{"id":93643,"date":"2021-08-13T11:11:22","date_gmt":"2021-08-13T09:11:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=93643"},"modified":"2021-08-15T12:43:26","modified_gmt":"2021-08-15T10:43:26","slug":"wasserkraftwerk-zweribach-tot","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wasserkraftwerk-zweribach-tot\/","title":{"rendered":"Wasserkraftwerk Zweribach: tot"},"content":{"rendered":"<p>F\u00e4hrt man von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/stpeter\/\">St. Peter<\/a> \u00fcber die Ortsteile <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/saegendobel.htm\">S\u00e4gendobel<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/neuwelt.htm\">Neuwelt<\/a> zur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/platte.htm\">Platte<\/a> auf 1000 m H\u00f6he, ergibt sich ein beklemmendes Bild: Der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/see\/\">Plattensee<\/a> ist abgelassen, da das 1924 gebaute Wasserkraftwerk <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/zweribach.htm\">Zweribach<\/a> in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/simonswald\/\">Obersimonswald<\/a> stillsteht. Und das wird dauern, denn die Nutzung der so begehrten &#8211; da <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energiesicherheit-strom-tabu\/\">grundlastf\u00e4higen<\/a> &#8211; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/wasserkraft\/\">Wasserkraft<\/a> <!--more-->als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiepolitik\/\">Energiequelle<\/a> wird in Baden-W\u00fcrttemberg mit b\u00fcrokratischen H\u00fcrden erschwert.<br \/>\n.<br \/>\nMit einer Ausnahme: 2011 ist in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/rheinfelden\/\">Rheinfelden<\/a> Europas modernstes Wasserkraftwerk eingeweiht worden &#8211; vielleicht liegt es auch daran, da\u00df hier ein deutsch-schweizerischer Betreiber agiert und in der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/schweiz\/\">Schweiz<\/a> die Wasserkraft einen bedeutend h\u00f6heren Stellenwert hat als in Deutschland. Doch das Potenzial f\u00fcr weitere, kleinere Anlagen in der Region Hochschwarzwald bleibt ungenutzt. Dabei w\u00e4re es genug, um ein Atomkraftwerk zu ersetzen, sagen Bef\u00fcrworter. Doch sie verzweifeln alle an den umst\u00e4ndlichen Genehmigungsverfahren.<\/p>\n<p>Wie z.B. Manfred Volk, der bereits trotz Rekordumsatz in 2010 frustriert feststellt, da\u00df 98 Prozent seiner Wasser-Turbinen ins Ausland gehen. In die Region hat er zuletzt eine einzige geliefert, f\u00fcr die Br\u00fcder Kaiser aus Todtnau, deren Kraftwerke Strom f\u00fcr 2000 Haushalte liefern. Die Verfahren, sagt Herbert Kaiser, seien eine \u201eniederschmetternde Erfahrung&#8220;. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/wasserkraft-volk.htm\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/wasserkraft-volk.htm<\/a><br \/>\nDabei begann alles so verhei\u00dfungsvoll: Im Mai 2000 wurde die Zukunftsfabrik der Wasserkraft Volk AG in Gutach bezogen. Sie ist die erste Schwermaschinenfabrik Deutschlands, die vollst\u00e4ndig energieautark und CO2-emissionsfrei arbeitet. Das &#8222;Herzst\u00fcck&#8220; der Fabrik ist die eigene Wasserkraftanlage, die mit 320 kW Leistung (erzeugt durch zwei WKV-Francisspiralturbinen) nahezu den gesamten internen Energiebedarf abdeckt. Strom, der nicht von der Fabrik ben\u00f6tigt wird, ca. 900 000 kWh j\u00e4hrlich, wird in das \u00f6ffentliche Netz eingespeist. Zus\u00e4tzlich werden weitere regenerative Energiequellen wie Solarenergie und Erdw\u00e4rme genutzt.