{"id":91443,"date":"2021-06-12T20:53:33","date_gmt":"2021-06-12T18:53:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=91443"},"modified":"2021-06-12T20:53:33","modified_gmt":"2021-06-12T18:53:33","slug":"was-machen-wir-hier-eigentlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/was-machen-wir-hier-eigentlich\/","title":{"rendered":"Was machen wir hier eigentlich?"},"content":{"rendered":"<p>Vom 23.4. bis 6.5.2021 f\u00fchrte der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Tagesspiegel<\/a> eine Kampagne gegen die Schauspieler, die sich an der Aktion <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/satire\/allesdichtmachen\/\">#AllesDichtmachen<\/a> beteiligt hatten, darunter der Regisseur <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/distanzierung\/\">Dietrich Br\u00fcggemann<\/a>. Nun endlich gibt der Tagesspiegel Br\u00fcggemann die Gelegenheit, seine Sicht zu den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/rechte-ecke\/\">Anschuldigungen<\/a> um <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buergerinitiativen\/protest\/\">#AllesDichtmachen<\/a> in der Zeitung darzulegen.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Dietrich Br\u00fcggemann: Was machen wir hier eigentlich?<\/strong><br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 2021 drehte ich mit einer Gruppe von Freunden und Bekannten eine Reihe von Videos zur Corona-Situation. Es geschah eher nebenbei und ohne gro\u00dfen technischen Aufwand. Eigentlich wollte ich einen Roman schreiben, au\u00dferdem war ich mit dem neuen Album meiner Band besch\u00e4ftigt, aber die Lage schien mir so verfahren, da\u00df eine solche Intervention ihre Berechtigung haben k\u00f6nnte. Als die Filme dann Ende April ver\u00f6ffentlicht wurden, sorgten sie f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Erregung, deren Ausma\u00df mir nicht ganz zum Anlass zu passen schien, und so sa\u00df ich am Mittwoch, dem 28. April, im Zug von Berlin nach K\u00f6ln, um dort bei \u201eStern TV\u201c zu erl\u00e4utern, da\u00df unser Anliegen keineswegs eine Verh\u00f6hnung von Intensivpatienten gewesen sei und da\u00df dies auch beim schlimmsten Willen nicht aus den Videos herauszulesen sei; wer es also dennoch darin sehe, der habe m\u00f6glicherweise nichts anderes mehr im Kopf, und das sei dann vielleicht ein Problem des jeweiligen Kopfes, aber nicht unserer Filme.<\/p>\n<p>Gegen Mittag desselben Tages hatte ich eine Mail mit Fragen vom Berliner \u201eTagesspiegel\u201c erhalten, in denen vor allem allgemeine Positionen zur Corona-Politik abgefragt wurden (\u201eSind Sie f\u00fcr eine sofortige Beendigung aller Ma\u00dfnahmen inklusive Maskenpflicht etc.?\u201c). Die Bahnfahrt hatte ich damit verbracht, Antworten zu formulieren, aber das h\u00e4tte ich mir sparen k\u00f6nnen, denn als ich in K\u00f6ln aus dem Zug stieg, war der Artikel schon im Netz. Ich las ihn, und mir fiel die Kinnlade herunter. Es ging um die erw\u00e4hnte Aktion, aber vor allem ging es um mich pers\u00f6nlich, und zwar in einem Tonfall, wie er mir in der deutschen Presse, zumindest zu meinen Lebzeiten, noch nicht begegnet war. \u201eVerquaste Polemik\u201c, \u201epamphlethafte Tirade\u201c, \u201ekrudes Gedankengut\u201c \u2013 es war ein Schlachtfest der Geh\u00e4ssigkeit, und es war noch nicht mal elegant formuliert. Es ging um die Entstehung der besagten Videos, es wurde hemmungslos gemutma\u00dft und ins Blaue recherchiert, dabei h\u00e4tte man unschwer herausfinden k\u00f6nnen, wie die Videos entstanden waren: Man h\u00e4tte mich einfach fragen k\u00f6nnen. Irgendwas anderes hatte man ja gefragt, aber zu diesem Thema hatte man gar nichts gefragt. Daf\u00fcr raunten die immerhin vier Autoren von einer \u201eSpur in die Querdenkerszene\u201c und behaupteten Dinge, die nicht stimmten. Und schlie\u00dflich wurde mein Film \u201eHeil\u201c von 2015 als Beleg herangezogen, da\u00df mir grundlegend nicht \u00fcber den Weg zu trauen sei.