{"id":83306,"date":"2020-09-06T18:09:46","date_gmt":"2020-09-06T16:09:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=83306"},"modified":"2020-09-06T18:21:29","modified_gmt":"2020-09-06T16:21:29","slug":"freie-debattenraeume-appell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/freie-debattenraeume-appell\/","title":{"rendered":"Freie Debattenr\u00e4ume &#8211; Appell"},"content":{"rendered":"<p>Milosz Matuschek und Gunnar Kaiser haben den &#8222;Appell f\u00fcr Freie Debattenr\u00e4ume&#8220; initiiert, \u00e4hnlich dem in den USA erschienenen Aufruf <a title=\"Letter on Justice \u2013 Open Debate\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/letter-on-justice-open-debate\/\">\u201eA letter on justice and open debate\u201c<\/a> im Magazin Harper\u00b4s Magazin. Beiden geht es um eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit in der <a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a> &#8211; den offenen, fairen und angstfreien <a title=\"Diskursverweigerung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/diskursverweigerung\/\">Diskurs<\/a>. Es geht um die Wiederherstellung der <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">Diskussionskultur<\/a>. <!--more--><br \/>\nEs geht u.a. um: Priorit\u00e4t von <a title=\"Gesinnungsethik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gesinnungsethik\/\">Gesinnung<\/a> vor rationaler Urteilsf\u00e4higkeit.\u00a0Verunglimpfung von Personen mit anderer Meinung. Kontaktschuld-Ph\u00e4nomen zwecks Absageunkultur. Freier Zugang zum \u00f6ffentlichen Debattenraum (auch TV-Talkshows). Trennung der beiden Ebenen Sache und Meinung. Unabh\u00e4ngige und unparteiische\u00a0<a title=\"Medienvielfalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">Medien<\/a>. <a title=\"Kritik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/kritik\/\">Kritik<\/a> bzw. <a title=\"Kritik und abweichende Meinung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kritik-und-abweichende-meinung\/\">abweichende Meinung<\/a> als Bereicherung, <a title=\"Haltungsjournalismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/journalismus\/haltungsjournalismus\/\">Haltungsjournalismus<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\nBis zum 29.9.2020 kann man \u00fcber <a href=\"https:\/\/idw-europe.org\/\">https:\/\/idw-europe.org\/<\/a> unterschreiben. Wie z.B. <a title=\"Abdel-Samad\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/abdel-samad\/\">Hamed Abdel-Samad<\/a>, Alexander Kissler, Monika Maron, Dieter Nuhr und <a title=\"Palmer\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/vereine\/partei\/gruene\/palmer\/\">Boris Palmer<\/a>. Unterschreiben auch Sie.<br \/>\n6.9.2020<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Appell: Befreien wir das freie Denken aus dem W\u00fcrgegriff<\/strong><br \/>\nVon Veranstaltern ausgeladene Kabarettisten.<br \/>\nZensierte Karikaturisten<br \/>\nPauschal verbotene Demonstrationen<br \/>\nSchriftsteller, deren B\u00fccher aus dem Sortiment genommen werden oder von<br \/>\nBestsellerlisten getilgt werden.<br \/>\nVerfolgte und eingesperrte Whistleblower &amp; Enth\u00fcller<br \/>\nOpernauff\u00fchrungen, die abgesagt werden.<br \/>\nSeminare oder Vorlesungen, die nicht stattfinden k\u00f6nnen, weil sie gest\u00f6rt werden.