<\/p>\n<p>Genehmigung kleinerer Anlagen: Schikane, Willk\u00fcr, Verz\u00f6gerung &gt;Wasserkraft (20.9.2011)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/wasserkraft.htm#Genehmigung%20kleinerer%20Anlagen:%20Schikane,%20Willk%C3%BCr,%20Verz%C3%B6gerung\">https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/wasserkraft.htm#Genehmigung%20kleinerer%20Anlagen:%20Schikane,%20Willk%C3%BCr,%20Verz%C3%B6gerung<\/a><br \/>\n.<br \/>\nFr\u00fcher hatte fast jeder <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bauernhof\/\">Bauernhof<\/a> hoch oben im Schwarzwald seine eigene <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/muehlen\/\">M\u00fchle<\/a>, betrieben mit Wasserkraft. Dazu kamen viele Turbinen zur Erzeugung von Strom &#8211; ganz modern dezentral vorort. Heute rufen alle nach <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiewende\/\">Energiewende<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/gruene2021\/\">Erneuerbaren<\/a> &#8211; und gleichzeitig tut die gr\u00fcne Regierung viel, um dies zu verhindern bzw. erschweren. Dies gilt auch f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/forschung\/energiespeicherung\/\">Enegiespeicher<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/pumpspeicher\/\">Pumpspeicherkraftwerke.\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Am historischen Wasserkraftwerk Zweribach, 1924 von der N\u00e4hgarnfabrik G\u00fctermann in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/orte\/simonswald\/\">Gutach<\/a> gebaut, zeigt Bernward Janzing exemplarisch auf, wie zerm\u00fcrbend und teuer es heutzutage ist, Wasserkraftwerke zu betreiben.<br \/>\n13.8.2021<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Keine Lobby f\u00fcr die Wassserkraft<\/strong><br \/>\nVon <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/strom\/ews-schoenau\/\">Bernward Janzing<\/a><br \/>\nGebaut war das Wasserkraftwerk Zweribach in Obersimonswald schnell. 1924 ben\u00f6tigte man dazu nur sieben Monate. Heute dagegen gestaltet sich die Erneuerung des Wasserrechts extrem z\u00e4h.<br \/>\nDer Bau des Kraftwerks vor 100 Jahren war eine Kleinigkeit, verglichen mit der Erneuerung des Wasserrechts heute. 1921 hatte ein Arbeitsausschuss der Simonsw\u00e4lder Talgemeinden einen Plan vorgelegt zur Nutzung des Zweribachs und der oberen Wilden Gutach. Weil den Gemeinden das Geld fehlte, stieg die Gutacher Firma G\u00fctermann ein. Im Mai 1924 war Baubeginn, schon im Dezember ging das Kraftwerk in Betrieb.<\/p>\n<p>Von einem solchen Tempo kann man heute nur tr\u00e4umen. Kraftwerksbetreiber Thomas Schweihofer berichtet, er habe schon 2008 erste Schritte eingeleitet, um das Wasserrecht, das Ende 2016 nach 30 Jahren auslief, zu erneuern. Das gelang nicht fristgerecht. Unter Auflagen erlaubten die Beh\u00f6rden einen Betrieb mit reduzierter Leistung, im Herbst 2020 musste die Anlage aber abgeschaltet werden.<\/p>\n<p>Bisher ist es den Betreibern nicht gelungen, alle f\u00fcr die Genehmigung eingeforderten Akten beizubringen. Selbst beauftragte Fachfirmen h\u00e4tten das Ausma\u00df der Anforderungen nicht absehen k\u00f6nnen, auch weil es an verbindlichen Absprachen und Vorgaben fehle, klagt Schweihofer. Immer wieder seien Untersuchungen n\u00f6tig geworden, \u00f6kologische wie sicherheitstechnische. Mehrere 100.000 Euro habe er bereits f\u00fcr Gutachten ausgeben m\u00fcssen, sagt Senior-Betreiber Stefan Schweihofer. Zum Beispiel habe er ein Jahr lang einen Biologen besch\u00e4ftigt, der rund um den Stausee auf der Platte bei St. Peter die Fauna untersuchte.