{"id":88695,"date":"2021-03-12T17:48:42","date_gmt":"2021-03-12T16:48:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=88695"},"modified":"2021-03-26T08:27:13","modified_gmt":"2021-03-26T07:27:13","slug":"fukushima-beben-tsunami-akw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fukushima-beben-tsunami-akw\/","title":{"rendered":"Fukushima Beben Tsunami AKW"},"content":{"rendered":"<p>Vor 10 Jahren, am 11. M\u00e4rz 2011, ereignete sich <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/japan\/fukushima\/\">Fukushima<\/a>: (1) Ein Seebeben (in 1 sec um 5 m nach links und 5 m nach rechts), (2) ein Tsunami (14 m hohe Meereswelle) und (3) ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/akw-fessenheim-sicher-ade\/\">Reaktorunfall<\/a> (Kernschmelze: <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/akw\/kernkraft\/\">Reaktor<\/a> wird \u00fcbersp\u00fclt, da nur 10 \u00fcber Meeresh\u00f6he). Die Naturkatastrophe (1) und (2) forderte 18.500 Menschenleben, die Kernschmelze (3) durch Austritt von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/fessenheim-2016-kein-aus\/\">Radioaktivit\u00e4t<\/a> forderte ein Menschenleben.<br \/>\n.<br \/>\nWenn die Gr\u00fcnen &#8211; wie in den Vorjahren auch &#8211; zum 10. Jahrestag von Fukushima am 11.3.2021 die folgende Nachricht verbreiten, dann mu\u00df man dies als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Desinformation<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/fake-news\/\">Fake News<\/a> oder schlicht als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/luegenpresse\/\">L\u00fcge<\/a> bezeichnen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/fukushima-gruene20210311.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-88696\" src=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/fukushima-gruene20210311.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"601\" srcset=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/fukushima-gruene20210311.jpg 594w, https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/fukushima-gruene20210311-178x180.jpg 178w\" sizes=\"auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Nuklearkatastrophe&#8220;: Nein, es liegt eine Naturkatastrophe vor.<br \/>\n&#8222;Zehntausende&#8220;: Nein, je nach Z\u00e4hlweise zwischen 18.500 und 20.000 Menschen starben, aber nicht an den Folgen von &#8222;Nuklear..:&#8220;, sondern von Seebeben und Tsunami.<br \/>\n&#8222;verseucht&#8220;: Nein, siehe UN-Berichte.<br \/>\n&#8222;unbewohnbar&#8220;: Nein, das Um- bzw. R\u00fccksiedlungsprogramm l\u00e4uft sogar bald aus.<br \/>\nWarum kritisieren die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Medien<\/a> nicht solche Falschmeldungen? Da\u00df Zehntausende bei Fukushima aufgrund einer Nuklearkatastrophe starben, stimmt einfach nicht &#8211; warum k\u00f6nnen oder wollen die Medien dies nicht erkennen?<br \/>\n.<br \/>\nAuch wenn der o.a. Tweet von den Gr\u00fcnen am Folgetag widerrufen wurde (s.u.): Die erste Falschmeldung im Sinne von &#8222;18.500 Tote durch AKW-Katastrophe&#8220; bleibt in der medialen Welt erhalten. Googlen Sie &#8222;Gr\u00fcne&#8220; und &#8222;Fukushima&#8220; und &#8222;Tote&#8220; &#8211; und schon erhalten sie es.