<br \/>\nVerlage, die gedr\u00e4ngt werden, bestimmte B\u00fccher nicht herauszubringen.<br \/>\n.<br \/>\nBefreien wir das freie Denken aus dem W\u00fcrgegriff.<br \/>\nAbsagen, l\u00f6schen, zensieren: seit einigen Jahren macht sich ein Ungeist breit, der das freie Denken und Sprechen in den W\u00fcrgegriff nimmt und die Grundlage des freien Austauschs von Ideen und Argumenten untergr\u00e4bt. Der Meinungskorridor wird verengt, Informationsinseln versinken, Personen des \u00f6ffentlichen und kulturellen Lebens werden stummgeschaltet und stigmatisiert. Es ist keine zul\u00e4ssige gesellschaftliche \u201eKritik\u201c mehr, wenn zur Durchsetzung der eigenen Weltsicht Mittel angewendet werden, die das Fundament der offenen liberalen Gesellschaft zerst\u00f6ren.<br \/>\nWir erleben gerade einen Sieg der Gesinnung \u00fcber rationale Urteilsf\u00e4higkeit. Nicht die besseren Argumente z\u00e4hlen, sondern zunehmend zur Schau gestellte Haltung und richtige Moral. Stammes- und Herdendenken machen sich breit. Das Denken in Identit\u00e4ten und Gruppenzugeh\u00f6rigkeiten bestimmt die Debatten \u2013 und verhindert dadurch nicht selten eine echte Diskussion, Austausch und Erkenntnisgewinn. Lautstarke Minderheiten von Aktivisten legen immer h\u00e4ufiger fest, was wie gesagt oder \u00fcberhaupt zum Thema werden darf. Was an Universit\u00e4ten und Bildungsanstalten begann, ist inzwischen in Kunst und Kultur, bei Kabarettisten und Leitartiklern angekommen.<br \/>\nDie Grenze des Ertr\u00e4glichen ist l\u00e4ngst \u00fcberschritten.<br \/>\nInzwischen sind die demokratischen Prozesse selbst bedroht. Der freie Zugang zum \u00f6ffentlichen Debattenraum ist die Wesensgrundlage eines jeden k\u00fcnstlerischen, wissenschaftlichen oder journalistischen Schaffens sowie die Basis f\u00fcr die Urteilskraft eines jeden B\u00fcrgers. Ohne unverstellten Zugang zu Informationen keine unverzerrte Urteilsfindung, keine wohlbegr\u00fcndete Entscheidung und keine funktionierende Demokratie. Wie wollen wir in Zukunft Sachfragen von \u00f6ffentlichem Interesse behandeln? Kuratiert und eingehegt \u2013 oder frei?<br \/>\nIn einer freien Gesellschaft ist das gezielte Aus\u00fcben von Druck auf Intellektuelle, K\u00fcnstler und Autoren und auf jeden, der eine Meinung \u00e4u\u00dfert, die dem aktuell Akzeptierten widerspricht, sowie auf Veranstalter, Verleger oder Arbeitgeber eine inakzeptable Anma\u00dfung. Weder der Staat noch andere, seien es Einzelne oder eine Gruppe \u201eBetroffener\u201c, d\u00fcrfen den Zugang zum Debattenraum reglementieren. In der Demokratie geh\u00f6rt die Macht entweder dem Einzelnen, oder der Einzelne geh\u00f6rt der Macht.<br \/>\nDas Recht auf freie Rede und Informationsgewinnung sowie auf freie wissenschaftliche oder k\u00fcnstlerische Bet\u00e4tigung ist ein Recht und kein Privileg, das von dominierenden Gesinnungsgemeinschaften an Gesinnungsgleiche verliehen und missliebigen Personen entzogen werden kann. Es ist dabei unerheblich, auf welcher politischen Seite die Gruppierung steht, ob sie religi\u00f6s, weltanschaulich oder moralisch motiviert ist \u2013 ein Angriff auf die Demokratie bleibt ein Angriff auf die Demokratie. Zuerst verarmt die \u00f6ffentliche Debatte, dann kollabiert die vernunftgeleitete \u00f6ffentliche Entscheidungsfindung.