{"id":80322,"date":"2020-04-15T16:49:18","date_gmt":"2020-04-15T14:49:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=80322"},"modified":"2020-04-15T16:51:04","modified_gmt":"2020-04-15T14:51:04","slug":"experten-streit-palliativmedizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/experten-streit-palliativmedizin\/","title":{"rendered":"Experten Streit Palliativmedizin"},"content":{"rendered":"<p>Auf das <a title=\"Corona-Virus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/\">Cronavirus<\/a> hat die Politik in Deutschland lange Zeit (seit 12\/2019) nicht reagiert, dann (16.3.2020) aber abrupt mit dem massiven <a title=\"Corona-Grundrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-grundrechte\/\">Shutdown<\/a> der Wirtschaft. Der Mediziner <a title=\"Coronavirus: Opfer oder Crash?\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/coronavirus-opfer-oder-crash\/\">Dr. Gunter Frank<\/a> zeigt, welche drei Lehren aus diesem Versagen der Regierung zu ziehen sind:<br \/>\n(1) Die Politik mu\u00df <a title=\"Wissenschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/bildung\/wissenschaft\/\">unabh\u00e4ngige Experten<\/a> zu Rate ziehen, nicht aber nur einseitig das <a title=\"Lockdown-Ende Ramadan 23.4.\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/lockdown-ende-ramadan-23-4\/\">Robert-Koch-Institut RKI<\/a>.<br \/>\n<!--more--> (2) Kritik und <a title=\"Diskussionskultur\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/diskussionskultur\/\">demokratische Streitkultur<\/a> sind wieder zuzulassen (Lockdown-Gegner sind keine <a title=\"Nazi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/\">Nazis<\/a>) und von den Medien zu unterst\u00fctzen und zu pflegen.<br \/>\n(3) In unserer \u00fcberalterten Gesellschaft sollte der Problemkreis &#8222;<a title=\"Palliativ\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/senioren\/palliativ\/\">Palliativmedizin<\/a> oder Intensivmedizin?&#8220; bei allen mit dem Coronavirus Infizierten diskutiert werden.<br \/>\n15.4.2020<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Dr. Gunter Frank: Bericht zur Coronalage 15.4.2020<\/strong><br \/>\nNachdem die erwartbaren, umf\u00e4nglichen Kollateralsch\u00e4den des Shutdowns immer deutlicher werden, m\u00f6chte ich mich in diesem Beitrag auf den medizinischen Kern der augenblicklichen Krise fokussieren, die Therapie der schwer an Viruspneumonie Erkrankten mit und ohne positivem Coronatest. Alle bisherigen Ma\u00dfnahmen haben prim\u00e4r zum Ziel, die \u00dcberlastung der Intensivabteilungen durch diese Erkrankten zu verhindern.<br \/>\nZwei Strategien wurden umgesetzt:<br \/>\nErstens wurde versucht, Ansteckungswege im Schrotschussverfahren zu blockieren (Shutdown).\u00a0Wie an dieser Stelle mehrfach begr\u00fcndet, ist diese Wahl aufgrund der Kollateralsch\u00e4den sicher die falsche gegen\u00fcber einem pr\u00e4zisen Fokussieren auf die Risikogruppe.<br \/>\nZweitens wurde versucht, m\u00f6glichst schnell die zur Verf\u00fcgung stehenden Intensivbetten freizur\u00e4umen, vorzuhalten und auszubauen. Das h\u00f6rt sich vern\u00fcnftig an. Aber wenn man genauer hinsieht, bringt diese Strategie die Medizin in ein ethisches Dilemma, weil sie die Selbstbestimmung eines alten, schwerkranken Menschen bez\u00fcglich der Art und Weise, wie das Schicksal sein Leben beenden soll, au\u00dfer Kraft setzt.