{"id":82044,"date":"2020-07-07T12:10:05","date_gmt":"2020-07-07T10:10:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=82044"},"modified":"2020-07-15T19:48:54","modified_gmt":"2020-07-15T17:48:54","slug":"pressevielfalt-statt-staatspresse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/pressevielfalt-statt-staatspresse\/","title":{"rendered":"Pressevielfalt statt Staatspresse"},"content":{"rendered":"<p>Laut Allensbach-<a title=\"Schweigen der Mitte \u2013 vornehm\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/schweigen-der-mitte-vornehm\/\">Demoskopie<\/a> erwarten <a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">\u00fcber 80%<\/a> der <a title=\"Freier Debattenraum f\u00fcr B\u00fcrger\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/freier-debattenraum-fuer-buerger\/\">B\u00fcrger<\/a> von den <a title=\"Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/\">Medien<\/a> als Vierte Gewalt im <a title=\"Demokratie \u2013 Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/demokratie-meinungsfreiheit\/\">demokratischen Staat<\/a> eine unabh\u00e4ngige, <a title=\"Medienvielfalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">vielf\u00e4ltige<\/a> und objektive Berichterstattung, um sich daraus ihre eigene <a title=\"Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">Meinung<\/a> frei bilden zu k\u00f6nnen. Als <a title=\"Buerger\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/buerger\/\">m\u00fcndiger B\u00fcrger<\/a> &#8222;nein&#8220; zu <a title=\"Framing\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/framing\/\">Framing<\/a>, <a title=\"Nudging\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">Nudging<\/a>, <a title=\"Zensur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zensur\/\">Zensur<\/a>, <a title=\"Pressekodex\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/pressekodex\/\">Pressekodex<\/a>,\u00a0<a title=\"Indoktrinierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/schulen\/indoktrinierung\/\">Indoktrinierung<\/a>,\u00a0<a title=\"Konformismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/political-correctness\/konformismus\/\">Konformit\u00e4t<\/a>, <a title=\"Bevormundung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/bevormundung\/\">Bevormundung<\/a>, &#8222;wenig hilfreich&#8220; Einheitsmeinung, Staatspresse.\u00a0<!--more-->Nun will die GroKo <a title=\"Zeitung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/zeitung\/\">Zeitungs<\/a>&#8211; und Zeitschriftenverlage mit 220 Mio Euro f\u00f6rdern. Bleibt die Unabh\u00e4ngigkeit der Presse erhalten? Wo der Volksmund sagt <em>\u201eWess\u2018 Brot ich ess\u2018, dess\u2018 Lied ich sing\u201c<\/em>. Droht hier nicht eine Art von Staatspresse? W\u00e4re dann nicht doch ein G\u00fctesiegel f\u00fcr regierungsunabh\u00e4ngige, <a title=\"Freie-Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/freie-medien\/\">freie Medien<\/a> einzurichten, wie es Peter Grimm vorschl\u00e4gt:\u00a0<em>\u201cVielleicht sollten sich Medienh\u00e4user, die solchen Staatseinfluss nicht wollen, auf ein G\u00fctesiegel verst\u00e4ndigen, das Publikationen ausweist, die frei und unabh\u00e4ngig von Steuergeld-Subventionen erscheinen.<\/em>\u201d &#8211; dazu mehr unten.