{"id":84637,"date":"2020-11-10T20:40:30","date_gmt":"2020-11-10T19:40:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=84637"},"modified":"2020-11-11T20:43:28","modified_gmt":"2020-11-11T19:43:28","slug":"biden-gewinnt-spaltung-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/biden-gewinnt-spaltung-usa\/","title":{"rendered":"Biden gewinnt &#8211; Spaltung USA"},"content":{"rendered":"<p>Die Amerikaner haben Joe Biden zu ihrem neuen Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Gut so und Gl\u00fcckwunsch! M\u00f6ge es Biden gelingen, eine gute Politik f\u00fcr dieses riesengro\u00dfe Land zu machen. Der gro\u00dfe Teil meiner <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/verwandtschaft-in-den-usa\/\">Verwandtschaft<\/a> lebt in den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/\">USA<\/a>; hoffentlich reden und diskutieren sie &#8211; trotz Spaltung in <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/trump\/\">Trump<\/a>-\/Biden-Anh\u00e4nger &#8211; weiterhin so offen <!--more-->und <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ehrlichkeit\/\">ehrlich<\/a> miteinander wie bislang auch. In Fort Lauderdale, LA, Cincinnatti, New York, Denver, Atlanta, &#8230;<br \/>\nDenn darum m\u00fcssen wir die US-B\u00fcrger beneiden: Im <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/debatte\/\">demokratischen Streit<\/a> finden immer auch die jeweiligen Gegenargumente Geh\u00f6r. Niemand wird &#8211; wie bei uns leider &#8211; als vermeintlich &#8222;B\u00f6ser&#8220; von der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussion<\/a> ausgeschlossen, nur weil man sich als &#8222;Guter&#8220; auf der richtigen Seite w\u00e4hnt. Vier Fragen zur US-Wahl.<br \/>\n.<br \/>\n1) Warum haben die Demokraten statt dem linken Bernie Sanders den gem\u00e4\u00dfigten Joe Biden nominiert, um ihm relativ kurz vor der Wahl die ganz linke Kamala Harris als Vize zur Seite zu stellen? Ist der gesundheitlich angeschlagene Biden nur eine Art &#8222;Strohmann&#8220; f\u00fcr Harris?<br \/>\n.<br \/>\n2) Warum l\u00f6schen Facebook, Twitter, Google usw. derzeit Posts, die mit Wahlkritik zu tun haben? Warum darf niemand \u00fcber F\u00e4lschungen und Zweifel reden, wo doch alles korrekt war?<br \/>\n.<br \/>\n3) Nach vierj\u00e4hrigem Trump-Bashing haben die deutschen <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream-Medien<\/a> seit 6.11.2020 unisono auf Biden-Freudentaumel umgeschaltet. Gilt der eherne Leitsatz zur journalistischen Arbeit von Hanns-Joachim Friedrichs nicht mehr:<br \/>\n<em>\u201eEinen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er \u00fcberall dabei ist, aber nirgendwo dazugeh\u00f6rt.\u201c <\/em><br \/>\nWarum wird der deutsche B\u00fcrger von den <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">(Haltungs-)Medien<\/a> f\u00fcr unm\u00fcndig erkl\u00e4rt? Warum darf er nicht selbst entscheiden, ob er nun Trump oder Biden hassen soll oder lieben soll oder was auch immer? Warum liefern die Medien dem B\u00fcrger hierzu keine objektiven Infos (Helmut Markwort w\u00fcrde sagen &#8222;Fakten, Fakten, Fakten&#8220;), wie es der Staatsvertrag der <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/\">GEZ-Medien<\/a> verlangt? Wann endlich haben wir wieder Medien, die sich als &#8222;Vierte Gewalt&#8220; zur Kontrolle der anderen Gewalten Exekutive\/Regierung, Legislative\/Parlament und Juresdiktion\/Gerichte berufen f\u00fchlen, nicht aber als langweilende Propaganda-Papageien der Regierung in Berlin?<br \/>\n.<br \/>\n4) Er wolle der Pr\u00e4sident &#8218;aller&#8216; Amerikaner sein und die Spaltung des Landes abbauen &#8211; so \u00e4u\u00dferte sich Pr\u00e4sident Joe Biden nach seiner Wahl. Warum wird ihm dieses Ziel binnen vier Jahren kaum gelingen?