{"id":80164,"date":"2020-04-09T11:44:51","date_gmt":"2020-04-09T09:44:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=80164"},"modified":"2021-02-16T17:58:56","modified_gmt":"2021-02-16T16:58:56","slug":"strategiepapier-risikoanalyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/strategiepapier-risikoanalyse\/","title":{"rendered":"Strategiepapier &#8211; Risikoanalyse"},"content":{"rendered":"<p>Man liest, h\u00f6rt und sieht viel zu <a title=\"Corona-Virus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/\">Covid-19<\/a> &#8211; ausf\u00fchrlich kommentiert. Nur die Fakten verschweigen die <a title=\"Mainstream\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/mainstream\/\">Leitmedien<\/a>\u00a0dem <a title=\"Meinungsfreiheit\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/meinungsfreiheit\/\">m\u00fcndigen<\/a> B\u00fcrger: So das <a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-strategiepapier\/\">Strategiepapier des BMI<\/a> vom 29.3.2020, dessen 17 Seiten es wirklich in sich haben. Oder die Risikoanalyse des BBK vom 9.2.2012, dessen Forderungen zur <a title=\"Corona-Grundrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-grundrechte\/\">Daseinsvorsorge<\/a> von der <a title=\"GroKo\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/groko\/\">GroKos<\/a> seit 8 Jahren bewu\u00dft ignoriert wurden. Ganz im Gegenteil:<br \/>\n<!--more--> <a title=\"Merkel-Deutschland\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/merkel-deutschland\/\">Regierung<\/a> wie <a title=\"Medienvielfalt\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/medienvielfalt\/\">Medien<\/a> machten sich seit 2012 geradezu lustig \u00fcber die ach so \u00fcbertriebene Notfall-Lagerhaltung in Japan und die l\u00e4cherlichen Atemschutmaskentr\u00e4gerInnen in S\u00fcdkorea. Im deutsch-<a title=\"Groessenwahn\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/groessenwahn\/\">arroganten<\/a>\u00a0<a title=\"Nudging\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/nudging\/\">Nudging<\/a>-Tenor &#8222;So etwas kann doch uns in D nicht passieren&#8220;. Lesen Sie bitte unten das Strategiepapier vom 29.3.2020 und die Risikoanalyse vom 9.2.2012 &#8211; es lohnt.<br \/>\n9.4.2020<br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen\u201c &#8211; Strategiepapier BMI 29.3.2020<\/strong><br \/>\nSeit Ende M\u00e4rz gibt es ein <a title=\"Corona-Grundrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/corona-grundrechte\/\">Strategiepapier<\/a> des Bundesinnenministeriums, das den Umgang mit der Corona-Pandemie beschreibt. Kein gro\u00dfes Medium hat das 17-seitige Dokument bisher komplett ver\u00f6ffentlicht, dessen Lekt\u00fcre manch einen Leser umhauen d\u00fcrfte. Diese Analyse ist aber insofern wichtig, weil sie verdeutlicht, in welcher Lage wir uns befinden.<br \/>\nSchon im ersten Absatz des Papiers ist unter der \u00dcberschrift \u201eWie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen\u201c zu lesen: Wenn nichts unternommen w\u00fcrde, w\u00e4re in Deutschland mit mehr als einer Million Toten allein in diesem Jahr zu rechnen. Nur in 2020. Plus unabsehbare Folgen f\u00fcr Wirtschaft und Gesellschaft. JFB dokumentiert das komplette Papier, um zu verdeutlichen, was eigentlich auf dem Spiel steht, was es zu vermeiden gilt.<br \/>\n&#8230; Allesvom 6.4.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/juergenfritz.com\/2020\/04\/06\/covid-19-strategiepapier-des-bundesinnenministeriums\/\">https:\/\/juergenfritz.com\/2020\/04\/06\/covid-19-strategiepapier-des-bundesinnenministeriums\/<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen \u2013 Strategiepapier des Bundesinnenministeriums<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/dokumente\/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen\/\">https:\/\/fragdenstaat.de\/dokumente\/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen\/<br \/>\n<\/a>.