<\/p>\n<p>Ich kam mir vor wie in einem schlechten Film. Was bringt unbescholtene Kulturjournalisten dazu, sich so zu vergessen? Oder, wie mein gesamter Bekanntenkreis es in seltener Einm\u00fctigkeit formulierte: Hatten die noch alle Latten am Zaun?<\/p>\n<p>Und insgesamt: Was war mit meinem Land passiert?<br \/>\nSchlechte Filme beginnen oft auf dem Tiefpunkt des Schlamassels und springen dann zum Anfang. Also tue ich das jetzt auch. Am Anfang war ich allerdings gar nicht beteiligt, daher springe ich doch nicht zum Anfang, sondern mitten hinein an einen Tag Ende M\u00e4rz 2021, als in der WELT ein \u201eManifest der offenen Gesellschaft\u201c erschien, zu dem ich einen kurzen Text beigesteuert hatte, woraufhin mir ein befreundeter Schauspieler schrieb: Das spricht mir sehr aus der Seele und ich wollte Dir ein Bravo zurufen. Bin ziemlich sprachlos, was in den letzten Monaten in diesem Land passiert ist, und mein Wunsch auszuwandern, klopft immer h\u00e4ufiger an die T\u00fcr.<\/p>\n<p>Ich schrieb zur\u00fcck: Freut mich sehr, und ich h\u00e4tte da was f\u00fcr dich. Denn zu diesem Zeitpunkt war schon eine Aktion in der Mache, die schlu\u00dfendlich zu gro\u00dfem Sturm im Wasserglas und der journalistischen Attacke im \u201eTagesspiegel\u201c f\u00fchren sollte, der mir heute wiederum die Ehre verschafft, diesen Text zu schreiben.<br \/>\nIch hielt die Corona-Politik f\u00fcr verfehlt und verfahren, ich fand die Stimmung in der \u00d6ffentlichkeit irgendwas zwischen besorgnis- und grauenerregend, ich hatte mich mit den wenigen Intellektuellen vernetzt, die das \u00e4hnlich sahen wie ich und auch \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dferten, ich hatte den einen oder anderen kritischen Blogtext geschrieben, ansonsten hatte ich verschiedene Drehbuchprojekte erstmal auf Eis gelegt, weil ich nicht wu\u00dfte, in welcher Gegenwart diese Filme eigentlich spielen sollten, und war mit meiner Band aufs Land gefahren.<br \/>\nIm Februar war ich bereits mit einer Gruppe von nicht unbekannten Schauspielern in Kontakt gekommen und hocherfreut, da\u00df ich in meiner Branche anscheinend nicht der einzige war, denn diese kleine Gruppe war schon seit Oktober 2020 gemeinsam am \u00dcberlegen, was man machen k\u00f6nnte (das war der Anfang), allerdings ohne vorzeigbares Ergebnis. Ich hatte gerade ein Buch von David Graeber gelesen, der grundlegend \u00fcber die Beschaffenheit von Macht nachdenkt, vielleicht hatte es damit zu tun \u2013 jedenfalls kam die Idee einfach so in einem Zoomgespr\u00e4ch:<br \/>\nLa\u00dft uns kurze Filme drehen, die das \u00fcbliche Testimonial-Authentizit\u00e4tsgetue von Social Spots persiflieren, und die Absurdit\u00e4t der Situation thematisieren, indem wir einfach noch viel krassere Ma\u00dfnahmen fordern. Absurd fanden wir dabei vor allem, wie der \u201eLockdown\u201c, also die eigentlich untragbare Einschr\u00e4nkung des gesamten Lebens, von Medien- und Regierungsseite bagatellisiert wurde, zum Beispiel in Kampagnen wie \u201eBesondere Helden\u201c und in nett-harmlosen Anzeigen, in denen G\u00fcnther Jauch sich die H\u00e4nde \u00fcber den Kopf h\u00e4lt.<br \/>\nDie Idee fand Gefallen, und wir gingen an die Arbeit. Allein h\u00e4tte ich es nicht gemacht, denn f\u00fcr so etwas braucht man den Impuls einer Gruppe. Ich schrieb ein paar Texte, die anderen schrieben auch welche, wir legten alle Texte in ein Google-Dokument, das jeder bearbeiten konnte, wir drehten gemeinsam ein paar Probespots, luden sie hoch und riefen Freunde an.