{"id":81519,"date":"2020-06-15T21:31:38","date_gmt":"2020-06-15T19:31:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=81519"},"modified":"2020-06-20T21:47:57","modified_gmt":"2020-06-20T19:47:57","slug":"bevoelkerungswachstum-klima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bevoelkerungswachstum-klima\/","title":{"rendered":"Bev\u00f6lkerungswachstum &#8211; Klima"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Das <a title=\"Bevoelkerungswachstum\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demografie\/bevoelkerungswachstum\/\">Bev\u00f6lkerungswachstum<\/a> der Vergangenheit ist f\u00fcr rund 50 % der <a title=\"CO2\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/co2\/\">CO2-Emissionen<\/a> verantwortlich&#8220;, sagt der Weltbev\u00f6lkerungsbericht 2009. Da die Bev\u00f6lkerung von 6,5 Mrd in 2009 auf 7,14 Mrd in 2020 wuchs, d\u00fcrfte der CO2-Anteil von 50% heute auf mindestens 55% zugenommen haben. Vor diesem Hintergrund &#8222;wird gesch\u00e4tzt, dass die CO2-Emissionen eines einzelnen durchschnittlichen Menschen zwanzig mal so hoch sind wie die Emissionsreduzierungen, <!--more-->die wir durch einen <a title=\"Energiesparen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/energie\/energiesparen\/\">bewussteren<\/a> <a title=\"Sparen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/eu\/sparen\/\">Lebensstil<\/a> erreichen k\u00f6nnten \u2013 u.a. in dem wir zum Beispiel zu <a title=\"E-Mobil\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/regio\/verkehr\/e-mobil\/\">Elektroautos<\/a> wechseln und LED-Gl\u00fchbirnen benutzen&#8220; (Geo-Bericht s.u.).<br \/>\n.<br \/>\nNat\u00fcrlich sind Ma\u00dfnahmen hin zu <a title=\"Nachhaltigkeit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/nachhaltigkeit\/\">Nachhaltigkeit<\/a>, Umweltschonung, Konsumverzicht, &#8230; sinnvoll, aber es zeugt vom deutschen Gr\u00f6\u00dfenwahn, diese k\u00f6nnten das Klimaproblem zu l\u00f6sen.<br \/>\n&#8222;Die Haltung, man k\u00f6nne den zentralen Belastungsfaktor der \u00dcberbev\u00f6lkerungsproduktion einfach ausblenden und wegbagatellisieren, indem man nahezu ausschlie\u00dflich entweder auf den <a title=\"Forschung\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/forschung\/\">technischen Fortschritt<\/a> als Allerheilmittel bzw. Wunderwaffe setzt oder aber einen germano- und eurozenrierten Asketismus als Patentrezept indoktriniert, der im Stile eines neuen <a title=\"Klima-Religion\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/natur\/klima\/klima-religion\/\">klimareligi\u00f6sen Sittenterrors<\/a> zum Beispiel individuelle Fleischesser, SUV-Fahrer, Flufreisende u.a. an dern Pranker der gr\u00fcnen Gesinungskathedrale stellt, wird die Probleme nicht l\u00f6sen, sondern die multipolare Zerrissenheit der postmigrantisch deformierten euro\u00e4ischen Gesellschaften nur noch weiter versch\u00e4rfen.&#8220; (Hartmut Krauss: Ein verdr\u00e4ngtes Kardinalproblem, Tumult 02\/2020, S. 78-81).<br \/>\n.<br \/>\nKlimapolitik wie <a title=\"Migrationspolitik\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationspolitik\/\">Migrationspolitik<\/a> verkennen, verdr\u00e4ngen und verschweigen die Diskrepanz zwischen Wachstum der Weltbev\u00f6lkerung und Verknappung der Lebensg\u00fcter.<br \/>\nEinerseits w\u00e4chst die Bev\u00f6lkerung von 6 Mrd in 1999 auf 7 Mrd in 2011, 7,35 Mrd in 2015, 9,73 in 2050 und 11,21 Mrd in 2100.<br \/>\nAndererseits verknappen sich die substantiellen Lebensg\u00fcter wie Nahrung, Wasser, Wohnung, Energie, Arbeit, Bildung und Gesundheit. Bereits 2000 verbrauchten die Menschen 20 % mehr nat\u00fcrliche Ressourcen als die Erde regenerativ hergibt.<br \/>\n.<br \/>\nJe st\u00e4rker die Ungleichstellung der Frauen durch <a title=\"Patriarchat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/patriarchat\/\">kulturelle Tradition<\/a> und <a title=\"Islam-Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-frauen\/\">Islam<\/a> gepr\u00e4gt ist, je mehr sie von Bildung ferngehalten, je fr\u00fcher sie <a title=\"Zwangsheirat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/zwangsheirat\/\">zwangsverheiratet<\/a> und je weniger empf\u00e4ngnisverh\u00fctende Mittel vorhanden sind, desto h\u00f6her ist die Kinderzahl. Weltbev\u00f6lkerungsbericht 2014 (S. 14): &#8222;Zwischen 2000 und 2011 waren sch\u00e4tzungsweise 34 % der 20- bis 24-j\u00e4hrigen