{"id":88970,"date":"2021-03-20T19:20:16","date_gmt":"2021-03-20T18:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=88970"},"modified":"2021-03-20T19:34:18","modified_gmt":"2021-03-20T18:34:18","slug":"uni-gesinnung-statt-argumente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/uni-gesinnung-statt-argumente\/","title":{"rendered":"Uni: Gesinnung statt Argumente"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDank einem grotesken Paradox unserer Zeit ist die Bildung inzwischen fest in den H\u00e4nden der Feinde der Bildung, (\u2026) und diese Feinde k\u00f6nnen ungehindert ihre <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ideologie\/\">ideologischen Modelle<\/a> ganzen Generationen junger Gehirne aufzwingen.\u201c So der ehemalige <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/universitaet\/\">Harvard-Lehrer<\/a> Sergio Caldarella <!--more-->in seinem Buch &#8222;The Empty Campus &#8211; Education und Miseducation in the New Global Age\u201c \u00fcber seine Vorzeige-<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen-freiheit\/\">Hochschule<\/a>: &#8222;Die ber\u00fchmte amerikanische Universit\u00e4tsstadt Princeton ist eine dieser Kleinst\u00e4dte geworden, aus denen alle Zeichen von Kultur verjagt und verbannt werden, fast in der Weise, in der 1692 die Einwohner von Salem Hexen jagten.\u201c <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/wissenschaftsfreiheit\/\">Wissenschafsfreiheit<\/a> ade.<br \/>\n.<br \/>\nCaldarella beklagt, da\u00df nach der \u00dcbernahme der Denkhoheit durch politisch links motovierte Aktivisten eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen-freiheit\/\">Beschneidung der Freiheit<\/a>, geistige Entleerung durch \u201egewollte <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/verbloedung\/\">Verdummung<\/a>\u201c stattfand gefunden, die zur Verstummung der Humanwissenschaften f\u00fchrte &#8211; nicht aus Mangel an Problemen, sondern aus Opportunismus und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/zukunft-angst-und-euphorie\/\">Angst<\/a>. Eine offenherzigen These, eine falsche Positionierung, und schon ist die Karriere bedroht. F\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/intellektuelle\/\">geistig Arbeitende<\/a> entmutigend. Das Sicherste in diesem Universit\u00e4tsbetrieb ist laut Caldarella das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/schweigen\/\">Schweigen<\/a>: &#8222;Was hat es auf sich mit den Hunderten, wenn nicht Tausenden schweigenden Universit\u00e4tsabteilungen? Womit besch\u00e4ftigen sie sich? Sind sie verbarrikadiert in ihre Elfenbeint\u00fcrme? Genie\u00dfen sie ihre Sabbaticals oder sind sie damit besch\u00e4ftigt, junge Frauen zu verf\u00fchren? Oder verschlafen sie einfach ihre Zeit, w\u00e4hrend Rom brennt?\u201c.<br \/>\n.<br \/>\nF\u00fcr die Studierenden in den un\u00fcberpr\u00fcfbaren Geisteswissenschaften ist deshalb Anpassung angesagt: &#8222;Der angebliche Erfolg im Studium, auf den sie so stolz sind besteht meist darin, den akademischen Zuchtmeistern gef\u00e4llig zu sein, als servile Diener des status quo, in kritikloser Unterwerfung unter die Autorit\u00e4ten, die sie sp\u00e4ter n\u00fctzlich macht in den H\u00e4nden der dunklen Meinungsmacher unserer Gesellschaft. &#8230; Princeton ist ein gutes Beispiel f\u00fcr einen Ort voll wohlhabender Leute und reicher Studenten, doch wenn du in ihre Gesichter schaust, sehen sie bemitleidenswert aus, leer, verschreckt und verloren.\u201c<br \/>\n.