{"id":82081,"date":"2020-07-13T18:54:37","date_gmt":"2020-07-13T16:54:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=82081"},"modified":"2020-07-14T14:21:49","modified_gmt":"2020-07-14T12:21:49","slug":"polen-waehlt-polnisch-duda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/polen-waehlt-polnisch-duda\/","title":{"rendered":"Polen w\u00e4hlt polnisch: Duda"},"content":{"rendered":"<p>Amtsinhaber Andrzej Duda hat die Pr\u00e4sidentschaftswahl in <a title=\"Polen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/polen\/\">Polen<\/a> am 12.7.2020 mit 51,2 % gegen Warschaus B\u00fcrgermeister Rafal Trzaskowski mit 48,8 % gewonnen. Positiv: Die Polen hatten eine echte Wahl-Alternative zwischen PIS-Partei (die Duda unterst\u00fctzte) und B\u00fcrgerkoalition KO, die sie mit 70% Wahlbeteiligung auch nutzten. Gut f\u00fcr die <a title=\"Parlament\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/parlament\/\">repr\u00e4sentative<\/a> <a title=\"Demokratie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/\">Demokratie<\/a>\u00a0in Polen. Gut f\u00fcr die <a title=\"Visegrad\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/visegrad\/\">Visegrad<\/a>-Staaten. Gut f\u00fcr ein\u00a0<a title=\"Europa-der-Vaterl\u00e4nder\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/europa-der-vaterlaender\/\">Europa der Vaterl\u00e4nde<\/a>r.<!--more--><br \/>\nDer Sieg von Duda ist umso h\u00f6her zu bewerten, also die gro\u00dfen Tageszeitungen in Polen in der Hand der deutschen Verlage Bertelsmann und Springer sind (s.u.). Polen ist ein souver\u00e4ner Staat, der seine Nationalit\u00e4t \u00fcber Jahrhunderte hinweg tapfer erhalten hat, obwohl er zwischen seinen beiden gro\u00dfen Nachbarn Russland im Osten und Deutschland im Westen immer wieder bedr\u00e4ngt wurde. Gerade wir Deutschen sollten die polnische Souver\u00e4nit\u00e4t respektieren und uns nicht in die inneren Angelegenheiten dieses Landes einmischen.<br \/>\nNicht zu verstehen ist, da\u00df die H\u00e4me und Besserwisserei, mit der Politik und Medien die Wahl in Polen von <a title=\"Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/\">Deutschland<\/a> aus begleiteten, anscheinend auch nach dem Sieg von Pr\u00e4sident Duda anh\u00e4lt.<br \/>\n13.7.2020<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Die Wahl in Polen und die Entt\u00e4uschung der deutschen Medien<\/strong><br \/>\nUnverzeihliches ist geschehen: Die B\u00fcrger Polens haben in ihrer Mehrheit nicht so abgestimmt, wie es die deutschen Medien w\u00fcnschten. Laut nationaler Wahlkommission entfielen auf Andrzej Duda 51,2 % aller Stimmen, w\u00e4hrend 48,8 Prozent Rafal Trzaskowski ihre Stimme gaben.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWenn ein Kopf-an-Kopf-Rennen in Wahlen ein Beleg f\u00fcr bestimmte Kommentatoren f\u00fcr die Spaltung der Nation ist, dann d\u00fcrfte f\u00fcr diejenigen im Gegenzug die Einstimmigkeit das wahre Kriterium einer Demokratie sein. Wie gespalten war eigentlich die junge Bundesrepublik, als Konrad Adenauer mit einer Stimme Mehrheit \u2013 und zwar seiner eigenen \u2013 1949 zum Bundeskanzler gew\u00e4hlt wurde? Es scheint indes, dass diejenigen, die demokratische Wahlen als \u201eunverzeihlich\u201c empfinden und sie deshalb korrigieren lassen, die gern das Wort \u201ealternativlos\u201c benutzen, als machten nicht gerade Alternativen das Wesen der Demokratie aus, die moralische Demokratie der repr\u00e4sentativen vorziehen. Gilt es nicht, zun\u00e4chst erst einmal ein Wahlergebnis zu respektieren? Schlie\u00dflich hat der Souver\u00e4n gesprochen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 13.7.