{"id":85101,"date":"2020-11-25T10:17:27","date_gmt":"2020-11-25T09:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=85101"},"modified":"2020-11-25T16:28:29","modified_gmt":"2020-11-25T15:28:29","slug":"helden-untertan-im-nichtstun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/helden-untertan-im-nichtstun\/","title":{"rendered":"Helden: Untertan im Nichtstun"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Ungl\u00fccklich sind die Zeiten, die Helden brauchen\u201c <\/em>&#8211; so Bertolt Brecht in seinem Drama Galilei, 1939 im d\u00e4nischen Exil geschrieben. 81 Jahre danach, im November 2020 berichten die Medien von drei <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/helden\/\">Helden<\/a>, wie sie verschiedenartiger gar nicht sein k\u00f6nnten: 1) Jana aus Kassel, 2) Sophie Scholl und 3) &#8222;Wir sind alle Helden&#8220;. <!--more-->Was w\u00fcrde Brecht heute sagen? Ist das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland2020\/\">beste Deutschland<\/a>, in dem wir leben, etwa gar ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-kaputt\/\">ungl\u00fcckliches Deutschland<\/a>?<br \/>\n.<br \/>\n1) Der Anlass:<br \/>\nJana, 22, sagt bei einer <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-demo\/\">Querdenken<\/a>-Demo am 21.11.2020: <em>\u201eHallo, ich bin Jana aus Kassel, und ich f\u00fchle mich wie Sophie Scholl, weil ich seit Monaten im aktiven Widerstand bin, Reden halte, Kundgebungen anmelde\u201c<\/em>. Ein junger Ordner (s.u.) zieht seine Weste aus und ruft <em>&#8222;F\u00fcr so einen Schwachsinn mach ich doch keinen Ordner mehr. Das ist Verharmlosung vom Holocaust.&#8220;<\/em> Worauf Jana ihren Vortrag unter Tr\u00e4nen abbricht und weggeht. Sp\u00e4ter dann nach langem Zureden doch noch einmal auf die B\u00fchne steigt.<br \/>\nJana &#8211; Rede: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/i\/status\/1330227516632657923\">https:\/\/twitter.com\/i\/status\/1330227516632657923<\/a><br \/>\nJana &#8211; Rede sp\u00e4ter : <a href=\"https:\/\/youtu.be\/_QquJuTwnx0\">https:\/\/youtu.be\/_QquJuTwnx0<\/a><\/p>\n<p>2) Der Hintergrund:<br \/>\nDer vermeintliche Ordner entpuppt sich als ein <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/links\/\">Linker<\/a>, der aus der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/krise\/gewalt\/linke-gewalt\/\">Antifa-Szene<\/a> in die <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/opposition\/querdenken\/\">Demo<\/a> eingeschleust wurde, um zu provozieren. Jana hatte sich in fr\u00fcheren Redebeitr\u00e4gen die &#8222;Wei\u00dfe Rose&#8220; als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/helden\/\">Helden<\/a> bzw. Vorbilder genannt, dies war bekannt und wurde genutzt.<br \/>\n.<br \/>\n3) Die Folgen:<br \/>\nZum einen wird &#8222;Jana aus Kassel&#8220; bekannt und diskutiert, auch durch den raschen Tweet von Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas am 22.11.2020 um 11.37 Uhr:<br \/>\n<em>&#8222;Wer sich heute mit Sophie Scholl oder Anne Frank vergleicht, verh\u00f6hnt den Mut, den es brauchte, Haltung gegen Nazis zu zeigen. Das verharmlost den Holocaust und zeigt eine unertr\u00e4gliche Geschichtsvergessenheit. Nichts verbindet Coronaproteste mit Widerstandsk\u00e4mpfer*Innen. Nichts!&#8220;<\/em><br \/>\nZum anderen entz\u00fcndet sich eine breite Debatte um unsere neuartigen Helden: In einer teuren Aktion von Video-Clips und Plakaten wirbt die Bundesregierung um &#8222;Helden in Coronazeiten&#8220;, die zuhause bleibend die Abstandsregeln einhalten. Der brave, risikolose Untertan wird zum Helden erkl\u00e4rt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/helden\/\">Anti-Helden gegen die Regierung \u2013 Video der Regierung umgeschnitten<\/a>\u00a0(18.11.2020)<br \/>\n.<br \/>\n4) Das Problem: Die Diskussionskultur ist abhanden gekommen<br \/>\nLinke Politiker und Medien wehren sp\u00e4testens seit <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/budapest-dublin2015\/\">9\/2015<\/a> jede <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kritik\/\">Kritik<\/a> bzw. <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kritik-und-abweichende-meinung\/\">abweichende Meinung<\/a> als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/\">Nazi<\/a> ab und bezeichnen Skeptiker der Coronapolitik als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/angst-essen-seele-auf\/\">Corona-Leugner<\/a> (in Anspielung zu <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/holocaust-education\/\">Holocaust<\/a>-Leugner).