<br \/>\nWas hat das mit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland2020\/\">Deutschland<\/a> zu tun? Vieles, denn die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/woke\/\">woke<\/a>-geistige Einengung schwappt von den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/verwandtschaft-in-den-usa\/\">USA<\/a> zu uns her\u00fcber &#8211; in Zeiten von Internet und Social Media ohne den fr\u00fcher \u00fcblichen Time-lag von 3-5 Jahren. Die hiesigen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/hochschulen\/\">Hochschulen<\/a> sind politisch links dominiert \u00fcber die grausamen Instrumente von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturverlust\/cancelculture\/\">Cancel Culture<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Gender<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diversity\/\">Diversity<\/a>, Postkolonialismus, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/\">Political Correctness<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/deplatforming\/\">Deplatforming<\/a>, Antirassismus, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/identitaetspolitik\/\">Identit\u00e4tspolitik<\/a>, &#8230;<br \/>\nDie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/meinungsfreiheit-bedroht\/\">Ethnologin Susanne Schr\u00f6ter<\/a> von der Uni Frankfurt (s.u.): &#8222;Wer den postkolonialen Mainstream nicht best\u00e4tigt, wird nicht zu Bewerbungsgespr\u00e4chen eingeladen oder bekommt keine Vertragsverl\u00e4ngerung. Wer sich als Studierender, Doktorand, Post-Doc usw. nicht anpasst, l\u00e4uft zudem Gefahr, dass die Doktorarbeit abgelehnt wird, dass Aufs\u00e4tze nicht publiziert und Forschungsantr\u00e4ge abgelehnt werden.&#8220; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/aufklaerung-statt-ideologie\/\">Ideologie statt Aufkl\u00e4rung<\/a>. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnung<\/a> statt <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/aufklaerung\/kant\/\">Argumente<\/a>.uni<br \/>\n20.3.2021<br \/>\n.<br \/>\n<em>Sergio Caldarella, \u201eThe Empty Campus. <\/em><br \/>\n<em>Education and Miseducation in the New Global Age\u201c, <\/em><br \/>\n<em>Princeton, N.J., 2016, 144 S.<br \/>\n.<br \/>\n.<\/em><\/p>\n<p><strong>\u201eDie Bildung ist in den H\u00e4nden ihrer Feinde\u201c<\/strong><br \/>\nL\u00e4ngst sind die Universit\u00e4ten zu unheimlichen Orten geworden. Schon lange, bevor Corona den Campus ver\u00f6den lie\u00df. Das trifft vor allem auf die Fakult\u00e4ten, Fachbereiche oder Institute zu, die unter der Bezeichnung \u201eGeisteswissenschaften\u201c oder \u201ehumanities\u201c firmieren. Sie unterliegen einer erst schleichenden, inzwischen ganz offenen Politisierung.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nFolgt man Caldarellas (im Buch &#8222;The EmptyCamus&#8220; dargelegten) Gedankengang, er\u00f6ffnet sich eine Zukunft der Universit\u00e4ten als Schaupl\u00e4tze profaner Auseinandersetzungen und Minenfelder immer neuer Sprach- und Denkverbote. Hier werden die Deutungshoheiten von morgen ausgefochten, doch nicht mehr mit geistigen Mitteln, mit Argument, Debatte und Dialog, sondern mit Machtpolitik, Boykott und Erpressung, mit cancel culture und Denunziation. Die Humanwissenschaften orientieren sich nach den Forderungen der Politik. Das Akademische dient schlie\u00dflich nur noch als Cover f\u00fcr die Manipulation durch politische Interessengruppen.