<br \/>\nDie erste \u201eSpielregel\u201c f\u00fcr einen offenen Diskurs muss deshalb lauten: das Spiel findet statt!<br \/>\nDoch das Problem ist gr\u00f6sser.<br \/>\nWir brauchen eine generelle Ent-Politisierung und Ent-Ideologisierung der \u00f6ffentlichen Debatte. Sonst \u00f6ffnen wir der Willk\u00fcr des Zeitgeistes T\u00fcr und Tor. Politische Sprache ist ein Machtinstrument. Sie ist, wie schon George Orwell wusste, dazu geschaffen, \u201eL\u00fcgen wahrhaftig und Mord respektabel klingen zu lassen und dem blossen Wind einen Anschein von Festigkeit zu verleihen.\u201c Besinnen wir uns stattdessen auf die Standards und die bew\u00e4hrten methodischen Werkzeuge des demokratischen Prozesses. F\u00f6rdern wir, was der Wahrheitssuche und dem Erkenntnisinteresse dient und das Wissen aller vermehrt.<br \/>\nGerade in un\u00fcbersichtlichen Zeiten braucht es nicht weniger, sondern mehr unkonventionelles Denken. Noch nie in der Geschichte der Menschheit haben Zensur und Zur\u00fcckhaltung von Informationen den Fortschritt bef\u00f6rdert. Meinungsfreiheit gilt im Rahmen der grundgesetzlichen Ordnungen prinzipiell f\u00fcr alle Meinungen, und besonders f\u00fcr solche, die als anst\u00f6\u00dfig, provokant oder verst\u00f6rend eingestuft werden. Sonst br\u00e4uchte es die Meinungsfreiheit nicht.<br \/>\nKein Thema von \u00f6ffentlichem Interesse darf prinzipiell aus dem Debattenraum ausgeschlossen sein. Demokratie wird unter Schmerzen der Beteiligten geboren. Sie stirbt durch Monotonie und Konformismus oder wenn der Mut, eine unkonventionelle Ansicht zu vertreten, eine Art Berufsverbot zur Folge haben kann \u2013 und die \u00d6ffentlichkeit dazu schweigt. \u201eFreiheit ist ein Gut, dessen Dasein weniger Vergn\u00fcgen bringt als seine Abwesenheit Schmerzen.\u201c (Jean Paul)<br \/>\nSeien wir generell skeptisch gegen\u00fcber Reinheitsfanatikern, die uns vor gef\u00e4hrlichen Ideen und Meinungen bewahren wollen. St\u00e4rken wir das Vertrauen in das intellektuelle Immunsystem unserer Gesellschaft \u2013 wir schw\u00e4chen es, wenn wir es abschotten und quasi vor \u201eErregern\u201c unkonventioneller Ideen bewahren wollen. Werden wir immun gegen\u00fcber Herdenmentalit\u00e4t und Konformismus: Beide f\u00fchren letztlich in die Unfreiheit, gleich unter welchem Etikett.<br \/>\nEntziehen wir dem \u00f6ffentlichen Debattenraum die Angst und bringen wir den Mut zur\u00fcck! Entgiften wir das Meinungsklima und schaffen wir ein Klima der anregenden, redlich gef\u00fchrten Auseinandersetzung, sowie von kultureller Vielfalt, intellektueller Neugier, Gedankenfrische und Spass am geistigen Schaffen.<br \/>\nWir fordern s\u00e4mtliche Veranstalter, Multiplikatoren oder Plattformbetreiber auf, dem Druck auf sie standzuhalten und nicht die Lautstarken dar\u00fcber entscheiden zu lassen, ob eine Veranstaltung stattfindet oder nicht.<br \/>\nWir solidarisieren uns mit den Ausgeladenen, Zensierten, Stummgeschalteten oder unsichtbar gewordenen. Nicht, weil wir ihre Meinung teilen. Vielleicht lehnen wir diese sogar strikt ab. Sondern weil wir sie h\u00f6ren wollen, um uns selbst eine Meinung bilden zu k\u00f6nnen. Wir senden ein Signal des Mutes an alle Personen des \u00f6ffentlichen Lebens, sich mit betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu solidarisieren. Erh\u00f6hen wir gemeinsam den Preis f\u00fcr Feigheit und senken wir den Preis f\u00fcr Mut.