<br \/>\nIn den seit nunmehr \u00fcber 30 Jahren vergangenen <a title=\"DDR\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/ddr\/\">DDR-Zeiten<\/a> galt der so harmonisch und friedlich klingende Slogan <em>\u201c\u00dcberw\u00e4ltigende Zustimmung der Kulturschaffenden der DDR zur Politik von Partei und Regierung\u201d<\/em>. Wird dieser Slogan ab 2020 wieder G\u00fcltigkeit erlangen &#8211; mit BRD anstelle von DDR? Wir brauchen keine wie auch immer umschriebene Staatspresse, sondern freie und finanziell wie personell unabh\u00e4ngige Medien.<br \/>\n4.7.2020<\/p>\n<p><strong>Geld f\u00fcr diejenigen, die alle das Gleiche sowie politisch Korrekte schreiben?<\/strong><br \/>\nDas Handelsblatt schreibt: &#8222;Die Koalitionsfraktionen aus Union und SPD wollen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage in Deutschland in den kommenden Jahren mit maximal 220 Millionen Euro f\u00f6rdern. [\u2026] F\u00fcr dieses Jahr sieht der Entwurf 20 Millionen Euro vor und in Folgejahren insgesamt 200 Millionen Euro. Es ist von \u201eF\u00f6rderung der digitalen Transformation des Verlagswesens zur F\u00f6rderung des Absatzes und der Verbreitung von Abonnementzeitungen, -zeitschriften und Anzeigenbl\u00e4ttern\u201c die Rede. Die Mittel sollen helfen, um den Erhalt der <a title=\"Medienvielfalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">Medienvielfalt<\/a> und -verbreitung in Deutschland zu sichern und den Journalismus zu st\u00e4rken.&#8220;<br \/>\nH\u00e4h\u00e4h\u00e4. Sie wollen den \u201eErhalt der Medienvielfalt sichern\u201d, und deshalb bekommen dann nur die das Geld, die alle das gleiche schreiben, und zwar das politisch Korrekte. Denen verschafft man dadurch auch enorme Wettbewerbsvorteile und nennt das dann \u201eMedienvielfalt\u201d<br \/>\n5.7.2020. <a href=\"https:\/\/www.Danisch.de\">https:\/\/www.Danisch.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Ein brandgef\u00e4hrliches Spiel: Beschluss zur Pressef\u00f6rderung<\/strong><br \/>\nDer Bundestag hat entschieden. Zeitungen, Anzeigenbl\u00e4tter und Zeitschriften erhalten in den n\u00e4chsten Jahren staatliche Gelder in H\u00f6he von insgesamt maximal 220 Millionen Euro. Von Hilfen bei der Zustellung ist pl\u00f6tzlich keine Rede mehr. Auch ist nicht mehr das Arbeits-, sondern das Wirtschaftsministerium zust\u00e4ndig. Die F\u00f6rderrichtlinien f\u00fcr die Vergabe des Geldes sind unbekannt. Das ganze Verfahren ist undurchsichtig und vor allem: hochgef\u00e4hrlich. Am Ende beschloss der Bundestag Hilfen, die keiner gefordert hatte. Doch das Geld wird flie\u00dfen, so viel ist sicher. Es werden sich schon genug Verlage finden, die es sich nicht entgehen lassen wollen. Doch selbst wenn nur einzelne H\u00e4user von der am Mittwoch beschlossenen Pressef\u00f6rderung Gebrauch machen: Die Verlagswelt l\u00e4uft Gefahr, genau in jenen Ruch zu geraten, der unbedingt vermieden werden sollte, den Ruch staatlichen Einflusses auf privatwirtschaftlich gef\u00fchrte H\u00e4user, deren Ansehen und Existenzgrundlage journalistische Unabh\u00e4ngigkeit ist.<br \/>\n&#8230; Alles vom 2.7.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.horizont.net\/medien\/kommentare\/beschluss-zur-pressefoerderung-ein-brandgefaehrliches-spiel-184088\">https:\/\/www.horizont.net\/medien\/kommentare\/beschluss-zur-pressefoerderung-ein-brandgefaehrliches-spiel-184088<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Ein Schritt in die Staatspresse?<\/strong><br \/>\nNeben Grundrente, Kohleausstieg und Corona-Hilfsmilliarden konnte man beinahe \u00fcbersehen, dass die Bundesrepublik jetzt auch mit der staatlichen Finanzierung privater Medienh\u00e4user beginnen will. Die ersten 220 Millionen hat der Bundestag genehmigt und trotz aller guten Worte werden so neue Abh\u00e4ngigkeiten geschaffen. Der Teufel lauert im Detail und \u00fcber die Details des Geldflusses ist noch nichts bekannt.