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/die-wahl-in-polen-und-die-enttaeuschung-der-deutschen-medien\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/die-wahl-in-polen-und-die-enttaeuschung-der-deutschen-medien\/<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Ein guter Tag \u2013 f\u00fcr Polen, Europa und auch f\u00fcr Deutschland.<\/strong><br \/>\nKein guter Tag \u2013 f\u00fcr die EU, die Merkel-Administration und die linksradikalen Globalisten.<br \/>\n13.7.2020, D.W.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Polen ist gespalten &#8211; aber patriotischer Grundkonsens<\/strong><br \/>\nEinerseits ist es nat\u00fcrlich gro\u00dfartig, da\u00df Duda gewonnen hat; andererseits darf man nicht verkennen, da\u00df er f\u00fcr Kr\u00e4fte steht, die durchaus bereit sind, bei Bedarf die antideutsche Karte zu spielen, wenn es gilt, daraus politischen Profit zu schlagen und entsprechende Ressentiments zu bedienen. (Siehe die irrwitzigen Reparationsforderungen)<br \/>\nAndererseits ist Trzaskowski, gemessen an deutschen Verh\u00e4ltnissen, ein sehr gem\u00e4\u00dfigter Liberaler.<br \/>\n.<br \/>\nDas Land ist tief gespalten, viel tiefer als selbst die BRD. Das patriotisch \u2013 nationalistische l\u00e4ndlich \u2013 katholische Polen mit seinem sehr konservativen Familienbild und die st\u00e4dtischen, akademisch gebildeten Kreise, die sich an der Dekadenz des Westens orientieren, stehen sich v\u00f6llig verst\u00e4ndnislos, ja feindlich gegen\u00fcber. Ein Unterschied zu Deutschland ist allerdings, da\u00df auch die Linksliberalen in Polen durchaus nicht ohne Patriotismus sind.<br \/>\nWas die Verschiedenheit der Milieus angeht, ist die Spaltung bestimmt gr\u00f6\u00dfer als in D. Zwischen amerikanisierten Warschauer Akademikern, und einer ostpolnischen Bauernfamilie, die in etwa noch in der Lebenswelt verharrt, wie sie Reymont in den \u201eBauern\u201c beschreibt, gibt es wenig Ber\u00fchrungspunkte.<br \/>\nWenn Sie meinen, da\u00df es in Polen \u00fcber diese Lager hinweg eine Art patriotischen Grundkonsens gibt, dann haben Sie allerdings recht.<br \/>\n13-7-22020, Fja<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wie k\u00f6nnen sie Duda w\u00e4hlen?<\/strong><br \/>\nEs ist an der Zeit die EU in Vereingtes Europa umzuwandeln, damit auch der deutsche gehirngewaschene W\u00e4hler mitbestimmen kann, aber vieleicht kann die Kanzlerin, wenn sie jetzt den Vorsitz hat, die Wahl f\u00fcr ung\u00fcltig erkl\u00e4ren sonst Sanktionen. Wenn man sich die Lesebriefe in den MSMedien anschaut, merkt man, wie weit schon die Propaganda gegen, fast alle, vorgeschritten ist und wie sie Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. Ja die Polen, Israelis, \u00d6stereich, Usa, Ungarn, Tschechien, GB,Griechenland,Slovaken, alle w\u00e4hlen falsch und die Lesebriefe best\u00e4tigen es auch, deshalb glaube ich nicht, dass sich in Deutschland was \u00e4ndern wird. Das alle sch\u00f6nste ist, wenn die G\u00f6ttliche und ihre Vasallen und Journalisten \u00fcber Demokratie reden, die eigentlich nur in D. besteht und sie wird nicht einmal rot dabei. Ja da bekommen die Polen sicher keine Gl\u00fcckw\u00fcnsche, wie Iran sie bekommen hat und ob Duda auch ein Hassprediger ist, werden wir noch lesen k\u00f6nnen.<br \/>\n13.7.2020, Pra<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wie w\u00e4re es mit folgender Medienmeldung?