<br \/>\nWir beenden hiermit das unselige Ph\u00e4nomen der Kontaktschuld. Ohne sie w\u00e4re die Absageunkultur nicht m\u00f6glich. Kontakt ist nicht geistige Komplizenschaft. Die Nutzung einer gemeinsamen Plattform oder B\u00fchne \u00e4ndert nichts daran, dass jeder f\u00fcr sich spricht und auch nur daf\u00fcr verantwortlich ist, was er oder sie sagt.<br \/>\nAuch die Unterzeichner dieses Appells sprechen jeweils nur f\u00fcr sich selbst. Uns eint vielleicht nichts, au\u00dfer die Sehnsucht nach einer aufregenden, f\u00fcr beide Seiten erhellenden Konversation und nach einem vielf\u00e4ltigen Kulturangebot, was auch immer jede und jeder darunter verstehen mag.<br \/>\nMilosz Matuschek &amp; Gunnar Kaiser<br \/>\nInitiatoren &amp; Erstunterzeichner<br \/>\nUnterschreiben Sie jetzt den Appell.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/idw-europe.org\/\">https:\/\/idw-europe.org\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nDr. Milosz Matuschek (Z\u00fcrich), <a href=\"https:\/\/schweizermonat.ch\/author\/miloszmatuschek\/\">https:\/\/schweizermonat.ch\/author\/miloszmatuschek\/<\/a><br \/>\nGunnar Kaiser, <a href=\"https:\/\/www.gunnarkaiser.de\/\">https:\/\/www.gunnarkaiser.de\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wider die Herrschaft der Angst: Der Appell f\u00fcr Freie Debattenr\u00e4ume<\/strong><br \/>\nAngst um die pers\u00f6nliche und existenzielle Unversehrtheit hat aber nicht nur derjenige, der mit physischem Tod oder Folter bedroht wird, sondern auch derjenige, dessen berufliche Existenz bedroht oder vernichtet wird. Aber auch die Missachtung der W\u00fcrde des Menschen durch Diffamierungskampagnen f\u00e4llt darunter. Wenn \u201eshitstorms\u201c einer aufgewiegelten Menge, die sich zugleich als Ankl\u00e4ger, Richter und Vollstrecker bet\u00e4tigt, zur sozialen Ausgrenzung f\u00fchrt, ist dies f\u00fcr den Betroffenen psychische Misshandlung. Wer das bef\u00fcrchten muss, h\u00e4lt den Mund. Es sind mittelalterliche Methoden der Existenzvernichtung durch \u00c4chtung, die gegen elementarste Grunds\u00e4tze der Fairness versto\u00dfen.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nDie grundlegende Voraussetzung des rationalen Diskurses ist die Trennung der Sach \u2013 von der pers\u00f6nlichen Ebene. Diese Distanz erm\u00f6glicht es, sich \u00fcber etwas lustig machen zu k\u00f6nnen und damit eine andere Perspektive zu bekommen. Sie erm\u00f6glicht es auch, v\u00f6llig unterschiedliche Bewertungen eines Sachverhaltes haben zu k\u00f6nnen, dabei aber gem\u00fctlich zusammen zu sitzen und sich pers\u00f6nlich zu sch\u00e4tzen. Als Anwalt werde ich h\u00e4ufig gefragt, wie ich denn mit Kollegen einen Kaffee trinken gehen k\u00f6nne, mit denen ich mich kurz zuvor vor Gericht heftig gestritten habe. Meine Antwort ist, dass es ganz problemlos geht, denn wir streiten zur Sache, nicht zur Person.<br \/>\n&#8230; alles vom 6.9.2020 von Annette Heinisch bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wider_die_herrschaft_der_angst_der_appell_fuer_freie_debattenraeume\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/wider_die_herrschaft_der_angst_der_appell_fuer_freie_debattenraeume<\/a><br \/>\n.