<br \/>\nEs g\u00e4be eine ethischere Variante, die Intensivbetten auch in Zeiten von Corona viel vern\u00fcnftiger einzusetzen. Dies setzt jedoch Integration der dazu passenden Fachexpertise und ein hohes Ma\u00df an verantwortungsethischer Disziplin der Entscheider voraus.<\/p>\n<p>Seit Corona vernetzen sich in einer wunderbaren Art und Weise viele erfahrene, medizinische Experten aus Universit\u00e4ten und Praxen, in einer Geschwindigkeit, wie ich es noch nie erlebt habe. Alle eint, dass sie die beschlossenen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr v\u00f6llig \u00fcberzogen und aus mehreren Gr\u00fcnden f\u00fcr gef\u00e4hrlich halten. Ich habe in den letzten Wochen sehr viele Gespr\u00e4che gef\u00fchrt mit ganz hervorragenden Kollegen aus der Immunologie, Pathologie, Inneren Medizin, Epidemiologie, Pneumologie und vielen mehr. Sie sind Institutsleiter, Praktiker, aktiv in Fachgesellschaften, oft f\u00fchrende Pers\u00f6nlichkeiten ihres Fachs.<\/p>\n<p>Alle sch\u00fctteln sie den Kopf, wie es passieren konnte, solch massiv eingreifende Entscheidungen zu treffen, ohne vorher eine umfassende Expertise unabh\u00e4ngiger (!) Experten einzuholen. Es fiel auch der Begriff <em><strong>Virologenkartell<\/strong><\/em>. <em><strong>Selbstverst\u00e4ndlich hei\u00dft Wissenschaft immer Streit und nicht homogene Einheitsmeinung.<\/strong><\/em> Genau aus diesem fachlich hochwertig gef\u00fchrten Streit, und nur daraus, kristallisieren sich die besten L\u00f6sungen. Allerdings muss man in der Lage sein, einen solchen konstruktiven Streit zu moderieren. Doch die Bundesregierung w\u00e4hlte die denkbar schlechteste Option und verlie\u00df sich auf den Rat von \u201eProfis\u201c, die schon einmal in \u00e4hnlicher Situation mit einer komplett falschen Risikoeinsch\u00e4tzung auffielen.<br \/>\nOder ein aktuelles Beispiel: Wie konnte das RKI ernsthaft raten, keine Obduktionen durchzuf\u00fchren wegen des Ansteckungsrisikos f\u00fcr Pathologen. Das ist haneb\u00fcchen. Pathologen sind die Experten daf\u00fcr, wie man sich bei einer infekti\u00f6sen Leiche sch\u00fctzt. Die Obduktionen wurden trotzdem durchgef\u00fchrt, weil wir eben auch echte Profis haben. Das RKI wurde inzwischen gezwungen \u2013 durch fachliche Stellungnahmen \u2013, diese Empfehlung zur\u00fcckzunehmen. Die Obduktionsergebnisse dringen aber anscheinend nicht nach Berlin durch, denn sonst k\u00f6nnte man das Thema Intensivbetten sinnvoller angehen, wie Sie gleich sehen werden.<\/p>\n<p><strong>Corona zeigt, wie gef\u00e4hrlich der Verlust der Streitkultur ist<\/strong><br \/>\nViele gehen mit ihrer Kritik nicht exponiert an die \u00d6ffentlichkeit, weil sie aus der j\u00fcngeren Vergangenheit wissen, dass das \u00f6ffentliche Schwimmen gegen den Mainstream akademisch mit Nachteilen verbunden ist. Stellen Sie sich vor, Sie sind ein universit\u00e4rer Institutsleiter, eingebunden in die B\u00fcrokratie, und haben Verantwortung f\u00fcr 100 Mitarbeiter. Wenn Sie sich pers\u00f6nlich exponieren, hat das Auswirkungen nicht nur auf Ihr Renommee, sondern auch auf die Zukunft ihrer Einrichtung, Mitarbeiter und Forschung. Das ist v\u00f6llig nachvollziehbar.