<br \/>\nDer Tagesschau-Beitrag vom 11.3.2021 war \u00e4hnlich gelagert. Man hat die japanische Feier, die der Toten gedachte, mit dem Reaktor-Unfall verflochten &#8211; ein journalistisch an sich gut gemachter Zusammenschnitt, der den Eindruck vermittelt, dass 20.000 Menschen durch den Atomunfall gestorben seien und kein einziger aufgrund Tsunamis. Dabei war es in Wahrheit gerade anders herum.<br \/>\nAuch bei Bayerns Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der zieht keine klare Trennung von den Opfern der Naturkatastrophe und des Atomunfalles. Es h\u00f6rt sich an, als ob die Kernschmelze urs\u00e4chlich gewesen sei.<br \/>\nIm DLF verweist die Titelzeile &#8222;Atomkatastrophe von Fukushima vor 10 Jahren&#8220; weder auf Seebeben noch Tsunami. Dem Leser wird der falsche Eindruck vermittelt, die vielen Toten seien auf &#8222;Atom&#8220; zur\u00fcckzuf\u00fchren.<br \/>\n.<br \/>\nF\u00fcr mich als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/freiburg\/\">Freiburger<\/a>, der sich \u00fcber &#8222;10 Jahre Fukushma&#8220; informieren m\u00f6chte, ist es schon befremdend: In der hiesigen Medien (BZ lokal wie SZ, Faz, Welt oder DLF) werden die 18.500 Toten einer sog. Nuklear- bzw. Atomkatastrophe zugeschrieben. In der Schweiz (BAZ, NZZ) und in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/france\/\">Frankreich<\/a> (&#8222;Dernieres Nouvelles d&#8217;Alsace, Le Monde, Le Firaro) hingegen gehen die 18.500 Toten unisono auf das Konto von Seebeben und Tsunami, also der Naturkatastrophe. Die Wahrheit liest der B\u00fcrger in CH und F, die L\u00fcge hingegen in D., denn an den Folgen des Atomunfalls selbst starben laut UN zwischen 1 und 5 Personen. Warum nur diese Angstmache durch die deutschen Medien?<br \/>\n.<br \/>\nEinen \u00e4u\u00dferst informativen und pr\u00e4gnanten \u00dcberblick zu &#8222;10 Jahre Fukushima&#8220; bietet der Podcast &#8222;Indubio 108&#8220; mit Manfred Haferburg, fr\u00fcher als Ingenieur in leitender Funktion in mehreren DDR-Kernkraftwerken t\u00e4tig (s.u.)<br \/>\n12.3.2021<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/manipulation\/\">.<br \/>\n10 Jahre dem Tsunami \u2013 deutsche Medien haben nichts dazu gelernt<\/a>\u00a0(19.3.2021)<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>&#8222;Fukushima gedenkt der Opfer des Akw-Ungl\u00fccks&#8220;<br \/>\n&#8211; Ungenie\u00dfbare Falschmeldung<\/strong><br \/>\nDie Lekt\u00fcre Ihrer Zeitung geh\u00f6rt f\u00fcr mich zum t\u00e4glichen Fr\u00fchst\u00fccksbrot. Aber wie das so ist mit dem Brot, so erwischt man auch zuweilen mal ein verschimmeltes, ungenie\u00dfbares St\u00fcck. Solch ein St\u00fcck war Ihre Meldung vom 12. M\u00e4rz: &#8222;Fukushima gedenkt der Opfer des Akw-Ungl\u00fccks&#8220;.<br \/>\nBisher sind, soweit mir bekannt, durch das &#8222;Akw-Ungl\u00fcck&#8220; vier Menschen im Akw zu Tode gekommen. Keiner jedoch durch vermehrte Strahlenbelastung. Im Jahr 2013 stellte ein Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen fest, es sei zweifelhaft, ob \u00fcberhaupt ein Mensch durch die Strahlung aus den Reaktoren in Fukushima starb oder noch sterben w\u00fcrde.<br \/>\nMir geht es nicht darum, die von Atomkraftwerken ausgehenden Gefahren kleinzureden. Die Umsiedlung von mehreren tausend Menschen ist von diesen auch als gro\u00dfes Ungl\u00fcck empfunden worden. Aber die Japaner haben der \u00fcber 20 000 Toten gedacht, die durch das Erdbeben und den Tsunami gestorben sind. Der Text ihres kleinen Artikels gibt die Sache ja auch korrekt wider. Dennoch: <em><strong>Die \u00dcberschrift insinuiert falsche Tatsachen. Das ist, gewollt oder ungewollt, eine Desinformation.