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nAm Ende steht eine \u201eneue Barbarei\u201c im akademischen Gewand, und die \u201egeplante Verdummung der Gesellschaft\u201c, so Caldarella, befinde sich in exponentiellem Anstieg. Die frustrierten Z\u00f6glinge dieses Systems tun dann ihrerseits alles, um ihre Sph\u00e4re sauber zu halten im Sinne von Gender-Gerechtigkeit, Postkolonialismus, Multikulturalismus etc., denn nichts scheuen sie so sehr wie einen abweichenden Gedanken. Wie k\u00fcrzlich die Frankfurter Professorin Susanne Schr\u00f6ter in einem Interview sagte: \u201eAn den Universit\u00e4ten geht es jetzt darum, Menschen aus vermeintlichen T\u00e4tergruppen zum Schweigen zu bringen und gegebenenfalls aus ihren Positionen zu vertreiben, aber auch darum, nur noch eine Sicht auf die Welt zuzulassen.\u201c Sch\u00f6ne neue Welt!<br \/>\n&#8230; Alles von 20.3.2021 von Chaim Noll bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/the_empty_campus_die_schoene_neue_welt_der_universitaeten_unfertig\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/the_empty_campus_die_schoene_neue_welt_der_universitaeten_unfertig<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Das Scheitern der Ideologie, wenn die materielle Basis ausgeht<\/strong><br \/>\nLieber Chaim Noll, wenn Sie sich erinnern, kennen wir dies doch alles schon aus fr\u00fcheren Zeiten. F\u00e4lschlicherweise dachten wir, es sei mit 1989 vorbei, Wir haben uns geirrt. Gelernt haben wir, dass man \u201cIdeologie und Haltungen\u201d mit sachlichen Argumenten nicht beikommen kann. Und wir wissen, dass diese Entwicklungen stets an sich selbst scheitern (m\u00fcssen). Das Scheitern ist gesetzm\u00e4\u00dfig f\u00fcr den Moment, an dem der Ideologie die materielle Basis ausgeht. Dieser Moment ist zum Gl\u00fcck f\u00fcr \u201cdiesmal\u201d schon absehbar, n\u00e4mlich dann wenn Covid nicht mehr allein das Denken bestimmt und wir wieder in der harten Realit\u00e4t aufschlagen. Sicher ist, der Aufschlag wird sehr schmerzhaft sein, vor allem f\u00fcr die, die jetzt am meisten jubeln, gendern, sonst welche irren \u00dcbungen vollf\u00fchren und dabei am wenigsten zur wirtschaftlich-sozialen Entwicklung beitragen. Wenn der Hunger kommt, ist die Moral am Ende. Das wissen wir doch aus eigener Erfahrung. Bis dahin Geduld und etwas Gelassenheit. Die Zeit arbeitet nicht gegen uns, h\u00f6chstens in Bezug auf unser beider biologisches Alter.<br \/>\n20.3.2021, K.K., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201cHarvard-Dozent\u201d Yasha Mounk: einzigartiges historisches Experiment<\/strong><br \/>\nMan fragt sich unwillk\u00fcrlich: Cui bono, eine ganze Generation an den sog. Universit\u00e4ten bis hin zur Lebensunf\u00e4higkeit zu verbl\u00f6den? Das ist n\u00e4mlich notwendig und hinreichend zur Schaffung des \u201cNeuen Menschen\u201d, dem feuchten Traum jedes Sozialisten, wie er nur im dekadenten Westen vorkommt. Wer mag, sollte sich nochmal das Interview mit dem \u201cHarvard-Dozenten\u201d <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kulturrevolution\/\">Yasha Mounk<\/a> in der tagesschau vom 20.2.18 ansehen:<em> \u201c&#8230;zum zweiten, da\u00df wir hier ein einzigartiges historisches Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird glaub ich auch klappen, aber dabei kommt es nat\u00fcrlich auch zu vielen Verwerfungen\u2026\u201d<\/em> Wir ahnen es, was der Harvard-Kulturbolschewik Mounk mit der Verniedlichung \u201cVerwerfungen\u201d meint:<br \/>\nDie h\u00e4sslichen genozidalen Szenen, die so eine Umvolkung mit sich bringt, an das blutige W\u00fcten von BLM letztes Jahr sei erinnert. Alexander Wendt schlo\u00df seinen famosen Essay \u00fcber den ungl\u00fccklichen Pianisten Mickisch mit \u00bbF\u00fcr die Kulturfunktion\u00e4re, die ihm das Urteil verk\u00fcndeten, gilt der letzte Halbsatz in Franz Kafkas \u201eProzess\u201c.