<br \/>\nIch pers\u00f6nlich tue mich da wesentlich leichter, da ich sozusagen als Privatgelehrter agiere. Viele Universit\u00e4tskollegen versuchen deshalb derzeit nachdr\u00fccklich auf ihre eigene Fachwelt einzuwirken, sich en bloc \u00f6ffentlich auszusprechen. Eine der wichtigsten Lehren aus Corona kann man jetzt schon formulieren. Wir m\u00fcssen wieder lernen, streitbar \u00fcber wichtige gesellschaftliche Themen zu diskutieren und andere Meinungen nicht zu diskreditieren. Ohne eine offene Debatte, die doch die eigentliche St\u00e4rke der Demokratie ist, sind wir viel zu anf\u00e4llig daf\u00fcr, besonders in Krisen die falschen Entscheidungen zu treffen.<\/p>\n<p>Wenn wir nicht gewusst h\u00e4tten, dass eine Virusepidemie namens Covid-19 auf uns zurollt oder wenn wir die Bilder aus Italien und China nicht gesehen h\u00e4tten, dann h\u00e4tten alle die mir bekannten Experten folgendes Szenario als hochwahrscheinlich gehalten: Im Februar erste H\u00e4ufung von schweren Viruspneumonien in den Praxen. Diese werden teilweise in die Krankenh\u00e4user eingewiesen, und das h\u00e4tte vielleicht auch einen kurzzeitigen \u00dcberbelegungsstress ausgel\u00f6st, der sich aber im April wieder entspannt h\u00e4tte. Die \u00c4rzte h\u00e4tten sich gewundert und versucht, die Ursache herauszufinden, was auch irgendwann gelungen w\u00e4re. Die Sterblichkeit h\u00e4tte die einer schweren Grippe nicht \u00fcberschritten.<br \/>\nSchlagzeilen h\u00e4tte es wahrscheinlich nicht gegeben, das Leben w\u00e4re normal weitergelaufen. Viele h\u00e4tten sich durchseucht, eine zweite Welle w\u00e4re deshalb auch kein Thema. N\u00e4chstes Jahr wird in Konkurrenz mit einer neuen Influenza-Grippe dann Corona-Covid-20 sein Unwesen treiben. Der Immunologe Prof. Dr. Stefan Hockertz, der schon sehr fr\u00fch die aktuellen Ma\u00dfnahmen als grundfalsch eingestuft hat, sagt dazu: wenn es eine sinnvolle medizinische Botschaft nach Corona gibt, dann die, dass wir endlich die j\u00e4hrlich wiederkehrende Grippe ernster nehmen m\u00fcssen, indem man die allgemeinen Hygienema\u00dfnahmen, zum Beispiel beim Besuch der Gro\u00dfeltern, besonders in der Winterzeit einh\u00e4lt.<\/p>\n<p><strong>Der Umgang mit dem Ende des Lebens<\/strong><br \/>\nOhne Coronapanik w\u00e4re es auch deshalb nicht zu einer dramatischen \u00dcberbelastung der Intensivabteilungen gekommen, weil man bei vielen multimorbiden, schwer vorerkrankten, am Ende ihres Lebens stehenden Patienten anders verfahren w\u00e4re. Wenn die Lebenskraft sinkt, man kein autarkes Leben mehr f\u00fchren kann, wollen viele Menschen am Ende ihres Lebens \u2013 und das ist h\u00e4ufig eine Lungenentz\u00fcndung \u2013 keine Einweisung ins Krankenhaus und ganz bestimmt keine Hochleistungsmedizin mehr erleben. Sie haben von ihr ganz offensichtlich auch wenig zu erwarten. Stellvertretend f\u00fcr viele Untersuchungen hier eine aktuelle chinesische Studie zu Covid-19.<br \/>\nNur ein Satz daraus: \u201cwhile invasive ventilation was given to 100 patients with 97 (97%) deaths at 28-day.\u201c Es ist anzunehmen, dass die \u00fcberlebenden 3 Prozent jetzt Pflegef\u00e4lle sind, wenn sie es nicht schon waren. (Dazu kommt auch noch, dass die auf Intensivabteilungen \u00fcbliche schnelle Intubation bei allen Viruspneumonien-Erkrankten \u2013 eben auch bei den Jungen \u2013 offensichtlich problematisch sein kann). So m\u00f6chten alte Menschen nicht sterben, w\u00fcrde man ihnen die Wahl lassen. Deshalb gibt es auch Patientenverf\u00fcgungen. Es w\u00e4re ein wichtiger Teil einer sp\u00e4teren Untersuchung, inwieweit man diese im Rahmen der Coronakrise auch beachtet hat.