<\/strong><\/em> Sie passt nat\u00fcrlich zur Stimmung im Lande. Sie passt auch zu einem entsprechenden, die Fakten verbiegenden Tweet, den Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) anl\u00e4sslich des Gedenktages von sich gegeben hat. M\u00fcndige Leser brauchen korrekte Informationen, nicht versteckte Meinungen.<br \/>\n23.3.2021, Bernhard Kramann, Freiburg, BZ<br \/>\n.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Indubio Folge 108 \u2013 Nach Fukushima<\/strong><br \/>\nDer Kernkraft-Ingenieur und Achgut.com-Autor Manfred Haferburg erkl\u00e4rt im Interview mit Burkhard M\u00fcller-Ullrich, was genau bei der Nuklearkatastrophe in Japan heute vor zehn Jahren passiert ist, welche Fortschritte die Sicherheitstechnik seither gemacht hat, warum andere L\u00e4nder nicht wie die deutschsprachigen aus der Atomtechnik aussteigen und wie die Zukunft moderner Reaktoren aussehen k\u00f6nnte.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.3.2021 bitte lesen bzw. h\u00f6ren auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_108_nach_fukusihma\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_108_nach_fukusihma<\/a><br \/>\noder<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCLkHXX5R9S_qFZuCMGHWMrQ\/videos\">https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCLkHXX5R9S_qFZuCMGHWMrQ\/videos<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Manfred Haferburg wurde 1948 im ostdeutschen Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig gr\u00f6\u00dften AKW in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter \u00c4u\u00dferungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohensch\u00f6nhausen (also im Gef\u00e4ngnis).<br \/>\n<\/em><em>Nach der Wende k\u00fcmmerte sich Haferburg f\u00fcr eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKWs von innen gesehen wie kaum ein anderer. Aber im Dunkeln leuchten kann er immer noch nicht.<br \/>\nAls die ehemalige SED als Die Linke in den Bundestag einzog, beging er Bundesrepublikflucht und leckt sich seither im Pariser Exil die Wunden.<br \/>\nIn seiner Freizeit arbeitet er sich an einer hundertj\u00e4hrigen holl\u00e4ndischen Tjalk ab, mit der er auch manchmal segelt. Im KUUUK-Verlag ver\u00f6ffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman \u201eWohn-Haft\u201c mir einem Vorwort von Wolf Biermann.<\/em><br \/>\n.<br \/>\nKommentare:<br \/>\n<strong>Die unbestrittene Kompetenz von Manfred Haferburg\u00a0<\/strong><br \/>\nwagt das zur Selbstisolation, zur alarmistischen Phantasterei und zur linken Schlagseite neigende \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunksystem ihren Zwangsgeb\u00fchrenzahlern nicht anzubieten. Danke f\u00fcr die anschaulichen Ausf\u00fchrungen, Herr Haferburg. Danke indubio und Burkhard M\u00fcller-Ullrich!<br \/>\n11.3.2021, A.R.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; Vorstellung von \u00fcber 18000 Toten durch den Reaktorunfall<\/strong><br \/>\nEin sehr h\u00f6renswertes Gespr\u00e4ch mit \u00e4u\u00dferst wichtigen und verst\u00e4ndlich dargestellten Erl\u00e4uterungen, die die Wissensl\u00fccken durch einseitige Berichterstattung der MSM auff\u00fcllen konnten.<br \/>\nLeider wird sich die Vorstellung von \u00fcber 18000 Toten durch den Reaktorunfall mit Hilfe der medialen Katastrophenberichte weiter im Bewusstsein der Menschen hier halten, da diese vermeintlichen Toten mit die Grundlage unserer hastig herbeigef\u00fchrten und zum Scheitern verurteilten Energiepolitik bildet.