<br \/>\nEs zeigte sich, da\u00df viele Leute ebenfalls Zweifel an der Corona-Politik hatten, aber ebenso gro\u00dfe Scheu, diese \u00f6ffentlich zu \u00e4u\u00dfern. Die Aktion verselbstst\u00e4ndigte sich, immer mehr Teilnehmer kamen dazu, jeder rief irgendwen an, einige sprangen auch wieder ab, ich drehte viele der Videos mit einer von Freunden geliehenen Kamera und bei dem Licht, das zum Fenster hereinkam, andere entstanden in anderen St\u00e4dten unter anderer Regie, viele filmten sich auch einfach selber mit dem Handy, wir sammelten alles, bauten eine Website und zeigten sie den Teilnehmern, um sicherzustellen, da\u00df jeder es sich nochmal \u00fcberlegen konnte. Am 22. April um 18 Uhr ging die Seite online, und der Rest ist, wie man so sagt, Geschichte.<\/p>\n<p>Es war wom\u00f6glich die erste politische Wortmeldung deutscher Kulturschaffender seit Jahrzehnten, die keine sperrangelweit offenen T\u00fcren einrannte. Dabei war Krawall nicht unser erstes Ziel gewesen. Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit reagierte noch am selben Abend auf Twitter und schrieb: \u201eEs sollte uns sehr nachdenklich machen.\u201c Eine Agentin, die ich gut kannte, schickte mir eine Sprachnachricht und sagte dasselbe. \u00c4hnlicher Zuspruch kam von Schriftstellerinnen und Intellektuellen. Ein paar Kollegen meldeten sich auf Facebook und schrieben sinngem\u00e4\u00df: Coole Aktion.<br \/>\nDoch dann fiel der Shitstorm-Hammer, die Kollegen l\u00f6schten ihre Facebook-Kommentare, und der Rest ist schon wieder Geschichte. Wir waren jetzt menschenverachtende Zyniker, die das Leid auf den Intensivstationen verh\u00f6hnten. Die Videos, die ich, soweit ich sie zu verantworten hatte, bewu\u00dft in Richtung Harmlosigkeit geschoben hatte, waren jetzt \u201ebizarr\u201c und \u201everst\u00f6rend\u201c.<br \/>\nSechs Tage sp\u00e4ter holte der Tagesspiegel die ganz gro\u00dfe Keule heraus, ich lief durch den K\u00f6lner Hauptbahnhof, mir fiel die Kinnlade herunter, und damit w\u00e4ren wir wieder beim Anfang angelangt.<\/p>\n<p>Wie es weiterging, ist schnell erz\u00e4hlt. Ich dachte: Wer in so einem Tonfall \u00fcber mich schreibt, mit dem sollte ich mal reden. Die andere Wange hinhalten bedeutet ja nicht: Hau mich bitte nochmal, sondern es bedeutet: Willst du das wirklich? Also nahm ich ein Video auf und lud die Autoren des Textes zu einem Gespr\u00e4ch ein.<br \/>\nDann erschien drei Tage sp\u00e4ter ein zweiter Text, der es noch toller trieb, da steckte jetzt ein \u201eantidemokratisches Netzwerk\u201c hinter der Aktion, es gab \u201eVerbindungen in Querdenker-Kreise\u201c, und der Arzt und Unternehmer Paul Brandenburg, mit dem mich eine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr den von ihm gegr\u00fcndeten Verein \u201e1bis19\u201c und dadurch eine pers\u00f6nliche Bekanntschaft verbindet, war jetzt ein \u201edubioser Hintermann\u201c und hatte h\u00f6chstwahrscheinlich an den Texten mitgeschrieben.<br \/>\nOkay, dachte ich, starkes St\u00fcck, aber dann halte ich halt die dritte Wange hin und will weiter mit denen reden. Einer der Autoren antwortete mir (absurderweise auf dem Instagram-Messenger), ich bat angesichts des feindseligen Tonfalls um ein Gespr\u00e4ch eins zu eins mit externer Moderation, am liebsten in einem anderen Medium, aber das wurde mit einer Arroganz abgeb\u00fcgelt, bei der mir am Ende die Lust verging, noch irgendeine vierte Wange hinzuhalten. Vielleicht hinkt der Vergleich, aber wenn ich als Regisseur im Namen der Produktion so mit Au\u00dfenstehenden umspringen w\u00fcrde, dann h\u00e4tte der Produzent hinreichend Grund, mich zu feuern.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, was danach beim Tagesspiegel intern los war, aber es mu\u00df massiv gewesen sein. Man ruderte zur\u00fcck, entschuldigte sich f\u00fcr handwerkliche Fehler, es gab eine kl\u00e4rende Gespr\u00e4chsveranstaltung, die so kurzfristig angesetzt war, da\u00df ich keine Zeit hatte und deswegen nicht eingeladen war oder umgekehrt, und die Texte sind mittlerweile durch eine kaum mehr \u00fcberschaubare Anzahl von Korrekturen und Modifikationen gegangen.