{"id":87853,"date":"2021-02-11T19:27:36","date_gmt":"2021-02-11T18:27:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=87853"},"modified":"2021-02-11T19:49:16","modified_gmt":"2021-02-11T18:49:16","slug":"unvereinbarkeitsbeschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/unvereinbarkeitsbeschluss\/","title":{"rendered":"Unvereinbarkeitsbeschluss"},"content":{"rendered":"<p>Die Besprechung des <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/sachbuch\/\">Buches<\/a> eines aus der Ukraine eingewanderten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/\">Juden<\/a> (Dmitrij Kapitelman) durch einen j\u00fcdischen Rezensenten (<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/wahrheit\/\">Chaim Noll<\/a>), der schon in zahlreichen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/\">linken<\/a> wie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/rechts\/\">rechten<\/a> <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">Medien<\/a> (z.B. taz, Zeit, Achgut, Neues Deutschland, Faz und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/grundrechte-nicht-antasten\/\">SZ<\/a> ) publiziert hat, wird von der Redaktion einer Zeitschrift (Jungle World) abgelehnt: <!--more--><em>&#8222;Grund ist ein Unvereinbarkeitsbeschluss der Redaktion gegen\u00fcber der Achse des Guten bzw. ihrer Autoren.&#8220;<\/em> Ein Mitbegr\u00fcnder von Achgut.com ist Henryk M. Broder, ebenfalls ein Jude.<br \/>\n.<br \/>\nEs ergeben sich Fragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Ist &#8222;Unvereinbarkeitsbeschluss&#8220; in Wahrheit ein anderer Name f\u00fcr \u201c<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/kontaktschuld\/\">Kontaktschuld<\/a>&#8222;?<\/li>\n<li>Eine Zugangskontrolle in Form einer Unvereinbarkeitsliste mag bei politischen Parteien, die sich so vor Unterwanderung sch\u00fctzen wollen, Sinn machen. Aber gilt dies auch f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/dichter\/literatur\/\">Literatur<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/kunst\/kunstfreiheit\/\">Kunst<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/pressekodex\/\">Presse<\/a>, womit doch der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">demokratischen Diskurs<\/a> abgew\u00fcrgt w\u00fcrde?<\/li>\n<li>&#8222;Kaufe nicht beim Juden&#8220; und &#8222;Publiziere nicht beim Juden&#8220; &#8211; mu\u00df man nicht in beiden F\u00e4llen von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/antisemitismus\/\">Antisemitismus<\/a> sprechen? Unterscheiden sich rechter und linker Antisemitismus?<\/li>\n<li>Stellt der &#8222;Unvereinbarkeitsbeschluss&#8220; nicht eine <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/diskursverweigerung\/\">Diskursverweigerung<\/a> mit unliebsamen, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kritik-und-abweichende-meinung\/\">abweichenden Meinungen<\/a> dar?<\/li>\n<li>Wird ein Autor durch das Publizieren in einem Medium in seinem Denken und Schreiben derart kontaminiert, da\u00df er f\u00fcr ein anderes Medium untragbar wird?<\/li>\n<li>Ist es nicht <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskriminierung\/\">diskriminierend<\/a>, den Inhalt einer Buchbesprechung vom Glauben des Rezensenten abh\u00e4ngig zu machen.<\/li>\n<li>Angenommen, alle Zeitungen fertigen Unvereinbarkeitsbeschl\u00fcsse nach dem obigen Muster an. Werden dadurch <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gesinnungsdiktatur\/\">Gesinnungsdruck<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Haltungsjournalismus<\/a> gef\u00f6rdert?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Welche Auswirkungen hat dies alles auf die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">Medienvielfalt<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Meinungsfreiheit<\/a> und Diskussionskultur in Deutschland?