<br \/>\nHintergrund: Baden hat die fr\u00fche Elektrifizierung Deutschlands um das Jahr 1900 und in den Jahrzehnten danach erheblich gepr\u00e4gt<\/p>\n<p>Plausibel immerhin ist die n\u00f6tige Pr\u00fcfung der Druckrohrleitung, die vom Plattensee kommend mit einer L\u00e4nge von 2255 Metern nach Obersimonswald f\u00fchrt. Die ersten 900 Meter f\u00fchren am Hang entlang, dann folgt eine steile, durchweg unterirdisch verlegte Fallrohrleitung von 1355 Metern L\u00e4nge. Bei einem Gef\u00e4lle von fast 500 Metern herrscht am unteren Rohrende ein Druck von fast 50 bar. Diese Fallh\u00f6he gilt als die gr\u00f6\u00dfte, die deutschlandweit in einem Kraftwerk jener Zeit realisiert wurde. Inzwischen konnte der T\u00dcV nach einer Druckpr\u00fcfung die Sicherheit der Rohrleitung f\u00fcr weitere f\u00fcnf Jahre bescheinigen.<\/p>\n<p>Bis am Fu\u00dfe des Kandelmassivs wieder Strom erzeugt wird, wird es trotzdem dauern. Das Regierungspr\u00e4sidium Freiburg, das als H\u00f6here Wasserbeh\u00f6rde f\u00fcr die Neuerteilung des Wasserrechts f\u00fcr diese Anlage zust\u00e4ndig ist, erkl\u00e4rte auf Anfrage lediglich: &#8222;Bislang liegt uns noch kein pr\u00fcff\u00e4higer Antrag f\u00fcr die Neuerteilung des Wasserrechts vor.&#8220;<\/p>\n<p>Kein Problem f\u00fcr Fischwanderungen<br \/>\nDer Region entgeht damit viel umweltschonend erzeugter Strom. Durchschnittlich 3,7 Millionen Kilowattstunden pro Jahr hat das Kraftwerk in den vergangenen Jahrzehnten produziert, in niederschlagsreichen Jahren waren es sogar bis zu 4,8 Millionen. In der Anfangszeit versorgte das Kraftwerk mit seinen zwei Pelton-Turbinen der Heidenheimer Firma Voith \u2013 Gesamtleistung 1120 Kilowatt \u2013 nicht nur das gesamte Simonsw\u00e4ldertal hinauf bis G\u00fctenbach und Furtwangen-Neukirch, sondern auch das Elztal. Heute k\u00f6nnte das Zweribachwerk rund 20 Prozent des Strombedarfs der Gemeinde Simonswald decken, sagt Thomas Schweihofer. Ein Vorteil dieses Kraftwerks: Fischwanderungen behindert es nicht \u2013 weil solche auf dem Weg \u00fcber die Zweribachf\u00e4lle nicht stattfinden.<\/p>\n<p>Seit dem vergangenen September ist nun der Stausee abgelassen, damit die Staumauer saniert werden kann. Der ausgebaggerte Schlamm m\u00fcsse aufwendig entsorgt werden, sagt Senior Stefan Schweihofer \u2013 was wieder viel Geld koste. Er habe das Kraftwerk, das aufgrund seiner 1920er-Jahre-Architektur als eines der sch\u00f6nsten in Deutschland gilt, 1996 gekauft, weil ihn dieses so sehr fasziniert habe. Von &#8222;Liebe auf den ersten Blick&#8220; spricht er gerne. Geld habe er damit nie verdient, noch immer lasteten Schulden auf dem Projekt. Offenbar k\u00f6nnen sich heute nur Liebhaber den Betrieb eines historischen Wasserkraftwerks leisten.<br \/>\nDie Anlage unterhalb des Gasthofs Sternen in Obersimonswald ist zweifellos besonders sch\u00f6n und geschichtstr\u00e4chtig; entsprechend steht sie unter Denkmalschutz. Die Firma G\u00fctermann hatte das Werk einst sogar als Pumpspeicher konzipiert. Eine 750-Kilowatt-Pumpe der Firma Escher Wyss aus Ravensburg konnte nachts, wenn der Strom billig war, Wasser aus der Wilden Gutach in den Plattensee zur\u00fcck pumpen. Eingesetzt wurde sie allerdings kaum, zuletzt im Jahr 1965 \u2013 die Energieverluste waren unerwartet hoch.<\/p>\n<p>In welchem Ma\u00df in Zukunft noch Strom erzeugt werden kann, ist heute fraglicher denn je. Welche Zufl\u00fcsse zum See mit einem neuen Wasserrecht noch genutzt werden k\u00f6nnen, ist bislang unklar. Wenn es schlecht l\u00e4uft, k\u00f6nnte k\u00fcnftig ein Drittel des Wassers fehlen, f\u00fcrchten die Betreiber.