{"id":79312,"date":"2020-02-26T13:34:28","date_gmt":"2020-02-26T12:34:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/?p=79312"},"modified":"2020-02-26T13:45:09","modified_gmt":"2020-02-26T12:45:09","slug":"gesellschaft-offen-und-tolerant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/gesellschaft-offen-und-tolerant\/","title":{"rendered":"Gesellschaft: offen und tolerant"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Ich sehe eine Gefahr darin, dass eine sogenannte <a title=\"Toleranz\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/zukunft\/demokratie\/toleranz\/\">tolerante<\/a> und <a title=\"Kontrollierte-Grenzen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/kontrollierte-grenzen\/\">offene<\/a> <a title=\"Gesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/gesellschaft\/\">Gesellschaft<\/a> veraltete <a title=\"Traditionen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/deutsche-kultur\/traditionen\/\">Traditionen<\/a> einer bestimmten Ethnie unterst\u00fctzt. In ihren eigenen Reihen k\u00e4mpfen europ\u00e4ische <a title=\"Feminismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/selbsthilfe\/frauen\/feminismus\/\">Feministinnen<\/a> f\u00fcr die <a title=\"Frauenrechte\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/frauenrechte\/\">Rechte der Frauen<\/a>. Doch sobald es um <a title=\"Islam\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/\">Musliminnen<\/a> geht, sind sie die <a title=\"Islam-Frauen\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/islam-frauen\/\">Besch\u00fctzerinnen<\/a> der <a title=\"Patriarchat\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/patriarchat\/\">Traditionalistinnen<\/a>. So spalten sie die Mehrheitsgesellschaft weiter und unterst\u00fctzen die Fortf\u00fchrung von <a title=\"Parallelgesellschaft\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/integration\/parallelgesellschaft\/\">Parallelgesellschaften<\/a>.&#8220;<\/p>\n<p>.<!--more--><br \/>\nFremdenfeindlichkeit, <a title=\"Rassismus\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/engagement\/rassismus\/\">Rassismus<\/a> bis hin zu <a title=\"Nazi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/juden\/nazi\/\">Nazi<\/a> w\u00fcrden die deutschen <a title=\"GEZ-Medien\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/kultur\/medien\/gez-medien\/\">Qualit\u00e4tsmedien<\/a> dieser Kritik bescheinigen, wenn sie nur aus deutschem Munde stammte. Tut sie aber nicht. Denn die kritischen Worte kommen von der muslimischen Frauenrechtlerin <a title=\"Ates\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/ates\/\">Seyran Ates<\/a>, die als Deutsche unter Polizeischutz in Berlin lebt. W\u00e4hrend Alteingesesse-ne gerne schweigen, haben Deutsche mit <a title=\"Migrationshintergrund\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/migration\/migrationshintergrund\/\">Migrationshintergrund<\/a> (z.B. <a title=\"Tibi\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/global\/deutschland\/tibi\/\">Bassam Tibi<\/a>, <a title=\"Kelek\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/kelek\/\">Necla Kelek<\/a>, <a title=\"Mansour\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/mansour\/\">Ahmad Mansour<\/a>, Hamed <a title=\"Abdel-Samad\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/abdel-samad\/\">Abdel-Samad<\/a>) oft den Mut, offen ihre Meinung zu Tabu-Themen wie Migration, Islam, Segregation, Kriminalit\u00e4t, Grenzen zu \u00e4u\u00dfern.<br \/>\nSeyran Ates war am 21.2.2020 in L\u00f6rrach zu Gast.<br \/>\n26.2.2020<br \/>\n.