<br \/>\n11.3.2021, M-A.SCH.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Herr Haferburg, ich habe erst vor wenigen Wochen ihr Buch \u201cWohnhaft\u201d<\/strong><br \/>\ngelesen. Selbst ehemaliger DDR- B\u00fcrger, bin ich von Ihrer Biographie, Ihren Erlebnissen, Ihren Leistungen, Ihren Leiden sehr bewegt. Beeindruckt hat mich Ihr Leidensweg durch \u201csozialistische\u201d Gef\u00e4ngnisse in der CSSR und der DDR. Am 31.12, 1978 hatte ich Bereitschaftsdienst in einem Betrieb einer s\u00e4chsischen Gro\u00dfstadt und habe den Blackout &#8211; den Sie in Ihren Buch beschreiben &#8211; und dessen Folgen hautnah erlebt. Mein Respekt f\u00fcr Ihren Einsatz damals.<br \/>\nAuch ich halte den Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland f\u00fcr einen Fehler. Hoffentlich bleiben mir solche Erlebnisse wie 1978 im Alter erspart. Ihr sachliches, unaufgeregtes Gespr\u00e4ch mit Herrn M\u00fcller- Ullrich war f\u00fcr mich sehr informativ und anregend. Ihnen die besten W\u00fcnsche!<br \/>\n11.3.2021, J.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>So was m\u00fc\u00dfte eigentlich in Schulen zum Lehrstoff geh\u00f6ren<\/strong><br \/>\nDas war ein sehr, sehr interessantes Gespr\u00e4ch. Und f\u00fcr den Laien sehr gut erkl\u00e4rt. Schade nur, da\u00df man so etwas nur hier bei Achgut h\u00f6ren kann. Sowas m\u00fc\u00dfte eigentlich in Schulen zum Lehrstoff geh\u00f6ren. Oder auch mal beim \u00d6RR zu sehen oder zu h\u00f6ren sein. Tr\u00e4umen kann man ja mal, oder?<br \/>\n11.3.2021, P.R.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wenn man das doch mal im Bundestag senden k\u00f6nnte!<\/strong><br \/>\nDanke, meine Herren, was f\u00fcr ein spannender, ausserordentlich informativer Beitrag! Ich gebe zu, dass die Bezeichnung Atomkraftwerk in Zusammenhang mit der Endlagerung auch ein etwas mulmiges Geuehl bei mir ausgel\u00f6st hat. Dennoch war ich nie ein Gegner, man muss Dinge auch prakmatisch sehen. Vor allen Dingen bringt es doch auch nichts hier die Kernkraftwerke vom Netz zu nehmen waehrend rundherum neue gebaut werden. Und noch die Bigotterie, sowohl Kohle- als auch Atomstrom zu importieren. Dieses Interview hat mich total begeistert, zumal die Reaktorungluecke von Tschernobyl und Fukushima sachlich erkl\u00e4rt wurden. Wenn man das doch mal im Bundestag senden k\u00f6nnte!<br \/>\n11.3.2021, R.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230;. kein politischer Wille mehr hinsichtlich eines technischen Fortschritts<\/strong><br \/>\nWie von Herrn M\u00fcller-Ullrich im Beitrag kurz angerissen ist augenf\u00e4llig, da\u00df in Deutschland absolut kein politischer Wille mehr hinsichtlich eines technischen Fortschritts erkennbar ist. Wie in der Luftfahrt \u00fcblich, m\u00fcssen n\u00e4mlich die Ursachen eines solchen Gaus vollumf\u00e4nglich aufgekl\u00e4rt und in verbesserte Reaktortechnologien (wie von den Japanern aktuell praktiziert) implementiert werden um damit die Technologie inkrementell zu verbessern. Dies f\u00fchrt fortw\u00e4hrend zu immer sicherer werdenden Kraftwerken.<br \/>\nWer aber wie Merkel aus ideologischen Ansichten geleitet den Pfad einer fortw\u00e4hrenden Verbesserung bestehender CO2 neutraler Technologien verl\u00e4sst, der beweist damit nur, das hier andere Interessen im Vordergrund stehen. Ob dies die schrittweise Zerst\u00f6rung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit Deutschlands ist m\u00f6ge jeder f\u00fcr sich beantworten.