<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nEine solche Kritik an staatlichen F\u00f6rdermillionen wird es k\u00fcnftig in Publikationen staatlich gef\u00f6rderter Verlage wohl eher selten geben. Vielleicht sollten sich Medienh\u00e4user, die solchen Staatseinfluss nicht wollen, auf ein G\u00fctesiegel verst\u00e4ndigen, das Publikationen ausweist, die frei und unabh\u00e4ngig von Steuergeld-Subventionen erscheinen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.7.2020 von Peter Grimm bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ein_schritt_in_die_staatspresse\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/ein_schritt_in_die_staatspresse<\/a><\/p>\n<p>Einige Kommentare:<br \/>\n<strong>Mit jetzt 70 habe ich ausgiebig die DDR-Medien genie\u00dfen m\u00fcssen,<\/strong><br \/>\nes mu\u00df wohl doch besser gewesen sein als heute. Voriges Jahr habe ich das Abo der \u201cLeipziger Volkszeitung \u201d gek\u00fcndigt. Dieses Abo hat die tiefsten DDR-Zeiten seit 1973 \u00fcberstanden. Bis eben 2019. Was den zuk\u00fcnftigen Wert des Zeitungspapiers und dessen sinnvollste Verwendung betrifft, mu\u00df ich an Walter Ulbricht denken: \u201cUm eine maximale Papiereinsparung zu erreichen, m\u00fcssen wir ab sofort das Papier beim Toilettengang beidseitig benutzen. Der Erfolg liegt auf der Hand!\u201d (War\u2019n gutgehender Witz)<br \/>\n3.7.2020, H.N., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Der Unterschied der DDR zur BRD,<\/strong><br \/>\nin der DDR wusste die Mehrheit, dass sie verschaukelt werden, in der BRD dagegen glaubt bis heute die Mehrheit das nicht. In der DDR gab es einen schwarzen Kanal, in der BRD gab es viele schwarze Kan\u00e4le. Der Unterschied, im Osten wusste man das, in der BRD bis heute nicht. W\u00e4re es anders, w\u00fcrde eine Mehrheit heute nicht der Corona-Propaganda glauben.<br \/>\nWas bei den \u00d6ffentlich Unrechtlichen schon lange gang und gebe ist, wird jetzt noch verst\u00e4rkt bei den Printmedien fortgesetzt. Jeder sollte doch wissen, dass die Printmedien nur noch wenigen Eigent\u00fcmern geh\u00f6ren, ich glaub es sind f\u00fcnf an der Zahl. Wurde nicht der Spiegel, um nur zwei Beispiele in der Corona-Krise zu nennen, Melinda Gates Stiftung mit 2,3 Unterst\u00fctzt, oder die Zeit bekam wohl auch \u201eZuwendungen\u201c die nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt keinen Einfluss auf deren Berichterstattung in Deutschland haben, so wird uns nat\u00fcrlich t\u00e4glich suggeriert? Gates h\u00e4tte keine 10 Min\u00fctige Werbezeit in den Tagesthemen bekommen, w\u00e4ren nicht auch hier Interessen im Spiel. Warum wird nicht mehr nachgefragt, recherchiert, wenn ein Gates und seine Stiftungen, die alles nur Steuersparmodelle sind, in Kenia, oder Indien f\u00fcr Verbrechen verantwortlich ist, der Mann geh\u00f6rte verhaftet, und nicht noch der rote Teppich ausgerollt! Wie korrupt, und verkommen muss man sein, um das nicht zu sagen, oder zu kritisieren?<br \/>\n3.7.2020, H.E.