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Pandemie-Risikoanalyse vom 9.2.2012<\/strong><br \/>\nDas Bundesamt f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) kritisiert, dass seine Risikoanalyse zu einer Pandemie vom 9.2.2012 ignoriert wurde. \u201eLeider wurde dieser Bericht wie so einige andere dieser j\u00e4hrlichen Risikoanalysen nicht in der w\u00fcnschenswerten Tiefe diskutiert. Die letzten, sehr wichtigen Schritte im sogenannten Risikomanagementprozess fehlten in der Tat\u201c, so Christoph Unger, Pr\u00e4sident des BBK am 5.4.2020 in der \u201eFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u201c (FAS). <a href=\"https:\/\/www.faz.net\">https:\/\/www.faz.net<\/a>.<br \/>\nUnger beklagte, dass weder der Innen- noch der Gesundheitsausschuss die Risikoanalyse diskutiert, geschweige denn Konsequenzen gezogen h\u00e4tten, denn \u201emeist sind diese Risiken aber f\u00fcr die Politik zun\u00e4chst weit weg und werden durch aktuelle Probleme nach hinten verdr\u00e4ngt\u201c. Nun zeige sich in der Coronakrise angesichts des riesigen Mangels an Schutzkleidung und Atemmasken, \u201edass die Vorhaltung von bestimmten Ressourcen sinnvoll ist, auch wenn sie Steuergeld kostet\u201c, sagte Unger.<br \/>\nDie Risikoanalse &#8211; genauer: Drucksache \u201e17\/12051\u201c vom 9.2.2012 &#8211; umfasst zwei Risikoanalysen zu einem Hochwasser und einer Pandemie. Unter Federf\u00fchrung des <a title=\"Corona-Virus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/business\/gesund\/corona-virus\/\">Robert Koch-Instituts<\/a> haben Experten im Auftrag des Innenministerium durchgespielt, was in Deutschland passieren w\u00fcrde, wenn sich eine Seuche ausbreitet. Der Erreger hei\u00dft hier \u201eModi-Sars\u201c und ist angelehnt an das alte Sars-Virus.<br \/>\n.<br \/>\nW\u00e4hrend sich BBK-Pr\u00e4sident Christoph Unger kritisch zur Irgnorierung der Analyse von 2012 \u00e4u\u00dfert, h\u00e4lt sich das Robert-Koch-Institut\u00a0&#8211; da abh\u00e4ngig von Regierungsgeldern &#8211; nun vornehm zur\u00fcck. Auch die meisten deutschen Journalisten wollen von Kritik nichts wissen &#8211; dabei sind Daseinsvorsorge und Notfallplanung grundlegende Aufgaben jeder Regierung. Im BBK-Info vom 26.3.2020 (s.u.) hei\u00dft es lapidar: <em><strong>&#8222;Ob und welche Ma\u00dfnahmen in den L\u00e4ndern auf Grundlage der Risikoanalyse 2012 getroffen wurden, entzieht sich unserer Kenntnis<\/strong><\/em>&#8222;. Im Klartext beideutet dies: Von Regierungsseite wurde seit 2012 in Sachen Pandemie-Daseinsvorsorge <em><strong>NICHTS<\/strong><\/em> unternommen. Man vergleiche dazu die Daseinsvorsorge in L\u00e4ndern wie S\u00fcdkorea, Singapur, Hongkong, Taiwan und Japan.<br \/>\n9.4.2020<br \/>\n<strong>Bundesamt \u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenhilfe<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bbk.bund.de\/DE\/Home\/home_node.html\">https:\/\/www.bbk.bund.de\/DE\/Home\/home_node.html<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bbk.bund.de\/DE\/AktuellesundPresse\/aktuelles_und_presse_node.html;jsessionid=82BCA155CBB8ACA0E976812C55252BCC.2_cid330\">https:\/\/www.bbk.bund.de\/DE\/AktuellesundPresse\/aktuelles_und_presse_node.html;jsessionid=82BCA155CBB8ACA0E976812C55252BCC.2_cid330<\/a><\/p>\n<p>.<br \/>\n<strong>Was ist die Risikoanalyse \u201ePandemie\u201c der Bundesregierung von 2012?<\/strong><br \/>\nIm Zusammenhang mit der aktuellen COVID 19-Pandemie wird h\u00e4ufig die Risikoanalyse \u201ePandemie\u201c der Bundesregierung aus dem Jahr 2012 erw\u00e4hnt. Diese Risikoanalyse wurde vor dem Hintergrund des gesetzlichen Auftrages des Bundes zur Durchf\u00fchrung von Risikoanalysen im Bev\u00f6lkerungsschutz erarbeitet (\u00a7 18 Absatz 1 Satz 1 Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetzes des Bundes (ZSKG).<br \/>\n&#8230;.<br \/>\nDer nationale Pandemieplan wurde in den letzten Jahren regelm\u00e4\u00dfig angepasst und auch nach Durchf\u00fchrung der Risikoanalyse 2012 weiter \u00fcberarbeitet. <em><strong>Ob und welche Ma\u00dfnahmen in den L\u00e4ndern auf Grundlage der Risikoanalyse 2012 getroffen wurden, entzieht sich unserer Kenntnis.