<br \/>\n11.2.2021<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Die Jungle World und der Unvereinbarkeitsbeschluss<\/strong><br \/>\n\u201eUnvereinbarkeitsbeschluss\u201c ist eins der d\u00fcmmsten W\u00f6rter, die ich seit langem gelesen habe. Es ist zutiefst deutsch, un\u00fcbersetzbar und unerkl\u00e4rbar. Unter Kanzlerin Angela wird auf Gesinnung geachtet, konsequent, wie sie es in ihrer Jugend gelernt hat, als Funktion\u00e4rin der \u201esozialistischen Jugendorganisation\u201c, und ihr macht gehorsam mit. Daher der Unterton autorit\u00e4rer Amtssprache. Wie ihn Victor Klemperer in seiner Lingua Tertii Imperii, einer sprachwissenschaftlichen Studie \u00fcber die NS-Zeit untersucht hat. Oder wie wir ihn aus der DDR kennen. Anma\u00dfende Substantivierungen, kompakte Zusammenschl\u00fcsse zu Wortmonstern, militante Endg\u00fcltigkeit. \u201eUnvereinbarkeitsbeschluss \u2013 eigentlich ist schon die ernsthafte Verwendung dieses Wortes durch eine Literatur-Redakteurin ein Unding.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nEine deutsche Zeitschrift beendet die Zusammenarbeit mit einem j\u00fcdischen Autor, der in ihrem Feuilleton das Buch eines anderen j\u00fcdischen Autors besprechen m\u00f6chte, mit der Begr\u00fcndung, dass der Abgelehnte f\u00fcr eine von einem dritten j\u00fcdischen Autor gegr\u00fcndete Internetzeitung schreibt. Wenn das nicht de facto Antisemitismus ist, was dann?<br \/>\n.<br \/>\nNat\u00fcrlich ist es kein offener, wie deutsche Linke generell ihren Antisemitismus niemals offen eingestehen.<br \/>\nIm Gegenteil: Sie leben in dem Glauben, der Antisemitismus sei eine Krankheit der Rechten und sie w\u00e4ren durch ihr Linkssein dagegen gefeit. Ich will mich hier nicht dar\u00fcber auslassen, welche sch\u00e4ndliche Tradition die Judenverachtung gerade in der deutschen Linken, etwa in der Sozialdemokratie aufzuweisen hat. Marx, Bakunin, Kautsky waren Antisemiten, nicht aus rassistischen oder religi\u00f6sen Gr\u00fcnden, sondern aus soziologischen: Sie hielten Juden f\u00fcr die Inspiratoren des verhassten Kapitalismus. Und im Wesentlichen ist es dabei geblieben, siehe das perverse Verh\u00e4ltnis der deutschen Linken zum Wirtschaftswunder Israel.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDeutsche Linke: Ihr m\u00fcsst euch immer wieder von neuem beweisen, dass ihr keine Nazis seid, und ihr tut es, indem ihr andere Deutsche dessen beschuldigt und ausgrenzt. Ihr f\u00fchlt das Bed\u00fcrfnis nach Reinigungs- und Strafprozeduren, um zu zeigen, dass ihr bessere Menschen seid als die anderen.<br \/>\nEs ist wieder so weit, dass mir, einem Juden, vorgeschrieben wird, wo ich in Deutschland ver\u00f6ffentlichen darf und wo nicht. Und dass ihr mich bestraft, wenn ich gegen eure Vorschriften versto\u00dfe. Ihr haltet euch f\u00fcr aufgeschlossen, modern, tolerant, global akzeptabel, f\u00fcr die erfolgreichen \u00dcberwinder der Katastrophenmuster eurer Gro\u00dfv\u00e4ter. Doch in Wahrheit habt ihr nichts verstanden.<br \/>\n&#8230; Alles vom 11.2.2021 von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/arroganz-der-eliten-und-medien\/\">Chaim Noll<\/a> bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_jungle_world_und_der_unvereinbarkeitsbeschluss\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/die_jungle_world_und_der_unvereinbarkeitsbeschluss<\/a><br \/>\n&#8230;<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Noch nie habe ich eine derartig perfekt auf den Punkt gebrachte Darlegung<\/strong><br \/>\ngelesen, wie und wo sich heute der Antisemitismus aus der Deckung traut. Der Antisemitismus wird heute nicht von tumben rechten Horden herausgebr\u00fcllt und pr\u00fcgelnd verbreitet. Nein, er kommt von links und tarnt sich als weltoffen und tolerant. Und das ist das perfide daran. Ich vermute, dass die betreffende Redakteurin noch relativ jung ist. Denn es w\u00e4chst aktuell eine ganze Generation geschichtsvergessener Halbgebildeter in die Redaktionsstuben hinein. Die Auswirkungen der von diesen jungen \u201cMedienmachern\u201d offen zur Schau gestellten ideologischen Verblendung und Intoleranz kann man jeden Tag bei den \u00d6R-Medien besichtigen. Falls einem noch danach sein sollte. Ich habe mich von solchen Medien angewidert verabschiedet.