<br \/>\n11.3.2021, ST.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Nur Kindern steht Angst zu<\/strong><br \/>\nSehr interessant, vielen Dank, BMU und MH. Etwa bei min 32 spricht Haferburg \u00fcber mangelnde Zeitvorstellungen. Vielleicht ist es das, was den Menschen so klein macht, dieses permanente Bed\u00fcrfnis, sich selbst und nur seine eigene Lebenszeit zu sehen. Unmttelbar danach sagt Haferburg, er habe Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die \u00c4ngste. Bitte, das darf man nicht haben. Man muss eindeutig die Mainstream-Medien daf\u00fcr schelten, dass sie solche \u00c4ngste mit allem Verf\u00fcgbaren sch\u00fcren, statt Aufkl\u00e4rung zu betreiben. Und wenn die Politik das so will, muss man sie vor allem daf\u00fcr jeden einzelnen Tag kritisieren.<br \/>\nGanz gro\u00dfartig finde ich Haferburgs Feststellung, dass man damit leben lernen sollte, dass es \u00e4hnlich wieder passieren kann, und dass es darum geht, Folgen zu managen, besser als damals.<br \/>\nIhr Schlusswort, Herr BMU, gro\u00dfartig. Piangi, fanciula, piangi (Rigoletto). Weine, aber \u00fcber solche Medien wie die SZ und durchaus auch \u00fcber die strohdummen Kirchen, in denen fast nur noch Alte verkehren. \u201cIch kenne nichts \u00c4rmeres\/Unter der Sonn als euch, G\u00f6tter!\/Ihr n\u00e4hret k\u00fcmmerlich\/Von Opfersteuern\/Und Gebetshauch\/Eure Majest\u00e4t\/Und darbtet, w\u00e4ren\/Nicht Kinder und Bettler\/Hoofnungsvolle Toren.\u201d Goethe, Prometheus. Gemeint, sicherlich z.T. auch damals: Kirchenleute, Politiker, heute auch durchschnittliche, manipulative Medienleute. Und die Gl\u00e4ubigen &#8211; der Geheimrat sprach es schon aus &#8211; sind Toren, heute viele Erwachsene auf dem Niveau von \u00e4ngstlichen Kindern. Nur Kindern steht Angst zu.<br \/>\n11.3.2021, F.J.<br \/>\nEnde der Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Koboldin und die Zehntausenden Atomkrafttoten<\/strong><br \/>\nHerrje, sind die Gr\u00fcnen verlogen. Oder dumm. Ich bin mir \u00fcber das Mischungsverh\u00e4ltnis noch nicht sicher.<br \/>\nDie Leute in Fukushima sind an Erdbeben und Tsunami gestorben (18.500). Am Kernkraftunfall ist meines Wissens damals gar niemand und bislang einer an der Strahlung gestorben.<br \/>\nUnd ich verstehe gar nicht, warum die sich so aufregt. Beim Kernkraftunfall werden doch Kobolde frei und die brauchen sie doch so dringend f\u00fcr die e-Auto-Batterien. Sind dann gleich vorgeladen. Warum freuen die sich nicht?<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.3.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2021\/03\/11\/die-koboldin-und-die-zehntausenden-atomkrafttoten\/\">https:\/\/www.danisch.de\/blog\/2021\/03\/11\/die-koboldin-und-die-zehntausenden-atomkrafttoten\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Zehntausende Tote \u2013 Gr\u00fcne rudern nach falscher Behauptung \u00fcber Fukushima zur\u00fcck<\/strong><br \/>\nDie Erinnerung an den Tsunami und die Atomkatastrophe von Fukushima ist in Deutschland auch immer eine Erinnerung an den Ausstieg aus der Atomkraft \u2013 das Kernthema der Gr\u00fcnen. Parteimitglieder und Funktion\u00e4re widmeten sich dem Jahrestag am 11. M\u00e4rz, schrieben dabei aber die Folgen des Tsunamis der Atomkatastrophe zu.