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die 4. Gewalt, die eine tragende S\u00e4ule im Staate bilden sollte,<\/strong><br \/>\ngibt es doch schon lange nicht mehr. Jetzt werden die \u00d6R Erziehungssender und gleichgeschaltete Bl\u00e4tter, die in journalistischer Abh\u00e4ngigkeit vom Staate ihr Dasein fr\u00f6nen mit staatlichen Subventionen fest an ihre G\u00f6nner gebunden und das Ganze wie mit Beton fest ins Konzept der Merkel- Regierung zementiert Dieses erscheint mir nach rechtsstaatlichen Kriterien doch sehr fragw\u00fcrdig und ich frage mich, was ist mit den Parlamentariern und Bundestagsabgeordneten los, dass sie solche fragw\u00fcrdigen Entscheidungen mittragen und sich durch Parteir\u00e4son dazu verleiten lassen, so etwas auf die Schnelle durchzuwinken! Laut Grundgesetz unterliegen doch Bundestagsabgeordnete nur ihrem Gewissen und nicht dem Fraktionszwang. Warum begreifen sie es nicht, was sie da mittragen. Warum kehren auch sie der freiheitlichen Demokratie den R\u00fccken oder wissen sie es nicht was Demokratie mit freier Meinungs\u00e4u\u00dferung bedeutet und dieses Grundmodell der freiheitlichen Gesellschaft, mit dieser Beschlussfassung faktisch abgeschafft wird. Was muss AM eine Macht \u00fcber Menschen haben, die sich alles aufdr\u00e4ngen lassen und die sogar ihre Freiheit und die Ihrer Kinder und Kindeskinder zu opfern bereit sind, nur dass sie weiter an den prall gef\u00fcllten Futtertr\u00f6gen ihr erb\u00e4rmliches, von AM und den von ihr umgedrehten Genossen, abh\u00e4ngiges Leben fristen k\u00f6nnen. Pfui Teufel. Was gibt es doch nur noch f\u00fcr erb\u00e4rmliche Schleimer ohne R\u00fcckgrat und Gewissen bei den Altparteien ( Blockparteien ) im Bundestag. Und wer so etwas w\u00e4hlt, dem ist nicht mehr zu helfen!<br \/>\n3.7.2020, M.C.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Das mit dem Qualit\u00e4tssiegel f\u00fcr nicht staatlich unterst\u00fctzte Medien finde ich gut.<\/strong><br \/>\nIch w\u00fcsste da auch auf Anhieb, wer dieses Siegel verdient h\u00e4tte\u2026.<br \/>\n3.7.2020, H.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Eine Staatspresse w\u00e4re ja gar nicht mal so schlimm,<\/strong><br \/>\ndie gab es ja schon bei den Nazis und in der DDR und andere Diktaturen wie etwa Nordkorea haben auch eine. Damit k\u00f6nnte ich leben, da wei\u00df man, woran man ist. Aber in Deutschland wurde ein bisher einzigartiger Weg beschritten; statt eine Staatspresse wie gewohnt durch das Zerst\u00f6ren von Redaktionen, das Verbieten bestimmter Presseerzeugnisse und durch die Inhaftierung missliebiger Journalisten zu implementieren, geschah hier etwas unerh\u00f6rt Neues. Die Medien trieben die Regierung durch ihren vorauseilenden Gehorsam so lange vor sich her, bis diese aufgab und das tat, was die Presse ihnen als ihren eigenen Willen eingeredet hatte. Die Presse wurde so zum Staat, Entscheidungen \u00fcber das Wohl und Wehe Deutschlands und \u00fcber unsere Zukunft werden mittlerweile in den Redaktionen von SPIEGEL und STERN, von TAZ und SZ getroffen und nicht mehr in Berlin. Wir leben mittlerweile in einer Pressediktatur, das hat vor uns auch noch kein Land geschafft.<br \/>\n3.7.2020, H.R.<\/p>\n<p><strong>Um eine einigerma\u00dfen objektive Berichterstattung \u00fcber die Ereignisse in DE zu erhalten,<\/strong><br \/>\nempfiehlt es sich die Presse des deutschsprachigen Auslandes (Schweiz, \u00d6sterreich) zu lesen. Als sogenannte \u201cWestpresse\u201d durchaus empfehlenswert. Es ist doch auff\u00e4llig, das kaum eine Zeitung sich kritisch \u00fcber Merkel und die Regierung \u00e4u\u00dfert. Egal welches Thema, alles ist gut und wird nur noch besser. Ob Klima, Migranten, Energiewende, Corona Lockdown, Milliardenhilfen aus dem Zauberhut &#8211; (fast) alle sind einer Meinung. Der Blick von au\u00dfen auf DE wirkt oft erhellend.