<br \/>\nDie Spaltung verl\u00e4uft (vereinfacht ausgedr\u00fcckt) zwischen den in den BigCities und Ballungsr\u00e4umen wohnenden <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/anywheres\/\">Anywheres<\/a> (eher Linke, One world ) und den auf dem Land verwurzelten <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/somewheres-gegen-anywheres\/\">Somewheres<\/a> (eher Rechte, Globalisierungsverlierer); diese hat sich in den USA \u00fcber Jahrzehnte hinweg aufgebaut. Obwohl als Finanz-Gesch\u00e4ftsmann eher aus dem Lager der Anywheres kommend, ist es Trump auch bei dieser Wahl gelungen, unter dem Motto &#8222;America first&#8220; die eher konservativen Somewheres zu einen und stark zu machen. anygesell<br \/>\nWie auch immer: Joe Biden ist zu w\u00fcnschen, da\u00df er die Spaltung der US-Gesellschaft zumindest nicht weiter vergr\u00f6\u00dfert.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/usa\/trump\/\">Good luck, Mr. President!<\/a> (8.11.2020)<br \/>\n10.11.2020<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Meilenstein f\u00fcr den Wiederaufstieg des politischen Konservativismus<\/strong><br \/>\nIn Deutschland wird der Erfolg der Demokraten bei den Wahlen in den USA als ein Sieg \u00fcber die von Trump begonnene konservative Revolution gefeiert. Die Wahlergebnisse sprechen indes eher dagegen.<br \/>\nUnabh\u00e4ngig von der Frage, zu welchen gerichtlichen Ergebnissen die Klagen Donald Trumps gegen den knappen Wahlsieg von Joe Biden f\u00fchren werden, zeigen erste Analysen der Wahlergebnisse, in welchem Ausma\u00df es der republikanischen Partei unter der F\u00fchrung Trumps entgegen allen Umfragen gelungen ist, dem von den Demokraten organisierten B\u00fcndnis aus neo-liberalen Globalisierungs-Gewinnern und (linken) Progressisten ein B\u00fcndnis aus protektionistischen Globalisierungs-Verlierern und (rechten) Konservativen entgegenzusetzen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nW\u00e4hrend die demokratische Partei zunehmend zu einer Partei der akademisch qualifizierten, wohlhabenderen Schichten der US-Gesellschaft mutiert, entwickeln sich die Republikaner zusehends zu einer Partei der gering qualifizierten, \u00e4rmeren Schichten der US-Gesellschaft. Da der wirtschaftliche Reichtum sich vorwiegend in den urbanen Zentren des Landes konzentriert, verf\u00fcgen die Demokraten vor allem dort \u00fcber ihre Mehrheiten, die Republikaner hingegen in den l\u00e4ndlichen Regionen, die vom wirtschaftlichen Wohlstand abgeh\u00e4ngt sind. Die Demokraten reussieren damit zunehmend bei den von David Goodhard als kosmopolitische \u201eAnywheres\u201c charakterisierten urbanen Eliten, die Republikaner hingegen beim l\u00e4ndlichen Fu\u00dfvolk der heimatverbunden \u201eSomewheres\u201c.<br \/>\nNeigen die \u201eAnywheres\u201c in hohem Ma\u00dfe einer weiteren, teils militant-radikalen \u00dcberwindung und Aufl\u00f6sung traditioneller Werte und Normen der amerikanischen Gesellschaft zu, werden diese Werte und Normen von den \u201eSomewheres\u201c weiter hochgehalten und teils ebenso militant-radikal verteidigt.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nIm Bereich der Kultur, der Medien und der (Hoch-)Schulen ist es dem links-progressiven Teil der \u201eAnywheres\u201c in den letzten Jahrzenten gelungen, Schl\u00fcsselpositionen zu besetzen und \u00fcber weite Strecken die ideologische Vorherrschaft zu erringen. Die Wirtschaft blieb davon lange Zeit weitgehend unber\u00fchrt und st\u00f6rte sich deswegen an dem Vormarsch der links-progressiven Ideologie nicht weiter. Sp\u00e4testens mit dem Aufkommen der New Economy und ihres Globalismus in Gestalt des WorldWideWeb \u00e4nderte sich dies jedoch dergestalt, da\u00df der linke Progressivismus nun auch in die Unternehmen Einzug hielt und dort zum Leitbild einer neuen Schicht von Unternehmern, F\u00fchrungskr\u00e4ften und Angestellten wurde. Sie bildet zusammen mit den links-progressiven Kr\u00e4ften aus dem Kultur-, Medien- und (Hochschul-)Bereich gleichsam die Avantgarde der \u201eAnywheres\u201c, die so nicht mehr nur im kulturellen \u00dcberbau der Gesellschaft, sondern auch in deren wirtschaftlichen Unterbau stark pr\u00e4sent ist.