\u00ab Er lautet: &#8230;es war, als sollte die Scham ihn \u00fcberleben. \u2018Wenn die Scham so gro\u00df ist, dass sie uns \u00fcberlebt, bedeutet sie Hoffnung. Es muss schlie\u00dflich jemanden geben, der die Scham empfinden kann\u2019. interpretiert J. Kalka diesen wahrlich kafkaesken Satz.<br \/>\nIch bin da nicht so optimistisch wie Wendt. Es herrscht der totale Krieg der Ideologen gegen die Klugen, Gefangene werden nicht gemacht. Was Debile und entmenschte Ungeheuer wie Mounk so leicht erkennbar macht, ist ihr v\u00f6lliges Fehlen von Scham, dieser gro\u00dfartigen Kulturleistung. Aber ist es nicht ein Trost? Die Evolution korrigiert ihre schlimmsten Fehler von alleine.<br \/>\n20.3.2021, H.S.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Keine Frau, keinen Homosexuellen, &#8230; ohne Risiko schlecht beurteilen<\/strong><br \/>\nEin Spruch meines Statistikprofessors war: \u201cWenn man in jungen Jahren kein Linker ist, hat man kein Herz. Ist man aber sp\u00e4ter noch immer Linker, so fehlt es an Hirn\u201d Damals hielt ich ihn noch f\u00fcr einen Provomateur, heute, wo ich selbst an einer Hochschule unterrichte, als weisen Mann dessen Lieblingsspruch ich noch einem draufsetzen will. Nat\u00fcrlich gedeihen heute in einer laissez faire Gesellschaft mit schw\u00e4chelnder Bildung die Narren am besten. Damals hatten wir sie noch gut \u00fcber Noten\u2026 im Griff und sp\u00e4ter kamen auch die meisten von selbst zur Vernunft. Viele waren uns sogar dankbar, f\u00fcr die Ma\u00dfregelung. Heute, in einer linkslinken Vorschreibegesellschaft mir sozialen Netzwerken von enormer Reichweite, haben die faulsten Studierende ein starkes Mittel jeden Liberalen ins rechte Eck zu stellen und beruflich zu ruinieren. Wir Unterrichtenden agieren quasi in einer Gesellschaft der Verbote. Ich kann etwa keiner Frau, keinen Homosexuellen, keinem Ausl\u00e4nder, politisch Engagierten oder F\u00e4rbigen ohne Risiko schlecht beurteilen. Auch wenn er\/sie sichs ehrlich verdient h\u00e4tte. Und so nimmt die Verbl\u00f6dung des Westens ihren Lauf. Denn unter uns, wer will sich schon selbst gef\u00e4hrden\u2026<br \/>\n20.3.2021, R.R.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; Angst auch in den Naturwissenschaften ( hard sciences )<\/strong><br \/>\nLeider sorgen inzwischen Opportunismus und Furcht der Akademiker auch in den Naturwissenschaften ( hard sciences ) daf\u00fcr, das, was dereinst Wissenschaft war, auf dem Altar von Ideologie zu opfern. Immer wieder waren und sind es besonders auch die Intellektuellen, die sich f\u00fcr die Laster der Arroganz, der Rechthaberei, des Besserwissens, des Ehrgeizes, der Einbildung und vor allem der Eitelkeit und der Feigheit anf\u00e4llig zeig(t)en. Etlichen von ihnen war auch das schlimmste Laster, das der Grausamkeit, nicht unbekannt. Ist der Geist der Aufkl\u00e4rung und der Menschlichkeit erst verraten, wird die Grausamkeit relativierbar.<br \/>\n20.3.2021, G.F.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Vier Arbeitsbereiche, wo Unf\u00e4hige und Faule fette Beute einfahren k\u00f6nnen:<\/strong> Politik, Verwaltung, Bildung, Medien. Da der Andrang in diesen Bereichen gro\u00df ist, mu\u00df man die Konkurrenten fr\u00fchzeitg wegbei\u00dfen: Das haben die Sozialisten, Maoisten und Stalinisten in ihren Basisorganisationen gelernt. Entzieht man diesen Bereichen Gelder und schlie\u00dft \u00fcberfl\u00fcssige Abteilungen: Gender-Lehrst\u00fchle, Gleichstellungsbeauftragte, Migrationsbeauftragte, K\u00e4mpfer gegen Rechts, Denunzianten\u00e4mter, \u00d6RR, usw., normalisiert sich die Lage. Die Wissenschaft wird \u00fcbrigens zunehmend aus den Universit\u00e4ten ausgegliedert.