<br \/>\n3.7.2020, P.H.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Sie (Zeitungsverlage) haben ja innerhalb der vergangenen f\u00fcnf Jahre bereits 180 Millionen Euro<\/strong><br \/>\nan versteckten Subventionen bekommen, siehe Bundesdrucksache 19\/19651 vom 29.05.2020, Seite 7, bzw. 1 nach dem Inhaltsverzeichnis. Nun, man hat es an den Inhalten unschwer bemerken k\u00f6nnen. Wir sind schon mitten drin. Aber das st\u00f6rt regelm\u00e4\u00dfige Spiegel-Leser, \u00d6R-Zuschauer und Abonnenten einer Lokalzeitung in SPD-Besitz nicht. Sie halten diese Medien f\u00fcr seri\u00f6s und unabh\u00e4ngig, unsere Regierung f\u00fcr demokratisch und jeden, der etwas dagegen sagt, f\u00fcr einen Verschw\u00f6rungstheoretiker. Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.<br \/>\n3.7.2020, L.SCH<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Nat\u00fcrlich sind Presse und etwa auch die Filmindustrie in Deutschland systemrelevant.<\/strong><br \/>\nOhne entsprechende \u00d6ffentlichkeitsarbeit lie\u00dfe sich diese Politik weder vermitteln noch durchsetzen. Insofern ist es konsequent, Steuergelder f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Presse zu verwenden. Und die \u00d6ffentlich-Rechtlichen sind ja bereits bestens versorgt. Also alles im Lot.<br \/>\n3.7.2020, W.A.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die \u201cunabh\u00e4ngige\u201d Presse und der \u00d6R wird f\u00fcr die politisch gew\u00fcnschte Meinungsbildung eingesetzt.<br \/>\n<\/strong> Die Presse war niemals \u201cunabh\u00e4ngig\u201d, wie John Swinton schon 1883 in seiner Rede im Twilight Club, NY, treffend feststellte, sie war immer Instrument weniger reicher Leute, ihre Meinung zu verbreiten. Sofern es viele verschiedene reiche Leute gibt, werden entsprechend vielf\u00e4ltige Meinungen verbreitet. Mit der Konzentration (nunmehr global) des Reichtums, wird diese \u201cVielfalt\u201d geringer. So wie sich in den USA Washington Post und New York Times immer \u00e4hnlicher wurden, oder in DEU die SZ, Die Zeit und Der Spiegel, gibt es zwischen der WaPo und dem Spiegel zunehmend weniger Unterschiede, und ich beobachte das seit den 70ern. Das mit den \u00d6R ist sehr bedenklich und grenzt an Verfassungsbruch. \u00d6R sind gerade gegr\u00fcndet wurden, um gegen die Dominanz der Interessen weniger anzutreten. Nun posaunen sie einseitig den doktrin\u00e4ren Willen der politischen \u201cEliten\u201d, welche mit den Interessen der Plutokraten verbunden sind. Im Zuge der zunehmenden Privatisierung der Staaten (z.B. der Zensur, die durch den Staat ja nicht stattfinden darf &#8230;, staatliche F\u00f6rderung der \u201cZivilgesellschaft\u201d sprich der NGO\u2019s, Stiftungen reicher Leute, und, und, und &#8230;) werden wir gew\u00f6hnlichen B\u00fcrger einer gleichgeschalteten Propaganda ausgesetzt, wie noch nie: Scheinvielfalt in erzwungener Einfalt. Insbesondere auch, weil jeder echte Widerspruch als Hassrede gilt und \u201cwenn n\u00f6tig\u201d strafrechtlich verfolgt wird. Vielfalt in Einfalt: Nur ein \u201cja\u201d ist erlaubt, die Tonlage k\u00f6nnen wir ja (noch) frei w\u00e4hlen, wer mehr will, der ist mindestens unanst\u00e4ndig, wenn nicht gar ein Verbrecher\u2026 So der Stand der \u201cwestlichen Werte\u201d Anfang des 21. Jh.<br \/>\n3.7.2020, A.M.