<br \/>\n<em>Vortrag und Diskussion<\/em><br \/>\n<em>&#8222;Frauen im Islam&#8220;, im Rahmen der Themenreihe &#8222;Gl\u00fcck&#8220; des Werkraums Sch\u00f6pflin, diesen Freitag, 21. Februar, um 19 Uhr im Werkraum Sch\u00f6pflin, Franz-Ehret-Stra\u00dfe 7, L\u00f6rrach. Eintritt: 5 Euro. <a href=\"https:\/\/www.werkraum-schoepflin.de\">https:\/\/www.werkraum-schoepflin.de<br \/>\n<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Seyran Ates in L\u00f6rrach<\/strong><br \/>\nSie freilich l\u00e4sst alle Glaubensrichtungen und den Atheismus gleichberechtigt gelten. Menschen aller m\u00f6glichen Weltanschauungen k\u00e4men zum Gespr\u00e4ch in die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, die sie gr\u00fcndete \u2013 ein muslimisches Gotteshaus, in dem alle Positionen von Frauen und M\u00e4nnern gleichberechtigt bekleidet werden und in der in deutscher Sprache gepredigt wird. Sie kritisiert die &#8222;\u00dcbersexualisierung&#8220; in der strikten Geschlechtertrennung des traditionellen Islam, der seine eigenen Wurzeln nicht kenne. So seien Imaminnen bereits im 14. Jahrhundert positiv bewertet worden. Ihre Positionen freilich sind f\u00fcr viele traditionelle Muslime ein Affront. Nicht wenige, so Ates, trauten sich nicht, in die liberale Moschee zu kommen \u2013 auf der anderen Seite gebe es aber auch Konservative, die hinter ihr st\u00fcnden.<br \/>\n.<br \/>\nAtes berichtet auch vom Besuch in der Berliner Schule im Wedding, die sie einst selbst besuchte. Ein Drittel der Sch\u00fcler dort h\u00e4tte Verst\u00e4ndnis f\u00fcr den Mord an der Deutscht\u00fcrkin Hatun S\u00fcr\u00fcc\u00fc ge\u00e4u\u00dfert, die 2005 von einem ihrer Br\u00fcder erschossen wurde, weil sie ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren wollte. Es laufe etwas schief, wenn mitten in Deutschland Kinder aufw\u00fcchsen, die einen <a title=\"Hinrichtung der Ehefrau\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/hinrichtung-der-ehefrau\/\">&#8222;Ehrenmord&#8220;<\/a> f\u00fcr gerechtfertigt halten, betonte Ates. Viel zu lange habe sich der deutsche Staat hinter eine falsch verstandene Toleranz zur\u00fcckgezogen, aus Angst, als ausl\u00e4nderfeindlich zu gelten. &#8222;Deutschland hofiert die Falschen&#8220;, erkl\u00e4rte Ates mit Nachdruck \u2013 betonte aber auch, wie dankbar sie sei f\u00fcr den Schutz, den dieses Land ihr gew\u00e4hrt. F\u00fcr viele Positionen, etwa auch ihre Ablehnung Kopftuchs wird Ates von vielen Seiten angegriffen.<br \/>\n&#8230;. Alles vom 24.2.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/islamkritikerin-seyran-ates-spricht-unter-polizeischutz-in-loerrach--183079657.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/islamkritikerin-seyran-ates-spricht-unter-polizeischutz-in-loerrach&#8211;183079657.html<br \/>\n<\/a>\u00a0.<br \/>\n.<br \/>\n<strong>Seyran Ates: &#8222;Wacht doch bitte endlich auf&#8220;<\/strong><br \/>\n<em>Die Islamkritikerin Seyran Ates kommt nach Freiburg und L\u00f6rrach<\/em><br \/>\n<em>Interview von Savera Kang mit Seyran Ates<\/em><\/p>\n<p>Als Feministin ist sie Angriffen von Anh\u00e4ngern des Patriarchats ausgesetzt, als Muslimin st\u00f6ren sich Rechte an ihr, als Kritikerin des Mulitkulturalismus bringt sie Teile der Linken auf die Palme. Vor Ihren Auftritten in Freiburg und L\u00f6rrach sprach sie mit der BZ \u00fcber diese Themen.<br \/>\nBZ: Frau Ates, als wir einen Termin f\u00fcr dieses Interview vereinbaren wollten, waren Sie in Eile. Sie sagten: &#8222;Ich werde von der Polizei abgeholt.&#8220; Wie frei sind Sie?<br \/>\nAtes: Ich bin sehr frei. Ich habe f\u00fcr meine Freiheit gek\u00e4mpft, bin mit 17 aus meinem Elternhaus abgehauen und obwohl ich seit 13 Jahren unter Personenschutz lebe, finde ich mich in der Gruppe der gl\u00fccklichen Menschen auf dieser Erde wieder.<br \/>\nBZ: Damit sind wir direkt beim Thema &#8222;Gl\u00fcck&#8220;, das auch Titel der Themenreihe in L\u00f6rrach ist, in deren Rahmen Sie diesen Freitag sprechen.<br \/>\nAtes: Ich sehe Gl\u00fcck und Freiheit im Kontext der globalen Situation. Der Polizeischutz gew\u00e4hrleistet, dass ich meine Arbeit machen und meine Gedanken nach au\u00dfen tragen kann. Viele sind irritiert und denken: Das ist kein freies Leben, wenn man nicht einfach vor die T\u00fcr gehen kann. Aber Freiheit ist mehr als Bewegungsfreiheit: Ich w\u00e4re in meiner Freiheit eingeschr\u00e4nkt, wenn ich mich von meinen Themen zur\u00fcckziehen m\u00fcsste. Das habe ich auch schon erlebt, ich habe meine Rechtsanwaltskanzlei geschlossen.