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nLetzteren (Trump und Republikaner) ist es gelungen, unter dem Motto \u201eAmerica first\u201c ein neo-konservatives B\u00fcndnis zwischen unterschiedlichsten Bev\u00f6lkerungsgruppen zu schmieden, das sich ebenso gegen die Ausw\u00fcchse des wirtschaftlichen Neo-Liberalismus wie die Ausw\u00fcchse des linken Progressivismus richtet, die sich unter anderem in De-Industrialisierung, illegaler Einwanderung, Verarmung breiter Bev\u00f6lkerungsschichten, Identit\u00e4tspolitik und Cancel Culture niederschlagen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.11.2020 von Roland Springer bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/meilenstein-fuer-den-wiederaufstieg-des-politischen-konservativismus\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/meinungen\/meilenstein-fuer-den-wiederaufstieg-des-politischen-konservativismus\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Roland Springer, Prof. Dr. phil., begann nach einem sozial- und arbeitswissenschaftlichen Studium in Deutschland und Frankreich seine berufliche Laufbahn an den Universit\u00e4ten Darmstadt und G\u00f6ttingen mit Untersuchungen zum technisch-organisatorischen Wandel in verschiedenen Branchen, wor\u00fcber er an der TU Darmstadt promovierte. Danach war er mehr als zehn Jahre als leitende F\u00fchrungskraft beim Personalvorstand der Daimler AG t\u00e4tig. Anschlie\u00dfend gr\u00fcndete er eine eigene Beratungsfirma, die er bis heute als gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter leitet. Neben seiner T\u00e4tigkeit als Automobilmanager habilitierte sich Dr. Springer an der Universit\u00e4t T\u00fcbingen, wo er bis zu seiner Pensionierung als au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiger Professor im Bereich Personal und Organisation t\u00e4tig war. Er ist Autor zahlreicher Aufs\u00e4tze und mehrerer B\u00fccher. Zuletzt erschien von ihm in der EDITION TICHYS EINBLICK \u201eSpurwechsel. Wie Fl\u00fcchtlingspolitik wirklich gelingt\u201c<br \/>\n<\/em>\u00a0.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>&#8230; wie bei uns?<\/strong><br \/>\nWenn man auf dieser Seite <a href=\"https:\/\/www.foxnews.com\/elections\/2020\/general-results\">https:\/\/www.foxnews.com\/elections\/2020\/general-results<\/a><br \/>\nvon States auf Counties umschaltet, erkennt man deutlich, dass die Democrats vor allem in Ballungszentren und St\u00e4dten gew\u00e4hlt wurden, w\u00e4hrend sich die hart arbeitende Landbev\u00f6lkerung f\u00fcr Trump entschieden hat.<br \/>\nDas ist vergleichbar mit den Ergebnissen f\u00fcr die Gr\u00fcnen bei uns. Die wohlstandsverw\u00f6hnten Besserverdiener (Yuppies, Hipster, DINKs) w\u00e4hlen den Sozialismus.<br \/>\n10.11.2020, Hos<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Kultur und Wirtschaft trennen<\/strong><br \/>\nWir finden nat\u00fcrlich viele Kriterien, die auch bei uns als b\u00fcrgerlich-liberal, marktwirtschaftlich, christlich und patriotisch verstanden werden. Diese Charakteristika finden sich in der gesamten Mittelschicht (die ca. 147 Mio. die zur Wahl gehen) egal ob sie in den USA republikanisch oder demokratisch w\u00e4hlt, \u00e4hnlich wie bei uns, von 1949-1990, habituell konservative Leute CDU\/CSU\/FDP oder auch SPD w\u00e4hlen konnten.<br \/>\nKulturell ist die Identit\u00e4tspolitik der Links-Progressiven, alles was sich um Gender, Rasse und sexuelle Orientierung dreht, die gr\u00f6\u00dfte Irritation und \u00c4rger der Konservativen, und selbst vieler anderer. Der Themenkomplex ist der gro\u00dfe M\u00fchlstein um den Hals der Demokraten. \u00c4hnlich wie in Europa, wo die Konzentration auf die gleichen Themen der Niedergang der Sozialdemokratie bef\u00f6rdert hat. Dieser Kulturkampf wird nicht verschwinden.<br \/>\n.