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>G\u00fctesiegel &#8230;<\/strong><br \/>\n\u201cVielleicht sollten sich Medienh\u00e4user, die solchen Staatseinfluss nicht wollen, auf ein G\u00fctesiegel verst\u00e4ndigen, das Publikationen ausweist, die frei und unabh\u00e4ngig von Steuergeld-Subventionen erscheinen.\u201d Eine ganz hervorragende Idee, Herr Grimm! Mal sehen, ob sie aufgegriffen wird und, falls ja, von wem!&#8230;<br \/>\n3.7.2020, S.M.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>&#8230; Harmonie?<\/strong><br \/>\nKlingt der Titel \u201c\u00dcberw\u00e4ltigende Zustimmung der Kulturschaffenden der DDR zur Politik von Partei und Regierung\u201d nicht sch\u00f6n? Nach Harmonie? Ohne Spaltung und Streit. Nach Frieden. Und wenn doch alle dieser Meinung sind, muss dann die Politik von Partei und Regierung nicht gut sein? Es k\u00f6nnen doch nicht alle irren.<br \/>\nIch finde, die Aufgabe der Medien ist es, ihren Lesern ein gutes Gef\u00fchl zu verschaffen. Und das machten sie damals wie heute. Und erf\u00fcllten damit ihre konstruktiv-tragende Funktion damals wie heute. Ist es nicht sch\u00f6n in so einem sich selbst tragenden, harmonischen Gemeinwesen zu leben? Damals wie heute. Und damals wie heute wurde dieses Gemeinwesen von rechter Hetze angegriffen.<br \/>\n3.7.2020, A.M.<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>184 Millionen: Staatsgeheimnis Medienfinanzierung<\/strong><br \/>\n&#8230; Zum einen musste Regierungssprecher Steffen Seibert erst einmal die wenige Wochen zuvor gegebenen Zahlen zur Werbefinanzierung korrigieren:<br \/>\n&#8222;Nachtrag zur Schriftlichen Frage 5\/191:<br \/>\nAbweichend zur Beantwortung der Schriftlichen Frage 5\/191 werden durch Nachlieferung der Schaltkosten f\u00fcr Stellenanzeigen durch ein Haus die Kosten wie folgt korrigiert:<br \/>\nDie Bundesregierung hat seit 2015 Schaltkosten in H\u00f6he von 184.757.526,90 \u20ac eingesetzt. Dabei wurden die folgenden Betr\u00e4ge j\u00e4hrlich aufgewendet, um Anzeigen in den Bereichen Print, Online und TV zu schalten:<br \/>\n2015 39.467.138,19 \u20ac<br \/>\n2016 38.579.357,31 \u20ac<br \/>\n2017 36.248.699,09 \u20ac<br \/>\n2018 26.871.929,73 \u20ac<br \/>\n2019 43.590.402,58 \u20ac.&#8220;<br \/>\n&#8230; Alles vom 1.7.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.reitschuster.de\/post\/183-millionen-staatsgeheimnis-medienfinanzierung\">https:\/\/www.reitschuster.de\/post\/183-millionen-staatsgeheimnis-medienfinanzierung<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Auf dem Weg zur Staats-Presse<\/strong><br \/>\nVon einer freien Presse kann damit in Deutschland nur noch eingeschr\u00e4nkt die Rede sein. Was passiert, wenn Medienunternehmen abh\u00e4ngig sind, zeigt sich beim \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk: Die Regierungsn\u00e4he ist un\u00fcbersehbar. Sowohl in Nachrichten wie in Talkshows werden Regierungsvertreter bevorzugt; Oppostionsvertreter erf\u00fcllen lediglich eine Feigenblattfunktion. Die Abwendung vom Zuschauerinteresse ist jederzeit beobachtbar.<br \/>\n..<br \/>\nAuch die oben gestellte Frage, warum ausgerechnet das Bundessozialministerium die Pressef\u00f6rderung aktiv betreibt, ist schnell beantwortet, wenn man der Spur des Geldes folgt: Denn die Spur des Geldes f\u00fchrt unmittelbar zu Bundessozialminister Hubertus Heil, SPD. Medien seiner Partei w\u00e4ren auch unter den Hauptbeg\u00fcnstigten. Die SPD ist \u00fcber ihre 100-Prozent-Tochter Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg) mit Sitz in Berlin und Zweigniederlassung in Hamburg an diversen Verlagen und Medienkonzernen beteiligt. Zum Beispiel an der DDV Mediengruppe (u.a. S\u00e4chsische Zeitung), am Frankenpost-Verlag und am Madsack-Konzern (u.a. Hannoversche Allgemeine Zeitung, Leipziger Volkszeitung, Ostseezeitung). Das \u201eHerz\u201c des Madsack-Konzerns ist die Verlagsgesellschaft Madsack. Rund 155 Unternehmen geh\u00f6ren laut Konzernabschluss 2017 dazu.