<br \/>\nDer Weg zu diesem Gastbeitrag war wiederum kurvenreich und f\u00fchrte \u00fcber eine 30seitige kommentierte Version der beiden Texte (die ich eigentlich auch gern ver\u00f6ffentlichen w\u00fcrde) und ein Interview, aus dem dann doch ein unerfreuliches Hickhack wurde, schlie\u00dflich zu diesem Beitrag.<\/p>\n<p>An dieser Stelle f\u00fcrs Protokoll die Antworten auf die Fragen, die man mir nicht gestellt hat: Ja, die Aktion entstand genau so, wie ich es oben beschrieben habe. Jeder wu\u00dfte, worum es ging. Alle konnten vorher die Probevideos und die fertige Seite sehen, und alle haben aus freien St\u00fccken mitgemacht, weil sie der irrigen Meinung waren, eine politische Meinungs\u00e4u\u00dferung ohne sofortige Karrierevernichtungsdrohung w\u00e4re hierzulande und heutzutage m\u00f6glich.<br \/>\nViele Texte stammen von mir, andere sind von anderen, nicht wenige Teilnehmer haben ihre Beitr\u00e4ge selbst oder in Zusammenarbeit mit mir verfasst, und einige Texte stammen auch von Schauspielern, die selbst nicht auftauchen und von denen Sie nie erfahren werden, denn niemand hat Lust, sich derart \u00f6ffentlich schlachten zu lassen, und da\u00df es so weit gekommen ist, sollte uns zu denken geben.<br \/>\nUnd aus genau demselben Grund m\u00f6chte ich hier nichts \u00fcber Moritz Bleibtreu preisgeben, aber falls er die Corona-Politik \u00e4hnlich kritisch sieht wie ich und viele andere, dann w\u00fcrde ich mich freuen, wenn er dies \u00f6ffentlich kundtun w\u00fcrde. Nein, Paul Brandenburg hat in keiner Weise an der Aktion mitgewirkt, er wu\u00dfte zwar davon und freute sich sehr, aber da war er nicht der einzige, es wu\u00dften n\u00e4mlich alle meine lockdownkritischen Bekannten davon und freuten sich sehr, darunter sind Historiker und Politologinnen und Radiomoderatoren und Galeristen und \u00c4rzte, und ja, ich fand es unerfreulich, da\u00df Herr Brandenburg bei Kaiser TV Andeutungen \u00fcber die Aktion gemacht hat, aber das kann ich ihm ins Gesicht sagen und danach trotzdem mit ihm ein Bier trinken.<br \/>\nDa\u00df wir mal eine Woche lang dasselbe Postfach im Webseiten-Impressum hatten, lag daran, da\u00df ich die Adresse des Arbeitsraums, den ich mir mit Freunden teile, zum Zeitpunkt des h\u00e4rtesten Shitstorms dort gern entfernen wollte, auch wegen besagter Freunde, denn man wei\u00df ja nie, also rief ich Herrn Brandenburg an, weil er sich in diesen Dingen auskennt, und er bot mir vor\u00fcbergehende Untermiete an, die aber nach einer Woche wieder vorbei war.<br \/>\nUnd an der Wurzel des ganzen journalistischen Eigentors, n\u00e4mlich der Vermutung \u00fcber irgendwelche Querdenker-Verbindungen, liegt ein Anf\u00e4ngerfehler namens \u201eVerwechslung von Ursache und Wirkung\u201c. Meine kritische Position zur derzeitigen Politik ist nicht Folge, sondern Ursache sowohl meiner Unterst\u00fctzung der Ziele des Vereins \u201e1bis19\u201c als auch meiner Beteiligung an #allesdichtmachen.<br \/>\nEs ist, wie wenn jemand Hunger hat und sich deswegen ein Spiegelei br\u00e4t und eine Scheibe Toast toastet. Das Spiegelei ist nicht Ursache des Toasts, und der Hunger ist nicht Folge des Spiegeleis. Also eigentlich alles ganz einfach. Die Suche nach \u201eHinterm\u00e4nnern\u201c geht ins Leere, suchen Sie lieber nach den Vorderm\u00e4nnern, und da m\u00fcssen Sie nicht suchen, die stehen vor Ihrer Nase.<br \/>\nIch habe mich genau deswegen mit einem Video an der Aktion beteiligt, obwohl ich kein Schauspieler bin: Ich wollte eben nicht der strippenziehende Hintermann sein, der dann von eifrigen Journalisten mit Gegen-Rechts-Tunnelblick ans Licht gezerrt wird, sondern ein \u00f6ffentlich sichtbarer Vordermann.<br \/>\nUnd nein, fundamentale Kritik an unserem schlecht funktionierenden \u201eLockdown\u201c ist nicht \u201eQuerdenken\u201c und nicht \u201erechts\u201c, sondern eine sehr legitime Position, die von sch\u00e4tzungsweise vielen Millionen Menschen hierzulande geteilt wird, und der AfD spielt man allenfalls dann in die H\u00e4nde, wenn man all diese Menschen mit dem Hinweis mundtot macht, sie seien \u201erechts\u201c oder \u201erechtsoffen\u201c oder \u201eVerschw\u00f6rungstheoretiker\u201c oder was auch immer.