<br \/>\nRechte Oppositionelle sprechen von dem am 18.11.2020 in Berlin von der GroKo beschlossenen Infektionsschutzgesetz als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/ermaechtigungsgesetz-2\/\">Erm\u00e4chtigungsgesetz<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nOhne den Vorwurf an die jeweilige politische Gegenseite, sie <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/instrumentalisierung\/\">instrumentalisiere<\/a> das Dritte Reich 1933-1945, ist in Deutschland auch 75 Jahre &#8222;danach&#8220; immer noch keine offene und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ehrlichkeit\/\">ehrliche<\/a> Diskussion m\u00f6glich &#8211; nicht im Parlament, nicht in den Medien und immer weniger im zivil-gesellschaftlichen Leben. Denn der demokratische Gegner (mit dem es nach Abw\u00e4gen von Argumenten einen Kompromi\u00df auszuhandeln gilt) wird als <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/nazi-hass\/\">Nazi<\/a> zum zum undemokratischen Feind (der beseitigt werden mu\u00df) erkl\u00e4rt. Auch 75 Jahre danach: Demokratie ohne <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a> kann nie funktionieren; ihr wohnt die Tendenz inne, ins <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/totalitarismus\/\">Totalit\u00e4re<\/a> abzugleiten.<br \/>\n.<br \/>\n5) Fazit:<br \/>\n<em>&#8222;Ungl\u00fccklich sind die Zeiten, die Helden brauchen\u201c<\/em> teilte uns Bertolt Brecht im Drama Galilei mit. Da wir laut GroKo jetzt unbedingt Helden brauchen, ist der logische Schlu\u00df, da\u00df wir derzeit doch nicht im laut <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/merkelismus\/\">Angela Merkel<\/a> &#8222;besten Deutschland, das es je gab&#8220; leben. Und in diesen eher ungl\u00fccklichen Zeiten darf man sich auch nicht auf echte Helden wie &#8222;Die wei\u00dfe Rose&#8220; berufen?<br \/>\n25.11.2020<\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Linke Szene schmuggelt Ordner unter \u201eQuerdenker\u201c \u2013 und entlarvt Nazi-Opfer-Vergleich<\/strong><br \/>\nEin vermeintlicher Ordner hat am Sonnabend bei der Demo der Initiative \u201eQuerdenken\u201c auf Hannovers Opernplatz f\u00fcr Aufsehen gesorgt, als er eine Rednerin nach einem uns\u00e4glichen Nazi-Opfer-Vergleich unterbrach und demonstrativ seine Weste auszog. Der junge Mann stammt aus der linksradikalen Szene.<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.11.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.haz.de\/Hannover\/Aus-der-Stadt\/Hannover-Linke-schmuggeln-Ordner-unter-Querdenker-und-entlarven-Nazi-Opfer-Vergleich\">https:\/\/www.haz.de\/Hannover\/Aus-der-Stadt\/Hannover-Linke-schmuggeln-Ordner-unter-Querdenker-und-entlarven-Nazi-Opfer-Vergleich<\/a><br \/>\nOder:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/22-jaehrige-verglich-sich-mit-sophie-scholl-mann-unterbrach-querdenken-rednerin-aktion-soll-von-linker-szene-geplant-worden-sein_id_12690962.html\">https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/22-jaehrige-verglich-sich-mit-sophie-scholl-mann-unterbrach-querdenken-rednerin-aktion-soll-von-linker-szene-geplant-worden-sein_id_12690962.html<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Wenn Menschen sich f\u00fcr Helden halten &#8211; Sophie Scholl f\u00fcr Alle<\/strong><br \/>\n<em>Jana aus Kassel, die sich \u00f6ffentlich in eine Widerstandsk\u00e4mpferin einf\u00fchlte, dient vielen Medien als idealtypisch durchgeknallte Corona-Demonstrantin. Dabei ist sie so viel mehr: ein soziales Leitbild.<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nHeiko Maas und vielen Medienmitarbeitern dient Jana, 22, als Muster einer Querdenker-Aktivistin, die in dem Bev\u00f6lkerungsschutzgesetz ganz selbstverst\u00e4ndlich das Erm\u00e4chtigungsgesetz von 1933 sieht und in der eigenen Person die Verk\u00f6rperung der Wei\u00dfen Rose. Das ist zu klein gedacht.