<br \/>\n20.3.2021, G..P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Papageien sind \u201ewoker\u201c als \u201ewoke\u201c: Sie plappern auch alles nach,<\/strong><br \/>\nmachen L\u00e4rm und hinterlassen M\u00fcll. Doch im Gegensatz zur Generation Z, haben sie sich ALLES selbst angeeignet. Sie m\u00fcssen nicht st\u00e4ndig auf ein Smartphone glotzen, um sich Ratschl\u00e4ge per \u00bb\u00c4pp\u00ab zu holen. Siehe \u201edarin\u201c die Gruppe der \u00bbkastrierten Kater\u00ab sprich junge M\u00e4nner, die nicht mehr im Leben ankommen, weil sie durch \u201eGaming\u201c am Erwachsenwerden gehindert werden\u2026.\u201cKriese, schwehr, sesonal, Vortschritt, proffesionel, anderst, au\u00dfl\u00e4ndisch, akresiv, expliziet, ziehmlich, im\u00e4ns: So schreiben heutzutage nicht Grundsch\u00fcler, sondern Studenten. . ..\u201d Siehe den Beitrag auf TichysEinblick \u00bbAkademisches Prekariat\u00ab von Josef Kraus, April 2017 &#8230;<br \/>\n20.3.2021,D.D.<\/p>\n<p><strong>In den USA tr\u00e4umen 70% der Studenten von einer marxistischen Zukunft.<\/strong><br \/>\nSchuld ist die Dominanz linker Ideologen unter den Professoren. In Deutschland tr\u00e4umen wohl genauso viele Studenten von einer gr\u00fcn-roten Zukunft. Die Konkurrenz in Asien wirds freuen, wenn sich der Westen selbst erlegt. Was haben Lenin und die Bosse der chinesischen Kommunisten gemeinsam? Sie halten nichts von linkem Radikalismus. Lenin schreib \u201cDer linke Radikalismus oder Die Kinderkrankheit der Revolution.\u201d Was radikale junge Marxisten anrichten, hat die Kulturrevolution gezeigt. Die neomarxistische Kulturrevolution in den USA wird das Land derart zerst\u00f6ren, dass es mit der globalen Dominanz des Westens aus und vorbei ist. Hinzu kommt, dass Herr Biden mit verbaler und treppensteigender Stolperei sein Land international zur Lachnummer macht. Was Universit\u00e4ten in Deutschland anrichten, sieht man in der protestantischen Theologie. Heerscharen von Theologen leben in einem Elfenbeinturm und verspotten den Glauben der einfachen Leute als \u201cGemeindeglauben\u201d. Theologiestudenten haben teilweise richtig Angst, von der Uni in die Gemeinden zu wechseln. Kein Wunder, dass die Kirchen immer leerer werden. Auf die spirituelle Leere folgt die r\u00e4umliche Leere.<br \/>\n20.3.2021, D.O.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; der gr\u00fcn herbeigef\u00fchrte Untergang: Bl\u00f6dsinn<\/strong><br \/>\nIch staune \u00fcber die zunehmenden Kommentare, nur ein schneller Untergang k\u00f6nne Deutschland noch retten und deshalb m\u00fcsse man aus strategischen Gr\u00fcnden GR\u00dcN w\u00e4hlen. Ich halte das f\u00fcr absoluten Bl\u00f6dsinn, denn der gr\u00fcn herbeigef\u00fchrte Untergang wird mit ziemlicher Sicherheit NICHT den Gr\u00fcnen angelastet, sondern wahlweise den (nur noch marginal vorhandenen) Konservativen, dem (nur noch marginal vorhandenen) Kapitalismus oder dem (nur noch marginal vorhandenen) Nationalismus. Die breite Masse wird dies widerspruchslos glauben! Mit Querverweis auf den heutigen Beitrag von Frau Heinisch \u201cDas Tribunal\u201d erlaube ich mir noch folgende Anmerkung: Wer heute noch nicht realisiert hat, welch abgrundtiefer Sumpf sich \u00fcberall in Politik, bei den