<br \/>\nDie meisten alten und pflegebed\u00fcrftigen Menschen akzeptieren das Ende, aber sie m\u00f6chten es w\u00fcrdevoll und m\u00f6glichst schmerzfrei erleben. Das nennt man Palliativmedizin, und dieses \u00fcberaus segensreiche Fach hat sich in den letzten Jahren ganz hervorragend entwickelt. Ein so mutiges wie wichtiges Interview eines Palliativmediziners bringt das Problem in der aktuellen Coronakrise auf den Punkt.<br \/>\nDas bedeutet, man h\u00e4tte es besser machen k\u00f6nnen, statt planlos Krankenh\u00e4user leerzur\u00e4umen, statt andere wichtige medizinische Ma\u00dfnahmen f\u00fcr an anderen Krankheiten Erkrankte zu verschieben, statt Beatmungspl\u00e4tze tagelang mit Patienten zu blockieren, die das gar nicht wollen. So aber geht man das Risiko ein, dass die verungl\u00fcckte Mutter von zwei kleinen Kindern keinen Platz mehr hat. Das h\u00e4tte man besser machen k\u00f6nnen, indem man zusammen mit den Pflegebed\u00fcrftigen \u00fcber die Situation gesprochen, ausreichend ambulante Ressourcen f\u00fcr Haus\u00e4rzte bereitgestellt und die Palliativmedizin ganz bewusst in diese Situation integriert h\u00e4tte.<\/p>\n<p><strong>Katastrophale Fehlentscheidungen<\/strong><br \/>\nDas alles hat nichts mit Euthanasie zu tun, sondern damit, alten Menschen, die M\u00f6glichkeit zu geben, selbstbestimmt Entscheidungen bez\u00fcglich des eigenen Schicksals zu f\u00e4llen. Doch dazu braucht es die F\u00e4higkeit, die richtigen Fragen zu stellen und auf die daf\u00fcr passenden Experten zu h\u00f6ren. In Fragen der Selbstbestimmung am Ende eines langen Lebens ist kein Virologe, kein Intensivmediziner und kein RKI-Beamter der richtige Ansprechpartner.<br \/>\nEs werden k\u00fcnftig sehr viele Fragen zu stellen sein: warum dies alles nicht passierte, und wie wir es in Zukunft besser machen k\u00f6nnen. Ganz pers\u00f6nlich glaube ich, dass wir als erstes \u00fcber die Art und Weise sprechen m\u00fcssen, wie wir in den letzten Jahren Debatten gef\u00fchrt haben und kritische, hochqualifizierte Stimmen aus der \u00f6ffentlichen Debatte ausgeschlossen haben. Das f\u00e4llt uns jetzt bei Corona Covid-19 auf die F\u00fc\u00dfe. Denn Experten wie Dr. Wolfgang Wodarg haben gute Argumente, auch wenn sie nicht notwendigerweise alle stimmen m\u00fcssen. Aber h\u00e4tte man sie ernsthaft diskutiert, anstatt den Ruf dieser Experten \u00f6ffentlich hinzurichten, dann w\u00e4ren all diese katastrophalen Fehlentscheidungen so nicht passiert.<br \/>\nHier wieder zum Schluss mein pers\u00f6nliches Fazit: Stoppt den Shutdown sofort, sch\u00fctzt die Risikogruppen endlich professionell. Wenn Ihnen dieser Beitrag plausibel erscheint, verbreiten sie Ihn bitte weiter.<br \/>\n&#8230; Alles vom 15.4.