<br \/>\nDie Partei verbreitete \u00fcber ihren offiziellen Twitteraccount eine Nachricht, in der es hie\u00df: <em>\u201eZehntausende Menschen starben, die Region um das zerst\u00f6rte Atomkraftwerk bleibt verseucht und unbewohnbar. Das lehrt uns: Sicher ist nur das Risiko.\u201c<br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\nAuch andere Mitglieder der Partei \u2013 zum Beispiel die Vorsitzende Annalena Baerbock \u2013 ver\u00f6ffentlichten zum zehnten Jahrestag \u00e4hnliche Botschaften. <em>\u201eZeit innezuhalten und an die vielen Menschen zu denken, die durch das Ungl\u00fcck zu Schaden gekommen sind oder ihr Leben verloren haben\u201c<\/em>, schrieb Baerbock. \u201eAtomkraft bleibt eine Hochrisikotechnologie\u201c, hei\u00dft es weiter.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>Sie stellen darin einen Zusammenhang zwischen Opfern der Naturkatastrophe und des Atomunfalls her \u2013 den es so nicht gibt.<\/strong><\/em> Mehr als 15.000 Menschen verloren ihr Leben durch den Tsunami, dessen Flutwelle weit ins Inland vordrang und dort schwere Zerst\u00f6rungen anrichtete. Unmittelbar bei den Aufr\u00e4umarbeiten im Atomkraftwerk kamen f\u00fcnf Mitarbeiter ums Leben \u2013 bei Arbeitsunf\u00e4llen. Der Chef des Reaktors starb zwei Jahre nach der Katastrophe an Krebs. In einer aktuellen Untersuchung kommen die Vereinten Nationen zu dem Schluss, dass bisher keine gesundheitlichen Folgen unter den Bewohnern der Provinz unmittelbar auf die Strahlenbelastung zur\u00fcckzuf\u00fchren seien.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.3.2021 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article228082095\/Gruene-rudern-nach-Falschmeldung-zu-Fukushima-zurueck.html\">https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article228082095\/Gruene-rudern-nach-Falschmeldung-zu-Fukushima-zurueck.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Das ist kein \u201eFehler\u201c &#8211; diese L\u00fcge habe ich n\u00e4mlich schon oft geh\u00f6rt<\/strong><br \/>\nund das hat System bei den Gr\u00fcnen. Auch in den \u201eheute\u201c nachrichten in den staatsmedien diesen abend war wieder von den \u201ezehntausenden opfern von fukuschima\u201c die rede. es wurde nat\u00fcrlich vergessen zu erw\u00e4hnen, das die armen menschen in der flutwelle ertrunken sind, und zwar an der ganzen ostk\u00fcste japns, nicht nur in fukuschima. es gibt in wirklichkeit nur einen einzigen verifizierten toten des reaktorungl\u00fccks.<br \/>\n11.3.2021, c.D., WO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Das passiert, wenn Wunsch und Wirklichkeit aus ideologischen Gr\u00fcnden <\/strong>nicht zusammenpassen. Bei anderen Parteien w\u00fcrde man bei solchen bewussten Falschinformationen zum eigenen Voteil von Populismus reden. Mir f\u00e4llt nur auf, dass der Begriff Populismus im Zusammenhang mit den Gr\u00fcnen nie genannt wird.<br \/>\n11.3.2021, K.L.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Und passiert da was? Nichts! Die Gr\u00fcnen l\u00fcgen,<\/strong><br \/>\ndass sich die Balken biegen, ihre W\u00e4hler ficht das nicht an. Im Prinzip erf\u00fcllen diese gr\u00fcnen L\u00fcgen den Tatbestand der Volksverhetzung! Sie hetzen durch diese L\u00fcgen ihre Gl\u00e4ubigen gegen die Ungl\u00e4ubigen auf, welche die L\u00fcgen als solche erkennen. Eigentlich ein Fall f\u00fcr den Verfassungsschutz, der allerdings nur noch nach rechts ermitteln darf. &#8230;<br \/>\nWenn der gleiche \u201eFehler\u201c mehrfach vorkommt, dann bezeichnet man das doch allgemein hin als Vorsatz, oder ist es einfach nur Dummheit?