<br \/>\nBesondere Bedeutung kommt dem Umstand zu, dass Madsack das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) betreibt. Das ist eine Zentralredaktion in Hannover und Berlin, die deutschlandweit fast 50 Zeitungen mit gemeinsamen Inhalten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur beliefert. Darunter befinden sich nicht nur die Madsack-Zeitungen, sondern auch Zeitungen, an denen die SPD\/DDVG anderweitig beteiligt ist (z.B. Neue Westf\u00e4lische zu 100 Prozent), sowie zahlreiche Zeitungen anderer Verlage wie insbesondere des Dumont-Konzerns (z.B. bis zum November die Berliner Zeitung, Berliner Kurier, aber auch der K\u00f6lner Stadt-Anzeiger, K\u00f6lnische Rundschau). Circa sieben Millionen Leser t\u00e4glich erreicht das RND. Die SPD\/DDVG verf\u00fcgt damit zwar am Madsackkonzern nur \u00fcber eine Minderheitsbeteiliggung; allerdings \u00fcber 40 Prozent der Stimmrechte.<br \/>\n&#8230; Alles vom 3.7.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/auf-dem-weg-zur-staats-presse\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/daili-es-sentials\/auf-dem-weg-zur-staats-presse\/<\/a><br \/>\n.<br \/>\nEinige Kommentare:<br \/>\n<strong>So sieht ein korrupter Staat aus:<\/strong><br \/>\nEine Regierungspartei besitzt Unternehmen, das Unternehmen erh\u00e4lt Zuweisungen aus den Steuern, die von den B\u00fcrgern mit staatlichem Zwang vom Einkommen abgezogen werden, das beg\u00fcnstigte Unternehmen bewirbt die Partei und \u00fcberweist \u201eGewinne\u201c. Da ist es schon fast eine Nebens\u00e4chlichkeit, dass die Presse \u2013 auch die \u00fcbrigen beg\u00fcnstigten Unternehmen -, die die Regierung eigentlich kontrollieren soll wirtschaftlich mit der Regierung eng verflochten werden. Sie ist kein Beobachter, sondern ein Teil des Systems. Das ist ist eine Pressemimikry: Sieht nur wenn man nicht genau hinschaut wie Journalismus aus.<br \/>\n3.7.2020, K.SCH, TO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Frage ist nur, ob es noch etwas n\u00fctzt.<\/strong><br \/>\nWenn die Verelendung des Volkes erst mal so richtig Fahrt aufnimmt und die Stra\u00dfenschlachten von und mit Migranten immer mehr zunehmen, fangen einige selbst an zu denken. Leider erst dann. Aber wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: es muss erst schlimmer werden, bevor es besser wird.<br \/>\n3.7.2020, H.D.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>@Herrn Tichy: danke f\u00fcr diesen zusammenfassenden Artikel!<\/strong><br \/>\n1. Erhalten auch echte Journalisten wie TichysEinblick Gelder?? &gt; Und wenn ja, w\u00fcrde ich dringend raten diesen Claim in den n\u00e4chsten Jahren zu nutzen: \u201e100% Staatsfrei finanziert\u201c<br \/>\n2. Herrn Reitschuster geb\u00fchrt hier viel Lob, warum? Weil er (bzw. die Anfrage) aufgezeigt hat, dass SCHON JETZT die Gleichschaltung durch finanzielle Anreize erfolgt ist!! &gt; Jetzt wird sie nur noch versch\u00e4rft!