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nWenn sich nach 1945 je so etwas wie eine deutsche Lockerheit durchgesetzt hat, dann beim Verwenden von <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/nazi-hass\/\">Nazi-Vergleichen<\/a>, was zwangsl\u00e4ufig den Selbstvergleich mit Widerstandsk\u00e4mpfern nach sich zieht. &#8230;<br \/>\nMit Sicherheit nimmt Jana aber die unentrinnbaren Hundert-und Tausendschaften von jungen Redakteurinnen und sonstigen Aktivistinnen wahr, die eigens angeheuert wurden, um den Journalismus und die Politik weiblicher und weicher zu machen und damit neue Leserschichten zu erschlie\u00dfen, was ja auch tadellos klappt. Das Glockenspiel dieser Generation F\u00fchlef\u00fchlef\u00fchle kommt mit nur drei T\u00f6nen aus: Ich f\u00fchle, ich sp\u00fcre und ich meine. St\u00e4ndig muss die Frage er\u00f6rtert werden, was das mit uns macht, der mental load, diese t\u00e4gliche Entscheidung, ob man heute gegen den 156 Jahre alten Faschismus, den globalen Klimatod oder mit den Tr\u00e4nen k\u00e4mpfen soll. Die Teilnahme an einer FFF-Demo beziehungsweise ein mitf\u00fchlender Bericht dazu berechtigt jedenfalls zur vollwertigen Greta-Thunberg-Identifikation. Und von da aus f\u00fchrt nur noch ein winziger Upgrade zu Sophie Scholl. Statt auf der 22j\u00e4hrigen aus Kassel herumzuhacken, m\u00fcsste jetzt ehrlicherweise der Ruf aus vielen Herzen kommen: Jana, du bist nicht allein. Als allererstes von Heiko Maas, aber nicht nur.<br \/>\n&#8230; Alles vom 23.11.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/wenn-menschen-sich-fuer-helden-halten\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/wenn-menschen-sich-fuer-helden-halten\/<\/a><br \/>\n.<\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>&#8222;F\u00fchlen wie&#8220; ist nicht identisch mit gleichsetzen<\/strong><br \/>\nLieber Herr Wendt, wenn Sie die Rede von \u201eJana aus Kassel\u201c wortw\u00f6rtlich hier zitiert haben, was ich wohl annehme, dann frage ich mich schon, ob sie den Unterschied zwischen \u201ef\u00fchlen\u201c (\u201eja hallo, ich bin Jana aus Kassel, und ich f\u00fchle mich wie Sophie Scholl, weil ich seit Monaten im aktiven Widerstand bin, Reden halte, Kundgebungen anmelde\u201c), \u201eVergleichen\u201c und \u201eGleichsetzen\u201c wirklich kennen und dazwischen unterscheiden k\u00f6nnen? Denn \u201eF\u00fchlen\u201c bedeutet noch nicht ein \u201eVergleich\u201c oder eine \u201eGleichsetzung\u201c zu einer anderen Person, auch nicht einer Scholl, so sehr sie auch nun von einen kleinen Mann in Au\u00dfenministerium wirklich f\u00fcr seine eigenen krude \u0130deologie mi\u00dfbraucht wird.<br \/>\nDesweiteren stimme ich ihnen nicht zu, dass die Zeiten leider heute nicht wieder so waeren, dass nun auch ein wirkliche Gleichsetzung nicht angebracht waere. Der Unterschied ist nur, Scholl ist unter dem Fallbeil gelandet, die heutigen \u201eVolksfeinde\u201c werden dagegen gesellschaftlich, beruflich und auch wirtschaftlich aufs Fallbeil gebracht\u2026<br \/>\n24.11.2020, Ega<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Reaktionen auf die rhetorische Unbeholfenheit einer jungen Frau,<\/strong><br \/>\ndie durchaus einigen Mut und Initiative aufbringt in ihrem Engagement, zeigt lediglich, wie niedrig die Toleranzschwelle in unserem Land inzwischen liegt. Was sie ausdr\u00fccken will, ist ja offensichtlich kein \u201eNS-Vergleich\u201c, sondern das Berufen auf ein gro\u00dfes Vorbild und die Gefahr, der sie sich ausgesetzt f\u00fchlt.<br \/>\nIn normalen Zeiten w\u00fcrde der etwas hoch gegegriffene Vergleich allenfalls f\u00fcr hochgezogene Brauen sorgen.<br \/>\nSophie Scholl hat ihren Mut zum Widerstand mit dem Tod bezahlt. Derartiges droht heutigen Regierungskritikern derzeit zwar noch nicht, jedoch finden mediale Hinrichtungen mittlerweile ja t\u00e4glich statt. Und dies ist nun durchaus auch der Jana aus Kassel schnell und effektiv widerfahren!<br \/>\nNB: Eine Verharmlosung des NS-Regimes, das ist f\u00fcr mich, wenn man Menschen, die friedlich f\u00fcr \u201eFrieden, Freiheit und Demokratie\u201c demonstrieren, als \u201eNazis\u201c beschimpft.<br \/>\n24.11.2020, PHI<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ich denke, es ging dieser Jana um Totalitarismus und Absolutismus im Allgemeinen<\/strong><br \/>\nDann geht der Vergleich mit Sophie Scholl auch auf. Heiko Maas und das Establishments verengen die Sichtweise hingegen auf den Nationalsozialismus. Sein Denkfehler ist, dass nur Nazis totalit\u00e4r und absolutistisch sind. Wir leben hingegen in Zeiten, in denen durch Grokos im Bund und Allparteienkoalitionen in den L\u00e4ndern, s\u00e4mtliche Parteigrenzen aufgehoben sind und die einzig verbliebene Opposition fast schon kriminalisiert wird. F\u00fcr die B\u00fcrger gilt \u00e4hnliches, was jetzt die \u201eCorona-Leugner\u201c und davor die \u201eKlima-Leugner\u201c und Migrationskritiker zu sp\u00fcren bekamen. Widerspruch gegen die Regierung wird mit Ausgrenzung, \u00c4chtung und Verfolgung bestraft. Von daher kann ich die Sichtweise von Jana nachvollziehen.