<br \/>\n11.3.2021, M.R.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Diese L\u00fcge verbreiten die Gr\u00fcnen doch seit Jahren immer mal wieder,<\/strong><br \/>\nAngst sch\u00fcren ist schlie\u00dflich deren Erfolgsrezept und der Treibstoff der Erneuerbaren Energien Lobby. Das geht Hand in Hand. In den Jahren nach dem Tsunami gab es wohl keinen einzigen Vortrag, der nicht mit einem Schreckensbild des Havarie &#8211; Reaktors begonnen wurde, und wo dann ein bedeutungsschwangeres \u201eso darf es nicht weitergehen, da sind wir uns ja alle einig&#8230;&#8230;\u201c folgte. Das ist die Methode, Totschlagbilder und Totschlagargumente, dann ist die Debatte tot, darum geht es.<br \/>\n11.3.2021, M.Q.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Gr\u00fcnen missbrauchen (instrumentalisieren) die Toten des Tsunamis<\/strong><br \/>\nf\u00fcr ihren Kampf gegen Atomkraftwerke. Kein Mensch ist dort an den Folgen des Atomunfalls gestorben. Das ist nichts anderes als Populismus.<br \/>\n11.3.2021, H.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Heute im Deutschlandfunk, in den Nachrichten<\/strong><br \/>\n&#8211; das Thema ist die &#8222;Atomkatastrophe von Fukushima vor 10 Jahren&#8220; mit vielen Toten. Dann knapp auf Erdbeben und Flutkatastrophe eingehend, und ausf\u00fchrlich auf den &#8222;Atomunfall&#8220;.<br \/>\nEntsteht das aus Dummheit, oder aus Absicht? Man wei\u00df nicht, was schlimmer w\u00e4re.<br \/>\n1.3.2021, M.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Im rechten Parteienspektrum nennt man sowas Fake- News.<\/strong><br \/>\nIm gr\u00fcn-linken ist es einfach ein Irrtum. Finde den Fehler!<br \/>\n5 oder 15.000, nah dran. Mit Mathe steht Klein-lenchen ja schon l\u00e4nger auf Kriegsfu\u00df. Aber Kanzlerin werden k\u00f6nnen, das hat sie sich schon mal ausgerechnet.<br \/>\n11.3.2021, I.A.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sind die Gr\u00fcnen nun Tsunami-Leugner?<\/strong><br \/>\n13.11.2021, B.W.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sogar Bill Gates hat erkannt, Umweltschutz geht nur mit AKW&#8217;s<\/strong><br \/>\nDie k\u00f6nnen es nicht lassen. Komponenten zur Herstellung von Autobatterien werden unter massiver Umweltzerst\u00f6rung in Afrika abgebaut. Trockenheit in Deutschland liegt lt. Weltartikel unter anderem daran, dass die feuchte Atlantikluft von tausenden Windr\u00e4dern so abgebremst wird, dass sie hier gar nicht mehr ankommt, geschweige denn Wasser f\u00fcr Regen mitbringen kann. Viele Insekten und V\u00f6gel verlieren ihr Leben an den Fl\u00fcgeln der Windr\u00e4der. &#8222;Danke Gr\u00fcne&#8220;. Wer zerst\u00f6rt Umwelt und Klima? Im \u00fcbrigen hat die Wissenschaft Atomkraft sehr viel sicherer gemacht in den letzten Jahren. Sogar Bill Gates hat erkannt, Umweltschutz geht nur mit AKW&#8217;s.<br \/>\n11.3.2021, K.D.<br \/>\nEnde der Kommentare<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Politisch-wirtschaftliches Harakiri<\/strong><br \/>\nHeute vor zehn Jahren kam es in Fukushima zur Nuklearkatastrophe, kurze Zeit sp\u00e4ter beschloss die Bundesregierung den Ausstieg aus der Kernenergie. Doch dieser Weg hat unsch\u00f6ne Folgen: Strompreisanstieg und das Verfehlen der CO2-Ziele. Die vorl\u00e4ufige Bilanz des deutschen Sonderwegs f\u00e4llt ersch\u00fctternd aus.