{"id":90211,"date":"2021-04-29T18:57:25","date_gmt":"2021-04-29T16:57:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=90211"},"modified":"2021-05-05T17:48:48","modified_gmt":"2021-05-05T15:48:48","slug":"smart-city-gegen-demokratie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/smart-city-gegen-demokratie\/","title":{"rendered":"Smart City gegen Demokratie"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201eDa wir genau wissen, was die Leute tun und m\u00f6chten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten k\u00f6nnen Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.\u201c<\/em> Dieses im Grunde <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/verfassung\/\">verfassungswidrige<\/a> Statement unter der \u00dcberschrift <em>&#8222;Post voting society&#8220;<\/em> <!--more-->ist nicht etwa einem <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/extremismus\/\">extremistischen<\/a> Pamphlet entnommen, sondern Teil der offiziellen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/digitalisierung\/smart-city\/\">&#8222;Smart City Charta&#8220;<\/a>-Brosch\u00fcre der Bundesregierung , die als Pdf-Datei heruntergeladen werden kann:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/themen\/bauen\/wohnen\/smart-city-charta-langfassung.pdf\">https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/themen\/bauen\/wohnen\/smart-city-charta-langfassung.pdf<\/a><br \/>\noder in Kurzform:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/themen\/bauen\/wohnen\/smart-city-charta-kurzfassung-de-und-en.pdf\">https:\/\/www.bmi.bund.de\/SharedDocs\/downloads\/DE\/veroeffentlichungen\/themen\/bauen\/wohnen\/smart-city-charta-kurzfassung-de-und-en.pdf<\/a><br \/>\n.<br \/>\nHerausgeber von \u201eSmart City Charta\u201c sind das Umweltministerium, Bundeskanzleramt, Innenministerium, der DGB und zahlreiche <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/ngo\/\">NGO<\/a>&#8211; Organisationen. <a href=\"https:\/\/www.bmi.bund.de\/DE\/themen\/bauen-wohnen\/stadt-wohnen\/stadtentwicklung\/smart-cities\/smart-cities-node.html\">https:\/\/www.bmi.bund.de\/DE\/themen\/bauen-wohnen\/stadt-wohnen\/stadtentwicklung\/smart-cities\/smart-cities-node.html<\/a><br \/>\nGeb\u00fcndelt in der Plattform <a href=\"https:\/\/www.smart-city-dialog.de\">https:\/\/www.smart-city-dialog.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\nSolch ein ungeheuerliches Statement wird man schon hinterfragen d\u00fcrfen, ohne gleich als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/verschwoerungstheorien\/\">Verschw\u00f6rungstheorie<\/a> bezichtigt zu werden. Zumal es unter der klaren \u00dcberschrift &#8222;Post voting society&#8220; bzw. &#8222;Nach-Wahl-Gesellschaft&#8220; steht. Und damit unvereinbar ist mit der\u00a0 seit \u00fcber 70 Jahren friedensstiftenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/freiheitliche-grundordnung\/\">freiheitlich-demokratischen Grundordnung<\/a>.<br \/>\nMehr zu Smart City <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/digitalisierung\/smart-city\/\">hier<\/a>.<br \/>\n29.4.2021<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Die Nationale Dialogplattform Smart Cities auf dem 14. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik<\/strong><br \/>\nNach knapp eineinhalb Jahren intensiver Arbeit mit nationalen und internationalen Fachworkshops, Fachsitzungen sowie Redaktionsterminen, stellt die Dialogplattform Smart Cities auf dem 14. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik am 3. Mai die co-kreativ erarbeiteten Leitlinien und Handlungsempfehlungen zu \u201eDatenstrategien f\u00fcr die gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung\u201c vor.<br \/>\nDie Leitlinien und Handlungsempfehlungen beleuchten neben einem wertorientierten Umgang mit Daten auch den Zugang und die Nutzung von Daten und legen dar, wie dieser Prozess transparent, partizipativ und co-kreativ gestaltet werden kann. Daneben werden Datenkompetenzen und Datenkooperationen, sowie Voraussetzung f\u00fcr gelingende kommunale Wertsch\u00f6pfungsstrategien aufgegriffen.<br \/>\n.. Alles vom 21.4.