<\/strong><br \/>\nMit deutlichen Worten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag verlangt, die Wahl des Andrzej Duda zum polnischen Staatspr\u00e4sidenten r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. \u201eDie Wahl dieses Pr\u00e4sidenten war ein einzigartiger Vorgang, der mit einer Grund\u00fcberzeugung gebrochen hat, n\u00e4mlich dass keine Mehrheiten mithilfe der PiS gewonnen werden sollen\u201c, sagte sie. \u201eDa dies absehbar war, muss man sagen, dass dieser Vorgang unverzeihlich ist und deshalb auch das Ergebnis wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden muss.\u201c<br \/>\nW\u00e4re doch nur konsequent beim derzeit in Deutschland opportunen \u201eDemokratieverst\u00e4ndnis\u201c. Bei der deutschen Journaille und den \u00f6ffentlich-rechtlichen Hofschranzen zu Berlin w\u00fcrde sie offene T\u00fcren einrennen.<br \/>\n13.7.2020, U.J.G.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Gratulation an Polen! Dort hat die Demokratie gewonnen.<\/strong><br \/>\nUns steht die R\u00fcckeroberung der politischen Vernunft durch Demokratie im n\u00e4chsten Jahr noch bevor. Medien, bzw. die Merkel und die Merkel-Medien sind gerade dabei, nicht nur die politische Vernunft durch Gehirnw\u00e4sche zu vertreiben, sondern auch das Demokratieverst\u00e4ndnis. \u201eUnverzeihliches\u201c wird kurzer Hand wieder r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht, Andersdenkende, gar scharfe Kritiker mit Ausgrenzung und notfalls mittels der existentiellen Vernichtung ausgeschaltet, sollten sie sich dieser Regierung und deren linksdrehender Ideologie widersetzen. Ein ganzer Ma\u00dfnahmenkatalog wird hinter den Kulissen beschlossen; der Werkzeugkasten zur Umsetzung ist l\u00e4ngst ausgepackt. Wir werden in den n\u00e4chsten Monaten noch \u00fcberrascht sein, was das Regime unter Demokratie versteht und infolge dessen wir akzeptieren sollen, wenn wir nicht als \u201edie Unverzeihlichen\u201c im existentiellen Nirgendwo ausgelagert werden wollen.<br \/>\n13.7.2020, pcn<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Man muss nur die Kommentare bei SPON lesen,<\/strong><br \/>\num zu erkennen, wie es um Deutschland bestellt ist. Nicht nur unsere Obermatrone, die freie Wahlen mit einem Handstreich r\u00fcckg\u00e4ngig macht, w\u00fcnscht sich, dass richtig gew\u00e4hlt wird, sondern das ganze linke Spektrum, das diesem ehemaligen Nachrichtenmagazin die Stange h\u00e4lt. Wer falsch w\u00e4hlt, muss sanktioniert werden. Raus aus der EU! Den Briten, die ebenfalls falsch abgestimmt haben, muss man die Daumenschrauben anlegen. Kann ja nicht sein, dass jemand gegen Bevormundung und Freiheitsraub aufsteht und w\u00e4hlt. Ob der deutschen Dummheit braucht man starke Nerven!<br \/>\n13.7.2020, BdG<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Und ewig gr\u00fc\u00dft das linke Murmeltier in den deutschen Medien.<\/strong><br \/>\n1. Sie hetzten gegen Donald Trump: Trump war der Sieger<br \/>\n2. Sie hetzten gegen Boris Johnson: Johnson war der Sieger<br \/>\n3. Sie hetzten gegen Viktor Orban: Orban war der Sieger<br \/>\n4. Sie hetzten gegen Andrzey Duda: Duda ist der Sieger<br \/>\nDie Kette lie\u00dfe sich bestimmt noch verl\u00e4ngern. Wer folgt als n\u00e4chstes? Vermutlich Matteo Salvini.<br \/>\n13.7.2020, D.n.P.