<br \/>\nKommentare<br \/>\n<strong>Genau das ist mir passiert und ich halte meinen Mund dennoch nicht<\/strong><br \/>\nNie wieder will ich mich wegducken m\u00fcssen aus Angst um meine Existenz. Der Staat sollte das sicherstellen, aber der Staat ist selbst der Angreifer, denn die Parteien, die sich immer \u00e4hnlicher werden, haben uns den Staat geraubt, um sich nach Herzenslust an ihm fett zu fressen. Selbst in einem alternativen Medium hat man mich ganz still und heimlich ausgesperrt, und nun fehlen mir halt ein paar Einblicke. War das auch Existenzangst? Was solls? Ja, ich bin penetrant und es regt mich auf &#8211; schon klar. Ich will sagen d\u00fcrfen, dass ich in der AfD bin, weil man mit ihr unanst\u00e4ndig umgeht und weil ich 89 gelernt habe, dass man sich dort zu positionieren hat, wo Menschen an den Pranger gestellt und zum Abschuss freigegeben werden. Deshalb bin ich dort und deshalb bin ich penetrant. Findet irgendwer, das ist falsch? Es ist meine Sicht der Dinge. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn wenigstens die Alt-89er ihre Position \u00fcberdenken und nicht einfach wegschauen. Diese Leute, die heute angegriffen werden, sind 89 aufgestanden und haben so den Rebellen Schutz geboten und selbstverst\u00e4ndlich ihre W\u00fcnsche und Forderungen mit eingebracht. Die Meuterer von damals wollen das umgekehrt, von ein paar wenigen Ausnahmen abgesehen, aber nicht leisten. \u00dcber einige Wortmeldungen aus der Ecke k\u00f6nnte ich mich freuen. Es w\u00e4re auch langsam an der Zeit, denn schon im Fr\u00fchjahr roch es \u201cgewaltt\u00e4tig\u201d nach Pogromen in dem Land in dem wir gut und &#8230; ich kann es nicht mehr h\u00f6ren! Schaffen wir das?<br \/>\n6.9.2020, St.R., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Auch ich habe unterschrieben. Bitte schlie\u00dfen Sie sich an!<\/strong><br \/>\nEs war wohl noch nie SO wichtig. Es geht ums Ganze. Die Gegenseite ist (leider) sehr stark und wenn wir uns nicht vehement wehren, werden wir in einer Welt aufwachen, in welcher wir uns nicht einmal im schlimmsten Albtraum geahnt h\u00e4tten.<br \/>\n6.9.2020, CH.R.<br \/>\nEnde der Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Indubio Folge 56 \u2013 Kultureller B\u00fcrgerkrieg<\/strong><br \/>\nIn unserem Mittagsprogramm f\u00fcr Kopf-H\u00f6rer diskutieren heute der Medienwissenschaftler Prof. em. Norbert Bolz, der YouTube-Publizist Gunnar Kaiser und der Schriftsteller Bernhard Lassahn mit Burkhard M\u00fcller-Ullrich \u00fcber den von Gunnar Kaiser mit-lancierten Appell gegen die grassierende Kultur des Mundtotmachens und Existenzvernichtens. Bringt es etwas, zum ideologischen Gegner die Hand auszustrecken? Geh\u00f6rt Cancel Culture nicht zum unver\u00e4nderlichen Erbgut der Linken?<br \/>\n6.9.2020<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_56_kultureller_buergerkrieg\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/indubio_folge_56_kultureller_buergerkrieg<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare<br \/>\n<strong>\u201cCancel Culture\u201d<\/strong><br \/>\nDanke f\u00fcr die interessante Diskussion. Im Fall von Eva Hermann kann man in der Tat von \u201cCancel Culture\u201d sprechen, weil sie ihren Job im NDR verloren hatte. Der Grund war eine zweifelhafte Interpretation ihrer Aussage zur Wertsch\u00e4tzung der Mutter. Nach meiner Meinung war es ihre Ansicht \u00fcber die 68er und deren Verh\u00e4ltnis zum Muttersein. Ihre Abneigung gegen\u00fcber den 68ern war wohl auch der Grund f\u00fcr ihren \u201cRausschmiss\u201d bei Kerner.