<br \/>\n24.11.2020, JAN<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die junge Frau h\u00e4tte es besser so formuliert:<\/strong><br \/>\n\u201eIch zeige jetzt und hier Gesicht und Haltung, denn NOCH ist das einigerma\u00dfen gefahrlos m\u00f6glich \u2013 wenn man mal von \u00f6ffentlicher Feme, Diffamierung, Denunziation, Wasserfont\u00e4nen, Polizeigewalt und Jobverlust absieht, denen sich heutzutage jene ausgesetzt sehen, die versuchen, das Postulat einer \u201ePandemie\u201c mit Sachverstand und wissenschaftlicher Argumentation als gr\u00f6\u00dfte L\u00fcge in der Geschichte der Menschheit zu entlarven.<br \/>\nNOCH liegen die Pl\u00e4ne nur in der Schublade, die vorsehen, da\u00df ich mich als Maulkorbverweigerer bald hinter den Mauern einer geschlossenen Psychiatrie wiederfinde, w\u00e4hrend meine Kinder oder kleinen Geschwisterchen von fremden, maskierten Menschen an einen unbekannten Ort entf\u00fchrt werden und f\u00fcrs Leben traumatisiert sind, wenn wir uns irgendwann wiedersehn, vor der Kaserne, vor dem gro\u00dfen Tor, wo anstelle der Laterne nur noch Armleuchter stehen.<br \/>\nNOCH ziehen die linksradikalen Krawallknechte mit ihren Baseballschl\u00e4gern an mir vorbei und beschr\u00e4nken sich auf drohende Geb\u00e4rden, doch es besteht kein Zweifel, da\u00df sie nur eine knallende Stiefelbreite davon entfernt sind, mich f\u00fcr meinen Traum von der Wiederauferstehung der DEMOKRATISCHEN deutschen Republik zu Brei zu schlagen und dabei laut zu br\u00fcllen \u201eNur ein toter Nazi ist ein guter Nazi!\u201c, wof\u00fcr ihnen der Pr\u00e4sident von Migranesien dann sp\u00e4ter das Bundesverdienstkreuz ans Revers heftet.<br \/>\nNOCH mu\u00df ich mit meinen Protestaktionen gegen das Menschheitsverbrechen Lockdown nicht in Untergrund und Anonymit\u00e4t abtauchen. Aber wenn das so weitergeht, wie bisher, wenn das Volk nicht bald aufsteht und einen Sturm der Befreiung losbrechen l\u00e4\u00dft \u2013 dann k\u00f6nnte es sein, da\u00df ich irgendwann als Sophie Scholl wieder auftauche. Und das wollen wir doch nicht, oder?\u201c<br \/>\nOder vielleicht doch?<br \/>\n24.11.2020, J.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Hervorragender Artikel, Herr Wendt. Vielen Dank.<\/strong><br \/>\nAber seien Sie nicht zu streng zur jungen Frau aus Kassel und ihrem schiefen Vergleich. Er zeigt nur, wie wenig die Menschen (nicht nur die Jungen) \u00fcberhaupt vom \u201eDritten Reich\u201c wissen \u2013 trotz Schule, Guido Knopp (\u201eHitlers Sch\u00e4ferhunde\u201c und \u201eHitlers Steuererkl\u00e4rung\u201c) und der medialen Dauerberieselung (kein Tag auf n-tv, N24\/WELT, phoenix, etc. ohne Adolf).<br \/>\nAber auch das ist leider nicht neu. Haffner hat es im letzten Kapitel seiner Anmerkungen bereits 1978 auf den Punkt gebracht: Es ist gut, dass heute kein Politiker auch nur den Hauch einer Chance hat, der sich auch nur irgendwie auf Hitler berufen w\u00fcrde. Weniger gut ist, dass die Menschen kaum noch etwas von Hitler wissen und sich wegen Hitler nicht mehr trauen, Patrioten zu sein.<br \/>\nDas hat sich seither nicht gebessert \u2013 im Gegenteil. Die gleichen Fehler werden nur noch schlimmer bzgl. der Aufarbeitung der SED-Diktatur gemacht. Oder wie w\u00e4re es sonst zu erkl\u00e4ren, dass die umbenannte SED heute wieder einen Ministerpr\u00e4sidenten stellt, der laut herausposaunt, dass die DDR kein Unrechtsstaat war ? Oder Egon Krenz zum \u201eHelden\u201c durch die Verleger der Berliner Zeitung ernannt wird ?<br \/>\nUnd nicht zu vergessen: Es schickt sich gerade einer an, Kanzler zu werden, der vor nicht einmal 2 Jahren in einem Interview bzgl. 100 Jahre Matrosenaufstand davon halluzinierte, er h\u00e4tte sich gut vorstellen k\u00f6nnen, als Matrose in Kiel an diesem teilgenommen zu haben \u2013 h\u00e4tte er damals gelebt.<br \/>\nW\u00e4re er doch nur bei seinen Kinderb\u00fcchern geblieben und sein Pendant beim Trampolin-Springen \u2026 .<br \/>\n24.11.2020, D.W.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; diese Leute sind nicht im Redenschreiben ausgebildet<\/strong><br \/>\n\u00dcber die Querdenker kann ich nur sagen, das sind Menschen, die reale Probleme durch die durchgeknallte Politik unserer Sonnenk\u00f6nigin haben und langsam aber sicher aufwachen.