<br \/>\nIch kann nur jedem TE Leser empfehlen, in seinem eigenen Umfeld daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen, dass die Mainstreamh\u00f6rigen st\u00fcck f\u00fcr st\u00fcck aus Ihrer Mainstream Filterblase gezogen werden &gt; TEilen Dieses Beitrags per Whatsapp \/ Whatsapp STATUS \u2013 Funktion. + Telegram (=Westfernsehen) installieren. Danke f\u00fcr echten Journalismus!<br \/>\n3.7.2020. Hub<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Respekt f\u00fcr diese Recherche im korrupten Sumpf.<\/strong><br \/>\nAber 50 Millionen pro Jahr f\u00fcr die Zeitungen im Vergleich zu 8 Milliarden f\u00fcr das Monopol des \u00f6ffentlich rechtlichen Rundfunks\u2026 Da kann man unter versuchsweiser Zugrundelegung des Prinzips Geld = Leistung getrost von einem Fliegenschiss sprechen, was den Einfluss auf die \u201eMedienvielfalt\u201c betrifft, egal in welche konkrete Richtung die \u201eMedienvielfalt\u201c dressiert werden soll.<br \/>\nUnd machen wir uns nichts vor, auch wenn kein Geld vom Staat flie\u00dfen w\u00fcrde, haben Politik und Medien l\u00e4ngst eine moralisch-religi\u00f6s motivierte Parallelgesellschaft gebildet, die uns zu entgleiten droht. Wenn diese Clan-Strukturen nicht zerschlagen werden, dann ist es mit der Freiheit sowieso vorbei, Geld hin oder her.<br \/>\n3.7.2020, VN<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Geschickt gemacht. Es gibt keine Zensurbeh\u00f6rde, aber &#8230;.<\/strong><br \/>\nbedingt durch die finanzielle Abh\u00e4ngigkeit wird kein Medium mehr investigativen Journalismus betreiben, der die Regierenden in Bedr\u00e4ngnis bringt. Und die Regierenden k\u00f6nnen wahrheitsgem\u00e4\u00df l\u00fcgen: Eine Zensur findet nicht statt.<br \/>\n4.7.2020, GUM<\/p>\n<p>.<\/p>\n<p><strong>Millionenhilfen des Staates: Die alimentierte Presse<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend der Corona-Krise gerieten die Zeitungsh\u00e4user n\u00e4mlich zus\u00e4tzlich unter Druck. \u00dcber Wochen war der Handel eingeschr\u00e4nkt, einzelne Kioske an Bahnh\u00f6fen und Flugh\u00e4fen geschlossen. Zus\u00e4tzlich brach das Anzeigengesch\u00e4ft ein. Deshalb springen jetzt die Ampeln f\u00fcr eine staatsfinanzierte Presse auf Gr\u00fcn. Neben den Journalisten des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks werden sich nun auch die Kollegen der Presse an Alimentationsmodelle und Staatsn\u00e4he gew\u00f6hnen. We\u00df Brot ich e\u00df, des Lied ich sing \u2013 so primitiv ist es.<br \/>\nAllein seit 2015, so ergab j\u00fcngst die Anfrage eines Abgeordneten, flossen \u00fcber Werbeanzeigen der Bundesregierung j\u00e4hrlich bis zu 21 Millionen Euro an genehme Zeitungen und Zeitschriften.<br \/>\n<em><strong>Die JUNGE FREIHEIT hat in den 34 Jahren ihres Bestehens<br \/>\nnoch nie eine Werbeanzeige vom Staat erhalten.<br \/>\nWir sind nicht ungl\u00fccklich dar\u00fcber,<br \/>\nsondern stolz auf unsere Unabh\u00e4ngigkeit.<\/strong> <\/em><br \/>\nWir legen Wert darauf, nur unseren Lesern verpflichtet zu sein. Subventionen ist ein Seditativ, das den demokratischen Diskurs einschl\u00e4fert, schleichend korrumpiert und die Pressefreiheit untergr\u00e4bt.<br \/>\n&#8230; Alles vom 10.7.2020 von Dieter Stein bitte lesen in der JF, 29\/20, Seite 1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laut Allensbach-Demoskopie erwarten \u00fcber 80% der B\u00fcrger von den Medien als Vierte Gewalt im demokratischen Staat eine unabh\u00e4ngige, vielf\u00e4ltige und objektive Berichterstattung, um sich daraus ihre eigene Meinung frei bilden zu k\u00f6nnen. 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