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/bericht_zur_coronalage_15.4.2020\">https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/bericht_zur_coronalage_15.4.2020<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<em>Gunter Frank<\/em><br \/>\n<em>Dr. med. Gunter Frank, geb. 1963 in Buchen im Odenwald, ist niedergelassener Allgemeinarzt in Heidelberg und Dozent an der Business School St. Gallen. Er ist Autor mehrerer erfolgreicher B\u00fccher wie: Unternehmensressource Gesundheit, Lizenz zum Essen, Die Ma\u00f1ana-Kompetenz, Schlechte Medizin oder zuletzt Karotten lieben Butter. Er engagiert sich in Fachgesellschaften und publizistisch f\u00fcr eine Medizin, die abseits von Ideologien und Wissenschaftsmissbrauch das Wesentliche nicht aus den Augen verliert, den relevanten Nutzen f\u00fcr den Patienten.<\/em><br \/>\n.<br \/>\n.<br \/>\nKommentare:<br \/>\n<strong>Der Einwand der Honoren kommt leider reichlich sp\u00e4t<\/strong><br \/>\n\u201cStellen Sie sich vor, Sie sind ein universit\u00e4rer Institutsleiter, eingebunden in die B\u00fcrokratie, und haben Verantwortung f\u00fcr 100 Mitarbeiter. Wenn Sie sich pers\u00f6nlich exponieren, hat das Auswirkungen nicht nur auf Ihr Renommee, sondern auch auf die Zukunft ihrer Einrichtung, Mitarbeiter und Forschung. Das ist v\u00f6llig nachvollziehbar.\u201d Ich habe daf\u00fcr keinerlei Verst\u00e4ndnis, &#8222;Ein jeder Stand hat seinen Frieden ein jeder Stand hat seine Last, so das Sprichwort&#8220;. Wenn man in jeder Studie die Bedeutung seiner Ideen und Wichtigkeit ihrer Verbreitung unterstreicht, dann sollte man auch in Krisenzeiten zu diesen stehen. Ferner, sollte sich eine Disziplin nicht einerseits in grenzenloser Arroganz im Kielwasser eines streitbaren \u201cAlbert Schweitzers\u201d w\u00e4hnen bei andrerseits vollen Hosen und der Vergangenheit die sie nun mal leider hat.<br \/>\nOder anders ausgedr\u00fcckt: Der Einwand der Honoren kommt leider reichlich sp\u00e4t und scheint mir von daher \u00fcberfl\u00fcssig. Denn, die Isolationsma\u00dfnahmen sind f\u00fcr jeden Deppen deutlich erkennbar nicht wirksam. Die offenen Grenzen und aller einfachsten Gesetze der Aerodynamik erkennen wir auch ohne vernetzte \u00c4rzte.<br \/>\n15.4.2020, Gabriele K., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Hallo, Herr Dr. Frank, vielen Dank f\u00fcr ihren Mut hier \u00f6ffentlich zu schreiben<\/strong><br \/>\nEine gute Resilienz. Aber sie haben etwas Entscheidendes vergessen. Die Psyche in dieser \u201cKrise\u201d. Es findet keine soziale Interaktion mehr statt. Keine Real\u00fcberpr\u00fcfung des Gehirns mit dem Gegen\u00fcber. Wissen Sie was da passiert? Es werden viele psych. St\u00f6rungen und mehr Suizide als sonst geben. Wird das dann als Collateralschaden abgeschrieben? Ach ja, ich hatte ganz vergessen, dieses Land frisst seine Brut selbst.<br \/>\n15.4.2020, Ulla sCH, Ao<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Bei Klima wie Corona: Helden der Wissenschaft \u00e4u\u00dfern ihre Fachmeinung nicht<\/strong><br \/>\nDie Unterdr\u00fcckung einer freien Diskussion \u00fcber den angeblich menschengemachten Klimawandel hat in der Mentalit\u00e4t der sich als Wissenschaftler gerierenden Instituts- und Forschungsleiter tiefe Spuren hinterlassen. Wer da aus der Korona der Klimaapologeten ausscheidet, verliert schnell jede finanzielle Unterst\u00fctzung durch den Staat und mu\u00df die Vernichtung seines Rufes durch die Propheten des Klimagaus bef\u00fcrchten. Wie schnell rutscht in dieser Atmosph\u00e4re das Herz der sonst selbstbewu\u00dft auftretenden Herrschaften in die Hose und angstgetrieben stimmen sie in den Klimagesang ein. Gegen ihre \u00dcberzeugungen sammeln sie Argumente f\u00fcr die Klimakirche, die sie als Ergebnis von Forschung ausweisen und schnell werfen sie jede wissenschaftliche Redlichkeit \u00fcber Bord, um nicht von den Geldtr\u00f6gen verscheucht zu werden.