<\/p>\n<p>Selbst wenn das Wasserrecht n\u00e4chstes Jahr wieder erteilt wird, worauf die Schweihofers hoffen, k\u00f6nnte mittelfristig neues Ungemach drohen \u2013 dann n\u00e4mlich, wenn eines Tages eine Sanierung der Rohrleitung ansteht. &#8222;Das k\u00f6nnte dann das Ende des Kraftwerks bedeuten&#8220;, f\u00fcrchtet Thomas Schweihofer. Die Leitung verl\u00e4uft n\u00e4mlich durch einen Bannwald, der im ung\u00fcnstigsten Fall eine Reparatur vereiteln w\u00fcrde. Das Regierungspr\u00e4sidium erkl\u00e4rt zwar auf Nachfrage, es seien &#8222;forstrechtliche Ausnahmen hier grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich&#8220;, doch was das in der Praxis bedeutet, muss offenbleiben.<\/p>\n<p>Der Gedanke, eine Rohrsanierung k\u00f6nnte eines Tages am Bannwald scheitern, ist f\u00fcr Vater Stefan Schweihofer auch aus einem anderen Grund schwer zu verkraften. Just in diesem Sommer wird in seiner Heimatgemeinde Meitingen-Herbertshofen bei Augsburg entschieden, ob die Lech-Stahlwerke dort f\u00fcr einen Erweiterungsbau fast 18 Hektar Bannwald roden d\u00fcrfen. Nach den ersten politischen Entscheidungen deutet alles darauf hin, als ziehe der Bannwald gegen die Lobby des Stahlwerks den K\u00fcrzeren. Ein Wasserkraftwerk, selbst wenn es zu den geschichtstr\u00e4chtigsten und sch\u00f6nsten im Schwarzwald geh\u00f6rt, hat wohl keine derart gro\u00dfe Lobby.<br \/>\n&#8230; Alles vom 9.8.2021 von Bernward Janzing bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/keine-lobby-fuer-die-wasserkraft--203958141.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/keine-lobby-fuer-die-wasserkraft&#8211;203958141.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\nKommentar:<br \/>\nEin informativer Artikel. So mu\u00df guter Journalismus sein: aufw\u00e4ndige Recherche und Fakten, Fakten, Fakten. Bernward Janzing zeigt exemplarisch auf, da\u00df man im Jahr 1924 mit gesundem Menschenverstand weiter war als heute mit nachgeplapperter Ideologie: Hier im Hochschwarzwald haben wir Wasser (kann man stauen) und Berge (Gef\u00e4lle treibt an). Deshalb dezentrale Energiegewinnung. Stromerzeugung in Wasserkraftwerken, dazu M\u00fchlen und Klopfs\u00e4gen bei vielen Bauernh\u00f6fen.<br \/>\nGeradezu j\u00e4mmerlich, wie die Energiepolitikerinnen und Enegiepolitiker heute die Nutzung der Wasserkraft behindern: B\u00fcrokratie, Vorschriften, gerne mit dem Hinweis &#8222;Da k\u00f6nnen wir leider nichts machen, das EU-Recht in Br\u00fcssel hat Vorrang&#8220;, Wichtigtuerei am PC, st\u00e4ndiges Update von Auflagen. Dabei gibt es so viele Ideen und T\u00fcftler im Schwarzwald, die sich aber nicht kreativ entfalten d\u00fcrfen. Nur zwei Beispiele: Die Wasserkraft Volk <a href=\"https:\/\/www.wkv-ag.com\/\">https:\/\/www.wkv-ag.com\/<\/a> in Gutach, die ihre Stromturbinen exportieren mu\u00df, weil sie bei uns energiepolitisch (!) unerw\u00fcnscht sind. Und das Hickhack um Pumpspeicher im Hotzenwald.<br \/>\nVerquere Logik: Weil es im Schwarzwald viel Wasser pl\u00e4tschert und relativ wenig Wind bl\u00e4st, wird die Wasserkraft verhindert und die Windkraft gef\u00f6rdert.<br \/>\n15.8.2021, E.K.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00e4hrt man von St. Peter \u00fcber die Ortsteile S\u00e4gendobel, Neuwelt zur Platte auf 1000 m H\u00f6he, ergibt sich ein beklemmendes Bild: Der Plattensee ist abgelassen, da das 1924 gebaute Wasserkraftwerk Zweribach in Obersimonswald stillsteht. 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