<\/p>\n<p>Das alles h\u00e4tte man fragen k\u00f6nnen, oder man h\u00e4tte auch lesen k\u00f6nnen, was ich zwischenzeitlich in anderen Interviews anderswo gesagt hatte, und dann h\u00e4tte man die Texte einfach gar nicht schreiben oder ganz andere Texte schreiben k\u00f6nnen, aber das kam nicht in Betracht, denn die Autoren waren dort, wo viele deutsche Journalisten in den letzten Jahren sind: Auf einer Mission.<br \/>\nSie wu\u00dften schon am Anfang, was am Ende herauskommen w\u00fcrde, und da h\u00e4tten Fakten nur gest\u00f6rt. Das Urteil stand fest, die Videos von #allesdichtmachen waren anscheinend eine Art Verbrechen, dagegen mu\u00dfte vorgegangen werden, und weil der Fluchtpunkt des B\u00f6sen in Deutschland nun mal \u201erechts\u201c hei\u00dft, befand ich mich im Visier eines Feldzugs gegen rechts.<br \/>\nDa\u00df diese Denkungsart sp\u00e4testens bei Corona komplett ihren Sinn verloren hat, weil wir es mit einem fortdauernden wissenschaftlichen Erkenntnisvorgang zu tun haben \u2013 egal, rechts ist das, was wir nicht gut finden, da hauen wir mit der Cancel-Culture-Keule drauf, und hinterher sagen wir, Cancel Culture gibt es gar nicht. Es durfte nicht sein, da\u00df all die teilnehmenden Schauspielerinnen und Schauspieler bei dieser Schandtat freiwillig mitgemacht hatten, sie mu\u00dften hinters Licht gef\u00fchrt worden sein, also mu\u00dfte der Hintermann ans Licht gezerrt und bestraft werden.<br \/>\nDa\u00df mittlerweile knapp die H\u00e4lfte ihre Videos zur\u00fcckgezogen hat, daf\u00fcr ist an Gr\u00fcnden alles dabei, von v\u00f6lliger Frustration \u00fcber maximalen Shitstorm-Schock bis hin zu Werbepartnern, die die Pistole z\u00fccken und sagen: Zieh dich da raus, oder wir sind raus. Eins kann ich aber sicher sagen: Ich habe niemanden zur Teilnahme gezwungen, alle fanden es eigentlich mal ganz gut, bevor ihnen der \u00f6ffentliche Ohrfeigenhagel klarmachte, was sie gef\u00e4lligst zu denken haben.<\/p>\n<p>Ich bin dem Tagesspiegel durchaus dankbar, da\u00df er mir hiermit die Gelegenheit gibt, die Dinge aufzur\u00e4umen und geradezubiegen, und ich tue das lieber auf diese Art, als Medienanw\u00e4lte in Marsch zu setzen. Andererseits bin ich mir keineswegs sicher, ob sich hier irgendwas aufr\u00e4umen oder geradebiegen l\u00e4\u00dft.<br \/>\nDie deutschsprachige Presse (also auch in \u00d6sterreich und der Schweiz) hat den Rufmordversuch fr\u00f6hlich abgeschrieben, und man darf gespannt sein, ob sie diese Klarstellung auch abschreiben. F\u00fcr den Roman, den ich allm\u00e4hlich mal weiterschreiben sollte, mu\u00df ich mir einen neuen Verleger suchen, denn der bisherige m\u00f6chte den Vertrag m\u00f6glichst diskret aufl\u00f6sen, h\u00e4tte gern den Vorschu\u00df zur\u00fcck, bezieht sich dabei explizit auf den Tagesspiegel und hielt es nicht f\u00fcr notwendig, vorher mit mir zu reden. Ist nicht so schlimm, es zeigt vielleicht eher, da\u00df ich da ohnehin auf dem falschen Dampfer war. Mehr Gedanken mache ich mir dar\u00fcber, was mit den Teilnehmern der Aktion passiert. In der Presse wurde meistens behauptet, das seien allesamt steinreiche TV-Stars, was aber nicht stimmt \u2013 etwa ein Drittel ist gut besch\u00e4ftigt, ein weiteres Drittel kann davon leben, ein Drittel ist eher unbekannt.<br \/>\nDen Stars passiert nicht viel, die anderen m\u00fcssen gucken, wo sie bleiben, und ja, ich wei\u00df von allerhand fl\u00f6tengegangenen Jobs und Casterinnen, die schwarze Listen schreiben. Einer, die mit mir gut befreundet ist, wurde eine schon l\u00e4nger geplante Serie auf Eis gelegt, doch sie sagte mir k\u00fcrzlich: Ich sch\u00e4me ich nicht, da\u00df ich hier mitgemacht habe. Ich sch\u00e4me mich, da\u00df ich vorher Selfies und mein Essen gepostet habe. Und eine andere schrieb mir: Die Aktion war es so wert!