<br \/>\nDas gleiche passiert jetzt in der Coronazeit: Diese Helden der Wissenschaft trauen sich nicht, ihre Fachmeinung \u00f6ffentlich zu \u00e4u\u00dfern. Sie f\u00fcrchten den Liebesentzug durch Merkel, S\u00f6der und den im Panikmodus sendenden \u00f6ffentlich-unredlichen Medien. Ihre Pers\u00f6nlichkeit ist nicht stark genug, diesen Liebesentzug auszuhalten und der Meinung der falschen G\u00f6tter in Politik und assoziierten Paniktrompetern entgegenzutreten. Helden sehen anders aus! Noch eine kleine Anmerkung zur st\u00e4ndig wiederholten Aufforderung zum Streiten. In der wissenschaftlichen Abw\u00e4gung von Fakten, Thesen und Theorien sollte die von gegenseitigem Respekt getragene Diskussion im Vordergrund stehen und nicht das Streiten, was gerne in Verunglimpfungen und Unsachlichkeiten ausartet.<br \/>\n15.4.2020, G.S., AO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Die Einmaligkeit ist die WELTWEITE MASSENPANIK<\/strong><br \/>\nDie Ziele des Shutdowns sind dreierlei: die Infektions-, Erkrankungs- und Sterberate durch das Virus SARS-CoV-2 zu senken. Die Wahrscheinlichkeit, auch nur eines dieser Ziele mittels Shutdown (Schrotschuss) zu erreichen, n\u00e4mlich die Sterberate zu senken, geht aus wissens- und erfahrungsbasierten Gr\u00fcnden gegen Null. Bescheidener ist da schon das Ziel, die Raten nicht zu senken sondern lediglich zu verz\u00f6gern (um Gesundheitssysteme nicht zu \u00fcberfordern). Auch dieses bescheidene Ziel zu erreichen, wird aus denselben Gr\u00fcnden misslingen, wie die Reproduktionsrate R tats\u00e4chlich zeigt. Daher ist die Forderung, den Shutdown sofort zu beenden, um die unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel gr\u00f6\u00dferen Kollateralsch\u00e4den zu begrenzen, die richtige Konsequenz.<br \/>\nWer aber einmal eine Panik miterlebt hat, wei\u00df, dass in einer solchen Situation rationale \u00dcberlegungen keine Wirkung haben. Das Einmalige an der Coronakrise ist nicht das Virus, nicht die Erkrankung, nicht die Sterberate. Die Einmaligkeit ist die WELTWEITE MASSENPANIK. So etwas hat es in der Menscheitsgeschichte noch nie gegeben! Aus dieser herauszukommen ist extrem schwer. Solche zu verhindern, ist eine Zukunftsaufgabe. Man stelle sich nur vor, w\u00e4hrend einer solchen Massenpanik kommt es auch noch zu einem landesweiten Stromausfall! Solches unwahrscheinlich werden zu lassen, ist verantwortliche Politik. Davon ist leider viel zu wenig zu sp\u00fcren.<br \/>\n15.4.2020, k.G.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Heute auf welt.de \u201cUnsere Strategie beruht auf einem riesigen Vorhersagefehler des RKI\u201d<\/strong><br \/>\nFazit: Der R\u00fcckgang von Neuinfektionen und Sterbef\u00e4llen hat nichts mit dem Lockdown zu tun, sondern mit dem nat\u00fcrlichen Verlauf jeder Epidemie.<br \/>\nDas liberale Schweden blamiert Merkel, Spahn, Drosten und die anderen Hysteriker.<br \/>\n15.4.2020, P.G.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Eine sehr gute Stellungnahme.<\/strong><br \/>\nDas Interessante: Politiker, Medien*, Wirtschaftsexperten, Epidemiologen, Virologen, Kliniker &#8211; alle haben aus ihrer Sicht recht. Da sie alle unterschiedliche Standpunkte vertreten ist unklar, wer die Entscheidung treffen soll und kann.