<br \/>\nBZ: Sie werden als Feministin, Islamkritikerin und Muslimin bedroht. Woher kommen die Anfeindungen?<br \/>\nAtes: Von Teilen der westlichen Feministinnen, von sogenannten Feministinnen unter dem Schleier, von Rechten \u2013 aber die Masse der Angriffe kommt von Richtung des gewaltbereiten, patriarchalen, politischen Islams.<br \/>\n.<br \/>\nBZ: Wie erkl\u00e4ren Sie es sich, dass viele Angriffe gegen Sie von Frauen kommen?<br \/>\nAtes: Die Tatsache, dass ich mich f\u00fcr Frauenrechte einsetze, bedeutet ja nicht, dass alle Frauen das toll finden. Es gibt Frauen, die finden das Patriarchat gut, die finden einen &#8222;islamischen Staat&#8220; gut. Und es gibt Frauen, die finden beispielsweise die Degradierung von Frauen im Berufsleben in Ordnung. Und dann gibt es deutsche Feministinnen, die sagen: &#8222;Frau Ates, ihre Haltung zum muslimischen Kopftuch ist nicht in Ordnung, es gibt auch Frauen, die das freiwillig tragen.&#8220; Ja, selbstverst\u00e4ndlich, sie haben sich ja freiwillig f\u00fcr Apartheid entschieden! Das akzeptiere ich. Aber diese Frauen sollten zumindest verstehen, warum ihre Verteidigung des Kopftuchs keine Unterst\u00fctzung im Kampf gegen das Patriarchat ist. Und ich meine, dass diesen Feministinnen die Schamesr\u00f6te ins Gesicht schie\u00dfen m\u00fcsste, wenn sie sich mit den Biografien von Freiheitsk\u00e4mpferinnen in der islamischen Welt besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>BZ: Andere sprechen Ihnen ab, Muslimin sein zu k\u00f6nnen. Was macht die Religion im Kern f\u00fcr Sie aus?<br \/>\nAtes: Auch hier habe ich Gl\u00fcck gehabt: Ich wurde in der laizistischen T\u00fcrkei geboren und hatte die Freiheit, den Islam so kennenzulernen, wie ich meine, dass auch das Fundament der Religion ist: n\u00e4mlich sehr individuell. Kein Mensch kann mir sagen, ob ich eine gute oder schlechte \u2013 oder \u00fcberhaupt \u2013 Muslimin bin und kein Mensch darf in das Verh\u00e4ltnis zwischen mir als Gl\u00e4ubige und Gott treten. Es hie\u00df immer: &#8222;Das machst Du alleine mit Gott aus.&#8220; Das sind die Grundlagen, die mir meine t\u00fcrkisch-kurdische Familie beigebracht hat. Darum irritiert es mich auch, in Deutschland immer h\u00e4ufiger zu sehen, dass Menschen anderen Menschen einen Platz zwischen sich und Gott geben und, dass sie machen, was andere Menschen ihnen sagen; dass sie nicht selbst lernen und sich erkundigen und weiterentwickeln wollen.<br \/>\nBZ: Trotzdem war Ihre Familie so patriarchalisch, dass Sie mit 17 ausrissen. Kann man also sagen, dass Sie sehr deutlich erlebt haben, wo die Trennung zwischen Tradition, Kultur und Religion verl\u00e4uft?<br \/>\nAtes: Genau. Ich konnte sehen, wie viel Einfluss Tradition und Kultur auf die Religion haben. Und wie sie sich gegenseitig bedingen: Der Islam in der T\u00fcrkei ist ein v\u00f6llig anderer als beispielsweise in Saudi-Arabien, Bosnien oder im Iran. Ich habe gesehen, dass der Islam pluralistisch und individuell ist. Somit verlangt er jedem auch sehr viel mehr Selbstverantwortung ab. Wir haben keinen Papst, keine Kirche.<br \/>\nBZ: In Freiburg werden Sie unter dem Titel &#8222;Pl\u00e4doyer f\u00fcr einen islamischen Luther&#8220; sprechen. Ihre Forderungen sind so gesehen jedoch keine nach Reformen \u2013 Sie fordern, was Sie bereits erlebt haben.<br \/>\nAtes: Absolut. Das hat es alles schon gegeben. Selbst wenn man zur\u00fcckgeht ins 7. oder 8. Jahrhundert gab es durchaus sehr viel liberalere Zeiten. Wir brauchen also eine Renaissance, m\u00fcssen im 21. Jahrhundert aber auch einige notwendige Erneuerungen angehen. Und ich sehe eine Gefahr darin, dass eine sogenannte tolerante und offene Gesellschaft veraltete Traditionen einer bestimmten Ethnie unterst\u00fctzt. In ihren eigenen Reihen k\u00e4mpfen europ\u00e4ische Feministinnen f\u00fcr die Rechte der Frauen. Doch sobald es um Musliminnen geht, sind sie die Besch\u00fctzerinnen der Traditionalistinnen. So spalten sie die Mehrheitsgesellschaft weiter und unterst\u00fctzen die Fortf\u00fchrung von Parallelgesellschaften.