internationalen Verbindungen, allein mit den vielen Auslandsb\u00fcros der B\u00f6ll-Stiftung und Stipendien f\u00fcr Auslandsstudien, war die in vielen Dingen pragmatischen DDR-Oberen nicht. Die Bergbau-Studien in Freiberg mit seinem konservativen Brauchtum r\u00fchrte man z.B. kaum an. Nach der Wende wurden die neben Freiberg in Clausthal und Aachen plattgemacht. Alle Fachleute prophezeiten es vor Jahren: Elektroautos verbrauchen mehr Bergbauprodukte als je zuvor. Und so kommt es. Gerade haben Gates und Bezos gemeinsam in Bergbauunternehmen investiert. Die einst weltweit legend\u00e4ren deutschen Bergbauunis oder Bergbaumaschinenhersteller spielen keine Rolle mehr. Selbst Goethe studierte einst in Freiberg? Wer? Kennen wir nicht. Schritt f\u00fcr Schritt kommt die Dummheit \u00fcberall an die Schaltstellen mit Gender statt Mathe.<br \/>\n12.8.2021, L.N.<\/p>\n<p><strong>Ohne Bananen haben wir dann die \u201cDDR\u201d im Urzustand.<\/strong><br \/>\nBananen wird es unter LinksGr\u00fcn in Dtl. nicht mehr geben. Der Anbau dieser Fr\u00fcchte und der gek\u00fchlte Transport ist h\u00f6chst \u201cun\u00f6kologisch\u201d. Das gilt auch f\u00fcr die Mogelpackungen \u201cBio\u201d und \u201cfairtrade\u201d. Ohne Bananen haben wir dann die \u201cDDR\u201d im Urzustand. R\u00fcckw\u00e4rts immer &#8211; vorw\u00e4rts nimmer. Es wird Zeit, dass dem sch\u00e4dlichen LinksGr\u00fcnen Gedankengut endlich massiv etwas entgegengesetzt wird von der noch schweigenden aufrechten und ehrlich arbeitenden Mehrheit und zwar JETZT vor der Bundestagswahl. Danach k\u00f6nnte es zu sp\u00e4t sein und vier Jahre LinksGr\u00fcn reichen, um Dtl. \u00fcber den Abgrund zu f\u00fchren. Die Sch\u00e4den, die eine LinksGr\u00fcne Bundesregierung anrichten wird, werden &#8211; und das ist eines der Lieblingsbegriffe dieser Leute &#8211; nachhaltig sein. P.S. Mit einem Bachelohr in \u201cGender-Studies\u201d kann man immerhin Barista werden oder &#8211; CO2-frei mit einem Lastenrad &#8211; veganes Essen aus dem Restaurant ausfahren ;<br \/>\n12.8.2021, G.S.<\/p>\n<p><strong>Die Industrie ist schon platt, warum vor der Bildung halt machen<\/strong><br \/>\nEs sind ja nicht nur die Hochschulen betroffen, das ganze Bildungssystem, vom Kindergarten angefangen, sind ideologisch durchsetzt. Ich bef\u00fcrchte Deutschland und die westliche Welt ist bereits verloren. Fahren wir den Karren an die Wand und hoffen, dass aus den Tr\u00fcmmern Brauchbares neu entsteht. Und Schuld daran ist der mafi\u00f6se Milliard\u00e4ren-Verein WEF mit seinen Handlangern in Politik und Medien . Da bin ich mir mittlerweile sicher<br \/>\n12.8.2021, m.H.<br \/>\nEnde Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Klima an den Hochschulen und Universit\u00e4ten ist nicht gut, die &#8222;Freiheit in Forschung und Lehre&#8220; im deutschen Wissenschaftsbetrieb schwindet. Offene Kritik \u00e4u\u00dfern zumeist\u00a0 \u00e4ltere, bereits emeritierte Professoren. 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