meisten Medien aber leider h\u00e4ufig auch im pers\u00f6nlichen Umfeld auftut, der sieht dies auch k\u00fcnftig nicht. Die Allermeisten begegnen ihrer kognitiven Dissonanz zwischen behaupteter und tats\u00e4chlicher Wirklichkeit mit weiterer Einengung ihrer ohnehin eingeschr\u00e4nkten Selektion der Wahrnehmung. Daher glaube ich, Deutschland ist unrettbar verloren und auch im Ausland sehe ich keine rettende Insel. Aufgrund meiner Gottesbeziehung kann ich dies einigerma\u00dfen ertragen, sonst w\u00fcrde ich bereits seit Jahren durchdrehen.<br \/>\n20.3.2021, R.W.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Dekonstruktivismus ist das Ende der Aufkl\u00e4rung.<\/strong><br \/>\nUnd Universit\u00e4ten sind das Erbe der Aufkl\u00e4rung. Also ist es logisch, dass sie als erste die Opfer der schleichenden Engstirnigkeit werden. Ironischerweise kommen beide Ideen ma\u00dfgeblich aus der franz\u00f6sischen Denkschule. Vermutlich sind die erstarrten Universit\u00e4ten zu schlapp geworden, um sich aus eigener Kraft aus dem Sumpf zu ziehen. Der Grund ist, und das haben Sie, Herr Noll, gut beschrieben, das ganze Verw\u00f6hn- und Wellnesspaket, das man sich in der scientific Community erschlichen hat: unn\u00fctze Reisen mit l\u00e4cherlicher Wichtigtuerei (was \u00fcbrigens auch auf Journalisten zutrifft). F\u00fcr klares Denken bleibt da wenig Spielraum. Und sobald sich mal ein Prof aus der Deckung wagt, wird er\/sie \u00f6ffentlich verpr\u00fcgelt &#8211; und zwar am liebsten von seines\/ihresgleichen, denn gerade Akademiker dulden keine Abweichler in ihren Reihen. Da schmieden sie sofort Vernichtungspl\u00e4ne.<br \/>\n20.3.2021,C.M.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gl\u00fccklicherweise bestehen die Universit\u00e4ten, weder in den USA noch hier,<\/strong><br \/>\nnur aus den Fakult\u00e4ten f\u00fcr Diskussionswissenschaften. Letztere haben in den Medien, die sie absichtsvoll bedienen, viel zu viel Aufmerksamkeit.<br \/>\n\u201dDie Universit\u00e4t bringt alle F\u00e4higkeiten, einschlie\u00dflich der Unf\u00e4higkeit, hervor.\u201d ( Anton Pawlowitsch Tschechow )<br \/>\n20.3.2021, B.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Dogmen regieren die Unis<\/strong><br \/>\nDogmen, die auf kruden, selbstgebastelten Wahrheiten beruht. Damit haben sie die Rolle der Kirche des Hochmittelalters \u00fcbernommen. Die Erde wird also wieder flach werden, wenn es so im programmierten Glaubenskanon festgelegt ist. Exkommunikation und Scheiterhaufen im neuen Gewand.<br \/>\n20.3.2021, J.L.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; die Geschw\u00e4tzwissenschaften einfach dichtmachen<\/strong><br \/>\nmuss sich nat\u00fcrlich fragen, welche Auswirkungen es f\u00fcr die Gesellschaft h\u00e4tte, wenn man 95% der Geschw\u00e4tzwissenschaften einfach dichtmacht und die (vorwiegend sich als \u201egeb\u00e4rf\u00e4hige K\u00f6rper\u201c definierenden) Studis zu Pflegekr\u00e4ften umschult. Dann w\u00fcrden wieder diejenigen studieren, deren Intelligenz tats\u00e4chlich signifikant \u00fcber dem Durchschnitt liegt. Ich habe ein gewisses Faible f\u00fcr Geisteswissenschaftlerinnen, und sie beleben zweifellos Campus und Innenstadt, aber f\u00fcr die Wissenschaft muss man auch mal verzichten k\u00f6nnen. Au\u00dferdem w\u00fcrden Pflegeschwestern das zumindest mit der Innenstadt ja auch tun, und es h\u00e4tte den positiven Nebeneffekt, dass viele S\u00f6hne \u00f6fter ihre Eltern im Pflegeheim besuchen w\u00fcrden<br \/>\n20.3.2021, R.R.