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wie sehne ich den Tag herbei,<\/strong><br \/>\nan dem nicht nur die Ungarn und Polen oder die Briten und Amerikaner nicht mehr so w\u00e4hlen, wie die deutschen Leitmedien dies w\u00fcnschen, sondern \u2026 die Deutschen selber! Nach jetzigem Stand scheint dieser Tag in weiter Ferne zu liegen. Aber wer h\u00e4tte im Fr\u00fchsommer 1989, als man in Ostberlin gerade die Kommunalwahlen gef\u00e4lscht und in Peking das Tian\u2019anmen-Massaker angerichtet hatte, gedacht, da\u00df das kommunistische Zwangssystem, das Osteuropa in Knechtschaft hielt, zusammenbrechen \u2013 nein! doch eher ermattet und v\u00f6llig entkr\u00e4ftet in sich zusammenfallen w\u00fcrde. M\u00f6gen auch kaum Anzeichen f\u00fcr eine deutsche Wende erkennbar sein \u2013 die Hoffnung stirbt zuletzt.<br \/>\nUnd was Polen angeht: Vielleicht war die Einmischung aus Br\u00fcssel und Berlin sogar kontraproduktiv, weil sie Duda erm\u00f6glichte, die nationale Karte zu spielen. Dann h\u00e4tten die \u201eEurop\u00e4er\u201c das Gegenteil des Gew\u00fcnschten erreicht. Ein zweifellos sch\u00f6ner Gedanke.<br \/>\n13.7.2020, E.B.H.<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Die gro\u00dfen Tageszeitungen in Polen sind in der Hand der deutschen Verlage Bertelsmann und Springer<\/strong><br \/>\nStrohm\u00e4nner f\u00fcr Polens Medien?<br \/>\n<a href=\"https:\/\/taz.de\/!1542017\/\">https:\/\/taz.de\/!1542017\/<\/a><br \/>\nStreit um Zeitungen in Polen: Schluss mit \u201edeutscher Kontrolle\u201c<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streit-um-zeitungen-in-polen-schluss-mit-deutscher-kontrolle.2907.de.html?dram:article_id=382040\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streit-um-zeitungen-in-polen-schluss-mit-deutscher-kontrolle.2907.de.html?dram:article_id=382040<\/a><br \/>\n.<br \/>\n\u201eDie deutschen Medien tun immer so, als w\u00fcrde die PiS die Wahlen beeinflussen, dabei sind es die deutschen Medien, die das tun. Anscheinend kapieren sie dabei nicht, wie kontraproduktiv und \u00fcberheblich das ist, wenn die Deutschen den Polen sagen wollen, was sie zu tun haben. Das ist der Grund, warum Andrzej Duda wiedergew\u00e4hlt wurde. Die Polen werden sich nie wieder von Deutschland sagen lassen, was sie zu tun haben. Und das ist auch gut so!\u201c, so der polnische MdEP Dominik Tarczynski<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Pr\u00e4sidentenwahl in Polen: Trzaskowski gratuliert Duda zum Sieg<\/strong><br \/>\nWARSCHAU (dpa-AFX) &#8211; Nach der Stichwahl um das Pr\u00e4sidentenamt in Polen hat der oppositionelle Herausforderer Rafal Trzaskowski dem Amtsinhaber Andrzej Duda zum Sieg gratuliert. &#8222;M\u00f6ge diese Amtszeit eine wirklich andere werden&#8220;, schrieb Trzaskowski am Montag auf Twitter.<br \/>\nNach Ausz\u00e4hlung von 99,98 Prozent der Wahlkreise hat Duda laut Wahlkommission 51,1 Prozent der Stimmen erhalten, Trzaskowski lag bei knapp 48,9. Auf Grundlage dieser Daten betrug die Wahlbeteiligung rund 68 Prozent. Dabei fehlten der Wahlkommission noch die Z\u00e4hlprotokolle aus f\u00fcnf Wahlkreisen. Das offizielle Endergebnis wurde im Laufe des Montags erwartet.<br \/>\nDer 48-j\u00e4hrige Jurist Duda wurde von der nationalkonservativen Regierungspartei PiS unterst\u00fctzt, die mit der EU-Kommission im Konflikt um ihre Reformpolitik steht. Trzaskowski, der seit 2018 Oberb\u00fcrgermeister von Warschau ist, war f\u00fcr die liberalkonservative B\u00fcrgerkoalition (KO) ins Rennen gegangen und f\u00fchrte einen europafreundlichen Wahlkampf.