<br \/>\n&#8230; Alles vom 19.2.2020 bitte lesen auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.badische-zeitung.de\/die-islamkritikerin-seyran-ates-kommt-nach-freiburg-und-loerrach--182955630.html\">https:\/\/www.badische-zeitung.de\/die-islamkritikerin-seyran-ates-kommt-nach-freiburg-und-loerrach&#8211;182955630.html<\/a><br \/>\n.<br \/>\n<a title=\"Ates\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/ates\/\">Seyran Ates (56)<\/a><br \/>\nist Rechtsanw\u00e4ltin, Autorin und Gr\u00fcnderin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, die eigenen Angaben nach einen &#8222;einen progressiven, zeitgem\u00e4\u00dfen Islam&#8220; vertritt. Neben ihrem Studium der Rechtswissenschaften begann sie 1983, in einer Beratungsstelle f\u00fcr Frauen zu arbeiten. Dort wurde eine ihrer Mandantinnen w\u00e4hrend eines Beratungsgespr\u00e4chs von einem mutma\u00dflichen Auftragsm\u00f6rder erschossen, Ates \u00fcberlebte schwerverletzt. Ihr Einsatz f\u00fcr Menschenrechte wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gew\u00fcrdigt, zuletzt vergangenen Herbst, als sie den Menschenrechtspreis der Universit\u00e4t Oslo erhielt. Mehr zu Ates\u2019 Biografie und ihren Positionen auf ihrer Webseite <a href=\"https:\/\/seyranates.de\">https:\/\/seyranates.de<\/a><\/p>\n<p><em>W\u00e4re das #Kinderkopftuch keine muslimische, <\/em><br \/>\n<em>sondern eine christliche Tradition, w\u00e4re es schon lange verboten.<\/em><br \/>\n<em>Warum tun sich manche so schwer damit, einzusehen, <\/em><br \/>\n<em>dass sich junge M\u00e4dchen nicht als Schaufensterpuppen <\/em><br \/>\n<em>einer zu kurz gedachten Weltoffenheit eignen?<\/em><br \/>\n<em><a title=\"Ates\" href=\"https:\/\/www.freiburg-schwarzwald.de\/blog\/religion\/islam\/ates\/\">@seyranAtes<\/a> vom 19.11.2019 um 10.34 Uhr<\/em><br \/>\n.<\/p>\n<p><strong>Da baut man kr\u00e4ftig an der Parallelgesellschaft<\/strong><br \/>\nEndlich mal wieder ein Beitrag zum Thema Frauenrechte, dem man sich vorbehaltlos anschlie\u00dfen kann. Da dieser von einer muslimischen Frau verfasst worden ist, k\u00f6nnen die toleranten Gutmenschen hier nicht von Rassismus sprechen \u2013 das w\u00fcrden sie sofort tun, wenn eine deutsche Mitb\u00fcrgerin oder ein deutscher Mitb\u00fcrger diesen Beitrag verfasst h\u00e4tte. Hier der wichtigste Auszug aus dem Artikel: &#8222;Ich sehe eine Gefahr darin, dass eine sogenannte tolerante und offene Gesellschaft veraltete Traditionen einer bestimmten Ethnie unterst\u00fctzt. In ihren eigenen Reihen k\u00e4mpfen europ\u00e4ische Feministinnen f\u00fcr die Rechte der Frauen. Doch sobald es um die Musliminnen geht, sind sie die Besch\u00fctzerinnen der Traditionalisten. So spalten sie die Mehrheitsgesellschaft weiter und unterst\u00fctzen die Fortf\u00fchrung der Parallelgesellschaften.&#8220;<br \/>\nUnsere Gutmenschen, vor allem im gr\u00fcnen und linken Spektrum, monieren zu Recht die Benachteiligung von Frauen in allen \u00f6ffentlichen Bereichen, knien aber vor Ehrfurcht nieder, sobald &#8222;ein Kopftuch oder eine Burka um die Ecke biegt&#8220;. Niemand baut so kr\u00e4ftig an der Parallelgesellschaft wie die &#8222;toleranten Gutmenschen&#8220;.<br \/>\n26.2.2020, Richard Mueller, Freiburg, BZ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ich sehe eine Gefahr darin, dass eine sogenannte tolerante und offene Gesellschaft veraltete Traditionen einer bestimmten Ethnie unterst\u00fctzt. In ihren eigenen Reihen k\u00e4mpfen europ\u00e4ische Feministinnen f\u00fcr die Rechte der Frauen. 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