<br \/>\n11.2.2021, JL<\/p>\n<p><strong>Lieber Herr Noll, wer Unvereinbarkeitsbeschl\u00fcsse durchsetzt,<\/strong><br \/>\nist an der offenen, freien Gesellschaft und der sie beinhaltenden kontroversen Diskussion nicht interessiert. Ich glaube nicht, dass das typisch deutsch ist, f\u00fcr mich ist das ein Zeichen von Dummheit und Unf\u00e4higkeit. Offensichtlich trauen sich diese \u201cJungle Worlder\u201d selber nicht zu, eine offene Diskussion zu f\u00fchren. Im realen Dschungel w\u00e4ren diese \u201cJungle Worlder\u201d verloren. Jungle World unter Muttis K\u00e4seglocke\u2026.<br \/>\n11.2.2021, B.K. ,AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der latente Antisemitismus der Links-Gr\u00fcnen<\/strong><br \/>\nist ein Beiprodukt des links-gr\u00fcnen Weltbildes und der feigen Anbiederung an die rapide wachsende islamische Gruppe im Land. Die Feinde der Links-Gr\u00fcnen sind: Der (klassische) Liberalismus, Kapitalismus, Meinungsfreiheit, Eigenverantwortung, Erfolg, Fei\u00df, Mut. Die Freunde der Links-Gr\u00fcnen sind: Totalit\u00e4re sozialistische Regime oder islamische Gottesstaaten &#8211; wichtig ist die Unterdr\u00fcckung der Untertanen unter einem gutmenschlichen Vorwand. ++ Dummerweise sind Juden \u00fcberdurchschnittlich t\u00fcchtig und erfolgreich, die Inkarnation des verhassten Kapitalismus. Sie eignen sich hervorragend als S\u00fcndenb\u00f6cke: Eine kleine, gut greifbare Minderheit, sehr oft wohlhabend oder sogar richtig reich, oft intelligent und erfolgreich. Und weil Juden oft reich sind, sind es ideale Opfer zum Auspl\u00fcndern und Enteignen. Im Mittelalter haben sich F\u00fcrsten, F\u00fcrstbisch\u00f6fe und K\u00f6nige durch inszenierte Pogrome ihrer Schulden bei Juden entledigt. Dabei durfte der P\u00f6bel dann pl\u00fcndern, totschlagen und beim Autodafe ordentlich johlen und kreischen &#8211; schlie\u00dflich muss man das Volk bei Laune halten.<br \/>\n1122021, TH.B.<\/p>\n<p><strong>Lieber Herr Noll, k\u00f6nnte es sein, dass Sie etwas \u00fcberreagieren?<\/strong><br \/>\nGleich mit der Antisemitismus-Kanone auf diese ideologisch verbl\u00f6deten V\u00f6gel zu schie\u00dfen? Ich denke, es ist eher ein mehr oder weniger statistischer Zufall, dass es hier drei Herren mit \u201csemitischem Hintergrund\u201d betrifft. Auch wenn Sie ein Sachse oder ein Udmurte w\u00e4ren, h\u00e4tte es Sie vermutlich erwischt. Die linken Weltverbesserer hassen die achse, ebenso wie all jene, die wagen zu widersprechen. Linke sind im Besitz der Heilslehre und daher werden alle Kritiker automatisch zu Feinden. Sie wissen doch, Herr Noll, f\u00fcr die ist jeder, der nicht f\u00fcr sie ist, generell ein Gegner.<br \/>\n11.2.2021, F.W., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Jungle World handelt nur folgerichtig. Ich bin selbst links \u201csozialisiert\u201d<\/strong><br \/>\nund vielen Idealen treu geblieben, aber die heutigen Linken haben sich auf einen Weg begeben, auf dem ihnen viele \u201cAltlinke\u201d nicht folgen m\u00f6gen. Dieser f\u00fchrt n\u00e4mlich geradewegs in den gelebten Faschismus. Die Strukturen sind faschistoid und die Inhalte sind es teilweise auch. Historisch sind die Bande eng. Enstanden ist der Faschismus in Italien nach dem ersten Weltkrieg als Abspaltung vom Sozialismus\/Kommunismus durch jene Entrechteten, die den Sozialismus gerne national einf\u00fchren und nicht V\u00e4terchen Stalins Internationale folgen wollten. Auch der deutsche Nationalsozialismus war mehr noch sozial als national, das wird gerne vergessen. Auch der ganze \u00d6ko-Kram hatte bei den Nazis ein gutes Zuhause. Was Wunder also, dass die neue, depravierte Linke auch den Weltjuden als Feindbild mit den alten Nazis teilt.<br \/>\n11.2.2021, H.B.<\/p>\n<p><strong>Antisemitismus? Ich wei\u00df nicht.<\/strong><br \/>\nDas w\u00fcrde ja Nachdenken voraussetzen. Wieso so kompliziert, wenn Bl\u00f6dheit als Erkl\u00e4rung auch reicht?