<br \/>\nDass diese Leute nicht im Redenschreiben ausgebildet sind und auch keinen Souffleur im B\u00fchnenboden sitzen haben, wird ihnen zur Last gelegt und man bezeichnet sie als rechtes Pack.<br \/>\nUnsere schlaumeiernden Politclowns werden auf unsere Kosten im Reden ausgebildet und lassen sich von Profis Reden schreiben.<br \/>\nDa stimmt doch so einiges nicht.<br \/>\nWas mich am meisten anekelt sind die Schreiberlinge die sich auf die Seite des vermeintlich St\u00e4rkeren geschlagen haben und jetzt behaupten die absolute Wahrheit zu kennen.<br \/>\nDiese ganze Gesellschaft hat die Bodenhaftung verloren. Teile davon aus Kalk\u00fcl des materiellen Vorteils . Teile aber auch weil man ihr die Informationen vorenth\u00e4lt die eine gesunde Gesellschaft zur Entscheidungsfindung braucht. Es wird in den Medien nur noch gelogen , betrogen ,klein- oder gro\u00dfgeredet je nach Verunsicherungslage in der Bev\u00f6lkerung. Die ganze Sache macht den Eindruck als treiben ein paar Cowboys ein Herde Rindviecher zum Schlachthof. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern in denen ich die Bildzeitung als Morgenlekt\u00fcre gelesen habe und mich k\u00f6stlich \u00fcber die Schlagzeilen am\u00fcsierte. Das war aber ein anderer Journalismus. Man wusste was man davon zu halten hatte und f\u00fchlte sich nicht ,durch das ewige wiederholen ,gen\u00f6tigt den Unsinn zu glauben ,was den Damen und Herren so aus der Feder trifte. Man sollte sich \u00fcber eins klar sein: Menschen mit falschen Informationen zu manipulieren ist ein Verbrechen. Nicht mehr und nicht weniger.<br \/>\n24.11.2020, F.G.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ich gestehe gerne, dass mich dieses Land nur noch anwidert.<\/strong><br \/>\nGut, ich lebe hier\/muss hier leben, mit bald 80 Jahren und Sozialrentner ist es schwer, sich auf die Flucht zu begeben. Immer mehr totalhysterische Damen bem\u00e4chtigen sich der Meinungsmacht, irgendwelche Halbakademiker kriechen auf den Parteileitern empor, Berufsbetroffenheitsakrobaten \u00fcbersch\u00fctten uns fast t\u00e4glich mit irgend einer immerw\u00e4hrenden Schuld, man kann den ganzen hier ablaufenden Irrsinn gar nicht mehr aufz\u00e4hlen.<br \/>\nTats\u00e4chlich w\u00e4re es ein Geschenk an uns oder auch an Europa, dieses Land an seine angrenzenden L\u00e4nder aufzuteilen und damit diesem politischen und ideologischen Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Alle diese uns qu\u00e4lenden Schmarotzer m\u00fcssten sich dann endlich eine Arbeit suchen und um ihr Dasein k\u00e4mpfen, es w\u00e4re Schluss mit diesem immer weiter um sich greifenden Irrsinn namens heutigem Deutschland.<br \/>\n24.11.2020 , A-B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>PR-Aktion der linksextremen \u201eAntifa\u201c: Falscher Ordner<\/strong><br \/>\nDer wahre Grund, warum sich das zum Anf\u00fchrer der globalen \u201eAntifa\u201c berufen f\u00fchlende, umstrittene Ministerchen Heiko Maas zu diesem v\u00f6llig irrelevanten Vorfall \u00f6ffentlich zu Wort gemeldet hat, ist wohl der, dass es sich dabei um eine PR-Aktion der linksextremen \u201eAntifa\u201c gehandelt hat, mit der die \u201eQuerdenker\u201c diskreditiert werden sollten.<br \/>\n24.11.2020, A.R.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>konzertierte Show eines bei der Security eingeschleusten Antifanten<\/strong><br \/>\nApropos Nazi: Auf einer Querdenker-Demo verstieg sich eine Rednerin zu einem Vergleich mit Sophie Scholl, was vom Denken her stimmen mag, von der Situation her betrachtet aber Unfug ist. Die Merkelpresse hyperventilierte bundesweit und feierte einen \u201eHaltung\u201c zeigenden Security-Mann, der vor der B\u00fchne medienwirksam seinen Dienst quittierte. Was sie zu erw\u00e4hnen verga\u00dfen: das war eine konzertierte Show eines bei der Security eingeschleusten Antifanten aus der linksradikalen Szene. Nur eine Regionalzeitung verriet bl\u00f6derweise den V-Mann der Kollegen. Pssst!\u201c (Le Penseur)<br \/>\nEine Erkl\u00e4rung?<br \/>\n\u201eEin vermeintlicher Ordner hat am Sonnabend bei der Demo der Initiative \u201eQuerdenken\u201c auf Hannovers Opernplatz f\u00fcr Aufsehen gesorgt, als er eine Rednerin nach einem uns\u00e4glichen Nazi-Opfer-Vergleich unterbrach und demonstrativ seine Weste auszog. Der junge Mann stammt aus der linksradikalen Szene.