<br \/>\nVielleicht war es sogar das einzig wirklich sinnvolle, was ich je als Schauspielerin gemacht habe, und der beste Abgang, den es geben k\u00f6nnte. Und nicht zuletzt haben wir tausende Dankesschreiben und kriegen immer noch welche von Leuten, die allesamt immer dasselbe sagen: Ich w\u00fcrde nie die AfD w\u00e4hlen, ich habe mit Querdenken nichts am Hut, aber ich kann nicht fassen, was in Deutschland los ist, und ich danke euch von Herzen.<\/p>\n<p>Und damit w\u00e4ren wir am vorl\u00e4ufigen Ende angelangt. Wie es weitergeht? Unklar. Gibt es einen Plan, was wir im Herbst machen? F\u00fchlt sich irgendwer in der Presse berufen, die Regierung mal dahingehend in die Zange zu nehmen? Was tun wir, wenn die n\u00e4chste Mutante kommt und die Inzidenzwerte, von denen mittlerweile wirklich jeder wei\u00df, da\u00df sie nicht viel aussagen, wieder in die H\u00f6he gehen? Sicherheitshalber Lockdown, bis irgendwann auch Babys und Hunde geimpft sind?<br \/>\nUnd wenn dann bei der mexikanisch-marokkanischen Doppelmutante die Impfung nicht mehr wirkt? Sehen wir dann im Fernsehen wieder jeden Abend Experten, die uns vorrechnen, da\u00df in vier Wochen selbst bei \u201ehartem Lockdown\u201c die Inzidenz bei 2000 liegen wird? Werden diese Experten, wenn die Modellrechnungen mal wieder danebengelegen sind, zur Abwechslung irgendwas anderes sagen als: Ach herrje, Pr\u00e4ventionsparadox?<br \/>\nWird diese Regierung (oder die n\u00e4chste) es irgendwann auf die Reihe kriegen, die seit einem Jahr versprochene Antik\u00f6rper- oder gar T-Zell-Immunit\u00e4tsstudie zu machen und herauszufinden, wieviele Menschen hierzulande Corona schon hatten? Und was ist mit unseren Medien los? Wieso wird die Geschichte vom alternativlosen Lockdown so \u00fcberwiegend einm\u00fctig nachgebetet, als w\u00e4re es eine steigende Flut, wegen der man leider vom Erdgescho\u00df ins erste Stockwerk umziehen mu\u00df, und nicht die politische Entscheidung, die es de facto ist?<br \/>\nUnd was herrscht da f\u00fcr ein geistiges Klima, da\u00df solche Texte entstehen k\u00f6nnen und dann auch noch ver\u00f6ffentlich werden? Was l\u00e4uft da insgesamt schief? Ja, man gibt allen Stimmen irgendwie Raum, aber das lauteste Instrument im Orchester ist nun mal die Paniktrompete, au\u00dferdem wird Corona selbst in aller Ausf\u00fchrlichkeit, dramatischen Farben und einf\u00fchlsamen Reportagen emotionalisiert, w\u00e4hrend die Lockdown-Sch\u00e4den dagegen eher so in n\u00fcchternen Zahlen abgehandelt werden, und die sch\u00e4rfste Waffe der Presse, n\u00e4mlich der schneidende Leitartikel, der grundlegend mit der Politik ins Gericht geht, wo bleibt der eigentlich? Tun wir uns wirklich einen Gefallen, stattdessen jeden Ma\u00dfnahmenkritiker, sobald er eine gewisse Lautst\u00e4rke \u00fcberschreitet, als \u201eQuerdenker\u201c ins intellektuelle Sperrgebiet zu verbannen?<br \/>\nAb wann handelt es sich bei Zweifel an den Ma\u00dfnahmen um \u201egef\u00e4hrliche N\u00e4he\u201c zu den gef\u00e4hrlichen Querdenkern, ab wo beginnt die gef\u00e4hrliche N\u00e4he zur gef\u00e4hrlichen N\u00e4he, und wie weit will man dieses Spiel noch treiben? Soll ein gesch\u00e4tztes Drittel der Deutschen fortan AfD w\u00e4hlen, weil ihre begr\u00fcndeten Fragen zur Corona-Politik nur noch dort geh\u00f6rt werden?<br \/>\nSind das dann 25 Millionen Nazis? Sollte man dann bei so vielen Nazis vielleicht auswandern? \u00c0 propos, auswandern: Wer wird \u00fcberhaupt noch ein Gesch\u00e4ft oder Caf\u00e9 oder sonstwas aufmachen, wenn er jederzeit damit rechnen mu\u00df, da\u00df die Politik ihm beim n\u00e4chsten Virus den Laden dichtmacht und netterweise einen Teil der Fixkosten \u00fcberweist? Und ganz grundlegend: Wann werden wir einsehen, da\u00df die zahllosen Absurdit\u00e4ten der vielen, sich st\u00e4ndig \u00e4ndernden, kleinteiligen Corona-Regeln keine bedauernswerte Begleiterscheinung einer eigentlich guten Sache sind, sondern ein Hinweis auf die fundamentale Fehlkonstruktion?