<\/strong><\/em> Die Fortschreibung, \u00dcbung und Bereitstellung der n\u00f6tigen Ressourcen liegt in der Verantwortung jeder einzelnen Beh\u00f6rde, jedes einzelnen Unternehmens, so z.B. auch vor allem der Unternehmen, die zu den Kritischen Infrastrukturen z\u00e4hlen.<br \/>\n&#8230; Alles vom 26.3.2020 bitte lsen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Kurzmeldungen\/BBK\/DE\/2020\/03\/Erklaerung_Risikoanalyse_2012_Bundesregierung_Pandemie.html\">https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Kurzmeldungen\/BBK\/DE\/2020\/03\/Erklaerung_Risikoanalyse_2012_Bundesregierung_Pandemie.html<\/a>\u00a0.<\/p>\n<p><strong>Bericht zur Risikoanalyse im Bev\u00f6lkerungsschutz 2012 vom 09.02.2016<\/strong><br \/>\nEr\u00adgeb\u00adnis Ri\u00adsi\u00adko\u00adana\u00adly\u00adse \u201ePan\u00adde\u00admie durch Vi\u00adrus Mo\u00addi-SARS\u201c<br \/>\n&#8230; Kompletten Bericht vom 9.2.2016 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/BBK\/DE\/Downloads\/Krisenmanagement\/BT-Bericht_Risikoanalyse_im_BevSch_2012.html\">https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/BBK\/DE\/Downloads\/Krisenmanagement\/BT-Bericht_Risikoanalyse_im_BevSch_2012.html<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/BBK\/DE\/Downloads\/Krisenmanagement\/BT-Bericht_Risikoanalyse_im_BevSch_2012.pdf?__blob=publicationFile\">https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/BBK\/DE\/Downloads\/Krisenmanagement\/BT-Bericht_Risikoanalyse_im_BevSch_2012.pdf?__blob=publicationFile<br \/>\n<\/a>.<\/p>\n<p>Kommentare:<br \/>\n<strong>Nach dieser Pandemie-Simulation von 2012\/13 absolut nichts zu tun,<\/strong><br \/>\nwas Bevorratung der n\u00f6tigen Ausr\u00fcstung betrifft, ist mehr als fahrl\u00e4ssig. Es setzt unn\u00f6tig Leben aufs Spiel. In diesem Staat wird doch alles M\u00f6gliche bevorratet, warum nicht massenhaft solche Cent-Artikel wie Schutzmasken? Anstatt zu meinen, man h\u00e4tte die Weisheit mit L\u00f6ffeln gefressen, h\u00e4tte man ja schon nach der SARS-Epidemie 2003 mal die Asiaten fragen k\u00f6nnen, was man da besser machen kann, um auf solche F\u00e4lle vorbereitet zu sein.<br \/>\n5.4.2020, T.S., YO<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Man ging davon aus, dass so eine Pandemie alle 100 bis 1.000 Jahre einmal statt findet<\/strong><br \/>\nund keiner von uns sie noch zu Lebzeiten selber erleben muss. W\u00e4re man von den 100 Jahren augegangen und h\u00e4tte zur\u00fcck gerechnet wann die spanische Grippe die Weltbev\u00f6lkerung dezimiert hat, w\u00e4re man besser auf das aktuelle Geschehen vorbereitet gewesen. Es w\u00e4re vielleicht nicht alles perfekt gewesen, aber wenigsten h\u00e4tte man gen\u00fcgend Vorr\u00e4te f\u00fcr alle anlegen k\u00f6nnen um jedem Bundesb\u00fcrger 2 FFP3 Masken pro Woche zuteilen zu k\u00f6nnen. Und gen\u00fcgend Masken f\u00fcr alle die im medizinischen oder im Pflegebereich arbeiten. Masken die im Normalfall Centbetr\u00e4ge gekostet h\u00e4tten, werden jetzt f\u00fcr viel Geld teuer eingekauft. Und da die Nachfrage weltweit gigantisch ist, k\u00f6nnen die Hersteller die Bestellungen nicht mehr fristgem\u00e4ss liefern. H\u00e4tte man vorher geahndelt statt jetzt in wilden Aktionismus zu verfallen, w\u00e4re Deutschland tats\u00e4chlich gut auf die Pandemie vorbereitet gewesen, denn Geld allein, um die Wirtschaft zu st\u00fctzen, sch\u00fctzt nicht vor Viren.<br \/>\n5.4.2020, Zwe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/angst-vor-dem-erstickungstod\/\">Angst vor dem Erstickungstod<\/a> (24.1.2021)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man liest, h\u00f6rt und sieht viel zu Covid-19 &#8211; ausf\u00fchrlich kommentiert. Nur die Fakten verschweigen die Leitmedien\u00a0dem m\u00fcndigen B\u00fcrger: So das Strategiepapier des BMI vom 29.3.2020, dessen 17 Seiten es wirklich in sich haben. 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