\u201c<br \/>\nhttps:\/\/www.haz.de\/Hannover\/Aus-der-Stadt\/Hannover-Linke-schmuggeln-Ordner-unter-Querdenker-und-entlarven-Nazi-Opfer-Vergleich<br \/>\n23.11.2020, Teide, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; man sollte froh sein um solche Jugendlichen wie Jana<\/strong><br \/>\nEs mag ja sein dass dieser Vergleich mit sophie Scholl ein bisschen weit hergeholt ist jedoch eine grosse Gemeinsamkeit gibt es. Sophie Scholl k\u00e4mpfte damals gegen eine Diktatur an und dieses M\u00e4dchen k\u00e4mpft heute gegen eine Diktatur an. Und sich in heutigen Zeiten \u00f6ffentlich gegen diesen Irrsinn zu stellen erfordert ganz sicher auch sehr viel Mut. Ich bin ein grosser Fan ihrer Artikel Herr Wendt, aber in Zeiten einer Rakete und Tunfisch, die uns aufgrund von wohlstandsverwahrlostem \u00dcberdruss gern in die Steinzeit zur\u00fcckschicken m\u00f6chten, sollte man wirklich froh sein dass es noch solche Jugendlichen wie Jana gibt und sie unterst\u00fctzen wo man nur kann.<br \/>\n24.11.2020, G.M.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Warum schlimm, sich mit einer der wenigen deutschen Heldinnen zu identifizieren?<\/strong><br \/>\nHerr Wendt, ich verstehe Ihren Artikel nicht. Kommt mir arg geschm\u00e4cklerisch vor, sehr hochm\u00fctig, r\u00fcmpfnasig. Was haben Sie denn gegen das junge M\u00e4dchen? Die sich \u2013 wie man nun sieht \u2013 keineswegs zu Unrecht von Verfolgung und der modernen Lust auf Niedertrampelung anderer Meinungen bedroht f\u00fchlt. Jana-Bashing \u2013 wieso stimmen Sie in den h\u00e4sslichen Chor da ein?? Ist das so schlimm, dass sie sich mit einer der wenigen deutschen Heldinnen identifiziert? Glauben Sie nicht, dass die Zeiten so sind, dass man um seine Freiheit f\u00fcrchten muss, wie damals die Scholls? Dann w\u00fcrde ich Sie fragen: Hallo, schlafen Sie? Oder: Wo leben Sie? Und die f\u00fcrchterliche Greta, die Neubauer, \u201eKata Schulze\u201c und \u00e4hnliche Flinten\u2026\u00e4hem \u2026 Damen, die sind doch von ganz anderem Kaliber, das sind Funktion\u00e4rinnen, bezahlt von einem linksfaschistischen Netzwerk. F\u00fcr mich ist DAS genau die Bedrohung, gegen die man was tun muss. \u00dcbrigens genau dieses Netzwerk verantwortet die \u00fcble Schulpolitik, auf die jene grausige Unwissenheit der jungen \u201eich f\u00fchl mich grad so\u201c Betroffenheits-Narzissten zur\u00fcckgeht. Hierin d\u2019accord. Ich denk nur, die kleine Jana aus ausgerechnet Kassel ist nicht die richtige Zielscheibe.<br \/>\n23.11.2020, FM<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Mit 22 Jahren empfinde ich es nur nat\u00fcrlich,<\/strong><br \/>\nwenn man auch mal \u00fcber das Ziel hinaus schie\u00dft! Das darf Greta. Das darf Remtsma, das darf Rackete. Warum wird das bei Jana veurteilt??? Nur wer nichts tut, macht keine Fehler. Jana tut was. Daf\u00fcr mein Respekt!<br \/>\n24.11.2020, bla<br \/>\n.<br \/>\n<strong>An diesem F\u00fchleF\u00fchleF\u00fchle-Vorwurf mag etwas dran sein.<\/strong><br \/>\nWie \u00fcberzogen der Sophie-Scholl-Vergleich auf mittlere Sicht noch sein wird (jetzt ist er es, insoweit stimme ich zu), sei dahingestellt.<br \/>\nDeutsche Geschichte wird auf die bewussten zw\u00f6lf Jahre reduziert<br \/>\nIch sehe bei der Identifikation der jungen Frau mit der Widerstandsk\u00e4mpferin aber noch einen weiteren Aspekt, der hier nicht zur Sprache kommt: Die deutsche Geschichte wird in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung auf die bewussten zw\u00f6lf Jahre reduziert, positive Identifikationsfiguren gibt es, wenn \u00fcberhaupt, nur noch in der Gestalt der Widerstandsk\u00e4mpfer. Ist es da wahrscheinlich, dass eine Jana, 22, aus Kassel bspw. sagt, sie f\u00fchle sich wie K\u00f6nigin Luise von Preu\u00dfen vor ihrer Audienz bei Napoleon? Ist wahrscheinlich, dass sie wei\u00df, wer Luise war, dass ihr Publikum es wei\u00df, hat dazu noch irgendjemand einen emotionalen Bezug? Wer Sophie Scholl war, glaubt dagegen jeder zu wissen.<br \/>\n24.11.2020, Lav<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Das definierende Element der Gebr\u00fcder Scholl<\/strong><br \/>\nwar das lebensgef\u00e4hrliche Opponieren umzingelt von einem ihnen feindlich gesinnten System. Mut und Todesverachtung im Dienst einer Sache, die gr\u00f6\u00dfer war, als sie selbst. Davon mag Jana weit entfernt sein. Aber noch unendlich, unendlich viel weiter entfernt sind die Mainstream-\u201eHelden\u201c, die sich angef\u00fcllt von kostenlosem Gratismut im \u201eWiderstand\u201c w\u00e4hnen.