<br \/>\nEs ist Zeit, Bilanz zu ziehen. Nach dem Reaktorunfall in Fukushima in Japan gab es nur ein einziges Land auf der Welt, das den Ausstieg aus der Kernenergie beschloss: Deutschland. Es war die Bundeskanzlerin, die in einer Kurzschlussreaktion vier Tage nach dem St\u00f6rfall erkl\u00e4rte, dass die \u00e4ltesten acht Kernkraftwerke abgestellt werden sollten. Da die Bundesregierung ein vom Parlament verabschiedetes Gesetz wie das Atomgesetz nicht einfach au\u00dfer Kraft setzen kann, sprach der Bundesverfassungsrichter Hans-J\u00fcrgen Papier von verfassungswidrigem Vorgehen.<br \/>\nWie immer in krisenhaften Situationen, wie etwa bei der \u00d6ffnung der Grenzen 2015 oder in der Coronakrise, lie\u00df sich die Bundeskanzlerin treiben von der \u00f6ffentlichen Meinung. Die war aber durch Angst- und Panikmache, insbesondere der \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien, aufgeputscht und klar auf der Seite des Ausstiegs. Wir erinnern uns noch gut an die t\u00e4glichen Brennpunkte in ARD und ZDF mit dem immer wiederkehrenden Rangar Yogeshwar, in deren Folge in Deutschland, 9.000 Kilometer von Japan entfernt, die Geigerz\u00e4hler ausverkauft waren.<br \/>\nEs ist mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass ein anderer Bundeskanzler zun\u00e4chst Ursachenforschung betrieben h\u00e4tte und nach dem Abklingen der ersten verst\u00e4ndlichen Erregung und Angst entschieden h\u00e4tte, was im Interesse Deutschlands und nicht im Interesse des eigenen politischen \u00dcberlebens notwendig war. Noch im Jahr 2010 war die Laufzeitverl\u00e4ngerung der Kernkraftwerke um acht bis 14 Jahre durch den Bundestag beschlossen worden. Noch 2008 sagte Bundeskanzlerin Merkel: \u201eIch halte es nicht f\u00fcr sinnvoll, dass ausgerechnet das Land mit den sichersten Atomkraftwerken die friedliche Nutzung der Kernenergie einstellt.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nJe mehr die desastr\u00f6sen Unzul\u00e4nglichkeiten der Energiewende auf Wind- und Solarbasis in den n\u00e4chsten Jahren zutage treten werden, umso mehr sollte die Offenheit kluger politischer K\u00f6pfe auch in Deutschland wachsen, sich mit einem neuen, sicheren Kapitel der Kernenergie zu besch\u00e4ftigen. Dazu braucht es einen Wechsel in der politischen F\u00fchrung, vor allen Dingen aber ein Umdenken in den Redaktionsstuben deutscher Medien, in denen nach einer Untersuchung von Matthias Kepplinger 70 Prozent der Journalisten immer noch der Auffassung sind, dass Fukushima \u201eendg\u00fcltig bewiesen\u201c habe, dass \u201edie Risiken der Kernenergie nicht tragbar sind\u201c. Aber bevor es den ersten \u201eBrennpunkt\u201c in ARD oder ZDF zur Technologie der IV. Generation gibt, m\u00fcsste uns alle die berechtigte Angst um die Sicherheit unserer Energieversorgung ersch\u00fcttern.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.3.2021 von Fritz Vahrenholt bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/fukushima-atomenergie-ausstieg-bundesregierung-strompreis-kohlendioxidausstoss-dieselmotor-fridays-for-future\">https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/fukushima-atomenergie-ausstieg-bundesregierung-strompreis-kohlendioxidausstoss-dieselmotor-fridays-for-future<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 10 Jahren, am 11. 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