{"id":82001,"date":"2020-07-11T08:22:09","date_gmt":"2020-07-11T06:22:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=82001"},"modified":"2020-07-11T08:34:03","modified_gmt":"2020-07-11T06:34:03","slug":"diskriminierung-in-d-niedrig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/diskriminierung-in-d-niedrig\/","title":{"rendered":"Diskriminierung in D niedrig"},"content":{"rendered":"<p>Die <a title=\"Diskriminierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskriminierung\/\">Diskriminierungsate<\/a> ist in Deutschland mit 7,45 % niedrig. Minderheiten und Randgruppen f\u00fchlen hierzulande wohl bei uns, es geht ihnen gut. Dieses erfreuliche Ergebnis l\u00e4\u00dft sich aus den Daten des European Social Survey (ESS) ziehen. Es steht im krassen Widerspruch zu den <a title=\"Mainstream\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Mainstream<\/a>-Medien, die seit Jahren die <a title=\"Deutschland-verrecke\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutschland-verrecke\/\">Deutschen<\/a> als b\u00f6se Diskriminierer\u00a0 und\u00a0<a title=\"Migration\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/\">Ausl\u00e4nderfeinde<\/a> hinstellen und <a title=\"Manipulation\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/manipulation\/\">schlecht machen<\/a>. .<!--more--><\/p>\n<p>Seit 2002 wird der ESS als Bev\u00f6lkerungsbefragung in den Staaten Europas plus Israel und Russland alle zwei Jahre durchgef\u00fchrt, nun wurden die Daten von &#8222;Round 9&#8220; publiziert. Zum Thema \u201eDiskriminierung\u201c wird seit 2002 die gleiche Frage gestellt: &#8222;W\u00fcrden Sie sich selbst als Angeh\u00f6rige(r) einer Bev\u00f6lkerungsgruppe bezeichnen, die in [Ihrem Land] diskriminiert wird?&#8220;<br \/>\nMit 7.45% der Befragten gibt nur eine kleine Minderheit an, zu einer in ihrem Land diskriminierten Gruppe zu geh\u00f6ren. Diese sozialwissenschaftlich belegte niedrige Diskriminierungsrate des ESS \u00fcberrascht, stellen doch seit 2002<a title=\"Gruen-Links\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/gruen-links\/\"> links<\/a>-dominierte Einrichtungen und NGOs mit gro\u00dfem Aufwand immer neue Erz\u00e4hlungen von Sexismus, Homophobie, <a title=\"Rassismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassismus<\/a>, <a title=\"Diskriminierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskriminierung\/\">Diskriminierung<\/a> usw. als fundamentale gesellschaftliche Probleme in Deutschland dar. Zudem findet Diskriminierung weniger bez\u00fcglich &#8222;Geschlecht&#8220;, &#8222;Hautfarbe&#8220; oder &#8222;sexuelle Neigung&#8220; statt , sondern u.a. bez\u00fcglich &#8222;Nation&#8220; , die Linksgr\u00fcn am liebsten abschaffen m\u00f6chte.<br \/>\nDie Realit\u00e4t (wissenschaftliche Untersuchungen) stimmt nicht mit\u00a0dem von den Medien vermittelten Bild\u00a0\u00fcberein. Sind all die Narrative und Framings zu den diskriminierenden Deutschen von linken <a title=\"Ideologie\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/ideologie\/\">Ideologen<\/a> etwa medial aufgebauscht? Ja &#8211; meint auch Dr. Heike Diefenbach in ihren Forschungen auf Basis der Daten von ESS (siehe unten)<br \/>\n11.7.2020<br \/>\n.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.europeansocialsurvey.org\/about\/participating_countries.html\">https:\/\/www.europeansocialsurvey.org\/about\/participating_countries.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.europeansocialsurvey.org\/about\/singlenew.html?a=\/about\/news\/essnews0088.html\">https:\/\/www.europeansocialsurvey.org\/about\/singlenew.html?a=\/about\/news\/essnews0088.html<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Rassismus und Diskriminierung in Europa: Nach wie vor irrelevant! Eine Forschungsnotiz<\/strong><br \/>\nvon Dr. habil. Heike Diefenbach<br \/>\n.<br \/>\nMit Bezug auf die oben genannten Fragen w\u00fcrde man konkret erwarten, dass ein nennenswerter Anteil von Menschen in den Bev\u00f6lkerungen in den diversen am ESS beteiligten L\u00e4ndern angeben, einer in ihrem Land diskriminierten Gruppe anzugeh\u00f6ren. Die von Linksextremen mit so viel Aufwand an Zeit, Geld und Energie gepflegten Erz\u00e4hlungen m\u00fcssten, wenn sie hinreichend ernst genommen w\u00fcrden, ihre Spuren im Selbstverst\u00e4ndnis oder im Leben zumindest einer nennenswerten Minderheit der Menschen hinterlassen haben insofern sie sich selbst nicht (mehr) vorrangig als Individuen, sondern vor allem (wenn nicht ganz und gar) als Mitglieder irgendwelcher \u2013 mehr oder weniger als homogen vor- und dargestellter \u2013 Gruppen betrachten und sich als Opfer von Strukturen, anderen Menschen, der Verh\u00e4ltnisse, von Worten, von Gedanken, die sie anderen unterstellen, kurz: von allem und jedem, empfinden. Die Antwortverteilungen mit Bezug auf Fragen wie die oben genannten aus dem ESS m\u00fcssten dies abbilden. Tun sie es?