{"id":82250,"date":"2020-07-17T09:53:06","date_gmt":"2020-07-17T07:53:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=82250"},"modified":"2020-07-17T10:36:36","modified_gmt":"2020-07-17T08:36:36","slug":"soziologie-teurer-als-physik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/soziologie-teurer-als-physik\/","title":{"rendered":"Soziologie teurer als Physik"},"content":{"rendered":"<p>54% eines <a title=\"Abitur ungleich Hochschulreife\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/abitur-ungleich-hochschulreife\/\">Abtiturjahrgangs<\/a> studieren. Von diesen <a title=\"Bildungsmisere\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsmisere\/\">&#8218;versagen&#8216;<\/a> &#8211; je nach Fakult\u00e4t &#8211; bis zu drei Viertel. Diese wechseln dann in geisteswissenschaftliche F\u00e4cher, da &#8222;einfacher&#8220;. <a title=\"Wirtschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/wirtschaft\/\">Volkswirtschaftlich<\/a> wenig sinnvoll. Deshalb verteuert Australien die Studiengeb\u00fchren f\u00fcr diskussionswissenschaftliche F\u00e4cher, w\u00e4hrend sie diese f\u00fcr <a title=\"Science\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/science\/\">&#8222;n\u00fctzliche F\u00e4cher&#8220;<\/a>\u00a0senkt. Beispiele: <a title=\"Mathematik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/mathematik\/\">Mathematik<\/a> und Landwirtschaft um 62% runter. <a title=\"Informatik Mathe Physik (IMP)\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/informatik-mathe-physik-imp\/\">Informatik<\/a> und <a title=\"Science\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/science\/\">Ingenieurswissenschaften<\/a> um 21% runter. <!--more-->Sozial- und Geisteswissenschaftem um 113% teurer.<br \/>\n.<br \/>\nVon dieser Spreizung der Geb\u00fchren verspricht man sich folgendes:<br \/>\n&#8211; Vermeiden des &#8222;Einfach so drauf losstudieren&#8220;, zumal es eh nichts kostet.<br \/>\n&#8211; Leistung wird belohnt.<br \/>\n&#8211; Es werden immer mehr Studieng\u00e4nge eingerichtet, die die o.a. &#8218;Versager&#8216; aufnehmen und die auf Jobs im Bereich Politik und Medien (EU-Verwaltung, NGO&#8217;s, Parteien), zugeschnitten sind. Folge: In Parlamenten, Aussch\u00fcssen, Redaktionen, &#8230; finden sich kaum Personen mit Berufserfahrung im nicht-staatlichen, privaten Sektor (Ingenieure, \u00c4rzte, Landwirte, Naturwissenschaftler). Diese Entwicklung hin zur &#8222;Rhetorik statt Qualifizierung&#8220; im staatlich-politischen Sektor soll beendet werden.<br \/>\n&#8211; Erh\u00f6hung des <a title=\"Bildungsmisere\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/bildungsmisere\/\">Niveaus<\/a> der universit\u00e4ren Bildung.<br \/>\n&#8211; Mehr Studenten in <a title=\"Mathematik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/mathematik\/\">Mathematik<\/a> sowie Naturwissenschaften..<br \/>\n&#8211; St\u00e4rkung der nicht-akademischen, beruflichen Bildung (<a title=\"Facharbeiter\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/duale-bildung\/facharbeiter\/\">Facharbeiter<\/a>, Lehre, duales System).<br \/>\n.<br \/>\nEs ist &#8222;in&#8220;, an den Hochschulen F\u00e4cher zustudieren, in denen es mehr auf &#8222;Rhetorik&#8220; ankommt als auf &#8222;Logik&#8220;. Wenn die Lehrst\u00fchle\u00a0f\u00fcr\u00a0<a title=\"Gender\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Gender<\/a> weiter rasant zu und die f\u00fcr Physik abnehmen, mu\u00df unser \u00fcber Export\u00fcbersch\u00fcsse\u00a0verdienter Wohlstand br\u00f6ckeln.Das Bruttosozialprodukt wird in Handwerk und Industrie verdient, nicht in EU-Aussch\u00fcssen in Br\u00fcssel und vom Staat\u00a0unterhaltenen NGOs in Berlin. Wenn es immer weniger junge Studienabg\u00e4nger in die Privatindustrie zieht, werden das Sozialprodukt abnehmen und der Sozialstaat mit all seinen Versorgungs- und Alimentationspflichten nicht mehr finanzierbar.<br \/>\nNun ja &#8211; die Australier sind eben weder old-fashioned noch inhuman, sondern einfach cool und clever.