<br \/>\n11.2.2021, M.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>\u201cSozialist sein: das hei\u00dft, das Ich dem Du unterordnen,<\/strong><br \/>\ndie Pers\u00f6nlichkeit der Gesamtheit zum Opfer bringen. Sozialismus ist im tiefsten Sinne Dienst. Verzicht f\u00fcr den Einzelnen und Forderung f\u00fcr das Ganze.\u201d &#8211; Joseph Goebbels, Tageb\u00fccher (1924)<br \/>\n112.2021, J.M.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Damit schie\u00dft er meines Erachtens \u00fcber das Ziel hinaus.<\/strong><br \/>\nIch lese Chaim Noll sehr gerne. Besonders sch\u00e4tze ich seine Toleranz gegen\u00fcber anderen Meinungen. Ich glaube ihm sofort, wenn er schreibt, er rede mit jedem \u2013 solange er intelligent und gespr\u00e4chsbereit sei. Man muss nur seine Texte lesen, um zu wissen, dass dies seine Grund\u00fcberzeugung und keine Schutzbehauptung ist. Es ist in der Tat befremdlich, dass die Jungle World einen Unvereinbarkeitsbeschluss hat, der alle Autoren der Achse zur Persona non grata erkl\u00e4rt.<br \/>\nIch lehne solche Beschl\u00fcsse ebenfalls ab, vor allem da die Jungle-World-Redaktion den Menschen Noll doch kennt und daher wissen m\u00fcsste, dass er kein Radikaler ist. Allerdings geht Noll in seiner Kritik zu weit.<br \/>\nOhne den Unvereinbarkeitsbeschluss von Jungle World n\u00e4her zu kennen, gehe ich davon aus, dass der Bann nicht nur die Achse betrifft, sondern alle Blogs und Alternativmedien, die sich rechts der Unionsparteien positionieren, also auch PI-News, Kubitscheks Sezession, die Junge Freiheit, Tichys Einblick, den Kopp-Verlag et al. Und auch die Wahl des Themas spielt keine Rolle: Hier k\u00f6nnte auch ein eingeb\u00fcrgerter T\u00fcrke und gl\u00e4ubiger Moslem etwas vollkommen Unpolitisches schreiben, wie etwa \u00fcber seine Eindr\u00fccke seines Waldspaziergangs im Winter.<br \/>\nSobald er einmal auf einem Blog ver\u00f6ffentlicht hat, der auf dem Index steht, ist er raus. Schlie\u00dflich wolle man die \u201efalschen\u201c und \u201egef\u00e4hrlichen\u201c Meinungen nicht salonf\u00e4hig machen. Ich glaube auch, dass die Linke ein Problem mit dem Staat Israel hat und dies schon teilweise starke antisemitische Z\u00fcge tr\u00e4gt. Aber das spielt bei dem hier vorliegenden Sachverhalt keine Rolle (ein Jude bespricht das Buch eines j\u00fcdischen Autors und ist Autor eines Blogs, der von einem Juden mitgegr\u00fcndet wurde). Ich kann Nolls grundliegende Kritik zwar verstehen, aber das gilt leider nicht f\u00fcr seine hier dargelegte Begr\u00fcndung. Damit schie\u00dft er meines Erachtens \u00fcber das Ziel hinaus.<br \/>\n11.2.2021, M.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Deutsche Linke haben in Wahrheit nicht nichts verstanden, lieber Chaim Noll,<\/strong><br \/>\nsondern viele von ihnen sind klassische Untertanen, wie Heinrich Mann sie beschrieben hat. Sie brauchen eine F\u00fchrer*in-Figur, ob das nun ein AH oder eine AM ist. Sie brauchen Sockelheilige als Vater- und Mutterersatz, weil sie selber denkfaul sind, unf\u00e4hig zur Reflexion, zur Selbstkritik. Sie sind auch nicht neugierig, weder auf Fremdes noch auf das Leben, sie sind nachtragend, neidisch, denunziatorisch, geizig und hinterlistig. Sie sind psychisch unerwachsen, ideologisch streng und immer bereit, die uns\u00e4glichsten Bestimmungen mit b\u00fcrokratischen Gepflogenheiten zu untermauern. Dazu erfinden sie adhoc ein Vokabular, mit dem sie ihre \u00dcberlegenheit und ihr Herrenmenschentum beweisen m\u00f6chten.<br \/>\nDazu geh\u00f6ren solche Begriffe wie \u00abUnvereinbarkeitsbeschluss\u00bb oder Parolen wie \u00abArbeit macht frei\u00bb. Ihren Antisemitismus versuchen sie zu verbergen, in dem sie ihn mit Sprachh\u00fclsen verdecken und wie kleine Kinder glauben sie tats\u00e4chlich, dass \u00abwas man nicht sieht, gibt es nicht\u00bb. Doch genau so, wie es die Jungle-World-Redakteurin und ihre Kollegen vormachen, haben die Judenverfolgungen im Deutschland der 20er- und 30er-Jahre angefangen.