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.smart-city-dialog.de\/aktuelles\/die-nationale-dialogplattform-smart-cities-auf-dem-14-bundeskongress-nationale-stadtentwicklungspolitik\">https:\/\/www.smart-city-dialog.de\/aktuelles\/die-nationale-dialogplattform-smart-cities-auf-dem-14-bundeskongress-nationale-stadtentwicklungspolitik<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Nationale Dialogplattform Smart City Dialog<\/strong><br \/>\nZur Auseinandersetzung mit Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung f\u00fcr die Stadtentwicklung hat die Bundesregierung 2016 die Nationale Dialogplattform Smart Cities eingerichtet. Ihr Ziel ist, die digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig und im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung zu gestalten. Im November 2019 startete die 2. Phase der Nationalen Dialogplattform Smart Cities.<br \/>\nIn der Dialogplattform sind rund 70 Experten aus St\u00e4dten, Kreisen und Gemeinden, der Kommunalen Spitzenverb\u00e4nde, der L\u00e4nder und verschiedener Bundesressorts, aus Wissenschaftsorganisationen, Wirtschafts-, Fach- und Sozialverb\u00e4nden sowie der Zivilgesellschaft vertreten. Gemeinsam entwickelten sie mit der Smart City Charta ein Werte- und Zieleverst\u00e4ndnis f\u00fcr Smart Cities, bewerteten ihre Chancen und Risiken, erarbeiteten Leitlinien und Handlungsempfehlungen und begleiten nun ihre Umsetzung.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.smart-city-dialog.de\/nationale-dialogplattform\">https:\/\/www.smart-city-dialog.de\/nationale-dialogplattform<\/a><br \/>\nKontakt:<br \/>\n<a href=\"mailto:smart-city-dialog@bmi.bund.de\">smart-city-dialog@bmi.bund.de<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Bundesregierung plant verhaltensbezogene Daten als Demokratieersatz in einer eigentumslosen Welt<\/strong><br \/>\nWer kurz nach Erscheinen des Buches von Klaus Schwab: Covid19 \u2013 <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/globalisierung\/great-reset\/\">The Great Reset<\/a>\u201c, in dem die Blaupause steht, wie die Corona-Krise genutzt werden soll, um die \u201eGro\u00dfe Transformation\u201c hin zu einer \u201eklimaneutralen\u201c Gesellschaft einzuleiten, darauf hinwies, war ein Verschw\u00f6rungstheoretiker, obwohl es jeder nachlesen konnte. Ein These von Schwab ist, dass Eigentum komplett abgeschafft werden soll, damit wir alle gl\u00fccklich werden.<br \/>\nIn Zukunft soll alles gemietet oder geteilt, bzw. gemeinsam genutzt werden. Wer Schwab f\u00fcr einen senilen Greis h\u00e4lt, der nicht ernst genommen werden muss, kann sich jetzt bei der Bundesregierung die Gewissheit holen, dass Sie genau das plant, was Schwab bereits verk\u00fcndet hat. Die Brosch\u00fcre, auch als PDF herunterzuladen klingt harmlos: \u201eSmart City Charta \u2013 Digitale Transformation in den Kommunen nachhaltig gestalten\u201c<br \/>\n&#8230; Alles vom 29..4.2021 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2021\/04\/29\/die-bundesregierung-plant-verhaltensbezogene-daten-als-demokratieersatz-in-einer-eigentumslosen-welt\/\">https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2021\/04\/29\/die-bundesregierung-plant-verhaltensbezogene-daten-als-demokratieersatz-in-einer-eigentumslosen-welt\/<\/a><\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Smart City: Gemeinwohl statt individuelles Wohl<\/strong><br \/>\nBezeichnenderweise stellt die<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/digitalisierung\/smart-city\/\"> \u201eSmart City Charta\u201c<\/a> \u201edie Bedarfe der Menschen in den Mittelpunkt des Handelns und unterst\u00fctzt im Sinne des Allgemeinwohls lokale Initiativen, Eigenart, Kreativit\u00e4t und Selbstorganisation.\u201c Das klingt erst einmal gut, geradezu psychedelisch ges\u00e4uselt, doch akzeptiert wird nur, was \u201eim Sinne des Allgemeinwohls\u201c ist, nicht im Sinne des B\u00fcrgers, im Sinne von Familien, von V\u00e4tern, von M\u00fcttern, von Kindern, von Arbeitnehmern und von Arbeitgebern, von konkreten Menschen. Das Allgemeinwohl wird von Identit\u00e4tspolitikern, von Transformateuren, von Resetern, von Ideologen, von Klimaapokalyptikern definiert, wobei von einer Art Neuem Menschen ausgegangen wird, einer Art ideologischem Konstrukt.