<br \/>\n24.11.2020, nik<br \/>\n<strong>Nicht 1943, sondern 1932\/33 mit 2020 vergleichen?<\/strong><br \/>\nSophie Scholl wurde 1943 hingerichtet, nach der Schlacht von Stalingrad. Zu diesem Zeitpunkt war vielen, die nicht alleine auf die Staatspropaganda angewiesen waren klar, dass der Krieg verloren ist.<br \/>\nIch pers\u00f6nlich kenne die Ziele des \u201eMerkel Regimes\u201c nicht. Wer dahinter aber B\u00f6ses vermutet und die Zeitachse mit der von damals vergleicht, der befindet sich jetzt wohl etwa im Jahr 1932\/33. Ein Zeitpunkt an dem eine Sophie Scholl sich noch f\u00fcr die Nazis begeistert hat und der Vater es schwer hatte seine anders lautende Meinung bei seinen Kindern zu verbreiten. Wenn sich diese Jana also zu diesem Zeitpunkt mit einer Sophie Scholl vergleicht und gegen ein Regime k\u00e4mpft, dass sie f\u00fcr schlecht h\u00e4lt, kann man ihr kaum Vorw\u00fcrfe machen auch wenn der Vergleich sehr \u00fcberzogen ist. Die Kunst ist es ja, b\u00f6se Gesinnungen rechtzeitig zur erkennen und ihnen entgegenzutreten. Irgendwann ist es dann vielleicht zu sp\u00e4t und man verliert nicht nur den Job.<br \/>\n24.11.2020, J.B.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Zwei Reden: Jana und Phillipp Jenninger<\/strong><br \/>\nDie mediale Hinrichtung des Redebeitrags dieser noch jungen Frau durch unsere Politpfaffen und Pfaffen-Journallie erinnert mich an die mehr als missgl\u00fcckte Rede vom ehemaligen Bundestagspr\u00e4sidenten Phillipp Jenninger am 10.11.1988 im Deutschen Bundestag anl\u00e4sslich des f\u00fcnfzigsten Jahrestages der Novemberprogrome. Dieser Mann war aber erfahrener Politiker, so dass an ihn andere Ma\u00dfst\u00e4be anzulegen, als an dieser unbedarften Frau.<br \/>\nEs sollen aktuell ja auch die Demonstranten diffamiert werden, die sich gegen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Freiheitseinschr\u00e4nkungen in der Folge des Auftretens des Corona-Virus wehren, allein deshalb wurde dem ungeschickten Vergleich dieser jungen Frau eine solche Bedeutung beigemessen. Dass die Demonstranten aber nicht v\u00f6llig falsch liegen, zeigen doch die Urteile von Gerichten, die viele freiheitseinschr\u00e4nkende Ma\u00dfnahmen der Regierungen aufgehoben haben. Wer trotz allem solche Demonstrationen verurteilt, wendet sich nicht nur gegen unser Grundgesetz sondern auch gegen unsere Justiz, die Gewaltenteilung und den Rechtsstaat \u00fcberhaupt.<br \/>\n24.11.2020, VOL<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Jana ist 22 Jahre alt. Ich bin 68.<\/strong><br \/>\nMit 22 denke ich, ist man noch berechtigt solche leicht unbedachten Formulierungen zu treffen. Mit 68 w\u00fcrde ich durchdachter formulieren! Aber ich bin 68 Jahre und was tue ich gegen die Zerst\u00f6rung von Heimat, Land und Kultur??? Hier im Bord schreiben, Dushan Wegner lesen. Das war es.<br \/>\nHier steht eine junge Frau mit 22 Jahren auf und stellt sich \u00f6ffentlich gegen den Mainstream, riskiert Job und Zukunft.<br \/>\n24.11.2020, Bla<br \/>\nEnde Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Wenn aus Helden T\u00e4ter werden und aus Lappen Helden<\/strong><br \/>\n<em>Die Bundesregierung erkl\u00e4rt uns alle zu Helden, w\u00e4hrend alle echten Helden der Geschichte schlechtgeredet werden. Das ist so eine Mischung aus Kindergarten und Totalitarismus.<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nWir sind ein Volk von Helden. Das kann ich ganz ungestraft so sagen, die Bundesregierung tut es ja schlie\u00dflich auch. Die letzte oskarverd\u00e4chtige Steuergeldschleuder ist noch nicht lange her, da bricht schon die n\u00e4chste auf uns herein. Dieses Mal wird uns erkl\u00e4rt, was es hei\u00dft, ein Held zu sein \u2013 Corona machts m\u00f6glich. Denn das Land braucht jetzt Helden. Die zweite Welle bricht herein, aber niemand will sich so recht an die Ma\u00dfnahmen halten. Vor allem die jungen Leute nicht, die trotzdem einfach egoistisch weiter feiern und sich nicht b\u00e4ndigen lassen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung eine Werbekampagne gestartet, die besonders darauf ausgerichtet sein soll, die widerspenstigen Studenten zu erziehen. &#8230;..