<br \/>\nDa\u00df es n\u00e4mlich unm\u00f6glich ist, das menschliche Verhalten von Staats wegen, also von oben herab, per Verordnung zu \u201emanagen\u201c, weil eine Gesellschaft kein Milit\u00e4r und auch kein Orchester ist, sondern da\u00df man Gesundheitsvorsorge sinnvoller von unten nach oben denkt, also:<br \/>\nDie Leute aufkl\u00e4ren, sie ihre eigenen Entscheidungen treffen lassen und diese in der Umsetzung unterst\u00fctzen? Wann f\u00e4llt uns auf, da\u00df echte Naturkatastrophen stets des Beste im Menschen zum Vorschein bringen, n\u00e4mlich Gemeinschaftsgeist und schrankenlose Solidarit\u00e4t, da\u00df wir hier jedoch seit geraumer Zeit das Schlechteste im Menschen am Werk sehen, da\u00df es sich damit also vermutlich nicht um eine Natur-, sondern um eine Kulturkatastrophe handelt?<\/p>\n<p>Und das f\u00fchrt zur letzten und zentralen Frage: Was machen wir hier eigentlich?<br \/>\nDiese Frage stelle ich mir von Berufs wegen schon mein ganzes erwachsenes Leben, und sie stand auch im Zentrum der Videos von #allesdichtmachen. Was machen wir hier eigentlich? ist die Frage, die Schriftsteller, Filmemacher und K\u00fcnstler seit jeher an die Menschheit stellen.<br \/>\nWenn die Gesellschaft beschlie\u00dft, den Fragenden hinzurichten, dann sagt das etwas \u00fcber die Gesellschaft, aber nicht \u00fcber die Frage. Ich bin einigerma\u00dfen erschrocken, was aus meinem Land geworden ist, aber mir bleibt die Hoffnung, da\u00df gerade die enthemmten Pressetexte, wegen derer ich diese Zeilen schreibe, am Ende eine Art Wendepunkt gewesen sein k\u00f6nnten. Wir werden es erleben. Oder auch nicht.<br \/>\n\u00dcbrigens: Die Videos, um die es eigentlich mal ging, sind allesamt eher harmlos, und ich kenne sogar Leute, die sie lustig finden. Sie stehen weiterhin auf Youtube, auch die gel\u00f6schten,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC3_dHQpx8O9JT2LW1U2Beuw\">https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UC3_dHQpx8O9JT2LW1U2Beuw<\/a><br \/>\nund oft habe ich den Eindruck, da\u00df gerade die Aufgeregten und Fassungslosen unter meinen Mitmenschen sie gar nicht gesehen haben.<br \/>\nVielleicht sollte man sie nochmal angucken und sich dann etwas beruhigen. Und sich dann weiterhin fragen, was wir hier eigentlich machen. In dieser Krise und in der n\u00e4chsten und \u00fcbern\u00e4chsten und eigentlich immer.<br \/>\n10.6.2021, Dietrich Br\u00fcggemann<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Dietrich Br\u00fcggemann \u00fcber die Aktion #allesdichtmachen<\/strong><br \/>\n<strong>Was machen wir hier eigentlich?<\/strong><br \/>\n&#8230; Alles vom 10.6.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/was-machen-wir-hier-eigentlich-dietrich-brueggemann-ueber-die-aktion-allesdichtmachen\/27273610.html\">https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/was-machen-wir-hier-eigentlich-dietrich-brueggemann-ueber-die-aktion-allesdichtmachen\/27273610.html<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Regisseur Br\u00fcggemann: \u201eWas ist mit meinem Land passiert?\u201c<\/strong><br \/>\nEs gibt Neues aus dem Kammerspiel \u201eDer Tagesspiegel und #allesdichtmachen\u201c. Die Schmutzkampagne, die das Blatt gegen die kreative Lockdown-Kritik von mehr als 50 deutschen Schauspieler fuhr, gestaltete sich zun\u00e4chst als Drama mit tragikomischen Elementen. In rund 30 fast ausschlie\u00dflich negativen Beitr\u00e4gen walzte der Tagesspiegel die Aktion r\u00fccksichtslos nieder (Achgut.com berichtete<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/der_schauprozess_1\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/der_schauprozess_1<\/a><br \/>\n). Mit Formulierungen wie \u201eAlles dicht machen\u2018 ist so sch\u00e4big, dass es weh tut\u201c, \u201eMehr als 50 Schauspieler verbreiten H\u00e4me\u201c oder die Aktion \u201edenunziert die Anst\u00e4ndigen und best\u00e4rkt jene, die Gemeinsinn sogar und vor allem inmitten einer Krise nicht verstehen wollen\u201c versuchte der Tagesspiegel der genialen, aber im Grunde harmlosen Kampagne einen diabolischen Aufruf zum Mord an Unschuldigen unterzuschieben.