<br \/>\nEnde der Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ethnologin Susanne Schr\u00f6ter: Wisssenschaftler m\u00fcssen sich vernetzen<\/strong><br \/>\nWenn wir Verh\u00e4ltnisse verhindern wollen, wie sie an Universit\u00e4ten in den USA, in England, Kanada oder Australien herrschen, m\u00fcssen sich Wissenschaftler in Deutschland zusammenschlie\u00dfen, um die Freiheit der Wissenschaft zu verteidigen<br \/>\n&#8230;<br \/>\nOliver Gierens: Frau Professor Schr\u00f6ter, warum halten Sie ein Netzwerk f\u00fcr notwendig, mit dem Sie Kollegen unterst\u00fctzen wollen, die wegen ihrer Thesen unter Druck geraten sind?<br \/>\nSusanne Schr\u00f6ter: Wir erleben gerade, dass die Wissenschaftsfreiheit durch politische Akteure zunehmend unter Druck ger\u00e4t. Die Wurzeln liegen in der sogenannten postkolonialen Theorie, die urspr\u00fcnglich aus der Erfahrung kolonialistischer Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnisse entstand, mittlerweile aber eine Ideologie ist. Das Zauberwort hei\u00dft strukturell. Nach dieser Vorstellung ist der Westen strukturell rassistisch, besonders alle wei\u00dfen M\u00e4nner.<br \/>\nAn den Universit\u00e4ten geht es jetzt darum, Menschen aus vermeintlichen T\u00e4tergruppen zum Schweigen zu bringen und gegebenenfalls aus ihren Positionen zu vertreiben, aber auch darum, nur noch eine Sicht auf die Welt zuzulassen.<br \/>\nBeleidigend gilt beispielsweise Kritik am Islamismus, an Missst\u00e4nden in nichtwestlichen Gesellschaften oder die Vorstellung, dass es M\u00e4nner und Frauen gibt. Letzteres beleidige Transsexuelle, meinen viele.<br \/>\nAn der Universit\u00e4t K\u00f6ln hatte die Forschungsstelle f\u00fcr interkulturelle Studien den Satz <em>\u201eDas Kopftuch ist ein Zeichen der Unterdr\u00fcckung\u201c<\/em> als nicht legitime Aussage bezeichnet. Wenn wir Verh\u00e4ltnisse verhindern wollen, wie sie an Universit\u00e4ten in den USA, in England, Kanada oder Australien herrschen, m\u00fcssen sich Wissenschaftler in Deutschland zusammenschlie\u00dfen, um die Freiheit der Wissenschaft zu verteidigen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 18.12.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/ethnologin-susanne-schroeter-ueber-postkolonialismus-als-druckmittel\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/feuilleton\/buecher\/ethnologin-susanne-schroeter-ueber-postkolonialismus-als-druckmittel\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDank einem grotesken Paradox unserer Zeit ist die Bildung inzwischen fest in den H\u00e4nden der Feinde der Bildung, (\u2026) und diese Feinde k\u00f6nnen ungehindert ihre ideologischen Modelle ganzen Generationen junger Gehirne aufzwingen.\u201c So der ehemalige Harvard-Lehrer Sergio Caldarella<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,317,14,267,60,13,172],"tags":[751,749,682,363,338,705,762],"class_list":["post-88970","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-forschung","category-global","category-hochschulen","category-jugend","category-kultur","category-zukunft","tag-bildung","tag-diskussionskultur","tag-freiheit","tag-lernen","tag-uni","tag-usa","tag-wissen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=88970"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":88974,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/88970\/revisions\/88974"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=88970"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=88970"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=88970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}