<br \/>\nUnd wo sie geendet haben, wissen wir. Aber man kann nat\u00fcrlich einen Unvereinbarkeitsbeschluss als demokratische Praxis missverstehen und sich dabei noch als guten Menschen f\u00fchlen. Alle, die im Deutschland der 30er-Jahre ihrem F\u00fchrer gehorcht haben, haben sich als gute und tugendhafte Menschen empfunden, die sp\u00e4ter behauptet haben, von nichts etwas geahnt zu haben. In der Politik und der Medienwelt wimmelt es heute von Unvereinbarkeitsbeschl\u00fcssen, verfertigt von gehorsamen Untertanen.<br \/>\n11.2.2021, J.C.<\/p>\n<p><strong>Entschieden gegen Rassismus zu k\u00e4mpfen,<\/strong><br \/>\ngleichzeitig jedoch die Existenz von Rassen zu bestreiten, geh\u00f6rt zu den Leitobsessionen linker Aktivisten. \u00c4hnlich verhalten sie sich zu den unterschiedlichen biologischen Geschlechtern: Sie negieren sie, indem sie sie zum \u201csozialen Konstrukt\u201d umdeuten lassen. Diesem Wahn dienen heute Tausende von Pseudowissenschaftlern und Propagandaaktivisten, die die menschliche Gesellschaft umkrempeln m\u00fcssen, weil ihrer marxistischen Religion das Proletariat abhanden gekommen ist. Ihr reales Scheitern treibt sie in neue Dystopien, f\u00fcr die kritische Individuen nicht zur Verf\u00fcgung stehen. Kommunisten f\u00fchlten sich zu Recht immer den gro\u00dfen Weltreligionen unterlegen, m\u00fcssen sie heute aber tolerieren.<br \/>\nDeswegen bleibt ihnen bei ihrer linken Propaganda nur das Spiel mit probaten \u201cStimmungen\u201d, Ver\u00e4chtlichmachung, Ausgrenzung und Hetze. Wo sich Probleme vor Ort nicht l\u00f6sen lassen, setzen sie wie Merkel auf die EU-rop\u00e4ische oder gleich auf die Weltl\u00f6sung (Davos, UNO). Vorher muss nur, wie schon Marx richtig erkannt hatte, das Individuum mit seiner Ethnie, seiner Historie, seinem Ged\u00e4chtnis, seiner Sprache, seiner Familie, seiner Nationalit\u00e4t (\u201cProletarier aller L\u00e4nder\u201d) dem manipulierbaren Einheitsmenschen weichen.<br \/>\nNicht das Individuum z\u00e4hlt, sondern die Klasse! Ihre gr\u00f6\u00dften Erfolge auf dem metapolitisch-antidemokratischen Schlachtfeld verdanken linke Marxisten heute ausgerechnet der Gesellschaft, die sie abschaffen wollen! Dabei werden hemmungslos linker \u201cguter\u201d Hass, linke \u201cgute\u201d Hetze\u201d, Einsch\u00fcchterung, L\u00fcge und \u201cHandarbeit\u201d eingesetzt. Und selbstverst\u00e4ndlich auch linker \u201cguter\u201d Antisemitismus! Alles andere w\u00e4re ja Diskriminierung. Wer sich nicht auf die Seite der linken Lemminge schl\u00e4gt, wird ausgemustert, weil das so \u201cvereinbart\u201d ist.<br \/>\n11.2.2021, A.R.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Eine Zugangskontrolle in Form einer Unvereinbarkeitsliste<\/strong><br \/>\nmit einer bestimmten Gruppierung macht hin und wieder Sinn. Z.B. bei politischen Parteien, die sich so vor Unterwanderung durch die Konkurrenz sch\u00fctzen k\u00f6nnen oder besonders auch beim Beamtenapparat, der per Definition politisch neutral zu sein hat. Dies gilt f\u00fcr Literatur und Presse jedoch gerade nicht(!), denn Literatur und Presse erm\u00f6glichen doch erst den demokratischen Diskurs zwischen den verschiedenen Lagern. Was wiederum aufzeigt, wie gef\u00e4hrlich das Einfordern einer \u201crichtigen Haltung\u201d ist, denn wer von vornherein die Meinung seines Gegen\u00fcbers auf den Index setzt und die \u201crichtige\u201d Haltung einfordert, bevor er \u00fcberhaupt mit ihm redet, der setzt die Axt an die Wurzel der Demokratie.<br \/>\nGerade die extremen Linke haben hier ein massives Problem mit der Selbstreflexion. Man meint, man m\u00fcsse die Demokratie vor ihren eigenen B\u00fcrgern \u201cretten\u201d. Und das auch noch dadurch, in dem man sie selbst au\u00dfer Kraft setzt. Beim Antisemitismus sehen wir das gleiche Ph\u00e4nomen: Man meint, man k\u00f6nne den Antisemitismus dadurch \u201cbek\u00e4mpfen\u201d, in dem man ihn f\u00fcr sich vereinnahmt und ihn in sich aufgehen l\u00e4sst. Man wird also zu dem, was man eigentlich bek\u00e4mpfen will.