<br \/>\nPl\u00f6tzlich war \u201cnichts tun\u201d ein Dienst f\u00fcr die Gemeinschaft, zu diesen \u201cbesonderen, schweren Zeiten\u201d. \u201cAber es war leicht ein Held zu sein\u201d, ist sein Schlusswort &#8230;<br \/>\n&#8230; Alles vom 17.11.2020 von Elisa David bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/wenn-aus-helden-taeter-werden-und-aus-lappen-helden\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/wenn-aus-helden-taeter-werden-und-aus-lappen-helden\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nBesondere Helden &#8211; Zusammen gegen Corona, 14.11.2020<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/coronavirus\/besonderehelden-1-1811518\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/coronavirus\/besonderehelden-1-1811518<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>&#8230; wie doof die sogenannte Elite die Bev\u00f6lkerung h\u00e4lt<\/strong><br \/>\nGenau an solchen \u201eWerbekampagnen\u201c \u2013 die inzwischen auch an \u00f6ffentlichen Plakatw\u00e4nden zu bestaunen sind \u2013 zeigen eindeutig, f\u00fcr wie doof die sogenannte Elite die Bev\u00f6lkerung h\u00e4lt \u2013 und f\u00fcr wie schlau sie sich selbst einsch\u00e4tzen. Noch weniger Intellekt geht kaum noch\u2026\u2026\u2026. Und der wahlberechtigte Teil der Bev\u00f6lkerung zeigt, dass er gerne dazu geh\u00f6ren w\u00fcrde. Dumm und dumm gesellt sich halt gerne, es ist ein Dilemma!<br \/>\n17.11.2020, f.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Abh\u00e4ngen und Faulsein sei heldenhaft?<\/strong><br \/>\nIch leite ein Unternehmen und fast 40 meiner Mitarbeiter arbeiten wegen der Einschr\u00e4nkungen vom home-office aus. Nicht freiwillig. Zu Beginn gingen alle, vielleicht bedingt durch die Neuigkeit dieser Konstellation, sehr motiviert an die Arbeit. Aber mit der Zeit machte sich diese Lethargie breit, die die Filmchen ausstrahlen. Es verfl\u00fcchtigt sich die Energie, die Freude verfliegt. Seit Wochen ist es meine Aufgabe diese Menschen \u201eaufzubauen\u201c. Und dann kommt so ein Film, der suggeriert, das dieses Abh\u00e4ngen und Faulsein heldenhaft ist. Wie soll ich meinem Sohn oder Mitarbeitern erkl\u00e4ren, dass es sich trotz der Einschr\u00e4nkungen lohnt zu arbeiten und seine Ziele zu verfolgen. (Zumal Cola, Chips und Bewegungslosigkeit in ungel\u00fcfteten, abgedunkelten R\u00e4umen das Immunsystem eher schw\u00e4cht als st\u00e4rkt)<br \/>\n17.11.2020, Lib<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Je h\u00e4ufiger ich mir dieses Video anschaue, umso fassungsloser werde ich.<\/strong><br \/>\nDie verantwortlichen Politiker haben jegliches Gef\u00fchl und Gesp\u00fcr f\u00fcr die menschliche Realit\u00e4t und Praxis verloren. Millionen Menschen, die mit ihren Steuern diese Politiker bezahlen und um ihren Job und das gemeinsame Einkommen f\u00fcr ihre Familie bangen werden mit diesem Video auf \u00fcbelste Art auf den Arm genommen. Dazu noch die uns\u00e4glich vielen Einzelschicksale der Menschen die psychisch unter diesem lockdown \u201elight\u201c leiden und das bereits jetzt angek\u00fcndigte Weihnachten einsam und alleine \u00fcberstehen sollen. Die Anzahl der Selbstmordrate wird rapide steigen. Dazu braucht man kein Psychotherapeut zu sein. Was f\u00fcr eine Arroganz.<br \/>\n17.11.2020, D.n.P.<br \/>\nEnde der Kommentare<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ungl\u00fccklich sind die Zeiten, die Helden brauchen\u201c &#8211; so Bertolt Brecht in seinem Drama Galilei, 1939 im d\u00e4nischen Exil geschrieben. 81 Jahre danach, im November 2020 berichten die Medien von drei Helden, wie sie verschiedenartiger gar nicht sein k\u00f6nnten: 1) &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/helden-untertan-im-nichtstun\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,181,96,158,13,119,80,157,95],"tags":[],"class_list":["post-85101","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-buergerbeteiligung","category-dichter","category-gesund","category-kultur","category-kunst","category-medien","category-oeffentlicher-raum","category-schulen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=85101"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85101\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":85116,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/85101\/revisions\/85116"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=85101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=85101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=85101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}