Frauen in Entwicklungsl\u00e4ndern verheiratet oder in einer festen Partnerschaft, bevor sie 18 Jahre alt waren &#8211; sch\u00e4tzungsweise 12 % von ihnen sogar schon ein einem Alter unter 15 Jahren&#8220;. Je l\u00e4nger eine soziokulturelle Modernisierungsrevolution aufgeschoben wird, desto katastrophaler sind die globalen Folgen. Das Pew Research Center Forum on Religion &amp; Public Life prognostiziert auf <a href=\"https:\/\/www.pewforum.org\">https:\/\/www.pewforum.org<\/a>: Die Muslime weltweit <a title=\"Babyboom\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/kinder\/babyboom\/\">wachsen<\/a> von 1,6 Mr in 2020 auf 2,2 Mrd in 2030 &#8211; bei einer Wachstumsrate, die doppelt so gro\u00df ist wie die von Nichtmuslimen.<br \/>\n.<br \/>\n<em><strong>So richtig es ist, in Industrienationen wie Deutschland auf nachhaltige und naturvertr\u00e4gliche Produktion umzustellen, so dumm ist es, das zentrale Problem der durch die Benachteiligung der Frauen induzierte Bev\u00f6lkerungsexplosion in islam-dominierten L\u00e4ndern auszublenden bzw. zu bagatellisieren.<\/strong><\/em><br \/>\n15.6.2020<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Klima: Bev\u00f6lkerungswachstum-Stop effektiver als Energiewende<\/strong><br \/>\n<em>Auf der Klima-Agenda stehen Effizienz und erneuerbare Energien ganz oben. Dabei w\u00e4re es effektiver und g\u00fcnstiger, das globale Bev\u00f6lkerungswachstum zu bremsen &#8211; so die These von Alexander Krauss und Thomas Kastning. Ihre Frage: Warum redet dar\u00fcber niemand?<\/em><br \/>\n&#8230;<br \/>\nUmso mehr \u00fcberrascht, dass das gezielte Bremsen des Bev\u00f6lkerungswachstums (und dadurch neuer CO2-Produzenten) bisher kaum diskutiert wird. Homi Kharas, ehemals Entwicklungs\u00f6konom bei der Weltbank, heute bei der Washingtoner Brookings Institution, sieht das \u00e4hnlich &#8211; er schreibt \u00fcber das Abkommen von Paris: \u201eLeider wurde der g\u00fcnstigste, kosteneffektivste Mechanismus zur Emissionsreduzierung von der internationalen Gemeinschaft scheinbar nicht ber\u00fccksichtigt. Es ist Bildung, oder genauer gesagt Bildung f\u00fcr M\u00e4dchen [\u2026], die deutlich wahrscheinlicher Emissionen reduziert als ein Wechsel zu erneuerbaren Energien [\u2026] oder irgendeine andere zur Zeit angewandte Strategie.\u201c<br \/>\n&#8230;<br \/>\nWeniger Kinder zu bekommen, sollte von progressiven Regierungen belohnt werden und nicht ein steuerlicher Nachteil sein. Umgekehrt sollte Menschen der Effekt des Bev\u00f6lkerungswachstums und Klimawandels bewusst gemacht werden. Eine M\u00f6glichkeit daf\u00fcr ist, Wege zu suchen, gesamtgesellschaftliche und Umwelt-Kosten in den Preisen von G\u00fctern zu internalisieren. Es klingt hart &#8211; vielleicht viel zu hart. Aber wie eine Studie in den USA zeigt: Es wird gesch\u00e4tzt, dass die CO2-Emissionen eines einzelnen durchschnittlichen Menschen zwanzig mal so hoch sind wie die Menge der Emissionsreduzierungen, die wir durch einen bewussteren Lebensstil erreichen k\u00f6nnten \u2013 u.a. in dem wir zum Beispiel zu Elektroautos wechseln und LED-Gl\u00fchbirnen benutzen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.biologicaldiversity.org\/programs\/population_and_sustainability\/pdfs\/OSUCarbonStudy.pdf#_blank\">https:\/\/www.biologicaldiversity.org\/programs\/population_and_sustainability\/pdfs\/OSUCarbonStudy.pdf#_blank<\/a><br \/>\nEs geht nicht darum, eine Welt ohne Menschen zu fordern. Es geht nur darum, wie wir auf dieser Insel namens Erde gemeinsam in eine Zukunft steuern k\u00f6nnen \u2013 eine Erde, die weit vor unserer Ankunft existierte und ganz sicher eine Weile nach uns existieren wird. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir verzichten, daf\u00fcr m\u00fcssen wir Frauen mit wenig Bildung ein selbstbestimmtes Leben erm\u00f6glichen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.11.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.geo.de\/natur\/nachhaltigkeit\/15196-rtkl-klimawandel-stoppt-das-bevoelkerungswachstum\">https:\/\/www.geo.de\/natur\/nachhaltigkeit\/15196-rtkl-klimawandel-stoppt-das-bevoelkerungswachstum<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Das Bev\u00f6lkerungswachstum der Vergangenheit ist f\u00fcr rund 50 % der CO2-Emissionen verantwortlich&#8220;, sagt der Weltbev\u00f6lkerungsbericht 2009. 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