<br \/>\nWie bei vorangegangenen Wahlen in Polen zeigten die Einzelergebnisse gro\u00dfe regionale Unterschiede. In allen elf polnischen Gro\u00dfst\u00e4dten mit mehr als 250 000 Einwohnern lag Trzaskowski klar vorn. Er punktete auch im Norden und im Westen des Landes. Duda dagegen hatte seinen R\u00fcckhalt vor allem bei der Landbev\u00f6lkerung und im stark katholisch gepr\u00e4gten S\u00fcden und Osten. In der s\u00fcdpolnischen Region Vorkarpaten kam er beispielsweise auf 70,9 Prozent der Stimmen.<br \/>\nDer polnische Botschafter in Berlin, Andrzej Przylebski, geht davon aus, dass Duda in seiner zweiten Amtszeit selbstst\u00e4ndiger und europafreundlicher agieren wird. &#8222;Pr\u00e4sident Duda wei\u00df, dass die polnischen B\u00fcrger sehr europa-enthusiastisch sind, und er wird nach diesem Wunsch handeln, nehme ich an&#8220;, sagte Przylebski dem ARD-Morgenmagazin.<br \/>\nLitauens Pr\u00e4sident Gitanas Nauseda und der tschechische Regierungschef Andrej Babis gratulierten Duda schnell zur Wiederwahl. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hielt sich zun\u00e4chst zur\u00fcck. Von der Leyen werde dem Sieger gratulieren, warte aber noch auf das Endergebnis, sagte ihr Sprecher Eric Mamer.<br \/>\nDie FDP-Mitteleuropaexpertin im Bundestag, Renata Alt, wertete den knappen Ausgang der Wahl als Zeichen f\u00fcr die Spaltung der polnischen Gesellschaft. &#8222;Das starke Ergebnis von Trzaskowski zeigt, dass ein gro\u00dfer Teil der polnischen Gesellschaft eine Politik will, die die liberalen und proeurop\u00e4ischen Werte aktiv verteidigt&#8220;, erkl\u00e4rte sie. Die EU und Deutschland m\u00fcssen sich weiterhin f\u00fcr den Schutz der Pressefreiheit einsetzen, denn die Verbalattacken, mit denen Duda zuletzt auch versucht habe, kritische Stimmen in Deutschland einzusch\u00fcchtern, seien inakzeptabel.<br \/>\nDer AfD-Obmann im Ausw\u00e4rtigen Ausschuss des Bundestages, Petr Bystron, erkl\u00e4rte, mit Dudas Wiederwahl h\u00e4tten die Polen &#8222;f\u00fcr ihre eigene Nation, Kultur, Religion und Traditionen und gegen die \u00fcbergriffigen Forderungen der Globalisten in der EU&#8220; gestimmt. &#8222;Das Votum ist klar: Die Polen wollen nicht aus Berlin und Br\u00fcssel regiert werden. Und das ist gut so&#8220;, erkl\u00e4rte Bystron.<br \/>\nIn Polen amtiert der Pr\u00e4sident f\u00fcnf Jahre lang. Das Staatsoberhaupt repr\u00e4sentiert das Land nicht nur nach au\u00dfen. Der Pr\u00e4sident hat auch Einfluss auf die Au\u00dfenpolitik, er ernennt den Ministerpr\u00e4sidenten sowie das Kabinett und ist im Kriegsfall Oberkommandierender der polnischen Streitkr\u00e4fte. Au\u00dferdem kann er mit seinem Veto-Recht Gesetzentw\u00fcrfe stoppen. Im Parlament ist dann eine Drei-F\u00fcnftel-Mehrheit n\u00f6tig, um das Veto des Pr\u00e4sidenten zu \u00fcberstimmen.\/dhe\/DP\/nas<br \/>\n&#8230; Alles vom Montag, 13.07.20 15:53 auf Boerse.de<br \/>\n<a href=\"https:\/\/archive.is\/b6wiL#selection-4455.0-4455.22\">https:\/\/archive.is\/b6wiL#selection-4455.0-4455.22<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Der obige polenfreundliche dpa-Beitrag wurde am 13.7.2020 abends &#8211; aus welchen r\u00e4tselhaften Gr\u00fcnden auch immer &#8211; gel\u00f6scht bzw. ge\u00e4ndert und ist seither nur noch \u00fcber Boerse.de und Financial.de verf\u00fcgbar.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amtsinhaber Andrzej Duda hat die Pr\u00e4sidentschaftswahl in Polen am 12.7.2020 mit 51,2 % gegen Warschaus B\u00fcrgermeister Rafal Trzaskowski mit 48,8 % gewonnen. 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