<br \/>\nEs ist offensichtlich, dass keine dieser Gruppen dazu in der Lage ist. Es bleibt: der B\u00fcrger. Der kann das. Siehe Schweden. (* vertreten ihre kommerziellen Interessen)<br \/>\n15.4.2020, E.D.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Unerme\u00dflich reiche Globalplayer &#8230;.<\/strong><br \/>\nDr. Frank, m\u00f6chte Ihnen n o c h einmal ganz herzlich f\u00fcr Ihr unerschrockenes, zielstrebiges Engagement im Sinne der AUFKL\u00c4RUNG danken. Ihre Analyse, formuliert aus medizinischer Kompetenz, gesundem Menschenverstand und Bewu\u00dftseinserweiterung mittels breiter interdisziplin\u00e4rer kollegialer Vernetzung, wird WIEDER ins Schwarze treffen; ist f\u00fcr jeden, der bereit ist, selbstst\u00e4ndig zu beobachten, jetzt schon Realit\u00e4t.<br \/>\nIn Wahrheit ist das Virus auch nicht das wirkliche Problem. Der nahezu weltweite shutdown demonstriert auf beeindruckende Art und Weise die globale Verschiebung der Machtverh\u00e4ltnissen, vor allem in den \u201edemokratisch\u201c gef\u00fchrten L\u00e4ndern dieser Welt. Unerme\u00dflich reiche Globalplayer gewinnen \u00fcber gekaufte weltweite Propaganda, vorbei an Wissen, Kompetenz und Vernunft immer mehr Einflu\u00df auf die K\u00f6pfe und das Verhalten der Menschen.<br \/>\nRegierungen voller Luschen sind deren Statthalter und agieren im Sinne einer MEDIENDIKTATUR, statt wie \u201ein alten Zeiten\u201c individuell, \u00fcberlegt und unabh\u00e4ngig. In dieser neuen Welt z\u00e4hlt auch das Wort des Fachmanns NUR, wenn es in ein Medien-Narrativ pa\u00dft. Soros, Gates, Bezos oder Gretas Finanzier, sammelten solche unglaublich riesige Mengen Geld an, nehmen durch ihren Aktionismus \u00fcber mannigfaltige Beteiligungen in Wirtschaft und Politik, \u00fcber unz\u00e4hlige NGOs, Einflu\u00df auf die Gesellschaften dieser Welt, die zum gro\u00dfen Teil wie die Sch\u00e4fchen durch die gro\u00dfe Manege der globalen Geldakquise gef\u00fchrt werden. It\u00b4s the world-wide- net, &#8211; die Macht der Informationsverbreitung trifft auf eine eher durchschnittliche Geisteskapazit\u00e4t von Karl NAPF, dem Abwaschbaren.<br \/>\n15.4.2020, Sabine SCH.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Angst vor Ramadan-Unruhen gr\u00f6\u00dfer als vor Corona-Virus<\/strong><br \/>\nWieder ein sehr guter Artikel von Gunter Frank. Was die aktuellen Ma\u00dfnahmen betrifft, gibt es meiner Meinung nach zwei sich gegenseitig ausschlie\u00dfende Optionen:<br \/>\nEinerseits m\u00f6chten die Politiker der Parteien und vom RKI das Gesicht wahren. Dazu m\u00fc\u00dften alle Ma\u00dfnahmen erst einmal versch\u00e4rft werden und es m\u00fc\u00dfte mehr Panik erzeugt werden, damit die Leute komplett aufh\u00f6ren, nachzudenken.<br \/>\nAndererseits beginnt am 23. April der Ramadan. Und es gibt halt in Deutschland Kr\u00e4fte, vor denen die Politiker noch mehr Angst haben als vor Gesichtsverlust und Schnuppi-Virus.<br \/>\n15.4.2020, K.M.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf das Cronavirus hat die Politik in Deutschland lange Zeit (seit 12\/2019) nicht reagiert, dann (16.3.2020) aber abrupt mit dem massiven Shutdown der Wirtschaft. 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