<br \/>\n6.9.2020, R.K.AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Indubio t\u00e4glich zur prominenten Zeit im Deutschlandfunk?<\/strong><br \/>\nObwohl ich grunds\u00e4tzlich zustimme, da\u00df die \u2018Bewegung\u2019 von der anderen Seite kommen mu\u00df, gibt es doch noch ein Angebot, das wir der Twittermobseite machen k\u00f6nnten: Ab sofort l\u00e4uft Indubio t\u00e4glich zur prominenten Zeit im Deutschlandfunk. Wir sind sogar gn\u00e4dig und der Herr Kaddor, der im Hause t\u00e4tig ist, wird nicht ge-cancelt. Der darf gerne bleiben und fortan von Antifa \u2018Aktionen\u2019 Live berichten. Daf\u00fcr verzichten \u2018wir\u2019 auf L\u00fcgenpresse und denken uns etwas lustiges anderes aus, wenn\u2019s nicht besser wird. Ist das nicht ein Superangeb\u00f6tchen? (Und noch eines; Sobald \u2018die\u2019 aufh\u00f6ren sich aufzuf\u00fchren, wie die von allen guten Geistern verla\u00dfen, h\u00f6re ich auf mit meiner Polemik, wenn auch sehr sehr ungern \ud83d\ude42<br \/>\n6.9.2020, S.L.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Unparteiische Berichterstattung &#8211; nicht mehr bei der FAZ<\/strong><br \/>\nFaz von heute: \u201cDie Wortf\u00fchrer der \u201eQuerdenken\u201c-Demonstration fordern den Umsturz. Die Verachtung f\u00fcr den Rechtsstaat dringt ihnen aus allen Poren. Wer ihnen folgt, wei\u00df das \u2013 und nimmt die Folgen in Kauf.\u201d<br \/>\nWer fordert denn nun den Systemwechsel z.B. seit drei Tagen in Leipzig? Links zu 100 Prozent. Aber die d\u00fcrfen das. Die Verachtung der Querdenker gilt genau diesem verlogenen Linksstaat, der jetzt schon so weit entfernt von einem Rechtsstaat ist wie die FAZ von einer unparteiischen Berichterstattung.<br \/>\n6.9.2020, V.K.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Norbert Bolz meint es vermutlich nicht so &#8211; aber die Cancel culture<\/strong><br \/>\nbeinhaltet durchaus auch die k\u00f6rperliche wie \u00fcberhaupt die physische Gewalt, leider &#8211; man muss da nur mal Charles Murray fragen, oder Brett Weinstein. Der Aufruf ist gut, wie auch Jonathan Haidts Heterodox-Academy und Toby Youngs Free Speech Union in GB.<br \/>\n6.9.2020, D.K.<br \/>\nEnde der Kommentare<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Milosz Matuschek und Gunnar Kaiser haben den &#8222;Appell f\u00fcr Freie Debattenr\u00e4ume&#8220; initiiert, \u00e4hnlich dem in den USA erschienenen Aufruf \u201eA letter on justice and open debate\u201c im Magazin Harper\u00b4s Magazin. Beiden geht es um eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit in der Demokratie &#8211; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/freie-debattenraeume-appell\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,162,13,119,80,157],"tags":[281,682,720,525],"class_list":["post-83306","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-internet","category-kultur","category-kunst","category-medien","category-oeffentlicher-raum","tag-burgerinitiativen","tag-freiheit","tag-medien","tag-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83306"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83306\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}