<br \/>\nWenn man aber zur Wirtschaft weitergeht, dann ist die amerikanische Wirtschafts- und Sozialordnung alles eher als \u201c konservativ\u201c, sondern weitgehend archaisch. Jeder \u00fcberbetonte Individualismus (Egoismus), survival-of-the-fittest, die Diskrepanzen in durchschnittlicher Lebenserwartung zwischen dem sozio-\u00f6konomisch unteren Drittel der Gesellschaft und dem oberen Drittel von ca. 30 Lebensjahren ( ca. 60 f\u00fcr die Armen, ca. 90 f\u00fcr die Wohlhabenden) \u2013 alles nicht ausschlie\u00dflich aber prim\u00e4r wegen der schlechten Krankenversicherung und Krankenversorgung f\u00fcr alle die es sich nicht leisten k\u00f6nnen. In allen Kriterien von allgemeiner Wohlfahrt, Lebenserwartung, Kindersterblichkeit, Gesundheit u.v.a.m. sind die USA ein besseres Schwellenland am unteren Ende der OECD-Staaten. Das ist nicht konservativ im Sinne einer j\u00fcdisch-christlichen Kulturtradition, sondern archaisch.<br \/>\nAuch zur Einwanderungsfrage sind die Positionen schizophren. Die Demokraten wollen ideologisch offen sein, die Chamber-of-Commerce-Republicans und die Landwirtschaft wollen m\u00f6glichst viel Einwanderung, gerne auch Illegale, wegen der billigen Arbeitskr\u00e4fte. Auch die angeblich konservative Position zu Schwangerschaftsabbruch, einschlie\u00dflich von Gewalt gegen Abtreibungspraxen und schwangere Frauen wie sie von angeblich konservativen Evangelikalen toleriert und auch gef\u00f6rdert wird, ist weder christlich noch konservativ. Die Todesstrafe, das Strafrecht und das Polizeirecht, nicht einmal die bestehende Interpretation des Waffenrechts, sind nicht konservativ sondern archaisch. Die Wahlen, mit einer Gesamtwahlbeteiligung von nur ca. 62% liefern nur ein sehr unvollst\u00e4ndiges Bild. Das spezielle Wahlrecht, sowohl in den Bundesstaaten, f\u00fcr den US-Senat und f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaft tun ein \u00dcbriges um das Bild zu verzerren.<br \/>\n10.11.2020, BKK<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Ob die Republikaner die \u201ekonservative Revolution\u201c fortsetzen werden,<\/strong><br \/>\ndie Trump begonnen hat, h\u00e4ngt davon ab, ob sie das \u00fcberhaupt wollen, oder ob sie ihre eigenen Zielgruppen und W\u00e4hler \u00e4hnlich verraten wie die Merkelpartei in Deutschland. Allerdings hat das amerikanische System dem deutschen noch etwas bzgl. Demokratie voraus: die Vorwahlen. Im Gegensatz zu Deutschland werden die (Kanzler- bzw. Pr\u00e4sidentschafts-)Kandidaten nicht in den Hinterzimmern der Parteien ausgekungelt, sondern m\u00fcssen sich auch hier bereits dem W\u00e4hlervotum stellen. Hier haben es die konservativen W\u00e4hler selbst in der Hand zu entscheiden, mit welchem Kandidaten (von denen, die sich bewerben) sie ins rennen gehen wollen. In Deutschland bekommen die W\u00e4hler den Kanzlerkandidaten einfach nur vorgesetzt wie \u201efriss oder stirb\u201c.<br \/>\n10.11.2020, Tes<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Trennen geht nicht &#8211; Anywheres und Somewheres brauchen sich<\/strong><br \/>\nEs gibt nur einen Grund, warum sich die \u201eAnywheres\u201c und die \u201eSomewheres\u201c nicht einfach r\u00e4umlich trennen und jede Gruppe ihre eigenen Wege geht (= Sezession). Und der liegt bei den \u201eAnywheres\u201c: Ohne die (billige) Arbeit der \u201eSomewheres\u201c k\u00f6nnen sie schlicht nicht \u00fcberleben. Und weil sie nicht gelernt haben essenzielle, \u00fcberlebensnotwendige Arbeiten zu verrichten, w\u00fcrden sie ohne die \u201eSomewheres\u201c zun\u00e4chst verm\u00fcllen und dann verhungern. Da die \u201eAnywheres\u201c aber an den Schaltstellen der staatlichen Macht sitzen, werden sie in Anbetracht dieses Wissens die \u201eSomewheres\u201c mit aller Macht daran hindern, sich zu verselbst\u00e4ndigen. Der so bereits entstandene und sich absehbar noch verst\u00e4rkende Druck k\u00f6nnte Grundlage f\u00fcr k\u00fcnftige B\u00fcrgerkriege sein, die nur deshalb m\u00f6glich sind, weil die \u201eAnywheres\u201c den Finger am Abzug von Polizei und Milit\u00e4r haben.<br \/>\n10.11.2020, ST.B.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Amerikaner haben Joe Biden zu ihrem neuen Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Gut so und Gl\u00fcckwunsch! M\u00f6ge es Biden gelingen, eine gute Politik f\u00fcr dieses riesengro\u00dfe Land zu machen. 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