<br \/>\nkrit<br \/>\nRichtig peinlich wurde es jedoch, als sich das Blatt in einer Vernichtungsaktion gegen den ma\u00dfnahmenkritischen Arzt Paul Brandenburg versuchte. Die Unterstellungen, er sei ein Drahtzieher hinter #allesdichtmachen, das einem \u201eantidemokratischen Netzwerk\u201c entsprungen sei, erwiesen sich als frei erfunden (Achgut.com berichtete <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/fall_paul_brandenburg_spd_weiter_stumm_wie_ein_grab\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/fall_paul_brandenburg_spd_weiter_stumm_wie_ein_grab<\/a> ). Der Tagesspiegel ruderte zur\u00fcck und musste die Anklage fallenlassen.<br \/>\nNachdem das Drama zu einer Schmierenkom\u00f6die mutiert war, hat es nun den Bereich des anarchistischen Humors erreicht. Der neueste Artikel aus der Reihe tr\u00e4gt den Titel \u201eWas machen wir hier eigentlich?\u201c. Er bezieht sich auf den Beitrag von Dietrich Br\u00fcggemann, der dort nun nach knapp zwei Monaten einen sehr langen Klarstellungstext \u00fcber seine Aktion #allesdichtmachen ver\u00f6ffentlichen durfte.<br \/>\nDoch k\u00f6nnte man den Titel auch gut auf die Berichterstattung des Tagesspiegels m\u00fcnzen. Beim sonst moralisch so gefestigten Blatt scheint sich eine Sinnkrise anzuk\u00fcndigen. Die Redaktion leitet den Text von Br\u00fcggemann ein, dem \u201evor dem Erscheinen der Beitr\u00e4ge im Tagesspiegel, in denen ihm eine tragende Rolle (bei der Aktion) zugeschrieben wurde, keine ausreichende Gelegenheit zu einer Stellungnahme gegeben worden\u201c war. Der Verfemte darf nun also die Plattform seiner Ankl\u00e4ger nutzen, um seine Sicht der Dinge darzustellen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 12.6.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/regisseur_brueggemann_was_ist_mit_meinem_land_passiert\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/regisseur_brueggemann_was_ist_mit_meinem_land_passiert<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 23.4. bis 6.5.2021 f\u00fchrte der Tagesspiegel eine Kampagne gegen die Schauspieler, die sich an der Aktion #AllesDichtmachen beteiligt hatten, darunter der Regisseur Dietrich Br\u00fcggemann. Nun endlich gibt der Tagesspiegel Br\u00fcggemann die Gelegenheit, seine Sicht zu den Anschuldigungen um #AllesDichtmachen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/was-machen-wir-hier-eigentlich\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,181,36,158,13,119,97,98,80,214,172],"tags":[709,700,749,682,301,702,720,438],"class_list":["post-91443","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-buergerbeteiligung","category-engagement","category-gesund","category-kultur","category-kunst","category-liedermacher","category-literatur","category-medien","category-theater","category-zukunft","tag-angst","tag-corona","tag-diskussionskultur","tag-freiheit","tag-culture","tag-lockdown","tag-medien","tag-zeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91443","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=91443"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91443\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91444,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91443\/revisions\/91444"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=91443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=91443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}