<br \/>\nDieser merkw\u00fcrdige Ansatz findet seinen H\u00f6hepunkt in der linken Identit\u00e4tspolitik, die vorgibt, den Rassismus aus der Welt schaffen zu wollen, ihn aber in Wahrheit bef\u00f6rdert, wie keine andere politische Richtung. Die extremen Linken sind die Fleisch gewordene \u201cSelf fullfilling Prophecy\u201d ihres politischen Feindbildes und begreifen das nicht einmal.<br \/>\n11.2.2021, R.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Lieber Chaim Noll, Ihr entlarvender Bericht zeigt deutlich,<\/strong><br \/>\ndass es Ihnen nicht egal sein sollte, ob sich Ihre Partner \u201clinks\u201d nennen. Die vereinigte Linke, dazu z\u00e4hle ich au\u00dfer der AfD ALLE deutsche, in den Parlamenten sitzende Parteien, ist der Tr\u00e4ger des \u201cUnvereinbarkeitsbeschlusses\u201d mit allen demokratischen, rechtsstaatlichen, pluralistischen, feiheitlichen Bewegungen. Dieses Land ist unter der Herrschaft der &#8230;.. im Kanzleramt auf das geistig-moralische und intellektuelle Niveau der DDR und darunter zur\u00fcckgeworfen worden.<br \/>\n11.2.2021, T.SCH.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Unvereinbarkeitsbeschluss &#8211; nur ein Wort f\u00fcr einen Vorwand,<\/strong><br \/>\nsich der Debatte entziehen zu k\u00f6nnen. Wer mit \u201cRechten (bzw. solchen, die als solche eingeordnet werden) nicht redet\u201d, hat doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erlegt. Der Debattenverweigerer zeigt seiner Umwelt ohne den geringsten Aufwand, dass er moralisch erhaben ist. Und er muss sich nicht einer Debatte stellen, in der er\/sie aufgrund fehlender Argumente nicht bestehen k\u00f6nnte. Das ist so praktisch wie ein Schweizer Taschenmesser.<br \/>\n11.2.2021, G.W.<\/p>\n<p><strong>&#8230; wie es geschehen konnte dass nach 70 Jahren Freiheit<\/strong><br \/>\nIch habe diesen Artikel, ebenso wie viele andere von der Achse, als PDF gespeichert. Ich werde sie meinen Enkeln und der Nachwelt hinterlassen, so dass diese sich ein Bild machen k\u00f6nnen, wie es geschehen konnte dass nach 70 Jahren Freiheit, Toleranz, geregelter Zuwanderung und Weltoffenheit aus Deutschland (und dem sogenannten Westen) auf schleichenden Wegen wieder ein Land der Schreib- und Denkverbote als Vorboten von autorit\u00e4ren Regimen werden konnte. Regime in Mehrzahl, da wir nicht alleine sind und die Wasserwerfer gegen oppositionelle Demonstranten in Russland, Wei\u00dfrussland und Deutschland ohne wesentliche Unterschiede gleich eingesetzt werden.<br \/>\n11.2.2021,G.D.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Lieber Herr Noll, der letzte Absatz geh\u00f6rt als Pflichtlekt\u00fcre in jedes PoWi-Schulbuch<br \/>\n<\/strong>Das aktuell sichtbare hysterisch zerst\u00f6rerische der Linken ist tats\u00e4chlich eine Gei\u00dfelung und permanente Selbstbest\u00e4tigung, der \u201crichtigen\u201d Seite anzugeh\u00f6ren und daf\u00fcr Zustimmung zu bekommen. Was mich traurig macht-die JungleWorld ist eigentlich \u201cantideutsch\u201d und war bislang, in der linken Szene eher wenig salonf\u00e4hig, pro Israel eingestellt. Offenbar hat man nun auch dort dem Druck der radikal identit\u00e4ren Linken nicht widerstehen k\u00f6nnen. Schade.<br \/>\n11.2.2021, M.K.<\/p>\n<p><strong>Ich h\u00e4tte schon gern die Begr\u00fcndung geh\u00f6rt,<\/strong><br \/>\nwarum jemand von Publikationen bei Herrn Broder so kontaminiert sein soll, dass er andere Medien beschmutzt, wenn er in ihnen B\u00fccher bespricht. Womit besudelt sich eine Person nur durchs Schreiben und Denken auf diesem Blog derart, dass sie die \u201cReinheit\u201d anderer Bl\u00e4tter gef\u00e4hrdet, wenn sie dort Literatur rezensieren d\u00fcrfte? Oder ist das Problem doch \u201cJuden na gut, aber nur, wenn sie nicht frech werden\u201d?<br \/>\n11.2.2021, M.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>j\u00fcdisches Blog, schwules Blog, Moslem-Blog, &#8230;?