<br \/>\n17.7.2020<br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Australien: H\u00f6here Studiengeb\u00fchren f\u00fcr Studenten der Diskussionswissenschaften<\/strong><br \/>\nIn Australien werden die Studiengeb\u00fchren f\u00fcr manche F\u00e4cher gesenkt, deren Absolventen nachgefragt sind &#8211; f\u00fcr andere werden sie erh\u00f6ht. Das w\u00fcrde dem deutschen Bildungssystem vielleicht auch guttun.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\n&#8211; Studenten der Mathematik und der Agrarwissenschaften zahlen demnach zuk\u00fcnftig 62 Prozent weniger Studiengeb\u00fchren.<br \/>\n&#8211; Studenten der Lehr\u00e4mter, der Klinischen Psychologie, der Pflegeberufe und der Sprachen zahlen 46 Prozent weniger.<br \/>\n&#8211; Studenten der Gesundheitswissenschaften, der Architektur, der Informationstechnologie, der Ingenieurswissenschaften und der Naturwissenschaften zahlen 21 Prozent weniger.<br \/>\nAlle anderen zahlen mehr: plus 13 Prozent f\u00fcr Studenten der K\u00fcnste, plus 28 Prozent f\u00fcr &#8211; Studenten des Rechts, der \u00d6konomie, des Managements und des Handels. UND: Studenten der Geisteswissenschaften, der Sozial- und Kulturwissenschaften, der Kommunikations- und Verhaltenswissenschaften: plus 113 Prozent.<br \/>\nKonkret hei\u00dft das zum Beispiel: Ein Student der Geisteswissenschaften zahlt mit $14.500 fast das Vierfache an Geb\u00fchren eines angehenden Agrarwissenschaftlers ($ 3.700)<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.7.2020 von Josef Kraus bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/hoehere-studiengebuehren-fuer-studenten-der-diskussionswissenschaften\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/kolumnen\/aus-aller-welt\/hoehere-studiengebuehren-fuer-studenten-der-diskussionswissenschaften\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>Als pensionierter Hochschuldozent sehe ich das genauso.<\/strong><br \/>\nFr\u00fcher war ich gegen Studiengeb\u00fchren, allerdings zahlten wir an der Technischen Universit\u00e4t in den 1960er Jahren auch schon jedes Semester \u201c Einschreibgeb\u00fchren \u201c zwischen 50 und 60 DM ( habe ich gerade in meinem Studienbuch nachgeschaut ). Das entsprach der Monatsmiete im Studentenheim. Damals schrieben sich auch, mit wenigen Ausnahmen, nur Studenten ein, die wirklich studieren wollten und zwar f\u00fcr Studieng\u00e4nge, mit denen sie ihren Lebensunterhalt verdienen konnten.<br \/>\nDas ist heute leider ganz anders. Da ist es weit verbreitet, Laber- und Genderf\u00e4cher zu belegen, zwischen denen auch zu wechseln, oft ohne Abschlu\u00df zu beenden und dann bevorzugt in die Politik, zu den ungez\u00e4hlten Antonio Amadeu Stiftungen oder gleich zur Antifa zu gehen. In Dikussionen mit Linken h\u00f6re ich regelm\u00e4\u00dfig das Argument, Bildung d\u00fcrfe nichts kosten. Das ist gleich zweimal falsch, denn erstens ist ein Studium eine Aus- und keine Allgemeinbildung, f\u00fcr Letztere gibt es an Volkshochschulen, in Bibliotheken, in Museen, im Internet und anderswo gen\u00fcgend M\u00f6glichkeiten. Und zweitens, auch wenn Studenten f\u00fcr ihr Studium nichts bezahlen m\u00fcssen, ist es nicht kostenlos.<br \/>\nDie Kosten fallen immer an, nur werden sie dann von anderen ( Steuerzahler ) bezahlt, die nicht davon profitieren, wie von Handwerkern, Pflegekr\u00e4ften und der oft zitierten, schlecht bezahlten Kassiererin im Supermarkt. Und f\u00fcr Studenten aus \u00e4rmlichen Verh\u00e4ltnissen kann es immer finanzielle Unterst\u00fctzung oder Stipendien geben. Und wenn Studenten f\u00fcr ihr Studium bezahlen m\u00fcssen, dann fallen nicht nur die nicht studierenden Einschreibleichen weg, sondern die Studenten werden die Professoren unter Druck setzen, anspruchsvolle Vorlesungen zu halten und nicht so viele Vorlesungen ausfallen zu lassen.<br \/>\n15.7.2020, SCH<br \/>\n.