<br \/>\nUm diese Frage zu beantworten, haben wir eine kleine Analyse auf der Basis der Daten des ESS aus 2018 durchgef\u00fchrt. Wie unsere eigene kleine Analyse ergeben hat zeigen die neuesten Daten des ESS, dass trotz der massiven Bem\u00fchungen darum, Gruppenidentit\u00e4ten und Opfererz\u00e4hlungen relevant zu machen, nur eine kleine Minderheit von Menschen angibt, zu einer in ihrem Land diskriminierten Gruppe zu geh\u00f6ren. Im Durchschnitt aller L\u00e4nder sind das 7,45 Prozent von insgesamt 46.656 Befragten, d.h. 3.477 Befragte.<br \/>\n&#8230;<br \/>\nAll diese Einzelbefunde zusammen betrachtet zeigen deutlich, dass linke Identit\u00e4tspolitik sozusagen das Thema verfehlt. Die von ihnen als relevant nach den Merkmalen \u201eGeschlecht\u201c, \u201eHautfarbe\/Rasse\u201c oder \u201esexuelle Neigung\u201c herbeikonstruierten und f\u00fcr diskriminiert erkl\u00e4rten Gruppen sind in der Realit\u00e4t vergleichsweise irrelevant; relevant sind diesbez\u00fcglich vielmehr \u201eandere Gr\u00fcnde\u201c, \u201eNationalit\u00e4t\u201c und \u201eReligion\u201c \u2013 dies alles wohlgemerkt im Rahmen des \u00fcbergeordneten Befundes, dass sich ohnehin nur eine kleine Minderheit der Befragten einer in ihrem Land diskriminierten Gruppe zugeh\u00f6rig f\u00fchlt!<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDie Befunde aus dem ESS sind insofern besonders aufschlussreich als im ESS nicht nach eigenen Diskriminierungserfahrungen (als Mitglied einer Bev\u00f6lkerungsgruppe) gefragt wird, sondern lediglich nach der eigenen Einsch\u00e4tzung der Gruppe als irgendwie diskriminiert. Obwohl Diskriminierung nur vermutet, nicht etwa selbst erfahren, werden muss, findet sich nur ein sp\u00e4rliches H\u00e4uflein von Befragten, das vielleicht als legitimatorische Basis f\u00fcr die Diskriminierungsbek\u00e4mpfer \u2013 wie z.B. die Antidiskriminierungsstelle \u2013 dienen k\u00f6nnte.<br \/>\n&#8230; Alles vom 6.7.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/sciencefiles.org\/2020\/07\/08\/rassismus-und-diskriminierung-in-europa-nach-wie-vor-irrelevant-eine-forschungsnotiz\/\">https:\/\/sciencefiles.org\/2020\/07\/08\/rassismus-und-diskriminierung-in-europa-nach-wie-vor-irrelevant-eine-forschungsnotiz\/<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Systematische Inl\u00e4nder-Diskriminierung<\/strong><br \/>\nIm Juni erlie\u00df das rotgr\u00fcne Berliner Abgeordnetenhaus ein \u201eLandes-Anti-<a title=\"Diskriminierung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskriminierung\/\">Diskriminierung<\/a>sgesetz\u201c. Sein Ziel ist die \u201eF\u00f6rderung einer Kultur der Wertsch\u00e4tzung von Vielfalt (Diversity)\u201c. Das von der Europ\u00e4ischen Union verordnete <a title=\"Gender\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/gender\/\">Gender Mainstreaming <\/a>wird jetzt zum <a title=\"Multikulti\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/leitkultur\/multikulti\/\">\u201eDiversity Mainstreaming\u201c<\/a>.** Zu deutsch: Wurden bisher nur Frauen \u201egleichgestellt\u201c, sind nun Migranten der dritten Welt und Homosexuelle offiziell bevorzugte Klientel deutscher Politik.<br \/>\nNext level der \u201egro\u00dfen Transformation\u201c zur Welteinheitszivilisation? Durchaus. Der Sturm der Ideologen auf die christlich-abendl\u00e4ndische Kultur ist weder Verschw\u00f6rungstheorie, noch Zeitgeist-Marotte, die irgendwann wieder verfliegt. Denn er manifestiert sich in einem permanenten rechtlichen Wandel, der seit Deutschlands Beitritt zur Europ\u00e4ischen Union (1992) Fahrt aufnahm.<br \/>\n&#8230; Alles vom 8.7.2020 von Alexander Heumann bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/systematische-inlaender-diskrimierung\/\">https:\/\/www.tichyseinblick.de\/gastbeitrag\/systematische-inlaender-diskrimierung\/<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<em>Alexander Heumann ist Rechtsanwalt und Fachanwalt f\u00fcr Familienrecht. Der Artikel enth\u00e4lt einen Auszug aus seinem Buch \u201eAuf dem Weg zur totalit\u00e4ren Weltrepublik. Abschied von Demokratie, Familie und Christentum?\u201c (i.Vorb.)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Diskriminierungsate ist in Deutschland mit 7,45 % niedrig. Minderheiten und Randgruppen f\u00fchlen hierzulande wohl bei uns, es geht ihnen gut. 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