<\/strong><br \/>\nSehr geehrter Herr Noll, ohne Lekt\u00fcre der anderen Leserbriefe nur aus meinem umf\u00e4nglichen Bauch heraus: Sind Sie sicher, dass hier die Rezension eines j\u00fcdischen Autors durch einen j\u00fcdischen Rezensenten abgelehnt wurde, weil dieser j\u00fcdische Rezensent in einem Blog schreibt, dessen Mitbegr\u00fcnder Jude ist, aber m.W. davon wenig Gebrauch macht? H\u00e4tten Sie nicht auch bei Jungle World wie Loriot das Kursbuch der Bahn rezensieren k\u00f6nnen?<br \/>\nDie Leute wollen Sie wegen der \u201eKontaktschuld\u201c zur Achse des Guten nicht mehr haben, die ja auch kein \u201ej\u00fcdisches\u201c Blog ist, weil Broder und Sie hier schreiben, ebenso wenig eine \u201eschwule Website\u201c, weil hier auch Schwule schreiben, auch keine Moslemseite, weil hier Hamed Abdel Samad schreibt. Begeben Sie sich hier nicht in einer Ihren Intellekt beleidigenden Weise auf die Ebene von Leuten, die nichts anderes vorzuweisen haben als: <em>\u201eIch werde hier beleidigt, weil ich (Jude\/Moslem\/Neger\/schwul\/trans\/nach Belieben auszuf\u00fcllen) bin\u201c?<\/em><br \/>\nM\u00f6glicherweise geiert Jungle World ja nach F\u00f6rdermitteln wie andere Medien, die deswegen schon tief in K\u00f6rperteilen von \u201eEntscheidern\u201c stecken? Warum lassen Sie die nicht \u201elinks\u201c liegen? Zu meinem Bedauern muss ich einr\u00e4umen, vom Autor Kapitelman bisher noch nichts gelesen zu haben; schade dass Sie den Platz nicht wenigstens f\u00fcr einen kleinen \u201eAppetiter\u201c auf das Buch genutzt haben, muss ja nicht gleich eine ganze bezahlte Rezension sein. Mit dem allergr\u00f6\u00dften Respekt und freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\n11.22021, H.K.<\/p>\n<p><strong>Ludwig Thoma um 1910 im Simplicissimus: &#8222;gesinnungst\u00fcchtig&#8220;<\/strong><br \/>\nPassend zu der unter unserer Bundes-Oma-Kanzleuse verbreiteten r\u00f6tlich-gr\u00fcnlichen Gesinnungs-Ethik ist mir k\u00fcrzlich ein Gedicht untergekommen, das Ludwig Thoma um 1910 im \u201eSimplicissimus\u201c ver\u00f6ffentlichte (\u201eAssessorchen\u201c). Es endet mit den Versen:<br \/>\n<em>\u201eSo sollt ihr denken: \u2018Dem Vaterland \/ <\/em><br \/>\n<em>ist wenig geholfen mit viel Verstand, \/ <\/em><br \/>\n<em>Gesinnungst\u00fcchtig, so voll und ganz, \/ <\/em><br \/>\n<em>Ist immer nur eines \u2013 die Ignoranz.\u2019 \u201c<\/em><br \/>\nVieles, was Thoma damals unter dem Pseudonym \u201ePeter Schlemihl\u201c f\u00fcr die satirische Zeitschrift schrieb, pa\u00dft auch heute noch oder wieder wie die Faust aufs Auge.<br \/>\n112.2021, R.ST-B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Das Problem ist der linke Kollektivismus<\/strong><br \/>\nAllein der Glaube des Autors, man koenne zugleich links, also ideologisch, und intelligent, zumindest wenn man Intelligenz richtig definiert, sowie gespraechsbereit sein, irritiert. Die Unvereinbareit von (jeder) Ideologie und Intelligenz liegt bereits bei oberfl\u00e4chlicher Betrachtung auf der Hand.<br \/>\nIch hoffe, sehr geehrter Herr Noll, dieses Ereignis hat hier korrigierenden Einfluss, wiewohl mir natuerlich bekannt ist, dass \u201d Nichtlinke\u201d zur unrealistisch verklaerten Einsch\u00e4tzung des \u201cGegners\u201d, hier koennte man auch einen anderen Begriff nehmen, neigen und bis zum bittersten Ende vergeblich auf Einsicht hoffen.<br \/>\n.<br \/>\nEin Blick zurueck und die aktuelle Entwicklung sollten rechtzeitig helfen.<br \/>\nDa ist es sicher nur ein sehr schwacher Trost, wenn linker, pseudoislamischer Antisemitismus, soziologisch zutreffend begruendet, und Antihumanismus, auch m\u00fchsam getarnte Menschen-oder genauer Buergerfeindlichkeit genannt, Hand in Hand \u201cmarschieren\u201d und Merkel und Co. bei ihren inhumanen Missetaten wenig differenzieren, muslimische Migranten natuerlich ausgenommen. Ich vermute uebrigens, dass der Antisemitismus der Linken keineswegs nur kapitalistisch begruendet ist, zumal es hier ja interessante Verbindungen gibt.<br \/>\n.