<br \/>\n<strong>260 Professuren f\u00fcr Gendergaga &#8211; 6 Professuren f\u00fcr Atomphysik<\/strong><br \/>\n15.7.2020, Lut<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Von den 54 % eines Jahrgangs versagen bis zu 3\/4<\/strong><br \/>\nVon den 54 % eines Jahrgangs, die in D. eine Studienberechtigung haben \u2013 dazu geh\u00f6ren nicht nur die Berechtigungen f\u00fcr ein Universit\u00e4tsstudium \u2013 versagen je nach Fakult\u00e4t bis zu 3\/4. Allein schon deshalb w\u00e4re es angebracht, Studiengeb\u00fchren einzuf\u00fchren, die sp\u00e4ter vom Gehalt abgezogen werden m\u00fcssen! Ein anderes Modell w\u00e4re nat\u00fcrlich eine Zugangsverengung und die Abschaffung der Genderei, d. h. die offene Auseinandersetzung mit deren behaupteten Erkenntnissen, so dass sie wieder in der Versenkung verschwinden. Da das gesamte System schon viel zu lange wie ein Krebsgeschw\u00fcr ausgewuchert ist, von zun\u00e4chst unter 20 Studienf\u00e4cher auf 37, dann auf rd. 1800 explodiert sind, sollten alle diese kleinteiligen F\u00e4cher auf den Pr\u00fcfstand bzw. abgeschafft werden.<br \/>\nWozu braucht man die \u201eIrgendetwas-mit-Medien-Studienf\u00e4cher\u201c, wenn dabei auch noch solche Dinge wie hellgraue Schrift auf hellem Hintergrund herauskommt oder ganz dunkel gehaltene Autos vor schwarzem Hintergrund.<br \/>\nAustralien macht\u2019s vor, um mithalten zu k\u00f6nnen, brauchen wir bestens ausgebildete Leute in den Naturwissenschaften, wir brauchen auch Lehrer, die wieder wie vor 30 Jahren ihren Beruf ernstnehmen, die Freude an ihrer Wissenschaft haben und am Vermitteln derselben, wir brauchen keine Versorgungsstellen, besetzt im Wesentlichen mit Frauen, die mit 4 oder 8 Wochenstunden noch etwas hinzuverdienen, ihre Stunden m\u00f6glichst an einem Tag herunterrei\u00dfen wollen, h\u00e4ufig fehlen und keine Aufsichten und sonstige der vielen Nebent\u00e4tigkeiten \u00fcbernehmen. Die berufenen M\u00fcnder, die die Zust\u00e4nde an den Schulen so beschreiben, sind froh, nun pensioniert zu sein, da sie die Nase voll haben, mit solchen Leuten und f\u00fcr sie arbeiten zu m\u00fcssen.<br \/>\n15,7,2020, Bfw<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Es t\u00e4te Deutschland wahrlich gut, wenn f\u00fcr die \u201eOrchideenf\u00e4cher\u201c, Genderwissenschaft,<\/strong><br \/>\nganz besonders die auf NGOs ausgerichteten Studieng\u00e4nge wie z.B. Non-Profit Management, Kultur- und Sozialanthropologie, Nachhaltigkeitsmanagement, Humanit\u00e4re Hilfe und sehr viele mehr, mit hohen Studiengeb\u00fchren belegt w\u00e4ren. Stattdessen wurden in Deutschland die Studiengeb\u00fchren abgeschafft.<br \/>\n15.7.2020, Hum<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; wohin gehen\/kommen dann all diese Nichtsk\u00f6nner<\/strong><br \/>\nAuf den ersten Blick eine hervorragende Idee, aber wohin gehen\/kommen dann all diese Nichtsk\u00f6nner und gel\u00e4hmten (Pseudo)Denker? Etwa in die Ingenieurwissenschaften? Informatik? Denen geht ja so schon jede Logik ab, wie sollte das dann in Fachbereichen aussehen wo noch wirklich Hirn und Flei\u00df gefragt sind?<br \/>\nDas w\u00e4re dann der vorgezogene finale Todessto\u00df f\u00fcr dieses Land. Es sei denn es ginge mit einer f\u00fcr alle Studieng\u00e4nge erh\u00f6hten Aufnahmebedingung\/Qualifikation zum Studium einher. Qualit\u00e4t statt Quantit\u00e4t. Aber auch dazu ist ja nichts in Sicht, im Gegenteil. Die Regierung, die Verantwortlichen stellen sich selbst gute (politische) Arbeit\/Leistung aus indem einfach die Anforderungen gesenkt werden, um sogleich erh\u00f6hte Abschlu\u00dfzahlen zu erreichen, kann Statistik etwa l\u00fcgen\u2026<br \/>\n15.7.2020, Tea<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Das Desaster der deutschen Hochschulpolitik kann man hier bewundern:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.datenportal.bmbf.de\/portal\/de\/Tabelle-2.5.26.html\">https:\/\/www.datenportal.bmbf.de\/portal\/de\/Tabelle-2.5.26.html<\/a><br \/>\nTop 3: WiWi, Informatik und Jura. Ein bisschen Lenkung w\u00fcrde unserem System auch nicht schaden.<br \/>\n15.7.2020, Ruh<br \/>\nEnde der Kommentare<br \/>\n.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>54% eines Abtiturjahrgangs studieren. Von diesen &#8218;versagen&#8216; &#8211; je nach Fakult\u00e4t &#8211; bis zu drei Viertel. Diese wechseln dann in geisteswissenschaftliche F\u00e4cher, da &#8222;einfacher&#8220;. Volkswirtschaftlich wenig sinnvoll. 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