<br \/>\nBem\u00e4ntelt wird in Wahrheit ein eiskalte P\u00e4dagogik, denn die \u201ebewusst gesteuerte\u201c, also brutal und von oben durchgesetzte \u201edigitale Transformation\u201c soll die \u201elokale Wertsch\u00f6pfung, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Lebensstile unterst\u00fctzen.\u201c Akzeptiert werden also nur noch \u201enachhaltige Lebensstile\u201c. Das ist zutiefst kommunistisch, denn den Kommunismus kann man auch als Klassenkompromiss auf der Basis des Eintopfes verstehen. Eintopf s\u00e4ttigt zwar, doch wird derjenige, der ein Schnitzel w\u00fcnscht, zum Staatsfeind. Wenn es in Schulzens neuer, sch\u00f6ner Welt \u00fcberhaupt noch zum Eintopf f\u00fcr alle reichen wird.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nAuf diese Idee kann man eigentlich nur kommen, wenn man die Marktwirtschaft abschaffen will, wenn man die Markteilnehmer, den Wettbewerb auszuschalten gedenkt, in den M\u00e4rkte nur noch \u201eInformationssysteme, die Ressourcen zuteilen\u201c sieht. Es geht also um \u201eZuteilung\u201c und dadurch um die Herrschaft der Zuteiler. Damit jedoch die Herrschaft der Zuteiler, der neuen Feudalherren, nicht ersch\u00fcttert werden kann, werden Wahlen, wird die Demokratie abgeschafft, denn die Zuteiler \u201ewissen, was Leute tun und m\u00f6chten\u201c Und weil die allwissenden Zuteiler, die Herr*Innen von Big Data Brother wissen, was die Leute zu m\u00f6chten haben, \u201egibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten k\u00f6nnen Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.\u201c Wenn Demokratie in der Tat nur ein System des feedbacks ist, durch das herrschende Politiker sich zuweilen ein update von denen da unten holen, dann ist es in der Tat durch Big Data Brother ersetzbar \u2013 und es sagt alles \u00fcber die Vorstellung dar\u00fcber aus, was Demokratie ist, die im Ministerium der Sozialdemokratin Schulze herrscht, wenn Demokratie nicht als grundlegendes politisches System, das auf den Prinzipien der Freiheit und der Repr\u00e4sentation der B\u00fcrger und des B\u00fcrgerwillens beruht, verstanden wird, sondern als eine Feedbackm\u00f6glichkeit der M\u00e4chtigen, die viel besser wissen, was ihre neuen Untertanen zu w\u00fcnschen haben, als diese.<br \/>\n.<br \/>\nDie Genossin Schulze (Bundesministerin f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Svenja Schulze) hat ein Strategiepapier mit der Vision vorgelegt, die Demokratie abzuschaffen, weil die Demokratie durch ein Feedbacksystem ersetzt werden soll. Die Wahlen in der DDR stellten \u00fcbrigens ein perfektes \u201eFeedbacksystem\u201c dar.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 2.5.2021 von Klaus-R\u00fcdiger Mai bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/die-ersetzung-der-demokratie-durch-ein-feedbacksystem-der-verwaltete-mensch\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/die-ersetzung-der-demokratie-durch-ein-feedbacksystem-der-verwaltete-mensch\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDa wir genau wissen, was die Leute tun und m\u00f6chten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten k\u00f6nnen Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.\u201c Dieses im Grunde verfassungswidrige Statement unter der \u00dcberschrift &#8222;Post voting society&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,36,13,80,68,171,172],"tags":[250,633,484,287,532,112],"class_list":["post-90211","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-engagement","category-kultur","category-medien","category-umwelt","category-verbraucher","category-zukunft","tag-architektur","tag-demokratie","tag-kommune","tag-neubau","tag-city","tag-stadtplanung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90211"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90211\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90385,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90211\/revisions\/90385"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}