<br \/>\nDas Problem ist der linke Kollektivismus, der Menschen nur als Teil einer Masse von Gleichen sieht und das Individuum als Funktionsobjekt, was hervorragend zum Islam und den islamischen Laendern, zu Merkel und ihrem angestrebten Gesellschaftssystem, aber sicher nicht zu Israel und zum j\u00fcdischen Menschenbild passt. Die unterschiedlichen \u201cErgebnisse\u201d beider Systeme sind bekannt. Noch dazu laesst die israelische Regierung zuerst die Buerger ihres Landes impfen und nicht die Hisbollah<br \/>\n11.2.2021, R.N.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Was Ihnen, Herr Noll, passiert ist, ist schlimm genug:<\/strong><br \/>\nausgesperrt wegen falscher Gesinnung. Ich halte es aber nicht f\u00fcr richtig, das in Zusammenhang mit Antisemitismus zu bringen. Einmal angenommen, Sie hie\u00dfen nicht Chaim Noll, sondern Gunnar K\u00f6nig, und Sie schrieben nicht auf der \u201cAchse des Guten\u201d, sondern in \u201cLichys Ausblick\u201d, h\u00e4tten Ihnen doch dasselbe passieren k\u00f6nnen. Auch der Vorwurf des Antisemitismus n\u00fctzt sich ab, wenn er inflation\u00e4r gebraucht wird. Man darf George Soros kritisieren, ohne da\u00df man deswegen gleich Antisemit ist. Wenn man Bill Gates kritisiert, wird man auch nicht gleich des Antiamerikanismus beschuldigt.<br \/>\n11.2.2021, TH.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ich gebe zu, auch intolerant zu sein.<\/strong><br \/>\nIntolerant gegen die Gesinnungst\u00e4ter von heute. Die von gestern sind eigentlich nur als abschreckendes Beispiel relevant. Gesinnungst\u00e4ter sind und bleiben Gesinnungst\u00e4ter, egal ob sie sich als anti-Faschisten, Linke, K\u00e4mpfer gegen Rechts, gegen anti-Semitismus oder sonst \u2018was tarnen. Das Holz, aus dem die geschnitzt sind, ist dasselbe Holz aus dem die nationalen- und DDR-Sozialisten geschnitzt waren.<br \/>\n11.2.2021, R.L.<\/p>\n<p><strong>Sehr geehrter Herr Noll, es tut weh, Ihre Zeilen zu lesen.<\/strong><br \/>\nViele Deutsche sind inzwischen so gut geworden, dass man einfach mit Ihnen oder anderen Autoren nicht mehr sprechen darf. Zuviel Schwefelgeruch und zuwenig Gendersprache. &#8230;<br \/>\nChaim Noll ist ein von mir gesch\u00e4tzter Autor mit stets tiefgr\u00fcndigen Texten, die nat\u00fcrlich nicht immer meine volle Zustimmung finden. Aber bei allem Respekt, das er sich mit \u00fcblen \u201cSchund-, und Schmutzbl\u00e4ttern\u201d des nicht nur linken, sondern sogar offen linksextremen Spektrums\u2026.? Bleiben Sie standhaft und schreiben Sie weiter in einem der besten politischen Blocks D. der des \u00f6fteren von einschl\u00e4gigen Kreise der \u201cNeuen Rechten\u201d zugeordnet wird. Sogar unser HM Broder hat sich bereits derartigen Anw\u00fcrfen stellen sollen. Noch darf man hier sich \u00e4u\u00dfern, aber wie lange noch?<br \/>\n11.2.2021, ST.SCH, AO<br \/>\nEnde der Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Besprechung des Buches eines aus der Ukraine eingewanderten Juden (Dmitrij Kapitelman) durch einen j\u00fcdischen Rezensenten (Chaim Noll), der schon in zahlreichen linken wie rechten Medien (z.B. taz, Zeit, Achgut, Neues Deutschland, Faz und SZ ) publiziert hat, wird von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/unvereinbarkeitsbeschluss\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,100,99,13,98,80],"tags":[633,749,682,439,420,720,438],"class_list":["post-87853","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-buch","category-buchhandel","category-kultur","category-literatur","category-medien","tag-demokratie","tag-diskussionskultur","tag-freiheit","tag-journalist","tag-juden","tag-medien","tag-zeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87853","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87853"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87853\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":87857,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87853\/revisions\/87857"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87853"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87853"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87853"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}